Michael Herwig · KI in der Praxis

KI verstehen.
Dann richtig
entscheiden.

Wer nicht versteht, wie diese Systeme arbeiten, kauft Versprechen statt Lösungen. Eine offene Wissensbasis: Grundlagen zum Anfassen, autonome Systeme aus dem täglichen Betrieb und Einschätzungen, die sich festlegen.

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täglich
Agenten im Einsatz
frei
Alle Inhalte, ohne Anmeldung
ModellMODELLKERNZIELTOOLPRÜFUNGKONTEXTHarness · die Schleife
Was ein Agent tutDenken, handeln, nachsehen, von vorn. Die Schleife, aus der ein Agent besteht.Agenten und Harness, Kapitel 01
Woraus ein Prompt besteht: Systemanweisung, Verlauf, Tool-Beschreibungen und die eigentliche Frage, gestapelt zu dem, was das Modell wirklich liest. FÜNF TEILE Systemanweisung Anbieter Tools und ihre Antworten Anbieter, Tool Gesprächsverlauf entsteht Dokumente und Kontext Suche User-Prompt Anwender Nur der letzte Teil kommt vom Anwender. EIN PROMPT Alles hintereinander in einem Fenster, beschriftet nach Herkunft. DIE AUSGABE Ein Token nach dem anderen. Für jedes liest das Modell alles darüber noch einmal.
Der Prompt ist mehr als die EingabeFünf Teile werden zu einem Text. Der User-Prompt ist einer davon, den Rest setzen Anbieter oder Entwickler.Grundkurs, Kapitel 05
Ein neuronales Netz aus drei Schichten. Ein einzelner Punkt wandert auf einer markierten Route vom Eingang zur Ausgabe. Drei Schichten nebeneinander: links drei Neuronen als Kreise, in der Mitte vier, rechts zwei. Jedes Neuron ist mit jedem der nächsten Schicht verbunden. Drei dieser Linien sind kräftiger gezeichnet und stehen für ein stärkeres Gewicht. An einer davon steht die Zahl 0,6, eine blasse Verbindung daneben die Zahl -0,2. Eine gestrichelte Linie markiert einen Weg vom mittleren Eingangsneuron über die versteckte Schicht zur unteren Ausgabe, auf ihr wandert ein Punkt entlang. EINGANG VERSTECKTE SCHICHT AUSGABE 0,6 -0,2 Der Punkt zeigt, wie ein Signal die Schichten durchläuft. Linienstärke steht für die Stärke der gelernten Gewichte.
Was gelernt wurde, steckt in den Ver­bin­dungenDrei Schichten und die Verbindungen dazwischen. Ein echtes Sprachmodell hat Milliarden bis Billionen davon, die Zahlen hier sind erfunden.KI jenseits der Sprachmodelle, Kapitel 03
ki.herwig.de
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25+Jahre IT

Aug. 2026Die Transparenzstufe greiftJuli 2026MCP wird zustandslosJuli 2026Ein Agent bricht aus der SandboxJuli 2026Offene Gewichte in der Drei-Billionen-KlasseJuli 2026Der Zeitplan der KI-Verordnung wird gestrecktJuni 2026Ein Sprachmodell fällt unter ExportkontrolleJuni 2026Dieselben Gewichte, zwei AuslieferungenMärz 2026Gemini Embedding 2, ein Raum für Text, Bild, Ton und Video

Was gerade passiert

Alle Meldungen →
  1. KurzModelle

    Reflec­tion ver­öf­fent­licht mit Beam ein offenes Modell mit 501 Mil­li­arden Para­me­tern unter Apache 2.0

    Reflection veröffentlicht mit Beam sein erstes Modell: ein offenes Mixture-of-Experts-Modell mit 501 Milliarden Parametern, 23 Milliarden aktiv je Token, 1 Million Token Kontext und Apache-2.0-Lizenz.

  2. KurzRegeln

    Anthropic gibt einem Team der Prüf­or­ga­ni­sa­tion METR mit­ar­bei­ter­ähn­li­chen Zugriff, METR ver­öf­fent­licht die Ergeb­nisse

    Anthropic gibt einem Team der Prüforganisation METR mit­ar­bei­ter­ähn­li­chen Zugriff, und METR will die Ergebnisse seiner Risikobewertungen veröffentlichen.

