GrundlagenNutzung und Anpassung von LLMsKapitel 03 von 8

Wie ein Modell von einem anderen lernt

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 8 Min. · Stand

Im Januar 2025 hat DeepSeek mit R1 ein Sprachmodell veröffentlicht, das vor seiner Antwort Zwischenschritte schreibt. Zusammen mit ihm erschienen sechs kleinere Modelle mit 1,5 bis 70 Milliarden Parametern. Jedes davon baut auf einem Modell einer anderen Familie auf, Qwen2.5 oder Llama. Nach dem Bericht zu R1 (externe Seite, arxiv.org) hat es an 800.000 Beispielen gelernt, die DeepSeek beim Bau von R1 zusammengestellt hat. Rund 600.000 davon schrieb eine Vorstufe von R1, die übrigen stammen zum Teil aus den Trainingsdaten von DeepSeek-V3.

Dieses Verfahren heißt Destillation. Ein großes Modell, der Lehrer, liefert die Ziele, und ein kleineres, der Schüler, lernt daran. Nach DeepSeek lassen sich die Denkmuster großer Modelle so gezielt nutzen, um kleinere beim Schließen zu verbessern.

Auf dieser Seite kommt Destillation schon in mehreren Kapiteln vor. In Beurteilen und Einordnen, Kapitel 02 ist sie eine von drei Arten, ein Modell an eigene Aufgaben anzupassen, mit ihren Kosten und dem Angebot von AWS. In KI jenseits der Sprachmodelle, Kapitel 10 ist sie ein Grund dafür, dass der Abstand zwischen kleinen und großen Modellen schrumpft. Kapitel 02 zeigt, was offene Lizenzen dazu sagen. Dieses Kapitel zeigt, wie das Verfahren arbeitet, was dabei übertragen wird und wer es mit wessen Modell tun darf.

Ein Lehrer und sechs Schüler aus zwei fremden Familien

Der Bericht nennt für jeden der sechs Schüler das Grundmodell, auf dem er aufsetzt:

  • vier Schüler auf Qwen2.5, mit 1,5, 7, 14 und 32 Milliarden Parametern; die beiden kleinsten setzen auf den Mathe­ma­tik­fas­sungen Qwen2.5-Math auf;
  • ein Schüler auf Llama 3.1 8B;
  • ein Schüler auf Llama 3.3 70B Instruct.

Die Namen verraten den Aufbau. DeepSeek-R1-Distill-Qwen-7B heißt: R1 als Lehrer, Qwen als Basis, 7 Milliarden Parameter. Abgestimmt wurde jeder Schüler auf dieselben Beispiele aus der Entwicklung von R1. Die Modellkarte (externe Seite, huggingface.co) nennt für jeden die Lizenz seiner Basis dazu. Größe und Aufbau bringt der Schüler von seiner Basis mit, und was er kann, hängt auch an ihr. Die dritte Ebene zeigt das am kleinsten Schüler, dessen Basis ein Mathematikmodell ist.

Die Idee ist neun Jahre älter als ihr Name

Den Gedanken veröffentlichten Buciluă, Caruana und Niculescu-Mizil im Jahr 2006. In ihrer Arbeit zur Modellkompression (externe Seite, cs.cornell.edu) beschriftet ein Ensemble einen großen Bestand unbeschrifteter Daten. Ein Ensemble ist ein Verbund vieler Modelle, deren Urteile zusammengelegt werden. Ein kleines neuronales Netz lernt danach an diesen Beschriftungen. Fehlen solche Daten, erzeugt ihr Verfahren künstliche Beispiele.

Die so trainierten Netze waren nach Abschnitt 1 der Arbeit tausendmal kleiner und schneller als die Ensembles und erreichten nahezu deren Leistung. Gemessen haben die drei an Klassifizierern, also an Modellen, die eine Eingabe einer Klasse zuordnen.

Den Namen bekam das Verfahren 2015, in einer Arbeit von Hinton, Vinyals und Dean (externe Seite, arxiv.org). Sie nennt Caruana und seine Mitautoren selbst als Vorreiter. Sie stellt einen Gedanken in den Mittelpunkt: Auch die falschen Antworten eines Modells enthalten Wissen.

Das Beispiel der Arbeit ist ein Bilderkenner. Er hält das Foto eines BMW nur mit sehr kleiner Wahr­schein­lich­keit für einen Müllwagen. Diese Verwechslung ist trotzdem viel wahrscheinlicher als die mit einer Karotte.

Wer vom Lehrer nur die Antwort „BMW“ bekommt, erfährt davon nichts. Wer die ganze Verteilung bekommt, lernt mit, welche Dinge einander ähneln. Diese Wahr­schein­lich­keiten heißen Soft Targets, auf Deutsch weiche Zielwerte.

Zwei Wege führen vom Lehrer zum Schüler

Das BMW-Beispiel stammt aus der Bilderkennung, dort verteilt der Lehrer Wahr­schein­lich­keiten über Klassen. Ein Sprachmodell berechnet an jeder Stelle eine Wahr­schein­lich­keit für jedes Token, das als Nächstes kommen könnte. Daraus ergeben sich die beiden Formen der Destillation.

