GrundlagenBeurteilen und EinordnenKapitel 01 von 8

Wo Modelle betrieben werden

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 8 Min. · Stand

Die meisten Anleitungen fangen bei der Frage an, welches Modell das beste ist. Im Betrieb steht eine andere davor, und sie handelt kaum von Technik: Wer könnte sehen, was ich hineinschreibe, und wer sagt mir das mit welcher Verbindlichkeit zu?

Der Ort ist keine Entfernung

Die naheliegende Vorstellung ist eine Skala. Ganz links das Rechenzentrum irgendwo in Übersee, ganz rechts der eigene Laptop, und dazwischen wird der Weg kürzer. Diese Vorstellung führt in die Irre, weil die Entfernung nichts über den Zugriff sagt. Ein Server im Nachbarort, den ein anderer betreibt, ist für Ihre Daten ein fremdes Haus. Ein Rechenzentrum in Übersee, dessen Betreiber vertraglich zusichert, nichts anzusehen, kann die bessere Antwort sein.

Was Sie tatsächlich entscheiden, sind zwei Dinge, und sie hängen nur lose zusammen.

Welches Modell? Ein geschlossenes Spitzenmodell, dessen Gewichte nur der Hersteller hat, oder ein offenes, dessen Gewichte jeder laden kann.

Wer betreibt es? Der Hersteller selbst, ein großer Betreiber, ein europäischer Anbieter, Ihr eigener Server oder Ihr eigenes Gerät.

Ein Gitter aus zwei Zeilen und fünf Spalten. Gefüllte Felder zeigen, wo ein Modell betrieben werden kann. Ein Gitter aus zwei Zeilen und fünf Spalten. Die Zeilen sind die Modellart, die Spalten die möglichen Betreiber. Ein ausgefüllter Punkt heißt, dass diese Kombination möglich ist, ein Kreuz, dass es die Gewichte dafür nicht gibt. In der oberen Zeile stehen drei Kreuze, und diese Lücke ist der Gegenstand des Abschnitts. WELCHES MODELL WER BETREIBT ES Hersteller großer Betreiber europ. Anbieter eigener Server eigener Rechner geschlossenes Spitzenmodell offenes Modell Ein Kreuz heißt: diese Gewichte gibt es dafür nicht.
Die Wahl des Modells und die Wahl des Betreibers sind zwei Entscheidungen. Die erste bestimmt, wie viele Antworten auf die zweite überhaupt offenstehen.

eigene Darstellung, Stand 05.08.2026

Dasselbe Modell, zwei Auskünfte

Wie weit die beiden Fragen auseinanderliegen, zeigt ein Vergleich, den man selbst nachlesen kann.

Anthropic beantwortet die Frage nach europäischen Servern für die eigene Schnittstelle auf einer Hilfeseite zum Serverstandort (externe Seite, privacy.claude.com): Anfragen können in ausgewählte Länder in den USA, in Europa, in Asien und in Australien geleitet werden. Gespeichert werden die Daten in den USA, das steht dort als eigener Hinweis.

Dieselben Modelle, Opus 5 und Sonnet 5, stehen gleichzeitig in den europäischen Regionen eines großen Betreibers zur Verfügung, unter anderem in Frankfurt, Irland, Paris und Stockholm (Ver­füg­bar­keits­ta­belle (externe Seite, docs.aws.amazon.com), abgerufen am 05.08.2026). Das Modell ist dasselbe. Wo die Daten liegen, hängt dagegen am Betreiber.

Was ein Betreiber zusagt

Der Betreiber steht zwischen Ihnen und dem Hersteller. Microsoft sagt auf seiner Seite zum Datenschutz (externe Seite, learn.microsoft.com) für die Modelle, die es ausliefert, zweierlei zu. Eingaben und Ausgaben stehen OpenAI und den übrigen Herstellern dieser Modelle nicht zur Verfügung. Und die Modelle laufen in Microsofts eigener Azure-Umgebung, ohne Verbindung zu einem Dienst, den ihr Hersteller betreibt.

