Claude Code ist die Schicht um das Modell. Sie stellt die Werkzeuge bereit und verwaltet den Kontext, den das Modell zu sehen bekommt (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)). Diese umgebende Schicht ist nach derselben Doku das, was der Begriff Harness für Agenten meint.
Woraus ein Harness allgemein besteht und wie viel er gemessen ausmacht, erklärt Agenten und Harness, Kapitel 04. Jeder Baustein von Claude Code hat in dieser Rubrik ein eigenes Kapitel. Dieses letzte setzt sie zusammen. Es verfolgt einen einzigen Auftrag durch den Harness und fragt an jeder Stelle, wer entscheidet: das Modell oder eine feste Regel.
Ein Auftrag in vier Runden
Die Doku zum Agent SDK (externe Seite, code.claude.com) beschreibt die Schleife, die auch Claude Code antreibt. Claude bekommt den Auftrag zusammen mit dem Systemprompt, den Beschreibungen der Werkzeuge und dem bisherigen Gespräch. Es ruft Werkzeuge auf, bekommt deren Ergebnisse zurück und wiederholt das. Ein voller Durchgang heißt in der Doku Turn, auf dieser Seite Runde. Die Schleife endet mit der ersten Ausgabe, die kein Werkzeug mehr aufruft. Damit ist die Antwort auf den Auftrag fertig.
Die Doku spielt das an einer Bitte durch, die fehlschlagenden Tests in einer
Datei zu reparieren. Der Auftrag lautet Fix the failing tests in auth.ts.
Gekürzt und übersetzt läuft er so, eine Ziffer je Runde:
Bash: npm test. Drei Tests scheitern.Readliestauth.tsundauth.test.ts.Editändertauth.ts, danach läuft wiederBash: npm test. Alle drei Tests bestehen.- Eine Ausgabe ohne Werkzeugaufruf meldet das Ergebnis.
Vier Runden also, drei davon mit Werkzeugaufruf. Welches Werkzeug als Nächstes dran ist, entscheidet Claude jedes Mal nach dem, was die Runde davor ergeben hat (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)). Eine ähnliche Bitte, ohne Zählung der Runden, dient in Kapitel 01 als Einstieg in die Schleife aus Kontext sammeln, handeln und prüfen.
Zwischen den Runden arbeitet der Harness. Er legt bereit, was das Modell liest, prüft jeden Werkzeugaufruf, führt ihn aus und legt das Ergebnis zurück ins Gespräch. Die folgenden Abschnitte gehen den Auftrag in dieser Reihenfolge durch.
Was vor der ersten Runde feststeht
Bevor man etwas tippt, liegen schon die CLAUDE.md, das automatische
Gedächtnis, die Namen der MCP-Werkzeuge und die Beschreibungen der Skills im
Kontext (Doku zum Kontextfenster (externe Seite, code.claude.com)).
Dazu kommen der Systemprompt und die Beschreibungen der wichtigsten eingebauten
Werkzeuge wie Bash, Read und Edit. Die übrigen holt die Werkzeugsuche erst bei
Bedarf, so wie die MCP-Werkzeuge.
Wie viel Platz jeder Posten belegt und wie man es mit /context nachsieht,
zeigt Kapitel 05. In welcher Reihenfolge Claude Code
die CLAUDE.md-Dateien liest, steht in Kapitel 14.
All das ist Text für das Modell. Aus den Einstellungsdateien kommt beim Start eine zweite Sorte: die Rechteregeln, die Hooks und der Rechtemodus. Eine eingecheckte Projektdatei gibt allen, die das Repository klonen, dieselben Rechte und Hooks (Doku zu den Einstellungen (externe Seite, code.claude.com)). Einiges davon wirkt erst, wenn man dem Ordner vertraut, und manche Werte gelten aus einer Projektdatei nie. Diese Sorte wendet Claude Code selbst an, während der Auftrag läuft. Welche Datei gewinnt, wenn zwei dasselbe festlegen, erklärt Kapitel 15.
Was in jeder Runde greift
Die Übersicht der Erweiterungen (externe Seite, code.claude.com) beschreibt, dass jede an einer anderen Stelle der Schleife ansetzt. Im Ablauf einer Runde sieht das so aus:
- Das Modell wählt. Aus Gespräch und Werkzeugbeschreibungen entscheidet Claude, was als Nächstes kommt. Was es an eingebauten Werkzeugen gibt, zeigt Kapitel 04, wie Werkzeuge von außen dazukommen, Kapitel 19.
- Ein Skill kommt dazu, wenn er passt. Seine Beschreibung steht seit dem Start im Fenster, sein ganzer Text erst ab dem Aufruf. Wie das abläuft, zeigt Kapitel 17.
- Claude Code prüft den Aufruf. Hooks, Rechteregeln und Modus prüfen ihn nacheinander. Was danach offen ist, entscheidet der Mensch an einer Rückfrage oder im Auto-Modus der Klassifikator. Die ganze Folge steht in Kapitel 16, die Hooks in Kapitel 18.
- Ein Shell-Befehl läuft in der Sandbox, sofern man sie eingeschaltet hat. In der Voreinstellung ist sie aus.
- Das Ergebnis geht zurück ins Gespräch und bestimmt die nächste Entscheidung mit. Das Fenster wächst dabei mit jeder Runde. Nähert es sich der Grenze, verdichtet Claude Code den Verlauf, wie in Kapitel 05 beschrieben.
