Claude Code hat im Terminal eine einzige Eingabezeile. Was dort steht, geht mit Enter an Claude. Drei Zeichen am Anfang der Zeile ändern, was mit dem Rest passiert:
| Zeichen | Was folgt | Beispiel |
|---|---|---|
/ | ein Befehl an Claude Code selbst | /clear |
! | ein Befehl für die Shell, direkt ausgeführt | ! git status |
@ | ein Pfad, dessen Datei in die Nachricht kommt | @src/app.ts |
Für Befehle gilt eine feste Regel. Claude Code erkennt einen Befehl nur am
Anfang der Nachricht, und was hinter dem Befehlsnamen steht, bekommt der
Befehl als Argument (Befehlsübersicht (externe Seite, code.claude.com)).
/compact mit einem Satz dahinter fasst also das Gespräch zusammen und
richtet die Zusammenfassung nach diesem Satz aus. Schon das erste / öffnet
eine Liste der verfügbaren Befehle, und jeder weitere Buchstabe filtert sie.
Die Befehle für jeden Tag sind wenige. /clear beginnt ein neues Gespräch,
/compact fasst das bisherige zusammen, /context zeigt, was im Fenster
liegt. /model wechselt das Modell, /usage zeigt den Verbrauch und
/resume holt eine frühere Sitzung zurück. Die ersten drei und den letzten
erklärt Kapitel 05.
Eingabe und Steuern
Claude arbeitet oft minutenlang an einem Auftrag. Die Eingabezeile bleibt in dieser Zeit offen. Eine weitere Nachricht, mit Enter abgeschickt, kommt in eine Warteschlange, und die laufende Arbeit geht weiter. Claude Code zeigt die wartenden Einträge im Gespräch an, bis es sie verschickt (Doku zur Bedienung (externe Seite, code.claude.com)). Grau bleiben sie, bis Claude mit der Antwort darauf beginnt.
Claude bekommt die Nachricht, sobald die gerade laufenden Werkzeugaufrufe fertig sind, noch im selben Arbeitsschritt. Endet der Arbeitsschritt mit Wartendem, geht es ohne weiteren Tastendruck hinaus, in der Reihenfolge, in der es getippt wurde. Damit lässt sich eine Arbeit lenken, während sie läuft: ein vergessenes Detail, eine Korrektur, ein Hinweis auf die richtige Datei. Wer es eilig hat, schickt die Warteschlange mit Ctrl+Enter sofort ab (ab Version 2.1.275). Kennt das Terminal diese Taste nicht, hilft Ctrl+X Ctrl+S. Die Pfeiltaste nach oben holt aus der ersten Zeile heraus alles Wartende zurück in die Eingabe, zum Ändern oder Löschen.
Wer anhalten will, drückt Esc. Die Taste stoppt die laufende Antwort oder den laufenden Werkzeugaufruf mitten im Arbeitsschritt, und was Claude bis dahin erledigt hat, bleibt erhalten (Tastenübersicht (externe Seite, code.claude.com)). Danach lässt sich die Richtung neu vorgeben. Stehen Nachrichten in der Warteschlange, schickt Claude Code sie als Nächstes ab. Bei einer offenen Rückfrage zu einer Berechtigung lehnt Esc die Aktion ab.
Für eine Frage nebenher gibt es /btw, auch während Claude arbeitet. Die
Antwort kommt aus dem, was schon im Gespräch steht: aus den eigenen
Nachrichten, Claudes Antworten und den Ergebnissen der Werkzeuge. Frage und
Antwort erscheinen in einer eigenen Einblendung und gehen nie in den Verlauf
ein (Abschnitt zu /btw (externe Seite, code.claude.com)). Werkzeuge hat /btw
dabei keine. Claude liest für die Antwort also keine Datei und startet keinen
Befehl. Solange der Prompt Cache des Gesprächs warm ist, kostet eine solche
Frage wenig mehr als die Antwort selbst.
Tipps aus dem Terminal 3
TippHit Enter to queue up additional messages while Claude is working.seit 0.2.75
- Warum
- Claude arbeitet oft minutenlang an einem Auftrag. Ein Gedanke, der in dieser Zeit kommt, müsste sonst bis zum Ende warten.
- Was es bewirkt
- Enter stellt die Nachricht in eine Warteschlange. Claude bekommt sie, sobald die laufenden Werkzeugaufrufe fertig sind, und arbeitet mit ihr weiter.
zeigt sich: bis zur dritten NutzungWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippSend messages to Claude while it works to steer Claude in real-timeseit 0.2.108
- Warum
- Ein Auftrag läuft manchmal in die falsche Richtung, bevor Claude fertig ist. Eine Korrektur unterwegs spart den Umweg.
- Was es bewirkt
- Eine Nachricht während der Arbeit erreicht Claude noch im selben Arbeitsschritt. Bis Claude sie aufgreift, steht sie grau im Gespräch.
zeigt sich: immerWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippUse /btw to ask a quick side question without interrupting Claude's current workerstmals belegt 2.1.79
- Warum
- Eine Nebenfrage müsste sonst warten, bis ein langer Lauf fertig ist.
- Was es bewirkt
- Die Antwort erscheint neben der laufenden Arbeit, und Claude arbeitet weiter.
zeigt sich: Lauf über 30 Sekunden, /btw noch nie benutztWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
Modus
Wie viel Claude ohne Rückfrage tun darf, legt der Rechtemodus fest (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)). Im manuellen Modus hält Claude Code vor den meisten Aktionen an, die Dateien ändern, Shell-Befehle ausführen oder ins Netz gehen, und fragt nach. Im Auto-Modus übernimmt ein zweites Modell diese Prüfung, der Klassifikator. Den Modus einer laufenden Sitzung kann man jederzeit wechseln.
