GrundlagenAutomatisierung mit KIKapitel 01 von 5

Was Auto­ma­ti­sie­rung mit KI ist

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 9 Min. · Stand

Automatisierung mit KI heißt in diesem Pfad: ein Ablauf, dessen Schritte und Reihenfolge vorher feststehen, und in dem einer dieser Schritte ein Modellaufruf ist. Das Modell bekommt eine Aufgabe, liefert ein Ergebnis in fester Form, und das Programm macht mit dem nächsten Schritt weiter. Dieses Kapitel beschreibt die Bauform von innen. Ob ein Schritt überhaupt ein Modell braucht, fragt Kapitel 02. Womit man den Ablauf baut, zeigen Kapitel 03 und Kapitel 04. Was passiert, wenn ein Schritt scheitert, steht in Kapitel 05.

Ein Ablauf, den jemand aufgeschrieben hat

Die Linie zur anderen Seite ist in Agenten und Harness, Kapitel 01 gezogen, mit einer Prüffrage: Wer wählt den nächsten Schritt, das Programm oder das Modell? Hier geht es um die Antwort „das Programm“. Anthropic nennt solche Systeme Abläufe, in denen Modelle und Werkzeuge über vorher festgelegte Codepfade (externe Seite, anthropic.com) zusammenarbeiten.

Der Schritt mit dem Modell ist darin ein Schritt wie jeder andere. Er hat eine Eingabe, eine Ausgabe und eine feste Stelle in der Reihe. Ob er läuft, entscheidet das Programm; was danach kommt, ebenfalls. Das Modell bestimmt nur den Inhalt seiner eigenen Antwort.

Damit liegt die Sache näher an der klassischen Automatisierung als am Agenten. Wer schon einen Ablauf hat, der Daten von einem System ins nächste bringt, setzt einen Modellaufruf an die Stelle, an der bisher ein Mensch lesen musste.

Der Schritt, für den es keine Regel gibt

Eine Regel braucht eine Eingabe, die sie lesen kann: ein Feld in einer Tabelle, eine Zahl an fester Stelle, ein Stichwort. Viele Vorgänge beginnen mit etwas anderem. Eine Rechnung kommt als PDF, eine Anfrage als freier Text, eine Beschwerde als Mail mit Anhang. Bisher stand an dieser Stelle ein Mensch, der las und abtippte.

Genau diese Lücke füllt der Modellschritt. Er bringt eine Eingabe ohne feste Form in eine feste Form: die Rechnung in Felder für Absender, Datum und Betrag, die Anfrage in eine von fünf Kategorien, den langen Text in drei Sätze. Die Ausgabe ist wieder etwas, das eine Regel lesen kann, und ab dort läuft der Ablauf wie zuvor.

OpenAI führt in seinem Leitfaden zum Bau von Agenten (externe Seite, cdn.openai.com) drei Merkmale von Vorgängen auf, bei denen herkömmliche Regeln an ihre Grenze kommen. Das dritte ist die starke Abhängigkeit von unstrukturierten Daten: Sprache deuten, Bedeutung aus Dokumenten ziehen, als Beispiel nennt der Leitfaden die Bearbeitung eines Ver­si­che­rungs­scha­dens. Der Leitfaden formuliert das für Agenten. Für dieses Kapitel lässt sich daraus folgern, dass schon ein einzelner Modellschritt in einem festen Ablauf genau diese Art Eingabe erschließt, ohne dass das Modell irgendetwas anderes bestimmt.

Ein Hersteller aus der Branche zählt das als eigene Stufe. UiPath, Anbieter von Software für Robotic Process Automation (RPA), teilt die Entwicklung von RPA in drei Phasen ein und setzt zwischen die Automatisierung einzelner Handgriffe und die Agenten eine Phase, die es intelligente Automatisierung (externe Seite, uipath.com) nennt. Als Beispiele dafür nennt die Seite die Bearbeitung von Rechnungen, die Einordnung von E-Mails und die Auswertung von Dokumenten. Die Jahreszahlen der Einteilung sind Selbstauskunft des Herstellers.

Vier Teile, die jeder Ablauf hat

Die Ablaufsoftware hat für die Teile eigene Wörter, und sie lohnen sich, weil sie in jeder Dokumentation wiederkehren. Die Begriffe hier stammen aus dem Glossar von n8n, einem Baukasten für solche Abläufe.