Amazon löst dieselbe Aufgabe über getrennte Konten und beschreibt in der Doku zum Datenschutz (externe Seite, docs.aws.amazon.com) die Folge davon: Weil die Hersteller der Modelle keinen Zugang zu diesen Konten haben, sehen sie weder die Protokolle von Amazon Bedrock noch die Eingaben und Antworten der Kunden.

Sie tauschen damit den Ver­trau­ens­emp­fänger gegen einen anderen. Wem Sie glauben, bleibt eine Entscheidung. Neu ist, dass Sie eine Wahl haben, und dass diese Wahl das Daten­schutz­ver­spre­chen mitbringt, das Sie bei demselben Haus vielleicht ohnehin schon eingekauft haben.

Die Stufen, die daraus entstehen

Der Hersteller selbst. Der Normalfall, das neueste Modell zuerst, die Zusage kommt von dem, der das Modell gebaut hat.

Ein großer Betreiber. Dieselben Modelle in einer fremden Umgebung, mit der Zusage dieses Betreibers und dessen Regionen. Die Stufe wird im Gespräch am häufigsten übersehen.

Ein europäischer Anbieter. Offene Modelle als Schnittstelle, mit einer Festlegung auf einen Verarbeitungsort. IONOS etwa beschränkt die Verarbeitung in seinem Modell-Dienst (externe Seite, docs.ionos.com) auf Deutschland.

Ein eigener Server. Sie laden ein offenes Modell und betreiben es selbst. Der Text verlässt Ihre Umgebung nie, dafür kaufen Sie Hardware, betreiben sie und sind für die Aktualität selbst verantwortlich.

Der eigene Rechner. Dasselbe eine Nummer kleiner. Ein Programm wie Ollama (externe Seite, ollama.com) lädt ein Modell und führt es auf Ihrem Laptop aus. Was dabei geht und was nicht, rechnet Ebene 3 vor.

Für ein geschlossenes Spitzenmodell sehen die letzten drei Stufen anders aus, und zwar aus einem einzigen Grund: Betreiben kann es nur, wem der Hersteller die Gewichte gibt. Ein europäischer Anbieter reicht ein solches Modell deshalb weiter. T-Systems führt Claude und GPT-Modelle in seiner Modellliste (externe Seite, docs.llmhub.t-systems.net) und gibt die Anfragen dafür an Microsoft Azure oder Google Cloud. Ins eigene Rechenzentrum kommt ein geschlossenes Modell nur, wenn der Hersteller das anbietet. Google tut das für Gemini, in einer abgeschotteten Cloud beim Kunden (Produktseite (externe Seite, cloud.google.com)). Auf den eigenen Laptop kommt ein solches Modell gar nicht. Wie das für ein einzelnes Modell aussieht, zählt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 06 Weg für Weg durch. Dass dabei auch Bewegung ist, zeigt eine Ankündigung (externe Seite, news.sap.com) vom 24.09.2025: OpenAI-Modelle sollen in einer deutschen Umgebung laufen, der Delos Cloud, die auf der Technik von Microsoft Azure aufsetzt. Geplant sind ein Ausbau auf 4000 Grafikprozessoren für KI-Anwendungen und ein Start im Jahr 2026. Auch das bleibt eine Betreiberkette, sie wird nur länger und endet näher.

Offen heißt nicht, dass es bei Ihnen läuft

Der häufigste Kurzschluss in diesem Thema: Ein Modell mit offenen Gewichten gilt als das, was man selbst betreibt. Die beiden Eigenschaften haben nichts miteinander zu tun.

Offen heißt, die Gewichte sind herunterladbar, bei manchen Herstellern erst nach einer Freigabe (externe Seite, github.com). Lokal heißt, sie laufen auf Ihrer Hardware. Das eine macht das andere möglich. Unter welcher Lizenz eine solche Datei steht und von wem sie stammt, zeigt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 02.

