In Kapitel 01 liegt ein Modellordner aufgeschlagen, und es geht um das, was in den Dateien steht. Dieses Kapitel fragt, von wem die Dateien kommen und unter welchen Bedingungen Sie sie benutzen dürfen. Das durchgehende Beispiel ist Llama 3.1 8B Instruct von Meta. An ihm zeigt sich alles, worum es hier geht. Es hat eine Lizenz mit Bedingungen und eine Zugangssperre, zwei Dateiformate im selben Ordner und eine große Zahl von Derivaten.
Ein Modell, über zehntausend Derivate
Meta hat Llama 3.1 am 23.07.2024 veröffentlicht, in drei Größen mit 8, 70 und 405 Milliarden Parametern. Jede Größe gibt es nach der Modellkarte (externe Seite, github.com) zweimal: als pretrained-Modell, das Text fortsetzt, und als Instruct-Modell, das auf Anweisungen antwortet.
Bei Hugging Face zeigt die Seite eines Modells einen Model tree. Er listet die Repositories, die dieses Modell als Ursprung angeben. An den beiden Repositories von Llama 3.1 8B, pretrained und Instruct, hingen am 19.10.2026 in erster Generation 10.532 verschiedene Repositories, gezählt über die Schnittstelle von Hugging Face (externe Seite, huggingface.co). Fast alle stammen von Dritten: von Firmen, Forschungsgruppen und Einzelnen, die das Modell weitertrainiert, verkleinert oder mit anderen verrechnet haben. Solche Repositories heißen in diesem Kapitel Derivate.
Bei anderen Familien sieht es ähnlich aus. Hugging Face zählt in einem Bericht vom August 2026 (externe Seite, huggingface.co) 151.448 Derivate auf der Grundlage von Qwen-Modellen. Von 28.531 Umwandlungen der Qwen-Modelle ins Format GGUF hat Qwen selbst 54 veröffentlicht. Beide Zahlen sind eine Selbstauskunft der Plattform über ihren eigenen Bestand.
Wer eine Modelldatei herunterlädt, hat sie deshalb meist aus zweiter Hand. Wer sie hochgeladen hat, was er daran verändert hat und welche Lizenz gilt, steht an verschiedenen Stellen. Dieses Kapitel zeigt, an welchen.
Zwei Wege zum Nutzer: eine Schnittstelle oder eine Datei
Ein geschlossenes Modell erreicht Sie über eine Schnittstelle. Sie schicken eine Anfrage an den Anbieter, die Antwort kommt zurück, und die Gewichte bleiben bei ihm. Ein Modell mit offenen Gewichten erreicht Sie als Datei. Sie laden sie herunter und führen sie selbst aus, oder ein Betreiber Ihrer Wahl tut es.
Wo das geschieht und was es an Hardware verlangt, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 01. Dort steht auch, dass offen und lokal zwei verschiedene Eigenschaften sind. Bei Llama 3.1 gilt das schon für Metas eigene Dateien: Sie lassen sich erst herunterladen, wenn Meta den Zugang freigegeben hat. Davon handelt der Abschnitt über Hugging Face.
Die Lizenz sagt, was Sie mit der Datei dürfen
Mit der Datei kommt eine Lizenz. Sie regelt, wofür Sie das Modell einsetzen dürfen, ob Sie es verändern und ob Sie es weitergeben dürfen. Drei Stufen lassen sich unterscheiden.
- Frei. Die Lizenzen Apache 2.0 und MIT (externe Seite, opensource.org) erlauben Nutzung, Änderung, Weitergabe und Verkauf. Apache 2.0 (externe Seite, apache.org) enthält zusätzlich eine Patentlizenz jedes Beitragenden. Unter Apache 2.0 stehen etwa gpt-oss (externe Seite, openai.com) von OpenAI, dort ergänzt um eine eigene Nutzungsrichtlinie, und Gemma 4 (externe Seite, ai.google.dev) von Google.
- Frei mit Schwellen. Die Lizenz von Llama 3.1 (externe Seite, github.com) erlaubt den Einsatz und verlangt bei der Weitergabe unter anderem einen Hinweis auf Llama und das Wort Llama am Anfang des Modellnamens. Wer am Erscheinungstag über 700 Millionen monatlich aktive Nutzer hatte, braucht eine eigene Lizenz von Meta. Die Lizenz von Kimi K3 (externe Seite, huggingface.co) setzt die Schwelle beim Umsatz: Bietet ein Lizenznehmer Modelle als Dienst an und setzt er mit seinen verbundenen Unternehmen in zwölf Monaten über 20 Millionen US-Dollar um, braucht er eine eigene Vereinbarung.
- Nichtkommerziell. Die Forschungslizenz von Qwen (externe Seite, huggingface.co) erlaubt Nutzung, Änderung und Weitergabe allein zu nichtkommerziellen Zwecken.
Die Stufe hängt an der Veröffentlichung, und Meta zeigt das an sich selbst. Llama 3.1 erschien 2024 unter Metas eigener Community License. Im August 2026 folgte Muse Glimmer (externe Seite, huggingface.co) unter Apache 2.0, im Oktober 2026 Muse Spark Open (externe Seite, huggingface.co) unter einer dritten Lizenz, der Muse Model License. Das sind drei Lizenzformen in 27 Monaten. Für die Auswahl folgt daraus: Geprüft wird jede Veröffentlichung für sich. Die zweite Ebene stellt die Lizenzfamilien nebeneinander.
Hugging Face ist das Lager, die Modellkarte das Etikett
Die meisten offenen Modelle liegen bei Hugging Face (externe Seite, huggingface.co). Die Plattform beschreibt sich als den Ort, an dem die Fachgemeinde des maschinellen Lernens gemeinsam an Modellen, Datensätzen und Anwendungen arbeitet. Jedes Modell liegt dort in einem Repository, einem Ordner mit Versionsgeschichte.
Der Eigentümer der Plattform wechselt womöglich. Nvidia hat am 02.09.2026 einen Vertrag über die Übernahme geschlossen. Nach seiner Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht (externe Seite, sec.gov) soll sie in der ersten Hälfte 2027 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen.
Zu jedem Repository gehört eine Modellkarte: eine Textseite mit einem Kopf aus Metadaten. Für die Herkunft zählen drei Felder dieses Kopfs.
- Die Lizenz. Eine Kennung wie
apache-2.0oderllama3.1. Nach der Doku von Hugging Face (externe Seite, github.com) setzt sie jeder für sein eigenes Repository. Bei einer Lizenz außerhalb der Liste steht dortother, und die Doku bittet, den Lizenztext als DateiLICENSEdanebenzulegen. - Die Sperre. Ein Hersteller kann den Zugang an eine Zustimmung knüpfen. Bei Llama 3.1 8B Instruct gibt Meta jeden Zugang von Hand frei, Stand 19.10.2026.
base_model. Das Feld nennt das Modell, aus dem dieses entstanden ist. Aus diesen Einträgen baut Hugging Face den Model tree.
Was eine Modellkarte über Fähigkeiten und Prüfungen sagt und worin sie sich von der Systemkarte eines geschlossenen Modells unterscheidet, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 07. Hier zählt sie als Herkunftsnachweis. Ausgefüllt wird sie von dem, der hochlädt, und die zweite Ebene zeigt, was daraus folgt.
Eine Familie hat Eltern und Kinder
Am Anfang einer Modellfamilie steht das pretrained-Modell. Es hat an großen Textmengen gelernt, Text fortzusetzen. Daraus stimmt der Hersteller das Instruct-Modell ab, das auf Anweisungen antwortet. Bei Llama 3.1 8B liegen beide als eigene Repositories bei Meta. Was danach kommt, stammt meist von Dritten, und der Model tree sortiert es in vier Arten:
- Adapter. Eine kleine Zusatzdatei, die neben die unveränderten Gewichte gelegt wird, meist mit LoRA trainiert.
- Fine-Tune. Eine vollständige Kopie mit weitertrainierten Gewichten.
- Merge. Die Gewichte mehrerer Modelle, zu einem neuen verrechnet, ohne weiteres Training.
- Quantisierung. Dieselben Gewichte, mit weniger Bit je Zahl gespeichert, oft im Dateiformat GGUF.
eigene Darstellung nach dem Model tree bei Hugging Face, Stand 19.10.2026
| Knoten | Art | Anzahl |
|---|---|---|
| Llama-3.1-8B-Instruct | Adapter | 2.980 |
| Llama-3.1-8B-Instruct | Fine-Tune | 3.283 |
| Llama-3.1-8B-Instruct | Merge | 105 |
| Llama-3.1-8B-Instruct | Quantisierung | 930 |
| Llama-3.1-8B-Instruct | zusammen | 7.298 |
| Llama-3.1-8B (pretrained) | Adapter | 1.353 |
| Llama-3.1-8B (pretrained) | Fine-Tune | 1.507 |
| Llama-3.1-8B (pretrained) | Merge | 71 |
| Llama-3.1-8B (pretrained) | Quantisierung | 336 |
| Llama-3.1-8B (pretrained) | zusammen | 3.267 |
| beide Knoten | verschiedene Repositories, 33 davon an beiden | 10.532 |
Metas Instruct-Modell zählt selbst unter den 1.507 Fine-Tunes des pretrained-Modells. Enkel, also Derivate von Derivaten, sind in keiner der Zahlen enthalten. An beiden Knoten bilden die Fine-Tunes die größte Gruppe und die Merges die kleinste. Wie Fine-Tuning und LoRA arbeiten, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 02.
