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Looped Trans­former: Ein Modell, das denselben Block mehrfach durch­läuft

Ein Looped Transformer schickt jedes Token mehrfach durch denselben Block von Schichten und rechnet so tiefer, als seine Größe vermuten lässt. Woher die Bauform kommt, was an ihr gemessen ist, was sie kostet, was sie für das Mitlesen der Denkspur bedeutet und was OpenAI dazu selbst gesagt hat.

FachartikelStand Lesezeit 13 min

Ein gewöhnlicher Transformer schickt jedes Token einmal durch alle seine Schichten, von der ersten bis zur letzten. Wie tief er rechnet, steht damit beim Bau fest. Ein Looped Transformer lässt das Token denselben Block mehrfach durchlaufen. Ein Preprint vom Oktober 2026 fasst das Versprechen in einem Satz: mehr Rechnung im Inneren (externe Seite, arxiv.org), ohne zusätzlichen Speicher.

Dieser Beitrag erklärt die Bauform und ordnet ein, was an ihr gemessen ist und was sie kostet. Danach geht es um das Mitlesen der Denkspur. Er schließt an KI jenseits der Sprachmodelle, Kapitel 03 an, wo Schichten, Tiefe und die großen Bauformen von Netzen stehen, und an den Beitrag Die Denkspur als Fenster ins Modell. Wie ein gewöhnlicher Block innen gebaut ist, zeigt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 01.

Ein Block, mehrere Durchläufe

Die Tiefe eines Netzes ist die Zahl der Schichten, durch die eine Eingabe nacheinander läuft. In einem gewöhnlichen Transformer hat jede Schicht ihre eigenen Gewichte. Ein Looped Transformer speichert einen Block aus wenigen Schichten und wendet ihn mehrmals hintereinander an. Ein Modell aus k Schichten mit L Durchläufen rechnet damit so viele Schritte hintereinander wie eines aus k mal L Schichten. Speichern muss es nur die Gewichte für k.

Links läuft ein Token einmal durch acht Schichten mit je eigenen Gewichten, rechts viermal durch denselben Block aus zwei Schichten. Beide rechnen acht Schritte. Zwei Spalten nebeneinander. Links ein gewöhnlicher Transformer: Ein Token kommt von oben und läuft durch acht Kästen untereinander, Schicht 1 bis Schicht 8. Eine Klammer daneben sagt, dass dafür acht Sätze Gewichte gespeichert sind. Unten steht die Ausgabe nach acht Schritten. Rechts ein Looped Transformer: Das Token läuft in einen farbig umrahmten Block aus Schicht A und Schicht B, für den zwei Sätze Gewichte gespeichert sind. Am Ausgang des Blocks führt eine farbige Linie zurück an seinen Eingang. Daneben steht, dass der Block viermal durchlaufen wird, dass diese Zahl beim Ausführen gewählt wird und dass die zusätzlichen Durchläufe in keinem Text erscheinen. Unten steht die Ausgabe nach zwei mal vier gleich acht Schritten. Die Zahlen sind schematisch und stammen aus keinem echten Modell. GEWÖHNLICHER TRANSFORMER jede Schicht mit eigenen Gewichten Token Schicht 1 Schicht 2 Schicht 3 Schicht 4 Schicht 5 Schicht 6 Schicht 7 Schicht 8 8 Sätze Gewichte gespeichert Ausgabe nach 8 Schritten LOOPED TRANSFORMER ein Block, in jedem Durchlauf dieselben Gewichte Token Schicht A Schicht B BLOCK, k = 2 2 Sätze Gewichte gespeichert L = 4 Durchläufe beim Ausführen gewählt zusätzliche Durchläufe erscheinen in keinem Text Ausgabe nach 2 × 4 = 8 Schritten Zahlen schematisch, aus keinem echten Modell.
Ein gewöhnlicher Transformer schickt jedes Token einmal durch alle Schichten, ein Looped Transformer mehrfach durch denselben Block.

eigene Darstellung nach Dehghani und Mitautoren (2018) und Geiping und Mitautoren (2025), Stand 15.10.2026

Den Gedanken stellten Mostafa Dehghani und Mitautoren im Juli 2018 vor, gut ein Jahr nach der Transformer-Arbeit (externe Seite, arxiv.org). Ihr Universal Transformer (externe Seite, arxiv.org) ist ein rekurrentes Modell mit Aufmerksamkeit, das alle Stellen einer Folge zugleich verarbeitet. Die Wiederholung läuft also über die Tiefe, und die Autoren fassen das Modell als Verallgemeinerung des Transformers auf.

