GrundlagenNutzung und Anpassung von LLMsKapitel 06 von 8

Vier Wege zum selben Modell

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 12 Min. · Stand

Dasselbe Modell lässt sich heute über mehrere Adressen aufrufen. Für die Anwendung sieht das fast gleich aus: Sie schickt Text an eine Schnittstelle und bekommt Text zurück. Verschieden ist, wer die Anfrage rechnet, an welchem Ort das geschieht, wer die Daten im Auftrag verarbeitet und welchem Recht dieser Anbieter unterliegt.

Wer ein Modell betreibt und was er zusagt, klärt Beurteilen und Einordnen, Kapitel 01. Wo Daten liegen und wie lange, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 08. Dieses Kapitel fragt vom Modell aus: Welche Wege führen zu genau diesem Modell, und was ändert sich, wenn man den Weg wechselt?

Das Kapitel folgt drei Modellen. Claude Opus 5.5 von Anthropic ist ein geschlossenes Modell, das über mehrere Cloud-Anbieter erreichbar ist. GPT-6.1 Sol steht für die aktuelle Reihe von OpenAI. Das Modellverzeichnis (externe Seite, developers.openai.com) empfiehlt es als Mitte zwischen Leistung und Kosten. gpt-oss-120b ist ebenfalls von OpenAI, mit offenen Gewichten unter Apache 2.0 und einer eigenen Nut­zungs­richt­linie (Modellkarte (externe Seite, openai.com)). Im Rahmen dieser Richtlinie darf es jeder selbst betreiben.

Die vier Wege heißen hier: direkt beim Hersteller, über einen großen Cloud-Anbieter aus den USA, über einen europäischen Anbieter und auf eigener Hardware. Alle Angaben haben den Stand vom 20.10.2026.

Sechs Adressen für Claude Opus 5.5

Anthropics Doku führt für Claude Opus 5.5 sechs Adressen, jede auf einer eigenen Seite. Drei gehören zu Weg 1, drei zu Weg 2. Weitere Wege über europäische Anbieter folgen weiter unten.

WegWer rechnetWer im Auftrag verarbeitetAbrechnungEuropa als Rechenort wählbar
Claude APIAnthropicAnthropicAnthropicnein, weltweit oder nur USA
Claude Platform on AWSAnthropicAnthropicAWS Marketplacenein, weltweit oder nur USA
Claude Models on Google Cloud (Anthropic managed)AnthropicAnthropicGoogle Cloud Marketplacenein, weltweit oder nur USA
Claude in Amazon BedrockAWS, ohne Zugriff für AnthropicAmazonAWSEU-Profil über acht Regionen, darunter London und Zürich
Google Agent PlatformGoogleGoogleGoogleja, Endpunkt eu, nur Staaten der EU
Claude in Microsoft FoundryAnthropic, auf Azure oder eigener InfrastrukturAnthropic, für MicrosoftAzure Marketplacenein, Global Standard oder US Data Zone

Stand 20.10.2026, nach den Seiten, die die folgenden Absätze verlinken.

Claude API. Bei der eigenen Schnittstelle kennt Anthropic zwei Einstellungen für den Rechenort: jede verfügbare Region oder nur die USA (Doku zur Datenresidenz (externe Seite, platform.claude.com)). Der Rechenort USA kostet bei Modellen ab Claude 4.6 das 1,1-Fache. Eine europäische Wahl bietet Anthropic hier nicht an.

Claude Platform on AWS. Der Name klingt nach Amazon. Laut Doku (externe Seite, platform.claude.com) rechnet aber Anthropic, auf Infrastruktur von AWS, die Anthropic selbst betreibt. Anthropic verarbeitet dabei als Auf­trags­ver­ar­beiter, AWS übernimmt Zugang und Abrechnung. Die AWS-Region eines Arbeitsbereichs legt den Endpunkt und die Abrechnung fest. Der Rechenort hängt an einer eigenen Einstellung und heißt auch hier weltweit oder USA.

Claude Models on Google Cloud (Anthropic managed). Dieselbe Bauform wie bei der Claude Platform on AWS gibt es auch in Google Cloud. Laut Doku (externe Seite, platform.claude.com) ist das Angebot Anthropics eigene Schnittstelle, erreicht über ein Projekt in Google Cloud. Google übernimmt Zugang und Abrechnung, über den Google Cloud Marketplace. Opus 5.5 hat dort dieselbe Kennung wie bei der Claude API.

Anthropic ist dort Auf­trags­ver­ar­beiter, und einige Hilfsdienste wie Anthropics Prüfsysteme verarbeiten Daten außerhalb von Google Cloud. Die Ortsangabe in der Adresse bleibt laut derselben Doku auf global. Der Rechenort hängt an einer eigenen Einstellung und heißt wie bei der Claude API weltweit oder USA (Doku zur Datenresidenz (externe Seite, platform.claude.com)).

Claude in Amazon Bedrock. Hier betreibt AWS die Infrastruktur, und das Personal von Anthropic hat laut Doku (externe Seite, platform.claude.com) keinen Zugriff darauf. Das Angebot hat ein EU-Profil über acht Regionen, darunter London und Zürich, also zwei Orte außerhalb der EU. Ein regionaler Endpunkt kostet 10 Prozent mehr.

Eine Tabelle je Modell und Region führt die Seite nicht. Opus 5.5 steht dort unter den Modellen mit globalem Endpunkt. Eine Ausnahme bei den regionalen Endpunkten nennt sie für Fable 5.1, das regional bisher allein in us-east-1 läuft, und für Mythos Preview. Das EU-Profil für Opus 5.5 folgt also aus der allgemeinen Regionentabelle. Den Zugang zu Opus 5.5 regelt Bedrock nach eigenen Kriterien je Modell.

Google Agent Platform. Anthropic nennt dieses Angebot in seiner Übersicht zu Google Cloud (externe Seite, platform.claude.com) Claude Models on Google Cloud (Google managed). Hier betreibt Google das Modell selbst. Den Zugang beschreibt eine eigene Seite (externe Seite, platform.claude.com). Google führt Opus 5.5 in seiner Doku zur Datenresidenz (externe Seite, docs.cloud.google.com) mit dem Endpunkt für die EU. Der gilt laut Google nur für die Mitgliedstaaten der EU, das Vereinigte Königreich und die Schweiz sind ausdrücklich ausgenommen. Eine europäische Einzelregion nennt die Tabelle für Opus 5.5 keine.

Claude in Microsoft Foundry. Microsoft bietet Claude in zwei Bereit­stel­lungs­typen an, Global Standard und US Data Zone Standard, abgerechnet über den Azure Marketplace (Doku (externe Seite, platform.claude.com)). Eine Zone für die EU nennt die Seite für Claude keine. Anthropic handelt dort als unabhängiger Auf­trags­ver­ar­beiter für Microsoft.

Zwei der sechs Adressen bieten für Opus 5.5 also einen Rechenort in Europa an, Bedrock und Googles Agent Platform. Bei beiden betreibt der Cloud-Anbieter das Modell selbst und ist laut Anthropics Doku zur Datenaufbewahrung (externe Seite, platform.claude.com) auch Auf­trags­ver­ar­beiter.

Zwei Fragen an jeden Weg

An jedem Weg hängen zwei Fragen. Die erste lautet, wo gerechnet wird. Ihre Antwort ist eine Einstellung, ein Endpunkt oder ein Bereit­stel­lungstyp, und die Tabelle oben gibt sie für ein Modell.