Im Terminal geht das mit Shift+Tab. Die Taste schaltet
reihum durch die Modi. Unter der Eingabezeile steht jeweils, welcher gerade
gilt. Neue interaktive Sitzungen im Terminal und in VS Code beginnen ab Version 2.1.283
im Auto-Modus, sofern keine Einstellung etwas anderes festlegt
(Startmodus (externe Seite, code.claude.com)). Vorrang hat zuerst der Schalter
--permission-mode beim Aufruf, danach der Eintrag permissions.defaultMode
in einer Einstellungsdatei.
Die Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) setzt den Schritt eine Fassung später an. Fassung 2.1.283 vom 25.09.2026 betraf dort nur Zugänge über Drittanbieter und Installationen mit abgeschalteter Telemetrie. Für alle Pläne und Anbieter gilt der Auto-Start ab 2.1.284 vom 28.09.2026.
Eine Ausnahme gilt für Organisationen mit der HIPAA-Konfiguration.
Sie gilt nur in Sitzungen, in denen sich jemand mit einem Claude-Enterprise-Konto
anmeldet und Claude Code direkt mit der Claude-API verbunden ist
(Doku zur HIPAA-Einrichtung (externe Seite, code.claude.com)).
Über einen Cloud-Anbieter, ein Gateway oder einen Schlüssel aus der Claude
Console läuft Claude Code ohne sie.
Dort greift der Auto-Start nicht: Eine Sitzung im Terminal oder in VS Code beginnt im
manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt, und das Terminal
weist darauf hin
(Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)).
Das gilt ab Version 2.1.285. Der Auto-Modus bleibt dort wählbar:
Shift+Tab führt zu ihm, und --permission-mode auto
oder permissions.defaultMode in den Benutzereinstellungen lassen die Sitzung
mit ihm beginnen. Für die ganze Organisation geht das über die verwalteten
Einstellungen.
Ein Druck auf Shift+Tab führt aus dem Auto-Modus in den
manuellen Modus, der vor jeder Änderung fragt. Der nächste nimmt Änderungen an
Dateien ohne Rückfrage an, dazu einfache Dateibefehle wie mkdir oder mv.
Der dritte schaltet den Plan-Modus ein: Claude liest Dateien, erkundet auch
mit Shell-Befehlen und legt einen Plan vor. Änderungen am Quelltext sperrt
Claude Code bis zur Freigabe des Plans
(Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)).
Danach geht es zurück in den Auto-Modus. Ist bypassPermissions
freigeschaltet, der Modus ganz ohne Prüfung, kommt er vorher an die Reihe
(Tastenübersicht (externe Seite, code.claude.com)). In einer solchen Sitzung
im Terminal ist die Sperre beim Planen aufgehoben: Eine Änderung, die Claude
dann versucht, läuft ohne Rückfrage.
Wann sich ein Plan lohnt, steht in Kapitel 23. Was jeder Modus
erlaubt und wie der Klassifikator entscheidet, steht in
Kapitel 16.
Zurückspulen
Vor jeder Nachricht, mit der ein Arbeitsschritt beginnt, hält Claude Code den
Stand der Dateien fest, die es in dieser Sitzung bearbeitet. Die Doku nennt
diese Punkte Checkpoints (Doku zu den Checkpoints (externe Seite, code.claude.com)).
Aufbewahrt werden die Schnappschüsse der letzten 100 Checkpoints einer
Sitzung. Sie liegen beim Gespräch und stehen deshalb auch nach einem
/resume noch bereit. Etwa 30 Tage, nachdem eine Sitzung zuletzt einen
Checkpoint angelegt hat, räumt Claude Code ihre Schnappschüsse in der
Voreinstellung weg.
Zweimal Esc bei leerer Eingabezeile oder der Befehl /rewind öffnet das
Menü dazu. Es listet die Nachrichten auf, die man in der Sitzung geschickt
hat. Für jeden Punkt bietet es mehrere Wege zurück: Code und Gespräch
gemeinsam, nur das Gespräch mit dem heutigen Code, oder nur die Dateien mit
dem heutigen Gespräch (Menü im Einzelnen (externe Seite, code.claude.com)).
Die beiden Wege für den Code erscheinen nur, wenn sich nach dem gewählten
Punkt erfasste Dateien geändert haben. Wer das Gespräch zurückdreht, findet die
ursprüngliche Nachricht wieder in der Eingabezeile und kann sie geändert neu
abschicken.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation, Stand 10.10.2026
Zwei weitere Einträge im Menü fassen das Gespräch zusammen, einmal ab dem
gewählten Punkt und einmal bis zu ihm. Das schafft Platz im Kontext, wie ein
gezieltes /compact, und lässt die Dateien unverändert.
Steht Text in der Eingabezeile, leert zweimal Esc zuerst diese Zeile. Der Entwurf landet im Verlauf, die Pfeiltaste nach oben holt ihn zurück.
Die Liste erfasst die Dateien, die Claudes eigene Werkzeuge zum Bearbeiten von
Dateien geändert haben (Grenzen der Checkpoints (externe Seite, code.claude.com)).
An diesen Dateien nimmt das Menü auch zurück, was danach ein Befehl in der
Shell geändert hat.
Eine Datei, die nur ein Befehl in der Shell angefasst hat, gehört nicht dazu:
Löscht oder verschiebt Claude sie mit rm oder mv, lässt sich das über das
Menü nicht zurücknehmen. Dasselbe gilt in der Regel für Änderungen von Hand
außerhalb von Claude Code, für eine parallele Sitzung und für die Arbeit von
Subagents.
Für den dauerhaften Stand bleibt deshalb Git zuständig, mit Commits, Branches und der langen Historie. Die Doku beschreibt Checkpoints als schnellen Rückweg innerhalb einer Sitzung.
Tipps aus dem Terminal 2
TippDouble-tap esc to rewind the code and/or conversation to a previous point in timeseit 2.0.0
- Warum
- Ein Versuch in die falsche Richtung lässt sich so zurücknehmen, ohne von Hand aufzuräumen.