- Eine Teilaufgabe kann abgegeben werden. Ein Subagent arbeitet in einem eigenen Fenster, zurück kommt sein Bericht. Das erklärt Kapitel 20.
Im Beispiel oben gab es drei Runden mit Werkzeugaufruf. Eine verwickelte Aufgabe kann Dutzende Werkzeugaufrufe über viele Runden aneinanderreihen. Jede dieser Runden durchläuft dieselben Stationen.
Ein Baustein greift erst am Ende der Antwort. Eingerichtete Hooks auf Stop
laufen, wenn Claude seine Antwort beendet, im Beispiel also einmal nach
Runde 4. Das geschieht bei jeder beendeten Antwort, auch wenn die Aufgabe noch
nicht erledigt ist.
Wer entscheidet
Die Bausteine lassen sich in zwei Sorten teilen. Die erste ist Text im
Fenster: der Systemprompt, die CLAUDE.md, ein Skill, ein Ausgabestil. Claude
liest ihn und soll sich danach richten. Für die
CLAUDE.md sagt die Doku zum Gedächtnis (externe Seite, code.claude.com), dass
Claude sie als Kontext behandelt, den Claude Code nicht durchsetzt.
Die zweite Sorte setzt Claude Code selbst durch. Rechteregeln prüft das Programm, gleich was das Modell vorhat (Doku zu den Rechten (externe Seite, code.claude.com)). Einen Hook startet Claude Code an seinem Ereignis selbst. Ob Claude eine Anweisung befolgt, spielt für ihn keine Rolle (Doku zu den Ausgabestilen (externe Seite, code.claude.com)). Die Grenze der Sandbox schließlich setzt das Betriebssystem durch, gleich was das Modell ausführen wollte.
eigene Darstellung nach Anthropic, How Claude Code works, How the agent loop works, Explore the context window, Settings files and precedence, Extend Claude Code, Configure permissions, Configure the sandboxed Bash tool, Automate actions with hooks, How Claude remembers your project und Output styles, Stand 14.10.2026
Die Doku zu den Ausgabestilen (externe Seite, code.claude.com) gibt dazu
eine Faustregel. Die CLAUDE.md nimmt auf, was Claude wissen soll, ein
Ausgabestil die Art der Antwort. Was garantiert geschehen muss, gehört in einen
Hook.
Wer eine Regel in die CLAUDE.md schreibt, die in keinem Fall gebrochen
werden darf, hat sie also an die falsche Sorte gegeben. Dazwischen gibt es
Mischformen, etwa den Klassifikator des Auto-Modus, der selbst ein Modell ist.
Die zweite Ebene ordnet sie ein.
Welches Kapitel welchen Teil erklärt
Die Bausteinkapitel lassen sich danach ordnen, an welcher Stelle des Harness sie ansetzen:
- Was im Fenster steht: Kontext und Verdichten in Kapitel 05, Anweisungen und Gedächtnis in Kapitel 14, Skills in Kapitel 17.
- Womit Claude handelt: eingebaute Werkzeuge in Kapitel 04, Werkzeuge von außen in Kapitel 19.
- Was Claude Code durchsetzt: Einstellungen in Kapitel 15, Rechte und Sandbox in Kapitel 16, Hooks und Mods in Kapitel 18.
- Wie sich Arbeit verteilt: Subagents in Kapitel 20, parallele Sitzungen in Kapitel 21, Teams und Workflows in Kapitel 22.
- Außerhalb des Terminals: lange Läufe in Kapitel 28, Skripte und CI in Kapitel 29, Editor, Desktop, Web und Slack in Kapitel 30.
- Das Modell selbst: Modelle und Effort in Kapitel 06.
Die Arbeitsweisen vom Plan bis zum Review benutzen diese Bausteine, jede auf ihre Art. Sie stehen im gleichnamigen Abschnitt der Rubrik.
Die zweite Ebene zeigt, was eine Runde im Einzelnen zählt, wo die Schleife endet und woraus der Systemprompt besteht. Die dritte erzählt, wie der Harness seit Februar 2025 gewachsen ist und was andere Harnesses anders machen.
Diese Ebene geht an drei Stellen genauer hin: was eine Runde ist und wann die Schleife endet, woraus der Systemprompt besteht, und wo der Harness aufhört. Die Begriffe stammen aus der Doku zum Agent SDK, das dieselbe Schleife fährt wie Claude Code.
Was eine Runde zählt
Eine Runde ist ein Hin und Zurück innerhalb der Schleife. Claude gibt eine Ausgabe mit Werkzeugaufrufen, das SDK führt die Werkzeuge aus, und die Ergebnisse gehen von selbst an Claude zurück (Doku zur Schleife (externe Seite, code.claude.com)). Die Kontrolle geht dabei nicht an das eigene Programm zurück. Eingreifen kann es innerhalb der Runde über Hooks und die Prüfung der Rechte.
Andere Seiten der Doku nennen auch die ganze Antwort einen Turn, also alles,
bis Claude die Kontrolle zurückgibt. So beschreibt die
Doku zu /goal (externe Seite, code.claude.com), dass Claude einen neuen Turn
beginnt, solange das Ziel offen ist.
Die Rubrik sagt dafür Antwort. Eine Antwort umfasst also eine oder mehrere
Runden.