Die zweite lautet, welchem Recht der Anbieter unterliegt, der die Daten in der Hand hat. Für Anbieter, die US-Gerichten unterstehen, gilt seit 2018 der CLOUD Act. Er erfasst laut einer Folgenabschätzung (externe Seite, eur-lex.europa.eu) der Kommission Anbieter, die in die Zuständigkeit der USA fallen. Das sind nach ihrer Fußnote 35 Anbieter mit Sitz dort und solche mit ausreichender Präsenz dort. Er verpflichtet einen Anbieter von Kommunikations- oder Rechendiensten, Daten seiner Kunden auf Anordnung aufzubewahren oder herauszugeben, sofern er sie besitzt, verwahrt oder kontrolliert. Wo die Daten liegen, spielt dafür keine Rolle (18 U.S.C. § 2713 (externe Seite, govinfo.gov)).

Amazon, Google und Microsoft nennt die Kommission als die drei Unternehmen aus den USA, die den europäischen Markt für Cloud-Infrastruktur beherrschen. Anthropic hat seinen Sitz laut Daten­schutz­er­klä­rung (externe Seite, anthropic.com) in San Francisco, OpenAI laut seinem Dienst­leis­tungs­ver­trag (externe Seite, openai.com) ebenfalls. Mit Kunden im EWR schließen beide den Vertrag über eine Gesellschaft in Irland, bei Anthropic laut den Geschäfts­be­din­gungen (externe Seite, anthropic.com). Auch Daten bei den Töchtern eines Anbieters mit Hauptsitz in den USA sind laut der Kommission möglicherweise betroffen. Ein europäischer Anbieter mit ausreichender Präsenz in den USA kann ebenfalls darunterfallen. Ein Rechenzentrum in Frankfurt beantwortet bei ihnen also die erste Frage. Die zweite bleibt davon unberührt. Wer im Einzelfall als Anbieter mit Kontrolle über die Daten gilt, regelt die Vorschrift nicht näher. Was die DSGVO dem entgegensetzt, steht in Ebene 3.

Weg 1: beim Hersteller

Beim Hersteller kommt ein neues Modell meist zuerst an, und die Zusage stammt von dem, der es gebaut hat. Wo gerechnet wird, regelt jeder Hersteller anders.

Anthropic rechnet weltweit oder in den USA, wie oben beschrieben.

OpenAI bietet für seine Schnittstelle eine Region Europa an, die den EWR und die Schweiz umfasst, mit eigenem Endpunkt. Die Anleitung zu den Datenkontrollen (externe Seite, developers.openai.com) verlangt dafür eine Freigabe für die Einstellungen zur Miss­brauchs­prü­fung und einen Zusatzvertrag zur Aufbewahrung. Für Modelle, die ab dem 05.03.2026 erschienen sind, kommen 10 Prozent Aufschlag dazu.

GPT-6.1 Sol, GPT-6 Sol und GPT-6 Luna laufen dort in den Betriebsarten Standard, Flex und Batch. Die Einzelheiten zu Speicherort und Aufbewahrung stehen in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 08.

Google stellt Gemini auch direkt über die Gemini API bereit. Deren Zusatzbedingungen (externe Seite, ai.google.dev) erlauben, Protokolle zur Miss­brauch­ser­ken­nung vorübergehend in jedem Land abzulegen, in dem Google oder seine Beauftragten Einrichtungen unterhalten. Wer eine Anwendung für Nutzer im EWR, in der Schweiz oder im Vereinigten Königreich anbietet, darf dafür nur die bezahlten Dienste verwenden. Einen festen Rechenort bietet Google über seine Cloud-Plattform an.

Weg 2: bei einem großen Cloud-Anbieter

Bei Amazon, Google und Microsoft läuft das Modell meist in deren Rechenzentren und unter deren Zusage. Claude in Foundry weicht davon ab, dort rechnet Anthropic. Für Claude Opus 5.5 zeigt die Tabelle oben, wie verschieden das ausfällt.

Für die Modelle von OpenAI hat Microsoft ein eigenes Angebot. Microsoft betreibt sie in seiner Azure-Umgebung, und Eingaben und Ausgaben stehen OpenAI laut der Seite zum Datenschutz (externe Seite, learn.microsoft.com) nicht zur Verfügung. Microsofts Regionentabelle (externe Seite, learn.microsoft.com) führt am 24.10.2026 GPT-6.1 Sol, GPT-6 Sol, GPT-6 Luna und das Flaggschiff GPT-6 Astra in Europa unter Data Zone Standard. Über Azure lässt sich GPT-6.1 Sol damit in einer europäischen Zone rechnen. Claude rechnet in Foundry weltweit oder in den USA.

Unter dem regionalen Typ Standard, also gebunden an eine einzelne Region, ist das jüngste GPT-Modell in Europa gpt-5.1. In welcher Reihenfolge ein neues Modell seine Bereit­stel­lungs­typen bekommt, zeigt Ebene 2.

An der Rechtsordnung ändert der Weg über Azure nichts. Microsoft hat seinen Sitz in den USA, genau wie OpenAI.

Weg 3: bei einem europäischen Anbieter

Europäische Cloud-Anbieter stellen offene Modelle als Schnittstelle bereit. gpt-oss-120b steht am 20.10.2026 bei fünf von ihnen bereit:

Geschlossene Modelle aus den USA gibt es bei einem europäischen Anbieter über eine Kette. T-Systems führt Claude Opus 5.5 und gibt die Anfragen dafür an Google Cloud, mit Verarbeitung in der EU. GPT-6 Luna läuft dort über Azure in Schweden, GPT-6.1 Sol über Azure weltweit. Die Anbieter dahinter dürfen laut derselben Liste Unter­auf­trags­ver­ar­beiter weltweit einsetzen.

Der Vertrag besteht dann mit einem europäischen Unternehmen, gerechnet wird bei einem Cloud-Anbieter aus den USA. Wie solche Ketten aufgebaut sind, zeigt Ebene 2, ihre rechtliche Seite Ebene 3.

Weg 4: auf eigener Hardware

Wer die Gewichte hat, kann ein Modell selbst betreiben. Von den drei Beispielen geht das nur mit gpt-oss-120b. Laut README (externe Seite, github.com) des Herstellers passt es im gespeicherten Format auf eine Grafikkarte mit 80 GB. Die Lehrfassung, die alles in 16 Bit umrechnet, braucht mindestens vier. Wie das Programm diesen Unterschied macht, erklärt Kapitel 05. Den Speicher für lange Eingaben rechnet Kapitel 04 vor.

Läuft das Modell im eigenen Rechenzentrum, verarbeitet für das Modell niemand im Auftrag, und es verlassen keine Eingaben das Haus. Dafür liegen Wartung, Sicherheit und alle Pflichten des Verantwortlichen beim eigenen Betrieb.

Für ein geschlossenes Modell gibt es diesen Weg nur, wenn der Hersteller ihn anbietet. Google tut das für Gemini: Es läuft in einer abgeschotteten Cloud beim Kunden, die Google, ein Partner oder beide gemeinsam betreiben (Produktseite (externe Seite, cloud.google.com)).