- Was es bewirkt
- Zweimal esc bei leerem Eingabefeld öffnet eine Liste früherer Stände. Man wählt, ob der Code, das Gespräch oder beides zurückgesetzt wird.
zeigt sich: mit Rückweg für den CodeWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippDouble-tap esc to rewind the conversation to a previous point in timeseit 2.0.0
- Warum
- Ein Gespräch läuft manchmal in eine Sackgasse. Der Sprung zu einer früheren Nachricht ist schneller als eine Korrektur, die den Irrweg im Verlauf lässt.
- Was es bewirkt
- Zweimal Esc bei leerer Eingabe öffnet die Liste der bisherigen Nachrichten. Diese Fassung des Hinweises erscheint, wenn es keinen Rückweg für den Code gibt.
zeigt sich: ohne Rückweg für den CodeWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
Die Eingabezeile nimmt mehr auf als getippten Text. Jeder der vier Wege in diesem Abschnitt bringt etwas in den Kontext, und jeder hängt ein wenig am Terminal, in dem Claude Code läuft.
Bilder
Ein Bildschirmfoto mit einer Fehlermeldung, ein Entwurf einer Oberfläche, ein Diagramm: Claude kann Bilder lesen. Die Doku empfiehlt sie überall dort, wo eine Beschreibung in Worten unklar oder umständlich würde (Anleitung zu Bildern (externe Seite, code.claude.com)). Ihre Beispiele reichen vom Fehlerbild mit der Frage nach der Ursache bis zum Entwurf, zu dem Claude das passende CSS schreiben soll.
Drei Wege führen in die Eingabe. Eine Bilddatei lässt sich ins Fenster von Claude Code ziehen. Ein kopiertes Bild kommt mit Ctrl+V hinein, auch auf dem Mac. In iTerm2 geht auch Cmd+V, unter Windows und WSL Alt+V (Tastenübersicht (externe Seite, code.claude.com)). Die Taste für iTerm2 kam mit Version 2.1.0 dazu (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Der dritte Weg ist ein Pfad zur Bilddatei im Text, etwa „Was zeigt /pfad/zum/bild.png?“.
An der Stelle des Bildes steht danach ein Platzhalter der Form [Image #1],
auf den sich der übrige Text beziehen kann. Ein Klick mit gedrückter
Cmd-Taste, unter Windows und Linux mit Ctrl, öffnet das
Bild im Standardprogramm. Mehrere Bilder in einem Gespräch sind möglich
(Anleitung zu Bildern (externe Seite, code.claude.com)).
Tipps aus dem Terminal 3
TippDid you know you can drag and drop image files into your terminal?seit 0.2.75
- Warum
- Ein Entwurf oder ein Fehlerbild liegt oft schon als Datei vor.
- Was es bewirkt
- Eine Bilddatei, die man ins Terminal zieht, landet als Anhang in der Eingabe.
zeigt sich: nicht über SSHWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippUse ctrl+v to paste images from your clipboardseit 0.2.59
- Warum
- Ein Bildschirmfoto zeigt einen Fehler oft schneller als eine Beschreibung.
- Was es bewirkt
- ctrl+v legt das Bild aus der Zwischenablage in die Eingabe. Das gilt auch auf dem Mac, dort heißt die Taste control.
zeigt sich: immerWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippPaste images into Claude Code using control+v (not cmd+v!)seit 0.2.59
- Warum
- Auf dem Mac greift die Hand zum Einfügen nach Cmd+V. Für Bilder ist in den meisten Terminals Ctrl+V vorgesehen.
- Was es bewirkt
- Ctrl+V holt das Bild aus der Zwischenablage in die Eingabe, an seiner Stelle steht ein Platzhalter wie [Image #1]. In iTerm2 geht seit 2.1.0 auch Cmd+V.
zeigt sich: auf dem MacWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
Mehrzeilig schreiben
Enter schickt die Nachricht ab. Für einen Zeilenumbruch gibt es zwei Wege, die
in jedem Terminal ohne Einrichtung gehen: Ctrl+J oder
ein \ am Zeilenende und danach Enter
(Terminal-Einrichtung (externe Seite, code.claude.com)).
Die naheliegende Taste Shift+Enter hängt am Terminal.
In Ghostty, Kitty, iTerm2, WezTerm, Warp, Apple Terminal und Windows Terminal
geht sie ohne Einrichtung. Ab Version 2.1.269 gilt das auch für andere
Terminals mit dem Tastaturprotokoll von Kitty, etwa foot oder Alacritty ab
0.16. Im Terminal von VS Code, Cursor, Devin Desktop und Zed sowie in älterem
Alacritty richtet /terminal-setup die Taste einmalig ein. In gnome-terminal
und den IDEs von JetBrains gibt es sie gar nicht, dort bleiben
Ctrl+J und der Backslash
(Tabelle der Terminals (externe Seite, code.claude.com)).
Unter tmux braucht Shift+Enter zusätzlich drei Zeilen in
der ~/.tmux.conf, auch wenn das Terminal außen herum die Taste kennt.
/terminal-setup gehört deshalb in das äußere Terminal, denn es schreibt in
dessen Konfiguration.
Auf dem Mac kommt eine Eigenheit dazu. Die meisten Terminals reichen die
Option-Taste in der Voreinstellung nicht als Zusatztaste weiter. Abkürzungen
wie Option+Enter für den Zeilenumbruch oder
Option+P für den Modellwechsel bleiben dann wirkungslos
(Option-Taste unter macOS (externe Seite, code.claude.com)). Abhilfe schafft eine
Einstellung im Terminal, meist mit „Use Option as Meta Key“ beschriftet. In
Apple Terminal übernimmt das /terminal-setup. In iTerm2 stellt man unter
Profiles, Keys beide Option-Tasten auf „Esc+“, in VS Code setzt man
"terminal.integrated.macOptionIsMeta": true.
