GrundlagenNutzung und Anpassung von LLMsKapitel 01 von 8

Wie ein Modell innen gebaut ist

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 8 Min. · Stand

In Grundkurs, Kapitel 01 steht, was zu einem Sprachmodell gehört: die Architektur, die Gewichte, das Vokabular und der Tokenizer. Bei einem Modell mit offenen Gewichten lässt sich jedes dieser vier Dinge als Datei aufschlagen. Dieses Kapitel tut das an einem Beispiel und beantwortet die Frage, wo in einem Modell gerechnet wird. Was sich beim Training in den Gewichten gebildet hat, ist Thema von Beurteilen und Einordnen, Kapitel 06.

Ein Modell ist ein Ordner

Das Beispiel ist Qwen3-4B-Instruct-2507 von Alibaba. Die Modellkarte (externe Seite, huggingface.co) stellt es als überarbeitete Fassung von Qwen3-4B vor, die ohne Denkmodus antwortet. Die Gewichte stehen unter der Lizenz Apache 2.0 bei Hugging Face. Die Diktier-App aus einem Beitrag nutzt es als lokales Modell für Geräte ohne Apple Intelligence.

Wer den Ordner herunterlädt, bekommt drei Arten von Dateien:

  • Eine Kon­fi­gu­ra­ti­ons­datei, config.json, 727 Byte groß. Sie nennt die Zahl der Schichten, ihre Breite, die Zahl der Köpfe und die Größe des Vokabulars. Das ist der Bauplan.
  • Drei Gewichtsdateien im Format safetensors, zusammen rund 8 Gigabyte. Darin stehen gut vier Milliarden Zahlen, eine für jeden Parameter. Das ist das Gelernte.
  • Die Dateien des Tokenizers mit dem Vokabular. Sie legen fest, in welche Stücke ein Text zerfällt.

Die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­datei (externe Seite, huggingface.co) von Qwen3-4B-Instruct-2507 nennt unter anderem 36 Schichten, eine Breite von 2.560 Zahlen je Token und eine Tabelle für das Vokabular mit 151.936 Zeilen. Auch die Gewichtsdateien beginnen mit einem lesbaren Teil. Das Format safetensors (externe Seite, github.com) stellt den Zahlen einen Kopf voran, geschrieben als JSON. Er nennt für jede Zahlentabelle in der Datei den Namen, den Datentyp und die Form. Wer ihn liest, muss die 8 Gigabyte dahinter nicht laden.

Sechsunddreißig Blöcke gleicher Bauart

Der Bauplan hat drei Abschnitte. Vorn steht der Eingang: Jedes Token wird zu einer Reihe von 2.560 Zahlen, nachgeschlagen in einer Tabelle mit einer Zeile je Eintrag des Vokabulars. Wie diese Tabelle arbeitet, steht in Grundkurs, Kapitel 04.

Dann folgen 36 Blöcke, alle nach demselben Plan gebaut. Am Ende steht der Ausgang. Er macht aus der letzten Zahlenreihe eine Bewertung für jede der 151.936 Zeilen dieser Tabelle, und daraus wird das nächste Token gezogen, wie Grundkurs, Kapitel 02 beschreibt.

Der Grundriss von Qwen3-4B-Instruct-2507: Eingang, 36 Blöcke gleicher Bauart mit je eigenen Gewichten, Ausgang. In jedem Block zweigen Aufmerksamkeit und Feed-Forward vom Residualstrom ab und addieren ihr Ergebnis wieder dazu. Von oben nach unten. Ein Token kommt in den Eingang, die Embedding-Schicht. Eine farbige Linie, der Residualstrom, läuft von dort durch alle Blöcke bis zum Ausgang. Block 1 ist aufgeklappt: Zuerst zweigt die Aufmerksamkeit ab, davor wird normalisiert, und ihr Ergebnis wird auf den Strom addiert. Danach zweigt der Feed-Forward-Teil ab, ebenfalls nach einer Normalisierung, und addiert sein Ergebnis. Rechts steht, dass die Aufmerksamkeit Information von den anderen Positionen holt und der Feed-Forward-Teil an jeder Position für sich rechnet. Darunter folgen Block 2 bis Block 36, zugeklappt. Eine Klammer sagt, dass es 36 Blöcke gleicher Bauart sind, jeder mit eigenen Gewichten. Am Ende wird noch einmal normalisiert, dann folgt der Ausgang. Er benutzt dieselbe Matrix wie der Eingang und liefert eine Zahl je Zeile dieser Tabelle, 151.936 Zahlen. QWEN3-4B-INSTRUCT-2507, LAUT CONFIG.JSON Token Eingang: Embedding BLOCK 1 Norm Aufmerksamkeit Norm Feed-Forward Block 2 Block 3 … Block 36 Normalisierung Ausgang: dieselbe Matrix eine Zahl je Zeile der Tabelle, 151.936 + + 36 Blöcke gleicher Bauart, jeder mit eigenen Gewichten AUFMERKSAMKEIT holt Information von den anderen Positionen FEED-FORWARD rechnet an jeder Position für sich RESIDUALSTROM beide Teile addieren ihr Ergebnis zum Strom
Ein Token läuft durch den Eingang, durch 36 Blöcke mit je eigenen Gewichten und durch den Ausgang. Jeder Block hat zwei Teile, Aufmerksamkeit und Feed-Forward-Teil, und beide schreiben ihr Ergebnis in den Residualstrom zurück.