Kimi K3 ist das Musterbeispiel. Die Gewichte stehen öffentlich, jeder darf sie laden, und die Modellkarte (externe Seite, huggingface.co) nennt es das weltweit erste offene Modell der Drei-Billionen-Klasse; gezählt sind es 2,8 Billionen Parameter.

Die Dateien wiegen zusammen 1,56 Terabyte. Ein Laptop scheidet damit aus, ein gewöhnlicher Server auch. Was offen hier praktisch bedeutet: Sie können den Betreiber wechseln, statt an einen gebunden zu sein. Ausführlich steht das im Beitrag Was offene Gewichte wert sind, wenn sie 1,56 Terabyte wiegen.

Umgekehrt gilt dasselbe: Auf Ihrem Laptop läuft ausschließlich ein offenes Modell, weil Sie an die Gewichte der geschlossenen gar nicht herankommen.

Woran Sie die Wahl festmachen

Fünf Größen ziehen gleichzeitig, und keine davon lässt sich ohne die anderen beantworten.

Leistung. Zwischen einem Modell, das auf einen Laptop passt, und der Spitze liegt ein Abstand in der Güte, den Ebene 3 beziffert. Daneben steht das Tempo, und das hängt am eigenen Gerät: Ein Werkstattbericht misst, was die üblichen Beschleuniger auf einem Arbeitsrechner ausrichten.

Datenschutz. Wer darf die Eingaben rechtlich verarbeiten, und in welchem Land sitzt der Vertragspartner.

Datensicherheit. Wer könnte sie technisch sehen, auch ohne dazu berechtigt zu sein. Das ist eine eigene Frage, und Ebene 3 zeigt eine Bauform, die sie anders beantwortet als alle Stufen oben.

Verfügbarkeit. Ein eigener Server steht still, wenn niemand ihn pflegt. Ein Anbieter steht still, wenn er es tut.

Kosten. Eine Grafikkarte kostet dasselbe, ob sie rechnet oder wartet, ein Anbieter kostet je Anfrage.

Quellen

23 Einträgealle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Where are your servers located? (externe Seite, privacy.claude.com)

    privacy.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Auskunft des Herstellers zur Frage nach europäischen Servern. Sie ist der Gegenpol zur Verfügbarkeitstabelle eines Betreibers: Beim Hersteller selbst liegen die Daten in den Vereinigten Staaten, während dasselbe Modell über einen Betreiber in einer europäischen Region läuft.

  • Dokumentationerreichbar

    Amazon, Regional availability by models (externe Seite, docs.aws.amazon.com)

    docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026

    Die Verfügbarkeitstabelle, aus der hervorgeht, dass die Spitzenmodelle von Anthropic in europäischen Regionen laufen, unter anderem Frankfurt, Irland, Paris und Stockholm, abgerufen am 05.08.2026. Ohne hinterlegte Zitate, weil die Angabe in einer Tabelle steht und der Prüflauf dort keinen Satz findet.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, Data, privacy, and security for Foundry Models sold by Azure (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Die Seite, die den Unterschied zwischen Modell und Betreiber greifbar macht: Dieselben Modelle laufen bei Microsoft, und der Hersteller sieht dabei nichts. Sie nennt außerdem die Angabe, an der die Regionswahl praktisch scheitert, nämlich den Bereitstellungstyp, und die Auskunft darüber, wer die Eingaben bei der Missbrauchserkennung zu sehen bekommt. Zur Missbrauchsprüfung legt Microsoft markierte Anfragen für die menschliche Durchsicht in der Region der Ressource ab; nach genehmigtem Antrag entfallen Ablage und Durchsicht. Eine Frist nennt die Seite nicht. Sie führt ein Änderungsprotokoll, letzter Eintrag vom 03.10.2025.

  • Dokumentationerreichbar

    Amazon, Data protection in Amazon Bedrock (externe Seite, docs.aws.amazon.com)

    docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026

    Beschreibt den Aufbau, mit dem ein Betreiber fremde Modelle ausliefert, ohne dass deren Hersteller an die Eingaben kommt: je Anbieter ein eigenes Konto, das dem Anbieter selbst verschlossen bleibt. Die Seite ist damit der zweite Beleg dafür, dass die Zusage am Betreiber hängt.