Lange Einfügungen fasst Claude Code zusammen. Ab mehr als 800 Zeichen oder
mehr als drei Zeilen steht in der Eingabe nur ein Platzhalter wie
[Pasted text #1 +120 lines], abgeschickt wird trotzdem der volle Inhalt
(Einfügen langer Texte (externe Seite, code.claude.com)). Claude sieht diesen
Inhalt als eingefügt gekennzeichnet. Anweisungen darin befolgt es nur, soweit
die selbst getippte Nachricht das verlangt, denn ein eingefügter Text kann
Anweisungen enthalten, die man gar nicht selbst geschrieben hat. Diese
Kennzeichnung setzt eine Sitzung voraus, die ihre Feature Flags beim Hersteller
abruft. Für ganze Dateien oder lange Logs rät die Doku, den Inhalt in eine
Datei zu legen und Claude lesen zu lassen. Im Terminal von VS Code können bei
sehr großen Einfügungen sonst Zeichen verloren gehen.
Tipps aus dem Terminal 3
TippPress Shift+Enter to send a multi-line message (Apple Terminal: Option+Enter)ohne Einrichtung seit 2.1.0
- Warum
- Ein Auftrag mit mehreren Punkten liest sich besser in mehreren Zeilen. Enter allein schickt die Nachricht ab.
- Was es bewirkt
- Shift+Enter setzt einen Zeilenumbruch, in Apple Terminal Option+Enter. Wo beides fehlt, geht Ctrl+J in jedem Terminal.
zeigt sich: Taste eingerichtetWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippRun /terminal-setup to enable Shift+Enter for new lines
- Warum
- Manche Terminals melden Shift+Enter wie ein einfaches Enter. Dann schickt die Taste die Nachricht ab.
- Was es bewirkt
- /terminal-setup schreibt die Taste in die Einstellungen des Terminals, etwa in VS Code, Cursor oder Zed. Danach setzt Shift+Enter einen Zeilenumbruch.
zeigt sich: Taste nicht eingerichtetWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippRun /terminal-setup to enable convenient terminal integration like Shift + Enter for new line and more
- Warum
- Einige Abkürzungen von Claude Code brauchen eine Einstellung im Terminal, die es von sich aus nicht mitbringt.
- Was es bewirkt
- Der Befehl richtet je nach Terminal den Zeilenumbruch mit Shift+Enter ein. In Apple Terminal stellt er Option+Enter ein und schaltet den Signalton ab, in iTerm2 erlaubt er den Zugriff auf die Zwischenablage.
zeigt sich: Terminal nicht eingerichtetWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
Shell und Dateien in der Eingabe
Ein ! am Zeilenanfang führt den Rest als Befehl in der Shell aus, etwa
! npm test oder ! git status. Claude muss den Befehl dafür weder deuten
noch freigeben, und Befehl samt Ausgabe landen im Kontext des Gesprächs
(Abschnitt zum Shell-Modus (externe Seite, code.claude.com)). Die Ausgabe
erscheint live. Einen langen Lauf schickt Ctrl+B in den
Hintergrund, und Tab ergänzt frühere !-Befehle aus demselben
Projekt.
Claude antwortet danach von selbst auf die Ausgabe. Nach ! npm test erklärt
es also die Fehlschläge, ohne dass eine zweite Nachricht nötig wäre. Diese
Antwort kostet so viel wie eine gewöhnliche Nachricht. Wer die Ausgabe ohne
Antwort in den Kontext holen will, setzt respondToBashCommands in der settings.json auf
false. Ist die Sandbox eingeschaltet, laufen solche Befehle trotzdem
außerhalb von ihr, denn sie gilt für die Befehle, die Claude selbst ausführt.
Ausgenommen sind Sitzungen im strengen Sandbox-Modus.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation, Stand 10.10.2026
Ein @ vor einem Pfad holt eine Datei oder einen Ordner in die Nachricht.
Claude muss sie dann nicht erst selbst suchen und lesen
(Dateien und Ordner einbinden (externe Seite, code.claude.com)). Der Pfad
darf relativ oder absolut sein. Nach dem @ öffnet sich eine Auswahl
passender Pfade, Enter oder Tab übernimmt den markierten, ein weiteres Enter
schickt ab. Mehrere Dateien in einer Nachricht sind möglich.
Eine Datei kommt mit ihrem Inhalt in die Nachricht, solange sie in die Grenze
des Lesewerkzeugs passt, in der Voreinstellung 25.000 Token. Eine Textdatei
über 256 KB bleibt draußen. Bei einem Ordner sieht Claude die Liste der
Dateien darin. Mit jeder Datei kommt außerdem die CLAUDE.md aus ihrem Ordner
und den Ordnern darüber in den Kontext.
Beides füllt den Kontext. Eine lange Logdatei per @ oder eine lange Ausgabe
per ! steht danach in jeder weiteren Anfrage. Was das kostet, steht in
Kapitel 05.
Diktieren
/voice schaltet die Spracheingabe ein und prüft dabei das Mikrofon. Auf dem
Mac fragt das System beim ersten Mal nach der Erlaubnis dafür. Das Gesprochene
erscheint live in der Eingabezeile, Sprechen und Tippen lassen sich also in
derselben Nachricht mischen (Doku zur Spracheingabe (externe Seite, code.claude.com)).
Die Erkennung ist auf Vokabular aus der Programmierung abgestimmt. Begriffe wie
regex, OAuth oder JSON erkennt sie richtig, und Name des Projekts und
Git-Branch gehen als Hinweise mit ein.
In der Voreinstellung läuft die Aufnahme, solange die Leertaste gedrückt
bleibt.
Claude Code erkennt das Halten an den schnellen Wiederholungen der Taste,
deshalb vergeht ein kurzer Moment, bis die Aufnahme beginnt. Ein einzelner
Druck schreibt weiter ein Leerzeichen. Loslassen beendet die Aufnahme, und der
Text steht an der Stelle des Cursors. Abgeschickt wird mit Enter, es sei denn,
in den Einstellungen steht autoSubmit.
