Die meisten Anleitungen fangen bei der Frage an, welches Modell das beste ist. Im Betrieb steht eine andere davor, und sie handelt kaum von Technik: Wer könnte sehen, was ich hineinschreibe, und wer sagt mir das mit welcher Verbindlichkeit zu?
Der Ort ist keine Entfernung
Die naheliegende Vorstellung ist eine Skala. Ganz links das Rechenzentrum irgendwo in Übersee, ganz rechts der eigene Laptop, und dazwischen wird der Weg kürzer. Diese Vorstellung führt in die Irre, weil die Entfernung nichts über den Zugriff sagt. Ein Server im Nachbarort, den ein anderer betreibt, ist für Ihre Daten ein fremdes Haus. Ein Rechenzentrum in Übersee, dessen Betreiber vertraglich zusichert, nichts anzusehen, kann die bessere Antwort sein.
Was Sie tatsächlich entscheiden, sind zwei Dinge, und sie hängen nur lose zusammen.
Welches Modell? Ein geschlossenes Spitzenmodell, dessen Gewichte nur der Hersteller hat, oder ein offenes, dessen Gewichte jeder laden kann.
Wer betreibt es? Der Hersteller selbst, ein großer Betreiber, ein europäischer Anbieter, Ihr eigener Server oder Ihr eigenes Gerät.
eigene Darstellung, Stand 05.08.2026
Dasselbe Modell, zwei Auskünfte
Wie weit die beiden Fragen auseinanderliegen, zeigt ein Vergleich, den man selbst nachlesen kann.
Anthropic beantwortet die Frage nach europäischen Servern für die eigene Schnittstelle auf einer Hilfeseite zum Serverstandort (externe Seite, privacy.claude.com): Anfragen können in ausgewählte Länder in den USA, in Europa, in Asien und in Australien geleitet werden. Gespeichert werden die Daten in den USA, das steht dort als eigener Hinweis.
Dieselben Modelle, Opus 5 und Sonnet 5, stehen gleichzeitig in den europäischen Regionen eines großen Betreibers zur Verfügung, unter anderem in Frankfurt, Irland, Paris und Stockholm (Verfügbarkeitstabelle (externe Seite, docs.aws.amazon.com), abgerufen am 05.08.2026). Das Modell ist dasselbe. Wo die Daten liegen, hängt dagegen am Betreiber.
Was ein Betreiber zusagt
Der Betreiber steht zwischen Ihnen und dem Hersteller. Microsoft sagt auf seiner Seite zum Datenschutz (externe Seite, learn.microsoft.com) für die Modelle, die es ausliefert, zweierlei zu. Eingaben und Ausgaben stehen OpenAI und den übrigen Herstellern dieser Modelle nicht zur Verfügung. Und die Modelle laufen in Microsofts eigener Azure-Umgebung, ohne Verbindung zu einem Dienst, den ihr Hersteller betreibt.
Amazon löst dieselbe Aufgabe über getrennte Konten und beschreibt in der Doku zum Datenschutz (externe Seite, docs.aws.amazon.com) die Folge davon: Weil die Hersteller der Modelle keinen Zugang zu diesen Konten haben, sehen sie weder die Protokolle von Amazon Bedrock noch die Eingaben und Antworten der Kunden.
Sie tauschen damit den Vertrauensempfänger gegen einen anderen. Wem Sie glauben, bleibt eine Entscheidung. Neu ist, dass Sie eine Wahl haben, und dass diese Wahl das Datenschutzversprechen mitbringt, das Sie bei demselben Haus vielleicht ohnehin schon eingekauft haben.
Die Stufen, die daraus entstehen
Der Hersteller selbst. Der Normalfall, das neueste Modell zuerst, die Zusage kommt von dem, der das Modell gebaut hat.
Ein großer Betreiber. Dieselben Modelle in einer fremden Umgebung, mit der Zusage dieses Betreibers und dessen Regionen. Die Stufe wird im Gespräch am häufigsten übersehen.
Ein europäischer Anbieter. Offene Modelle als Schnittstelle, mit einer Festlegung auf einen Verarbeitungsort. IONOS etwa beschränkt die Verarbeitung in seinem Modell-Dienst (externe Seite, docs.ionos.com) auf Deutschland.
Ein eigener Server. Sie laden ein offenes Modell und betreiben es selbst. Der Text verlässt Ihre Umgebung nie, dafür kaufen Sie Hardware, betreiben sie und sind für die Aktualität selbst verantwortlich.
Der eigene Rechner. Dasselbe eine Nummer kleiner. Ein Programm wie Ollama (externe Seite, ollama.com) lädt ein Modell und führt es auf Ihrem Laptop aus. Was dabei geht und was nicht, rechnet Ebene 3 vor.
