GrundlagenVibe-Coding / Agentic EngineeringKapitel 02 von 13

Die Werkzeuge

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 9 Min. · Stand

Eine Liste der Werkzeuge in diesem Text wäre nach drei Monaten falsch. Die gepflegte steht in der Marktübersicht, je Werkzeug mit Hersteller, Bauform und dem Tag, an dem zuletzt jemand beim Hersteller nachgelesen hat. Was länger hält, sind die Bauformen. Es gibt drei davon, alle drei sind in Gebrauch, und die Nummern hier ordnen sie danach, wie weit sie ins Projekt greifen. Entstanden sind sie in einer anderen Reihenfolge, die Jahreszahlen stehen jeweils dabei. Die ganze Folge mit allen Werkzeugen zeigt die Zeitleiste der Coding-Agenten.

Bauform 1: Code-Completion beim Tippen

Sie schreiben, und im Editor erscheint grau ein Vorschlag für den Rest der Zeile oder der Funktion. Tab übernimmt ihn, weitertippen verwirft ihn.

GitHub Copilot zeigte das im Juni 2021 (externe Seite, github.blog), siebzehn Monate vor ChatGPT. Benutzen konnten es damals wenige, und die Ankündigung (externe Seite, github.blog) sagt es im letzten Satz selbst: Die Plätze für die technische Vorschau sind begrenzt, wer mitmachen will, soll sich gleich anmelden.

Für alle offen stand Copilot ein Jahr später (externe Seite, github.blog), zu zehn Dollar im Monat. Das ist die älteste Bauform und heute die unauffälligste: Sie läuft in fast jedem Editor mit, oft ohne dass jemand sie eigens eingerichtet hat.

Was sie sieht, ist eng begrenzt: die offene Datei, ein paar benachbarte, den Namen dessen, was Sie gerade tippen. Was sie tut, ebenso: Sie schlägt vor. Ausgeführt wird nichts, und was Sie übernehmen, steht danach im Editor wie selbst getippt.

Bauform 2: Der Agent in der Entwicklungsumgebung

Hier verschwindet die Zeile, an der Sie stehen, als Bezugspunkt. Sie beschreiben ein Vorhaben in einem Feld daneben, und das Werkzeug arbeitet über mehrere Dateien.

Cursor hat das im November 2024 (externe Seite, cursor.com) mit dem Composer vorgeführt. Der Änderungseintrag (externe Seite, cursor.com) nennt schon damals beides, was diese Bauform ausmacht: eine frühe Fassung eines Agenten im Composer, der sich seinen Kontext selbst aussucht und das Terminal benutzt.

Der Gewinn gegenüber Bauform 1 ist der Blick über die einzelne Datei hinaus. Der Gewinn gegenüber Bauform 3 ist die Ansicht: Jede Änderung steht markiert im Editor und lässt sich einzeln behalten oder verwerfen.

Wann sie dort steht, ist die feinere Frage, und derselbe Hersteller beantwortet sie drei Wochen später in einem weiteren Eintrag (externe Seite, cursor.com): Der Agent speichert seine Änderungen von selbst auf die Festplatte.

Die Datei ist also geschrieben, wenn die Markierung erscheint. Wer verwirft, nimmt zurück. Im selben Eintrag steht der Satz, der die zweite Grenze verschiebt: Im Yolo-Modus kann der Agent Befehle im Terminal von selbst ausführen.

Damit kann diese Bauform beides, was der nächste Abschnitt Bauform 3 zuschreibt. Aus einem Unterschied der Bauart ist eine Einstellung geworden, und das ist der Grund, warum die drei Fragen weiter unten nach Rechten fragen statt nach Fenstern.

Bauform 3: Der Agent auf der Kommandozeile

Kein Editor, kein Fenster. Sie starten ein Programm im Pro­jekt­ver­zeichnis und schreiben hinein, was geschehen soll. Es liest Dateien, ändert sie, führt Befehle aus und liest deren Ausgabe.

Diese Bauform ist älter, als die meisten annehmen. Aider gab es bereits 2023 (externe Seite, aider.chat), zwanzig Monate bevor Claude Code im Februar 2025 (externe Seite, anthropic.com) erschien und der Sache zu ihrer heutigen Bekanntheit verhalf. Wie man mit Claude Code arbeitet, erklärt die Rubrik Claude Code erklärt Kapitel für Kapitel.