Die Alternative ist der Tap-Modus mit /voice tap. Einmal tippen startet bei
leerer Eingabe, ein zweites Mal beendet die Aufnahme und schickt ab, sofern der
Text mindestens drei Wörter hat. Ein versehentliches Antippen bleibt so ohne
Folgen. Nach 15 Sekunden Stille oder zwei Minuten insgesamt endet die Aufnahme
von selbst. Esc oder Ctrl+C verwirft eine Aufnahme und
stellt die Eingabe so wieder her, wie sie vorher war. Die Taste lässt sich über
die Tastenbelegung ändern. Eine Kombination wie meta+k startet die Aufnahme
schon beim ersten Druck.
Die Umwandlung in Text geschieht beim Anbieter: Claude Code schickt die
Aufnahme an die Server von Anthropic, und verarbeitet wird sie
ausschließlich dort
(Voraussetzungen (externe Seite, code.claude.com)). Nachrichten oder Token
verbraucht das keine, und es zählt auch für die Grenzen in /usage nicht mit.
Dafür braucht es ein Konto bei Claude.ai und ein Mikrofon am eigenen Rechner.
Mit einem API-Schlüssel, über Amazon Bedrock, Google Cloud oder Microsoft
Foundry steht die Funktion nicht zur Verfügung, ebenso in Cloud-Sitzungen und
in Sitzungen per SSH. Die Sprache folgt der Einstellung language, die auch
die Sprache von Claudes Antworten festlegt. Ist sie leer, gilt Englisch.
Deutsch steht mit dem Kürzel de in der Liste der unterstützten Sprachen.
Tipps aus dem Terminal 1
TippUse /voice to enable push-to-talk dictationerstmals belegt 2.1.69
- Warum
- Einen langen Auftrag spricht man oft schneller, als man ihn tippt.
- Was es bewirkt
- /voice schaltet die Spracheingabe ein. In der Voreinstellung nimmt sie auf, solange die Leertaste gedrückt ist; der Ton geht zur Umwandlung an die Server von Anthropic.
zeigt sich: am eigenen Rechner, nicht über SSHWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
Wer Claude Code jeden Tag benutzt, richtet sich Oberfläche und Antworten ein. Die ersten drei Abschnitte betreffen Darstellung und Tasten, der vierte die Form der Antworten.
Darstellung und Terminal
Claude Code hat eine zweite Art, sich im Terminal zu zeichnen, das Vollbild.
Es zeichnet die Oberfläche auf den zweiten Bildschirmpuffer des Terminals, so
wie vim oder htop, und gibt nur die Nachrichten aus, die gerade sichtbar
sind (Doku zum Vollbild (externe Seite, code.claude.com)). Damit verschwindet das
Flackern, der Speicherbedarf bleibt auch in langen Gesprächen gleich, und die
Maus lässt sich benutzen. Die Eingabezeile steht fest am unteren Rand, während
die Ausgabe darüber hereinläuft. Der Name meint diese Übernahme der
Zeichenfläche, das Vollbild funktioniert in jeder Fenstergröße.
Am deutlichsten wirkt es in Terminals, die beim Zeichnen langsam sind, etwa im Terminal von VS Code, in tmux und in iTerm2. Wer dort erlebt, dass die Ansicht während der Arbeit nach oben springt oder aufblitzt, findet hier die Abhilfe.
Umgeschaltet wird mit /tui fullscreen, zurück mit /tui default. Claude
Code speichert die Wahl und startet neu, das Gespräch bleibt dabei erhalten
(Befehlsübersicht (externe Seite, code.claude.com)). In die neue Sitzung gehen
auch Rechtemodus, Effort-Stufe und das zuletzt mit /model gewählte Modell mit
(Doku zum Vollbild (externe Seite, code.claude.com)). Wer Claude Code ab dem
06.05.2026 zum ersten Mal benutzt hat, startet in der Regel ohnehin im
Vollbild, sofern die Sitzung ihre Feature Flags beim Hersteller abruft.
Der Hersteller führt das Vollbild als Research Preview, als Vorschau also,
deren Verhalten sich nach Rückmeldungen noch ändern kann
(Hinweis zur Vorschau (externe Seite, code.claude.com)). Getestet ist es auf den
gängigen Terminals. Auf selteneren oder ungewöhnlich eingerichteten kann die
Darstellung haken, gemeldet wird das mit /feedback.
Im Vollbild übernimmt Claude Code das Suchen und Markieren selbst.
Ctrl+O öffnet den Transkript-Modus, darin sucht / im
Gespräch. Markierter Text wandert beim Loslassen der Maustaste von selbst in
die Zwischenablage.
Dort gibt es auch eine ruhigere Ansicht. /focus blendet die
Zwischenschritte aus. Stehen bleiben die letzte eigene Nachricht, eine
einzeilige Zusammenfassung der Werkzeugaufrufe mit der Diff-Statistik der
Änderungen und die abschließende Antwort
(Befehlsübersicht (externe Seite, code.claude.com)). Die Zusammenfassung zählt
auch die gestarteten Subagents mit. Die Wahl gilt über die Sitzung hinaus, bis
man /focus erneut aufruft.
/theme wählt die Farben von Claude Code: helle und dunkle Varianten, Themen
für Menschen mit Farbsehschwäche, ANSI-Themen mit der Palette des Terminals
und eigene Themen aus ~/.claude/themes/. Die Option auto folgt dem hellen
oder dunklen Hintergrund des Terminals (Befehlsübersicht (externe Seite, code.claude.com)).
Das Farbschema des Terminals selbst legt weiter das Terminalprogramm fest
(Terminal-Einrichtung (externe Seite, code.claude.com)).
