QR-Code-Generator
Webadresse, WLAN-Zugang, Kontakt oder Termin als QR-Code. Alles rechnet in Ihrem Browser, die Eingaben bleiben auf dem Gerät.
Dieses Werkzeug rechnet im Browser und braucht dafür JavaScript. Der Text darüber erklärt, was es tut und was dabei mit den Eingaben geschieht.
Ohne die mit „Pflicht“ gekennzeichneten Angaben entsteht kein Code.
Erweiterte Einstellungen
Code
Logo in der Mitte
Ausgabe
Das SVG daneben hat kein festes Maß und lässt sich beliebig groß drucken. Ein PNG braucht, wer eine feste Bildgröße einsetzen muss.
Setzt Farben, Fehlerkorrektur, Bildgröße und Logo auf den Ausgangsstand. Ihre Eingaben oben bleiben stehen.
Einstellungen sichern
Sichert Inhalt und Einstellungen als JSON, damit derselbe Code später erneut entsteht. Ein Logo geht bis 200 KB mit hinein.
Was dabei geschieht
Ein QR-Code ist ein Raster aus hellen und dunklen Feldern, den Modulen. Darin stecken die eigentlichen Daten und eine Reserve für den Fall, dass ein Teil des Bildes unlesbar wird. Diese Reserve heißt Fehlerkorrektur und lässt sich in vier Stufen wählen. Stufe M verkraftet rechnerisch etwa 15 Prozent Schaden, Stufe H etwa 30. Das kostet Fläche: Mehr Reserve heißt mehr Module, und aus derselben Adresse wird ein größerer Code. Für einen Aufkleber, der über Jahre an einer Wand hängt, lohnt die höhere Stufe. Für einen Ausdruck, der eine Woche auf dem Tisch liegt, genügt M.
Bei kurzen Inhalten stehen nicht alle vier Stufen zur Wahl. Auch das hat einen einfachen Grund: Ein Symbol wächst in festen Sprüngen, und wenn nach den Daten noch Platz bleibt, wandert er in die Reserve. Eine Adresse von zwanzig Byte bekommt so auch bei der Wahl L die Reserve der Stufe M, ohne dass der Code größer wird. Eine Auswahl, die daran nichts ändert, wäre eine Auswahl ohne Wirkung, und deshalb steht sie erst wieder bereit, wenn der Inhalt lang genug ist. Unter dem Feld steht jeweils, welche Stufen gerade zusammenfallen.
Der helle Rand um das Muster gehört dazu. Er heißt Ruhezone, misst vier Module und steht so in ISO/IEC 18004, der Norm für QR-Codes. Ein Leser braucht ihn, um das Symbol vom Untergrund zu trennen. Wer ihn beim Zuschneiden wegnimmt, bekommt einen Code, der auf einem Gerät liest und auf dem nächsten schweigt.
Ein Logo in der Mitte verdeckt Module, und die fehlen dann beim Lesen. Deshalb schaltet dieses Werkzeug bei einem Logo auf Stufe H und hält die verdeckte Fläche unter einem Zehntel. Die drei Quadrate in den Ecken bleiben frei: An ihnen findet ein Leser das Symbol überhaupt erst. Ist der Code für ein Logo zu klein, wächst er auf 33 Module je Seite. Darunter bliebe in der Mitte ein Fleck statt einer Marke.
Die Norm beschreibt das Raster, sie sagt aber nichts darüber, wie ein WLAN-Zugang oder eine Visitenkarte darin auszusehen hat. Dafür haben sich Absprachen eingebürgert: Die Schreibweise für WLAN stammt aus der Bibliothek ZXing, die Visitenkarte folgt vCard, der Termin dem iCalendar-Format, und Adresse, Telefon, SMS und Standort haben jeweils ein eigenes RFC. Welche davon ein Gerät versteht, entscheidet sein Hersteller. Der Kasten mit den technischen Angaben nennt zu jedem Inhalt das verwendete Format, damit im Zweifel nachzulesen ist, woran es liegt.
Alles davon rechnet in Ihrem Browser. Die Eingaben bleiben auf dem Gerät, auch ein eingesetztes Logo. Das ist keine Zusage im Kleingedruckten: Diese Seite erlaubt sich selbst keine Verbindung zu einem fremden Server, und der Browser setzt das durch. Es gibt hier keine Anmeldung, keine Zählpixel und keinen Kurzlink über einen fremden Dienst. Der letzte Punkt zählt besonders bei einem Aufdruck: Ein Code, der über eine Weiterleitung geht, hängt für seine gesamte Lebensdauer an einem Dienst, den Sie nicht in der Hand haben.
Ob ein Code am Ende gelesen wird, entscheidet sich außerhalb dieser Seite: an der Druckgröße, am Kontrast zum Untergrund, an der Kamera und an der App, die liest. Ein Aufdruck gehört deshalb einmal mit dem Gerät geprüft, für das er gedacht ist, bevor er in Serie geht. Für ein Logo, das Sie einsetzen, sind Sie selbst verantwortlich; die Rechte daran prüft dieses Werkzeug nicht.
Wie dieses Werkzeug an einem Tag entstanden ist, und was herauskam, als dieselbe Anweisung an drei Chat-Anwendungen ging, steht im Werkstattbericht dazu. Alle drei lieferten einen lesbaren Code, zwei davon mit der niedrigsten Fehlerkorrektur, und alle drei ergänzten dabei etwas an der Adresse.
QR Code is a registered trademark of DENSO WAVE INCORPORATED. Das Verfahren dahinter ist frei: Wer sich an die Norm hält, braucht dafür weder eine Lizenz noch eine Anmeldung. Wer hier sonst noch mitgearbeitet hat, steht unter Lizenzen.