Was in der Kommandozeile läuft, kann grundsätzlich alles, was Sie dort auch könnten. Tests starten, Abhängigkeiten nachziehen, ein Verzeichnis durchsuchen, sich mit einem anderen Rechner verbinden. Wie viel davon ohne Rückfrage geschieht, regelt ein Modus. Claude Code startet im Terminal inzwischen im Auto-Modus (externe Seite, code.claude.com): Ein zweites Modell prüft die meisten Handlungen, bevor sie laufen, und die üblichen Rückfragen entfallen. Cursor bietet für Bauform 2 dasselbe Muster (externe Seite, cursor.com) unter dem Namen Auto-review an. Die Reichweite ist bei beiden weit, und wie viel davon ohne Rückfrage läuft, ist bei beiden eine Einstellung.

Das ist zugleich der Grund, warum diese Bauform am meisten Vorkehrungen verlangt. Die Kapitel danach handeln überwiegend davon.

Wie man das eine vom anderen unterscheidet

Drei Fragen genügen.

Drei Bauformen nebeneinander, unterschieden an drei Fragen: wer bestimmt was gelesen wird, was ausgeführt werden darf, und wann Sie die Änderung sehen. Die drei Bauformen als gleich große Felder nebeneinander. In jedem reicht ein Arm verschieden weit nach unten ins Projekt, darunter beantwortet eine Zeile je Frage. Alles steht auf gleicher Höhe und ist damit unmittelbar vergleichbar. Die dritte Zeile fragt nach dem Zeitpunkt statt nach dem Ob: Nur die Code-Completion zeigt ihren Vorschlag, bevor er im Editor steht, die beiden Agentenformen schreiben zuerst. WIE WEIT JEDE BAUFORM REICHT ZEILE DATEIEN BEFEHLE 1 2 3 Code-Completion Agent in der Umgebung Agent auf der Zeile LIEST wo der Cursor steht was es selbst sucht was es selbst sucht FÜHRT AUS nichts nach Einstellung alles SIE SEHEN vor der Übernahme nach dem Schreiben nur was Sie prüfen
Von links nach rechts wächst, was das Werkzeug sieht und anfassen darf. Geordnet ist nach Reichweite; entstanden sind die drei in einer anderen Reihenfolge.

eigene Darstellung, Stand 07.08.2026

Wer bestimmt, was gelesen wird? Bei Bauform 1 der Ort des Cursors. Bei 2 und 3 das Werkzeug selbst.

Kann es etwas ausführen? Bei Bauform 1 nein. Bei 2 und 3 so viel, wie der eingestellte Modus zulässt, bei 3 bis an die Grenzen der Kommandozeile.

Wann sehen Sie eine Änderung? Bei 1, bevor sie gilt. Bei 2 und 3, nachdem sie geschrieben ist, und bei 3 nur, wenn Sie danach sehen.

Alle drei nebeneinander ist der Normalfall

Es gibt keine Entscheidung zu treffen, bei der eine Bauform gewinnt. In der Praxis benutzt man alle drei am selben Tag: die Code-Completion beim Schreiben von Hand, den Agenten in der Ent­wick­lungs­um­ge­bung für eine überschaubare Änderung mit Blick darauf, die Kommandozeile für alles, was lange läuft oder viele Dateien anfasst.

Wer heute anfängt, fängt trotzdem am besten mit Bauform 3 an. Der Grund: Dort wird sichtbar, was in den anderen verborgen abläuft.

Was bei der Auswahl wirklich zählt

Weniger, als man denkt, hängt am Modell dahinter, und Tiefe 2 sagt, warum. Eher diese vier Dinge:

  • Wo die Daten hingehen. Läuft das Modell beim Anbieter oder bei Ihnen? Bei fremdem Code ist das keine Geschmacksfrage.
  • Was es kostet und wie abgerechnet wird. Pauschale je Monat oder Abrechnung nach Verbrauch. Bei Bauform 3 kann derselbe Auftrag je nach Vorgehen ein Vielfaches kosten.
  • Ob Sie eigene Regeln hinterlegen können. Gegenstand von Kapitel 03.
  • Ob es sich einbauen lässt. Ein Werkzeug, das nur mit einem Menschen davor läuft, taugt nicht für alles, was regelmäßig geschehen soll.