Zur Arbeit gehören zwei weitere Punkte. Ein Haltemechanismus je Position (externe Seite, arxiv.org) entscheidet, wann für ein Token genug gerechnet ist, und verbesserte bei mehreren Aufgaben die Genauigkeit. Und unter bestimmten Annahmen ist das Modell Turing-vollständig (externe Seite, arxiv.org), kann also im Prinzip jede Berechnung ausführen, die sich überhaupt ausführen lässt.

Wie weit das reicht, zeigten Angeliki Giannou und Mitautoren im Januar 2023. Sie setzten die Gewichte eines Transformers von Hand und ließen ihn in einer Schleife laufen. Ein so programmierter Transformer aus 13 Schichten (externe Seite, arxiv.org) führt Programme aus wie ein kleiner Rechner, darunter einen einfachen Taschenrechner. Die Arbeit zeigt damit ohne jedes Training, was die Bauform ausdrücken kann, wenn jemand die passenden Gewichte kennt.

Bei vielen heutigen Sprachmodellen dieser Bauform steht die Zahl der Durchläufe erst bei der Anwendung fest. Jonas Geiping und Mitautoren beschreiben ihr Modell als einen Block, der wiederholt wird und so bei der Anwendung beliebig tief rechnen (externe Seite, arxiv.org) kann. Wer mehr Rechenzeit gibt, bekommt mehr Durchläufe, ohne ein anderes Modell zu laden.

ArbeitSchritt
Universal Transformer (externe Seite, arxiv.org), 10.07.2018Transformer mit wiederholtem Block und Haltemechanismus
Programmierbarer Rechner (externe Seite, arxiv.org), 30.01.2023Gewichte von Hand gesetzt, 13 Schichten in einer Schleife
Recurrent Depth (externe Seite, arxiv.org), 07.02.2025Sprachmodell mit 3,5 Milliarden Parametern
Ouro (externe Seite, arxiv.org), 29.10.2025Offene Modelle mit 1,4 und 2,6 Milliarden Parametern

Die Daten nennen die erste Fassung bei arXiv. Die Arbeiten sind seither zum Teil überarbeitet worden, Ouro zuletzt am 11.10.2026.

Was gemessen ist

Jede Messung zu dieser Bauform hat eine Bedingung, und an ihr hängt, was sie aussagt. Alle Zahlen dieses Abschnitts stammen aus den Arbeiten selbst.

Kleine Aufgaben, wenige Parameter. Liu Yang und Mitautoren ließen Transformer Aufgaben lösen, bei denen ein Modell aus Beispielen im Kontext eine Funktion an Daten anpasst. Der Looped Transformer kam nach ihren Versuchen auf vergleichbare Ergebnisse wie ein gewöhnlicher, mit weniger als 10 Prozent der Parameter (externe Seite, arxiv.org). Gemessen ist eine eng umrissene Art von Aufgaben aus dem maschinellen Lernen. Ein Sprachmodell kam darin nicht vor.

Tiefe als eigene Größe. Nikunj Saunshi und Mitautoren vertreten die These, dass viele Denkaufgaben große Tiefe verlangen (externe Seite, arxiv.org), ohne zwingend viele Parameter zu brauchen. Auf künstlichen Aufgaben wie Addition kommt in ihren Versuchen ein Modell aus k Schichten mit L Durchläufen nahe an eines aus k mal L Schichten heran. Beide Modellarten skalieren nach ihrer Auswertung mit der effektiven Tiefe (externe Seite, arxiv.org), ähnlich wie ein Modell, das über eine längere Denkspur mehr rechnet.