Der Auslöser. Er bestimmt, wann der Ablauf läuft: eine eingehende Mail, eine Uhrzeit, ein Klick. Laut Glossar (externe Seite, docs.n8n.io) braucht jeder Ablauf im Betrieb mindestens einen davon. Dieselbe Frage stellt Agenten und Harness, Kapitel 01 in der zweiten Ebene unter „Wer den Anstoß gibt“, mit Zuruf, Uhr und Ereignis. Für einen festen Ablauf gilt dieselbe Einteilung.

Die Schritte. Ein Ablauf ist eine Folge von Bausteinen, bei n8n heißen sie Knoten, die einer nach dem anderen laufen (externe Seite, docs.n8n.io) und sich verzweigen, zusammenführen oder wiederholen können. Welche Wege es gibt, steht dabei im Ablauf selbst. Ein Modellschritt kann höchstens die Antwort liefern, nach der eine Verzweigung wählt, etwa eine Kategorie; den Weg dorthin hat jemand vorher angelegt.

Der Modellschritt. Einer der Knoten ruft ein Modell auf, mit einer festen Anweisung und der Eingabe aus dem Schritt davor. Damit der nächste Knoten mit der Antwort arbeiten kann, verlangt man sie in fester Form, meist als Felder mit festen Namen.

Das Ende. Das Ergebnis landet irgendwo: in einer Tabelle, in einer Nachricht, in einer Warteschlange, in der ein Mensch freigibt. Jeder einzelne Durchlauf heißt bei n8n eine Ausführung (externe Seite, docs.n8n.io).

Ein Rechnungseingang als Reihe von fünf Schritten: Mail kommt an, Anhang ablegen, Modell liest die Felder, Summe prüfen, Freigabe. Nur der dritte Schritt ist ein Modellaufruf. Ein Rechnungseingang in fünf Schritten von links nach rechts. Eine Mail mit PDF trifft ein. Das Programm legt den Anhang ab und vergibt eine Nummer. Ein Modellaufruf liest aus dem PDF fünf Felder. Eine Regel prüft Summe und Lieferant, geht die Summe nicht auf, geht der Fall zu einem Menschen. Am Ende gibt ein Mensch die Liste frei. Nur der dritte Schritt ist ein Modellaufruf, Reihenfolge, Verzweigung und Prüfung stehen im Programm. AUSLÖSER MODELLSCHRITT PRÜFUNG ENDE Mail mit PDF trifft ein Anhang ablegen, Nummer vergeben PDF lesen, fünf Felder Summe und Lieferant prüfen Liste, ein Mensch gibt frei geht die Summe nicht auf: zu einem Menschen Reihenfolge, Verzweigung und Prüfung stehen im Programm
Ein fester Ablauf mit einem Modellschritt. Die Reihenfolge steht im Programm, das Modell liefert nur den Inhalt eines Schritts.

eigene Darstellung nach den Begriffen der n8n-Dokumentation, Stand 11.10.2026

Der Rechnungseingang, Schritt für Schritt

Das Beispiel, das diesen Pfad begleitet, ist der Eingang einer Rechnung. Jeder Betrieb kennt ihn, und an ihm lassen sich alle vier Teile zeigen.

Eine Mail mit einem PDF trifft ein, das ist der Auslöser. Ein Schritt ohne Modell legt den Anhang ab und vergibt eine Nummer. Dann liest der Modellschritt das PDF und gibt sechs Felder zurück: Absender, Rechnungsnummer, Datum, Nettobetrag, Steuerbetrag, Gesamtbetrag. Ein weiterer Schritt ohne Modell rechnet nach, ob Nettobetrag und Steuerbetrag den Gesamtbetrag ergeben, und sieht nach, ob der Absender als Lieferant bekannt ist. Erst danach erscheint die Rechnung in der Liste, in der jemand sie zur Zahlung freigibt.

Von fünf Schritten ist einer ein Modellaufruf. Die Prüfung dahinter steht im Programm, und sie ist der Grund, warum man dem Ergebnis trauen kann. Liest das Modell eine Ziffer in einem der Beträge falsch, geht die Summe nicht mehr auf, und die Rechnung landet bei einem Menschen statt in der Liste.

Ein Ablauf von dieser Seite

Unter Aktuelles erscheinen jeden Morgen Kurzmeldungen, die ein solcher Ablauf schreibt. Wie er gebaut ist, steht im Bericht über den Meldungsautomaten: Ein Skript sammelt Funde ohne Modell, ein Sprachmodell stuft sie in einem Aufruf ein und schreibt die Meldung im nächsten, Code zwischen den Aufrufen prüft jede Zahl und jedes Zitat gegen das Material, und am Ende gibt ein Mensch frei. Der Bericht nennt die Kosten je Meldung und die Pannen aus zehn Wochen Betrieb.