Quellen

19 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar

    Anthropic, Choose a permission mode (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den sechs Rechtemodi und dazu, in welchem eine Sitzung startet. Sie hält mehrere Dinge fest, die anderswo fehlen. Eine Grenze, die im Gespräch gezogen wird, liegt nirgends als Regel: Der Klassifikator liest sie bei jeder Prüfung neu aus dem Verlauf, und mit dem Verdichten kann sie verschwinden. Eine Freigabe in die Gegenrichtung wirkt dagegen nur, wenn die Nachricht die Handlung und das Gefährliche daran konkret benennt; das bloße Nennen des Verbs hebt eine Sperre nicht auf. Beim Wechsel in den Auto-Modus setzt Claude Code die eigenen weiten Freigaberegeln außer Kraft, weil sie an der Prüfung vorbeiführen würden. Dazu die Liste der geschützten Pfade, die keine Freigaberegel öffnet, und die Schwellen, ab denen der Auto-Modus wieder zu fragen anfängt. Seit einer Ergänzung, gesehen am 23.09.2026, trennt die Seite zwei Prüfwege: In den Anfragen, die Claude Code selbst an den Klassifikator schickt, sieht dieser Nutzernachrichten, Werkzeugaufrufe außer reinen Lesevorgängen und die Projektanweisung, die Ergebnisse der Werkzeugaufrufe dagegen nicht. Seit einer weiteren Überarbeitung, gesehen am 27.09.2026, prüft der Server diesen Weg inzwischen auf jedem Tarif mit direkter API-Verbindung (ab Version 2.1.271), nicht nur auf Enterprise- und API-Konten, dazu bei Cloud-Anbietern und hinter einem eigenen LLM-Gateway (ab 2.1.278) und in einer angemeldeten Claude-Apps-Gateway-Sitzung (ab 2.1.280); was der Server dabei zu sehen bekommt, sagt die Seite weiter nicht. Neu benannt sind auch zwei Ausweichfälle: Prüft der Server eine Sitzung gar nicht, fällt Claude Code auf die eigene Klassifikator-Anfrage zurück; kommt für eine einzelne Handlung kein Urteil zurück, verweigert Claude Code sie. Eine Auskunft der Seite steht unter dem aufklappbaren Abschnitt „How the classifier evaluates actions“ und deshalb hier ohne hinterlegtes Zitat: die Reihenfolge, in der eine Handlung geprüft wird. Seit Version 2.1.283 startet eine Sitzung im Terminal und in der VS-Code-Erweiterung in der Voreinstellung im Auto-Modus, ein Lauf mit -p dagegen meist im manuellen Modus. Im Auto-Modus fragt Claude Code weiter bei eigenen ask-Regeln und vor dem Löschen eines kritischen Pfads, im Terminal mit einer Frist von zwei Minuten (Stand 09.10.2026). Als kritisch gilt dabei nur, was Claude Code als solchen Pfad erkennt (gesehen am 22.10.2026). In einer Organisation mit HIPAA-Konfiguration gilt der Auto-Start nicht: Dort beginnt eine Sitzung im Terminal und in VS Code ab Version 2.1.285 im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt (gesehen am 17.10.2026).

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Introducing GitHub Copilot: your AI pair programmer (externe Seite, github.blog)

    github.bloggeprüft 25.10.2026

    Die Vorstellung der technischen Vorschau am 29.06.2021, siebzehn Monate vor ChatGPT. Copilot schlug beim Tippen ganze Zeilen und Funktionen vor, gestützt auf OpenAI Codex. Die Ankündigung nennt die Vorschau begrenzt und bittet um Anmeldung; allgemein zu haben war Copilot erst ein Jahr später, siehe copilot-ga-2022.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    GitHub Copilot is now available to individual developers (externe Seite, github.blog)

    github.bloggeprüft 25.10.2026

    Der Änderungseintrag vom 21.06.2022, mit dem Copilot aus der technischen Vorschau herauskam und für alle Entwickler zu zehn Dollar im Monat zu haben war. Er belegt den Abstand von einem Jahr zwischen Vorstellung und allgemeiner Verfügbarkeit und bedankt sich ausdrücklich bei den Teilnehmern des Vorschauprogramms.