Drei Modelle auf vier Wegen: Claude Opus 5.5 rechnet in Europa über Bedrock, Google und T-Systems, GPT-6.1 Sol über OpenAI und Azure, gpt-oss-120b über Bedrock und fünf europäische Anbieter. Je Modell eine Weiche mit drei Ästen. Der oberste, farbige Ast führt zu „in Europa“, der mittlere zu „weltweit oder USA“, der untere endet an einem Strich für ausgeschlossen oder führt zum eigenen Standort. Auf jedem Ast stehen die Adressen als Halte, die Ziffer im Halt nennt den Weg: 1 Hersteller, 2 großer Cloud-Anbieter, 3 europäischer Anbieter, 4 eigene Hardware. Claude Opus 5.5: beim Hersteller Anthropic weltweit oder in den USA. Bei den großen Cloud-Anbietern über Bedrock mit EU-Profil und über Google mit dem Endpunkt eu in Europa, über Foundry nur weltweit oder in den USA. Bei T-Systems über Google Cloud mit Verarbeitung in der EU. Eigene Hardware ist ausgeschlossen, Anthropic gibt die Gewichte nur an Cloud-Betreiber. GPT-6.1 Sol: bei OpenAI in der Region Europa, die den EWR und die Schweiz umfasst, nach einer Freigabe. Bei Azure in der Data Zone in Europa. Bei T-Systems über Azure weltweit. Eigene Hardware ist ausgeschlossen, OpenAI gibt die Gewichte nur an Cloud-Betreiber. gpt-oss-120b: Der Hersteller stellt die Gewichte unter Apache 2.0 zum Herunterladen bereit. Bedrock rechnet es in fünf europäischen Einzelregionen, Google nur in den USA. In Europa rechnen es IONOS, OVHcloud, Scaleway, STACKIT und T-Systems. Auf eigener Hardware braucht es eine Grafikkarte mit 80 GB, je nach Programm vier. Stand 20.10.2026. Quelle: Doku von Anthropic, OpenAI, AWS, Google, Microsoft, IONOS, OVHcloud, Scaleway, STACKIT und T-Systems, abgerufen am 19. und 20.10.2026. JE MODELL EINE WEICHE: WOHIN DIE WEGE FÜHREN Weg 1 Hersteller 2 großer Cloud-Anbieter 3 europäischer Anbieter 4 eigene Hardware Claude Opus 5.5 Anthropic, geschlossen in Europa 2 Bedrock, EU-Profil 2 Google, Endpunkt eu 3 T-Systems über Google Cloud mit Verarbeitung in der EU weltweit oder USA 1 Anthropic 2 Foundry ausgeschlossen 4 eigene Hardware: Anthropic gibt die Gewichte nur an Cloud-Betreiber GPT-6.1 Sol OpenAI, geschlossen in Europa 1 OpenAI, Region Europa, EWR und Schweiz, nach Freigabe 2 Azure, Data Zone weltweit 3 T-Systems über Azure ausgeschlossen 4 eigene Hardware: OpenAI gibt die Gewichte nur an Cloud-Betreiber gpt-oss-120b OpenAI, offene Gewichte in Europa 2 Bedrock in fünf europäischen Einzelregionen 3 IONOS, OVHcloud, Scaleway, STACKIT, T-Systems nur in den USA 2 Google am eigenen Standort 1 Gewichte zum Herunterladen, Apache 2.0 4 eine Grafikkarte mit 80 GB, je nach Programm vier Ziffer: der Weg. Stand 20.10.2026. Quelle: Doku der Anbieter, 19. und 20.10.2026
Drei Modelle auf vier Wegen. Claude Opus 5.5 rechnet über Bedrock, Google und T-Systems in Europa, GPT-6.1 Sol über OpenAI und Azure, gpt-oss-120b zusätzlich bei fünf europäischen Anbietern und auf eigener Hardware.

Doku von Anthropic, OpenAI, AWS, Google, Microsoft, IONOS, OVHcloud, Scaleway, STACKIT und T-Systems, abgerufen am 19. und 20.10.2026

ModellWeg 1: HerstellerWeg 2: großer Cloud-AnbieterWeg 3: europäischer AnbieterWeg 4: eigene Hardware
Claude Opus 5.5Anthropic, weltweit oder USABedrock mit EU-Profil, Google mit Endpunkt eu, Foundry nur weltweit oder USAT-Systems, über Google Cloud mit Verarbeitung in der EUausgeschlossen, Anthropic gibt die Gewichte nur an Cloud-Betreiber
GPT-6.1 SolOpenAI, Region Europa (EWR und Schweiz) nach FreigabeAzure, Data Zone in EuropaT-Systems, über Azure weltweitausgeschlossen, OpenAI gibt die Gewichte nur an Cloud-Betreiber
gpt-oss-120bGewichte zum Herunterladen, Apache 2.0Bedrock in fünf europäischen Einzelregionen, Google nur in den USAIONOS, OVHcloud, Scaleway, STACKIT, T-Systemseine Grafikkarte mit 80 GB, je nach Programm vier

Stand 20.10.2026. Bedrock führt gpt-oss-120b laut seiner Modellkarte (externe Seite, docs.aws.amazon.com) in Frankfurt, Stockholm, Mailand, Irland und London, jeweils nur innerhalb einer Region.

Woran Sie den Weg festmachen

Jeder Weg hat einen eigenen Vorzug. Der Hersteller hat das neueste Modell und seine Funktionen zuerst. Die großen Cloud-Anbieter haben europäische Regionen, und viele Unternehmen sind dort ohnehin schon Kunde. Europäische Anbieter rechnen offene Modelle in Europa und haben dort ihren Sitz. Die eigene Hardware hält die Eingaben im Haus und verlangt dafür den ganzen Betrieb.

Den Abstand bei den Funktionen zeigt Claude Code, Kapitel 06 an Claude Code: Der Fast Mode fehlt dort bei allen vier Cloud-Zugängen.

  1. Den Ort für das einzelne Modell prüfen. Ob ein Weg in Europa rechnet, gilt je Modell und je Bereit­stel­lungstyp. Über Azure rechnen am 24.10.2026 GPT-6.1 Sol und GPT-6 Astra in einer europäischen Zone, Claude Opus 5.5 weltweit oder in den USA.
  2. Den Vertragspartner und seinen Sitz getrennt prüfen. Welches Recht an die Daten heranreicht, hängt am Sitz des Anbieters und, bei einer Kette, am Sitz jedes Glieds. Eine ausreichende Präsenz in den USA genügt dafür auch.
  3. Die Fassung prüfen. Über verschiedene Wege kommen teils verschiedene Fassungen desselben Modells an. Für Claude Code zeigt das Claude Code, Kapitel 06 an einer Tabelle der Aliase.