Was eine Runde hervorbringt, liefert das SDK als Strom von Nachrichten. Fünf Grundarten zählt die Doku auf:
SystemMessagezu Ereignissen der Sitzung, darunter die mit dem Untertypinitund den Angaben zur Sitzung.AssistantMessagefür jeden Block einer Ausgabe, etwa einen Text oder einen Werkzeugaufruf.UserMessagenach jedem ausgeführten Werkzeug, mit dessen Ergebnis.StreamEventnur, wenn man Teilnachrichten eingeschaltet hat.ResultMessageam Ende der Schleife, mit Ergebnis, Verbrauch, Kosten und Kennung der Sitzung.
Den ähnlichen Strom von claude -p --output-format stream-json zeigt
Kapitel 29 auf der zweiten Ebene.
Ruft Claude in einer Runde mehrere Werkzeuge auf, können im SDK die lesenden
gleichzeitig laufen, etwa Read, Glob und Grep.
Werkzeuge, die etwas verändern, führt das SDK nacheinander aus, damit sie
einander nicht in die Quere kommen.
Lehnt der Harness einen Aufruf ab, bekommt Claude die Ablehnung als Ergebnis des Werkzeugs. Laut Doku versucht es dann meist einen anderen Weg oder meldet, dass es nicht weiterkommt. Die Entscheidung trifft also das Programm, und was daraus folgt, entscheidet wieder das Modell.
Wo die Schleife endet
Ohne Grenze läuft die Schleife, bis Claude von sich aus fertig ist. Bei einer offenen Bitte, etwa eine Codebasis zu verbessern, kann das lange dauern. Für Agenten im Betrieb nennt die Doku eine Obergrenze für die Kosten deshalb eine gute Voreinstellung.
Zwei Grenzen kennt das SDK, beide in der Voreinstellung ohne Wert:
maxTurns, in Pythonmax_turns, begrenzt die Runden. Gezählt werden nur Runden mit Werkzeugaufruf. Im Beispiel der ersten Ebene hätte ein Wert von 2 die Schleife vor dem Schritt mitEditangehalten.maxBudgetUsd, in Pythonmax_budget_usd, hält die Schleife bei einem geschätzten Betrag an. Die Ausgabe, mit der er erreicht wird, läuft noch zu Ende und zählt mit.
Im Terminal heißen die beiden --max-turns und --max-budget-usd und gelten
nur im Lauf mit -p (CLI-Referenz (externe Seite, code.claude.com)).
Was sie dort im Einzelnen tun, steht in Kapitel 29. Im
Dialog hält der Mensch die Schleife mit Esc an, wie in
Kapitel 03 beschrieben.
Wie die Schleife geendet hat, sagt der Untertyp der ResultMessage.
success meldet ein reguläres Ende. error_max_turns und
error_max_budget_usd heißen, eine der beiden Grenzen hat gegriffen, und
error_during_execution meldet einen Abbruch durch einen Fehler. Ob das
Ergebnis stimmt, prüft danach ein Test oder ein Mensch, wie in
Kapitel 24 beschrieben.
Woraus der Systemprompt besteht
Der Systemprompt ist der Satz Anweisungen, mit dem ein Gespräch beginnt und der Claudes Verhalten darin prägt (Doku zum Systemprompt (externe Seite, code.claude.com)). Der von Claude Code enthält Anweisungen zum Gebrauch der Werkzeuge und zur Sicherheit. Den Wortlaut veröffentlicht Anthropic nicht (Doku zu den Einstellungen (externe Seite, code.claude.com)).
Für den Systemprompt nimmt Claude Code fünf Schalter an, im Dialog wie mit
-p (CLI-Referenz (externe Seite, code.claude.com)).
Vier davon setzen seinen Text:
- Anhängen mit
--append-system-promptoder--append-system-prompt-file. Der vorhandene Text bleibt, also auch die Anleitung zu den Werkzeugen und die Regeln zur Sicherheit. Man ergänzt nur, was abweicht. - Ersetzen mit
--system-promptoder--system-prompt-file. Damit fällt der ganze vorgegebene Text weg, die Anleitung zu den Werkzeugen und die Regeln zur Sicherheit eingeschlossen. Was die Aufgabe davon noch braucht, muss man selbst schreiben.
In der Voreinstellung entsteht der Systemprompt einmal, bei der ersten Anfrage
eines Gesprächs, und Claude Code merkt ihn sich in der Sitzung.
Wer ein Gespräch mit --resume fortsetzt und dabei andere Schalter übergibt,
sieht deren Wirkung erst nach dem nächsten Verdichten oder in einem neuen
Gespräch. Der fünfte Schalter, --system-prompt-snapshot off, lässt Claude
Code den Systemprompt bei jeder Anfrage neu bauen.
Auch ein Ausgabestil ändert die Anweisungen, die Claude Code an Claude gibt,
und geht mit jeder Anfrage mit
(Doku zu den Ausgabestilen (externe Seite, code.claude.com)).
Ein eigener Stil lässt auf dem vollen Systemprompt den Teil mit den
Anweisungen zur Softwareentwicklung weg, sofern man im Kopf nicht
keep-coding-instructions: true setzt.
Die kürzere Fassung des Systemprompts enthält diesen Teil gar nicht.
Welches Modell welche Fassung bekommt, steht auf der dritten Ebene. Die
eingebauten Stile zeigt Kapitel 03.
Was Claude Code neben den Systemprompt legt
Die CLAUDE.md liefert Claude Code als eigene Nachricht des Nutzers, die
hinter dem Systemprompt steht
(Doku zum Gedächtnis (externe Seite, code.claude.com)).