Für ein geschlossenes Spitzenmodell sehen die letzten drei Stufen anders aus, und zwar aus einem einzigen Grund: Betreiben kann es nur, wem der Hersteller die Gewichte gibt. Ein europäischer Anbieter reicht ein solches Modell deshalb weiter. T-Systems führt Claude und GPT-Modelle in seiner Modellliste (externe Seite, docs.llmhub.t-systems.net) und gibt die Anfragen dafür an Microsoft Azure oder Google Cloud. Ins eigene Rechenzentrum kommt ein geschlossenes Modell nur, wenn der Hersteller das anbietet. Google tut das für Gemini, in einer abgeschotteten Cloud beim Kunden (Produktseite (externe Seite, cloud.google.com)). Auf den eigenen Laptop kommt ein solches Modell gar nicht. Wie das für ein einzelnes Modell aussieht, zählt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 06 Weg für Weg durch. Dass dabei auch Bewegung ist, zeigt eine Ankündigung (externe Seite, news.sap.com) vom 24.09.2025: OpenAI-Modelle sollen in einer deutschen Umgebung laufen, der Delos Cloud, die auf der Technik von Microsoft Azure aufsetzt. Geplant sind ein Ausbau auf 4000 Grafikprozessoren für KI-Anwendungen und ein Start im Jahr 2026. Auch das bleibt eine Betreiberkette, sie wird nur länger und endet näher.
Offen heißt nicht, dass es bei Ihnen läuft
Der häufigste Kurzschluss in diesem Thema: Ein Modell mit offenen Gewichten gilt als das, was man selbst betreibt. Die beiden Eigenschaften haben nichts miteinander zu tun.
Offen heißt, die Gewichte sind herunterladbar, bei manchen Herstellern erst nach einer Freigabe (externe Seite, github.com). Lokal heißt, sie laufen auf Ihrer Hardware. Das eine macht das andere möglich. Unter welcher Lizenz eine solche Datei steht und von wem sie stammt, zeigt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 02.
Kimi K3 ist das Musterbeispiel. Die Gewichte stehen öffentlich, jeder darf sie laden, und die Modellkarte (externe Seite, huggingface.co) nennt es das weltweit erste offene Modell der Drei-Billionen-Klasse; gezählt sind es 2,8 Billionen Parameter.
Die Dateien wiegen zusammen 1,56 Terabyte. Ein Laptop scheidet damit aus, ein gewöhnlicher Server auch. Was offen hier praktisch bedeutet: Sie können den Betreiber wechseln, statt an einen gebunden zu sein. Ausführlich steht das im Beitrag Was offene Gewichte wert sind, wenn sie 1,56 Terabyte wiegen.
Umgekehrt gilt dasselbe: Auf Ihrem Laptop läuft ausschließlich ein offenes Modell, weil Sie an die Gewichte der geschlossenen gar nicht herankommen.
Woran Sie die Wahl festmachen
Fünf Größen ziehen gleichzeitig, und keine davon lässt sich ohne die anderen beantworten.
Leistung. Zwischen einem Modell, das auf einen Laptop passt, und der Spitze liegt ein Abstand in der Güte, den Ebene 3 beziffert. Daneben steht das Tempo, und das hängt am eigenen Gerät: Ein Werkstattbericht misst, was die üblichen Beschleuniger auf einem Arbeitsrechner ausrichten.
Datenschutz. Wer darf die Eingaben rechtlich verarbeiten, und in welchem Land sitzt der Vertragspartner.
Datensicherheit. Wer könnte sie technisch sehen, auch ohne dazu berechtigt zu sein. Das ist eine eigene Frage, und Ebene 3 zeigt eine Bauform, die sie anders beantwortet als alle Stufen oben.
Verfügbarkeit. Ein eigener Server steht still, wenn niemand ihn pflegt. Ein Anbieter steht still, wenn er es tut.
Kosten. Eine Grafikkarte kostet dasselbe, ob sie rechnet oder wartet, ein Anbieter kostet je Anfrage.
„Wird das zum Training verwendet?“ hat keine Antwort, solange die Frage so gestellt ist. Sie hat vier, und welche gilt, hängt am Anbieter und an der Kontoart.
Dieselbe Firma, zwei Voreinstellungen
OpenAI schreibt beide Fälle auf dieselbe Hilfeseite zur Datennutzung (externe Seite, help.openai.com). Bei den ChatGPT-Tarifen für Privatpersonen, die Seite nennt Free, Plus und Pro, darf OpenAI die Inhalte zum Training seiner Modelle verwenden.
Die Richtung des Schalters steht gleich dabei. Voreingestellt ist das Training, abgeschaltet wird es von Hand, und der Widerspruch gilt für die Gespräche, die danach entstehen.
Weiter unten auf derselben Seite steht das Gegenteil, für die Firmenkonten: Eingaben und Ausgaben aus ChatGPT Business, ChatGPT Enterprise, ChatGPT Edu und der Schnittstelle gehen in der Voreinstellung nicht in die Verbesserung der Modelle.
Wer also über ein Firmenkonto oder die Schnittstelle arbeitet, hat die Frage schon beantwortet, ohne etwas einzustellen. Wer dieselbe Oberfläche mit einem privaten Zugang benutzt, hat sie ebenfalls beantwortet, in die andere Richtung.
Drei Anbieter, drei Antworten
Anthropic führt zwei getrennte Hilfeseiten, eine für kommerzielle Angebote und eine für Privatkonten. Die für Firmen nennt als letzte Änderung den 19.08.2026, die für Privatkonten den 16.03.2026. Für die kommerziellen gilt dasselbe wie bei OpenAI: Laut der Seite für Firmenkunden (externe Seite, privacy.claude.com) verwendet Anthropic Eingaben und Ausgaben aus den kommerziellen Produkten in der Voreinstellung nicht.