Quellen

63 Einträgealle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, Models (externe Seite, developers.openai.com)

    developers.openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Modellverzeichnis. Es verweist je Modell auf eine eigene Seite, die genau einen Knowledge Cutoff nennt, auf den Tag genau. Eine Entsprechung zu Anthropics Zweiteilung in verlässliches Wissen und Trainingsdaten gibt es hier nicht. Am 10.10.2026 empfiehlt das Verzeichnis GPT-6 Astra als Flaggschiff, daneben GPT-6.1 Sol und GPT-6 Luna. Deren Seiten nennen den 30.04.2026 (Astra, 6.1 Sol), den 20.04.2026 (GPT-6 Sol) und den 18.05.2026 (Luna). Am 31.07.2026 stand die Generation 5.6 mit dem 16.02.2026 an dieser Stelle. GPT-6 Luna führt es als die effizienteste Stufe der Flaggschiff-Reihe, gedacht für viele gleichartige Aufgaben, zu 0,10 USD je Million Token Eingabe und 0,50 USD je Million Token Ausgabe (abgerufen am 08.10.2026). Am 12.08.2026 stand an dieser Stelle gpt-5.6-luna zu 0,20 und 1,20 USD. Eine Angabe zur Antwortzeit steht dort nicht.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, gpt-oss-120b und gpt-oss-20b Model Card (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Begleitdokument zu seinen offenen Gewichten vom 05.08.2025. Es heißt Model Card, während dasselbe Haus seine geschlossenen Modelle mit einer System Card ausliefert. Damit belegt ein einziger Anbieter die Grenze zwischen beiden Wörtern: Wo er die Auslieferung aus der Hand gibt, beschreibt er das Modell, wo er sie behält, das System samt seiner Schutzschichten.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Data residency (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Doku zu den zwei getrennten Einstellungen für die Schnittstelle: wo gerechnet wird (Voreinstellung jede verfügbare Region, sonst nur USA) und wo gespeichert wird (derzeit nur USA). Eine europäische Wahl gibt es bei keiner der beiden.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Platform on AWS (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Doku zur Claude Platform on AWS. Anthropic betreibt die Modelle und ist Auftragsverarbeiter für Eingaben und Ausgaben, AWS übernimmt Anmeldung, Zugriffsrechte und Abrechnung über den Marketplace. Die AWS-Region eines Arbeitsbereichs legt Endpunkt und Abrechnung fest. Den Rechenort bestimmt laut der Seite der Parameter inference_geo. Gerechnet wird in den USA (Faktor 1,1) oder weltweit (Standardpreis). Arbeitsbereiche, die vor dem 18.09.2026 angelegt wurden, darf Anthropic auch außerhalb von AWS rechnen lassen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Models on Google Cloud (Anthropic managed) (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Doku zum Angebot Claude Models on Google Cloud (Anthropic managed). Anthropic betreibt dabei die eigene Schnittstelle, erreicht wird sie über ein Projekt in Google Cloud. Google übernimmt Anmeldung, Zugriffsrechte und Abrechnung über den Google Cloud Marketplace. Anthropic ist Auftragsverarbeiter, einige Hilfsdienste wie die Prüfsysteme verarbeiten Daten außerhalb von Google Cloud. Die Ortsangabe der Adresse bleibt auf global. Den Rechenort regelt wie an der eigenen Schnittstelle der Parameter inference_geo. Abgerufen am 23.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Models on Google Cloud (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Übersicht zu den zwei Angeboten für Claude in Google Cloud. Bei Claude Models on Google Cloud (Anthropic managed) betreibt Anthropic die eigene Schnittstelle. Bei Claude Models on Google Cloud (Google managed) betreibt Google die Modelle in seiner Agent Platform. Eine Tabelle vergleicht Endpunkte, Anfrageformat, Kennungen, Abrechnung und Ratenlimits, eine zweite zeigt, woran man das eigene Angebot erkennt. Abgerufen am 23.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Models on Google Cloud (Google managed) (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Doku zum Angebot Claude Models on Google Cloud (Google managed). Die Modelle betreibt dabei Google in seiner Agent Platform, aufgerufen wird über einen Endpunkt der Agent Platform. Die Seite nennt Voraussetzungen, die Anbindung über die Client-SDKs von Anthropic und die Regionen je Modell. Abgerufen am 23.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude in Amazon Bedrock (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Doku zum neuen Zugang über Amazon Bedrock mit der Messages API. AWS betreibt die Infrastruktur ohne Zugriff für das Personal von Anthropic, und für die Datenhaltung gelten die Regeln von Bedrock. Der globale Endpunkt kostet nichts extra, ein regionaler Endpunkt 10 Prozent mehr. Das EU-Profil umfasst Frankfurt, Zürich, Stockholm, Mailand, Spanien, Irland, London und Paris. Für Claude Fable 5.1 gibt es regionale Endpunkte derzeit nur in us-east-1. Den älteren Zugang über InvokeModel und Converse beschreibt eine eigene Seite.

  • Dokumentationerreichbar

    Google Cloud, Data residency (Gemini Enterprise Agent Platform) (externe Seite, docs.cloud.google.com)

    docs.cloud.google.comgeprüft 25.10.2026

    Die Trennung von Speicherort und Verarbeitungsort bei Google: Gespeichertes bleibt in der gewählten Region, eine Anfrage an einen globalen Endpunkt kann überall verarbeitet werden.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude in Microsoft Foundry (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Doku zu Claude in Microsoft Foundry. Claude gibt es dort als Global Standard und als US Data Zone Standard, abgerechnet über den Azure Marketplace. Eine Data Zone EU nennt die Seite für Claude nicht. Es gibt zwei Betriebsformen: Anthropic rechnet auf Azure oder auf eigener Infrastruktur, und nur die Form auf Azure kennt die US Data Zone. Anthropic handelt als unabhängiger Auftragsverarbeiter für Microsoft. Bei Betrieb auf Azure bleiben Eingaben und Ausgaben laut der Seite in Azure; an Anthropic gehen Nutzungsdaten und Inhalte, die Anthropics Sicherheitssysteme markieren. Claude Sonnet 5.5 gibt es nur als Global Standard.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, API and data retention (externe Seite, platform.claude.com)

    platform.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Aufstellung, was von einer Anfrage beim Anbieter liegen bleibt, aufgeschlüsselt Funktion für Funktion. Sie trennt zwei Dinge, die leicht zusammenfallen: Eine zustandslose Schnittstelle sagt, dass der nächste Aufruf den alten Verlauf nicht kennt. Über die Frage, was gespeichert wird, entscheidet jede Funktion für sich, und die Sitzungen der verwalteten Agenten bleiben liegen, bis jemand sie löscht. Als Auftragsverarbeiter nennt sich Anthropic an vier Stellen: für die eigene Schnittstelle, die Claude Platform on AWS, Claude in Microsoft Foundry und Anthropics Angebot in Google Cloud (Anthropic managed). Bei Bedrock und bei Googles Agent Platform (Google managed) ist es der Betreiber. Für Claude Fable 5 und 5.1 sowie Claude Mythos 5 und 5.1 (Covered Models) verlangt Anthropic eine Speicherung von 30 Tagen; den Betrieb ohne Speicherung gibt es für sie nur mit ausdrücklicher Erlaubnis.

  • Originalarbeiterreichbar

    18 U.S.C. § 2713, Required preservation and disclosure of communications and records (externe Seite, govinfo.gov)

    govinfo.govgeprüft 25.10.2026

    Die Vorschrift des US-Rechts, die mit dem CLOUD Act am 23.03.2018 eingefügt wurde, in der Ausgabe 2024 des United States Code. Ein Anbieter von Kommunikations- oder Rechendiensten muss Inhalte und Daten seiner Kunden aufbewahren oder herausgeben, wenn er sie besitzt, verwahrt oder kontrolliert, gleich ob sie in den USA oder außerhalb liegen.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, Data controls in the OpenAI platform (externe Seite, developers.openai.com)

    developers.openai.comgeprüft 25.10.2026

    Die Seite, auf der OpenAI für die Schnittstelle Speicherort, Verarbeitungsort und Aufbewahrung getrennt aufführt: den Speicher zur Missbrauchsprüfung mit bis zu 30 Tagen, eine Tabelle je Endpunkt, die Datenresidenz mit ihren Ausnahmen (Systemdaten, Regionen ohne eigene Verarbeitung) und die Bedingungen für eine Region außerhalb der USA samt Aufschlag. Den Betrieb ohne Speicher zur Missbrauchsprüfung gibt es nur nach Freigabe, und OpenAI behält sich vor, einzelne Modelle für einzelne Kunden nach schriftlicher Ankündigung wieder herauszunehmen. Für GPT-Live nennt sie eine eigene Frist: Die Aufnahme einer Sitzung wird nur gespeichert, wenn ein Projekt das einschaltet, liegt dann 30 Tage zum Herunterladen bereit und verfällt danach; eine Schnittstelle zum vorzeitigen Löschen gibt es laut der Seite nicht. Eine Frist für Traces nennt sie keine, und für die Echtzeit-Schnittstelle vermerkt sie, dass das Tracing derzeit nicht unter die EU-Datenresidenz fällt.