Was daraus für eine Regel in dieser Datei folgt, erklärt
Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 03 auf der dritten Ebene.
Die CLAUDE.md ist eine von mehreren Sorten Kontext, die Claude Code während
der Sitzung ins Gespräch legt. Die Doku zum Systemprompt nennt sie System
Reminders.
Als die, die das Verhalten am ehesten ändern, führt sie unter anderem auf:
- die
CLAUDE.md-Dateien, - die Anweisungen des aktiven Ausgabestils im Hauptgespräch,
- die Zeilen zur Urheberschaft unter Commits und Pull Requests,
- den Text, den ein Hook als
additionalContextzurückgibt, - die Namen und Beschreibungen der Skills und der Subagents,
- einen Hinweis, wenn sich eine schon gelesene Datei auf der Platte geändert hat.
Den CLAUDE.md-Dateien stellt Claude Code eine Zeile voran, nach der diese
Anweisungen das voreingestellte Verhalten übersteuern.
Folgt Claude einer Regel, die man selbst nie geschrieben hat, etwa der Zeile
Co-Authored-By unter einem Commit, kann sie aus dieser Sorte Kontext stammen
(Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)).
Einen Teil davon schaltet man über Einstellungen oder Umgebungsvariablen ab,
die Zeilen zur Urheberschaft etwa über die Einstellung attribution.
Was das Agent SDK anders voreinstellt
Fast alles davon gibt es im Terminal wie im SDK. Der Unterschied liegt in der
Voreinstellung. Wie man das SDK einbindet und die Vorgabe claude_code setzt,
zeigt Kapitel 29 auf der zweiten Ebene.
Wer im SDK keinen Systemprompt angibt, bekommt einen knappen, der nur die
Werkzeugaufrufe abdeckt. Ihm fehlen die übrigen Inhalte der Vorgabe
claude_code, die Anweisungen zur Sicherheit eingeschlossen
(Doku zum Systemprompt (externe Seite, code.claude.com)).
Mit claude -p gilt dagegen der Systemprompt von Claude Code.
Wer ein Skript auf das SDK umstellt, nimmt also stillschweigend einen anderen
Harness mit, wenn er die Vorgabe nicht setzt. Die CLAUDE.md lädt das SDK
ohne weitere Angabe.
Bei offenen Freigaben fehlt im SDK der Mensch. Braucht ein Aufruf eine
Freigabe und deckt keine Regel ihn ab, fragt das SDK die Rückruffunktion
canUseTool des eigenen Programms. Ist keine hinterlegt, lehnt es ab
(Doku zur Schleife (externe Seite, code.claude.com)).
Wo der Harness aufhört
Die erste Ebene hat die Bausteine in zwei Sorten geteilt. Die Doku zur Fehlersuche in der Konfiguration (externe Seite, code.claude.com) zieht dieselbe Linie: Rechte und Hooks setzen Grenzen, gleich wie Claude entscheidet.
Text, dem das Modell folgen soll. Zur ersten Sorte gehören neben Systemprompt
und CLAUDE.md auch der Ausgabestil und die Beschreibungen der Skills und
Subagents. Über einen Ausgabestil sagt die Doku, dass nichts ihn
durchsetzt.
Ob ein Skill geladen wird, entscheidet Claude, sofern man ihn nicht selbst mit
/name aufruft (Skill-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Ob ein Subagent startet, entscheidet Claude nach dessen Beschreibung
(Doku zu Subagents (externe Seite, code.claude.com)).
All das kostet Platz im Fenster und wirkt nur, solange es dort steht. Nach dem Verdichten fehlt manches davon, wie in Kapitel 14 beschrieben.
Mechanik, die Claude Code durchsetzt. Zur zweiten Sorte gehören neben Rechteregeln, Hooks und Sandbox auch die Grenzen für Runden und Kosten. Ein Hook belegt im Fenster keinen Platz, solange er keinen Text zurückgibt (Übersicht der Erweiterungen (externe Seite, code.claude.com)). Diese Sorte wirkt in jeder Runde gleich, auch nach dem Verdichten. Wie man die Grenze bei einer einzelnen Regel zieht, steht in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 03 auf der dritten Ebene.
Wo sich beide Sorten mischen
Einige Bausteine sind Mechanik, lassen aber ein Modell oder Text mitentscheiden:
- Der Klassifikator im Auto-Modus ist ein Modell und liest dieselbe
CLAUDE.mdwie Claude (Doku zum Auto-Modus (externe Seite, code.claude.com)). Was daraus folgt, steht in Kapitel 16. - Ein Hook mit Prompt oder Agent lässt ein Modell über das Ereignis urteilen. Wie verlässlich das ist, zeigt Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 12.
- Ein Hook eines Mods, der den Text eines Befehls vergleicht, greift nur, solange der Befehl so aussieht wie erwartet. Die Doku zu den Ereignissen der Mods (externe Seite, code.claude.com) nennt ihn deshalb eine Erinnerung für Claude.
- Text aus einem Hook wird Kontext. Was ein Hook als
additionalContextzurückgibt, wirkt im Gespräch wie jede andere Anweisung.
Die Mechanik sorgt in allen vier Fällen dafür, dass der Baustein läuft. Das Ergebnis hängt an einem Urteil oder an einem Muster. Wo die feste Mechanik aufhört, beschreiben Kapitel 18 und Kapitel 17 auf der dritten Ebene.