Vortrainierte Sprachmodelle. Der Prototyp von Geiping und Mitautoren hat 3,5 Milliarden Parameter und wurde mit 800 Milliarden Tokens (externe Seite, arxiv.org) trainiert. Ouro ist eine Familie solcher Modelle mit offenen Gewichten, vortrainiert auf 7,7 Billionen Tokens. Die meisten Kernautoren arbeiten bei ByteDance Seed, und ByteDance veröffentlicht die Gewichte unter dem eigenen Konto (externe Seite, huggingface.co). Nach Angabe der Autoren erreichen die Modelle mit 1,4 und 2,6 Milliarden Parametern (externe Seite, arxiv.org) über eine breite Auswahl von Benchmarks die Ergebnisse von Modellen mit bis zu 12 Milliarden. Den Vorsprung führen sie in kontrollierten Versuchen auf einen besseren Umgang mit dem Gelernten (externe Seite, arxiv.org) zurück. Außerdem berichten sie, dass die Zwischenschritte ihrer Modelle besser zur Antwort passen (externe Seite, arxiv.org) als eine ausgeschriebene Denkspur.

Ein Modell für den Einsatz gibt es ebenfalls. Nanbeige4.2-3B des Nanbeige Lab ist ein kompaktes Modell für Agentenaufgaben, vorgestellt im Juli 2026. Nach Angabe seiner Entwickler ist es von Grund auf als Looped Transformer vortrainiert (externe Seite, arxiv.org), auf 28 Billionen Tokens.

Wo gewöhnliche Transformer vorn liegen. Ryan Lee und Mitautoren verglichen im Mai 2026 in einem Preprint Modelle mit und ohne Wiederholung. Looped-Modelle skalieren nach ihrer Messung schlechter (externe Seite, arxiv.org) als gewöhnliche Transformer, in denen jede Schicht eigene Gewichte hat. Besser als die Vergleichsmodelle skalierten allein Looped-Modelle mit Mixture of Experts (externe Seite, arxiv.org). Bei ihnen rechnen in jedem Durchlauf durch dieselben Schichten andere Experten.

Was die Bauform kostet

Gespart wird Speicher für die Gewichte. Sie liegen einmal im Speicher, gleich wie oft der Block läuft. Die Rechnung dagegen wächst mit jedem Durchlauf, denn jedes Token geht L-mal durch denselben Block. Ein Block aus k Schichten rechnet bei vier Durchläufen je Token ungefähr so viel wie ein gewöhnliches Modell aus 4k Schichten. Das Modell von Geiping und Mitautoren hat 3,5 Milliarden Parameter und verbessert sich bei Denkaufgaben mit mehr Durchläufen bis zu einer Rechenlast, die 50 Milliarden Parametern entspricht (externe Seite, arxiv.org).

Beim Erzeugen von Text kommt allerdings Speicher hinzu: Der KV-Cache hält für jeden Durchlauf eigene Einträge. Geiping und Mitautoren begrenzen ihn deshalb in Abschnitt 6.2 ihrer Arbeit (externe Seite, arxiv.org), indem sich mehrere Durchläufe einen Platz teilen.

Daraus folgt ein Hebel für den Betrieb. Bei solchen Modellen wird die Zahl der Durchläufe beim Ausführen gewählt (externe Seite, arxiv.org), und weniger Durchläufe sind billiger und schneller. Was das kostet, misst ein Preprint vom 10.10.2026, unbegutachtet. Mit der halben trainierten Tiefe löst Ouro-1.4B-Thinking noch 69,2 Prozent der Matheaufgaben aus GSM8K (externe Seite, arxiv.org), gegen 77,5 Prozent bei voller Tiefe, und behält damit 89 Prozent seiner Genauigkeit. Im selben Schritt steigt der Anteil schädlicher Anfragen, bei denen das Modell hilft, von 3,8 auf 20,5 Prozent (externe Seite, arxiv.org), auf mehr als das Fünffache. Die Ablehnung schädlicher Anfragen leidet beim Sparen also stärker als die Mathematik.