  • Originalarbeiterreichbar

    Gemini API Additional Terms of Service (externe Seite, ai.google.dev)

    ai.google.devgeprüft 25.10.2026

    Googles Zusatzbedingungen für die Gemini API und Google AI Studio, gültig ab 23.03.2026. Sie untersagen, die Dienste zu nutzen, um Modelle zu entwickeln, die mit ihnen konkurrieren. Ebenso untersagt ist der Versuch, Bestandteile der Dienste nachzubauen oder zu extrahieren, einschließlich der zugrunde liegenden Daten und Modelle.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, Data, privacy, and security for Foundry Models sold by Azure (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Die Seite, die den Unterschied zwischen Modell und Betreiber greifbar macht: Dieselben Modelle laufen bei Microsoft, und der Hersteller sieht dabei nichts. Sie nennt außerdem die Angabe, an der die Regionswahl praktisch scheitert, nämlich den Bereitstellungstyp, und die Auskunft darüber, wer die Eingaben bei der Missbrauchserkennung zu sehen bekommt. Zur Missbrauchsprüfung legt Microsoft markierte Anfragen für die menschliche Durchsicht in der Region der Ressource ab; nach genehmigtem Antrag entfallen Ablage und Durchsicht. Eine Frist nennt die Seite nicht. Sie führt ein Änderungsprotokoll, letzter Eintrag vom 03.10.2025.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, Region availability for Foundry Models sold by Azure (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Microsofts Tabellen, in welcher Region welches Modell unter welchem Bereitstellungstyp läuft, Seitenstand 19.10.2026, gezählt am 24.10.2026 über alle Reiter. Im Reiter Europe stehen unter Data Zone Standard gpt-6.1-sol, gpt-6-sol, gpt-6-luna und gpt-6-astra, dazu gpt-5.5 und die drei Modelle der Reihe 5.6. Unter Global Standard führt die Tabelle gpt-6-astra in elf von zwölf europäischen Regionen. Unter Standard (regional) ist das jüngste GPT-Modell in Europa gpt-5.1, in Schweden und der Schweiz. Die Data Zone EU überschreibt die Tabelle mit den Mitgliedstaaten der EU; die Tabelle der Modelle von OpenAI führt darunter auch Norwegen Ost und Schweiz Nord, belegt bei zehn Modellen der Reihen 5.4 bis 6.1. Die Tabelle der übrigen Modelle nennt nur Regionen der EU.

  • Originalarbeiterreichbar

    Europäische Kommission, Impact Assessment Report zum Cloud and AI Development Act, SWD(2026) 502 final (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Die Folgenabschätzung der Kommission vom 03.06.2026 zum Vorschlag eines Cloud and AI Development Act. Abschnitt 2 beschreibt die Abhängigkeit von Anbietern aus den USA: Daten bei ihnen seien dem CLOUD Act und Section 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act ausgesetzt, und der Zugriff könne ohne Beteiligung europäischer Justiz- oder Behördenstellen erfolgen. Eine Fußnote fasst den CLOUD Act zusammen. Eine weitere gibt die Einschätzung des Innenministeriums Baden-Württemberg zur Delos Cloud wieder, deren Anwendungsschicht Software von Microsoft bleibt.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Privacy Policy (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Datenschutzerklärung, abgerufen am 24.10.2026. Sie nennt die eingetragenen Anschriften beider Gesellschaften: Anthropic PBC in San Francisco und Anthropic Ireland in Dublin. Verantwortlich für Nutzer im EWR, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz ist die Gesellschaft in Irland.

  • Originalarbeiterreichbar

    OpenAI, Services Agreement (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Services Agreement für Geschäftskunden, aktualisiert am 01.12.2025 und gültig ab 01.01.2026. Abschnitt 3.3 (e) untersagt, Ausgaben zum Entwickeln von KI-Modellen zu nutzen, die mit OpenAIs Produkten und Diensten konkurrieren, außer im Rahmen einer Permitted Exception. Die Definition nennt zwei Ausnahmen. Erlaubt sind Modelle, die Daten einordnen, klassifizieren oder ordnen, etwa Embeddings oder Klassifizierer, solange sie nicht an Dritte gehen. Erlaubt ist außerdem das Abstimmen von Modellen über OpenAIs eigenes Fine-Tuning.

  • Originalarbeiterreichbar

    Anthropic, Commercial Terms of Service (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Commercial Terms of Service für Geschäftskunden, gültig ab 17.06.2025. Abschnitt D.4 untersagt Kunden, die Dienste für ein konkurrierendes Produkt oder einen konkurrierenden Dienst zu nutzen, ausdrücklich auch zum Training konkurrierender KI-Modelle und zum Weiterverkauf der Dienste. Die Ausnahme mit ausdrücklicher Zustimmung von Anthropic steht hinter dem Weiterverkauf; ob sie auch das Training meint, lässt der Satz offen. Für dieselben Kunden gilt zusätzlich Anthropics Nutzungsrichtlinie.

  • Dokumentationerreichbar

    IONOS, AI Model Hub: Large Language Models (externe Seite, docs.ionos.com)

    docs.ionos.comgeprüft 25.10.2026

    Die Liste der Sprachmodelle im AI Model Hub von IONOS, abgerufen am 20.10.2026. Sie führt unter anderem OpenAI GPT-OSS 120B; die zugehörige Modellkarte nennt den 12.08.2025 als Start bei IONOS.

  • Dokumentationerreichbar

    IONOS, AI Model Hub (externe Seite, docs.ionos.com)

    docs.ionos.comgeprüft 25.10.2026

    Ein europäischer Anbieter, der offene Modelle als Schnittstelle bereitstellt und die Verarbeitung dabei auf Deutschland festlegt. Der Beleg dafür, dass zwischen den großen Betreibern und dem eigenen Server eine weitere Stufe liegt.

  • Dokumentationerreichbar

    OVHcloud, AI Endpoints: Catalog (externe Seite, ovhcloud.com)

    ovhcloud.comgeprüft 25.10.2026

    Der Modellkatalog von OVHcloud AI Endpoints, abgerufen am 20.10.2026. Er führt gpt-oss-120b als Textmodell unter Apache 2.0 mit 117 Milliarden Parametern, Quantisierung fp4 und 131.000 Token Kontext, dazu gpt-oss-20b.

  • Dokumentationerreichbar

    Scaleway, Generative APIs: Supported models (externe Seite, scaleway.com)

    scaleway.comgeprüft 25.10.2026

    Die Liste der Modelle in den Generative APIs von Scaleway, abgerufen am 20.10.2026. Sie führt gpt-oss-120b mit 128.000 Token Kontext unter Apache 2.0 und empfiehlt dafür die Responses API.

  • Dokumentationerreichbar

    STACKIT, AI Model Serving (externe Seite, stackit.com)

    stackit.comgeprüft 25.10.2026

    Die Produktseite von STACKIT, der Cloud der Schwarz-Gruppe, zu AI Model Serving. Sie sagt zu, Daten und Anfragen weder zu speichern noch für das Training zu verwenden. Die Preistabelle führt am 20.10.2026 offene Modelle, alle in der Region EU01: Gemma 4 31b, gpt-oss 120b und 20b, Llama 3.3 70B, Qwen3 VL 235B, Qwen3.6 27B, Qwen3.8 27B und zwei Modelle für Einbettungen. Die Leistungsbeschreibung in Fassung 1.4 gilt laut der Seite ab dem 06.11.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    OVHcloud, AI Endpoints: Features, Capabilities and Limitations (externe Seite, docs.ovhcloud.com)

    docs.ovhcloud.comgeprüft 25.10.2026

    Die Doku des französischen Anbieters OVHcloud zu AI Endpoints, Stand 03.02.2026. Die Infrastruktur steht in Gravelines in Frankreich, und Daten werden laut der Seite während und nach der Nutzung eines Modells weder gespeichert noch weitergegeben. Welche Modelle es gibt, steht im Katalog (ovh-ai-katalog).