Für die Privatkonten steht dort allerdings der umgekehrte Schalter. Die Seite für Privatkonten (externe Seite, privacy.claude.com) zählt drei Fälle auf, in denen Gespräche in die Modellverbesserung gehen, und der erste ist die eigene Zustimmung, Chats und Programmiersitzungen dafür freizugeben.
Bei Google liegt der Fall wieder anders. Gemini Apps verwendet die Unterhaltungen zur Verbesserung der Dienste, und Menschen lesen einen Teil davon. Die Datenschutzhinweise zu Gemini Apps (externe Seite, support.google.com) formulieren die Folge daraus als Bitte: Vertrauliches, das ein Prüfer nicht sehen soll, gehört nicht hinein.
| Anbieter | Privatkonto | Firmenkonto und Schnittstelle |
|---|---|---|
| OpenAI | wird verwendet, bis man widerspricht | wird ohne Zustimmung nicht verwendet |
| Anthropic | wird nur nach Zustimmung verwendet | wird ohne Zustimmung nicht verwendet |
| Google (Gemini Apps) | wird verwendet, Menschen lesen mit | eigene Bedingungen je Produkt |
Stand 15.10.2026, nach den oben verlinkten Seiten. Bei den Privatkonten antworten alle drei Anbieter verschieden. Wer „die KI“ sagt und dabei an eine einheitliche Zusage denkt, meint drei verschiedene.
Die vierte Antwort kommt von jemand anderem
Alle drei Zeilen der Tabelle handeln vom Hersteller. Sobald ein Betreiber dazwischentritt, wird die Frage noch einmal neu beantwortet, und zwar von ihm. Amazon beschreibt für die fremden Modelle, die es ausliefert, einen Aufbau mit getrennten Konten, und die Doku zum Datenschutz (externe Seite, docs.aws.amazon.com) hält fest, dass die Hersteller der Modelle auf diese Konten keinerlei Zugriff haben.
Microsoft sagt dasselbe als Aufzählung dessen, was mit Eingaben und Ausgaben nicht geschieht. Ein Punkt darin betrifft den Hersteller des Modells: Laut der Seite zum Datenschutz (externe Seite, learn.microsoft.com) stehen sie weder OpenAI noch den übrigen Herstellern der Modelle zur Verfügung, die Microsoft verkauft.
Praktisch heißt das: Bei derselben Modellfamilie können drei verschiedene Verträge gelten, je nachdem, über welchen Weg Sie sie ansprechen. Für die Prüfung eines Vorhabens lautet die erste Frage deshalb, mit wem der Vertrag darüber besteht. Welches Modell darunter läuft, klärt sich danach.
Kein Training heißt nicht, dass niemand hineinsieht
Die Zusage, nichts zum Training zu verwenden, ist die bekannteste, und sie beantwortet nur eine von zwei Fragen. Die zweite lautet, ob ein Mensch die Eingaben zu sehen bekommt, und dafür gibt es einen eigenen Grund, der mit Training nichts zu tun hat: die Erkennung von Missbrauch.
Microsoft beschreibt sie ausführlich. Auffällige Anfragen können einer menschlichen Durchsicht vorgelegt werden, und die Seite zum Datenschutz (externe Seite, learn.microsoft.com) sagt, wer dafür zuständig ist: Die berechtigten Mitarbeiter von Microsoft sitzen im Europäischen Wirtschaftsraum.
Das ist eine gute Nachricht und zugleich der Beleg dafür, dass es diese Durchsicht gibt. Abschalten lässt sie sich nur auf Antrag und nach Prüfung.
Für die Praxis folgt daraus eine unbequeme Trennung. „Wird nicht trainiert“ ist eine Aussage über die Zukunft des Modells. „Sieht niemand“ ist eine Aussage über den Betrieb, und die steht woanders.
Der Daumen hebt die Einstellung auf
Hier wird es praktisch, denn dieser Teil steht bei zwei Anbietern unabhängig voneinander und fast gleich da. Auf OpenAIs Hilfeseite zur Datennutzung (externe Seite, help.openai.com) steht, dass man auch nach dem Widerspruch gegen das Training Rückmeldung zu einem Gespräch geben kann. Wer das tut, gibt das ganze Gespräch zu dieser Rückmeldung für das Training frei. Für ChatGPT Business, Enterprise und Edu schließt dieselbe Seite das ausdrücklich aus.
Anthropic nennt auf der Seite für Privatkonten (externe Seite, privacy.claude.com) zusätzlich die Frist: Nach einem Klick auf den Daumen hoch oder runter speichert Anthropic das ganze zugehörige Gespräch samt Inhalten, eigenen Stilen und Gesprächseinstellungen bis zu fünf Jahre lang in einem gesicherten System.
Bei einem Privatkonto ist ein Klick auf den Daumen also eine Datenfreigabe für das ganze Gespräch, und zwar auch dann, wenn man dem Training vorher widersprochen hat. Das steht offen auf der Hilfeseite. Bekannt ist es trotzdem kaum, weil der Knopf wie eine Bewertung aussieht.
eigene Darstellung, Stand 05.08.2026
Löschen löscht verschieden viel
Die dritte Frage nach Training und Ort ist die Aufbewahrung, und dort stehen konkrete Zahlen.