Eine weitere Herkunft fehlt im Model tree. Ein Modell kann aus den Ausgaben eines anderen lernen, ohne dessen Gewichte zu übernehmen. Meta erlaubt das in der Modellkarte (externe Seite, github.com) ausdrücklich, für synthetische Trainingsdaten und für Destillation. Davon handelt Kapitel 03. Wie Hersteller selbst kleine Modelle aus großen ableiten, steht in KI jenseits der Sprachmodelle, Kapitel 10.
Mit solchen Ausgaben kann auch eine politische Haltung von einem Modell ins nächste gelangen. Die zweite Ebene zeigt Messungen dazu, an offenen Modellen und an ihren Trainingsdaten.
Offen heißt bei KI mehr als bei Software
Für Software ist geklärt, was Open Source heißt. Die Definition der Open Source Initiative und was sie einer Lizenz abverlangt, zeigt die dritte Ebene von Automatisierung mit KI, Kapitel 03. Für KI-Systeme hat dieselbe Organisation am 28.10.2024 eine eigene Definition (externe Seite, opensource.org) vorgelegt. Danach muss jeder das System für jeden Zweck nutzen dürfen, ohne um Erlaubnis zu fragen. Dazu verlangt sie drei Bestandteile: die Parameter, also die Gewichte, und den Code. Der dritte sind Angaben über die Trainingsdaten, so genau, dass eine Fachperson ein im Wesentlichen gleichwertiges System bauen könnte.
An dieser Definition gemessen liegen zwei Familien weit auseinander. Ai2 nennt für Olmo 3.1 (externe Seite, huggingface.co) die Datensätze für Vortraining und Nachtraining beim Namen und gibt Code und Zwischenstände heraus. Die Reihe OLMo steht auf der Liste, die Freiwillige in der Prüfphase der OSI (externe Seite, opensource.org) als bestanden geführt haben, Llama 2 auf der Liste der durchgefallenen. Eine Zertifizierung ist das nach der OSI ausdrücklich nicht. Zu den Trainingsdaten von Llama 3.1 nennt Metas Modellkarte rund 15 Billionen Token aus öffentlich verfügbaren Quellen und den Stichtag Dezember 2023. Einen Datensatz nennt sie beim Namen an keiner Stelle.
Offene Gewichte sind damit eine Eigenschaft der Datei. Ob ein Modell im Sinn der OSI offen ist, hängt zusätzlich an Code, Datenangaben und Lizenz. Die zweite Ebene geht die Definition Punkt für Punkt durch.
Vier Fragen an jede Datei
- Wer hat sie hochgeladen? Der Name vor dem Schrägstrich sagt es, bei
Metas Original
meta-llama. Steht dort ein anderer Name, hat jemand anderes sie hochgeladen. Auch Meta nutzt mehr als einen Namen, für die Muse-Modellemeta-models. - Welche Lizenz gilt, und für welche Größe? In derselben Familie kann jede Größe eine andere Lizenz haben. Bei Qwen 2.5 steht das Modell mit 3 Milliarden Parametern unter einer Forschungslizenz, das mit 7 Milliarden unter Apache 2.0. Die Diktier-App aus einem Beitrag hat das kleinere deshalb aussortiert.
- Welches Format? Eine Datei im Format
safetensorsenthält einen Kopf und Zahlen. Dateien im Pickle-Format, etwa PyTorch-Checkpoints mit der Endung.pth, können beim Laden Code ausführen. Die dritte Ebene zeigt, wie das geht. - Wie heißt der Ursprung, und stimmt die Angabe? Das Feld
base_modelsetzt der, der hochlädt. Die zweite Ebene zeigt zwei Fälle, in denen der Model tree deshalb danebenliegt.
Der Überblick hat drei Stufen von Lizenzen und den Model tree von Hugging Face vorgestellt. Diese Ebene liest die Texte dahinter. Sie zeigt, was die Lizenz von Llama 3.1 verlangt, wie sich die Lizenzfamilien unterscheiden und welche Bedingungen ein Derivat mitbekommt. Danach geht es um die Frage, wie verlässlich die Herkunftsangaben bei Hugging Face sind. Am Ende steht, was offen bei einem KI-Modell nach der Definition der Open Source Initiative heißt.
Was in der Lizenz von Llama 3.1 steht
In der Llama 3.1 Community License (externe Seite, github.com) entscheiden vier Stellen über den Einsatz.
Die Weitergabe, Abschnitt 1.b.i. Wer die Llama-Materialien weitergibt oder ein Produkt, das sie enthält, legt eine Kopie der Lizenz bei. Dazu zeigt er gut sichtbar an, dass das Produkt mit Llama gebaut ist. Abschnitt 1.b.iii verlangt dazu in jeder weitergegebenen Kopie der Llama-Materialien eine Textdatei Notice mit einem festen Hinweis auf die Lizenz.
Für Modelle steht im selben Absatz eine Namenspflicht. Wer mit Llama oder mit dessen Ausgaben ein Modell erstellt, trainiert oder verbessert und es weitergibt oder anderen zugänglich macht, setzt das Wort Llama an den Anfang des Modellnamens. Die Ausgaben sind ausdrücklich genannt. Auch ein Modell, das nur aus Antworten von Llama gelernt hat, fällt also unter diese Pflicht, sobald es weitergegeben oder zugänglich gemacht wird.
Die Schwelle, Abschnitt 2. Hatten die Produkte und Dienste eines Lizenznehmers am Erscheinungstag von Llama 3.1 im Vormonat über 700 Millionen monatlich aktive Nutzer, braucht er eine eigene Lizenz. Ob Meta sie erteilt, liegt in Metas Ermessen.
Gezählt wird über alle Produkte des Lizenznehmers und seiner verbundenen Unternehmen. Stichtag ist der Erscheinungstag, der 23.07.2024. Einen späteren Zeitpunkt nennt die Klausel an keiner Stelle.
Die Nutzungsrichtlinie, Abschnitt 1.b.iv. Die Lizenz bindet Metas Nutzungsrichtlinie ein, die Acceptable Use Policy. Sie wird damit Teil des Vertrags. Was die Richtlinie verbietet, verbietet also die Lizenz.
Das Ende, Abschnitt 6. Endet die Lizenz, etwa nach einem Verstoß, löscht der Lizenznehmer die Llama-Materialien und stellt ihre Nutzung ein. Was mit Kopien geschieht, wenn ein Original verschwindet, zeigt die dritte Ebene.
Mit den Nachfolgern kam eine Klausel zu Europa hinzu. Sie betrifft Personen mit Wohnsitz und Firmen mit Hauptsitz in der Europäischen Union. Die Nutzungsrichtlinie zu Llama 3.2 (externe Seite, github.com) gewährt ihnen für die multimodalen Modelle die Rechte aus Abschnitt 1(a) der Lizenz nicht, Endnutzer eines Produkts mit einem solchen Modell ausgenommen.
Dieselbe Klausel steht bis auf die Versionsnummer wortgleich in der Richtlinie zu Llama 4 (externe Seite, github.com). Sie betrifft die multimodalen Modelle, die auch Bilder verarbeiten. Die Modelle von Llama 3.1 verarbeiten nur Text, und die Richtlinie zu Llama 3.1 enthält keine solche Klausel, geprüft am 19.10.2026.
Muse Spark Open ist ebenfalls multimodal. Hugging Face führt es unter der Aufgabe Image-Text-to-Text, also mit Bild und Text als Eingabe. Seine Lizenz (externe Seite, huggingface.co) räumt die Rechte jeder Person ein, die das Modell erhält, und nimmt die Nutzungsrichtlinie als Anhang A auf. Für Lizenznehmer in Europa ist Meta Platforms Ireland der Vertragspartner, geprüft am 24.10.2026.
Vier Lizenzfamilien
Die Lizenzen offener Modelle lassen sich in vier Familien ordnen. Eine Lizenz kann Züge von zwei Familien haben: Die Lizenz von Llama hat eine Schwelle und bindet zugleich Nutzungsverbote ein.
| Familie | Kern | Beispiele |
|---|---|---|
| Frei | Nutzung, Änderung, Weitergabe und Verkauf erlaubt; Apache 2.0 enthält zusätzlich eine Patentlizenz | gpt-oss, Gemma 4, Mixtral, Qwen2.5-7B, Olmo 3.1, Muse Glimmer |
| Frei mit Schwellen | erlaubt bis zu einer Grenze bei Nutzerzahl oder Umsatz, darüber gilt eine eigene Vereinbarung | Llama 3.1, Qwen2.5-72B, Kimi K3, Qwen3.8-Max, Muse Spark Open |
| Mit vererbten Nutzungsverboten | erlaubt, solange die Verbote eingehalten und an jeden Empfänger weitergegeben werden | BLOOM, Gemma bis Gemma 3 |
| Nichtkommerziell | Forschung und Erprobung; für kommerzielle Nutzung braucht es eine eigene Lizenz, bei FLUX 3 Action erst ab 5 Millionen US-Dollar Jahresumsatz | Qwen2.5-3B, Qwen-Image 2.1, TimesFM 3.0, FLUX 3 Action |
Frei. Die Apache-Lizenz 2.0 (externe Seite, apache.org) erlaubt Nutzung, Änderung und Weitergabe. In Abschnitt 3 räumt jeder Beitragende eine Patentlizenz ein, unbefristet, weltweit und gebührenfrei. Die MIT-Lizenz (externe Seite, opensource.org) zählt Nutzung, Kopie, Änderung, Zusammenführung, Veröffentlichung, Weitergabe, Unterlizenzierung und Verkauf auf und verlangt den Hinweis auf das Urheberrecht. Eine Patentklausel hat sie an keiner Stelle. Unter Apache 2.0 stehen gpt-oss (externe Seite, openai.com), dort ergänzt um eine eigene Nutzungsrichtlinie, Gemma 4 (externe Seite, ai.google.dev) und Mixtral (externe Seite, arxiv.org).