  • Dokumentationerreichbar

    Scaleway, Understand the Generative APIs Privacy Policy (externe Seite, scaleway.com)

    scaleway.comgeprüft 25.10.2026

    Die Datenschutzerklärung des französischen Anbieters Scaleway für seine Generative APIs, geprüft am 03.10.2025. Voreingestellt ist eine Verarbeitung ohne Speicherung der Inhalte. Nur bei Fehlern oder Missbrauch speichert Scaleway den Inhalt einer Anfrage bis zu zwei Wochen. Personenbezogene Daten liegen laut der Seite in Paris, die Modelle laufen auf eigener Infrastruktur in Europa ohne Dienste Dritter. Dazu steht eine Selbstauskunft: Als europäisches Unternehmen unterliege Scaleway keinen extraterritorialen Gesetzen wie dem CLOUD Act der USA.

  • Dokumentationerreichbar

    T-Systems, AI Foundation Services: Available Models (externe Seite, docs.llmhub.t-systems.net)

    docs.llmhub.t-systems.netgeprüft 25.10.2026

    Die Modellliste von T-Systems für die AI Foundation Services, mit Cloud, Serverstandort und Verarbeitungsort je Modell, abgerufen am 20.10.2026. Offene Modelle wie GPT-OSS 120B, Gemma 4 und Mistral Small 4 laufen in der T-Cloud in Deutschland. Claude Opus 5.5 und Sonnet 5.5 laufen bei Google Cloud in Europa mit Verarbeitung in der EU, GPT-6 Luna und die Reihe 5.6 bei Azure in Schweden mit Verarbeitung in der EU, GPT-6.1 Sol bei Azure weltweit, die Gemini-Modelle weltweit. Geschlossene Modelle reicht T-Systems an Microsoft Azure oder Google Cloud weiter, die laut der Seite Unterauftragsverarbeiter weltweit einsetzen dürfen.

  • Dokumentationerreichbar

    AWS, Amazon Bedrock model card: OpenAI gpt-oss-120b (externe Seite, docs.aws.amazon.com)

    docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026

    Die Modellkarte von AWS zu gpt-oss-120b in Bedrock, abgerufen am 20.10.2026. Laut der Tabelle zur regionalen Verfügbarkeit läuft das Modell nur innerhalb einer Region, in Europa in Frankfurt, Stockholm, Mailand, Irland und London. Ein geografisches oder globales Profil gibt es außer in der US GovCloud nicht.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, README von gpt-oss beim Commit 5681a6b (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Die README des Repos openai/gpt-oss. Sie beschreibt die beiden Modelle und die Speicherung der Expertengewichte in MXFP4. Als Wege zum Ausführen nennt sie Transformers, vLLM, eine eigene Referenz, Ollama und LM Studio. Die Referenz in PyTorch dient dem Lernen, rechnet alles in BF16 und braucht vier H100. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Dokumentationerreichbar

    Google Cloud, Google Distributed Cloud air-gapped (externe Seite, cloud.google.com)

    cloud.google.comgeprüft 25.10.2026

    Googles Produktseite zu Google Distributed Cloud air-gapped, einer vollständig getrennten Cloud im Rechenzentrum des Kunden, die Google verwaltet. Sie meldet Gemini als verfügbar und nennt Automatisierung, Erzeugung von Inhalten, Suche und Zusammenfassung vor Ort. Die Seite nennt weder die Gemini-Fassung noch ein Datum.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, Deployment types for Microsoft Foundry Models (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Microsofts Übersicht der Bereitstellungstypen für die Modelle in Foundry, Stand 13.08.2026. Global rechnet in jeder Azure-Region, Data Zone innerhalb einer von Microsoft festgelegten Zone (USA, EU oder Asien-Pazifik), Standard und Regional Provisioned in der gewählten Azure-Geografie. Die EU-Zone folgt der EU Data Boundary und kann damit auch EFTA-Staaten wie Norwegen und die Schweiz einschließen. Microsoft darf einer Zone ohne Ankündigung Regionen hinzufügen. Ein neues Modell erscheint zuerst als Global, dann als Data Zone und zuletzt in der Geografie, für die letzte Stufe ohne zugesagten Termin. Global Standard ist laut der Seite zugleich die günstigste Stufe.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, What is the EU Data Boundary? (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Microsofts Beschreibung der EU Data Boundary, inhaltlich zuletzt aktualisiert am 26.02.2025. Sie umfasst die 27 EU-Staaten und die vier EFTA-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Rechenzentren nennt die Seite in 15 Ländern, darunter Norwegen und die Schweiz. Für Azure gilt die Zusage für regionale Dienste, die ein Kunde in einer Region innerhalb der Grenze einrichtet. Die Fälle, in denen Daten die Grenze weiter verlassen, beschreibt Microsoft auf eigenen Unterseiten.

  • Originalarbeiterreichbar

    Entscheidung 2000/518/EG der Kommission zur Angemessenheit des Schutzes personenbezogener Daten in der Schweiz, konsolidierte Fassung (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Die Entscheidung der Kommission vom 26.07.2000, nach der die Schweiz ein angemessenes Schutzniveau für personenbezogene Daten aus der Gemeinschaft gewährleistet, in der konsolidierten Fassung vom 17.12.2016. Sie beruht auf der früheren Datenschutzrichtlinie 95/46/EG und gilt unter der DSGVO fort.

  • Originalarbeiterreichbar

    Durchführungsbeschluss (EU) 2021/1772 zur Angemessenheit des Schutzes personenbezogener Daten durch das Vereinigte Königreich, konsolidierte Fassung (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Der Angemessenheitsbeschluss der Kommission vom 28.06.2021 für das Vereinigte Königreich in der konsolidierten Fassung vom 23.12.2025. Nach Artikel 1 bietet das Vereinigte Königreich für Daten, die im Rahmen der DSGVO dorthin gehen, ein angemessenes Schutzniveau. Nach der Verlängerung durch den Durchführungsbeschluss (EU) 2025/2574 vom 19.12.2025 gilt er bis zum 27.12.2031.

  • Originalarbeiterreichbar

    Verordnung (EU) 2016/679, Datenschutz-Grundverordnung, konsolidierte Fassung (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Der Verordnungstext in der konsolidierten Fassung, die EUR-Lex führt: Begriffe (Artikel 4), Auftragsverarbeitung (Artikel 28) und Übermittlung in Drittländer (Artikel 45) und automatisierte Entscheidungen im Einzelfall (Artikel 22). Die Erwägungsgründe stehen nur im Amtsblatt.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, EU Data Boundary transfers for optional service capabilities (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Microsofts Liste der Funktionen, die ein Kunde selbst einschaltet und die Daten aus der EU Data Boundary führen können, Stand 27.03.2026. Für die Modelle in Foundry heißt das: Wählt ein Kunde einen Global-Typ, können Eingaben und Ausgaben weltweit verarbeitet werden, auch wenn die Ressource in einer Region der EU liegt. Für die Verarbeitung in der EU verweist die Seite auf die Data Zone. Administratoren können Global-Typen per Azure Policy sperren.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, Services that transfer a subset of data out of the EU Data Boundary on an ongoing basis (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Microsofts Liste der Dienste, die dauerhaft einen Teil der Daten aus der EU Data Boundary übermitteln, Stand 09.10.2026. Für zugelassene KI-Unterauftragsverarbeiter, ausdrücklich auch Modelle unter dem Betrieb von OpenAI, verarbeitet der Unterauftragsverarbeiter Kundendaten innerhalb der Grenze und darf eine pseudonyme Nutzerkennung oder Sitzungskennung auch in den USA verarbeiten und speichern. Für Copilot in Microsoft 365, Dynamics 365, Power Platform und Copilot Studio können Eingaben und Antworten bei Lastspitzen in den USA, Kanada und Australien verarbeitet werden, wenn der Mandant das zulässt.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, Continuing data transfers that apply to all EU Data Boundary Services (externe Seite, learn.microsoft.com)

