GrundlagenKI jenseits der SprachmodelleKapitel 10 von 15

Small Language Models

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 8 Min. · Stand

Bei manchen Sprachmodellen steht die Größe im Namen. Gemma 3 gibt es in fünf Fassungen, und die Bezugsseite (externe Seite, ollama.com) zählt sie auf: 270 Millionen, 1, 4, 12 und 27 Milliarden Parameter.

270 Millionen bis 27 Milliarden Parameter, dieselbe Familie, ein Faktor 100 dazwischen. Bei ChatGPT, Claude und Gemini findet sich keine solche Zahl. Deren Stufen sind Preis- und Leistungsklassen, wie Grundkurs, Kapitel 10 beschreibt, und wie viele Parameter darin stecken, veröffentlicht keiner der drei Anbieter.

Dieses Kapitel handelt von der anderen Hälfte des Feldes: von den Modellen, bei denen die Zahl dasteht, und zwar von den kleinen darunter.

Ab wann ein Modell klein ist

Eine allgemein anerkannte Grenze in Parametern gibt es nicht, und die Quellen setzen sie verschieden an. Eine reine Parameterzahl lässt außerdem offen, was ein Gerät davon wirklich ausführen kann, und genau das verschiebt sich mit der Hardware. Belcak und sieben Mitautoren bei NVIDIA haben die Frage deshalb vom Modell auf das Gerät verlegt. Nach ihrer Arbeitsdefinition (externe Seite, arxiv.org) ist ein Modell klein, wenn es auf ein gewöhnliches Endgerät der Unter­hal­tungs­elek­tronik passt und dort so schnell rechnet, dass es die Anfragen eines einzelnen Nutzers an seinen Agenten praktisch brauchbar beantwortet.

Diese Bestimmung wandert mit der Hardware: Was 2023 einen Server verlangte, läuft heute auf einem Laptop.

Eine Hausnummer (externe Seite, arxiv.org) nennen die Verfasser trotzdem: Stand 2025 würden sie die meisten Modelle unter 10 Milliarden Parametern ohne Bedenken als klein einordnen.

Dazu gehören zwei Hinweise. Die Arbeit ist ein Positionspapier von NVIDIA, also aus dem Haus, das die Rechenkarten für beide Größenklassen verkauft. Und die Verfasser führen ihre Bestimmung ausdrücklich als Arbeitsdefinition, mit dem eigenen Hinweis, ihre Wortwahl habe wenig Gewicht für den Kern ihrer Position.

Warum die Parameterzahl wenig über das Können sagt

2023 zeigte Metas Llama-Arbeit (externe Seite, arxiv.org), was ein Größenunterschied wert sein kann: Das Modell mit 13 Milliarden Parametern schlug GPT-3 mit 175 Milliarden, gemessen an den meisten der untersuchten Auswertungen.

Ein halbes Jahr später wiederholte sich das eine Nummer kleiner. Mistral veröffentlichte am 27.09.2023 ein Modell mit 7,3 Milliarden Parametern. Laut der Ankündigung (externe Seite, mistral.ai) übertrifft es Llama 2 13B deutlich in allen Messgrößen und liegt gleichauf mit Llama 34B. Weil Meta Llama 2 in der Größe 34B nie veröffentlicht hat, stammen diese Vergleichswerte vom Llama der ersten Reihe.

Der Gegner, mit dem Mistral 7B gleichauf liegt, stammt damit aus der älteren Reihe, die Meta im Februar 2023 vorgestellt hat.

Der Grund dafür liegt im Training und steht ausführlich in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 05. In Kürze: Bis 2022 galt die Empfehlung, große Modelle zu bauen und das Training früh zu beenden. Die Chinchilla-Arbeit hat sie umgedreht: Bei festem Rechenbudget gehört zu doppelter Modellgröße die doppelte Datenmenge. Viele große Modelle jener Zeit hatten daran gemessen zu wenig Daten gesehen, und ein kleineres, dafür länger trainiertes Modell kann ein solches größeres schlagen.

Was die Parameterzahl weiterhin verlässlich sagt: wie viel Speicher die Gewichte des Modells belegen. Wie viel davon gleichzeitig im Arbeitsspeicher liegen muss, hängt an der Bauform, dazu der Abschnitt über Apple weiter unten. Diese Rechnung führt Beurteilen und Einordnen, Kapitel 01 vor. Im Betrieb kommt der Speicher für den Kontext dazu, und der wächst mit dessen Länge. Wie groß er wird, rechnet Nutzung und Anpassung von LLMs, Kapitel 04 vor.