OpenAI beziffert auf der Seite für Geschäftskunden (externe Seite, openai.com) eine Frist, die nach dem Löschen läuft: Gelöschte Gespräche verschwinden innerhalb von 30 Tagen aus den Systemen, es sei denn, OpenAI muss sie von Rechts wegen aufbewahren.
Bei Google gibt es zwei Uhren nebeneinander. Die gewöhnliche Aktivität verschwindet laut den Datenschutzhinweisen zu Gemini Apps (externe Seite, support.google.com) in der Voreinstellung nach 18 Monaten von selbst. Einstellen lassen sich auch 3 oder 36 Monate oder gar kein automatisches Löschen.
Für Unterhaltungen, die ein Mensch geprüft hat, gilt jedoch eine eigene Regel, und die überlebt das Löschen. Solche Chats und die Angaben dazu (Sprache, Gerätetyp, Standort, Rückmeldung) bleiben stehen, wenn man die Aktivität löscht, und werden bis zu drei Jahre aufbewahrt.
Das ist der Satz, den man gelesen haben sollte, bevor man sich auf den Löschknopf verlässt. Er löscht das, was Sie sehen. Was ein Prüfer bereits in der Hand hatte, bleibt bis zu drei Jahre.
Was daraus folgt
Prüfen Sie die Kontoart. Dieselbe Oberfläche verhält sich je nach Zugang verschieden, und der Unterschied ist die ganze Frage.
Behandeln Sie den Daumen im Privatkonto wie eine Freigabe. Er ist dort bei zwei von drei Anbietern belegt genau das. Wer bei einem heiklen Gespräch bewerten möchte, tut es besser an einem harmlosen.
Schreiben Sie das Ergebnis auf. Die verlinkten Seiten nennen ein Aktualisierungsdatum und werden überschrieben statt versioniert. Eine Zusage, die Sie heute lesen, gilt für heute. Wer sie einmal geprüft hat, notiert Datum und Wortlaut, sonst prüft er beim nächsten Zweifel von vorn.
Die Frage „passt das auf meinen Rechner?“ hat eine Rechnung dahinter, und sie ist kurz genug, um sie im Kopf zu machen.
Die Rechnung hinter der Dateigröße
Ein Modell ist eine Liste von Zahlen, ein Gewicht je Parameter. Wie viel Platz es braucht, ergibt sich aus zwei Größen: wie viele Parameter, und wie viele Bit je Parameter gespeichert werden.
Trainiert wird üblicherweise mit 16 Bit, also zwei Byte je Parameter. Ein Modell mit 27 Milliarden Parametern käme damit auf rund 54 Gigabyte. Heruntergeladen wird etwas anderes. Die Bezugsseite von Gemma 3 (externe Seite, ollama.com) führt fünf Größen, mit 270 Millionen sowie 1, 4, 12 und 27 Milliarden Parametern, und nennt je Variante die Dateigröße in der voreingestellten Fassung: 3,3 Gigabyte für 4B, 8,1 für 12B und 17 für 27B, abgerufen am 05.08.2026. Die größte Variante wiegt damit knapp ein Drittel dessen, was die volle Genauigkeit verlangen würde.
Quantisierung, und wann sie eingebaut wird
Der Unterschied heißt Quantisierung: Die Gewichte werden gröber gespeichert, vier oder fünf Bit statt sechzehn. Das kostet Genauigkeit, und wie viel es kostet, hängt davon ab, wann es geschieht.
Der übliche Weg ist Schrumpfen nach dem Training. Der Verlust landet dann dort, wo er zufällig anfällt. Kimi K3 zeigt den anderen Weg, und die Modellkarte (externe Seite, huggingface.co) beschreibt ihn: Ab dem überwachten Fine-Tuning (SFT) lernt das Modell mit der Quantisierung im Blick, die Gewichte im Format MXFP4, die Aktivierungen in MXFP8, damit es auf möglichst vielen Recheneinheiten läuft.
Das Modell wurde also ab dem Fine-Tuning mit der groben Darstellung trainiert. Es rechnet den Verlust ein, statt ihn hinterher zu erleiden. Was das für die Größe ausmacht, rechnet der Beitrag Was offene Gewichte wert sind, wenn sie 1,56 Terabyte wiegen vor.
Wo die Grenze eines Geräts liegt
Entscheidend ist der Arbeitsspeicher, die Datei muss ganz hineinpassen. Dazu kommt Platz für das Kontextfenster, und der wächst mit dessen Länge. Als Näherung bei kurzen Texten: Nehmen Sie die Dateigröße, rechnen Sie ein Viertel dazu, und dieser Betrag muss frei sein, während alles andere weiterläuft. Ollama stellt auf Geräten mit weniger als 24 GiB Grafikspeicher eine Länge von 4.096 Token ein (Dokumentation zur Kontextlänge (externe Seite, docs.ollama.com)). Dort reicht die Näherung meist, bei kleinen Modellen wird es knapp, weil ihr Cache im Verhältnis zur Datei groß ist. Bei langen Texten wächst der Platz für den Kontext über die Datei hinaus. Wie weit, rechnet Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 04 vor.
eigene Messung mit llama.cpp Build 11669, 19.10.2026
Für ein Gerät mit 16 Gigabyte heißt das bei Gemma 3: die 4B-Variante ohne Nachdenken, die 12B-Variante mit geschlossenen Programmen daneben. Die 27B-Variante braucht ein Gerät mit deutlich mehr Speicher.