Der Harness von Claude Code ist in knapp zwanzig Monaten Schicht um Schicht gewachsen. Diese Ebene zeigt die Schritte, die den Ablauf einer Runde verändert haben, und was Anthropic selbst über den Bau eines Harness geschrieben hat. Danach steht Claude Code neben drei anderen Harnesses, und am Schluss steht, was offen ist.
Wie der Harness gewachsen ist
Die Tabelle nennt je Baustein den ersten Schritt. Wie er danach gewachsen ist, erzählt meist die dritte Ebene seines Kapitels.
| Datum und Fassung | Was dazukam |
|---|---|
| 24.02.2025, Start | Werkzeuge zum Suchen, Lesen, Bearbeiten und Ausführen, Anbindung von MCP-Servern (Kapitel 01, Kapitel 19) |
| 30.06.2025, 1.0.38 | Hooks (Kapitel 18) |
| 24.07.2025, 1.0.60 | eigene Subagents (Kapitel 20) |
| 14.08.2025, 1.0.81 | Ausgabestile (Kapitel 03) |
| 29.09.2025, 2.0.0 | aus dem Claude Code SDK wird das Claude Agent SDK (Kapitel 29) |
| 09.10.2025, 2.0.12 | Plugins (Kapitel 19) |
| 16.10.2025, 2.0.20 | Skills (Kapitel 17) |
| 20.10.2025, 2.0.24 | Sandbox für Bash unter Linux und macOS (Kapitel 16) |
| 30.10. und 04.11.2025, 2.0.30 und 2.0.32 | Ausgabestile abgekündigt und wieder aufgenommen (Kapitel 03) |
| 05.02.2026, 2.1.32 | automatisches Gedächtnis, Agent Teams als Research Preview (Kapitel 14, Kapitel 22) |
| 24.03.2026 | Auto-Modus als Research Preview im Tarif Team (Kapitel 16) |
| 28.05.2026, 2.1.154 | ein schlankerer Systemprompt als Voreinstellung für neuere Modelle, siehe unten |
| 01.10.2026, 2.1.287 | Mods (Kapitel 18) |
Quelle: Versionsliste (externe Seite, code.claude.com), Start nach der Ankündigung (externe Seite, anthropic.com) und der ersten Doku (externe Seite, docs.anthropic.com), Auto-Modus nach dem Blogbeitrag (externe Seite, claude.com), Stand 14.10.2026.
Die Reihe zeigt eine Richtung. Bis Oktober 2025 kamen vor allem Bausteine an den Rändern der Runde dazu. Hooks greifen vor und nach einem Werkzeugaufruf, Subagents übernehmen Teilaufgaben, und Skills bringen Wissen erst bei Bedarf ins Fenster.
Danach kamen Bausteine dazu, die selbst urteilen oder das Programm verändern. Seit Version 2.0.30 vom 30.10.2025 kann ein Hook mit Prompt ein Modell über das Ende einer Antwort urteilen lassen. Seit März 2026 entscheidet im Auto-Modus ein Klassifikator über Werkzeugaufrufe, zunächst als Research Preview. Seit Oktober 2026 ändert ein Mod das Verhalten von Claude Code von innen.
Zwei Zeilen fallen aus der Reihe. Die Ausgabestile kündigte Version 2.0.30 ab. Fünf Tage später nahm Version 2.0.32 die Abkündigung nach Rückmeldungen aus der Gemeinschaft der Nutzer zurück.
Die zweite betrifft den Systemprompt selbst. Version 2.1.154 vom 28.05.2026
machte eine schlankere Fassung zur Voreinstellung. Ausgenommen sind nach der
Versionsliste Haiku, Sonnet sowie Opus 4.7 und älter.
Die Zeile nennt Haiku und Sonnet ohne Fassung. Genauer ist die
Doku zu den Umgebungsvariablen (externe Seite, code.claude.com). Den
vollen Systemprompt bekommen danach Opus bis 4.7, Sonnet bis 5 und Haiku bis
4.5, neuere Modelle den kürzeren.
Die kürzere Fassung beschreibt die Werkzeuge knapper.
Mit der Variable CLAUDE_CODE_SIMPLE_SYSTEM_PROMPT legt man die Fassung für
jedes Modell selbst fest. Was der kürzeren Fassung außerdem fehlt, steht auf
der zweiten Ebene beim Ausgabestil.
Ein Harness für mehr als Code
Mit Version 2.0.0 hieß das Claude Code SDK fortan Claude Agent SDK. Den Grund nennt Anthropic in einem Beitrag vom 29.09.2025 (externe Seite, claude.com). In den Monaten davor diente Claude Code bei Anthropic demnach auch für Recherche, Videos und Notizen und für viele andere Aufgaben ohne Code. Es habe begonnen, fast alle großen Agentenschleifen des Unternehmens anzutreiben. Der Harness hinter Claude Code könne also viele andere Arten von Agenten antreiben, und der neue Name solle das ausdrücken.
Der Leitgedanke dahinter ist schlicht. Ein Agent bekommt einen Computer und arbeitet damit, wie ein Mensch es täte. Die Werkzeuge sind deshalb dieselben, die auch beim Programmieren gebraucht werden: Shell, Dateien, Suche. Welche Arbeit damit außerhalb von Code tatsächlich anfällt, zeigt Kapitel 07. Wie man das SDK in ein eigenes Programm einbaut und welche vier Wege es zum selben Agenten gibt, steht in Kapitel 29.