  • Wahr­schein­lich­keiten je Token. Der Schüler lernt an der Verteilung des Lehrers, Token für Token, ganz oder an einem Ausschnitt. So hat Google die Modelle mit 2 und 9 Milliarden Parametern von Gemma 2 (externe Seite, arxiv.org) trainiert, dazu alle Modelle von Gemma 3 (externe Seite, arxiv.org). Meta hat so die Modelle von Llama 3.2 (externe Seite, github.com) mit 1 und 3 Milliarden Parametern trainiert. Die volle Verteilung hat, wer den Lehrer selbst rechnen lässt: der Hersteller, und bei offenen Gewichten jeder, der das Modell selbst betreibt. Eine Schnittstelle gibt höchstens einen Ausschnitt heraus, bei OpenAI (externe Seite, developers.openai.com) bis zu 20 Token je Stelle. Auch ein Hersteller nimmt mitunter einen Ausschnitt: Bei Gemma 3 sind es 256 Logits je Token.
  • Fertiger Text. Der Lehrer schreibt Antworten, und der Schüler wird auf sie abgestimmt wie auf jeden anderen Trainingstext. Für Sprache haben Kim und Rush (externe Seite, arxiv.org) das 2016 an maschineller Übersetzung ausgearbeitet. Auf diesem Weg sind die sechs R1-Schüler entstanden. Ebenso entstand 2023 Alpaca (externe Seite, crfm.stanford.edu) aus Stanford, ein LLaMA 7B, abgestimmt auf 52.000 Beispiele eines Modells von OpenAI. Diesen Weg kann jeder gehen, der dem Lehrer Fragen stellen kann, auch über eine Schnittstelle. Hersteller gehen ihn ebenso: Die rund 600.000 Beispiele zum Schließen hat DeepSeek mit einer Vorstufe des eigenen R1 erzeugt.
Zwei Wege vom Lehrer zum Schüler: Wahrscheinlichkeiten je Token oder ein fertiger Text, und wer welchen Weg gehen kann. Oben steht der Lehrer, ein großes Modell. Er bekommt als Eingabe das Bild eines BMW. Von ihm führen zwei Wege nach unten. Links, Weg 1: Der Lehrer gibt Wahrscheinlichkeiten für die möglichen Antworten aus, im Beispiel Auto 0,98, Müllwagen 0,002 und Karotte 0,000001. Die Werte sind erfunden und dienen der Anschauung. Der Schüler, ein kleines Modell, lernt die Verteilung, auch dass Müllwagen viel wahrscheinlicher ist als Karotte. Ein Sprachmodell gibt so eine Verteilung für jedes Token aus. Die volle Verteilung hat, wer den Lehrer selbst rechnen lässt: der Hersteller und, bei offenen Gewichten, jeder Betreiber. Beispiele sind Gemma 2 in den Größen 2B und 9B und Llama 3.2 1B und 3B, gelernt an Llama 3.1 8B und 70B. Gemma 3 nimmt 256 Logits je Token. Über eine Schnittstelle gibt es höchstens einen Ausschnitt, bei OpenAI bis zu 20 Token je Stelle. Rechts, Weg 2: Der Lehrer antwortet mit einem fertigen Satz, „Das ist ein Auto.“ Der Schüler lernt, diesen Satz zu schreiben. Diesen Weg kann jeder gehen, der den Lehrer fragen kann, soweit dessen Bedingungen es erlauben, auch der Betreiber selbst. DeepSeek hat so seine R1-Schüler gelernt, mit Beispielen aus dem eigenen Bau von R1, Alpaca von außen mit text-davinci-003. Gemessen ist in dieser Zeichnung nichts. ZWEI WEGE VOM LEHRER ZUM SCHÜLER Lehrer, ein großes Modell Eingabe: das Bild eines BMW WEG 1 · WAHRSCHEINLICHKEITEN Auto Müllwagen Karotte 0,98 0,002 0,000001 erfunden · je Token eine Verteilung WEG 2 · FERTIGER TEXT „Das ist ein Auto.“ eine Antwort, Wort für Wort lernt die Verteilung lernt den Satz Schüler, kleines Modell Schüler, kleines Modell WER DAS KANN Die volle Verteilung hat, wer den Lehrer selbst rechnen lässt: Hersteller, bei offenen Gewichten jeder Betreiber. Gemma 2 (2B, 9B); Llama 3.2 1B und 3B Gemma 3 mit 256 Logits je Token Über eine Schnittstelle höchstens ein Ausschnitt, bei OpenAI bis 20 Token je Stelle. WER DAS KANN Jeder, der den Lehrer fragen kann, soweit seine Bedingungen es erlauben, auch der Betreiber selbst. DeepSeek, mit Beispielen aus dem eigenen Bau von R1; Alpaca von außen, mit text-davinci-003 Gemessen ist in dieser Zeichnung nichts.
Zwei Wege vom Lehrer zum Schüler. Auf dem einen gibt der Lehrer an jeder Stelle eine Verteilung über die möglichen nächsten Token aus, auf dem anderen einen fertigen Satz. Die volle Verteilung hat, wer den Lehrer selbst rechnen lässt, eine Schnittstelle gibt höchstens einen Ausschnitt heraus. Den zweiten Weg kann jeder gehen, der dem Lehrer Fragen stellen kann. Die Zahlen im Bild sind ein ausgedachtes Beispiel, gemessen ist hier nichts.