Frei mit Schwellen. Diese Lizenzen erlauben den Einsatz und setzen eine Grenze, ab der eine eigene Vereinbarung nötig wird. Bei Llama 3.1 ist es die Nutzerzahl am Erscheinungstag. Die Lizenz von Qwen2.5-72B (externe Seite, huggingface.co) zählt ebenfalls Nutzer: Wer das Modell kommerziell einsetzt und mehr als 100 Millionen monatlich aktive Nutzer hat, fragt bei Alibaba eine eigene Lizenz an. Die Lizenz von Kimi K3 (externe Seite, huggingface.co) verlangt eine eigene Vereinbarung, wenn der Lizenznehmer Modelle als Dienst anbietet und mit seinen verbundenen Unternehmen in zwölf Monaten über 20 Millionen US-Dollar umsetzt. Gezählt wird der Umsatz des ganzen Unternehmens, auch aus anderen Geschäften. Die Lizenz von Qwen3.8-Max (externe Seite, huggingface.co) zieht die Grenze für Modelldienste und Arbeitsassistenten bei 50 Millionen US-Dollar, ebenfalls über das ganze Unternehmen gerechnet. Metas Muse Model License (externe Seite, huggingface.co) für Muse Spark Open setzt sie wie Kimi K3 bei 20 Millionen US-Dollar in zwölf Monaten an. Interne Nutzung, Forschung und jedes andere Geschäft als der Modelldienst sind dort ausgenommen.
Mit vererbten Nutzungsverboten. Die RAIL-Lizenz des Modells BLOOM (externe Seite, huggingface.co) vom 19.05.2022 erlaubt Nutzung und Weitergabe und hängt eine Liste von Verboten an. Wer das Modell oder ein Derivat weitergibt, muss diese Verbote als durchsetzbare Bestimmung in seinen eigenen Vertrag aufnehmen und die Empfänger darauf hinweisen. Die Nutzungsbedingungen von Gemma (externe Seite, gemma.ai) verlangen in Abschnitt 3.1 dasselbe. Der Absatz folgt nach eigenem Vergleich fast Wort für Wort dem Muster von BLOOM. Die Bedingungen gelten für die Gemma-Modelle bis Gemma 3; Gemma 4 steht unter Apache 2.0.
Nichtkommerziell. Die Forschungslizenz von Qwen (externe Seite, huggingface.co) für Qwen2.5-3B-Instruct erlaubt Nutzung, Weitergabe und Änderung allein für nichtkommerzielle Zwecke, also Forschung oder Erprobung. Unter derselben Lizenzform steht das Bildmodell Qwen-Image 2.1 (externe Seite, huggingface.co). Das Zeitreihenmodell TimesFM 3.0 (externe Seite, huggingface.co) hat eine eigene nichtkommerzielle Lizenz. Die Lizenz von FLUX 3 Action (externe Seite, huggingface.co) erlaubt Firmen mit weniger als 5 Millionen US-Dollar Jahresumsatz auch die kommerzielle Nutzung und steht damit zwischen zwei Familien.
Die Lizenz gehört zur Veröffentlichung
Ein Lizenzfeld hängt an einem Repository. Ein Hersteller kann für jedes Modell eine andere wählen, und die großen tun es. Meta hat in 27 Monaten drei Formen benutzt:
- im Juli 2024 die eigene Community License für Llama 3.1;
- im August 2026 Apache 2.0 für Muse Glimmer (externe Seite, huggingface.co);
- im Oktober 2026 die Muse Model License für Muse Spark Open.
Ihre Schwelle setzt die jüngste der drei wie Kimi K3 beim Umsatz an.
eigene Darstellung nach den Metadaten der Repositories bei Hugging Face, Stand 19.10.2026
| Repository | Lizenz | Sperre | angelegt |
|---|---|---|---|
| meta-llama/Llama-3.1-8B-Instruct | llama3.1 | von Hand | 18.07.2024 |
| meta-models/Muse-Glimmer-30B | apache-2.0 | keine | 09.08.2026 |
| meta-models/Muse-Spark-Open-816B-A42B | other (Muse Model License) | von Hand | 15.09.2026 |
Das Datum der Anlage ist eine andere Angabe als das Datum der Veröffentlichung. Das Repository von Llama 3.1 8B Instruct entstand am 18.07.2024, das des pretrained-Modells am 14.07.2024. Erschienen ist Llama 3.1 nach der Modellkarte (externe Seite, github.com) am 23.07.2024. Bei Muse Spark Open wurde das Repository am 15.09.2026 angelegt, und die Lizenz nennt den 15.10.2026 als Erscheinungstag.
Bei anderen Herstellern sieht es so aus, gemessen über die Schnittstelle von Hugging Face am 19.10.2026:
| Repository | Lizenz | Sperre | angelegt |
|---|---|---|---|
| google/gemma-3-4b-it | gemma | von Hand | 20.02.2025 |
| google/gemma-4-26B-A4B-it | apache-2.0 | keine | 11.03.2026 |
| Qwen/Qwen2.5-3B-Instruct | other (qwen-research) | keine | 17.09.2024 |
| Qwen/Qwen2.5-7B-Instruct | apache-2.0 | keine | 16.09.2024 |
| Qwen/Qwen2.5-72B-Instruct | other (qwen) | keine | 16.09.2024 |
| allenai/Olmo-3.1-32B-Instruct | apache-2.0 | keine | 10.12.2025 |
| openai/gpt-oss-20b | apache-2.0 | keine | 04.08.2025 |
Die Zeile zu Qwen2.5-72B-Instruct ist am 23.10.2026 gemessen.
Google hat zwei Formen benutzt, die eigenen Bedingungen für Gemma 3 und Apache 2.0 für Gemma 4. Bei Qwen unterscheiden sich drei Größen derselben Generation: Das Modell mit 3 Milliarden Parametern steht unter der Forschungslizenz, das mit 7 Milliarden unter Apache 2.0. Für das mit 72 Milliarden gilt die Qwen License mit ihrer Schwelle bei 100 Millionen Nutzern. Die Lizenzprüfung gilt deshalb der einzelnen Datei, mit ihrer Größe und ihrer Fassung.
Ein Derivat bekommt die Bedingungen des Ursprungs mit
Was ein Derivat mitbekommt, legt die Lizenz des Ursprungs fest. Zwei Lizenzen regeln das ausführlich.
Die Nutzungsbedingungen von Gemma definieren in Abschnitt 1.1 (e), was als Derivat gilt. Dazu zählt jedes Modell, das Muster aus den Gewichten oder den Ausgaben von Gemma übernimmt, damit es ähnlich wie Gemma arbeitet. Die Definition nennt die Destillation ausdrücklich, auch über synthetische Trainingsdaten, die Gemma erzeugt hat. Ein Modell, das aus Antworten von Gemma lernt, um ähnlich wie Gemma zu arbeiten, ist nach diesen Bedingungen also ein Derivat von Gemma. Die Antworten selbst nehmen die Bedingungen ausdrücklich von der Definition aus. Wie solches Lernen funktioniert, zeigt Kapitel 03.
Abschnitt 3.2 derselben Bedingungen geht weiter. Soweit das Recht es zulässt, behält sich Google vor, die Nutzung von Gemma und seinen Derivaten einzuschränken, auch aus der Ferne, wenn es begründet von einem Verstoß ausgeht.
Bei Llama gilt die Namenspflicht aus Abschnitt 1.b.i für jedes weitergegebene oder zugänglich gemachte Modell, das mit Llama oder seinen Ausgaben entstanden ist. Die Modellkarte von Llama 3.1 erlaubt die Destillation zugleich ausdrücklich. Muse Spark Open nennt in seiner Lizenz Fine-Tuning, Destillation und Merge als erlaubte Wege.
In Beurteilen und Einordnen, Kapitel 02 steht, dass eine abgestimmte Fassung bei offenen Gewichten mit Ihnen umzieht, wenn Sie den Betreiber wechseln. Mit ihr zieht die Lizenz des Ursprungs um. Wer ein Fine-Tune von Llama weitergibt, legt nach Abschnitt 1.b die Lizenz und die Datei Notice bei und setzt das Wort Llama an den Anfang des Namens.
Die Sperre gilt dem Original
Ein Hersteller kann sein Repository bei Hugging Face sperren. Nach der Doku zu gesperrten Modellen (externe Seite, github.com) teilen Nutzer dann ihren Benutzernamen und ihre E-Mail-Adresse mit dem Hersteller, bevor sie die Dateien bekommen. Standardmäßig wird der Zugang auf Anfrage sofort erteilt. Meta hat für Llama 3.1 8B (externe Seite, huggingface.co) auf Freigabe von Hand umgestellt, beim pretrained-Modell wie beim Instruct-Modell.
Die Sperre ist eine Einstellung des einzelnen Repositorys. Kopien in anderen
Repositories haben ihre eigene. Eine eigene
Messung der Dateiköpfe (externe Seite, huggingface.co) vom 19.10.2026 hat vier
Quantisierungen von Llama 3.1 8B Instruct im Format GGUF untersucht. Alle vier
waren ohne Sperre abrufbar: die Repositories von lmstudio-community, bartowski
und unsloth bei Hugging Face und das Modell llama3.1:8b im Katalog von
Ollama.