eigene Darstellung nach der config.json von Qwen3-4B-Instruct-2507, Stand 19.10.2026

Jeder der 36 Blöcke hat eigene Gewichte. Das lässt sich an den Dateien abzählen. Ein Block besteht aus 11 benannten Tensoren, also Zahlentabellen, und 36 mal 11 ergibt 396. Dazu kommen die Tabelle am Eingang und eine letzte Normalisierung vor dem Ausgang, zusammen 398. Genau so viele Tensoren nennen die Köpfe der drei Gewichtsdateien. Für den Ausgang benutzt Qwen3-4B-Instruct-2507 dieselbe Tabelle wie für den Eingang, deshalb hat er keinen eigenen Tensor.

Das Gegenstück beschreibt der Beitrag über den Looped Transformer. Dort durchläuft jedes Token mehrfach denselben Block mit denselben Gewichten, und das Modell speichert nur diesen einen.

Die For­mat­be­schrei­bung von GGUF (externe Seite, github.com), einem zweiten verbreiteten Dateiformat für Modelle, nennt die Blöcke beim Namen ihrer Teile: Blöcke aus Aufmerksamkeit und Feed-Forward-Schichten, der Hauptteil eines Sprachmodells.

Zwei Teile mit zwei Aufgaben

Jeder Block besteht aus zwei Teilen. Schon im Kodierer der Transformer-Arbeit (externe Seite, arxiv.org), mit der die Bauform 2017 begann, hat jede Schicht diese zwei Teile.

Die Aufmerksamkeit holt Information von anderen Stellen des Textes. Für jedes Token prüft sie, welche der vorangehenden Token gerade zählen, und übernimmt einen gewichteten Anteil von deren Zahlenreihen. Warum ein Token nur die vorangehenden sieht, steht in Grundkurs, Kapitel 04. Wie Anfrage, Schlüssel und Wert zusammenwirken, erklärt die zweite Ebene.

Der Feed-Forward-Teil rechnet danach an jeder Stelle für sich. Die Transformer-Arbeit beschreibt ihn als Netz, das auf jede Position getrennt und auf dieselbe Weise angewandt wird (Abschnitt 3.3 (externe Seite, arxiv.org)). Er formt um, was an seiner Stelle schon angekommen ist.

Beide Teile schreiben ihr Ergebnis in dieselbe Zahlenreihe zurück: Sie addieren es auf. Diese Reihe läuft vom Eingang durch alle 36 Blöcke bis zum Ausgang und heißt Residualstrom. Eine Arbeit von Anthropic (externe Seite, transformer-circuits.pub) über die Mechanik von Transformern beschreibt ihn als Summe aus den Ausgaben aller vorigen Schichten und der Zahlenreihe vom Eingang. Dieselbe Arbeit fasst die Aufgabe der Aufmerksamkeit in einem Satz: Die Köpfe der Aufmerksamkeit bewegen Information vom Residualstrom eines Tokens in den eines anderen.

Dass eine Schicht ihr Ergebnis auf die eigene Eingabe aufschlägt, ist der Kniff aus der ResNet-Arbeit, den KI jenseits der Sprachmodelle, Kapitel 03 erzählt. Er hält ein Netz mit vielen Schichten trainierbar.