eigene Darstellung nach Hinton, Vinyals und Dean 2015 (distillation-2015) und Kim und Rush 2016 (sequenz-destillation-2016), Stand 19.10.2026

WegWas der Lehrer liefertWoran der Schüler lerntWer den Weg gehen kannBeispiele
Wahrscheinlichkeiten je Tokeneine Verteilung über die möglichen nächsten Tokenan der Verteilung, Token für Tokenvollständig, wer den Lehrer selbst rechnen lässt: der Hersteller oder bei offenen Gewichten jeder Betreiber; über eine Schnittstelle höchstens ein AusschnittGemma 2 und 3, Llama 3.2 1B und 3B
fertiger Texteine ausgeschriebene Antwortan der Antwort wie an jedem Trainingstextjeder, der dem Lehrer Fragen stellen kann, auch der Hersteller selbstdie sechs R1-Schüler, Alpaca

Aus dem zweiten Weg folgt eine Frage, die sich beim ersten selten stellt: Darf man das?

Der kleinste Schüler ist in Mathematik stark

Der kleinste R1-Schüler hat 1,5 Milliarden Parameter. Tabelle 15 des Berichts vergleicht ihn mit zwei Modellen, GPT-4o in der Fassung vom Mai 2024 und Claude 3.5 Sonnet. Die Aufgaben des Mathe­ma­tik­wett­be­werbs AIME 2024 löst er öfter als GPT-4o, mit 28,9 gegen 9,3 Prozent beim ersten Versuch. Bei Natur­wis­sen­schafts­fragen auf Promotionsniveau liegt er mit 33,8 gegen 49,9 Prozent dahinter. Bei den Pro­gram­mier­auf­gaben von LiveCodeBench sind es 16,9 gegen 32,9 Prozent.

Gegen Claude 3.5 Sonnet zeigt sich dasselbe Muster. Die dritte Ebene zeigt die ganze Tabelle und was neben dem Vorsprung in Mathematik steht.

Eine Arbeit aus Berkeley (externe Seite, arxiv.org) fand 2023 ein verwandtes Muster. Sie stimmte offene Modelle auf Antworten von ChatGPT ab. Menschliche Bewerter hielten die Nachahmer für konkurrenzfähig. Gezielte Messungen zeigten, dass sie bei Aufgaben, die in ihren Beispielen selten vorkamen, kaum Abstand zu ChatGPT aufholten.

Nach den Autoren trafen die Nachahmer den Stil von ChatGPT und verfehlten seine Faktentreue. Gemessen ist das an Modellen von 2023.

Wer von wem lernen darf, steht in den Bedingungen des Lehrers

DeepSeek erlaubt in der Modellkarte von R1 ausdrücklich, das Modell zu destillieren, um andere Sprachmodelle zu trainieren. OpenAI, Google und Anthropic schränken es in ihren Bedingungen ein, in unterschiedlicher Reichweite.

OpenAI (externe Seite, openai.com) und Google (externe Seite, ai.google.dev) untersagen, mit ihren Diensten oder Ausgaben Modelle zu entwickeln, die mit ihnen konkurrieren. Anthropics Geschäfts­be­din­gungen (externe Seite, anthropic.com) sagen dasselbe für konkurrierende KI-Modelle. Anthropics Nut­zungs­richt­linie (externe Seite, anthropic.com) in der Fassung, die ab dem 12.11.2026 gilt, geht weiter. Ausgaben dürfen nur mit vorheriger Erlaubnis zum Training eines KI-Modells genutzt werden, gleich welchen. Die Fassung davor nennt dieselbe Regel für Eingaben und Ausgaben.

Die zweite Ebene stellt die Regeln nebeneinander. Was daraus rechtlich folgt, belegt keine dieser Quellen.

Anthropic und OpenAI berichten außerdem von Kampagnen, mit denen andere Labore nach Darstellung der beiden Anbieter deren Modelle ohne Erlaubnis abgeschöpft haben. Die Zahlen dazu und was sie belegen, stehen in der dritten Ebene.

Vier Prüfschritte für ein kleines Modell

  1. Lehrer und Basis suchen. Die Modellkarte nennt beides, wenn der Hersteller es offenlegt. Bei den R1-Schülern steht es schon im Namen.
  2. Die Bedingungen des Lehrers lesen. Bei einem offenen Lehrer ist das seine Lizenz. Was offene Lizenzen über Ausgaben und Ableger sagen, steht in Kapitel 02.
  3. Am eigenen Fall messen. Grund: Die Stärke eines Schülers kann schmal sein, wie beim kleinsten R1-Schüler. Was eine Testzahl aussagt, steht in Beurteilen und Einordnen, Kapitel 04.
  4. Sicherheit eigens prüfen. Der Sicher­heits­be­richt zu R1 bewertet den Lehrer. Die Schüler kommen darin nicht vor.