Die Lizenz nennen drei der vier Dateien selbst, im Feld general.license mit
der Kennung llama3.1. In der Datei von unsloth fehlt das Feld. Ollama liefert
den Lizenztext samt Nutzungsrichtlinie als eigenen Teil des Pakets mit, 12.320
Byte groß. In den drei Repositories bei Hugging Face liegt weder eine Datei
LICENSE noch eine Datei NOTICE. Den Lizenztext enthält nur die Modellkarte
von bartowski, in ihren Metadaten. Ob das den Pflichten aus Abschnitt
1.b.i genügt, ist eine Rechtsfrage. Gemessen ist hier, was in den Dateien und
Repositories steht.
Der Model tree ist eine Selbstauskunft
Der Model tree entsteht aus dem Feld base_model. Die
Doku zu Modellkarten (externe Seite, github.com) beschreibt es als Angebot:
Wer ein Fine-Tune, einen Adapter oder eine Quantisierung hochlädt, kann das
Ursprungsmodell in den Metadaten nennen. Die Art der Beziehung leitet der Hub
selbst ab, als Adapter, Merge, Quantisierung oder Fine-Tune. Festlegen lässt
sie sich mit einem zweiten Feld, base_model_relation.
Beides hat Folgen. Zwei davon sind am Beispiel gemessen, am 19.10.2026.
- Eine falsche Art. Das Repository
shenzhi-wang/Llama3.1-8B-Chinese-Chatist nach seiner eigenen Karte ein Fine-Tune von Metas Instruct-Modell, abgestimmt mit dem Verfahren ORPO. Der Hub führt es in der Liste der Quantisierungen (externe Seite, huggingface.co). Das Repository enthält zusätzlich GGUF-Dateien, vermutlich ist das der Grund. Ein Feldbase_model_relationsteht nicht in der Karte. - Eine fehlende Generation. Das Repository
QuantFactory/Llama3.1-8B-Chinese-Chat-GGUFnennt im Text der Karte als Ursprung das Fine-Tune von shenzhi-wang. In den Metadaten steht Metas Instruct-Modell. Die Karte wurde samt den Metadaten ihres Vorgängers kopiert, und im Model tree fehlt dadurch eine Stufe.
Der Model tree zeigt also, was die Hochladenden eingetragen haben, sortiert nach einer Regel des Hubs. Der Text der Karte ist eine zweite Quelle, und beide können einander widersprechen. Wie man einen Ursprung Schritt für Schritt prüft, zeigt die dritte Ebene.
Gewichte, Code, Daten: drei Dinge, die offen sein können
Die Open Source Initiative hat am 28.10.2024 die Open Source AI Definition 1.0 (externe Seite, opensource.org) veröffentlicht. Sie verlangt vier Freiheiten: das System für jeden Zweck zu nutzen, ohne um Erlaubnis zu fragen, es zu untersuchen, es zu verändern und es weiterzugeben. Dafür braucht es drei Bestandteile.
- Angaben zu den Daten. Die Definition verlangt so genaue Angaben über die Trainingsdaten, dass eine Fachperson ein im Wesentlichen gleichwertiges System bauen kann. Für öffentlich verfügbare und bei Dritten beziehbare Trainingsdaten verlangt sie eine Liste mit der Bezugsquelle, auch wenn der Bezug Geld kostet.
- Den Code für Training und Betrieb.
- Die Parameter, also die Gewichte.
Die Anforderung gilt auch, wenn jemand nur Gewichte veröffentlicht. Wer sie als Open-Source-Gewichte bezeichnen will, muss nach der Definition die Angaben zu den Daten und den Code mitliefern.
In einer Prüfphase (externe Seite, opensource.org) haben Freiwillige einzelne Modelle an der Definition gemessen. Bestanden haben Pythia, OLMo, Amber, CrystalCoder und T5. Durchgefallen sind Llama 2, Grok, Phi-2 und Mixtral, weil Bestandteile fehlten oder die Verträge den Grundsätzen widersprachen. Einige weitere, darunter BLOOM, würden nach der FAQ wahrscheinlich bestehen, wenn sie ihre Lizenz änderten. Die OSI betont, dass diese Listen keine Zertifizierung sind, und einzelne Systeme prüft sie nach eigener Aussage selbst nicht.
Mixtral ist dabei der aufschlussreichste Fall. Die Gewichte stehen unter Apache 2.0, einer Lizenz, die auf der Liste der OSI (externe Seite, opensource.org) steht. Die FAQ nennt die Gründe nur zusammengefasst, mit „und/oder“. Nach eigener Ableitung liegt für Mixtral der erste Grund nahe: Es fehlten Bestandteile. Eine freie Lizenz im Lizenzfeld reicht nach dieser Definition für ein offenes Modell also nicht aus.
Für Open Weights (externe Seite, opensource.org) hat die OSI eine eigene Seite. Sie versteht darunter die fertigen Gewichte eines trainierten Netzes, denen nach ihrer Lesart Trainingscode, Trainingsdaten und vollständige Datenangaben fehlen. Den Nutzen für andere sieht sie, wenn die Gewichte unter einer von ihr anerkannten Lizenz geteilt werden. Die Lizenz von Llama 3.1 steht nicht auf ihrer Liste. Diese Seite benutzt offene Gewichte im Sinn ihres Glossars: Die gelernten Zahlen eines Modells stehen zum Herunterladen bereit.
Wie weit zwei Familien auseinanderliegen, zeigen ihre Herkunftsketten. Die
Modellkarte von Olmo 3.1 (externe Seite, huggingface.co) nennt die Datensätze
für Vor- und Nachtraining beim Namen, Dolma 3 und Dolci. Ai2 gibt Code,
Zwischenstände und die Einzelheiten des Trainings heraus. Über das Feld
base_model lässt sich jede Stufe zurückverfolgen, gemessen am 19.10.2026:
Olmo-3.1-32B-Instruct, davor eine Stufe mit DPO, davor eine mit überwachtem
Fine-Tuning, davor das pretrained-Modell Olmo-3-1125-32B. Jede Stufe liegt als
eigenes Repository vor, und die Seite des pretrained-Modells verlinkt den
Datensatz, der heute als allenai/dolma3_mix-6T abrufbar ist.
Bei Llama 3.1 liegen zwei Stufen als Repository vor. Im Model tree folgt das Instruct-Modell direkt auf das pretrained-Modell. Zu den Daten nennt die Modellkarte (externe Seite, github.com) rund 15 Billionen Token aus öffentlich verfügbaren Quellen mit Stichtag Dezember 2023, für das Fine-Tuning dazu öffentliche Anweisungsdatensätze und über 25 Millionen synthetisch erzeugte Beispiele. Einen Datensatz nennt sie beim Namen an keiner Stelle.
Eine politische Haltung wandert über die Trainingsdaten
Offene Modelle aus China antworten auf politische Fragen anders als Modelle aus anderen Ländern. Jennifer Pan (Stanford) und Xu Xu (Princeton) haben neun Modelle mit 145 politischen Fragen auf Chinesisch und Englisch geprüft (Studie in PNAS Nexus (externe Seite, pmc.ncbi.nlm.nih.gov)). Die vier Modelle aus China verweigerten die Antwort deutlich häufiger, antworteten kürzer und öfter ungenau. BaiChuan verweigerte 60 Prozent der Fragen. Eine Ursache belegt die Studie nach eigener Aussage nicht.
Für Dienste, die generative KI in China der Öffentlichkeit anbieten, gelten seit dem 15.08.2023 vorläufige Maßnahmen (externe Seite, cac.gov.cn) der Internetaufsicht und sechs weiterer Behörden. Sie verlangen, an den sozialistischen Kernwerten festzuhalten. Ausgenommen ist, wer keinen solchen Dienst für die Öffentlichkeit in China anbietet.
Aleph Alpha hat im September 2026 sechs offene Modelle aus China mit 967 politisch heiklen Aufträgen geprüft (Bericht (externe Seite, aleph-alpha.com)). Ausgewogen antworteten sie bei 17 bis 41 Prozent. Erzeugt hat die Aufträge ein Modell, und bewertet hat ebenfalls eines, GPT-OSS 120B. Den Benchmark hat Aleph Alpha nicht veröffentlicht. Das Unternehmen baut selbst Modelle, die es souverän nennt, und empfiehlt für sie genau diese Prüfung.
In derselben Messung antwortete Nemotron Cascade 2 von NVIDIA zu 75 Prozent ausgewogen. In den veröffentlichten Daten seines Fine-Tunings fand Aleph Alpha rund 3.500 von 9,3 Millionen Chat-Zeilen mit Positionen der Kommunistischen Partei Chinas. Die meisten Antworten dieser Daten hat laut NVIDIAs Bericht (externe Seite, arxiv.org) GPT-OSS-120B erzeugt, beteiligt waren auch DeepSeek-V3 und Qwen3. Prüfen ließ sich das nur, weil die Daten offen liegen.
Wie weit eine Haltung mitwandert, hängt an den Daten. Eine Untersuchung an DeepSeek-R1 (R1dacted (externe Seite, arxiv.org)) fand bei DeepSeeks eigenen destillierten Schülern die üblichen Formen der Zensur nur in sehr wenigen Fällen. Danach mischten die Verfasser 30 zensierende Beispiele in einen Datensatz von 1.000 Beispielen und trainierten damit einen eigenen Schüler. Er zensierte beim Thema Taiwan 95,5 Prozent der Testfragen. Wie solche Schüler entstehen und was der Versuch sonst an ihm verändert hat, steht in der dritten Ebene von Kapitel 03.