Im Terminal von VS Code, Cursor oder Devin Desktop zeigen sich manchmal
Kästchen, verschmierte oder falsche Zeichen. Als wahrscheinliche Ursache nennt
die Fehlersuche (externe Seite, code.claude.com) den GPU-Renderer des
Terminals. Abhilfe schafft es, terminal.integrated.gpuAcceleration in den
Einstellungen des Editors auf "off" zu setzen und das Fenster neu zu laden.
/terminal-setup erledigt das in diesen drei Editoren mit und stellt dabei
auch das Scrollen per Mausrad im Vollbild weicher ein
(Terminal-Einrichtung (externe Seite, code.claude.com)). Zurück geht es mit dem
Wert "auto".
Tipps aus dem Terminal 4
TippTry the new fullscreen renderer · flicker-free output, mouse support, auto-copy on select · /tui fullscreenseit 2.1.110
- Warum
- In langen Gesprächen flackert die gewohnte Darstellung, und die Eingabezeile wandert mit der Ausgabe nach unten.
- Was es bewirkt
- /tui fullscreen schaltet auf die Vollbilddarstellung: ohne Flackern, mit gleichbleibendem Speicherbedarf und Bedienung per Maus. Der Hersteller führt sie als Vorschau.
zeigt sich: Vollbild ausWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippJust want the answer? Run /focus now to hide the steps along the wayseit 2.1.110
- Warum
- Bei einer langen Arbeit interessiert oft nur das Ergebnis. Die Zwischenschritte füllen trotzdem den Bildschirm.
- Was es bewirkt
- /focus zeigt nur die letzte Eingabe, eine Zeile je Werkzeugaufruf und die Antwort. Die Ansicht gibt es im Vollbild, sie bleibt über Sitzungen hinweg eingestellt.
zeigt sich: Vollbild anWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippUse /theme to change the color themeeigene Themen seit 2.1.118
- Warum
- Je nach Terminal passt ein helles oder ein dunkles Farbschema besser, und Diffs sollen in beiden lesbar bleiben.
- Was es bewirkt
- /theme wählt die Farben von Claude Code, seit 2.1.118 auch eigene. Das Farbschema des Terminals selbst bleibt davon unberührt.
zeigt sich: immerWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
TippCorrupted terminal glyphs? Disable terminal GPU acceleration in settings or run /terminal-setup
- Warum
- Im Terminal von VS Code, Cursor oder Devin Desktop erscheinen manchmal Kästchen oder verschmierte Zeichen. Die Ursache liegt dann meist im Terminal.
- Was es bewirkt
- Die GPU-Beschleunigung des Terminals in den Einstellungen des Editors abzuschalten, behebt das meist. /terminal-setup erledigt es in diesen Editoren mit.
zeigt sich: im Terminal von VS CodeWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
Statuszeile
Unter der Eingabe kann eine eigene Zeile stehen. Claude Code startet dafür ein
beliebiges Shell-Skript, reicht ihm die Daten der Sitzung als JSON über die
Standardeingabe und zeigt an, was das Skript ausgibt
(Doku zur Statuszeile (externe Seite, code.claude.com)). So bleiben Füllstand
des Kontexts, Kosten, Git-Status oder etwas ganz anderes ständig im Blick. Mit
einer eigenen Statuszeile blendet Claude Code die meisten Tastenhinweise der
Fußzeile aus, darunter esc to interrupt und den Hinweis zur Spracheingabe.
/statusline schreibt das Skript nach einer Beschreibung in eigenen Worten,
etwa „Modellname und Kontext in Prozent mit Fortschrittsbalken“. Claude Code
legt die Datei in ~/.claude/ ab und nimmt sie in die Einstellungen auf. Ohne
Beschreibung leitet der Befehl die Zeile aus dem eigenen Shell-Prompt ab
(Befehlsübersicht (externe Seite, code.claude.com)).
Die Zeile läuft lokal und verbraucht keine API-Token
(Doku zur Statuszeile (externe Seite, code.claude.com)). Das Skript startet
mit der Sitzung und danach bei bestimmten Anlässen: nach jeder neuen Antwort,
nach /compact, beim Wechsel des Rechtemodus oder wenn ein selbst gesetzter
refreshInterval abläuft. Kommen Änderungen schnell hintereinander, wartet
Claude Code 300 Millisekunden ab und startet das Skript dann einmal. Kommt ein
neuer Anlass, während das Skript noch läuft, bricht Claude Code den laufenden
Aufruf ab.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation, Stand 10.10.2026
Tipps aus dem Terminal 1
TippUse /statusline to set up a custom status line that will display beneath the input boxseit 1.0.71
- Warum
- Füllstand des Kontexts, Kosten und Git-Zweig ändern sich während der Arbeit. Wer sie ständig sehen will, müsste sonst jedes Mal nachsehen.
- Was es bewirkt
- /statusline schreibt nach einer Beschreibung ein Skript, das eine eigene Zeile unter der Eingabe füllt. Es läuft lokal und kostet keine Token.
zeigt sich: keine Statuszeile eingerichtetWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)
Eigene Tastenbelegung
Die Tastenkürzel von Claude Code lassen sich anpassen
(Doku zur Tastenbelegung (externe Seite, code.claude.com)). /keybindings
legt die Datei ~/.claude/keybindings.json an oder öffnet sie. Darin ordnet
jeder Eintrag in einem Kontext eine Taste einer Aktion zu, etwa
Shift+Tab dem Wechsel des Rechtemodus
(chat:cycleMode) oder Ctrl+J dem Zeilenumbruch
(chat:newline). Der Wert null löst eine vorgegebene Belegung. Änderungen an
der Datei erkennt Claude Code von selbst und übernimmt sie ohne Neustart.
Auch Tastenfolgen sind möglich, etwa ctrl+k ctrl+s. Jeder Anschlag muss
innerhalb von 3 Sekunden nach dem vorigen kommen. Wer länger wartet, sieht
einen kurzen Hinweis, und Claude Code bricht die Folge ab.