Quellen

34 Einträge, davon 2 Schlüsselarbeiten33 erreichbar · 1 abgeschaltet

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar

    Model Compression (externe Seite, cs.cornell.edu)

    cs.cornell.edugeprüft 25.10.2026

    Buciluă, Caruana und Niculescu-Mizil zeigen auf der KDD 2006 (20. bis 23.08.2006), wie ein großes Ensemble einen großen Bestand unbeschrifteter Daten beschriftet und ein kleines neuronales Netz an diesen Daten lernt. Fehlen solche Daten, erzeugt ihr Verfahren MUNGE künstliche Beispiele. Laut Abschnitt 1 sind die so trainierten Netze tausendmal kleiner und schneller als die Ensembles und erreichen nahezu deren Leistung. Gemessen wurde an Klassifizierern, Sprachmodelle kommen in der Arbeit nicht vor. Den Namen Distillation bekam das Verfahren erst 2015.

  • SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar

    Distilling the Knowledge in a Neural Network (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Hinton, Vinyals und Dean geben dem Verfahren am 09.03.2015 seinen Namen, Distillation. Den Gedanken, das Können eines Ensembles in ein einzelnes kleines Modell zu übertragen, schreiben sie selbst Caruana und Mitautoren zu (Buciluă u. a. 2006). Von 2015 stammt der Mechanismus: Der Schüler lernt an den Wahrscheinlichkeiten des Lehrers über alle Antworten, bei erhöhter Temperatur. Auch die Wahrscheinlichkeiten falscher Antworten enthalten Wissen darüber, wie das große Modell verallgemeinert. Gemessen wurde an Ziffernerkennung, Spracherkennung und Googles Bilddatensatz JFT. Sprachmodelle kommen in der Arbeit nicht vor.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Originalarbeiterreichbar

    DeepSeek-R1: Incentivizing Reasoning Capability in LLMs via Reinforcement Learning (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    DeepSeek beschreibt am 22.01.2025 ein Modell mit offenen Gewichten, das Zwischenschritte über Reinforcement Learning erwirbt. Damit ist der zweite Skalierungspfad, mehr Rechenzeit zur Antwortzeit, nicht mehr auf geschlossene Anbieter beschränkt.

  • Dokumentationerreichbar

    DeepSeek-R1 Model Card, beim Commit 56d4cbb (externe Seite, huggingface.co)

    huggingface.cogeprüft 25.10.2026

    Die Modellkarte von DeepSeek-R1 auf Hugging Face im Stand des Commits 56d4cbb vom 27.03.2025. Abschnitt 7 stellt Code und Gewichte unter die MIT-Lizenz und erlaubt ausdrücklich Destillation zum Training anderer Sprachmodelle. Darunter nennt die Karte für jeden Schüler die Herkunft: Die vier Qwen-Schüler stammen aus Qwen2.5 unter Apache 2.0, der 8B-Llama-Schüler aus Llama 3.1 und der 70B-Schüler aus Llama 3.3, jeweils unter deren Lizenz. Abgestimmt wurden die Schüler mit 800.000 Beispielen, die R1 erzeugt hat. Wie die Lizenz des Lehrers und die der Basis zusammenwirken, sagt die Karte nicht.

  • Originalarbeiterreichbar

    Gemma 2: Improving Open Language Models at a Practical Size (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Googles technischer Bericht zu Gemma 2, erschienen am 31.07.2024, hier in Fassung v3 vom 02.10.2024. Die Modelle mit 2 und 9 Milliarden Parametern lernen im Vortraining an der Verteilung, die ein größeres Lehrermodell für das nächste Token berechnet. Laut Abschnitt 1 sahen sie dabei mehr als das 50-Fache der rechnerisch optimalen Tokenmenge. Tabelle 6 vergleicht ein 2B-Modell nach 500 Milliarden Token: von Grund auf trainiert 60,3 Punkte, aus einem 7B-Lehrer destilliert 67,7 Punkte, gemittelt über drei Benchmarks. Alle Zahlen sind Angaben des Herstellers über die eigenen Modelle.

  • Originalarbeiterreichbar

    Gemma 3 Technical Report (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Googles technischer Bericht zu Gemma 3 vom 25.03.2025. Alle Modelle der Familie, von 1 bis 27 Milliarden Parametern, sind mit Destillation trainiert. Abschnitt 2.2 beschreibt das Verfahren: je Token 256 Logits, ausgewählt nach den Wahrscheinlichkeiten des Lehrers. Abschnitt 5.4 prüft die verbreitete Annahme, ein kleinerer Lehrer sei für kleine Schüler besser. Sie gilt dort für kurze Trainingsläufe und kehrt sich bei langen um (Figur 8). Alle Angaben stammen vom Hersteller selbst.