  • Dokumentationerreichbar

    IONOS, AI Model Hub (externe Seite, docs.ionos.com)

    docs.ionos.comgeprüft 25.10.2026

    Ein europäischer Anbieter, der offene Modelle als Schnittstelle bereitstellt und die Verarbeitung dabei auf Deutschland festlegt. Der Beleg dafür, dass zwischen den großen Betreibern und dem eigenen Server eine weitere Stufe liegt.

  • Dokumentationerreichbar

    T-Systems, AI Foundation Services: Available Models (externe Seite, docs.llmhub.t-systems.net)

    docs.llmhub.t-systems.netgeprüft 25.10.2026

    Die Modellliste von T-Systems für die AI Foundation Services, mit Cloud, Serverstandort und Verarbeitungsort je Modell, abgerufen am 20.10.2026. Offene Modelle wie GPT-OSS 120B, Gemma 4 und Mistral Small 4 laufen in der T-Cloud in Deutschland. Claude Opus 5.5 und Sonnet 5.5 laufen bei Google Cloud in Europa mit Verarbeitung in der EU, GPT-6 Luna und die Reihe 5.6 bei Azure in Schweden mit Verarbeitung in der EU, GPT-6.1 Sol bei Azure weltweit, die Gemini-Modelle weltweit. Geschlossene Modelle reicht T-Systems an Microsoft Azure oder Google Cloud weiter, die laut der Seite Unterauftragsverarbeiter weltweit einsetzen dürfen.

  • Dokumentationerreichbar

    Google Cloud, Google Distributed Cloud air-gapped (externe Seite, cloud.google.com)

    cloud.google.comgeprüft 25.10.2026

    Googles Produktseite zu Google Distributed Cloud air-gapped, einer vollständig getrennten Cloud im Rechenzentrum des Kunden, die Google verwaltet. Sie meldet Gemini als verfügbar und nennt Automatisierung, Erzeugung von Inhalten, Suche und Zusammenfassung vor Ort. Die Seite nennt weder die Gemini-Fassung noch ein Datum.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    SAP, SAP and OpenAI Launch Sovereign OpenAI for Germany (externe Seite, news.sap.com)

    news.sap.comgeprüft 25.10.2026

    Die Ankündigung vom 24.09.2025, mit der die Modelle eines geschlossenen Anbieters in einer deutschen Umgebung betrieben werden sollen. Sie zeigt, unter welcher Bedingung ein Spitzenmodell überhaupt bei einem anderen Betreiber laufen kann, und nennt Zeitpunkt und Ausbaustufe.

  • Originalarbeiterreichbar

    Kimi K3, Modellkarte auf Hugging Face (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Modellkarte zum offenen Modell Kimi K3 von Moonshot AI, veröffentlicht am 27.07.2026. Nennt den Aufbau (Mixture of Experts, 2,8 Billionen Parameter gesamt, 104 Milliarden je Token aktiv), Kontextfenster, Quantisierung und die vollständige Auswertungstabelle gegen die geschlossenen Spitzenmodelle. Die Gewichte liegen im selben Verzeichnis, 96 Dateien mit zusammen 1,56 Terabyte.

  • Werkzeugerreichbar

    Ollama (externe Seite, ollama.com)

    ollama.comgeprüft 25.10.2026

    Führt offene Modelle auf dem eigenen Rechner aus, mit einem Befehl je Modell. Der Eintrag ollama-2023 belegt den Anfang im Juli 2023, dieser hier das laufende Werkzeug. Seit Sommer 2026 verkauft dieselbe Seite auch einen gehosteten Dienst. Am 03.10.2026 fasste sie beides in einem Satz zusammen, die Grenze zwischen lokal und gehostet steht seither in der Datenschutzerklärung, geführt als ollama-datenschutz-2026. Über seine Anthropic-kompatible Schnittstelle startet es auch Claude Code mit diesen Modellen, beschrieben unter ollama-claude-code-doku.