Zwei Monate später, am 26.11.2025, erschien ein Beitrag über lange Läufe (externe Seite, anthropic.com). Darin heißt das Agent SDK ein Harness für allgemeine Zwecke. Er programmiert gut und erledigt auch andere Aufgaben mit Werkzeugen.
Was Anthropic über den eigenen Harness schreibt
Drei Engineering-Beiträge von Anthropic behandeln je einen Teil des Harness. Alle drei beschreiben eigene Versuche des Herstellers.
Werkzeuge, September 2025. Der Beitrag über Werkzeuge (externe Seite, anthropic.com) beschreibt sie als neue Art von Software. Sie bilden einen Vertrag zwischen Systemen, die auf dieselbe Eingabe stets gleich antworten, und Agenten, deren Antworten schwanken.
Schon kleine Änderungen an der Beschreibung eines Werkzeugs können viel bewirken. Als Beleg nennt der Beitrag die damalige Bestmarke von Claude Sonnet 3.5 im Test SWE-bench Verified, erreicht nach genaueren Werkzeugbeschreibungen. Die meisten Ratschläge darin stammen nach eigener Angabe aus der Arbeit mit Claude Code an Anthropics eigenen Werkzeugen.
Kontext, September 2025. Der Beitrag über Context Engineering (externe Seite, anthropic.com)
ordnet Claude Code einer Mischform zu. Die CLAUDE.md kommt gleich zu Beginn
ins Fenster, alles Weitere sucht Claude mit glob und grep erst, wenn es
gebraucht wird.
Das ist dieselbe Aufteilung, die die erste Ebene beschreibt: wenig fest
geladen, viel bei Bedarf. Was Context Engineering ist, steht im
Glossar.
Lange Läufe, November 2025. Der dritte Beitrag beginnt mit einem Problem. Ein Agent arbeitet in getrennten Sitzungen, und jede neue beginnt ohne Erinnerung an die vorige. Das Verdichten allein reiche dafür nicht.
In eigenen Versuchen legte deshalb ein erster Agent die Umgebung an, und jeder weitere arbeitete in kleinen Schritten und hinterließ Notizen für den nächsten.
Aufschlussreich ist eine Fußnote. Die beiden heißen nur deshalb verschiedene Agenten, weil sie mit verschiedenen Prompts beginnen. Systemprompt, Werkzeuge und Harness waren dieselben. Der Unterschied lag also allein im Text, der in den Harness hineinging. Was Claude Code heute für solche Läufe mitbringt, zeigen Kapitel 28 und Kapitel 27.
Was andere Harnesses anders machen
Viele Bausteinkapitel dieser Rubrik stellen Claude Code auf ihrer dritten Ebene neben Codex von OpenAI, etwa bei den Anweisungen, den Rechten und den Hooks. Für das Ganze lohnt ein Blick auf drei Ansätze.
Codex. Ein Team bei OpenAI hat im Februar 2026 (externe Seite, openai.com) beschrieben, wie es den Harness um Codex gestaltet. Für den Agenten existiert nur, was er beim Arbeiten im Kontext erreicht. Reicht die Dokumentation nicht, macht das Team aus der Regel Code. Das ist dieselbe Trennung wie auf der zweiten Ebene: Was gelten muss, wandert vom Text in die Mechanik.
Strands harness. AWS hat im September 2026 einen Harness veröffentlicht, der als Agent für allgemeine Zwecke gebaut ist. Programmieren ist dort ein Anwendungsfall unter vielen. Er steht unter der Lizenz Apache 2.0 und läuft lokal oder bei einem beliebigen Anbieter.
Seine Voreinstellungen für den Kontext nennt AWS ausdrücklich. Ergebnisse von Werkzeugen über rund 1.500 Token werden gekürzt, und das Verdichten setzt ein, sobald das Fenster zu mehr als 85 Prozent gefüllt ist.
Zu Kosten und Ergebnis nennt AWS eine eigene Messung über das eigene Produkt, gefahren auf EC2 mit dem Werkzeug Harbor. Danach kostet Strands harness mit denselben Modellen von Anthropic und OpenAI über sechs Tests 28 Prozent weniger. Gegen welchen Harness die 28 Prozent gerechnet sind, sagt der Beitrag nicht. Die Ergebnisse lagen fast gleichauf mit Claude Code, Codex und anderen verbreiteten Harnesses.
Mit dem Modell Fable 5 kostete er nach derselben Messung 77 Prozent weniger als Claude Code und schnitt im Test Terminal-Bench 2.1 besser ab. Welche Fassung von Claude Code dabei lief, nennt der Beitrag nicht. Eine Arbeit der Forscher zu den Messungen ist angekündigt. Claude Code verdichtet in der Voreinstellung erst nahe der Grenze des Modells, wie Kapitel 05 auf der dritten Ebene zeigt.
DeepSeek Harness. DeepSeek hat einen quelloffenen Harness veröffentlicht (externe Seite, github.com), der nach dem Grundsatz gebaut ist, dass alles ein Plugin ist. Er ist eine Vorschau für Entwickler und ändert sich schnell. In der Messung von AWS war er insgesamt am sparsamsten mit Token, meldete aber meist die niedrigsten Werte bei der Genauigkeit.
Alle drei zeigen die Stellgrößen, über die Agenten und Harness, Kapitel 04 spricht. Es geht darum, wie viel Platz ein Werkzeugergebnis belegen darf, wann verdichtet wird und was Text bleibt oder Code wird. Wie viel das gemessen ausmacht, steht dort. Warum eine Zahl über ein Paar aus Modell und Harness nur die Hälfte verrät, erklärt dessen dritte Ebene.