  • Dokumentationerreichbar

    Llama 3.2 Model Card, beim Commit 0e0b8c5 (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Metas Modellkarte zu Llama 3.2 im Stand des Commits 0e0b8c5 vom 10.10.2025; als Model Release Date nennt sie den 24.10.2024. Laut Abschnitt Training Data bekamen die Modelle mit 1 und 3 Milliarden Parametern im Vortraining die Logits von Llama 3.1 8B und 70B als Zielwerte je Token. Nach dem Beschneiden holte Destillation die Leistung zurück. Die Tabelle zum Rechenaufwand nennt 833.000 GPU-Stunden Training und 86.000 GPU-Stunden für das Erzeugen der Logits. Es sind Angaben des Herstellers.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI API Reference: Create a model response (externe Seite, developers.openai.com)

    developers.openai.comgeprüft 25.10.2026

    Die Referenz der Responses-Schnittstelle von OpenAI. Der Parameter top_logprobs gibt je Position im Text bis zu 20 der wahrscheinlichsten Token mit ihrer logarithmierten Wahrscheinlichkeit zurück. Von außen ist damit ein Ausschnitt der Verteilung je Token sichtbar, die volle Verteilung bleibt beim Anbieter.

  • Originalarbeiterreichbar

    Sequence-Level Knowledge Distillation (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Kim und Rush übertragen am 25.06.2016 die Destillation auf maschinelle Übersetzung, veröffentlicht auf der EMNLP 2016. Neben dem Abgleich je Wort führen sie zwei Formen auf der Ebene ganzer Sätze ein, bei denen der Schüler an den fertigen Übersetzungen des Lehrers lernt. Damit wird der ausgegebene Text eines Modells selbst zum Lernziel. Ihr bester Schüler übersetzt zehnmal schneller als der Lehrer, bei geringem Qualitätsverlust. Die Arbeit nennt Buciluă 2006 und Hinton 2015 als Vorläufer. Gemessen wurde Übersetzung, heutige Chatmodelle kommen nicht vor.

  • Originalarbeiterreichbar

    Alpaca: A Strong, Replicable Instruction-Following Model (externe Seite, crfm.stanford.edu)

    crfm.stanford.edugeprüft 25.10.2026

    Stanford CRFM stellt am 13.03.2023 Alpaca 7B vor, ein LLaMA 7B, abgestimmt auf 52.000 Beispiele, die das OpenAI-Modell text-davinci-003 erzeugt hat. Die Daten kosteten laut Seite unter 500 Dollar, das Training unter 100 Dollar. Als einen Grund gegen kommerzielle Nutzung nennt die Seite die Nutzungsbedingungen von OpenAI, die das Entwickeln konkurrierender Modelle untersagen. Halluzination beschreibt sie als häufigen Fehler, auch im Vergleich zum Lehrer. Ein späterer Vermerk auf derselben Seite meldet die öffentliche Vorführung als abgeschaltet, unter anderem wegen unzureichender Inhaltsfilter. Die Bewertung stammt von den fünf studentischen Autoren selbst.

  • Originalarbeiterreichbar

    The False Promise of Imitating Proprietary LLMs (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Gudibande und Mitautoren an der UC Berkeley stimmen am 25.05.2023 offene Basismodelle mit 1,5 bis 13 Milliarden Parametern auf 0,3 bis 150 Millionen Token an Antworten von ChatGPT ab. Menschliche Bewerter halten die Nachahmer für konkurrenzfähig. Gezielte automatische Messungen zeigen dagegen, dass sie bei Aufgaben, die in den Nachahmungsdaten selten vorkommen, kaum Abstand zu ChatGPT aufholen. Die Autoren erklären die Lücke damit, dass die Nachahmer den Stil von ChatGPT treffen und seine Faktentreue verfehlen. Vorabdruck auf arXiv, gemessen an Basismodellen von 2023.

  • Originalarbeiterreichbar

    OpenAI, Europe Terms of Use (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Nutzungsbedingungen für Europa, zuletzt aktualisiert am 16.01.2026; einen gesonderten Geltungsbeginn nennt die Seite nicht. Unter den verbotenen Nutzungen stehen das automatische oder programmatische Extrahieren von Daten oder Ausgaben und das Entwickeln von Modellen mit Ausgaben, die mit OpenAI konkurrieren. Es sind Vertragsbedingungen für Nutzer, die ihnen zugestimmt haben.

  • Originalarbeiterreichbar

    Gemini API Additional Terms of Service (externe Seite, ai.google.dev)

    ai.google.devgeprüft 25.10.2026

    Googles Zusatzbedingungen für die Gemini API und Google AI Studio, gültig ab 23.03.2026. Sie untersagen, die Dienste zu nutzen, um Modelle zu entwickeln, die mit ihnen konkurrieren. Ebenso untersagt ist der Versuch, Bestandteile der Dienste nachzubauen oder zu extrahieren, einschließlich der zugrunde liegenden Daten und Modelle.