Zwei Wege führen zu einem kleinen Modell

Der eine leitet ab. Aus einem großen Modell entsteht ein kleineres, über Destillation oder als kleinere Fassung derselben Familie. So sind die kleinen Modelle von Gemma 2 (externe Seite, arxiv.org) und Gemma 3 und von Llama 3.2 (externe Seite, github.com) entstanden. Wer durch Beschneiden und Destillation ableitet, braucht in NVIDIAs Messung je Modell bis zu vierzigmal weniger Trainingsmaterial (externe Seite, arxiv.org). Auch das kleinste Gemma-Modell gehört dazu, es erbt Bauform und Vortraining der Familie (externe Seite, developers.googleblog.com).

Der andere baut von Grund auf, für ein Fachgebiet oder für die Sprachen, die gebraucht werden. Ein Modell mit 88 Millionen Parametern für das indische Rechtswesen schlägt bei seiner Aufgabe Modelle bis zum Achtzigfachen seiner Größe (externe Seite, arxiv.org). Eine Modellfamilie für das Kasachische (externe Seite, arxiv.org) entstand, weil mehrsprachige Modelle dieser Sprache wenig Kapazität einräumen und ihre Zerlegung schlecht zu deren Bau passt.

Beide haben dasselbe Bauteil eigens angefertigt, und es ist das Vokabular. Darin liegt der Hebel: Bei jenem kleinen Gemma-Modell entfallen 170 von 270 Millionen Parametern allein darauf, viele Sprachen und seltene Zeichenfolgen darstellen zu können. Wer zwei Sprachen braucht, verteilt dieselbe Zahl anders. Die Rechnung steht in Tiefe 2.

Wofür ein kleines Modell reicht

Der Abstand zur Spitze hängt an der Art der Aufgabe. Bei allem, was hauptsächlich Umformung ist, fällt er kaum ins Gewicht: zusammenfassen, umformulieren, sortieren, aus einem Text ein Feld herausziehen. Bei Aufgaben über viele Schritte, in denen ein früher Fehler alles Spätere verdirbt, wird er groß. Woran das liegt, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 01 unter der Frage, ob ein Modell läuft oder taugt.

Die Arbeit von NVIDIA setzt genau hier an. Ihre Beobachtung zu Agenten (externe Seite, arxiv.org) ist, dass mit ihnen eine Menge von Anwendungen entsteht, in denen Sprachmodelle wenige spezialisierte Aufgaben immer wieder und mit wenig Abwechslung erledigen. Das breite Können, für das große Modelle gebaut sind, verlangen solche Aufgaben selten.

Ein Agent, der hundertmal am Tag dieselbe Zuordnung trifft, braucht ein Modell, das diese eine Zuordnung beherrscht. Was ein solches Modell zusätzlich an Weltwissen mitbringt, bleibt in diesem Ablauf ungenutzt und wird trotzdem bezahlt.

Ein Modell im Telefon

Wie weit das inzwischen reicht, zeigt Apple. Die dritte Fassung der hauseigenen Modellreihe, vorgestellt am 08.06.2026, rechnet laut Vorstellung (externe Seite, machinelearning.apple.com) ausschließlich auf dem Gerät und in Apples eigener Serverumgebung Private Cloud Compute.

Interessant daran ist die Bauform des stärkeren der beiden Gerätemodelle: Es hat 20 Milliarden Parameter in einer dünn besetzten Bauform (externe Seite, machinelearning.apple.com) und rechnet je nach Anfrage mit nur 1 bis 4 Milliarden davon.

Wo diese 20 Milliarden liegen, ist der eigentliche Punkt. Apple grenzt sich im selben Absatz von der üblichen Bauform ab, bei der alle Gewichte im Arbeitsspeicher stehen müssen: Das vollständige Modell liegt nach der Beschreibung der Speicherung (externe Seite, machinelearning.apple.com) im Flash-Speicher (NAND) statt im Arbeitsspeicher (DRAM).

In den Arbeitsspeicher wandert je Anfrage nur, was gebraucht wird. Aus einer Zahl werden damit drei: wie viel gespeichert ist, wie viel geladen wird und wie viel je Anfrage rechnet. Wie das technisch geht, steht in Tiefe 2. Die Angaben stammen vom Hersteller, eine unabhängige Messung dazu liegt nicht vor.

Wer selbst ausprobieren will, findet die verfügbaren Größen je Modell im Katalog von Ollama (externe Seite, ollama.com). Welche davon auf ein bestimmtes Gerät passen, rechnet Beurteilen und Einordnen, Kapitel 01 aus.

Woran Sie die Wahl festmachen

Fangen Sie bei der Aufgabe an, nicht bei der Größe. Eine enge, oft wiederholte Aufgabe ist der Fall, in dem ein kleines Modell mithält. Eine offene Frage mit vielen Schritten ist es nicht.

Fragen Sie nach mehr als einer Zahl. Die Gesamtgröße sagt, wie viel gespeichert werden muss. Wie viel davon gleichzeitig im Arbeitsspeicher liegen muss, hängt an der Bauform. Die aktive Größe sagt, wie viel je Token gerechnet wird.