Zwei Programme nehmen einem die Verwaltung ab. Ollama (externe Seite, ollama.com) lädt Modelle über einen Befehl und stellt eine Schnittstelle bereit, die sich wie die eines Anbieters ansprechen lässt. LM Studio (externe Seite, lmstudio.ai) macht dasselbe mit einer Oberfläche darüber. Beide führen GGUF-Dateien aus, LM Studio auf dem Mac zusätzlich Modelle für MLX. Welches Programm welches Format liest, zeigt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 05.
Läuft und taugt sind zwei Fragen
Ein 4B-Modell startet auf jedem halbwegs aktuellen Laptop. Damit ist über die Qualität nichts gesagt. Der Abstand zur Spitze ist bei Aufgaben, die hauptsächlich Umformung sind, klein, etwa beim Zusammenfassen oder beim Herausziehen eines Felds. Bei Aufgaben über mehrere Schritte wird er groß, und das aus demselben Grund, den Grundkurs, Kapitel 10 beschreibt. Wie weit kleine Modelle inzwischen reichen, misst KI jenseits der Sprachmodelle, Kapitel 10.
Praktisch bewährt sich daraus eine Kette. Die Aufgabe geht zuerst an den Anbieter, und wenn der ausfällt oder die Daten dort nichts zu suchen haben, übernimmt das lokale Modell. Die Zusage dafür steht in der Datenschutzerklärung von Ollama (externe Seite, ollama.com): Eingaben, Antworten und alle anderen Inhalte, die lokal verarbeitet werden, erhebt, speichert und überträgt Ollama nicht, und es hat keinen Zugriff darauf.
Im nächsten Absatz steht die Grenze dieser Zusage: Angaben zum Gerät und zur Nutzung, etwa die Programmversion und die Zahl der Anfragen, erhebt Ollama auch im lokalen Betrieb, nur ohne den Inhalt. Dieselbe Erklärung regelt die Rechenzeit, die Ollama seit dem Sommer 2026 verkauft; dort wird der Inhalt nur für die Dauer der Anfrage verarbeitet. Für die Stufe, um die es hier geht, zählt der lokale Betrieb.
Ein Beispiel für eine solche Stufung samt Messungen liegt im Bericht über eine eigene Diktier-App, wo die Nachbearbeitung des erkannten Textes lokal läuft.
Der eigene Server rechnet sich über die Auslastung
Zwischen Laptop und Anbieter liegt die Stufe, die im Firmenumfeld am häufigsten diskutiert wird: eigene Hardware im Serverraum oder bei einem Dienstleister. Drei Posten entscheiden, und keiner davon ist der Anschaffungspreis allein.
Auslastung. Eine Grafikkarte kostet dasselbe, ob sie rechnet oder wartet. Die Rechnung geht auf, wenn viele Anfragen gleichzeitig laufen, weil ein Modell dann mehrere Anfragen im selben Durchlauf bearbeitet. Bei zehn Anfragen am Tag zahlen Sie Hardware für 23 Stunden Leerlauf. Wie ein Server die Anfragen bündelt, erklärt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 05.
Aktualität. Sie sitzen auf dem Modell, das Sie geladen haben. Ein Anbieter tauscht seine Modelle mehrmals im Jahr aus, ein eigener Betrieb bleibt stehen, bis jemand das nächste einspielt und die Kette dahinter erneut prüft.
Betrieb. Treiber, Speicher, Ausfälle, Überwachung. Der Aufwand entspricht dem jedes anderen Servers, und er fällt auch dann an, wenn niemand fragt.
Deshalb lohnt der Blick auf die Zwischenstufe, bevor eine Beschaffung beginnt. Wer die Verarbeitung in Europa braucht, bekommt sie bei den meisten großen Anbietern als Einstellung. Anthropic bietet sie an der eigenen Schnittstelle laut der Doku zur Datenresidenz (externe Seite, platform.claude.com) bisher nicht an, für Claude führt der Weg nach Europa über einen Cloud-Anbieter. Welche das sind, zählt Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 06 durch. Bei OpenAI etwa wählen berechtigte Kunden laut der Anleitung zu den Datenkontrollen (externe Seite, developers.openai.com) je Projekt eine Region, darunter Europa mit EWR und Schweiz. Welche Kunden berechtigt sind und was die Wahl kostet, steht in Kapitel 08.
Das beantwortet einen großen Teil der Fragen, die sonst zum eigenen Server führen, ohne dass jemand Hardware betreibt.
Die Region ist nicht der Schalter
Hier liegt die Falle, an der eine sorgfältig geplante Beschaffung scheitert. Eine europäische Region auszuwählen genügt nicht, denn daneben steht eine zweite Einstellung, die entscheidet, wo tatsächlich gerechnet wird. Microsoft benennt sie als Bereitstellungstyp. Für die weltweite Variante steht auf der Seite zum Datenschutz (externe Seite, learn.microsoft.com), dass Eingaben und Antworten in jedem Gebiet verarbeitet werden können, in dem das betreffende Modell bereitsteht.