  • Originalarbeiterreichbar

    Cursor 0.43.x, New Composer UI, Agent, Commit Messages (externe Seite, cursor.com)

    cursor.comgeprüft 25.10.2026

    Der Änderungseintrag vom 24.11.2024. Er nennt den Composer in der Seitenleiste, die erste Agentenstufe darin und ausdrücklich, was sie darf: sich den Zusammenhang selbst suchen und die Kommandozeile benutzen.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Originalarbeiterreichbar

    Cursor 0.44.x, Agent Improvements, Yolo Mode, Cursor Tab Update (externe Seite, cursor.com)

    cursor.comgeprüft 25.10.2026

    Der Änderungseintrag vom 17.12.2024, drei Wochen nach dem Composer. Zwei Zeilen darin verschieben die Grenze zwischen einem Agenten in der Entwicklungsumgebung und einem auf der Kommandozeile: Der Agent sichert seine Änderungen selbst auf die Platte, bevor jemand sie ansieht, und in einem eigenen Modus führt er Befehle ohne Rückfrage aus.

  • Werkzeugerreichbar

    Aider, AI pair programming in your terminal (externe Seite, aider.chat)

    aider.chatgeprüft 25.10.2026

    Die Projektseite von Aider, dem ersten Agenten dieser Bauform: Er läuft in der Kommandozeile statt in einem Editor, arbeitet im Projektverzeichnis und schreibt seine Änderungen selbst in die Versionsverwaltung. Das erste Release v0.5.0 steht auf GitHub unter dem 07.06.2023, zwanzig Monate vor Claude Code.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Claude 3.7 Sonnet and Claude Code (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Die Vorstellung von Claude Code am 24.02.2025 als begrenzte Vorschau, zusammen mit dem Modell darunter. Der Agent arbeitet auf der Kommandozeile im Projektverzeichnis, liest und schreibt Dateien und führt Befehle aus.

  • Dokumentationerreichbar

    Cursor, Run Modes (externe Seite, cursor.com)

    cursor.comgeprüft 25.10.2026

    Cursors Seite zu den drei Modi, in denen der Agent Befehle, MCP-Tools und Abrufe ausführt: Auto-review, Allowlist und Run Everything. Auto-review lässt Freigegebenes sofort laufen, schickt Befehle wenn möglich in eine Sandbox und legt den Rest einem kleinen Modell als Prüfer vor. Die Seite nennt den Prüfer ausdrücklich keine Sicherheitsgrenze. Abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Aider, Connecting to LLMs (externe Seite, aider.chat)

    aider.chatgeprüft 25.10.2026

    Die Seite, auf der Aider seine Modellauswahl beschreibt: die meisten Anbieter, freie Zugänge und ausdrücklich auch lokal laufende Modelle über Ollama. Im selben Abschnitt steht der Preis dieser Austauschbarkeit, den man beim Zitieren gern weglässt: Ein schwächeres Modell trifft das erwartete Ausgabeformat nicht, und dann findet das Werkzeug die Änderungen nicht, die es committen soll.

  • Originalarbeiterreichbar

    Anatomy of a Frontier Lab Agent Intrusion: A Technical Timeline of the July 2026 Incident (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Hugging Face beschreibt am 27.07.2026 in voller Länge, wie zwischen dem 9. und 13. Juli ein autonomer Agent aus der Auswertungsumgebung von OpenAI ausbrach und danach die eigene Infrastruktur angriff: rund 17.600 Aktionen, gestohlene Zugangsdaten, Kubernetes-Tokens und Cloud-Schlüssel. Der Bericht stammt vom Betroffenen über den eigenen Vorfall und ist deshalb Primärquelle, nicht Berichterstattung.

  • Dokumentationerreichbar

    Claude Code, Run Claude Code programmatically (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zum Lauf ohne Terminal mit claude -p. Im Abschnitt zu unbeaufsichtigten Läufen steht, was mit einer Rückfrage geschieht, die niemand beantwortet: Ohne angeschlossenes Programm wird sie abgelehnt und der Lauf geht weiter. Mit einem Programm als Antwortgeber, etwa über das Agent SDK, wartet der Lauf auf dessen Antwort, bis ein eigener Schalter das abstellt. Mit --output-format stream-json steht jede Ablehnung als eigene Meldung im Ausgabestrom, die Schlussmeldung zählt sie unter permission_denials auf. Ohne den Schalter --bare führt ein solcher Lauf die Hooks aus der Projekteinstellung aus und verbindet die Server aus der .mcp.json, auch in einem Ordner, dem nie jemand vertraut hat. Abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Model Context Protocol, Client Best Practices (externe Seite, modelcontextprotocol.io)