Messen Sie am eigenen Fall. Eine Benchmarkzahl beschreibt eine fremde Aufgabe. Was das bedeutet, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 04.

Halten Sie die Kette offen. Das kleine Modell zuerst, das große für die Fälle, an denen es scheitert. Diese Stufung ist der Regelfall im Betrieb, und was sie kostet, rechnet Tiefe 3 vor.

Quellen

14 Einträgealle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • Dokumentationerreichbar

    Ollama, Modellseite Gemma 3 (externe Seite, ollama.com)

    ollama.comgeprüft 25.10.2026

    Die Bezugsseite der Dateien, und damit der Beleg dafür, wie groß ein herunterladbares Modell wirklich ist. Sie führt fünf Größen von 270 Millionen bis 27 Milliarden Parametern und nennt je Variante die Dateigröße in der voreingestellten Quantisierung: 3,3 GB für die 4B-Fassung, 8,1 GB für 12B und 17 GB für 27B, abgerufen am 05.08.2026. Die Zahlen stehen in einer Auswahltabelle und lassen sich deshalb nicht als Satz zitieren.

  • Originalarbeiterreichbar

    Small Language Models are the Future of Agentic AI (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Belcak und sieben Mitautoren bei NVIDIA legen am 02.06.2025 dar, warum kleine Sprachmodelle für Agenten die passendere Wahl sind. Wichtig daran ist die Bestimmung von klein, die ohne willkürliche Parametergrenze auskommt: Sie geht über das Gerät und über die Antwortzeit für einen einzelnen Nutzer. Als Faustzahl für 2025 nennen die Verfasser 10 Milliarden Parameter. Die Arbeit ist ausdrücklich ein Positionspapier, und ihre Wirkungsangaben stammen vom Hersteller der Rechenkarten, auf denen solche Modelle laufen.

  • Originalarbeiterreichbar

    LLaMA: Open and Efficient Foundation Language Models (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Touvron und Mitautoren stellen am 27.02.2023 eine Modellreihe vor, deren Gewichte an Forschende herausgegeben werden. Damit beginnt der offene Branch: Von hier an gibt es zu jedem geschlossenen Modell eine Alternative, die man selbst betreiben kann.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Mistral 7B (externe Seite, mistral.ai)

    mistral.aigeprüft 25.10.2026

    Das erste Modell von Mistral AI, veröffentlicht am 27.09.2023 unter Apache 2.0 mit herunterladbaren Gewichten. Es schlug in den Auswertungen das fast doppelt so große Llama 2 13B und ist der Anfang der europäischen Reihe, die bis heute läuft.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Apple, Introducing the Third Generation of Apple Foundation Models (externe Seite, machinelearning.apple.com)

    machinelearning.apple.comgeprüft 25.10.2026

    Apple stellt am 08.06.2026 die dritte Fassung seiner Modellreihe vor. Das stärkere der beiden Modelle auf dem Gerät hat 20 Milliarden Parameter und rechnet je Anfrage mit 1 bis 4 davon. Der Absatz dazu grenzt sich ausdrücklich von den üblichen Mixture-of-Experts-Modellen ab: Dort liegen alle Gewichte im Arbeitsspeicher, hier liegt das vollständige Modell im Flash-Speicher, und die benötigten Experten wandern je Anfrage in den Arbeitsspeicher. Damit zerfällt die Parameterzahl in vier Größen, nämlich gespeichert, geladen, aktiv und gerechnet. Die Angaben sind Herstellerangaben, eine unabhängige Messung dazu gibt es nicht.

  • Werkzeugerreichbar

    Ollama, Modellkatalog (externe Seite, ollama.com)

    ollama.comgeprüft 25.10.2026

    Die Liste der Modelle, die sich mit einem Befehl auf den eigenen Rechner holen lassen. Je Eintrag stehen die verfügbaren Parametergrößen, die Zahl der Abrufe, das Datum der letzten Fassung und Merkmale wie vision, tools oder thinking. Das Programm dazu steht unter ollama-werkzeug; diese Adresse beantwortet die andere Frage, nämlich welche Modelle es überhaupt gibt und in welchen Größen.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Google, Introducing Gemma 3 270M (externe Seite, developers.googleblog.com)

    developers.googleblog.comgeprüft 25.10.2026

    Google stellt am 14.08.2025 ein Modell mit 270 Millionen Parametern vor, das von Anfang an auf den Zuschnitt für eine Aufgabe gebaut ist. Der Eintrag steht hier wegen einer Zahl: 170 der 270 Millionen Parameter stecken im Vokabular und nur 100 Millionen in den Rechenschichten. Damit ist zweierlei belegt, dass Parameterzahl und Gewichte verschiedene Dinge sind, und dass ein Vokabular für viele Sprachen einen erheblichen Teil eines kleinen Modells beansprucht. Die Angaben stammen vom Hersteller.

