Claude CodeKapitel 03 von 31

Bedienung im Terminal

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 12 Min. · Stand

Claude Code hat im Terminal eine einzige Eingabezeile. Was dort steht, geht mit Enter an Claude. Drei Zeichen am Anfang der Zeile ändern, was mit dem Rest passiert:

ZeichenWas folgtBeispiel
/ein Befehl an Claude Code selbst/clear
!ein Befehl für die Shell, direkt ausgeführt! git status
@ein Pfad, dessen Datei in die Nachricht kommt@src/app.ts

Für Befehle gilt eine feste Regel. Claude Code erkennt einen Befehl nur am Anfang der Nachricht, und was hinter dem Befehlsnamen steht, bekommt der Befehl als Argument (Befehlsübersicht (externe Seite, code.claude.com)). /compact mit einem Satz dahinter fasst also das Gespräch zusammen und richtet die Zusammenfassung nach diesem Satz aus. Schon das erste / öffnet eine Liste der verfügbaren Befehle, und jeder weitere Buchstabe filtert sie.

Die Befehle für jeden Tag sind wenige. /clear beginnt ein neues Gespräch, /compact fasst das bisherige zusammen, /context zeigt, was im Fenster liegt. /model wechselt das Modell, /usage zeigt den Verbrauch und /resume holt eine frühere Sitzung zurück. Die ersten drei und den letzten erklärt Kapitel 05.

Eingabe und Steuern

Claude arbeitet oft minutenlang an einem Auftrag. Die Eingabezeile bleibt in dieser Zeit offen. Eine weitere Nachricht, mit Enter abgeschickt, kommt in eine Warteschlange, und die laufende Arbeit geht weiter. Claude Code zeigt die wartenden Einträge im Gespräch an, bis es sie verschickt (Doku zur Bedienung (externe Seite, code.claude.com)). Grau bleiben sie, bis Claude mit der Antwort darauf beginnt.

Claude bekommt die Nachricht, sobald die gerade laufenden Werkzeugaufrufe fertig sind, noch im selben Arbeitsschritt. Endet der Arbeitsschritt mit Wartendem, geht es ohne weiteren Tastendruck hinaus, in der Reihenfolge, in der es getippt wurde. Damit lässt sich eine Arbeit lenken, während sie läuft: ein vergessenes Detail, eine Korrektur, ein Hinweis auf die richtige Datei. Wer es eilig hat, schickt die Warteschlange mit Ctrl+Enter sofort ab (ab Version 2.1.275). Kennt das Terminal diese Taste nicht, hilft Ctrl+X Ctrl+S. Die Pfeiltaste nach oben holt aus der ersten Zeile heraus alles Wartende zurück in die Eingabe, zum Ändern oder Löschen.

Wer anhalten will, drückt Esc. Die Taste stoppt die laufende Antwort oder den laufenden Werkzeugaufruf mitten im Arbeitsschritt, und was Claude bis dahin erledigt hat, bleibt erhalten (Tastenübersicht (externe Seite, code.claude.com)). Danach lässt sich die Richtung neu vorgeben. Stehen Nachrichten in der Warteschlange, schickt Claude Code sie als Nächstes ab. Bei einer offenen Rückfrage zu einer Berechtigung lehnt Esc die Aktion ab.

Für eine Frage nebenher gibt es /btw, auch während Claude arbeitet. Die Antwort kommt aus dem, was schon im Gespräch steht: aus den eigenen Nachrichten, Claudes Antworten und den Ergebnissen der Werkzeuge. Frage und Antwort erscheinen in einer eigenen Einblendung und gehen nie in den Verlauf ein (Abschnitt zu /btw (externe Seite, code.claude.com)). Werkzeuge hat /btw dabei keine. Claude liest für die Antwort also keine Datei und startet keinen Befehl. Solange der Prompt Cache des Gesprächs warm ist, kostet eine solche Frage wenig mehr als die Antwort selbst.