Der Überblick endet mit vier Fragen an jede Datei. Diese Ebene beantwortet zwei davon technisch: was der Rechner beim Laden einer Modelldatei ausführt und woran sich der Ursprung einer Datei erkennen lässt. Gemessen wird an Llama 3.1 8B Instruct, am Original bei Meta und an vier Quantisierungen von Dritten.
Beim Laden einer Pickle-Datei läuft Code
Pickle ist das eingebaute Verfahren von Python, um Objekte in einer Datei zu
speichern. Auch PyTorch-Checkpoints wie die Datei consolidated.00.pth in
Metas Ordner sind so gespeichert. Die Python-Doku (externe Seite, docs.python.org)
warnt in einem Kasten: Präparierte Pickle-Daten können beim Laden beliebigen
Code ausführen. Sie rät, nur Daten aus vertrauenswürdiger Quelle zu laden.
Die Mechanik beschreibt die Doku von Hugging Face (externe Seite, github.com).
Eine Pickle-Datei ist eine Folge von Anweisungen, die beim Laden abgearbeitet
werden. Die Anweisungen GLOBAL und STACK_GLOBAL holen eine Funktion aus
einem beliebigen Modul, REDUCE ruft sie mit Argumenten auf. Damit kann eine
Modelldatei beim Laden jedes Programm auf dem Rechner starten. Hugging Face
durchsucht hochgeladene Pickle-Dateien nach solchen Anweisungen und sagt
selbst, dass der Scanner nicht jeden Fall findet.
Seit PyTorch 2.6, erschienen am 29.01.2025, lädt torch.load standardmäßig
mit weights_only=True. Nach den
Änderungshinweisen (externe Seite, github.com) ruft dann ein eingeschränkter
Unpickler nur die Funktionen und Klassen auf, die für Gewichte und einfache
Datentypen nötig sind. Wer weights_only=False setzt, hebt diese Einschränkung
auf. Auch mit dieser Voreinstellung rät PyTorch, nur vertrauenswürdige
Checkpoints zu laden und für fremde Dateien Formate wie safetensors zu nehmen.
Dass die Gefahr praktisch besteht, belegt ein Bericht des Sicherheitsanbieters JFrog (externe Seite, jfrog.com) vom 27.02.2024. JFrog fand bei Hugging Face rund 100 Modelle, die beim Laden Schadcode ausführen. Dazu der Vorbehalt: JFrog verkauft Prüfwerkzeuge für genau diesen Fall. Neben Pickle-Dateien nennt der Bericht Modelle im Format Keras als zweiten Träger. Ein Format ohne Pickle schützt also nur, wenn es selbst keinen Code vorsieht.
Metas Ordner liefert die Gewichte in zwei Formaten
Das Repository von Llama 3.1 8B Instruct (externe Seite, huggingface.co) liefert beide Formate nebeneinander, gemessen am 19.10.2026:
| Datei | Format | Größe in Byte |
|---|---|---|
model-00001-of-00004.safetensors bis model-00004-of-00004.safetensors | safetensors, vier Teile | 16.060.556.376 |
original/consolidated.00.pth | PyTorch-Checkpoint im Pickle-Format | 16.060.617.592 |
Das Modell hat 8.030.261.248 Parameter, alle im Datentyp BF16 mit zwei Byte je Zahl. Das ergibt 16.060.522.496 Byte reine Zahlen. Die safetensors-Dateien liegen 33.880 Byte darüber, die Pickle-Datei 95.096 Byte. Beide Größen passen zu denselben Gewichten mit wenig Verwaltung drumherum.
Eine Datei im Format safetensors (externe Seite, github.com) beginnt mit acht
Byte für die Länge des Kopfs. Danach folgt der Kopf als JSON, dahinter stehen
nur noch Zahlen. Einen Teil, der beim Laden ausgeführt würde, sieht das Format
an keiner Stelle vor. Wie man den Kopf mit zwei Range-Requests liest, ohne die
Gigabyte dahinter zu laden, steht in Kapitel 01. Wer nur die safetensors-Dateien braucht, lässt beim
Herunterladen den Ordner original/ aus.
Hinter Q4_K_M stehen drei Rezepte
Q4_K_M ist eine Quantisierungsstufe von llama.cpp, die Typen mischt. Die
meisten Tensoren stehen im Typ Q4_K mit gut 4 Bit, einige im Typ Q6_K mit gut
6 Bit, 66 kleine in voller Genauigkeit. Unter diesem Namen bieten viele
Repositories Llama 3.1 8B Instruct an. Für vier Dateien, drei bei Hugging Face
und eine bei Ollama, zeigt eine eigene Messung (externe Seite, huggingface.co),
was darin steht. Gelesen wurden je die ersten 12 MB per Range-Request, und
darin der Kopf nach der GGUF-Spezifikation, darunter das Lizenzfeld
general.license. Gemessen ist damit nur der Kopf.
eigene Darstellung nach einer eigenen Messung der Dateiköpfe, Stand 19.10.2026
| Herkunft | Größe in Byte | Sperre | Lizenzfeld | Kalibrierung (imatrix) | Typzuordnung |
|---|---|---|---|---|---|
Ollama llama3.1:8b | 4.920.738.944 | keine | llama3.1 | keine | Referenz |
| lmstudio-community | 4.920.739.168 | keine | llama3.1 | 125 Abschnitte, calibration_datav3.txt | wie Ollama |
| bartowski | 4.920.739.232 | keine | llama3.1 | 125 Abschnitte, calibration_datav3.txt | wie Ollama |
| unsloth | 4.920.739.200 | keine | fehlt | 689 Abschnitte, eigener Datensatz | 16 Tensoren anders |
Gemeinsam ist allen vier das Format GGUF in Version 3, mit 292 Tensoren und dem Dateityp 15 für Q4_K_M. In allen vier stehen 66 Tensoren in F32, 193 in Q4_K und 33 in Q6_K. Trotzdem hat jede Datei eine eigene Prüfsumme nach SHA-256. Drei Unterschiede zeigt der Kopf:
- Die Kalibrierung. llama.cpp kann vor dem Quantisieren eine Importance Matrix (imatrix) berechnen. Die Doku des Werkzeugs (externe Seite, github.com) beschreibt sie als Matrix aus einem Modell und einem Textdatensatz, die beim Quantisieren die Qualität verbessern kann. Ollama hat ohne sie quantisiert. lmstudio-community und bartowski haben denselben Kalibriertext benutzt, unsloth einen eigenen, mit 689 statt 125 Abschnitten.
- Die Zuordnung der Typen. Bei unsloth haben 16 Tensoren einen anderen
Typ. In 8 Blöcken sind die Typen von
attn_vundffn_downvertauscht, Q4_K gegen Q6_K. Die Summen je Typ bleiben dabei gleich. - Die Metadaten. In der Datei von unsloth fehlt das Lizenzfeld. Dafür nennt
sie sich selbst als Quantisierer, mit ihrem Konto bei Hugging Face, und setzt
ein Padding-Token,
padding_token_idmit dem Wert 128004.
Daraus ergeben sich drei Rezepte: ohne Kalibrierung, mit dem Kalibriertext von lmstudio-community und bartowski und mit dem eigenen Datensatz von unsloth. Der Name der Stufe verrät davon nichts. Ob die Unterschiede beim Antworten messbar sind, sagt der Kopf ebenso wenig; dazu braucht es eine Messung an der eigenen Aufgabe.
Die größte der vier Dateien hat 4.920.739.232 Byte. Mal 8 und geteilt durch 8.030.261.248 Parameter ergibt das 4,90 Bit je Parameter. Die Datei wiegt 30,6 Prozent der safetensors-Fassung in BF16. Wie sich die Bit je Parameter in eine Dateigröße übersetzen, steht in der dritten Ebene von Beurteilen und Einordnen, Kapitel 01.
Im selben Kapitel steht, dass Ollama und LM Studio GGUF-Dateien ausführen. Die Dateien hinter einem Namen wie Q4_K_M sind trotzdem verschieden. Eine Umwandlung kann auch Teile weglassen. Der Beitrag über lokale Modelle und ihr Tempo fand in vier GGUF-Dateien aus der Sammlung, die LM Studio vorschlägt, keinen der MTP-Köpfe, mit denen ein Modell schneller antworten kann.
Die Herkunftsfelder von GGUF bleiben leer
Die Spezifikation von GGUF (externe Seite, github.com) sieht für die Herkunft
eigene Felder vor. Unter general.base_model.* steht das Modell, aus dem die
Datei entstanden ist, unter general.source.* die Quelle, aus der sie
umgewandelt wurde. Die Spezifikation begründet das mit der Rückverfolgung:
Wird ein Modell verändert, soll sich das Original wiederfinden lassen.
Gemessen an den vier Dateien oben ist das Ergebnis eindeutig: Keine füllt eines dieser Felder. Drei nennen nur den Modellnamen. Die Datei von unsloth nennt dazu sich selbst als Quantisierer und ihr Konto bei Hugging Face. Aus welcher Datei umgewandelt wurde, steht in keinem Kopf, nur in den Metadaten des Repositorys. Wer eine GGUF-Datei weitergibt, ohne das Repository zu nennen, gibt sie ohne Herkunft weiter.