  • Originalarbeiterreichbar

    Ayn: A Tiny yet Competitive Indian Legal Language Model Pretrained from Scratch (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Niyogi, Gaussier und Bhattacharya fragen am 20.03.2024, ob ein von Grund auf trainiertes Kleinstmodell ein großes ersetzen kann, und beantworten das am indischen Rechtswesen. Ihr Modell mit 88 Millionen Parametern entstand in 185 A100-Stunden und bekam ein eigenes, auf das Fachgebiet zugeschnittenes Vokabular. Bei der Vorhersage von Urteilen schlägt es Modelle bis zum Achtzigfachen seiner Größe. Die zuletzt am 16.03.2026 überarbeitete Fassung zeigt, dass der Zuschnitt schon beim Bauen geschehen kann statt erst beim Feinjustieren.

  • Originalarbeiterreichbar

    Compact Language Models via Pruning and Knowledge Distillation (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Muralidharan und Mitautoren bei NVIDIA leiten am 19.07.2024 aus einem vortrainierten 15-Milliarden-Modell kleinere Modelle ab, durch Beschneiden und anschließende Destillation. Der erste Satz des Abstracts beschreibt den Stand von 2024: Varianten einer Modellfamilie würden derzeit jeweils von Grund auf trainiert. Ein 8- und ein 4-Milliarden-Modell so abzuleiten kostet je Modell bis zu vierzigmal weniger Trainingstoken. Für die ganze Familie aus 15, 8 und 4 Milliarden Parametern nennt derselbe Satz eine Ersparnis an Rechenaufwand um den Faktor 1,8. Gegenüber dem Training von Grund auf melden die Autoren bis zu 16 Prozent bessere MMLU-Werte. Alle Zahlen beziehen sich auf NVIDIAs eigene Modelle.

  • Originalarbeiterreichbar

    SozKZ: Training Efficient Small Language Models for Kazakh from Scratch (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Tukenov trainiert am 21.03.2026 eine Modellfamilie von 50 bis 600 Millionen Parametern von Grund auf für das Kasachische, mit einem eigenen Vokabular aus 50.000 Einträgen. Die Begründung nennt die Arbeit im ersten Satz: Mehrsprachige Modelle geben einer solchen Sprache wenig Kapazität, und ihre Zerlegung passt schlecht zu deren Bau. Das 600-Millionen-Modell erreicht bei kasachischen Aufgaben, was doppelt so große mehrsprachige Modelle erreichen, gemessen an drei Prüfsammlungen gegen fünf Vergleichsmodelle.

  • Originalarbeiterreichbar

    Textbooks Are All You Need (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Gunasekar und Mitautoren bei Microsoft zeigen am 20.06.2023, dass sortierte Trainingsdaten einen Teil der Modellgröße ersetzen. Ihr Modell mit 1,3 Milliarden Parametern entstand in vier Tagen auf acht Rechenkarten und erreicht 50,6 Prozent auf HumanEval. Die Arbeit misst allein Code, also eine eng umrissene Aufgabe, und ein Teil ihrer Trainingsdaten stammt aus einem größeren Modell. Beides gehört zu jeder Übertragung auf andere Gebiete dazu.

  • Dokumentationerreichbar

    nvidia/NVIDIA-Nemotron-3.5-Lightning-30B-A3B-NVFP4 · Hugging Face (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Modellkarte mit Parameterzahl, Architektur, Lizenz und Veröffentlichungsdatum des Modells.

  • Originalarbeiterreichbar

    Kimi K3, Modellkarte auf Hugging Face (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Modellkarte zum offenen Modell Kimi K3 von Moonshot AI, veröffentlicht am 27.07.2026. Nennt den Aufbau (Mixture of Experts, 2,8 Billionen Parameter gesamt, 104 Milliarden je Token aktiv), Kontextfenster, Quantisierung und die vollständige Auswertungstabelle gegen die geschlossenen Spitzenmodelle. Die Gewichte liegen im selben Verzeichnis, 96 Dateien mit zusammen 1,56 Terabyte.

  • Originalarbeiterreichbar

    Domain-Specific Language Model Pretraining for Biomedical Natural Language Processing (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Gu und Mitautoren bei Microsoft prüfen am 31.07.2020 die verbreitete Annahme, ein Fachmodell fahre am besten, wenn es von einem allgemeinen Modell ausgeht. Für Gebiete mit viel unmarkiertem Text messen sie das Gegenteil: Ein von Grund auf auf Fachtexten trainiertes Modell gewinnt deutlich gegenüber der Weiterführung eines allgemeinen. Die Bedingung steht im Befund selbst, und die Arbeit stammt aus der BERT-Zeit, misst also Encoder-Modelle im biomedizinischen Bereich.

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