  • Originalarbeiterreichbar

    Anthropic, Commercial Terms of Service (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Commercial Terms of Service für Geschäftskunden, gültig ab 17.06.2025. Abschnitt D.4 untersagt Kunden, die Dienste für ein konkurrierendes Produkt oder einen konkurrierenden Dienst zu nutzen, ausdrücklich auch zum Training konkurrierender KI-Modelle und zum Weiterverkauf der Dienste. Die Ausnahme mit ausdrücklicher Zustimmung von Anthropic steht hinter dem Weiterverkauf; ob sie auch das Training meint, lässt der Satz offen. Für dieselben Kunden gilt zusätzlich Anthropics Nutzungsrichtlinie.

  • Originalarbeiterreichbar

    Anthropic, Usage Policy (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Usage Policy in der Fassung, die am 08.10.2026 erschienen ist und ab dem 12.11.2026 gilt. Sie gilt für alle, die Eingaben an Anthropics Produkte schicken, auch für Entwickler, Unternehmen und Kunden über Cloud-Anbieter. Im Abschnitt Do Not Abuse Our Platform untersagt sie, Ausgaben ohne vorherige Erlaubnis von Anthropic zum Training eines KI-Modells zu nutzen, mit den Beispielen model scraping und model distillation. Bis zum 11.11.2026 gilt die Fassung vom 15.09.2025, in der dieselbe Regel für Eingaben und Ausgaben steht.

  • Originalarbeiterreichbar

    DistilBERT, a distilled version of BERT: smaller, faster, cheaper and lighter (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Sanh und Mitautoren destillieren am 02.10.2019 das Sprachmodell BERT in ein kleineres und beziffern Größe, erhaltenes Können und Tempo: 66 gegen 110 Millionen Parameter, 410 gegen 668 Sekunden für einen Durchlauf, 97 Prozent der Punktzahl. Die 97 Prozent sind ein Mittel über neun GLUE-Aufgaben. Je Aufgabe reicht der Anteil von 86 bis 105 Prozent (Tabelle 1, eigene Rechnung). Der Schüler lernt an den weichen Zielwerten des Lehrers und wird aus dessen Schichten initialisiert. Gemessen ist der Median aus fünf Läufen auf den Entwicklungsdaten.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Originalarbeiterreichbar

    Compact Language Models via Pruning and Knowledge Distillation (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Muralidharan und Mitautoren bei NVIDIA leiten am 19.07.2024 aus einem vortrainierten 15-Milliarden-Modell kleinere Modelle ab, durch Beschneiden und anschließende Destillation. Der erste Satz des Abstracts beschreibt den Stand von 2024: Varianten einer Modellfamilie würden derzeit jeweils von Grund auf trainiert. Ein 8- und ein 4-Milliarden-Modell so abzuleiten kostet je Modell bis zu vierzigmal weniger Trainingstoken. Für die ganze Familie aus 15, 8 und 4 Milliarden Parametern nennt derselbe Satz eine Ersparnis an Rechenaufwand um den Faktor 1,8. Gegenüber dem Training von Grund auf melden die Autoren bis zu 16 Prozent bessere MMLU-Werte. Alle Zahlen beziehen sich auf NVIDIAs eigene Modelle.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Model Distillation in the API (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Ankündigung vom 01.10.2024: Model Distillation als Ablauf auf der eigenen Plattform. Ein großes Modell erzeugt Antworten, sie werden als Stored Completions gespeichert, mit Evals bewertet und zum Fine-Tuning eines kleineren Modells genutzt. Destillieren ließ sich laut Ankündigung jedes OpenAI-Modell, Training und Betrieb kosteten so viel wie gewöhnliches Fine-Tuning. Heute steht die Destillation nur noch als Abschnitt im Leitfaden zum Fine-Tuning, und das Fine-Tuning wickelt OpenAI ab.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, Supervised fine-tuning: Distilling from a larger model (externe Seite, developers.openai.com)

    developers.openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Leitfaden zum überwachten Fine-Tuning. Der Abschnitt Distilling from a larger model beschreibt Destillation als Weg zu Trainingsdaten: Ein großes Modell erzeugt Antworten, und die passenden werden zum Datensatz für ein kleineres Modell. Die frühere Adresse des Destillationsleitfadens leitet am 19.10.2026 hierher um. Über dem Leitfaden steht der Vermerk, dass OpenAI die Fine-Tuning-Plattform abwickelt und neue Nutzer keinen Zugang mehr bekommen.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, Deprecations (externe Seite, developers.openai.com)

    developers.openai.comgeprüft 25.10.2026

    Die Liste, in der OpenAI seine Abkündigungen datiert. Der Eintrag vom 07.05.2026 wickelt das Fine-Tuning in drei Schritten ab und nennt für jeden das Datum. Er regelt außerdem, was mit bereits abgestimmten Modellen geschieht, und knüpft deren Ende an das Ende ihres Grundmodells. Für die Sprachdialogmodelle nennt sie den 20.01.2027, für die vier bisherigen Erkenner den 26.02.2027, für die Modelle der Sprachausgabe den 06.01.2027. Als Abschalttag nennt sie den 23.10.2026 unter anderem für gpt-4, gpt-4-turbo und gpt-3.5-turbo, dazu für die abgestimmten Fassungen mehrerer Grundmodelle, darunter gpt-4, gpt-4.1-nano und o4-mini. Als Ersatz empfiehlt sie Grundmodelle, die sich bei OpenAI nicht mehr abstimmen lassen. Der Eintrag vom 14.10.2026 kündigt gpt-4o, gpt-4o-mini, gpt-4.1 und gpt-4.1-mini zum 14.01.2027 ab, ihre abgestimmten Fassungen mit ihnen.