Die Ressource liegt dann in Europa, die Verarbeitung möglicherweise nicht. Eine Zwischenstufe legt die Verarbeitung auf einen Verbund von Ländern fest, eine regionale Bereitstellung auf das Gebiet der gewählten Region. Innerhalb dieses Gebiets darf Microsoft für den Betrieb zwischen Regionen wechseln. Wer eine Zusage braucht, prüft also beide Angaben, und die zweite steht anderswo als die Region.
Dasselbe gilt für die Fassung, die man bei sich hat: Ein nachtrainiertes Modell liegt dort, wo es entstanden ist, und bindet damit an den Betreiber, bei dem es entstand. Was diese Bindung für die Entscheidung bedeutet, steht in Kapitel 02.
Eine Stufe unterhalb des Vertrauens
Alle bisherigen Stufen laufen auf dieselbe Frage hinaus: Wem glauben Sie? Es gibt eine Bauform, die diese Frage anders stellt. Bei der vertraulichen Verarbeitung wird der Speicher der Recheneinheit verschlüsselt, und entschlüsselt wird erst innerhalb einer abgeschotteten Umgebung, an die auch der Betreiber nicht herankommt. NVIDIA beschreibt die Zusage im Glossar zur vertraulichen Verarbeitung (externe Seite, nvidia.com): Die Daten sind weder für den Hersteller des Modells noch für den Betreiber der Infrastruktur noch für einen Insider mit erweiterten Rechten zugänglich. Selbst Administratoren mit allen Systemrechten kommen nicht an die Daten und Modelle heran, die in einer solchen abgeschotteten virtuellen Maschine (CVM) laufen.
Damit verschiebt sich der Gegenstand des Vertrauens von einem Vertrag auf eine Hardware-Eigenschaft, die sich bescheinigen lässt. Der Preis dafür ist Aufwand bei der Einrichtung und ein Angebot, das noch nicht überall danebensteht. Für Vorhaben, bei denen die Frage nach dem Zugriff sonst zum eigenen Serverraum führt, lohnt die Nachfrage beim Betreiber trotzdem.
Quellen
23 Einträgealle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Where are your servers located? (externe Seite, privacy.claude.com)
privacy.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Auskunft des Herstellers zur Frage nach europäischen Servern. Sie ist der Gegenpol zur Verfügbarkeitstabelle eines Betreibers: Beim Hersteller selbst liegen die Daten in den Vereinigten Staaten, während dasselbe Modell über einen Betreiber in einer europäischen Region läuft.
Dokumentationerreichbar
Amazon, Regional availability by models (externe Seite, docs.aws.amazon.com)
docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026
Die Verfügbarkeitstabelle, aus der hervorgeht, dass die Spitzenmodelle von Anthropic in europäischen Regionen laufen, unter anderem Frankfurt, Irland, Paris und Stockholm, abgerufen am 05.08.2026. Ohne hinterlegte Zitate, weil die Angabe in einer Tabelle steht und der Prüflauf dort keinen Satz findet.
Dokumentationerreichbar
learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026
Die Seite, die den Unterschied zwischen Modell und Betreiber greifbar macht: Dieselben Modelle laufen bei Microsoft, und der Hersteller sieht dabei nichts. Sie nennt außerdem die Angabe, an der die Regionswahl praktisch scheitert, nämlich den Bereitstellungstyp, und die Auskunft darüber, wer die Eingaben bei der Missbrauchserkennung zu sehen bekommt. Zur Missbrauchsprüfung legt Microsoft markierte Anfragen für die menschliche Durchsicht in der Region der Ressource ab; nach genehmigtem Antrag entfallen Ablage und Durchsicht. Eine Frist nennt die Seite nicht. Sie führt ein Änderungsprotokoll, letzter Eintrag vom 03.10.2025.
Dokumentationerreichbar
Amazon, Data protection in Amazon Bedrock (externe Seite, docs.aws.amazon.com)
docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026
Beschreibt den Aufbau, mit dem ein Betreiber fremde Modelle ausliefert, ohne dass deren Hersteller an die Eingaben kommt: je Anbieter ein eigenes Konto, das dem Anbieter selbst verschlossen bleibt. Die Seite ist damit der zweite Beleg dafür, dass die Zusage am Betreiber hängt.
Dokumentationerreichbar
IONOS, AI Model Hub (externe Seite, docs.ionos.com)
docs.ionos.comgeprüft 25.10.2026
Ein europäischer Anbieter, der offene Modelle als Schnittstelle bereitstellt und die Verarbeitung dabei auf Deutschland festlegt. Der Beleg dafür, dass zwischen den großen Betreibern und dem eigenen Server eine weitere Stufe liegt.
Dokumentationerreichbar
T-Systems, AI Foundation Services: Available Models (externe Seite, docs.llmhub.t-systems.net)
docs.llmhub.t-systems.netgeprüft 25.10.2026
Die Modellliste von T-Systems für die AI Foundation Services, mit Cloud, Serverstandort und Verarbeitungsort je Modell, abgerufen am 20.10.2026. Offene Modelle wie GPT-OSS 120B, Gemma 4 und Mistral Small 4 laufen in der T-Cloud in Deutschland. Claude Opus 5.5 und Sonnet 5.5 laufen bei Google Cloud in Europa mit Verarbeitung in der EU, GPT-6 Luna und die Reihe 5.6 bei Azure in Schweden mit Verarbeitung in der EU, GPT-6.1 Sol bei Azure weltweit, die Gemini-Modelle weltweit. Geschlossene Modelle reicht T-Systems an Microsoft Azure oder Google Cloud weiter, die laut der Seite Unterauftragsverarbeiter weltweit einsetzen dürfen.