Ein Derivat lässt sich in fünf Schritten zurückverfolgen
Die zweite Ebene hat gezeigt, dass der Model tree auf Angaben der Hochladenden
beruht. Wer wissen will, woher eine Datei stammt, prüft deshalb mehrere
Stellen gegeneinander. Das Beispiel ist das Repository
QuantFactory/Llama3.1-8B-Chinese-Chat-GGUF, geprüft am 19.10.2026.
| Schritt | Wo | Was es zeigt | Am Beispiel |
|---|---|---|---|
| 1 | Feld base_model in den Metadaten der Karte, über api/models/<repo> | das Ursprungsmodell nach Angabe des Hochladenden | Metas Instruct-Modell |
| 2 | Tag base_model:<art>:<repo> im Model tree | die Art der Beziehung, wie der Hub sie ableitet | eine der 930 Quantisierungen von Metas Instruct-Modell |
| 3 | Text der Karte | den Ursprung in den Worten des Hochladenden | shenzhi-wang/Llama3.1-8B-Chinese-Chat, also eine Stufe dazwischen |
| 4 | Karte des Ursprungs | was der Ursprung selbst ist | ein Fine-Tune von Metas Instruct-Modell, im Model tree als Quantisierung geführt |
| 5 | Kopf der Datei per Range-Request, danach die Lizenz am Anfang der Kette | die Felder general.base_model.* und general.license, dann die Bedingungen | Kopf hier nicht gelesen; am Anfang der Kette steht die Lizenz von Llama 3.1 |
Schritt 3 widerspricht Schritt 1. Die Karte
wurde samt Metadaten von ihrem Vorgänger kopiert. Im Model tree fehlt dadurch
eine Generation, und das Fine-Tune dazwischen taucht dort nur als
Quantisierung auf. Die Doku zu Modellkarten (externe Seite, github.com)
erklärt, warum das möglich ist: Das Feld ist freiwillig, und die Art leitet der
Hub ab, solange base_model_relation sie nicht festlegt.
Für die Lizenz zählt der Anfang der Kette. Hier steht Metas Instruct-Modell und damit die Lizenz von Llama 3.1 (externe Seite, github.com). Abschnitt 1.b.i nennt ausdrücklich auch Modelle, die mit Llama oder seinen Ausgaben entstanden sind und weitergegeben oder zugänglich gemacht werden.
Welche Kinder ein Modell hat, liefert die Schnittstelle in umgekehrter
Richtung: api/models?filter=base_model:<art>:<repo> listet sie seitenweise.
So sind die Zahlen der ersten Ebene gezählt.
Kopien überdauern das Original
Abschnitt 6 der Lizenz von Llama verpflichtet den Lizenznehmer, dessen Lizenz endet, die Materialien zu löschen. Ein Hersteller kann sein eigenes Repository löschen oder sperren. Die Kopien liegen in anderen Repositories, bei anderen Konten und in anderen Formaten.
Wie viele Kopien entstehen und wie gut sie das Original überleben, hat eine Arbeit von 10a Labs an entsperrten offenen Modellen (externe Seite, arxiv.org) untersucht. Sie ist ein Vorabdruck ohne Begutachtung, und die Repositories hat dort ein Sprachmodell eingeordnet, GPT-5. Nach ihrem Abstract zählte sie für den Zeitraum von Januar 2024 bis März 2026 insgesamt 3.471 ursprüngliche entsperrte Modelle und 8.164 komprimierte Weiterverteilungen. Drei Akteure stehen für 52 Prozent dieser Weiterverteilungen. Einmal quantisiert und über Konten, Formate und Kataloge wie den von Ollama gespiegelt, bleiben die Modelle nach der Arbeit erhalten, auch wenn das Original verschwindet.
Ein solches Entsperren beschreibt Conversational AI, Kapitel 07 in der zweiten Ebene: Die Abliteration rechnet die Ablehnung aus den Gewichten heraus, und heraus kommt ein neues Modell, das sich weitergeben lässt. Für den Einsatz heißt das: Wer ein Modell aus fremder Hand verwendet, prüft seine Herkunft vor dem Einsatz. Löscht der Hersteller sein Repository, bleibt die eigene Kopie auf der Platte; welche Pflichten dann gelten, steht im Lizenztext.
Lizenzfeld, Downloadzahl und Derivatzahl lesen
Drei Angaben bei Hugging Face sehen aus wie eine Antwort und brauchen eine Einordnung.
Das Lizenzfeld. Steht dort apache-2.0, erlaubt die genannte Lizenz
Nutzung und Weitergabe. Das Feld setzt der Hochladende, und bei einem Derivat
gilt zusätzlich die Lizenz des Ursprungs.
Ob das Modell nach der Definition der OSI offen ist, hängt zusätzlich an Code
und Angaben zu den Daten. Mixtral (externe Seite, arxiv.org) steht unter Apache 2.0
und ist in der Prüfphase der OSI (externe Seite, opensource.org) durchgefallen, wie die
zweite Ebene zeigt.
Die Downloadzahl. Nach der Doku von Hugging Face (externe Seite, github.com)
zählt bei GGUF jede einzelne Datei als Download, weil jede für sich vollständig
ist. Bei anderen Repositories zählt eine Anfrage an eine festgelegte Datei wie
config.json. Downloadzahlen eines GGUF-Repositorys und seines Originals
zählen damit Anfragen an verschiedene Dateien. Wer ein ganzes GGUF-Repository
klont, zählt mehrfach; die meisten laden nach der Doku aber eine einzelne
Datei. Ein Vergleich der beiden braucht diesen Vorbehalt.
Die Zahl der Derivate. Der Bericht von Hugging Face (externe Seite, huggingface.co) vom August 2026 ist eine Selbstauskunft der Plattform. Er wertet die Zahl der Derivate als Zeichen dafür, wie viel auf einem Modell weitergebaut wird. Seine Angaben zur Methode warnen davor, die Zahlen als direktes Maß für Qualität, Verbreitung im Geschäft oder Marktanteil zu lesen. Auch die Rangfolge hängt an der Zählweise: Bei allen Derivaten zusammen liegt Qwen nach dem Bericht vorn, bei den GGUF-Repositories liegt Llama knapp vorn.
Am Aufwand lässt sich die Verteilung im Model tree ebenso wenig ablesen. Ein Merge ist billig herzustellen: Nach der Beschreibung von mergekit (externe Seite, github.com) läuft er ganz auf dem Prozessor oder mit einer Grafikkarte ab 8 GB Speicher. Trotzdem bilden die Merges an beiden Knoten von Llama 3.1 8B die kleinste Gruppe, mit 105 und 71.
Quellen
48 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar
Jiang u. a.: Mixtral of Experts (externe Seite, arxiv.org)
arxiv.orggeprüft 25.10.2026
Die Arbeit von Mistral AI vom 08.01.2024 zu Mixtral 8x7B, einem Modell mit offenen Gewichten unter Apache 2.0. Je Schicht wählt ein Router zwei von acht Experten, das Modell hat 47 Milliarden Parameter, davon 13 Milliarden aktiv. Die Arbeit enthält eine Auswertung, nach welchen Mustern die Experten gewählt werden.
Dokumentationerreichbar
Llama 3.1 Model Card, beim Commit 0e0b8c5 (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Modellkarte von Meta zu Llama 3.1: drei Größen, je als pretrained und als Instruct-Fassung, Erscheinungstag 23.07.2024. Sie erlaubt ausdrücklich, Ausgaben der Modelle für synthetische Daten und Destillation zu nutzen. Zu den Trainingsdaten sagt sie, es seien rund 15 Billionen Token aus öffentlich verfügbaren Quellen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Datenerreichbar
Llama 3.1 8B Instruct bei Hugging Face (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Das Repository von Meta zu Llama 3.1 8B Instruct. Die Freigabe erteilt Meta von Hand, Lizenzfeld llama3.1, 8.030.261.248 Parameter. Es enthält dieselben Gewichte zweimal, als vier safetensors-Dateien und als PyTorch-Checkpoint. Der Model tree zählt die direkten Derivate nach Art.
Datenerreichbar
State of Open Models: Summer 2026 Observations (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Der Hugging-Face-Bericht liefert die Rohzahlen zu Modellgrößen chinesischer und amerikanischer Labore sowie zur Zahl veröffentlichter Modell-Repositorys je Anbieter.
Originalarbeiterreichbar
Apache License, Version 2.0 (externe Seite, apache.org)
apache.orggeprüft 25.10.2026
Der Text der Apache-Lizenz 2.0 von 2004. Sie erlaubt Nutzung, Änderung und Weitergabe und enthält in Abschnitt 3 eine Patentlizenz jedes Beitragenden. Darin unterscheidet sie sich von der MIT-Lizenz.
Originalarbeiterreichbar
Open Source Initiative: The MIT License (externe Seite, opensource.org)
opensource.orggeprüft 25.10.2026
Der Text der MIT-Lizenz bei der Open Source Initiative. Sie erlaubt Nutzung, Kopie, Änderung, Zusammenführung, Veröffentlichung, Weitergabe, Unterlizenzierung und Verkauf, verlangt den Copyright-Hinweis und enthält keine Patentklausel.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, gpt-oss-120b und gpt-oss-20b Model Card (externe Seite, openai.com)
openai.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Begleitdokument zu seinen offenen Gewichten vom 05.08.2025. Es heißt Model Card, während dasselbe Haus seine geschlossenen Modelle mit einer System Card ausliefert. Damit belegt ein einziger Anbieter die Grenze zwischen beiden Wörtern: Wo er die Auslieferung aus der Hand gibt, beschreibt er das Modell, wo er sie behält, das System samt seiner Schutzschichten.
Dokumentationerreichbar
Gemma 4 model card (externe Seite, ai.google.dev)
ai.google.devgeprüft 25.10.2026
Googles eigene Karte zur Gemma-4-Familie, auf die das Kartenverzeichnis von Google DeepMind verweist. Für das Modell 26B A4B nennt sie 25,2 Milliarden Parameter insgesamt und 3,8 Milliarden aktive, 8 von 128 Experten plus einen geteilten, 256K Token Kontext, Text und Bild als Eingabe und Apache 2.0 als Lizenz. Das Trainingsmaterial reicht nach eigener Angabe bis Januar 2025.