    learn.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Microsofts Liste der Übermittlungen aus der EU Data Boundary, die für alle Dienste gelten, Stand 30.03.2026. Dazu zählen Fernzugriffe von Personal außerhalb der Grenze, wechselnde Netzwege und ein Abschnitt zu den Modellen von Anthropic: Erlaubt ein Kunde sie in Microsofts generativen KI-Diensten, verarbeitet Anthropic die Kundendaten in den USA, gespeichert bleiben sie innerhalb der Grenze. Laut Änderungsprotokoll kam dieser Abschnitt am 07.01.2026 hinzu. Welche Produkte zu den Microsoft Generative AI Services gehören, definiert die Seite nicht.

  • Dokumentationerreichbar

    Microsoft, Azure OpenAI Service pricing (externe Seite, azure.microsoft.com)

    azure.microsoft.comgeprüft 25.10.2026

    Microsofts Preisliste, Abschnitt Fine-tuning models. Die Bereitstellung eines abgestimmten Modells kostet 1,70 Dollar je Stunde, für o4-mini wie für GPT-4.1 und seine kleineren Fassungen. Das Training kostet je Million Token 25 Dollar für GPT-4.1, 5 Dollar für GPT-4.1-mini und 1,50 Dollar für GPT-4.1-nano, ein abgestimmter o4-mini 1,10 Dollar je Million Token hinein und 4,40 Dollar hinaus, alles global, abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    AWS, Increase throughput with cross-Region inference (externe Seite, docs.aws.amazon.com)

    docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026

    Die regionsübergreifende Verarbeitung bei Bedrock: Sie kann Anfragen in Regionen leiten, die im Konto gar nicht freigeschaltet sind, und für Vorgaben zur Datenresidenz empfiehlt Amazon die geografisch begrenzte Variante.

  • Dokumentationerreichbar

    AWS, Supported Regions and models for inference profiles (externe Seite, docs.aws.amazon.com)

    docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026

    AWS zu den Inferenzprofilen von Bedrock. Wer Vorgaben zum Datenort hat, soll die Zielregionen eines Profils für jede Ausgangsregion abfragen, denn Profile und Zielregionen können je Ausgangsregion verschieden sein. Das geografische Präfix in der Kennung eines Profils reicht laut AWS als Nachweis des Rechenorts nicht aus.

  • Dokumentationerreichbar

    Mistral AI, Where do you store my data or my Organization's data? (externe Seite, help.mistral.ai)

    help.mistral.aigeprüft 25.10.2026

    Mistrals Auskunft zum Speicherort: voreingestellt in der EU, über einen eigenen Endpunkt in den USA, und je nach Funktion vorübergehend bei Unterauftragnehmern außerhalb der EU.

  • Dokumentationerreichbar

    STACKIT, AI Model Serving: Service description (externe Seite, docs.stackit.cloud)

    docs.stackit.cloudgeprüft 25.10.2026

    Die Leistungsbeschreibung von STACKIT in der Doku, Stand 24.11.2025. Die Modelle laufen als geteilte Modelle für alle Kunden, und zwischen Projekten und Kunden findet laut der Seite kein Datenaustausch statt. Anfragen gehen an eine Schnittstelle, die mit der von OpenAI kompatibel ist.

  • Dokumentationerreichbar

    Mistral AI, Trust Center: Subprocessors (externe Seite, trust.mistral.ai)

    trust.mistral.aigeprüft 25.10.2026

    Mistrals Liste der Unterauftragsverarbeiter, abgerufen am 20.10.2026, 25 Einträge. Für Studio und die API stehen Microsoft (Cloud-Infrastruktur, Schweden und Norwegen), Google (Niederlande, Belgien und für den US-Endpunkt die USA), Mistral Compute in Frankreich und CoreWeave als Inferenzanbieter im EWR. Für Studio und API nennt die Liste außerdem Dienste in den USA für Bildgenerierung und Websuche.

  • Dokumentationerreichbar

    CoreWeave, Contact us (externe Seite, coreweave.com)

    coreweave.comgeprüft 25.10.2026

    Die Kontaktseite von CoreWeave, abgerufen am 24.10.2026. Am Fuß der Seite steht die Anschrift des Unternehmens in Livingston, New Jersey.

  • Datenerreichbar

    U.S. Department of Justice, CLOUD Act Resources (externe Seite, justice.gov)

    justice.govgeprüft 25.10.2026

    Die Sammelseite des US-Justizministeriums zum CLOUD Act, zuletzt aktualisiert am 24.10.2023. Abkommen nach dem CLOUD Act führt sie mit dem Vereinigten Königreich (unterzeichnet am 03.10.2019) und Australien (15.12.2021). Für Kanada nennt sie den Beginn von Verhandlungen am 22.03.2022, für die EU die Wiederaufnahme der Verhandlungen über elektronische Beweismittel am 03.03.2023. Ein Abkommen mit der EU führt die Seite nicht.

  • Originalarbeiterreichbar

    US Department of Justice, Landmark U.S.-UK Data Access Agreement Enters into Force (externe Seite, justice.gov)

    justice.govgeprüft 25.10.2026

    Pressemitteilung des US-Justizministeriums vom 03.10.2022: Das Abkommen mit dem Vereinigten Königreich über den Zugang zu elektronischen Daten nach dem CLOUD Act tritt an diesem Tag in Kraft. Anordnungen britischer Behörden dürfen sich nicht gegen US-Personen oder Personen in den USA richten und müssen eine schwere Straftat betreffen.

  • Originalarbeiterreichbar

    US Department of State, Australia (24-130.1), Agreement on Access to Electronic Data for the Purpose of Countering Serious Crime (externe Seite, state.gov)

    state.govgeprüft 25.10.2026

    Der Eintrag im Vertragsverzeichnis des US-Außenministeriums zum Abkommen mit Australien nach dem CLOUD Act: unterzeichnet am 15.12.2021 in Washington, in Kraft seit dem 30.01.2024.

  • Originalarbeiterreichbar

    Europäische Kommission, EU-US announcement on the resumption of negotiations for an EU-US agreement to facilitate access to electronic evidence (externe Seite, commission.europa.eu)

    commission.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Meldung der Kommission vom 02.03.2023: Kommission und US-Justizministerium nehmen die Verhandlungen über ein Abkommen zum Zugang zu elektronischen Beweismitteln in Strafverfahren wieder auf. Die Sammelseite des Justizministeriums führt dieselbe Mitteilung unter dem 03.03.2023.

  • Originalarbeiterreichbar

    Rat der EU, Joint press release following the EU-US Ministerial Meeting on Justice and Home Affairs, 21 June 2024, Brussels (externe Seite, consilium.europa.eu)

    consilium.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Gemeinsame Erklärung nach dem Ministertreffen EU-USA zu Justiz und Inneres am 20. und 21.06.2024: Beide Seiten begrüßen weitere Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Abkommen zu elektronischen Beweismitteln und wollen sie voranbringen und abschließen.