Einige Kürzel sind fest vergeben und lassen sich nicht umlegen (Reservierte Kürzel (externe Seite, code.claude.com)): Ctrl+C zum Abbrechen, Ctrl+D zum Beenden, dazu Ctrl+M und Ctrl+I, die beim Programm immer als Enter und Tab ankommen.
Wer in tmux oder screen arbeitet, prüft eine neue Belegung zuerst dort. Manche Kürzel kollidieren mit dem Terminal-Multiplexer: Ctrl+B ist das Präfix von tmux und kommt erst doppelt gedrückt bei Claude Code an, Ctrl+A das von GNU screen. Ctrl+Z hält unter Unix den laufenden Prozess an.
Ausgabestile
Ein Ausgabestil ist ein Satz Anweisungen, der Rolle, Ton und Form jeder Antwort einer Sitzung festlegt (Doku zu den Ausgabestilen (externe Seite, code.claude.com)). Neben der Voreinstellung bringt Claude Code vier eigene Stile mit, und eigene lassen sich dazuschreiben.
Die vier heißen Proactive, Concise, Explanatory und Learning. Proactive legt nach einem Auftrag sofort los und trifft Routineentscheidungen ohne Rückfrage. Die Rechte bestimmt weiter der Rechtemodus. Concise kürzt jede Antwort: Claude lässt die Einleitung, die Erzählung der einzelnen Schritte und die Zusammenfassung am Ende weg und beantwortet eine einfache Frage in einem bis drei Sätzen. Die Arbeit selbst erledigt es so gründlich wie sonst. Fehlermeldungen, Sicherheitswarnungen und Rückfragen vor zerstörerischen Aktionen behalten ihre volle Länge.
Explanatory ergänzt kurze Blöcke mit der Überschrift Insight, die die
Entscheidungen hinter dem Code erklären. Learning lässt zusätzlich kleine
Stücke mit einer echten Entwurfsentscheidung offen, markiert mit
TODO(human), und wartet, bis man sie selbst geschrieben hat. Wofür die
beiden beim Einarbeiten in fremden Code taugen, steht in
Kapitel 09.
Gewählt wird mit /output-style, etwa /output-style concise, oder über
/config. Seit Version 2.1.251 gilt ein Wechsel mitten in der Sitzung ab der
nächsten Nachricht, vorher brauchte es dafür /clear oder eine neue Sitzung.
Eigene Stile sind Markdown-Dateien unter ~/.claude/output-styles oder im
Projekt unter .claude/output-styles. Claude Code liest sie beim Start, eine
neue oder geänderte Datei braucht also einen Neustart.
Ein Stil gibt Claude Anweisungen, die es befolgen soll. Die Doku zu den Ausgabestilen (externe Seite, code.claude.com) setzt die Grenze selbst: Dass etwas immer oder nie geschieht, sichert ein Stil nicht zu.
Wer etwas sicher bei jedem Schritt geschehen lassen will, braucht einen Hook. Das ist ein Programm, das Claude Code selbst an festen Stellen startet, etwa zum Formatieren nach jeder Änderung oder zum Sperren eines Befehls. Hooks erklärt Kapitel 18.
Quellen
15 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar
Anthropic, Choose a permission mode (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den sechs Rechtemodi und dazu, in welchem eine Sitzung startet. Sie hält mehrere Dinge fest, die anderswo fehlen. Eine Grenze, die im Gespräch gezogen wird, liegt nirgends als Regel: Der Klassifikator liest sie bei jeder Prüfung neu aus dem Verlauf, und mit dem Verdichten kann sie verschwinden. Eine Freigabe in die Gegenrichtung wirkt dagegen nur, wenn die Nachricht die Handlung und das Gefährliche daran konkret benennt; das bloße Nennen des Verbs hebt eine Sperre nicht auf. Beim Wechsel in den Auto-Modus setzt Claude Code die eigenen weiten Freigaberegeln außer Kraft, weil sie an der Prüfung vorbeiführen würden. Dazu die Liste der geschützten Pfade, die keine Freigaberegel öffnet, und die Schwellen, ab denen der Auto-Modus wieder zu fragen anfängt. Seit einer Ergänzung, gesehen am 23.09.2026, trennt die Seite zwei Prüfwege: In den Anfragen, die Claude Code selbst an den Klassifikator schickt, sieht dieser Nutzernachrichten, Werkzeugaufrufe außer reinen Lesevorgängen und die Projektanweisung, die Ergebnisse der Werkzeugaufrufe dagegen nicht. Seit einer weiteren Überarbeitung, gesehen am 27.09.2026, prüft der Server diesen Weg inzwischen auf jedem Tarif mit direkter API-Verbindung (ab Version 2.1.271), nicht nur auf Enterprise- und API-Konten, dazu bei Cloud-Anbietern und hinter einem eigenen LLM-Gateway (ab 2.1.278) und in einer angemeldeten Claude-Apps-Gateway-Sitzung (ab 2.1.280); was der Server dabei zu sehen bekommt, sagt die Seite weiter nicht. Neu benannt sind auch zwei Ausweichfälle: Prüft der Server eine Sitzung gar nicht, fällt Claude Code auf die eigene Klassifikator-Anfrage zurück; kommt für eine einzelne Handlung kein Urteil zurück, verweigert Claude Code sie. Eine Auskunft der Seite steht unter dem aufklappbaren Abschnitt „How the classifier evaluates actions“ und deshalb hier ohne hinterlegtes Zitat: die Reihenfolge, in der eine Handlung geprüft wird. Seit Version 2.1.283 startet eine Sitzung im Terminal und in der VS-Code-Erweiterung in der Voreinstellung im Auto-Modus, ein Lauf mit -p dagegen meist im manuellen Modus. Im Auto-Modus fragt Claude Code weiter bei eigenen ask-Regeln und vor dem Löschen eines kritischen Pfads, im Terminal mit einer Frist von zwei Minuten (Stand 09.10.2026). Als kritisch gilt dabei nur, was Claude Code als solchen Pfad erkennt (gesehen am 22.10.2026). In einer Organisation mit HIPAA-Konfiguration gilt der Auto-Start nicht: Dort beginnt eine Sitzung im Terminal und in VS Code ab Version 2.1.285 im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt (gesehen am 17.10.2026).