Was offen bleibt
Was Claude genau zu sehen bekommt. Den Systemprompt veröffentlicht
Anthropic nicht.
Auch die System Reminders tauchen im Strom der Nachrichten des SDK nicht auf.
Wer es wissen will, lässt die Anfragen mitschreiben. Die
Doku zum Systemprompt (externe Seite, code.claude.com) nennt dafür
die Umgebungsvariable OTEL_LOG_RAW_API_BODIES oder einen eigenen
Vermittler, der die Anfragen protokolliert.
Ein Agent oder mehrere. Der Beitrag über lange Läufe hält eine Frage für ungeklärt. Schneidet ein einzelner Agent für allgemeine Zwecke am besten ab oder ein Verbund spezialisierter Agenten? Claude Code bietet beides an, von Subagents bis zu Agent Teams. Wann sich mehr Agenten lohnen, behandelt Kapitel 22.
Wie viel Harness ein Modell noch braucht. Der Beitrag über Context Engineering beobachtet, dass klügere Modelle weniger genaue Vorgaben brauchen und selbstständiger arbeiten. Der schlankere Systemprompt für neuere Modelle seit Mai 2026 passt zu dieser Beobachtung. Einen Grund für ihn nennt die Versionsliste nicht. Wie man den eigenen Text für ein neues Modell prüft, beschreibt der Beitrag Neues Modell, alte Anweisungen. Wie stark eine Umgebung ein Ergebnis verschiebt, zeigt der Beitrag Dasselbe Modell, dreifacher Wert.
Quellen
29 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar
Anthropic, How Claude remembers your project (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Projektanweisung und ihren Geltungsbereichen. Sie ist die Quelle für den Satz, auf dem dieses Kapitel steht: Die Datei ist Kontext, keine durchgesetzte Konfiguration, wer etwas verbindlich verhindern will, braucht einen Hook. Dazu die Ladereihenfolge über vier Ebenen, die Größenempfehlung von 200 Zeilen und die Auskunft, dass Claude Code seit Version 2.1.277 auch AGENTS.md selbst liest, standardmäßig aber nur, wenn keine CLAUDE.md im Projekt liegt. Sie belegt außerdem, dass die Datei beim ersten Mal vom Werkzeug erzeugt wird, und beschreibt daneben das zweite Gedächtnis: Notizen, die der Agent sich selbst anlegt, je Repository unter einem eigenen Verzeichnis, maschinenlokal, und beim Start geladen bis zur Grenze von 200 Zeilen oder 25 Kilobyte.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, How Claude Code works (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersichtsseite des Herstellers zu der Frage, worauf das Werkzeug in einem Projektverzeichnis überhaupt zugreift. Sie zählt sechs Dinge auf, darunter den Git-Zustand mit Branch, nicht committeten Änderungen und den jüngsten Commits. Dass der Git-Zustand auch in den Kontext geladen wird, belegt die Seite zum Kontextfenster: Branch, Status und jüngste Commits stehen dort als eigener Block in der Startbelegung, und nach dem Verdichten liest Claude Code ihn frisch.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, How the agent loop works (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Seite des Agent SDK zur Agentenschleife von Claude Code: wie eine Nachricht durch die Schleife läuft, wie Werkzeuge ausgeführt werden, was das Kontextfenster füllt, wann verdichtet wird und wo Hooks eingreifen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Explore the context window (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerseite zum Kontextfenster, aufgebaut als begehbare Simulation einer Sitzung. Sie belegt, dass das Verdichten das Gespräch durch eine strukturierte Zusammenfassung ersetzt (Ereignis „/compact“ der Simulation). Ebenfalls von dort die Ausnahme, dass die Liste der verfügbaren Skills als einziger Teil des Startinhalts nach dem Verdichten nicht erneut eingesetzt wird; erhalten bleiben nur die tatsächlich aufgerufenen. Sie belegt außerdem, dass die Startfüllung ohne Zutun geschieht: CLAUDE.md, automatisches Gedächtnis, die Namen der MCP-Werkzeuge und die Beschreibungen der Skills laden in den Kontext, bevor man etwas tippt. Die Umgebungsangaben stehen in der begehbaren Simulation als eigener Posten „Environment info“ mit 280 Token und der Kennzeichnung auto: Arbeitsordner, Plattform, Shell, Version des Betriebssystems und ob ein Git-Repository vorliegt; Branch, Status und letzte Commits laden als eigener Block. Nach dem Verdichten liest das Werkzeug diesen Block frisch, dazu bis zu fünf zuletzt geänderte Dateien der Sitzung (Tabelle „What survives compaction“, Stand 09.10.2026). Dieser Text liegt in den Daten der Simulation und wird erst beim Anklicken des Punktes sichtbar, deshalb ist er nicht als Zitat hinterlegt.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Settings files and precedence (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu den Einstellungsdateien von Claude Code: welche Ebenen es gibt, in welche Ebene ein Schlüssel gehört, wie man eine Änderung prüft und welcher Wert gilt, wenn ein Schlüssel an mehreren Stellen steht.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Extend Claude Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersicht der Erweiterungswege von Claude Code: CLAUDE.md, Skills, Subagents, Hooks, MCP und Plugins, mit der Frage, wann welcher Weg passt.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Configure the sandboxed Bash tool (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Sandbox, die jeden Bash-Befehl in eine vom Betriebssystem gezogene Grenze sperrt. Sie ist die Quelle für den Unterschied, um den es in diesem Kapitel geht: Eine Rechteregel entscheidet je Aufruf, diese Grenze gilt für den laufenden Prozess und alle seine Kinder. Zwei Stellen wiegen schwerer als die Beschreibung selbst. Erstens läuft die Sandbox voreingestellt fail-open: Fehlt ein Paket oder ist die Plattform nicht unterstützt, arbeitet Claude Code ohne Sandbox weiter, bis jemand sandbox.failIfUnavailable setzt. Zweitens darf das Modell die Grenze über einen Rückfallpfad selbst verlassen, wenn ein Befehl darin scheitert; der zweite Versuch läuft dann außerhalb, und wer ihn genehmigt, richtet sich nach dem Rechtemodus. Auf macOS trägt Seatbelt die Grenze, auf Linux und WSL2 bubblewrap, natives Windows wird nicht unterstützt. Seit Version 2.1.271 (Abschnitt 'Per-command allowed domains in auto mode', gesehen 23.09.2026) gibt es einen engeren Weg für einzelne Rechner: Im Auto-Modus kann ein Befehl seine eigene Liste erlaubter Rechner mitbringen, der Klassifikator prüft sie zusammen mit dem Befehl, und der Befehl bleibt dabei in der Sandbox.