  • Originalarbeiterreichbar

    Rat der EU, Justice and Home Affairs Council, 12-13 June 2025 (externe Seite, consilium.europa.eu)

    consilium.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Die Seite zur Tagung des Rats für Justiz und Inneres am 12. und 13.06.2025. Unter den sonstigen Punkten informierte die Kommission über die Verhandlungen mit den USA über ein Abkommen zu elektronischen Beweismitteln. Einen Inhalt nennt die Seite nicht.

  • Dokumentationerreichbar

    Europäische Kommission, E-evidence: cross-border access to electronic evidence (externe Seite, commission.europa.eu)

    commission.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Die Seite der Kommission zu elektronischen Beweismitteln, zuletzt geändert am 29.09.2026. Sie führt die Verhandlungen mit den USA als laufend und nennt die Geltung der EU-Regeln: Richtlinie ab 18.02.2026, Verordnung ab 18.08.2026.

  • Originalarbeiterreichbar

    18 U.S.C. § 2703, Required disclosure of customer communications or records (externe Seite, govinfo.gov)

    govinfo.govgeprüft 25.10.2026

    Die Vorschrift des US-Rechts zur Herausgabe von Kundendaten, Ausgabe 2024. Absatz (h) erlaubt einem Anbieter, eine Anordnung anzufechten, wenn der Kunde keine US-Person ist, nicht in den USA wohnt und die Herausgabe das Recht einer qualifizierten ausländischen Regierung verletzen würde. Qualifiziert ist eine Regierung mit einem Abkommen nach § 2523, das in Kraft ist. Der Antrag ist binnen 14 Tagen zu stellen.

  • Originalarbeiterreichbar

    Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 17/9179, Einführung der Delos Cloud in der Landesverwaltung Baden-Württemberg (externe Seite, landtag-bw.de)

    landtag-bw.degeprüft 25.10.2026

    Antrag der FDP/DVP mit der Stellungnahme des Innenministeriums vom 15.08.2025, Antwort zu Ziffer 2: Die Delos Cloud biete eine souveräne Infrastruktur unter deutschem Recht. Die Anwendungsebene bleibe Microsoft-Software und unterliege den Vorgaben des CLOUD Act. Zugriffe von Drittstaaten auf Anwendungsdaten seien theoretisch nicht ausgeschlossen, weil die Kontrolle über die Software beim US-Anbieter liege.

  • Originalarbeiterreichbar

    Landtag von Baden-Württemberg, Drucksache 17/10110, Beschlussempfehlungen und Berichte des Ausschusses des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen (externe Seite, landtag-bw.de)

    landtag-bw.degeprüft 25.10.2026

    Bericht über die Beratung des Antrags 17/9179 im Innenausschuss am 22.10.2025, ausgegeben am 22.01.2026, Punkt 6. Der Minister trennte Rechtslage und Risiko: Rechtlich sei ein Zugriff auf die Delos Cloud ausgeschlossen, tatsächlich bestünden die beschriebenen Gefahren.

  • Dokumentationerreichbar

    Delos Cloud GmbH, Startseite (externe Seite, deloscloud.de)

    deloscloud.degeprüft 25.10.2026

    Die Startseite des Anbieters. Unter juristischer Souveränität nennt sie den Betrieb durch eine Gesellschaft nach deutschem Recht mit deutscher Konzernmutter und die deutsche Gerichtsbarkeit für die Plattform. Zum CLOUD Act sagt sie nichts ausdrücklich.

  • Originalarbeiterreichbar

    EDPB und EDPS, Joint Response to the LIBE Committee on the impact of the US Cloud Act (Annex) (externe Seite, edpb.europa.eu)

    edpb.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Die erste rechtliche Einschätzung des Europäischen Datenschutzausschusses und des Europäischen Datenschutzbeauftragten zum CLOUD Act, Anhang zur gemeinsamen Antwort an den Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) des Europäischen Parlaments vom Juli 2019. Abschnitt 1 hält fest: Ohne internationale Übereinkunft oder andere Rechtsgrundlage nach der DSGVO können Anbieter, die dem EU-Recht unterliegen, eine Herausgabe in die USA nicht auf eine solche Anordnung stützen. Die Einschätzung verweist auf Artikel 48 DSGVO.

  • Originalarbeiterreichbar

    EuGH, Urteil vom 16.07.2020, C-311/18 (Schrems II) (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Das Urteil der Großen Kammer des Gerichtshofs vom 16.07.2020 in der Rechtssache Data Protection Commissioner gegen Facebook Ireland und Maximillian Schrems. Nach Nummer 5 des Tenors ist der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US-Datenschutzschild ungültig. Nach Nummer 2 ist bei einer Übermittlung auf Grundlage von Standarddatenschutzklauseln auch zu prüfen, wie die Behörden des Empfängerlands auf die Daten zugreifen können. Nummer 4 lässt die Standardvertragsklauseln von 2010 bestehen.

  • Originalarbeiterreichbar

    Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795, EU-US Data Privacy Framework (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Der Angemessenheitsbeschluss der Kommission vom 10.07.2023. Er gilt nur für Organisationen in den USA, die in der Liste des Data Privacy Framework eingetragen sind.

  • Dokumentationerreichbar

    T-Systems, Impressum (externe Seite, t-systems.com)

    t-systems.comgeprüft 25.10.2026

    Das Impressum der T-Systems International GmbH, abgerufen am 24.10.2026. Die Anschrift liegt in Bonn, eingetragen ist die Gesellschaft beim Amtsgericht Frankfurt am Main.

  • Originalarbeiterreichbar

    Verordnung (EU) 2024/1689, konsolidierte Fassung vom 27.07.2026 (externe Seite, eur-lex.europa.eu)

    eur-lex.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Der Rechtstext in der Fassung nach der Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 vom 08.07.2026, in Kraft seit dem 27.07.2026, mit 88 Änderungen. Vier davon betreffen die Aussagen dieser Seite: Artikel 4 ist neu gefasst und verlangt seither Maßnahmen zur Unterstützung der KI-Kompetenz ohne ein garantiertes Niveau; Artikel 5 hat mit den Buchstaben ba und bb ein neuntes Verbot bekommen, das ab dem 02.12.2026 gilt; Artikel 113 nennt für Hochrisiko-Systeme zwei Termine, den 02.12.2027 für Anhang III und den 02.08.2028 für Anhang I; Artikel 111 gibt erzeugenden Systemen von vor dem 02.08.2026 für die maschinenlesbare Kennzeichnung Zeit bis zum 02.12.2026. Die Adresse der ursprünglichen Fassung (ai-act-2024) zeigt weiter den Wortlaut von 2024.

  • Originalarbeiterreichbar

    Europäische Kommission, Guidelines on the scope of obligations for providers of general-purpose AI models under the AI Act (externe Seite, digital-strategy.ec.europa.eu)

    digital-strategy.ec.europa.eugeprüft 25.10.2026

    Die Seite der Kommission zu ihren Leitlinien, die klären, wie weit die Pflichten der Anbieter von GPAI-Modellen reichen, veröffentlicht am 18.07.2025, mit den Fassungen in allen 24 Amtssprachen. Nummer 60 nennt als Richtwert: Wer ein solches Modell verändert, gilt als Anbieter des veränderten Modells, wenn er dafür mehr als ein Drittel der Trainingsrechenleistung des ursprünglichen Modells einsetzt. Nummer 55 sagt, dass ein nachgelagerter Akteur, der das Modell in ein eigenes System einbaut, Anbieter dieses Systems sein kann.

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