    modelcontextprotocol.iogeprüft 25.10.2026

    Die Empfehlungen des Protokolls an die Programme, die Tools anbinden. Sie beziffern, ab wann viele angebundene Tools schaden, und die Antwort liegt weit höher, als eine Faustzahl vermuten lässt: Eine Handvoll ist ausdrücklich unbedenklich, das Problem beginnt bei Dutzenden Servern mit Hunderten Tools. Als Schwelle für das Nachladen bei Bedarf nennt die Seite einen Anteil am Kontextfenster von einem bis fünf Prozent.

  • Originalarbeiterreichbar

    SharedRoot; Escaping the Claude Cowork sandbox (externe Seite, accomplish.ai)

    accomplish.aigeprüft 25.10.2026

    Bericht des Entdeckers, Oren Yomtov von Accomplish AI, vom 23.07.2026. Beschreibt Schritt für Schritt, wie ein Agent in Claude Cowork aus seiner virtuellen Maschine ausbricht und auf dem Mac lesen und schreiben kann, und begründet, warum der dafür genutzte Kernel-Fehler der austauschbare Teil der Kette ist. Der Autor entwickelt ein konkurrierendes Produkt und legt das im Schlussabschnitt offen.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Projects redesigned: from folder to conversation (externe Seite, claude.com)

    claude.comgeprüft 25.10.2026

    Offizielle Ankündigung von Anthropic mit der Beschreibung der Koordinator- und Thread-Funktion und dem Beta-Zugang. Sie nennt jeden Thread eine Cloud-Sitzung auf eigenem Branch und kündigt die Ausführung auf dem eigenen Rechner für bald an.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Let Claude coordinate ongoing work with Projects (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den Projekten in Claude Code, als Beta seit September 2026. Sie beschreibt das Projektgespräch als Koordinator und die Threads als eigene Sitzungen mit eigenem Kontextfenster, nennt die Orte, an denen es Projekte gibt (Browser, Desktop-App und Claude-App auf dem Mobiltelefon, die Kommandozeile gehört nicht dazu), und den Weg, über Remote Control einen Thread auf dem eigenen Rechner laufen zu lassen. Dazu die Grenzen: Anweisungen an den Koordinator sind keine feste Obergrenze, nicht committete Änderungen können beim Neustart einer Sandbox verloren gehen, und ein Projekt verbraucht das Kontingent schneller.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Orchestrate teams of Claude Code sessions (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu mehreren Agenten, die als Team zusammenarbeiten. Anders als bei getrennten Worktrees bekommt hier jeder Beteiligte kein eigenes Verzeichnis, weshalb die Seite die Bedingung ausspricht, unter der geteiltes Arbeiten aufgeht: Die Arbeit wird so aufgeteilt, dass jeder andere Dateien besitzt. Sie nennt daneben eine Größenordnung, drei bis fünf Beteiligte, und den Grund dafür, dass die Kosten mit jedem weiteren linear steigen und der Abstimmungsaufwand mit.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Message your other Claude Code sessions (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Nachrichten zwischen Sitzungen von Claude Code auf demselben Rechner, auf einem anderen oder in der Cloud. Sie beschreibt, wie eine Sitzung einer anderen einen Befund, einen Stand oder eine Entscheidung mitteilt, etwa wenn eine Änderung die Arbeit der anderen betrifft; übertragen wird ein Text, keine Dateien und kein Verlauf.

  • Dokumentationerreichbar

    Claude Code, Connect Claude Code to tools via MCP (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Anbindung von Tools über MCP in Claude Code. Der Abschnitt zu Tool Search sagt, dass in der Voreinstellung beim Start nur die Namen der Tools und die Anweisungen der Server geladen werden; die vollständige Beschreibung holt das Werkzeug erst, wenn es sie braucht. Abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Cursor 2.0 (externe Seite, cursor.com)

    cursor.comgeprüft 25.10.2026

    Der Änderungseintrag zu Cursor 2.0 vom 29.10.2025. Bis zu acht Agenten arbeiten parallel an derselben Anweisung, jeder in einem eigenen Arbeitsstand.

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