Ein zweites Stück zeigt die andere Hälfte der Frage. In der eigenen Texterkennung entscheidet eine Regel, ob für eine Seite überhaupt ein Modell nötig ist: Steht im PDF schon genug lesbarer Text, wird er direkt übernommen. Von 1205 erkannten Blöcken kamen 685 auf diesem Weg zustande, ganz ohne Modell.

Was ohne Modell ginge

Diese Frage stellt jedes Kapitel des Pfads, und die Hersteller stellen sie selbst. Anthropic empfiehlt, die einfachste mögliche Lösung (externe Seite, anthropic.com) zu suchen und erst mehr zu bauen, wenn es nötig wird. Für viele Anwendungen reiche meist ein einzelner Modellaufruf, dem man nachgeschlagenes Material und Beispiele mitgibt. OpenAI schließt die drei Merkmale im Leitfaden (externe Seite, cdn.openai.com) mit dem Hinweis, dass ohne sie eine deterministische Lösung genügen könne.

Für den Ablauf heißt das: Jeder Modellschritt muss sich gegen eine Regel behaupten. Wo die Eingabe schon eine feste Form hat, etwa eine elektronische Rechnung mit maschinenlesbaren Feldern, braucht es ihn gar nicht. Wie ein Ablauf eine solche Rechnung erkennt und ohne Modell liest, steht in Kapitel 02.

Das Wort auf der Produktseite hilft nicht weiter

Wer nach einem Werkzeug sucht, findet bei den bekannten Anbietern beides. Die Startseite von n8n (externe Seite, n8n.io) bewirbt Abläufe, die jede Entscheidung eines Modells sichtbar machen und bei Bedarf einen Menschen freigeben lassen, und im Glossar (externe Seite, docs.n8n.io) stehen inzwischen Agenten als eigene Objekte außerhalb jedes Ablaufs, als Vorschau. Zapier beschreibt sich als Plattform ohne Programmierung (externe Seite, zapier.com), auf der Abläufe, Agenten und Chatprogramme nebeneinander laufen. UiPath beschreibt seine Roboter inzwischen auch als Aus­füh­rungs­schicht für Agenten (externe Seite, uipath.com).

Gezählt sind hier drei Hersteller. Bei allen dreien sagt das Wort „Automatisierung“ nichts darüber, welche Bauform man bekommt. Das entscheidet die Prüffrage aus Agenten und Harness, Kapitel 01, angewandt auf den einzelnen Ablauf.

Quellen

19 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitArtikelerreichbar

    Anthropic, Building effective agents (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Der Text, an dem sich die Trennung zwischen Workflow und Agent festmacht: Beim einen liegen die Schritte im Code fest, beim anderen entscheidet das Modell während des Laufs über Reihenfolge und Tool-Wahl. Eine Deutungshoheit über das Wort beansprucht er dabei ausdrücklich nicht; er nennt die eigene Linie eine Unterscheidung der Bauform und führt selbst einen Workflow auf, dessen Schrittzahl vorher offen ist. Er ist zugleich die Stelle, an der der Hersteller vom Agentenbau abrät, solange etwas Einfacheres genügt, die Kosten dieser Bauform beim Namen nennt und zu Sandbox und Allowlistn rät.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, A practical guide to building agents (externe Seite, cdn.openai.com)

    cdn.openai.comgeprüft 25.10.2026

    Leitfaden von OpenAI zum Bau von Agenten, zugleich Werbung für das eigene Agents SDK. PDF mit 34 Seiten, erstellt am 07.04.2025. Seite 4 grenzt ab: Anwendungen, die ein Sprachmodell einbinden, es aber den Ablauf nicht steuern lassen, zählen ausdrücklich nicht zu den Agenten, als Beispiele stehen einfache Chatprogramme, Einzelaufrufe und Stimmungsklassifikatoren. Seite 6, Abschnitt „When should you build an agent?“, empfiehlt zuerst Abläufe, die sich bisher der Automatisierung entzogen haben, und nennt drei Merkmale: verwickelte Entscheidungen, schwer pflegbare Regelwerke und starke Abhängigkeit von unstrukturierten Daten. Fehlen sie, könne eine deterministische Lösung genügen.