Was die Bauform für die Denkspur bedeutet

Ein Reasoning-Modell rechnet länger, indem es Zwischenschritte als Text schreibt, wie in Grundkurs, Kapitel 01 beschrieben. Diesen Text können Anbieter und Prüfer mitlesen. Die zusätzlichen Durchläufe eines Looped Transformers erscheinen in keinem Text. Sie rechnen mit Zahlen im Inneren des Modells, und wer sie verstehen will, braucht die Werkzeuge aus Beurteilen und Einordnen, Kapitel 06.

Tomek Korbak und 40 Mitautoren, darunter Yoshua Bengio und Jakub Pachocki von OpenAI, halten das Mitlesen der Denkspur für eine Möglichkeit, die verloren gehen kann. Sie empfehlen den Entwicklern großer Modelle deshalb, die Folgen ihrer Ent­wick­lungs­ent­schei­dungen (externe Seite, arxiv.org) für die Überwachbarkeit zu bedenken. Als eine Gefahr nennen sie in Abschnitt 2 ihrer Arbeit (externe Seite, arxiv.org) neue Architekturen, die ein Modell in einem inneren Zahlenraum schrittweise tiefer rechnen lassen, und führen dafür Recurrent Depth und Coconut an. Abschnitt 4 schlägt vor, dass ein Entwickler die Entscheidung für eine Architektur ohne überwachbare Denkspur in der Systemkarte festhält, sobald das Modell im Einsatz ist.

Denken ohne ausgeschriebenen Text heißt in der Forschung Latent Reasoning, und es gibt dafür eine zweite Bauform. Bei Coconut von Shibo Hao und Mitautoren gibt das Modell seinen letzten inneren Zustand direkt als nächste Eingabe zurück (externe Seite, arxiv.org), ohne ihn in Wörter zu übersetzen. Coconut rechnet damit in zusätzlichen Schritten der Folge, der Looped Transformer in zusätzlichen Durchläufen je Token. Beide entziehen einen Teil der Rechnung dem Mitlesen.

Im Oktober 2026 erschienen drei Preprints zu Überwachung und Sicherheit solcher Modelle, alle unbegutachtet:

  • Han Wang und Mitautoren finden bei manchen Aufgaben unter Belastungstests einen Rückgang der Überwachbarkeit, wenn Modelle derselben Familie mehr Durchläufe rechnen. Im Vergleich mit gewöhnlichen Modellen gleicher Größe oder Tiefe fanden sie keinen Hinweis (externe Seite, arxiv.org), dass Looped-Modelle durchweg schlechter zu überwachen sind.
  • Yi Wang und Mitautoren prüfen Umgehungsversuche gegen verschiedene Tiefen und folgern, dass sich die Sicherheit eines solchen Modells an keiner einzelnen Tiefe ablesen lässt (externe Seite, arxiv.org).
  • Das Preprint zu weniger Durchläufen aus dem vorigen Abschnitt gehört ebenfalls hierher: Die Tiefe, die ein Betreiber wählt, verändert das Verhalten des Modells.

Was über OpenAI belegt ist

Ob ein Produktmodell eines großen Anbieters die Bauform nutzt, ist offen. Drei Aussagen von OpenAI berühren die Frage.

Jakub Pachocki, Chief Scientist bei OpenAI, schrieb am 02.09.2026, die Tiefe des Rechengraphen (externe Seite, x.com) der aktuellen Spitzenmodelle, Astra eingeschlossen, liege innerhalb eines Faktors zwei von GPT-4. Anlass war nach seinen Worten eine verwirrende Berichterstattung. Die Angabe begrenzt die Rechentiefe, gleich auf welchem Weg sie entsteht. Mit einer Wiederholung von Schichten ist sie vereinbar, solange die Gesamttiefe in diesem Rahmen bleibt. Im selben Beitrag nennt er das Mitlesen der Denkspur zerbrechlich und auf einem ungünstigen Weg, aus Gründen, die nach seinen Worten nicht an Änderungen der Architektur hängen. Die Gründe kündigte er für später an.