Wo die vier Milliarden sitzen

Aus der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­datei lässt sich ausrechnen, wie viele Parameter auf jeden Teil entfallen. Die Rechnung steht in der dritten Ebene, und sie stimmt mit den Köpfen der Gewichtsdateien auf den Parameter genau überein: 4.022.468.096.

Der Rechner zeigt für vier offene Modelle die Anteile von Ein- und Ausgang, Aufmerksamkeit, Feed-Forward-Teil und Normalisierung, jeweils aus Kon­fi­gu­ra­ti­ons­datei und Dateiköpfen.

Wo die Parameter von vier Modellen sitzen

Modell

Qwen3-4B-Instruct-25074.022.468.096 Parameter

Bauform
dicht gebaut
Ein- und Ausgang
eine gemeinsame Matrix
Speicherformat
BF16
Parameter von Qwen3-4B-Instruct-2507 nach Bauteil
BauteilParameterAnteil
Feed-Forward2.689.597.44066,9 %
Auf­merk­sam­keit943.718.40023,5 %
Ein- und Ausgang388.956.1609,7 %
Nor­ma­li­sie­rung196.096unter 0,01 %
Gesamt4.022.468.096100 %
Anteile der vier Bauteile an allen Parametern, auf eine Nachkommastelle gerundet. Gerundet ergeben sie zusammen 100,1 Prozent. Die Normalisierung bleibt unter 0,01 Prozent, im Balken ist sie schmaler als ein Pixel. Die senkrechte Linie markiert zwei Drittel. Quelle: Qwen3-4B-Instruct-2507, config.json beim Commit cdbee75 (externe Seite, huggingface.co). Lizenz Apache 2.0, abgerufen am 19.10.2026. Aus der Konfiguration gerechnet und an den Köpfen der 3 Dateien im Format safetensors gegengeprüft, 398 Tensoren, auf den Parameter genau.

SmolLM3-3B3.075.098.624 Parameter

Bauform
dicht gebaut
Ein- und Ausgang
eine gemeinsame Matrix
Speicherformat
BF16
Parameter von SmolLM3-3B nach Bauteil
BauteilParameterAnteil
Feed-Forward2.434.793.47279,2 %
Auf­merk­sam­keit377.487.36012,3 %
Ein- und Ausgang262.668.2888,5 %
Nor­ma­li­sie­rung149.504unter 0,01 %
Gesamt3.075.098.624100 %
Anteile der vier Bauteile an allen Parametern, auf eine Nachkommastelle gerundet. Die Normalisierung bleibt unter 0,01 Prozent, im Balken ist sie schmaler als ein Pixel. Die senkrechte Linie markiert zwei Drittel. Quelle: SmolLM3-3B, config.json beim Commit a07cc9a (externe Seite, huggingface.co). Lizenz Apache 2.0, abgerufen am 19.10.2026. Aus der Konfiguration gerechnet und an den Köpfen der 2 Dateien im Format safetensors gegengeprüft, 326 Tensoren, auf den Parameter genau.

Mistral-7B-v0.37.248.023.552 Parameter

Bauform
dicht gebaut
Ein- und Ausgang
zwei getrennte Matrizen
Speicherformat
BF16
Parameter von Mistral-7B-v0.3 nach Bauteil
BauteilParameterAnteil
Feed-Forward5.637.144.57677,8 %
Auf­merk­sam­keit1.342.177.28018,5 %
Ein- und Ausgang268.435.4563,7 %
Nor­ma­li­sie­rung266.240unter 0,01 %
Gesamt7.248.023.552100 %
Anteile der vier Bauteile an allen Parametern, auf eine Nachkommastelle gerundet. Die Normalisierung bleibt unter 0,01 Prozent, im Balken ist sie schmaler als ein Pixel. Die senkrechte Linie markiert zwei Drittel. Quelle: Mistral-7B-v0.3, config.json beim Commit caa1feb (externe Seite, huggingface.co). Lizenz Apache 2.0, abgerufen am 19.10.2026. Aus der Konfiguration gerechnet und an den Köpfen der 3 Dateien im Format safetensors gegengeprüft, 291 Tensoren, auf den Parameter genau.