  3. KurzAgenten

    Beim Claude-Code-Team prüfen über­wie­gend Maschinen den Code, der Anteil zurück­ge­nom­mener Ände­rungen sank um über 40 Prozent

    Beim Claude-Code-Team lesen überwiegend Maschinen den Code, und der Anteil zurückgenommener Änderungen sank von Juni bis September um über 40 Prozent, während sich die Zahl übernommener Pull Requests mehr als verdoppelte.

Die Balken rechts sagen, wie weit die Folgen reichen:notiert, gehört in die Chronikbeachtenswert, wer damit arbeitet, sollte es wissenfolgenreich, ändert, was jemand plantDas Etikett links sagt etwas anderes, nämlich wie lang der Text ist.

Im Unternehmen

Was sich wirklich ändert, und was nur laut ist

Geschrieben für alle, die im Betrieb entscheiden müssen, ohne selbst Modelle zu bauen. Ohne Beratersprache, mit offengelegten Annahmen.

  • 01Fünf Fragen vor jedem KI-ProjektLeitfaden
  • 02Wo LLMs betrieben werden: Cloud, Azure, selbstDatenschutz
  • 03Was autonome Systeme heute leistenEinordnung
  • 04Halluzinationen im Arbeitsalltag erkennenWarnsignale
  • 05Woran man ein scheiterndes KI-Projekt früh erkenntLehrstück

Diese Kapitel entstehen gerade und erscheinen nacheinander.

Zum Bereich →

Ein Kurs zum Selbstlernen, 73 Kapitel

Der Reihe nach oder einzeln, ohne Anmeldung. Jedes Kapitel gibt es in drei Tiefen: gleiche Aussage, gleiche Grafiken, unterschiedlicher Detailgrad.

  1. 016 Min.Was ein Sprach­mo­dell ist
  2. 027 Min.Was ein Sprach­mo­dell tut
  3. 036 Min.Token, die Bausteine der Sprache
  4. 047 Min.Embedding, Bedeutung als Zah­len­reihe
  5. 056 Min.Der Prompt
  6. 068 Min.Gute Prompts schreiben

Welche Kapitel aufeinander folgen, bestimmt der Lernpfad, nicht die Tiefe. 16 davon gehören zum Grundkurs, daneben stehen acht weitere Pfade. Claude Code hat eine eigene Rubrik mit Kapiteln und Register.

Alle Kapitel und Lernpfade

Eigene Erfahrungen

Selbst gebaut, mit Aufwand und Ergebnis, soweit sie sich beziffern lassen. Wo der ausführliche Bericht schon steht, führt ein Verweis hin, die übrigen entstehen gerade.

SPRACHEINGABE2692DIKTATE, GEMESSEN

Eine Diktier-App, weil keine der drei Arten passte

Dreistufige Verarbeitung statt einer Erkennung: Aufnahme, Modell, Nachbearbeitung. Gemessen wurde vorher, welche Modelle den einfachsten Test nicht bestehen, und hinterher, was die eigene Nutzung über die eigenen Annahmen verrät.

Zum Werkstattbericht Spracherkennung · Pipeline · Messung
AUTONOME SYSTEME9 LäufeTÄGLICH UND WÖCHENTLICH

Ein Recherche- und Lead-System ohne Aufsicht

Werktäglich durchsucht es öffentliche Ausschreibungs- und Vergabeportale, reichert Treffer an und erzeugt wöchentlich fertige Berichte. Ein Ampel-Status je Schritt, Meldung nur bei Rot, ein Aufräumlauf am Samstag.

Recherche · Anreicherung · Bericht
SELBSTVERBESSERUNGwöchentlichAUSWERTUNG DER EIGENEN HISTORIE

Ein System, das aus seinen Läufen lernt

Einmal pro Woche liest es die eigene Kennzahlen-Historie, die Protokolle und die Rückmeldungen. Risikoarme Erkenntnisse setzt es selbst um, riskante legt es als Vorschlag vor. Gibt es nichts zu berichten, bleibt es still.

Lernschleife · Governance · Guardrails
CONVERSATIONAL AI2 MessenIN DER FREIZEIT GEBAUT

Ein Sprach­as­sis­tent aus der Freizeit

Sprachdialog von Ton zu Ton an der Stele und auf dem Smartphone, auf Wunsch mit lippensynchronem Video-Avatar. Eingesetzt auf einer Hausmesse und der DMEA. Wissenssuche mit BM25 und Vektoren, Schutzregeln, Werkzeuge bis zum Telefonanruf, gebaut mit Claude Code.