Die Systemkarte zu GPT-6 Astra meldet eine Denkspur, die das Modell besser steuern kann als seine Vorgänger. OpenAI ist nach eigenen Worten recht zuversichtlich (externe Seite, deploymentsafety.openai.com), dass Änderungen an der Architektur diese Entwicklung nicht in besonderem Maß verursacht haben. Den Anstieg beobachtet OpenAI vor allem im Verlauf des Trainings mit Reinforcement Learning (externe Seite, deploymentsafety.openai.com), und er geht mit den gewachsenen Fähigkeiten ohne Denkspur (externe Seite, deploymentsafety.openai.com) einher.

In seinem Essay vom 06.09.2026 schreibt Pachocki, nach den eigenen Auswertungen könne OpenAI sich immer weniger auf das Mitlesen der Denkspur verlassen (externe Seite, openai.com). Er nennt drei Gründe. Das Denken mischt sich mit Gesprächen mit Menschen und anderen KIs und mit Werkzeugaufrufen, von denen viele überwacht werden müssen. Das Modell kann sein eigenes Denken besser steuern (externe Seite, openai.com). Und mit besserem Vortraining wird es auch ohne ausgeschriebenes Denken klüger (externe Seite, openai.com). Eine Wiederholung von Schichten nennen weder die Systemkarte noch der Essay, Stand 15.10.2026.

Was offen bleibt

Belegt ist die Forschungslinie, vom Universal Transformer 2018 bis zu den offenen Ouro-Modellen, und mit Nanbeige4.2-3B gibt es ein veröffentlichtes kleines Modell dieser Bauform. Dazu kommen Messungen, was mehr oder weniger Durchläufe für Sicherheit und Überwachung bedeuten, die jüngsten als unbegutachtete Preprints. Ob die Modelle der großen Anbieter die Bauform nutzen, bleibt offen, bis einer es in einer Systemkarte oder Ankündigung sagt.

Quellen

19 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar

    Attention Is All You Need (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit, mit der alles anfing. Vaswani und sieben Mitautoren stellen am 12.06.2017 die Transformer-Architektur vor und zeigen, dass ein Netz allein über den Mechanismus der Aufmerksamkeit auskommt, ohne die bis dahin übliche schrittweise Verarbeitung. Erst dadurch ließen sich Modelle sinnvoll auf viele Rechenkerne verteilen. Jedes GPT, jedes Claude und jedes Gemini steht auf dieser Arbeit. Abschnitt 3.2.3 hält die Einschränkung fest, die für alle fortsetzenden Modelle gilt: „self-attention layers in the decoder allow each position in the decoder to attend to all positions in the decoder up to and including that position“, dazu die Begründung „We need to prevent leftward information flow in the decoder to preserve the auto-regressive property“. Beide Stellen stehen im Volltext und sind deshalb ohne hinterlegtes Zitat, der Prüflauf liest die Abstract-Seite.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Originalarbeiterreichbar

    Universal Transformers (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit von Mostafa Dehghani und vier Mitautoren, eingereicht am 10.07.2018, dritte Fassung vom 05.03.2019, angenommen für die ICLR 2019. Sie lässt einen Transformer denselben Block mehrfach durchlaufen und ergänzt einen Haltemechanismus, der je Position entscheidet, wann die Rechnung endet. Das Abstract der ersten Fassung weicht im Wortlaut ab, zitiert wird die dritte.

  • Originalarbeiterreichbar

    Looped Transformers as Programmable Computers (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit von Angeliki Giannou und fünf Mitautoren, eingereicht am 30.01.2023. Sie setzt die Gewichte eines Transformers von Hand und lässt ihn in einer Schleife laufen, sodass er wie ein kleiner Rechner Programme ausführt, darunter einen einfachen Taschenrechner. Trainiert ist dabei nichts, die Arbeit zeigt, was die Bauform grundsätzlich ausdrücken kann.