Originalarbeiterreichbar
Llama 3.1 Community License Agreement, beim Commit 0e0b8c5 (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Lizenz, unter der Meta Llama 3.1 am 23.07.2024 veröffentlicht hat. Sie verlangt bei Weitergabe eine Kopie der Lizenz, einen Hinweis auf Llama und das Wort Llama am Anfang des Namens eines abgeleiteten Modells. Ob ein Lizenznehmer über 700 Millionen monatlich aktive Nutzer hat, wird einmal gemessen, am Erscheinungstag. Bei Kündigung sind die Materialien zu löschen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Originalarbeiterreichbar
Kimi K3 License (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Lizenz der Gewichte. Sie liest sich wie die MIT-Lizenz und hat zwei Schwellen: Wer Modellzugang als Dienst verkauft und zusammen mit seinen verbundenen Unternehmen über 20 Millionen US-Dollar in zwölf Monaten umsetzt, gerechnet über alle Geschäfte, braucht eine eigene Vereinbarung; wer in einem Produkt über 100 Millionen monatlich aktive Nutzer oder über 20 Millionen US-Dollar Monatsumsatz erreicht, muss den Namen sichtbar nennen. Für internen Gebrauch greift beides nicht.
Originalarbeiterreichbar
Qwen Research License Agreement, Qwen2.5-3B-Instruct (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Lizenz von Alibaba für Qwen2.5-3B-Instruct vom 19.09.2024. Sie erlaubt Nutzung, Weitergabe und Änderung nur für nichtkommerzielle Zwecke, also Forschung oder Erprobung. Das Schwestermodell Qwen2.5-7B-Instruct derselben Familie steht unter Apache 2.0.
Dokumentationerreichbar
Meta, Muse Glimmer Model Card (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Modellkarte des offenen Zweigs, veröffentlicht im August 2026 unter Apache 2.0 und ohne Anmeldeschranke. Sie nennt 29,6 Milliarden Parameter in dichter Bauform, ein Kontextfenster ab 131.072 Token, den Wissensstichtag 4. Januar 2026, die Herkunft des Trainingsmaterials und vier Achsen, auf denen Meta das Modell geprüft hat. In allem, was diese Übersicht misst, steht sie damit über dem Flaggschiff derselben Reihe, das gar keine Karte hat.
Originalarbeiterreichbar
Muse Model License, Fassung Muse Spark Open (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Lizenz, unter der Meta Muse Spark Open veröffentlicht, mit dem Erscheinungstag 15.10.2026. Sie erlaubt Nutzung, Änderung und Weitergabe einschließlich Fine-Tuning, Destillation und Merge. Wer Modelle als Dienst anbietet und mit seinen verbundenen Unternehmen in zwölf Monaten über 20 Millionen US-Dollar umsetzt, braucht eine eigene Vereinbarung mit Meta.
Werkzeugerreichbar
Hugging Face (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Das Verzeichnis, in dem offene Modelle, Datensätze und kleine Anwendungen liegen. Je Modell steht eine Karte mit Lizenz, Größe und Angaben zum Training. Die Startseite nannte am 26.08.2026 über zwei Millionen Modelle, über 500.000 Datensätze und über eine Million Anwendungen; erhoben hat das der Betreiber selbst. Am selben Tag gezählt verweisen 17 der 374 Belege dieser Seite dorthin, mehr als auf jede andere Adresse außer arxiv.org und den Herstellerseiten.
Originalarbeiterreichbar
NVIDIA Corporation, Form 8-K vom 2. September 2026 (externe Seite, sec.gov)
sec.govgeprüft 25.10.2026
Nvidias Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht zur Übernahme von Hugging Face. Sie teilt die Summe in rund 11,9 Milliarden Dollar Kaufpreis und ein Aktienprogramm von bis zu rund einer Milliarde Dollar für übertretende Beschäftigte und nennt die erste Hälfte 2027 als erwarteten Abschluss, vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Abgerufen am 09.10.2026.
Dokumentationerreichbar
Hugging Face Hub Docs, Licenses, beim Commit 76be11b (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Doku von Hugging Face zum Lizenzfeld. Die Lizenz ist ein Eintrag in den Metadaten der Karte, gewählt aus einer Liste von Kennungen wie apache-2.0, llama3.1, gemma oder openrail, oder other mit eigener Lizenzdatei. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Originalarbeiterreichbar
Open Source Initiative: The Open Source AI Definition 1.0 (externe Seite, opensource.org)
opensource.orggeprüft 25.10.2026
Die Definition der Open Source Initiative für KI-Systeme vom 28.10.2024. Sie verlangt vier Freiheiten und drei Bestandteile: Informationen über die Trainingsdaten, den Code und die Parameter. Die Daten selbst verlangt sie nicht; für öffentlich verfügbare und bei Dritten beziehbare Trainingsdaten verlangt sie eine Liste mit Bezugsquelle.
Dokumentationerreichbar
Ai2, Olmo 3.1 32B Instruct Modellkarte (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Modellkarte zu Olmo 3.1, angelegt am 10.12.2025. Sie nennt Vortrainings- und Nachtrainingsdaten namentlich und verlinkt sie einzeln, darunter den öffentlich abrufbaren Bestand Dolma 3. Zu Sicherheitsprüfungen sagt sie das Gegenteil dessen, was die großen Karten melden: Das Modell laufe ohne solche Filterung.
Dokumentationerreichbar
Open Source Initiative: Open Source AI Definition, FAQ (externe Seite, opensource.org)
opensource.orggeprüft 25.10.2026
Die Fragen und Antworten der Open Source Initiative zu ihrer KI-Definition. Sie nennen die Modelle, die die Prüfphase bestanden haben, darunter OLMo, und die, die durchgefallen sind, darunter Llama 2 und Mixtral. Die Liste ist ausdrücklich keine Zertifizierung.
Originalarbeiterreichbar
Llama 3.2 Acceptable Use Policy, beim Commit 0e0b8c5 (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Nutzungsrichtlinie zu Llama 3.2, die über die Lizenz verbindlich wird. Für die multimodalen Modelle erhalten Personen mit Wohnsitz und Firmen mit Hauptsitz in der Europäischen Union keine Rechte aus Abschnitt 1(a) der Lizenz. Endnutzer eines Produkts, das ein solches Modell einbaut, sind ausgenommen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Originalarbeiterreichbar
Llama 4 Acceptable Use Policy, beim Commit 0e0b8c5 (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Nutzungsrichtlinie zu Llama 4. Sie enthält dieselbe Klausel wie die zu Llama 3.2: Für die multimodalen Modelle erhalten Personen und Firmen mit Sitz in der Europäischen Union keine Rechte aus der Lizenz, Endnutzer eines Produkts ausgenommen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Originalarbeiterreichbar
Qwen3.8-Max License (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Lizenz der offenen Gewichte. Sie erlaubt Nutzung, Änderung und Weitergabe ohne Gebühr und knüpft zwei Bedingungen daran: Wer über 100 Millionen aktive Nutzer im Monat oder 20 Millionen Dollar Monatsumsatz hat, nennt den Modellnamen in der Oberfläche seines Produkts, und wer Modelle als Dienst oder einen KI-Arbeitsassistenten anbietet und zusammen mit seinen verbundenen Unternehmen über 50 Millionen Dollar in zwölf Monaten liegt, gerechnet über alle Geschäfte, braucht eine eigene Lizenz von Qwen.
Originalarbeiterreichbar
Qwen License Agreement, Qwen2.5-72B-Instruct (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Lizenz von Alibaba für Qwen2.5-72B-Instruct vom 19.09.2024. Sie erlaubt Nutzung, Weitergabe und Änderung auch kommerziell. Wer das Modell kommerziell einsetzt und mehr als 100 Millionen monatlich aktive Nutzer hat, muss bei Alibaba eine eigene Lizenz anfragen. Dieselbe Generation steht damit unter drei Lizenzen: Forschungslizenz bei 3B, Apache 2.0 bei 7B, diese Lizenz bei 72B.
Originalarbeiterreichbar
BigScience RAIL License v1.0 (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Lizenz des Modells BLOOM vom 19.05.2022, die erste der RAIL-Familie für große Sprachmodelle. Sie erlaubt Nutzung und Weitergabe und knüpft beides an Nutzungsverbote, die jeder Weitergebende als durchsetzbare Bestimmung an seine Empfänger weiterreichen muss.
Originalarbeiterreichbar
Gemma Terms of Use (externe Seite, gemma.ai)
gemma.aigeprüft 25.10.2026
Die Nutzungsbedingungen von Google für die Gemma-Modelle bis Gemma 3, Stand 01.04.2026; Gemma 4 steht unter Apache 2.0. Ein Modell, das aus Gewichten oder Ausgaben von Gemma lernt, auch durch Destillation, gilt als Derivat. Die Nutzungsverbote sind an jeden Empfänger weiterzugeben, und Google behält sich vor, die Nutzung bei Verstößen einzuschränken.
Originalarbeiterreichbar
LICENSE · Qwen/Qwen-Image-2.1 at main (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Lizenz der Gewichte, der Qwen Research License Agreement mit Datum 20.09.2026. Sie gilt weltweit ohne Gebietsausschluss, erlaubt aber nur Forschung und Erprobung; kommerzielle Nutzung braucht eine eigene Lizenz von Alibaba.