Tipps aus dem Terminal 3

TippHit Enter to queue up additional messages while Claude is working.seit 0.2.75
Warum
Claude arbeitet oft minutenlang an einem Auftrag. Ein Gedanke, der in dieser Zeit kommt, müsste sonst bis zum Ende warten.
Was es bewirkt
Enter stellt die Nachricht in eine Warteschlange. Claude bekommt sie, sobald die laufenden Werkzeugaufrufe fertig sind, und arbeitet mit ihr weiter.

zeigt sich: bis zur dritten NutzungWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)

TippSend messages to Claude while it works to steer Claude in real-timeseit 0.2.108
Warum
Ein Auftrag läuft manchmal in die falsche Richtung, bevor Claude fertig ist. Eine Korrektur unterwegs spart den Umweg.
Was es bewirkt
Eine Nachricht während der Arbeit erreicht Claude noch im selben Arbeitsschritt. Bis Claude sie aufgreift, steht sie grau im Gespräch.

zeigt sich: immerWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)

TippUse /btw to ask a quick side question without interrupting Claude's current workerstmals belegt 2.1.79
Warum
Eine Nebenfrage müsste sonst warten, bis ein langer Lauf fertig ist.
Was es bewirkt
Die Antwort erscheint neben der laufenden Arbeit, und Claude arbeitet weiter.

zeigt sich: Lauf über 30 Sekunden, /btw noch nie benutztWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)

Modus

Wie viel Claude ohne Rückfrage tun darf, legt der Rechtemodus fest (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)). Im manuellen Modus hält Claude Code vor den meisten Aktionen an, die Dateien ändern, Shell-Befehle ausführen oder ins Netz gehen, und fragt nach. Im Auto-Modus übernimmt ein zweites Modell diese Prüfung, der Klassifikator. Den Modus einer laufenden Sitzung kann man jederzeit wechseln.

Im Terminal geht das mit Shift+Tab. Die Taste schaltet reihum durch die Modi. Unter der Eingabezeile steht jeweils, welcher gerade gilt. Neue interaktive Sitzungen im Terminal und in VS Code beginnen ab Version 2.1.283 im Auto-Modus, sofern keine Einstellung etwas anderes festlegt (Startmodus (externe Seite, code.claude.com)). Vorrang hat zuerst der Schalter --permission-mode beim Aufruf, danach der Eintrag permissions.defaultMode in einer Einstellungsdatei.

Die Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) setzt den Schritt eine Fassung später an. Fassung 2.1.283 vom 25.09.2026 betraf dort nur Zugänge über Drittanbieter und Installationen mit abgeschalteter Telemetrie. Für alle Pläne und Anbieter gilt der Auto-Start ab 2.1.284 vom 28.09.2026.

Eine Ausnahme gilt für Organisationen mit der HIPAA-Konfiguration. Sie gilt nur in Sitzungen, in denen sich jemand mit einem Claude-Enterprise-Konto anmeldet und Claude Code direkt mit der Claude-API verbunden ist (Doku zur HIPAA-Einrichtung (externe Seite, code.claude.com)). Über einen Cloud-Anbieter, ein Gateway oder einen Schlüssel aus der Claude Console läuft Claude Code ohne sie. Dort greift der Auto-Start nicht: Eine Sitzung im Terminal oder in VS Code beginnt im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt, und das Terminal weist darauf hin (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)). Das gilt ab Version 2.1.285. Der Auto-Modus bleibt dort wählbar: Shift+Tab führt zu ihm, und --permission-mode auto oder permissions.defaultMode in den Benut­zer­ein­stel­lungen lassen die Sitzung mit ihm beginnen. Für die ganze Organisation geht das über die verwalteten Einstellungen.

Ein Druck auf Shift+Tab führt aus dem Auto-Modus in den manuellen Modus, der vor jeder Änderung fragt. Der nächste nimmt Änderungen an Dateien ohne Rückfrage an, dazu einfache Dateibefehle wie mkdir oder mv. Der dritte schaltet den Plan-Modus ein: Claude liest Dateien, erkundet auch mit Shell-Befehlen und legt einen Plan vor. Änderungen am Quelltext sperrt Claude Code bis zur Freigabe des Plans (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)). Danach geht es zurück in den Auto-Modus. Ist bypassPermissions freigeschaltet, der Modus ganz ohne Prüfung, kommt er vorher an die Reihe (Tastenübersicht (externe Seite, code.claude.com)). In einer solchen Sitzung im Terminal ist die Sperre beim Planen aufgehoben: Eine Änderung, die Claude dann versucht, läuft ohne Rückfrage. Wann sich ein Plan lohnt, steht in Kapitel 23. Was jeder Modus erlaubt und wie der Klassifikator entscheidet, steht in Kapitel 16.

Zurückspulen

Vor jeder Nachricht, mit der ein Arbeitsschritt beginnt, hält Claude Code den Stand der Dateien fest, die es in dieser Sitzung bearbeitet. Die Doku nennt diese Punkte Checkpoints (Doku zu den Checkpoints (externe Seite, code.claude.com)). Aufbewahrt werden die Schnappschüsse der letzten 100 Checkpoints einer Sitzung. Sie liegen beim Gespräch und stehen deshalb auch nach einem /resume noch bereit. Etwa 30 Tage, nachdem eine Sitzung zuletzt einen Checkpoint angelegt hat, räumt Claude Code ihre Schnappschüsse in der Voreinstellung weg.