gpt-oss-20b20.914.757.184 Parameter

Bauform
Mixture of Experts, 32 Experten, davon 4 je Token
Ein- und Ausgang
zwei getrennte Matrizen
Speicherformat
BF16, die Experten in MXFP4
Parameter von gpt-oss-20b nach Bauteil
BauteilParameterAnteil
Feed-Forward19.119.145.72891,4 %
Auf­merk­sam­keit637.203.4563,0 %
Ein- und Ausgang1.158.266.8805,5 %
Nor­ma­li­sie­rung141.120unter 0,01 %
Gesamt20.914.757.184100 %
Anteile der vier Bauteile an allen Parametern, auf eine Nachkommastelle gerundet. Gerundet ergeben sie zusammen 99,9 Prozent. Die Normalisierung bleibt unter 0,01 Prozent, im Balken ist sie schmaler als ein Pixel. Die senkrechte Linie markiert zwei Drittel. Quelle: gpt-oss-20b, config.json beim Commit 6cee5e8 (externe Seite, huggingface.co). Lizenz Apache 2.0, abgerufen am 19.10.2026. Aus der Konfiguration gerechnet und an den Köpfen der 3 Dateien im Format safetensors gegengeprüft, 459 Tensoren, auf den Parameter genau.

Bei Qwen3-4B-Instruct-2507 entfallen 66,9 Prozent auf die Feed-Forward-Teile der 36 Blöcke. Auf die Aufmerksamkeit kommen 23,5 Prozent, auf die Tabelle für Ein- und Ausgang 9,7 Prozent. Die Normalisierung bleibt unter 0,01 Prozent. Zwei Drittel im Feed-Forward-Teil, das ist auch die Faustzahl einer Arbeit von 2020 (externe Seite, arxiv.org) über genau diesen Teil.

Die Faustzahl gilt in einem Bereich. Bei den beiden anderen dicht gebauten Modellen im Rechner, Mistral-7B-v0.3 (externe Seite, huggingface.co) und SmolLM3-3B (externe Seite, huggingface.co), sind es 77,8 und 79,2 Prozent. Bei gpt-oss-20b (externe Seite, huggingface.co) sind es 91,4 Prozent. Beim größeren gpt-oss-120b sind es nach Tabelle 1 im Bericht zu gpt-oss (externe Seite, arxiv.org) 98,2 Prozent, 114,71 von 116,83 Milliarden. OpenAI fasst es so: Auf die MoE-Gewichte entfallen über 90 Prozent aller Parameter.

Die beiden gpt-oss-Modelle sind Mixture-of-Experts-Modelle. Bei ihnen ist der Feed-Forward-Teil in viele kleine Netze geteilt, von denen je Token nur wenige rechnen. Wie das geht, erklärt der Beitrag Wie ein Mixture-of-Experts-Modell rechnet.

Am anderen Ende steht ein sehr kleines Modell mit großem Vokabular. Bei Gemma 3 270M (externe Seite, developers.googleblog.com) liegen 170 der 270 Millionen Parameter in der Tabelle für das Vokabular. Für den Feed-Forward-Teil bleiben damit höchstens 37 Prozent, und KI jenseits der Sprachmodelle, Kapitel 10 rechnet nach, was das für ein kleines Modell heißt.

Ein Bauplan sagt, wo gerechnet wird

Der Bauplan nennt die Teile, ihre Größe und ihre Reihenfolge. Was sich beim Training in den Gewichten gebildet hat, steht in keinem Feld der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­datei. Davon handelt Beurteilen und Einordnen, Kapitel 06.

Auch beim Fine-Tuning bleibt der Bauplan gleich. Ein Fine-Tuning ändert die Zahlen in den Gewichtsdateien. Schichten, Namen und Formen der Tensoren bleiben dieselben. Wie das Verfahren arbeitet, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 02.

Einen Bauplan zum Nachlesen gibt es nur, wo der Hersteller ihn herausgibt. Zu GPT-4 schreibt OpenAI im technischen Bericht (externe Seite, arxiv.org), er enthalte keine weiteren Angaben zur Architektur, auch keine zur Modellgröße. Eine Zahl der Schichten oder Parameter, die für GPT-4 kursiert, stammt deshalb aus einer anderen Quelle als diesem Bericht.

Drei Felder sagen mehr als die Parameterzahl

Eine Modellkarte nennt zuerst die Parameterzahl. Drei weitere Angaben sagen mehr über den Betrieb, und alle drei stehen in der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­datei.

Die Zahl der Schichten. Sie sagt, wie viele Blöcke jedes Token nacheinander durchläuft. Bei Qwen3-4B-Instruct-2507 sind es 36.