  • Artikelerreichbar

    UiPath, What is Robotic Process Automation (externe Seite, uipath.com)

    uipath.comgeprüft 25.10.2026

    Selbstbeschreibung des RPA-Herstellers UiPath: RPA als Software-Roboter für wiederkehrende, regelbasierte Aufgaben, dazu eine Einteilung in drei Phasen, von der Automatisierung einzelner Aufgaben über die intelligente Automatisierung mit maschinellem Lernen und generativer KI (Beispiele Rechnungen, Einordnung von E-Mails, Auswertung von Dokumenten) bis zur agentischen Automatisierung mit RPA als Ausführungsschicht. Jahreszahlen und Aussagen zur Wirkung sind Selbstauskunft des Herstellers.

  • Dokumentationerreichbar

    n8n Docs, Key concept glossary (externe Seite, docs.n8n.io)

    docs.n8n.iogeprüft 25.10.2026

    Das Begriffsverzeichnis der n8n-Doku: Auslöser (trigger node), Ablauf (workflow) als Folge von Knoten, die sich verzweigen, zusammenführen und wiederholen können, und Ausführung (execution) als einzelner Lauf. Dazu Agenten als eigene Objekte außerhalb der Abläufe und der n8n Assistant, der Abläufe aus natürlicher Sprache anlegt, beide als Vorschau (Stand 11.10.2026).

  • Werkzeugerreichbar

    n8n, AI Workflow Automation Platform (externe Seite, n8n.io)

    n8n.iogeprüft 25.10.2026

    Baukasten für Abläufe, die mehrere Dienste verketten. Bausteine werden verbunden statt programmiert, und ein Modellaufruf ist einer der Bausteine darin. Lizenziert unter fair-code, mit offenem Quelltext auf GitHub und einer selbst betreibbaren Fassung neben der gehosteten.

  • Dokumentationerreichbar

    Zapier, llms.txt (externe Seite, zapier.com)

    zapier.comgeprüft 25.10.2026

    Die maschinenlesbare Selbstbeschreibung von Zapier: eine Plattform ohne Programmierung, auf der Abläufe, Agenten, an MCP angebundene Assistenten und Chatprogramme nebeneinander laufen. Der ursprüngliche Baustein ist ein Auslöser in einer Anwendung, der Aktionen in anderen anstößt.

  • Dokumentationerreichbar

    n8n Docs, What chains do (externe Seite, docs.n8n.io)

    docs.n8n.iogeprüft 25.10.2026

    Erklärt die Kettenknoten von n8n, also feste Folgen von Modellaufrufen, und hält fest, dass keiner davon ein Gedächtnis hat. Wer in einem Ablauf einen Gesprächsverlauf braucht, nimmt laut Doku den Agentenknoten.

  • Dokumentationerreichbar

    n8n Docs, What agents do (externe Seite, docs.n8n.io)

    docs.n8n.iogeprüft 25.10.2026

    Grenzt den Agentenknoten von n8n gegen die Kette ab: Die Kette folgt einer vorher festgelegten Folge von Aufrufen, der Agent lässt ein Sprachmodell die nächste Handlung wählen und läuft dabei innerhalb eines Ablaufs mehrfach.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Structured outputs (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Doku zur strukturierten Ausgabe der Claude-Schnittstelle: Antworten nach einem mitgegebenen Schema, gesichert durch eingeschränkte Erzeugung. Der Abschnitt zu ungültigen Ausgaben nennt die Grenzen der Garantie: Eine Ablehnung hat Vorrang vor dem Schema und kommt mit Statuscode 200, eine an der Tokengrenze abgeschnittene Antwort ist unvollständig. Wertebereiche für Zahlen (minimum, maximum) unterstützt das Schema nicht.

  • Dokumentationerreichbar

    n8n Docs, Understand why to test (externe Seite, docs.n8n.io)

    docs.n8n.iogeprüft 25.10.2026

    Begründet, warum ein Ablauf mit Modellschritt gemessen werden muss: Code lässt sich durchdenken, ein Modell nur an Daten messen. Jeder gefundene Fehler wird mit seiner Eingabe Teil eines Datensatzes, der nach jeder Änderung als Regressionstest erneut läuft.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Batch processing (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Stapelverarbeitung der Claude-Schnittstelle für Anfragen ohne Eile: die meisten Stapel in weniger als einer Stunde fertig, Kosten um 50 Prozent niedriger; ein Stapel, der nicht binnen 24 Stunden durchläuft, verfällt.

