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Google nimmt das Pro-Modell aus dem Gemini-Tarif AI Plus

Ab Oktober 2026 gibt es das Pro-Modell in den Gemini-Apps erst ab AI Pro, AI Plus behält Flash-Lite und Flash, ohne Abo bleibt nur Flash-Lite, und jedes Modell läuft weiter mit wählbarer Aufwandsstufe gegen ein Limit nach Rechenaufwand, das alle 5 Stunden zurückgesetzt wird.

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Google ordnet die Modelle in den Gemini-Apps neu den Tarifen zu, und der günstigste bezahlte Tarif verliert dabei sein stärkstes Modell. Ab Oktober 2026 enthält AI Plus nach Googles Hilfeseite die Modelle Flash-Lite und Flash, das Pro-Modell gibt es erst in AI Pro und AI Ultra. Wer kein Abo hat, bekommt nur noch Flash-Lite. Für diese Gruppe gilt die Änderung ab dem 9. Oktober, wer AI Plus bezahlt, erfährt den eigenen Termin per E-Mail von Google. Die Regel betrifft persönliche Konten, und Google rät, vorher die mobile App auf den neuesten Stand zu bringen.

Pro wird ein Merkmal der teuren Tarife

Bisher galt eine einfache Staffel: Wer das günstige AI-Plus-Abo abschloss, bekam auch das Pro-Modell, und ohne Abo stand wenigstens Flash bereit. Am Modell ließ sich ablesen, welchen Tarif jemand hat. Diese Stufe rückt jetzt auf beiden Seiten nach oben. Pro beginnt bei AI Pro, Flash beginnt bei AI Plus, und der kostenlose Zugang endet bei Flash-Lite. Wer bisher ohne Abo mit Flash gearbeitet hat und dabei bleiben will, braucht künftig AI Plus. Wer AI Plus wegen Pro gebucht hat, steht vor der Wahl: zu AI Pro wechseln oder einen Tarif behalten, der das Modell nicht mehr enthält, für das er gebucht wurde.

Aufwandsstufen und Wochenlimit gelten seit Mai

Es liegt nahe, daraus zu lesen, AI Plus sei nun ein Tarif ohne Grund und ein kostenloses Konto leiste kaum noch etwas. Zwei Angaben derselben Hilfeseite halten dagegen. Für jedes verfügbare Modell lässt sich die Aufwandsstufe wählen, niedrig, mittel oder hoch. Eine höhere Stufe steigert laut Google die Fähigkeit des Modells, Aufgaben zu lösen und gründlicher zu antworten, verbraucht aber mehr vom Limit. Auch Flash-Lite im kostenlosen Zugang lässt sich also auf die hohe Stufe stellen. Die zweite Angabe steht weiter unten bei den früheren Änderungen und wird deshalb leicht übersehen: Seit dem 17. Mai 2026 rechnen die Gemini-Apps für Nutzer über 18 nach Rechenaufwand ab, für Nutzer unter 18 Jahren seit dem 24. Juli 2026. Das Limit wird alle 5 Stunden zurückgesetzt, bis das Wochenlimit erreicht ist, und was eine Anfrage kostet, hängt von der Komplexität des Prompts, den genutzten Funktionen und der Länge des Chats ab.

In dieser Abrechnung war das Pro-Modell schon vorher ein Posten, der schneller ans Limit führt. Google zählt es ausdrücklich zu den Premium-Modellen und -Funktionen, zusammen mit der Erzeugung von Bildern, Videos und Musik, mit Deep Research, mit erweitertem Nachdenken und Deep Think. Wer Pro in AI Plus genutzt hat, hat also ohnehin ein Kontingent aufgebraucht, das bei Pro rascher leer war. Was ein Tarif leistet, ergibt sich seit Mai aus Modell, Aufwandsstufe und Kontingent zusammen. Die Änderung im Oktober nimmt AI Plus eines der Modelle, Aufwandsstufen und Kontingent bleiben.

Ein Vielfaches vom Standardlimit

Die Kontingente nennt Google als Vielfache. Ohne Abo gelten Standardlimits, AI Plus erhält das 2-Fache davon, AI Pro das 4-Fache. AI Ultra liegt je nach Abo beim 5-Fachen oder 20-Fachen von AI Pro, die Bezugsgröße wechselt in dieser Zeile also. Zusammen mit der Modellzuordnung ergibt sich für jeden Tarif ein klares Paket. Ohne Abo gibt es Flash-Lite mit wählbarer Aufwandsstufe und dem kleinsten Kontingent. AI Plus bietet Flash-Lite und Flash mit allen Aufwandsstufen beim 2-Fachen des Standards. AI Pro bringt das Pro-Modell, das 4-Fache des Standards und die Option Deep Think, die Google für maximales paralleles Schlussfolgern vorsieht. AI Ultra hat das Pro-Modell und Deep Think mit dem größten Kontingent.

Offen lässt die Seite vor allem die Grundgröße. Das Standardlimit steht in der Tabelle ohne jede Angabe, wie viele Anfragen oder welcher Rechenaufwand das ist, und jedes Vielfache darüber bleibt relativ zu einer unbekannten Zahl. Wie hoch das Wochenlimit liegt und wie viel die hohe Aufwandsstufe gegenüber der niedrigen kostet, nennt Google ebenfalls nicht. Für AI Plus fehlt ein allgemeines Datum, den Zeitpunkt erhält jeder Abonnent einzeln per E-Mail. Die Zuordnung der Modelle zu den Tarifen steht auf der Seite nur als Tabelle, ein ausgeschriebener Satz dazu fehlt. Was für andere Kontoarten als persönliche Konten gilt, sagt die Seite nicht, Preise nennt sie keine, und zu Europa schweigt sie.

Quellen

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