Die Zahl der Schlüssel-Wert-Köpfe. Zusammen mit der Zahl der Schichten und der Breite eines Kopfes bestimmt sie, wie viel Speicher beim Antworten für jedes Token des Gesprächs belegt bleibt. Bei Qwen3-4B-Instruct-2507 sind das 36 × 8 × 128 Zahlen für die Schlüssel und noch einmal so viele für die Werte. Qwen3-4B-Instruct-2507 rechnet die Aufmerksamkeit in 32 Köpfen und hält dafür 8 Schlüssel-Wert-Köpfe vor. Der Bericht zu Llama 3 (externe Seite, arxiv.org) begründet Grouped-Query Attention mit 8 Schlüssel-Wert-Köpfen mit schnellerer Ausgabe und einem kleineren Zwischenspeicher. Die zweite Ebene erklärt das Verfahren.

Die Kontextlänge. Laut Modellkarte (externe Seite, huggingface.co) verarbeitet das Modell von Haus aus 262.144 Token. Je länger der Text, desto mehr belegt der Zwischenspeicher.

Die Rechnung hinter der Dateigröße steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 01. Was diese drei Angaben zusammen an Speicher verlangen, rechnet Kapitel 04 vor.

Quellen

25 Einträge, davon 2 Schlüsselarbeitenalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar

    Attention Is All You Need (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Arbeit, mit der alles anfing. Vaswani und sieben Mitautoren stellen am 12.06.2017 die Transformer-Architektur vor und zeigen, dass ein Netz allein über den Mechanismus der Aufmerksamkeit auskommt, ohne die bis dahin übliche schrittweise Verarbeitung. Erst dadurch ließen sich Modelle sinnvoll auf viele Rechenkerne verteilen. Jedes GPT, jedes Claude und jedes Gemini steht auf dieser Arbeit. Abschnitt 3.2.3 hält die Einschränkung fest, die für alle fortsetzenden Modelle gilt: „self-attention layers in the decoder allow each position in the decoder to attend to all positions in the decoder up to and including that position“, dazu die Begründung „We need to prevent leftward information flow in the decoder to preserve the auto-regressive property“. Beide Stellen stehen im Volltext und sind deshalb ohne hinterlegtes Zitat, der Prüflauf liest die Abstract-Seite.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar

    LoRA: Low-Rank Adaptation of Large Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Hu und sieben Mitautoren stellen am 17.06.2021 das Verfahren vor, mit dem sich ein Modell anpassen lässt, ohne seine Gewichte anzufassen. Trainiert werden kleine Zusatzmatrizen, das Modell selbst bleibt eingefroren. Das ist der Grund, warum die Anpassung großer Modelle heute auf gewöhnlicher Hardware stattfindet, und die Grundlage aller sparsamen Verfahren, die seither dazugekommen sind.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Originalarbeiterreichbar

    Qwen, Modellkarte Qwen3-4B-Instruct-2507 (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Modellkarte des Sprachmodells mit 4,0 Milliarden Parametern, das im Diktier-Bericht als lokale Glättung läuft. Nach eigener Angabe die nachgezogene Fassung von Qwen3-4B ohne Denkmodus: 36 Schichten, 262.144 Token Kontext, Lizenz Apache 2.0, und die Karte sagt ausdrücklich, dass das Modell keine Denkblöcke erzeugt. Die Benchmark-Tabelle stellt es neben GPT-4.1 nano und die eigene Fassung mit 30 Milliarden Parametern; alle Zahlen sind Selbstauskunft des Anbieters.

  • Datenerreichbar

    Qwen3-4B-Instruct-2507, config.json beim Commit cdbee75 (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Konfiguration des Modells Qwen3-4B-Instruct-2507 von Alibaba, Lizenz Apache 2.0. Sie nennt Schichten, Breite, Köpfe, Schlüssel-Wert-Köpfe, Vokabular und ob Ein- und Ausgang sich eine Matrix teilen. Aus ihr rechnet der Parameterrechner die Anteile der Bauteile. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Dokumentationerreichbar

    safetensors, die README beim Commit e246a25 (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Die Beschreibung des Dateiformats, in dem Hugging Face Modellgewichte verteilt. Eine Datei beginnt mit acht Byte für die Länge des Kopfs, dann folgt der Kopf als JSON mit Name, Datentyp, Form und Lage jedes Tensors, danach die Zahlen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Dokumentationerreichbar