Zweimal Esc bei leerer Eingabezeile oder der Befehl /rewind öffnet das Menü dazu. Es listet die Nachrichten auf, die man in der Sitzung geschickt hat. Für jeden Punkt bietet es mehrere Wege zurück: Code und Gespräch gemeinsam, nur das Gespräch mit dem heutigen Code, oder nur die Dateien mit dem heutigen Gespräch (Menü im Einzelnen (externe Seite, code.claude.com)). Die beiden Wege für den Code erscheinen nur, wenn sich nach dem gewählten Punkt erfasste Dateien geändert haben. Wer das Gespräch zurückdreht, findet die ursprüngliche Nachricht wieder in der Eingabezeile und kann sie geändert neu abschicken.

Ein Feld mit vier Ecken: Code zurück oder nicht, Gespräch zurück oder nicht; drei Ecken sind Aktionen des Menüs. Die Wege zurück als Vierfeldertafel. Die Spalten fragen, ob der Code zurückgeht, die Zeilen, ob das Gespräch zurückgeht. Drei Felder sind belegt: Code und Gespräch zusammen, nur das Gespräch mit dem heutigen Code, nur die Dateien mit dem heutigen Gespräch. Das vierte Feld, beides bleibt, heißt nichts tun und ist gestrichelt. ZWEIMAL ESC, DANN FÜR DEN GEWÄHLTEN MERKPUNKT CODE BLEIBT CODE ZURÜCK GESPRÄCH ZURÜCK GESPRÄCH BLEIBT nur das Gespräch mit dem heutigen Code Code und Gespräch beides auf den Merkpunkt nichts tun nur die Dateien mit dem heutigen Gespräch
Drei Aktionen des Menüs stellen etwas wieder her, je nachdem, ob Code, Gespräch oder beides auf den gewählten Merkpunkt zurückgeht.

eigene Darstellung nach der Her­stel­ler­do­ku­men­ta­tion, Stand 10.10.2026

Zwei weitere Einträge im Menü fassen das Gespräch zusammen, einmal ab dem gewählten Punkt und einmal bis zu ihm. Das schafft Platz im Kontext, wie ein gezieltes /compact, und lässt die Dateien unverändert.

Steht Text in der Eingabezeile, leert zweimal Esc zuerst diese Zeile. Der Entwurf landet im Verlauf, die Pfeiltaste nach oben holt ihn zurück.

Die Liste erfasst die Dateien, die Claudes eigene Werkzeuge zum Bearbeiten von Dateien geändert haben (Grenzen der Checkpoints (externe Seite, code.claude.com)). An diesen Dateien nimmt das Menü auch zurück, was danach ein Befehl in der Shell geändert hat. Eine Datei, die nur ein Befehl in der Shell angefasst hat, gehört nicht dazu: Löscht oder verschiebt Claude sie mit rm oder mv, lässt sich das über das Menü nicht zurücknehmen. Dasselbe gilt in der Regel für Änderungen von Hand außerhalb von Claude Code, für eine parallele Sitzung und für die Arbeit von Subagents.

Für den dauerhaften Stand bleibt deshalb Git zuständig, mit Commits, Branches und der langen Historie. Die Doku beschreibt Checkpoints als schnellen Rückweg innerhalb einer Sitzung.

Tipps aus dem Terminal 2

TippDouble-tap esc to rewind the code and/or conversation to a previous point in timeseit 2.0.0
Warum
Ein Versuch in die falsche Richtung lässt sich so zurücknehmen, ohne von Hand aufzuräumen.
Was es bewirkt
Zweimal esc bei leerem Eingabefeld öffnet eine Liste früherer Stände. Man wählt, ob der Code, das Gespräch oder beides zurückgesetzt wird.

zeigt sich: mit Rückweg für den CodeWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)

TippDouble-tap esc to rewind the conversation to a previous point in timeseit 2.0.0
Warum
Ein Gespräch läuft manchmal in eine Sackgasse. Der Sprung zu einer früheren Nachricht ist schneller als eine Korrektur, die den Irrweg im Verlauf lässt.
Was es bewirkt
Zweimal Esc bei leerer Eingabe öffnet die Liste der bisherigen Nachrichten. Diese Fassung des Hinweises erscheint, wenn es keinen Rückweg für den Code gibt.