Zum Werkstattbericht Voice · RAG · Avatar
WISSENSMANAGEMENT3 StufenROH, KOMPILIERT, ANALYSE

Eine Wis­sens­basis, die sich selbst pflegt

Nach dem Karpathy-Muster: Rohquellen bleiben unangetastet, das Modell verdichtet sie zu Artikeln, daraus entstehen Auswertungen. Ein wöchentlicher Lauf prüft Links, meldet Lücken und hält den Bestand sauber.

RAG · Karpathy-Muster · Pflegelauf
LÖSUNG DURCH ITERATION3RUNDEN BIS ZUM TOOL

Aus einem Test wurde etwas Blei­bendes

Eigentlich sollte nur eine Schnittstelle geprüft werden. Heraus kam eine Textliste. Auf die beiläufige Frage, ob das nicht übersichtlicher gehe, entstand eine Oberfläche. Drei Runden später lief sie produktiv.

Vibe Coding · Werkzeugbau
Wissenscheck

Testen Sie, wo Sie stehen

Die Themengebiete der Grundlagen, drei Längen von kurz bis ausführlich. Teils zum Ankreuzen, teils zum Ausprobieren. Jede Antwort erklärt sich sofort, auch die falsche. Am Ende steht eine Empfehlung, welches Kapitel als Nächstes sinnvoll ist. Benotet wird nichts.

  • Grundkurs
  • Agenten und Harness
  • Beurteilen und Einordnen
  • Vibe-Coding / Agentic Engineering
  • Conversational AI
  • Automatisierung mit KI
  • KI als Mitarbeiter
  • KI jenseits der Sprachmodelle
  • Claude Code

Zum Wissenscheck →

KURZ5 FragenMITTEL12 FragenAUSFÜHRLICH25 FragenERGEBNISEmpfehlungstatt NoteAB 25 FRAGENZertifikat

Fünf Fragen vor jedem KI-Projekt

Wer diese fünf beantworten kann, braucht keine Beratung mehr. Wer bei zweien ins Stocken gerät, weiß immerhin, wo er anfängt.

Die ausführliche Fassung entsteht gerade.

  1. 01Welche Entscheidung soll die KI verbessern, und wer trifft sie heute?
  2. 02Woran würden wir in sechs Monaten messen, dass es funktioniert hat?
  3. 03Welche Daten verlassen dabei das Haus, und ist das geklärt?
  4. 04Was passiert, wenn das System eine falsche Antwort liefert? Wer merkt es?
  5. 05Was kostet der Ausstieg, wenn der Anbieter Preis oder Modell ändert?
Notiert
„LLMs können nicht rechnen. Sie schreiben sich ein Programm, wenn sie rechnen müssen.“
„Wer das Modell wechselt, merkt oft wenig. Wer die Umgebung darum herum ändert, merkt es sofort.“
„Wenn eine Anwendung an einem Nachmittag entsteht, ändert das den Preis, den man dafür verlangen kann.“
„Wer keine Werkzeuge stellt, bekommt trotzdem welche. Nur weiß dann niemand, welche.“
„Ein Agent ohne Prüfung ist ein Praktikant ohne Rückmeldung.“
„Exponentielles Wachstum lässt sich ausrechnen und bleibt trotzdem kaum vorstellbar. Genau daran scheitern Einschätzungen zur KI.“
„Kontext is King!“
Wer hier schreibt

Ich arbeite täglich damit

Systeme, die ohne Aufsicht laufen und sich selbst reparieren. Sprachdialoge, die im Messebetrieb standhalten mussten. Software, die im Dialog entsteht, Runde für Runde. Was hier steht, habe ich vorher selbst gebaut, inklusive der Dinge, die nicht funktioniert haben.

Deshalb steht neben jedem Beispiel der Aufwand, und neben jeder Zahl die Quelle.

Die Werkbank

Autonome SystemeGeplante Läufe, Watchdogs, Selbstheilung, Ampel-Status
AgentenClaude Code, Codex CLI, eigene Harnesses
Conversational AIEchtzeit-Sprachdialog, RAG, Guardrails
WissensmanagementRAG, Karpathy-Muster, Obsidian, geprüfte Quellen
LokalOllama und LM Studio auf eigener Hardware

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