    GGUF, die Formatbeschreibung beim Commit ffa4e8b (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Die Spezifikation des Dateiformats GGUF, mit dem llama.cpp und Ollama Modelle laden. Der Kopf einer Datei ist eine Liste aus Schlüsseln und Werten, darunter die Zahl der Blöcke und die Zahl der Schlüssel-Wert-Köpfe. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Originalarbeiterreichbar

    A Mathematical Framework for Transformer Circuits (externe Seite, transformer-circuits.pub)

    transformer-circuits.pubgeprüft 25.10.2026

    Elhage und Mitautoren beschreiben 2021 bei Anthropic den Transformer als Folge von Schichten, die alle in einen gemeinsamen Residualstrom lesen und schreiben. Der Text gehört zur Interpretierbarkeitsforschung des Herstellers und hat keinen Versionsvermerk.

  • Originalarbeiterreichbar

    Transformer Feed-Forward Layers Are Key-Value Memories (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Geva und Mitautoren deuten 2020 die Feed-Forward-Schichten eines Transformers als Speicher aus Schlüsseln und Werten. Der erste Satz nennt eine Faustzahl für ihren Anteil an den Parametern. Die Deutung selbst gehört zur Interpretierbarkeitsforschung.

  • Datenerreichbar

    Mistral-7B-v0.3, config.json beim Commit caa1feb (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Konfiguration des Modells Mistral-7B-v0.3 von Mistral AI, Lizenz Apache 2.0 laut Modellkarte. Ein- und Ausgang haben je eine eigene Matrix. Aus ihr rechnet der Parameterrechner die Anteile der Bauteile. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Datenerreichbar

    SmolLM3-3B, config.json beim Commit a07cc9a (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Konfiguration des Modells SmolLM3-3B von Hugging Face, Lizenz Apache 2.0 laut Modellkarte. Ein- und Ausgang teilen sich eine Matrix. Aus ihr rechnet der Parameterrechner die Anteile der Bauteile. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Datenerreichbar

    gpt-oss-20b, config.json beim Commit 6cee5e8 (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Konfiguration des Modells gpt-oss-20b von OpenAI, Lizenz Apache 2.0. Das Modell ist eine Mixture of Experts, die Gewichte der Experten liegen im Format MXFP4 mit vier Bit je Wert. Aus ihr rechnet der Parameterrechner die Anteile der Bauteile. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Originalarbeiterreichbar

    OpenAI: gpt-oss-120b & gpt-oss-20b Model Card (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Die Modellkarte zu gpt-oss in der Fassung auf arXiv vom 08.08.2025, datiert auf den 05.08.2025. Sie beschreibt den Aufbau: 128 beziehungsweise 32 Experten je Schicht, vier davon je Token, und die Speicherung der Expertengewichte mit 4,25 Bit. Tabelle 1 zerlegt die Parameter nach Bauteilen.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Google, Introducing Gemma 3 270M (externe Seite, developers.googleblog.com)

    developers.googleblog.comgeprüft 25.10.2026

    Google stellt am 14.08.2025 ein Modell mit 270 Millionen Parametern vor, das von Anfang an auf den Zuschnitt für eine Aufgabe gebaut ist. Der Eintrag steht hier wegen einer Zahl: 170 der 270 Millionen Parameter stecken im Vokabular und nur 100 Millionen in den Rechenschichten. Damit ist zweierlei belegt, dass Parameterzahl und Gewichte verschiedene Dinge sind, und dass ein Vokabular für viele Sprachen einen erheblichen Teil eines kleinen Modells beansprucht. Die Angaben stammen vom Hersteller.

  • Originalarbeiterreichbar

    OpenAI, GPT-4 Technical Report (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Der technische Bericht zu GPT-4. Abbildung 8 zeigt die Kalibrierung an Auswahlfragen aus MMLU, gemessen an der Wahrscheinlichkeit der Antwortbuchstaben: gut beim vortrainierten Modell, deutlich schlechter nach dem Nachtraining.

  • Originalarbeiterreichbar

    The Llama 3 Herd of Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Der technische Bericht von Meta zu Llama 3, Fassung vom 23.11.2024. Abschnitt 3.2 beschreibt die Bauform und sagt, woher die Gewinne gegenüber den Vorgängern kommen. Tabelle 3 nennt Schichten, Breite, Köpfe und Schlüssel-Wert-Köpfe der drei Größen 8B, 70B und 405B.