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Commands (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerreferenz aller Befehle in Claude Code, eingebaute Befehle wie mitgelieferte Skills. Sie erklärt, dass ein Befehl nur am Anfang einer Nachricht erkannt wird, der Rest als Argument gilt, und dass Befehle während einer laufenden Antwort in die Warteschlange kommen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Interactive mode (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerreferenz zu Tastenkürzeln, Eingabemodi und interaktiven Funktionen einer Sitzung in Claude Code, darunter Vim-Modus, Befehlsverlauf, Bash-Befehle im Hintergrund, Nachrichten in der Warteschlange, /diff, Nebenfragen mit /btw und die Aufgabenliste.
Dokumentationerreichbar
Claude Code Changelog, Version 2.1.284 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Eintrag nennt die Modellkennung claude-sonnet-5-5 und bestätigt Preis und Kontextfenster von 1M.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Checkpointing (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zum tooleigenen Rückweg: Vor jeder Eingabe wird der Stand der Dateien festgehalten, über ein Menü lässt sich zu jedem dieser Punkte zurück. Sie ist zugleich die Quelle für die Grenzen davon, und die sind der eigentliche Grund, warum daneben eine Versionsverwaltung stehen muss. Am 09.10.2026 stehen dort fünf Grenzen. Was allein ein Shell-Befehl ändert, wird nicht erfasst; seit einer Überarbeitung, gesehen am 23.10.2026, nimmt das Zurückspulen Shell-Änderungen an einer Datei mit, die Claude vorher selbst bearbeitet hat. Änderungen von außen oder aus einer zweiten Sitzung fehlen in der Regel, außer sie treffen eine Datei der laufenden Sitzung. Wiederhergestellt wird kein Pfad, der ein Symlink oder Hardlink ist. Bei Subagenten kommt es auf die Bauart an. Und eine Nachricht, die während eines laufenden Zuges eingeht, bekommt keinen eigenen Checkpoint. Gehalten werden die Dateistände der letzten 100 Checkpoints einer Sitzung. Der Abschnitt "Not a replacement for version control" sagt es selbst.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Set up Claude Code for a HIPAA-ready organization (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Anleitung für die Verwaltung, die Rechner einer Organisation mit HIPAA-Vertrag auf Claude Code vorbereitet. Sie nennt, für welche Sitzungen die HIPAA-Konfiguration gilt: nur mit einem Claude-Enterprise-Konto und einer direkten Verbindung zur Claude-API. Über Cloud-Anbieter, Gateways, eigene Basisadressen oder einen Schlüssel aus der Claude Console läuft Claude Code ohne sie.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Common workflows (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation mit Rezepten für den Alltag mit Claude Code: Prompts zum Erkunden von Code, Beheben von Fehlern, Umbauen, Testen und Erstellen von Pull Requests, dazu das Fortsetzen früherer Sitzungen, parallele Sitzungen in Worktrees, Planen vor dem Bearbeiten, Recherche über Subagenten und Claude in Skripten.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Configure your terminal for Claude Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Einrichtung des Terminals für Claude Code, geordnet nach Symptom: Zeilenumbruch mit Shift+Enter, Option-Taste unter macOS, Signalton nach getaner Arbeit, tmux, Farbschema, Vollbilddarstellung gegen Flackern, große Einfügungen und Vim-Tasten.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Voice dictation (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Spracheingabe in der Kommandozeile von Claude Code, eingeschaltet mit /voice, per Halten oder Antippen einer Taste. Die Umschrift entsteht auf Servern von Anthropic, dorthin wird die Aufnahme gestreamt. Voraussetzung sind ein Claude.ai-Konto und ein lokales Mikrofon.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Fullscreen rendering (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Vollbilddarstellung von Claude Code, als Forschungsvorschau gekennzeichnet. Die Oberfläche zeichnet auf dem alternativen Bildschirmpuffer des Terminals, flackert nicht und lässt sich mit der Maus bedienen. Umgeschaltet wird mit /tui fullscreen und /tui default, das Gespräch bleibt dabei erhalten. Mit welcher Darstellung eine Sitzung startet, hängt von Einstellung, Umgebungsvariablen und dem Datum der ersten Nutzung ab.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Customize your status line (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur eigenen Statuszeile in Claude Code: ein beliebiges Shell-Skript, das Sitzungsdaten als JSON über stdin bekommt und am unteren Rand anzeigt, was es ausgibt, etwa Auslastung des Kontextfensters, Kosten oder Git-Stand.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Troubleshooting (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Fehlersuche in laufendem Claude Code: hohe CPU- und Speicherlast, Hänger, ständig wiederholtes automatisches Verdichten und Probleme der Suche. Für Installation, Anmeldung und Konfiguration verweist eine Tabelle auf die zuständigen Seiten.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Customize keyboard shortcuts (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Tastenbelegung von Claude Code. Die Datei keybindings.json ordnet je Kontext Tasten einer Aktion zu, etwa Shift+Tab dem Wechsel des Rechtemodus oder Ctrl+J dem Zeilenumbruch. Änderungen greifen ohne Neustart. Sieben Kürzel lassen sich nicht umbelegen, darunter Ctrl+C und Ctrl+D.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Output styles (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den Ausgabestilen von Claude Code: Anweisungen, die Rolle, Ton und Form jeder Antwort einer Sitzung festlegen. Neben dem Standard gibt es vier eingebaute Stile, Proactive, Concise, Explanatory und Learning; eigene entstehen als Markdown-Datei. Ein Stil ist eine Anweisung an das Modell und garantiert kein Verhalten, dafür verweist die Seite auf Hooks.