  • Dokumentationerreichbar

    Hugging Face Hub Docs, Gated models, beim Commit 76be11b (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Die Doku von Hugging Face zu gesperrten Repositories. Wer die Dateien will, teilt Benutzername und E-Mail-Adresse mit dem Hersteller. Standardmäßig wird der Zugang sofort erteilt, der Hersteller kann auf Freigabe von Hand umstellen. Die Sperre gilt dem einzelnen Repository. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, How your data is used to improve model performance (externe Seite, help.openai.com)

    help.openai.comgeprüft 25.10.2026

    Die Seite, auf der OpenAI beide Voreinstellungen nebeneinander schreibt: Bei den Angeboten für Einzelpersonen werden die Gespräche zum Training verwendet, solange niemand widerspricht, bei den Geschäftsangeboten und der Schnittstelle umgekehrt. Sie nennt außerdem die Stelle, an der die Einstellung für Einzelpersonen aufhört zu gelten, nämlich die Rückmeldung per Daumen. Wer eine davon abgibt, gibt das ganze Gespräch dazu. Bei den Geschäftsangeboten gibt eine Rückmeldung laut derselben Seite kein Gespräch zum Training frei.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, Enterprise privacy at OpenAI (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    Die Zusammenstellung der Zusagen für Geschäftskunden. Sie liefert die Löschfrist, die sonst nirgends beziffert steht: Gelöschte Unterhaltungen verschwinden binnen 30 Tagen aus den Systemen, außer eine Rechtspflicht verlangt das Gegenteil. Die Adresse weist einfache Abrufe mit 403 ab und wurde mit einem Browser gelesen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Is my data used for model training? (Commercial Customers) (externe Seite, privacy.claude.com)

    privacy.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Auskunft für die kommerziellen Angebote, Stand 19.08.2026. Ohne Zutun wird nichts zum Training verwendet, mit einer Rückmeldung per Daumen dagegen das ganze Gespräch, und das bleibt fünf Jahre liegen. Das Gegenstück für Privatkonten steht unter anthropic-datennutzung-privat.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Is my data used for model training? (Consumers) (externe Seite, privacy.claude.com)

    privacy.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Auskunft für die Privatkonten, Stand 16.03.2026. Sie zählt drei Fälle auf, in denen Gespräche in die Modellverbesserung gehen, und alle drei setzen eine Handlung voraus. Damit liegt hier die umgekehrte Voreinstellung wie bei OpenAI, wo dieselbe Kontoart ohne Widerspruch mitläuft.

  • Dokumentationerreichbar

    Gemini Apps Privacy Hub (externe Seite, support.google.com)

    support.google.comgeprüft 25.10.2026

    Googles eigene Darstellung, was mit den Daten aus Gemini Apps geschieht: was in der Aktivität gespeichert wird, dass Audio dazugehört, dass menschliche Prüfer einen Teil lesen, wie lange geprüfte Unterhaltungen bleiben, und die Bitte, keine vertraulichen Angaben einzugeben. Für das Diktat der Mac-App gibt es einen eigenen Abschnitt („Gemini on macOS“): Der Ton wird nicht gespeichert, die Abschrift der Anweisungen nach der Einstellung Keep Activity. Beleg für die Datenschutz-Abgrenzung, an der Quelle des Anbieters statt an einer Auslegung.

  • Dokumentationerreichbar

    Ollama, Modellseite Gemma 3 (externe Seite, ollama.com)

    ollama.comgeprüft 25.10.2026

    Die Bezugsseite der Dateien, und damit der Beleg dafür, wie groß ein herunterladbares Modell wirklich ist. Sie führt fünf Größen von 270 Millionen bis 27 Milliarden Parametern und nennt je Variante die Dateigröße in der voreingestellten Quantisierung: 3,3 GB für die 4B-Fassung, 8,1 GB für 12B und 17 GB für 27B, abgerufen am 05.08.2026. Die Zahlen stehen in einer Auswahltabelle und lassen sich deshalb nicht als Satz zitieren.