  • Originalarbeiterreichbar

    Verordnung (EU) 2016/679, Datenschutz-Grundverordnung, konsolidierte Fassung (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Der Verordnungstext in der konsolidierten Fassung, die EUR-Lex führt: Begriffe (Artikel 4), Auftragsverarbeitung (Artikel 28) und Übermittlung in Drittländer (Artikel 45) und automatisierte Entscheidungen im Einzelfall (Artikel 22). Die Erwägungsgründe stehen nur im Amtsblatt.

  • Originalarbeiterreichbar

    EuGH, Urteil vom 7. Dezember 2023, Rechtssache C-634/21 (Scoring) (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Das Urteil der Ersten Kammer des Gerichtshofs zu Artikel 22 Absatz 1 DSGVO: Schon ein automatisch errechneter Wahrscheinlichkeitswert einer Auskunftei gilt als automatisierte Entscheidung im Einzelfall, sofern ein Dritter maßgeblich davon abhängen lässt, ob er einen Vertrag mit der Person schließt, durchführt oder beendet. Vorlage des Verwaltungsgerichts Wiesbaden.

  • Dokumentationerreichbar

    n8n Docs, Human-in-the-loop for tools (externe Seite, docs.n8n.io)

    docs.n8n.iogeprüft 25.10.2026

    Freigabe je Werkzeug eines Agentenknotens: Der Ablauf hält an, bis ein Mensch zustimmt oder ablehnt. Die Doku nennt vier Anlässe (unumkehrbare Handlungen, Vorgaben einer Aufsicht, Entscheidungen von hohem Wert, Vertrauensaufbau) und empfiehlt für den letzten, die Aufsicht später zurückzunehmen.

  • Originalarbeiterreichbar

    ProAgent: From Robotic Process Automation to Agentic Process Automation (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Arbeit von Ye und elf Mitautoren, erste Fassung vom 02.11.2023, zweite vom 23.11.2023, als laufende Arbeit vermerkt. Sie beschreibt die Schwäche herkömmlicher RPA an zwei Stellen, beim Entwurf eines Ablaufs und bei Entscheidungen während der Ausführung, und schlägt vor, beides auf Agenten zu verlegen.

  • Originalarbeiterreichbar

    AutomationBench (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Arbeit von Shepard und Salimans, eingereicht am 21.04.2026, zu einem Test, der auf Abläufen der Plattform Zapier aufbaut. Gemessen werden Agenten, die die Schnittstellen mehrerer Geschäftsanwendungen selbst finden und Geschäftsregeln einhalten müssen; bewertet wird nur der Endzustand, durch ein Programm. Abschnitt 4 vergibt keine Teilpunkte, die besten Modelle lagen zum Zeitpunkt der Arbeit unter 10 Prozent.

  • Dokumentationerreichbar

    Artificial Analysis, Intelligence Benchmarking (externe Seite, artificialanalysis.ai)

    artificialanalysis.aigeprüft 25.10.2026

    Die Messweise von Artificial Analysis, Abschnitt AutomationBench-AA: eine eigene Ausführung des Tests von Zapier auf einem nicht öffentlichen Teil mit 657 Aufgaben aus Datensatzfassung 1.0.6, ein Lauf je Aufgabe mit höchstens 50 Runden. Bewertet wird der Anteil erreichter Ziele, null bei einer verletzten Leitplanke oder einem Fehler.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Mistral Large 4 (Ankündigung von Mistral AI, 6. Oktober 2026) (externe Seite, mistral.ai)

    mistral.aigeprüft 25.10.2026

    Die Ankündigung nennt Parameterzahl, Trainingshardware, die Ergebnisse im AutomationBench und den geplanten Termin für die Gewichte.

  • Dokumentationerreichbar

    n8n Docs, Sustainable Use License (externe Seite, docs.n8n.io)

    docs.n8n.iogeprüft 25.10.2026

    Die Lizenz von n8n nach dem Fair-Code-Modell: Nutzung und Änderung für interne Geschäftszwecke sowie für nicht kommerzielle und private Zwecke, Weitergabe nur unentgeltlich. Die Antwort auf die häufigste Frage knüpft die Nutzung daran, dass n8n nicht Kunden bereitgestellt wird, damit diese eigene Konten verbinden und Abläufe bauen.

↑↓ auswählenEnter öffnenDie Suche läuft im Browser. Nichts wird übertragen.