  • Dokumentationabgeschaltet

    Google Cloud, Create distilled text models for PaLM (externe Seite, cloud.google.com)

    cloud.google.comgeprüft 19.10.2026

    Googles frühere Anleitung zur Destillation von Textmodellen in Vertex AI, hier im Archivabbild vom 30.03.2025. Das Verfahren heißt Distilling step by step: Ein großer Lehrer erzeugt Beschriftungen und Begründungen, an denen ein kleinerer Schüler lernt. Lehrer war text-unicorn@001, Schüler text-bison@002, beides PaLM-Modelle. Laut Hinweis auf derselben Seite waren die PaLM-Modelle ab dem 09.10.2024 für neue Projekte gesperrt, am 09.04.2025 endete der Zugang für alle. Die Live-Adresse antwortet am 19.10.2026 mit 404.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Dokumentationerreichbar

    Google Cloud, Tune open models: supervised and distillation fine-tuning (externe Seite, docs.cloud.google.com)

    docs.cloud.google.comgeprüft 25.10.2026

    Googles Dokumentation zum Abstimmen offener Modelle auf der Gemini Enterprise Agent Platform, zuletzt geändert am 15.10.2026. Bei der Destillation erzeugt ein Lehrer Antworten, an denen ein kleinerer Schüler abgestimmt wird. Als Lehrer stehen am 19.10.2026 nur offene Modelle anderer Hersteller zur Wahl (DeepSeek, GLM, Kimi, Qwen), als Schüler Qwen 3 und Gemma 3. Empfohlen wird das Verfahren für mehrschrittiges Schließen, mit geringerem Nutzen, wo der Schüler schon nahe am Lehrer liegt. Die Aufrufe des Lehrers werden gesondert berechnet.

  • Dokumentationerreichbar

    AWS, Prerequisites for model distillation in Amazon Bedrock (externe Seite, docs.aws.amazon.com)

    docs.aws.amazon.comgeprüft 25.10.2026

    Die AWS-Dokumentation der Voraussetzungen für Destillation in Amazon Bedrock mit der Liste der Lehrer und Schüler. Am 19.10.2026 sind Lehrer Amazon Nova Pro und Nova Premier in der Region US East (N. Virginia) sowie Llama 3.1 405B, Llama 3.1 70B und Llama 3.3 70B in der Region US West (Oregon). Ein Hinweis meldet Destillation für Anthropic-Modelle als derzeit nicht verfügbar, ohne bestätigten Zeitplan für die Rückkehr. Das Archivabbild vom 23.04.2026 führt noch Claude 3.7 Sonnet und Claude Sonnet 4 als Lehrer und Claude 3 Haiku als Schüler, das Abbild vom 10.06.2026 enthält den Hinweis. Einen Grund nennt die Seite nicht.

  • Originalarbeiterreichbar

    OpenAI, Services Agreement (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Services Agreement für Geschäftskunden, aktualisiert am 01.12.2025 und gültig ab 01.01.2026. Abschnitt 3.3 (e) untersagt, Ausgaben zum Entwickeln von KI-Modellen zu nutzen, die mit OpenAIs Produkten und Diensten konkurrieren, außer im Rahmen einer Permitted Exception. Die Definition nennt zwei Ausnahmen. Erlaubt sind Modelle, die Daten einordnen, klassifizieren oder ordnen, etwa Embeddings oder Klassifizierer, solange sie nicht an Dritte gehen. Erlaubt ist außerdem das Abstimmen von Modellen über OpenAIs eigenes Fine-Tuning.

  • Originalarbeiterreichbar

    Anthropic, Consumer Terms of Service (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Consumer Terms of Service für Privatnutzer, gültig ab 08.10.2025. Abschnitt 3 untersagt, die Dienste zu nutzen, um damit konkurrierende Produkte oder Dienste zu entwickeln, ausdrücklich auch durch Entwickeln oder Trainieren von KI-Modellen.

  • Originalarbeiterreichbar

    Gemma Terms of Use (externe Seite, gemma.ai)

    gemma.aigeprüft 25.10.2026

    Die Nutzungsbedingungen von Google für die Gemma-Modelle bis Gemma 3, Stand 01.04.2026; Gemma 4 steht unter Apache 2.0. Ein Modell, das aus Gewichten oder Ausgaben von Gemma lernt, auch durch Destillation, gilt als Derivat. Die Nutzungsverbote sind an jeden Empfänger weiterzugeben, und Google behält sich vor, die Nutzung bei Verstößen einzuschränken.