  • Dokumentationerreichbar

    Ollama, Context length (externe Seite, docs.ollama.com)

    docs.ollama.comgeprüft 25.10.2026

    Ollamas Dokumentation zur Kontextlänge, Quelle im Repo docs/context-length.mdx (Stand Commit 8583859, 12.10.2026). Ohne eigene Angabe wählt Ollama die Länge nach dem Grafikspeicher: unter 24 GiB 4.096 Token, von 24 bis 48 GiB 32.768, ab 48 GiB 262.144. Die Seite sagt dazu, dass eine größere Länge mehr Speicher braucht. Die Staffel steht dort seit dem 11.02.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Ollama, Privacy Policy (externe Seite, ollama.com)

    ollama.comgeprüft 25.10.2026

    Die Datenschutzerklärung von Ollama, Stand März 2026. Abschnitt 2 trennt den lokalen Betrieb vom gehosteten: Lokal sieht Ollama weder Eingaben noch Antworten, erhebt aber Angaben zu Gerät und Nutzung wie Programmversion und Zahl der Anfragen. Gehostete Eingaben werden nur für die Dauer der Anfrage verarbeitet.

  • Werkzeugerreichbar

    LM Studio (externe Seite, lmstudio.ai)

    lmstudio.aigeprüft 25.10.2026

    Oberfläche für Modelle auf dem eigenen Rechner, mit MLX und llama.cpp darunter. Die aktuelle Fassung heißt Bionic und wird als Agent für offene Modelle geführt. Der Unterschied zu Ollama liegt in der Bedienung: hier ein Fenster mit Modellverwaltung, dort ein Befehl.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, Data controls in the OpenAI platform (externe Seite, developers.openai.com)

    developers.openai.comgeprüft 25.10.2026

    Die Seite, auf der OpenAI für die Schnittstelle Speicherort, Verarbeitungsort und Aufbewahrung getrennt aufführt: den Speicher zur Missbrauchsprüfung mit bis zu 30 Tagen, eine Tabelle je Endpunkt, die Datenresidenz mit ihren Ausnahmen (Systemdaten, Regionen ohne eigene Verarbeitung) und die Bedingungen für eine Region außerhalb der USA samt Aufschlag. Den Betrieb ohne Speicher zur Missbrauchsprüfung gibt es nur nach Freigabe, und OpenAI behält sich vor, einzelne Modelle für einzelne Kunden nach schriftlicher Ankündigung wieder herauszunehmen. Für GPT-Live nennt sie eine eigene Frist: Die Aufnahme einer Sitzung wird nur gespeichert, wenn ein Projekt das einschaltet, liegt dann 30 Tage zum Herunterladen bereit und verfällt danach; eine Schnittstelle zum vorzeitigen Löschen gibt es laut der Seite nicht. Eine Frist für Traces nennt sie keine, und für die Echtzeit-Schnittstelle vermerkt sie, dass das Tracing derzeit nicht unter die EU-Datenresidenz fällt.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Data residency (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Doku zu den zwei getrennten Einstellungen für die Schnittstelle: wo gerechnet wird (Voreinstellung jede verfügbare Region, sonst nur USA) und wo gespeichert wird (derzeit nur USA). Eine europäische Wahl gibt es bei keiner der beiden.

  • Dokumentationerreichbar

    NVIDIA, What Is Confidential Computing? (externe Seite, nvidia.com)

    nvidia.comgeprüft 25.10.2026

    Die Erklärung des Herstellers zu der Bauform, bei der auch der Betreiber die verarbeiteten Daten nicht sehen kann, weil sie erst innerhalb einer abgeschotteten Umgebung entschlüsselt werden. Sie beantwortet die Frage, ob es eine Stufe unterhalb des Vertrauens in den Betreiber gibt.

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