Dokumentationerreichbar
TimesFM Non-Commercial License v1.0 (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Lizenztext der Gewichte von TimesFM 3.0 auf Hugging Face. Er erteilt eine weltweite Lizenz nur für nichtkommerzielle Zwecke und verlangt die Einhaltung von DSGVO und KI-Verordnung, eine Länderausnahme enthält er nicht.
Originalarbeiterreichbar
FLUX Kommunity License v.1.0 (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Lizenztext zu FLUX 3 Action. Er gewährt eine weltweite Lizenz für nichtkommerzielle Zwecke; die Ausgaben kommerziell nutzen dürfen nur Firmen mit weniger als 5 Millionen US-Dollar Jahresumsatz. Ausgenommen sind sanktionierte Gebiete. Die DSGVO und die KI-Verordnung nennt er unter den Gesetzen, gegen die eine Nutzung nicht verstoßen darf; das gilt für alle Lizenznehmer.
Originalarbeiterreichbar
pmc.ncbi.nlm.nih.govgeprüft 25.10.2026
Arbeit von Jennifer Pan (Stanford) und Xu Xu (Princeton) vom 17.02.2026. Sie stellen neun Modellen, vier aus China und fünf von anderswo, 145 politische Fragen auf Chinesisch und Englisch. Die Modelle aus China verweigern deutlich häufiger, antworten kürzer und öfter ungenau; BaiChuan verweigert 60 Prozent. Einen ursächlichen Zusammenhang mit der Regulierung belegt die Studie nach eigener Aussage nicht.
Originalarbeiterreichbar
cac.gov.cngeprüft 25.10.2026
Die chinesische Verordnung Nr. 15 von sieben Behörden vom 10.07.2023, in Kraft seit dem 15.08.2023. Sie gilt für Dienste, die generative KI in der Volksrepublik der Öffentlichkeit anbieten (Art. 2), und verlangt, an den sozialistischen Kernwerten festzuhalten (Art. 4 Nr. 1). Wer keinen solchen Dienst für die Öffentlichkeit anbietet, ist ausgenommen.
Originalarbeiterreichbar
aleph-alpha.comgeprüft 25.10.2026
Forschungsbeitrag von Aleph Alpha vom 28. September 2026 mit dem Benchmark aus 967 Fragen, den Ergebnissen der sechs Modelle und dem Befund zu Nemotron Cascade 2.
Originalarbeiterreichbar
NVIDIA, Nemotron-Cascade 2 (arXiv 2603.19220) (externe Seite, arxiv.org)
arxiv.orggeprüft 25.10.2026
NVIDIAs Bericht zu Nemotron Cascade 2, erste Fassung vom 19.03.2026, gelesen in v2 vom 22.03.2026. Abschnitt 3.2.5 beschreibt die Chat-Daten des Fine-Tunings: Die Antworten mit Denkspur erzeugt GPT-OSS-120B, 330.000 Antworten ohne Denkspur DeepSeek-V3-0324, weitere 4,6 Millionen stammen aus Nemotron-3-Nano mit Antworten von GPT-OSS-120B und zwei Fassungen von Qwen3-235B.
Originalarbeiterreichbar
arxiv.orggeprüft 25.10.2026
Arbeit von Forschenden der UMass Amherst, der Northeastern University und von GFW Report vom 19.05.2025. Sie misst Zensur in DeepSeek-R1 an 10.030 englischen Aufträgen, ausgewählt danach, dass R1 sie zensiert. DeepSeeks eigene destillierte Schüler zeigen die üblichen Formen nur in sehr wenigen Fällen. Mischen die Verfasser 30 zensierende Beispiele in einen Datensatz von 1.000 Beispielen, zensiert der Schüler beim Thema Taiwan 95,5 Prozent der Testfragen.
Dokumentationerreichbar
Hugging Face Hub Docs, Gated models, beim Commit 76be11b (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Doku von Hugging Face zu gesperrten Repositories. Wer die Dateien will, teilt Benutzername und E-Mail-Adresse mit dem Hersteller. Standardmäßig wird der Zugang sofort erteilt, der Hersteller kann auf Freigabe von Hand umstellen. Die Sperre gilt dem einzelnen Repository. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Datenerreichbar
Quantisierungen von Llama 3.1 8B Instruct bei Hugging Face (externe Seite, huggingface.co)
huggingface.cogeprüft 25.10.2026
Die Liste der Repositories, die Hugging Face als Quantisierung von Llama 3.1 8B Instruct führt. Vier Q4_K_M-Dateien desselben Modells sind gleich groß und doch verschieden: Sie unterscheiden sich in der Kalibrierung, in der Zuordnung einzelner Tensoren und im Lizenzfeld.
Dokumentationerreichbar
Hugging Face Hub Docs, Model Cards, beim Commit 76be11b (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Doku von Hugging Face zu Modellkarten. Das Feld base_model in den Metadaten ist freiwillig und wird vom Hochladenden gesetzt. Die Art der Beziehung (Adapter, Merge, Quantisierung, Fine-Tune) leitet der Hub selbst ab, sofern base_model_relation sie nicht festlegt. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Originalarbeiterreichbar
Open Source Initiative: Open Weights (externe Seite, opensource.org)
opensource.orggeprüft 25.10.2026
Die Erklärung der Open Source Initiative vom 29.01.2025, was Open Weights sind: die fertigen Gewichte eines trainierten Netzes, ohne Trainingscode und ohne vollständige Datenangaben. Den Nutzen für andere sieht sie, wenn die Gewichte unter einer von ihr anerkannten Lizenz geteilt werden.
Originalarbeiterreichbar
Open Source Initiative: OSI Approved Licenses (externe Seite, opensource.org)
opensource.orggeprüft 25.10.2026
Die Liste der Lizenzen, die die Open Source Initiative nach ihrem Prüfverfahren anerkannt hat. Darauf stehen unter anderem die Apache-Lizenz 2.0 und die MIT-Lizenz.
Dokumentationerreichbar
Python-Dokumentation: pickle (externe Seite, docs.python.org)
docs.python.orggeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation des Python-Moduls pickle, mit dem Objekte gespeichert und geladen werden. Ein Warnkasten sagt, dass präparierte Daten beim Laden beliebigen Code ausführen können, und rät, nur vertrauenswürdige Daten zu laden.
Dokumentationerreichbar
Hugging Face Hub Docs, Pickle Scanning, beim Commit 76be11b (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Doku von Hugging Face zur Sicherheit von Pickle-Dateien. Sie beschreibt, wie beim Laden einer solchen Datei Code ausgeführt wird, nennt die Anweisungen GLOBAL, STACK_GLOBAL und REDUCE und den Scanner des Hubs, der nicht jeden Fall findet. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
PyTorch 2.6.0 Release Notes (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Änderungshinweise zu PyTorch 2.6 vom 29.01.2025. Seither lädt torch.load standardmäßig nur Gewichte: Ein eingeschränkter Entpacker ruft nur die Funktionen und Klassen auf, die für Gewichte und einfache Datentypen nötig sind.
Bericht über nicht öffentliche Unterlagenerreichbar
jfrog.comgeprüft 25.10.2026
Ein Bericht des Sicherheitsanbieters JFrog vom 27.02.2024 über rund 100 Modelle bei Hugging Face, die beim Laden Schadcode ausführen, über Pickle-Dateien und Keras-Modelle. JFrog verkauft Prüfwerkzeuge für genau diesen Fall.
Dokumentationerreichbar
safetensors, die README beim Commit e246a25 (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Beschreibung des Dateiformats, in dem Hugging Face Modellgewichte verteilt. Eine Datei beginnt mit acht Byte für die Länge des Kopfs, dann folgt der Kopf als JSON mit Name, Datentyp, Form und Lage jedes Tensors, danach die Zahlen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Dokumentationerreichbar
llama.cpp, imatrix README, beim Commit 098ce52 (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Beschreibung des Werkzeugs, mit dem llama.cpp eine Wichtigkeitsmatrix aus einem Kalibriertext berechnet. Sie fließt in die Quantisierung ein. Dieselbe Stufe kann so mit oder ohne Kalibrierung und mit verschiedenen Texten entstehen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Dokumentationerreichbar
GGUF, die Formatbeschreibung beim Commit ffa4e8b (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Spezifikation des Dateiformats GGUF, mit dem llama.cpp und Ollama Modelle laden. Der Kopf einer Datei ist eine Liste aus Schlüsseln und Werten, darunter die Zahl der Blöcke und die Zahl der Schlüssel-Wert-Köpfe. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Originalarbeiterreichbar
Uncensored Open-weight Models: Redistribution as the Persistence Layer (externe Seite, arxiv.org)
arxiv.orggeprüft 25.10.2026
Arxiv-Paper von 10a Labs mit den Zähldaten zu entsperrten Modellen und Anwendungen, Grundlage aller Zahlen im Text.
Dokumentationerreichbar
Hugging Face Hub Docs, Model download stats, beim Commit 76be11b (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Doku von Hugging Face zur Zählung der Downloads. Bei GGUF-Dateien zählt jede Datei, sonst zählt eine Anfrage an eine festgelegte Datei wie config.json. Downloadzahlen eines GGUF-Repositorys und des Originals sind deshalb nicht vergleichbar. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.
Dokumentationerreichbar
mergekit, README beim Commit 9eeb539 (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Beschreibung von mergekit, einem Werkzeug von Arcee unter LGPL-3.0, das die Gewichte mehrerer Modelle ohne weiteres Training zu einem neuen zusammenführt. Laut README genügt dafür ein Prozessor oder eine Grafikkarte mit 8 GB Speicher. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.