  • Originalarbeiterreichbar

    Scaling up Test-Time Compute with Latent Reasoning: A Recurrent Depth Approach (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit von Jonas Geiping und acht Mitautoren, eingereicht am 07.02.2025, zweite Fassung vom 17.02.2025. Sie baut ein Sprachmodell, das zusätzlichen Rechenaufwand über wiederholte Durchläufe eines Blocks erzeugt, ohne dafür Text auszugeben. Den wiederholten Block führt die Arbeit selbst auf die Universal Transformers von 2018 zurück. Der Prototyp hat 3,5 Milliarden Parameter, Modell und Code sind veröffentlicht.

  • Originalarbeiterreichbar

    Looped Transformers are Better at Learning Learning Algorithms (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit von Liu Yang und drei Mitautoren, eingereicht am 21.11.2023, dritte Fassung vom 16.03.2024, angenommen für die ICLR 2024. Gemessen ist das Lösen von Anpassungsaufgaben an Daten aus dem Kontext, eine eng umrissene Art von Aufgaben ohne Sprachmodell.

  • Originalarbeiterreichbar

    Reasoning with Latent Thoughts: On the Power of Looped Transformers (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit von Nikunj Saunshi und vier Mitautoren, eingereicht am 24.02.2025, angenommen für die ICLR 2025. Sie vergleicht Modelle mit k Schichten und L Durchläufen mit gewöhnlichen Modellen aus k mal L Schichten, auf künstlichen Denkaufgaben und beim Sprachmodell.

  • Originalarbeiterreichbar

    Scaling Latent Reasoning via Looped Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit zu Ouro, einer Familie vortrainierter Looped Language Models mit 1,4 und 2,6 Milliarden Parametern und offenen Gewichten. 33 Autoren, darunter Yoshua Bengio; erste Fassung vom 29.10.2025, sechste vom 11.10.2026. Der Vergleich mit Modellen bis 12 Milliarden Parameter ist die Angabe der Autoren, über eine Auswahl von Benchmarks.

  • Dokumentationerreichbar

    ByteDance/Ouro-1.4B (Hugging Face) (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Modellseite von Ouro-1.4B auf Hugging Face. ByteDance veröffentlicht dort die offenen Gewichte der Ouro-Modelle unter dem eigenen Konto.

  • Originalarbeiterreichbar

    Nanbeige4.2-3B: Unlocking Agentic Capabilities in a Compact Model (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Technischer Bericht des Nanbeige Lab zu Nanbeige4.2-3B, einem kompakten Modell für Agentenaufgaben mit 3 Milliarden Parametern ohne Embedding, erste Fassung vom 24.07.2026, zweite vom 27.07.2026. Nach Angabe der Entwickler von Grund auf als Looped Transformer vortrainiert. Die Vergleiche mit größeren Modellen sind Angaben der Entwickler über das eigene Modell.

  • Originalarbeiterreichbar

    Sparse Layers are Critical to Scaling Looped Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Preprint von Ryan Lee, Jacob Biloki, Edward J. Hu und Jonathan May, erste Fassung vom 09.05.2026, zweite vom 30.06.2026. Es vergleicht gewöhnliche Transformer und Mixture-of-Experts-Modelle, jeweils mit und ohne Wiederholung von Schichten, und misst, wie sie mit wachsender Größe skalieren.

  • Originalarbeiterreichbar

    Monitoring latent reasoning in looped language models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Preprint von Pawel Olszowiec und vier Mitautoren vom 13.10.2026, unbegutachtet. Es untersucht acht Looped Language Models aus vier Familien mit Verfahren der mechanistischen Interpretierbarkeit.

  • Originalarbeiterreichbar

    Running Fewer Loops Removes Refusal Behaviour in Recurrent-Depth Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Preprint von Seyedarmin Azizi und vier Mitautoren vom 10.10.2026, unbegutachtet. Gemessen an vier veröffentlichten Ouro-Fassungen und an Huginn-0125, dem Modell von Geiping und Mitautoren: Was passiert, wenn man bei der Anwendung weniger Durchläufe rechnet als im Training.