Dokumentationerreichbar
Google Cloud, Google Distributed Cloud air-gapped (externe Seite, cloud.google.com)
cloud.google.comgeprüft 25.10.2026
Googles Produktseite zu Google Distributed Cloud air-gapped, einer vollständig getrennten Cloud im Rechenzentrum des Kunden, die Google verwaltet. Sie meldet Gemini als verfügbar und nennt Automatisierung, Erzeugung von Inhalten, Suche und Zusammenfassung vor Ort. Die Seite nennt weder die Gemini-Fassung noch ein Datum.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
SAP, SAP and OpenAI Launch Sovereign OpenAI for Germany (externe Seite, news.sap.com)
news.sap.comgeprüft 25.10.2026
Die Ankündigung vom 24.09.2025, mit der die Modelle eines geschlossenen Anbieters in einer deutschen Umgebung betrieben werden sollen. Sie zeigt, unter welcher Bedingung ein Spitzenmodell überhaupt bei einem anderen Betreiber laufen kann, und nennt Zeitpunkt und Ausbaustufe.
Originalarbeiterreichbar
Kimi K3, Modellkarte auf Hugging Face (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Modellkarte zum offenen Modell Kimi K3 von Moonshot AI, veröffentlicht am 27.07.2026. Nennt den Aufbau (Mixture of Experts, 2,8 Billionen Parameter gesamt, 104 Milliarden je Token aktiv), Kontextfenster, Quantisierung und die vollständige Auswertungstabelle gegen die geschlossenen Spitzenmodelle. Die Gewichte liegen im selben Verzeichnis, 96 Dateien mit zusammen 1,56 Terabyte.
Werkzeugerreichbar
Ollama (externe Seite, ollama.com)
ollama.comgeprüft 25.10.2026
Führt offene Modelle auf dem eigenen Rechner aus, mit einem Befehl je Modell. Der Eintrag ollama-2023 belegt den Anfang im Juli 2023, dieser hier das laufende Werkzeug. Seit Sommer 2026 verkauft dieselbe Seite auch einen gehosteten Dienst. Am 03.10.2026 fasste sie beides in einem Satz zusammen, die Grenze zwischen lokal und gehostet steht seither in der Datenschutzerklärung, geführt als ollama-datenschutz-2026. Über seine Anthropic-kompatible Schnittstelle startet es auch Claude Code mit diesen Modellen, beschrieben unter ollama-claude-code-doku.
Dokumentationerreichbar
Hugging Face Hub Docs, Gated models, beim Commit 76be11b (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Doku von Hugging Face zu gesperrten Repositories. Wer die Dateien will, teilt Benutzername und E-Mail-Adresse mit dem Hersteller. Standardmäßig wird der Zugang sofort erteilt, der Hersteller kann auf Freigabe von Hand umstellen. Die Sperre gilt dem einzelnen Repository. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, How your data is used to improve model performance (externe Seite, help.openai.com)
help.openai.comgeprüft 25.10.2026
Die Seite, auf der OpenAI beide Voreinstellungen nebeneinander schreibt: Bei den Angeboten für Einzelpersonen werden die Gespräche zum Training verwendet, solange niemand widerspricht, bei den Geschäftsangeboten und der Schnittstelle umgekehrt. Sie nennt außerdem die Stelle, an der die Einstellung für Einzelpersonen aufhört zu gelten, nämlich die Rückmeldung per Daumen. Wer eine davon abgibt, gibt das ganze Gespräch dazu. Bei den Geschäftsangeboten gibt eine Rückmeldung laut derselben Seite kein Gespräch zum Training frei.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Enterprise privacy at OpenAI (externe Seite, openai.com)
openai.comgeprüft 25.10.2026
Die Zusammenstellung der Zusagen für Geschäftskunden. Sie liefert die Löschfrist, die sonst nirgends beziffert steht: Gelöschte Unterhaltungen verschwinden binnen 30 Tagen aus den Systemen, außer eine Rechtspflicht verlangt das Gegenteil. Die Adresse weist einfache Abrufe mit 403 ab und wurde mit einem Browser gelesen.
Dokumentationerreichbar
privacy.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Auskunft für die kommerziellen Angebote, Stand 19.08.2026. Ohne Zutun wird nichts zum Training verwendet, mit einer Rückmeldung per Daumen dagegen das ganze Gespräch, und das bleibt fünf Jahre liegen. Das Gegenstück für Privatkonten steht unter anthropic-datennutzung-privat.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Is my data used for model training? (Consumers) (externe Seite, privacy.claude.com)
privacy.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Auskunft für die Privatkonten, Stand 16.03.2026. Sie zählt drei Fälle auf, in denen Gespräche in die Modellverbesserung gehen, und alle drei setzen eine Handlung voraus. Damit liegt hier die umgekehrte Voreinstellung wie bei OpenAI, wo dieselbe Kontoart ohne Widerspruch mitläuft.