  • Dokumentationerreichbar

    Llama 3.1 Model Card, beim Commit 0e0b8c5 (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Die Modellkarte von Meta zu Llama 3.1: drei Größen, je als pretrained und als Instruct-Fassung, Erscheinungstag 23.07.2024. Sie erlaubt ausdrücklich, Ausgaben der Modelle für synthetische Daten und Destillation zu nutzen. Zu den Trainingsdaten sagt sie, es seien rund 15 Billionen Token aus öffentlich verfügbaren Quellen. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Originalarbeiterreichbar

    Llama 2 Community License Agreement, beim Commit 0e0b8c5 (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Die Lizenz, unter der Meta Llama 2 am 18.07.2023 veröffentlicht hat. Abschnitt 1.b.v untersagt, die Llama-Materialien oder ihre Ausgaben zu nutzen, um ein anderes großes Sprachmodell zu verbessern. Ausgenommen sind Llama 2 und davon abgeleitete Werke. Die Lizenz von Llama 3.1 erlaubt dasselbe unter Namenspflicht. Der Permalink zeigt auf einen festen Stand.

  • Originalarbeiterreichbar

    Subliminal Learning: Language models transmit behavioral traits via hidden signals in data (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Cloud und Mitautoren beschreiben am 20.07.2025 Subliminal Learning. Ein Lehrer mit einer Eigenschaft, etwa einer Vorliebe für Eulen oder einer Fehlausrichtung, erzeugt reine Zahlenfolgen, und ein Schüler, der an diesen Folgen lernt, übernimmt die Eigenschaft. Das gilt auch dann, wenn jede Erwähnung herausgefiltert ist, und ebenso für Code und Denkspuren. Bei unterschiedlichen Grundmodellen von Lehrer und Schüler beobachteten die Autoren den Effekt nicht. Die Arbeit entstand im Anthropic Fellows Program, ein Mitautor arbeitet bei Anthropic. Vorabdruck auf arXiv.

  • Originalarbeiterreichbar

    Naseh u. a., R1dacted: Investigating Local Censorship in DeepSeek's R1 Language Model (arXiv 2505.12625) (externe Seite, arxiv.org)

    arxiv.orggeprüft 25.10.2026

    Arbeit von Forschenden der UMass Amherst, der Northeastern University und von GFW Report vom 19.05.2025. Sie misst Zensur in DeepSeek-R1 an 10.030 englischen Aufträgen, ausgewählt danach, dass R1 sie zensiert. DeepSeeks eigene destillierte Schüler zeigen die üblichen Formen nur in sehr wenigen Fällen. Mischen die Verfasser 30 zensierende Beispiele in einen Datensatz von 1.000 Beispielen, zensiert der Schüler beim Thema Taiwan 95,5 Prozent der Testfragen.

  • Originalarbeiterreichbar

    Detecting and preventing distillation attacks (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Bericht vom 23.02.2026 über drei Destillationskampagnen, die das Unternehmen DeepSeek, Moonshot und MiniMax zuordnet. Zusammen sollen es über 16 Millionen Austausche mit Claude über rund 24.000 betrügerische Konten gewesen sein, je Labor über 150.000, über 3,4 Millionen und über 13 Millionen. Derselbe Bericht nennt Destillation ein verbreitetes und legitimes Trainingsverfahren. Zuordnung und Zahlen sind Anthropics eigene Angaben nach eigener Methode. Im Abschnitt Distillation attacks and export controls wirbt der Text für Ausfuhrkontrollen für Chips.

  • Originalarbeiterreichbar

    Disrupting a coordinated model-distillation campaign (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs eigener Bericht vom 30. September 2026 schildert Vorgehen, Zeitraum und Gegenmaßnahmen bei der Kampagne.

  • Originalarbeiterreichbar

    Strengthening our defenses against distillation attacks (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics eigener Bericht über neue Abwehrmethoden gegen Destillation, mit der Angabe von 90 bis 99 Prozent und dem Zhipu-Beispiel.

  • Bericht über nicht öffentliche Unterlagenerreichbar

    Anthropic, Detecting and countering misuse of AI: September 2026 (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Bedrohungsbericht vom September 2026 über Missbrauch, den das Unternehmen zwischen Dezember 2025 und August 2026 unterbunden hat, in sieben Bereichen. Der Abschnitt zur unerlaubten Destillation meldet weitere Angriffe von sieben Laboren aus China, den größten mit über 151 Millionen Austauschen ordnet Anthropic Alibaba zu. Dazu kommt eine Kampagne von Zhipu vor dem Erscheinen von GLM 5.3. Nach Anthropics eigener Forschung gehen die Schutzmaßnahmen von Claude bei einer unerlaubten Destillation nicht mit über. Zuordnung, Zahlen und Forschung sind Angaben des Unternehmens.

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