zeigt sich: ohne Rückweg für den CodeWortlaut aus 2.1.295Doku (externe Seite)

Quellen

15 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar

    Anthropic, Choose a permission mode (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den sechs Rechtemodi und dazu, in welchem eine Sitzung startet. Sie hält mehrere Dinge fest, die anderswo fehlen. Eine Grenze, die im Gespräch gezogen wird, liegt nirgends als Regel: Der Klassifikator liest sie bei jeder Prüfung neu aus dem Verlauf, und mit dem Verdichten kann sie verschwinden. Eine Freigabe in die Gegenrichtung wirkt dagegen nur, wenn die Nachricht die Handlung und das Gefährliche daran konkret benennt; das bloße Nennen des Verbs hebt eine Sperre nicht auf. Beim Wechsel in den Auto-Modus setzt Claude Code die eigenen weiten Freigaberegeln außer Kraft, weil sie an der Prüfung vorbeiführen würden. Dazu die Liste der geschützten Pfade, die keine Freigaberegel öffnet, und die Schwellen, ab denen der Auto-Modus wieder zu fragen anfängt. Seit einer Ergänzung, gesehen am 23.09.2026, trennt die Seite zwei Prüfwege: In den Anfragen, die Claude Code selbst an den Klassifikator schickt, sieht dieser Nutzernachrichten, Werkzeugaufrufe außer reinen Lesevorgängen und die Projektanweisung, die Ergebnisse der Werkzeugaufrufe dagegen nicht. Seit einer weiteren Überarbeitung, gesehen am 27.09.2026, prüft der Server diesen Weg inzwischen auf jedem Tarif mit direkter API-Verbindung (ab Version 2.1.271), nicht nur auf Enterprise- und API-Konten, dazu bei Cloud-Anbietern und hinter einem eigenen LLM-Gateway (ab 2.1.278) und in einer angemeldeten Claude-Apps-Gateway-Sitzung (ab 2.1.280); was der Server dabei zu sehen bekommt, sagt die Seite weiter nicht. Neu benannt sind auch zwei Ausweichfälle: Prüft der Server eine Sitzung gar nicht, fällt Claude Code auf die eigene Klassifikator-Anfrage zurück; kommt für eine einzelne Handlung kein Urteil zurück, verweigert Claude Code sie. Eine Auskunft der Seite steht unter dem aufklappbaren Abschnitt „How the classifier evaluates actions“ und deshalb hier ohne hinterlegtes Zitat: die Reihenfolge, in der eine Handlung geprüft wird. Seit Version 2.1.283 startet eine Sitzung im Terminal und in der VS-Code-Erweiterung in der Voreinstellung im Auto-Modus, ein Lauf mit -p dagegen meist im manuellen Modus. Im Auto-Modus fragt Claude Code weiter bei eigenen ask-Regeln und vor dem Löschen eines kritischen Pfads, im Terminal mit einer Frist von zwei Minuten (Stand 09.10.2026). Als kritisch gilt dabei nur, was Claude Code als solchen Pfad erkennt (gesehen am 22.10.2026). In einer Organisation mit HIPAA-Konfiguration gilt der Auto-Start nicht: Dort beginnt eine Sitzung im Terminal und in VS Code ab Version 2.1.285 im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt (gesehen am 17.10.2026).

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Commands (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerreferenz aller Befehle in Claude Code, eingebaute Befehle wie mitgelieferte Skills. Sie erklärt, dass ein Befehl nur am Anfang einer Nachricht erkannt wird, der Rest als Argument gilt, und dass Befehle während einer laufenden Antwort in die Warteschlange kommen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Interactive mode (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerreferenz zu Tastenkürzeln, Eingabemodi und interaktiven Funktionen einer Sitzung in Claude Code, darunter Vim-Modus, Befehlsverlauf, Bash-Befehle im Hintergrund, Nachrichten in der Warteschlange, /diff, Nebenfragen mit /btw und die Aufgabenliste.