  • Originalarbeiterreichbar

    Chain of Thought Monitorability: A New and Fragile Opportunity for AI Safety (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Positionspapier von Tomek Korbak und 40 Mitautoren, darunter Yoshua Bengio und Jakub Pachocki, eingereicht am 15.07.2025, zweite Fassung vom 07.12.2025. Es hält die Überwachung der Denkspur für eine Chance der KI-Sicherheit, die verloren gehen kann, und empfiehlt den Entwicklern, ihre Entwicklungsentscheidungen daraufhin zu bedenken. Abschnitt 2 nennt neue Architekturen mit Rechnung im inneren Zahlenraum als Gefahr, mit Recurrent Depth und Coconut als Beispielen.

  • Originalarbeiterreichbar

    Training Large Language Models to Reason in a Continuous Latent Space (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit zu Coconut von Shibo Hao und sechs Mitautoren, eingereicht am 09.12.2024, vierte Fassung vom 23.08.2026, angenommen für die COLM 2025. Das Modell denkt ohne Text, indem es seinen letzten inneren Zustand als nächste Eingabe zurückgibt. Es wiederholt dabei keine Schichten, die zusätzliche Rechnung liegt in zusätzlichen Schritten der Folge.

  • Originalarbeiterreichbar

    On the Chain-of-Thought Monitorability of Looped Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Preprint von Han Wang, Ishwar B. Balappanawar und Huan Zhang vom 02.10.2026, unbegutachtet. Erste systematische Messung, ob die Denkspur von Looped Language Models schlechter zu überwachen ist, über acht Aufgaben aus MonitorBench.

  • Originalarbeiterreichbar

    Safe at One Loop, Risky at Another: Aligning Safety Across Recurrent Depths in Looped Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Preprint von Yi Wang und vier Mitautoren vom 07.10.2026, eingereicht für die ICLR 2027 und unbegutachtet. Es prüft, ob ein Looped Language Model bei Umgehungsversuchen in jeder Tiefe gleich sicher antwortet.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Jakub Pachocki auf X zur Rechentiefe von GPT-6 Astra (externe Seite, x.com)

    x.comgeprüft 25.10.2026

    Beitrag von Jakub Pachocki, Chief Scientist bei OpenAI, vom 02.09.2026. Belegstelle ist der zweite Satz: Die Tiefe des Rechengraphen der aktuellen Spitzenmodelle, Astra eingeschlossen, liege innerhalb eines Faktors zwei von GPT-4. Anlass war nach seinen Worten eine verwirrende Berichterstattung. Im selben Beitrag nennt er die Überwachung der Denkspur zerbrechlich und rückläufig, aus Gründen, die nicht an Änderungen der Architektur hängen.

    Archivfassung (externe Seite, archive.ph)

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, GPT-6 Astra System Card (externe Seite, deploymentsafety.openai.com)

    deploymentsafety.openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs System Card zu GPT-6 Astra, veröffentlicht am 03.09.2026. Sie führt eigene Abschnitte zu Umgehungsversuchen, biologischen und chemischen Fähigkeiten, Cybersicherheit und der Einstufung nach dem Preparedness-Rahmen und benennt zwei externe Prüfer. Zur Herkunft der Trainingsdaten sagt sie nichts Nachprüfbares mehr: Der zuständige Abschnitt spricht von vielfältigen Datensätzen und einer Filterung, ohne eine Quelle zu nennen. Die GPT-5 System Card nannte an derselben Stelle noch drei. Der Änderungsverlauf am Kopf führt bis zum 29.09.2026 drei Arten von Einträgen: eine Präzisierung zur Ausrichtung (09.09.), korrigierte HealthBench-Werte nach einer Fehlkonfiguration (22.09.) und Anhänge zu GPT-6 Sol und Luna (22.09.) sowie zu den Agenten namens dots (29.09.).

  • Artikelerreichbar

    OpenAI, An Alien Mind (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    Essay von Jakub Pachocki, Chief Scientist bei OpenAI, vom 06.09.2026. Er nennt drei Gründe, warum OpenAI sich immer weniger auf das Mitlesen der Denkspur verlassen kann: Werkzeuge und Gespräche mischen sich ins Denken, das Modell steuert sein Denken besser, und es wird auch ohne ausgeschriebenes Denken klüger. Die Architektur nennt er dabei nicht.

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