Dokumentationerreichbar
Gemini Apps Privacy Hub (externe Seite, support.google.com)
support.google.comgeprüft 25.10.2026
Googles eigene Darstellung, was mit den Daten aus Gemini Apps geschieht: was in der Aktivität gespeichert wird, dass Audio dazugehört, dass menschliche Prüfer einen Teil lesen, wie lange geprüfte Unterhaltungen bleiben, und die Bitte, keine vertraulichen Angaben einzugeben. Für das Diktat der Mac-App gibt es einen eigenen Abschnitt („Gemini on macOS“): Der Ton wird nicht gespeichert, die Abschrift der Anweisungen nach der Einstellung Keep Activity. Beleg für die Datenschutz-Abgrenzung, an der Quelle des Anbieters statt an einer Auslegung.
Dokumentationerreichbar
Ollama, Modellseite Gemma 3 (externe Seite, ollama.com)
ollama.comgeprüft 25.10.2026
Die Bezugsseite der Dateien, und damit der Beleg dafür, wie groß ein herunterladbares Modell wirklich ist. Sie führt fünf Größen von 270 Millionen bis 27 Milliarden Parametern und nennt je Variante die Dateigröße in der voreingestellten Quantisierung: 3,3 GB für die 4B-Fassung, 8,1 GB für 12B und 17 GB für 27B, abgerufen am 05.08.2026. Die Zahlen stehen in einer Auswahltabelle und lassen sich deshalb nicht als Satz zitieren.
Dokumentationerreichbar
Ollama, Context length (externe Seite, docs.ollama.com)
docs.ollama.comgeprüft 25.10.2026
Ollamas Dokumentation zur Kontextlänge, Quelle im Repo docs/context-length.mdx (Stand Commit 8583859, 12.10.2026). Ohne eigene Angabe wählt Ollama die Länge nach dem Grafikspeicher: unter 24 GiB 4.096 Token, von 24 bis 48 GiB 32.768, ab 48 GiB 262.144. Die Seite sagt dazu, dass eine größere Länge mehr Speicher braucht. Die Staffel steht dort seit dem 11.02.2026.
Dokumentationerreichbar
Ollama, Privacy Policy (externe Seite, ollama.com)
ollama.comgeprüft 25.10.2026
Die Datenschutzerklärung von Ollama, Stand März 2026. Abschnitt 2 trennt den lokalen Betrieb vom gehosteten: Lokal sieht Ollama weder Eingaben noch Antworten, erhebt aber Angaben zu Gerät und Nutzung wie Programmversion und Zahl der Anfragen. Gehostete Eingaben werden nur für die Dauer der Anfrage verarbeitet.
Werkzeugerreichbar
LM Studio (externe Seite, lmstudio.ai)
lmstudio.aigeprüft 25.10.2026
Oberfläche für Modelle auf dem eigenen Rechner, mit MLX und llama.cpp darunter. Die aktuelle Fassung heißt Bionic und wird als Agent für offene Modelle geführt. Der Unterschied zu Ollama liegt in der Bedienung: hier ein Fenster mit Modellverwaltung, dort ein Befehl.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Data controls in the OpenAI platform (externe Seite, developers.openai.com)
developers.openai.comgeprüft 25.10.2026
Die Seite, auf der OpenAI für die Schnittstelle Speicherort, Verarbeitungsort und Aufbewahrung getrennt aufführt: den Speicher zur Missbrauchsprüfung mit bis zu 30 Tagen, eine Tabelle je Endpunkt, die Datenresidenz mit ihren Ausnahmen (Systemdaten, Regionen ohne eigene Verarbeitung) und die Bedingungen für eine Region außerhalb der USA samt Aufschlag. Den Betrieb ohne Speicher zur Missbrauchsprüfung gibt es nur nach Freigabe, und OpenAI behält sich vor, einzelne Modelle für einzelne Kunden nach schriftlicher Ankündigung wieder herauszunehmen. Für GPT-Live nennt sie eine eigene Frist: Die Aufnahme einer Sitzung wird nur gespeichert, wenn ein Projekt das einschaltet, liegt dann 30 Tage zum Herunterladen bereit und verfällt danach; eine Schnittstelle zum vorzeitigen Löschen gibt es laut der Seite nicht. Eine Frist für Traces nennt sie keine, und für die Echtzeit-Schnittstelle vermerkt sie, dass das Tracing derzeit nicht unter die EU-Datenresidenz fällt.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Data residency (externe Seite, platform.claude.com)
platform.claude.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics Doku zu den zwei getrennten Einstellungen für die Schnittstelle: wo gerechnet wird (Voreinstellung jede verfügbare Region, sonst nur USA) und wo gespeichert wird (derzeit nur USA). Eine europäische Wahl gibt es bei keiner der beiden.
Dokumentationerreichbar
NVIDIA, What Is Confidential Computing? (externe Seite, nvidia.com)
nvidia.comgeprüft 25.10.2026
Die Erklärung des Herstellers zu der Bauform, bei der auch der Betreiber die verarbeiteten Daten nicht sehen kann, weil sie erst innerhalb einer abgeschotteten Umgebung entschlüsselt werden. Sie beantwortet die Frage, ob es eine Stufe unterhalb des Vertrauens in den Betreiber gibt.