  • Dokumentationerreichbar

    Claude Code Changelog, Version 2.1.284 (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Der Eintrag nennt die Modellkennung claude-sonnet-5-5 und bestätigt Preis und Kontextfenster von 1M.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Checkpointing (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zum tooleigenen Rückweg: Vor jeder Eingabe wird der Stand der Dateien festgehalten, über ein Menü lässt sich zu jedem dieser Punkte zurück. Sie ist zugleich die Quelle für die Grenzen davon, und die sind der eigentliche Grund, warum daneben eine Versionsverwaltung stehen muss. Am 09.10.2026 stehen dort fünf Grenzen. Was allein ein Shell-Befehl ändert, wird nicht erfasst; seit einer Überarbeitung, gesehen am 23.10.2026, nimmt das Zurückspulen Shell-Änderungen an einer Datei mit, die Claude vorher selbst bearbeitet hat. Änderungen von außen oder aus einer zweiten Sitzung fehlen in der Regel, außer sie treffen eine Datei der laufenden Sitzung. Wiederhergestellt wird kein Pfad, der ein Symlink oder Hardlink ist. Bei Subagenten kommt es auf die Bauart an. Und eine Nachricht, die während eines laufenden Zuges eingeht, bekommt keinen eigenen Checkpoint. Gehalten werden die Dateistände der letzten 100 Checkpoints einer Sitzung. Der Abschnitt "Not a replacement for version control" sagt es selbst.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Set up Claude Code for a HIPAA-ready organization (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Anleitung für die Verwaltung, die Rechner einer Organisation mit HIPAA-Vertrag auf Claude Code vorbereitet. Sie nennt, für welche Sitzungen die HIPAA-Konfiguration gilt: nur mit einem Claude-Enterprise-Konto und einer direkten Verbindung zur Claude-API. Über Cloud-Anbieter, Gateways, eigene Basisadressen oder einen Schlüssel aus der Claude Console läuft Claude Code ohne sie.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Common workflows (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation mit Rezepten für den Alltag mit Claude Code: Prompts zum Erkunden von Code, Beheben von Fehlern, Umbauen, Testen und Erstellen von Pull Requests, dazu das Fortsetzen früherer Sitzungen, parallele Sitzungen in Worktrees, Planen vor dem Bearbeiten, Recherche über Subagenten und Claude in Skripten.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure your terminal for Claude Code (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Einrichtung des Terminals für Claude Code, geordnet nach Symptom: Zeilenumbruch mit Shift+Enter, Option-Taste unter macOS, Signalton nach getaner Arbeit, tmux, Farbschema, Vollbilddarstellung gegen Flackern, große Einfügungen und Vim-Tasten.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Voice dictation (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Spracheingabe in der Kommandozeile von Claude Code, eingeschaltet mit /voice, per Halten oder Antippen einer Taste. Die Umschrift entsteht auf Servern von Anthropic, dorthin wird die Aufnahme gestreamt. Voraussetzung sind ein Claude.ai-Konto und ein lokales Mikrofon.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Fullscreen rendering (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Vollbilddarstellung von Claude Code, als Forschungsvorschau gekennzeichnet. Die Oberfläche zeichnet auf dem alternativen Bildschirmpuffer des Terminals, flackert nicht und lässt sich mit der Maus bedienen. Umgeschaltet wird mit /tui fullscreen und /tui default, das Gespräch bleibt dabei erhalten. Mit welcher Darstellung eine Sitzung startet, hängt von Einstellung, Umgebungsvariablen und dem Datum der ersten Nutzung ab.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Customize your status line (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur eigenen Statuszeile in Claude Code: ein beliebiges Shell-Skript, das Sitzungsdaten als JSON über stdin bekommt und am unteren Rand anzeigt, was es ausgibt, etwa Auslastung des Kontextfensters, Kosten oder Git-Stand.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Troubleshooting (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Fehlersuche in laufendem Claude Code: hohe CPU- und Speicherlast, Hänger, ständig wiederholtes automatisches Verdichten und Probleme der Suche. Für Installation, Anmeldung und Konfiguration verweist eine Tabelle auf die zuständigen Seiten.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Customize keyboard shortcuts (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Tastenbelegung von Claude Code. Die Datei keybindings.json ordnet je Kontext Tasten einer Aktion zu, etwa Shift+Tab dem Wechsel des Rechtemodus oder Ctrl+J dem Zeilenumbruch. Änderungen greifen ohne Neustart. Sieben Kürzel lassen sich nicht umbelegen, darunter Ctrl+C und Ctrl+D.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Output styles (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den Ausgabestilen von Claude Code: Anweisungen, die Rolle, Ton und Form jeder Antwort einer Sitzung festlegen. Neben dem Standard gibt es vier eingebaute Stile, Proactive, Concise, Explanatory und Learning; eigene entstehen als Markdown-Datei. Ein Stil ist eine Anweisung an das Modell und garantiert kein Verhalten, dafür verweist die Seite auf Hooks.

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