  • Originalarbeiterreichbar

    LLaMA: Open and Efficient Foundation Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Touvron und Mitautoren stellen am 27.02.2023 eine Modellreihe vor, deren Gewichte an Forschende herausgegeben werden. Damit beginnt der offene Branch: Von hier an gibt es zu jedem geschlossenen Modell eine Alternative, die man selbst betreiben kann.

  • Originalarbeiterreichbar

    On Layer Normalization in the Transformer Architecture (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Xiong und Mitautoren untersuchen 2020, wo im Transformer die Normalisierung stehen soll. Steht sie hinter jedem Unterblock wie 2017, sind die Gradienten nahe der Ausgabe beim Trainingsstart groß, und das Training braucht eine Aufwärmphase. Steht sie davor, verhalten sich die Gradienten von Anfang an gutartig.

  • Originalarbeiterreichbar

    Root Mean Square Layer Normalization (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Zhang und Sennrich schlagen 2019 eine vereinfachte Normalisierung vor, die nur noch durch den quadratischen Mittelwert teilt und auf das Abziehen des Mittelwerts verzichtet. Die gemessene Zeitersparnis gilt für die Modelle der Arbeit, darunter rekurrente Netze.

  • Originalarbeiterreichbar

    GLU Variants Improve Transformer (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Shazeer ersetzt 2020 die Aktivierung im Feed-Forward-Teil durch Varianten mit einem zweiten, multiplikativ wirkenden Zweig, darunter SwiGLU. Die Arbeit misst bessere Werte und sagt im Schluss ausdrücklich, dass sie keine Erklärung dafür hat.

  • Originalarbeiterreichbar

    RoFormer: Enhanced Transformer with Rotary Position Embedding (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Su und Mitautoren stellen 2021 die Rotary Position Embedding vor, kurz RoPE. Die Position eines Tokens wird dabei als Drehung in die Vektoren der Aufmerksamkeit eingerechnet, statt als eigener Vektor zur Eingabe addiert zu werden. Damit hängt das Ergebnis vom Abstand zweier Tokens ab.

  • Originalarbeiterreichbar

    Qwen3 Technical Report (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Der technische Bericht zur Qwen3-Reihe vom 14.05.2025. Er beschreibt die dichten und die MoE-Modelle der Reihe und hält fest, dass die MoE-Modelle anders als ihr Vorgänger ohne geteilte Experten auskommen.

  • Originalarbeiterreichbar

    Fast Transformer Decoding: One Write-Head is All You Need (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Shazeer beschreibt 2019, warum ein Transformer beim Erzeugen Token für Token langsam ist: Für jeden Schritt werden die gespeicherten Schlüssel und Werte erneut aus dem Speicher geladen. Sein Vorschlag lässt alle Köpfe der Aufmerksamkeit einen gemeinsamen Satz Schlüssel und Werte benutzen.

  • Originalarbeiterreichbar

    GQA: Training Generalized Multi-Query Transformer Models from Multi-Head Checkpoints (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Ainslie und Mitautoren führen 2023 die Grouped-Query Attention ein, eine Mitte zwischen einem eigenen Schlüssel-Wert-Kopf je Abfragekopf und einem einzigen für alle. Mehrere Abfrageköpfe teilen sich dabei eine Gruppe. Die Arbeit misst Qualität nahe am Vollmodell bei einer Geschwindigkeit nahe am geteilten Fall.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Dokumentationerreichbar

    PEFT: LoRA, Referenz zu LoraConfig (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Referenz der Bibliothek PEFT von Hugging Face zu LoRA. Der Parameter target_modules legt fest, an welchen Tensoren eines Modells ein Adapter ansetzt. Fehlt er, wählt die Bibliothek eine Voreinstellung je Bauform.

  • Dokumentationerreichbar

    PEFT, die Voreinstellung der LoRA-Ziele beim Commit 2822476 (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Die Tabelle im Quelltext von PEFT, aus der die Bibliothek die Voreinstellung für einen LoRA-Adapter nimmt. Für Qwen3, Llama, Mistral und Qwen2 nennt sie dieselben zwei Projektionen der Aufmerksamkeit. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

↑↓ auswählenEnter öffnenDie Suche läuft im Browser. Nichts wird übertragen.