Dokumentationerreichbar
Automate actions with hooks (Claude Code Docs, Anthropic) (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Anleitung zu Hooks: Shell-Befehle, die Claude Code an festen Stellen der Sitzung selbst ausführt, etwa nach einer Dateiänderung, am Ende einer Antwort oder vor einer Rückfrage, mit Beispielen zum Formatieren, Benachrichtigen und Sperren.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Configure permissions (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den Rechteregeln. Sie enthält den Satz, der die Grenze zwischen einer Projektanweisung und einem Riegel zieht: Durchgesetzt wird von der Umgebung, und was im Auftrag steht, beeinflusst nur den Versuch. Dazu die Rangfolge der drei Regelarten und eine Falle, die still bleibt: Pfadregeln werden allein gegen Edit und Read geprüft, eine auf Write geschriebene Regel nimmt die Umgebung an und schlägt sie nie nach.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Output styles (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den Ausgabestilen von Claude Code: Anweisungen, die Rolle, Ton und Form jeder Antwort einer Sitzung festlegen. Neben dem Standard gibt es vier eingebaute Stile, Proactive, Concise, Explanatory und Learning; eigene entstehen als Markdown-Datei. Ein Stil ist eine Anweisung an das Modell und garantiert kein Verhalten, dafür verweist die Seite auf Hooks.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, CLI reference (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerreferenz der Kommandozeile von Claude Code: alle Unterbefehle wie claude update, claude install, claude auth und claude doctor sowie alle Schalter beim Start.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Modifying system prompts (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Seite des Agent SDK zum Systemprompt: das Preset claude_code, ein eigener Prompt und die Wege dazwischen über CLAUDE.md, Ausgabestile und angehängten Text.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Debug your configuration (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Anleitung zur Fehlersuche, wenn CLAUDE.md, Einstellungen, Hooks, MCP-Server oder Skills nicht greifen: welche Befehle zeigen, was geladen ist, wie man gegen eine leere Konfiguration testet und welche Ursachen häufig sind.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Extend Claude with skills (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu Skills, den abrufbaren Arbeitsanweisungen neben dem Modell. Sie liefert das Kostenargument dieses Kapitels: Der Rumpf eines Skills lädt erst beim Gebrauch, umfangreiches Nachschlagematerial kostet also bis dahin fast nichts, und sobald er geladen ist, bleibt er über die folgenden Runden stehen. Dazu die Steuerung darüber, wer ihn aufrufen darf, und der Maßstab für die Wirkung: Dass ein Skill anspringt, heißt nur, dass er gefunden wurde.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Create custom subagents (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu Subagenten. Sie beantwortet die Frage, wozu man sie nimmt, über den Kontext statt über die Arbeitsteilung: Eine Nebenaufgabe, deren Suchtreffer, Protokolle und Dateiinhalte niemand wieder braucht, läuft in einem eigenen Fenster und gibt nur die Zusammenfassung zurück. Dazu die Kanten, die man beim Bauen trifft: eigene Tool-Liste und eigene Berechtigungen, eine Anlaufzeit, weil ein Subagent bei null anfängt, und die Beobachtung, dass viele ausführliche Rückgaben denselben Platz kosten, den man sparen wollte.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Configure auto mode (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Referenz zum Block autoMode in den Einstellungen: welche Repositories, Speicher und Domains eine Organisation dem Klassifikator des Auto-Modus als vertrauenswürdig nennt, wie sie seine Block- und Erlaubnisregeln ersetzt und wie man die wirksame Konfiguration mit den Unterbefehlen von claude auto-mode ansieht.
Dokumentationerreichbar
React to events with a mod (Claude Code Docs, Anthropic) (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Wie ein Mod auf Ereignisse antwortet: Werkzeugaufrufe, Prompts und Züge beobachten, umschreiben oder beantworten, und wie mehrere Mods nebeneinander greifen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Claude 3.7 Sonnet and Claude Code (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Die Vorstellung von Claude Code am 24.02.2025 als begrenzte Vorschau, zusammen mit dem Modell darunter. Der Agent arbeitet auf der Kommandozeile im Projektverzeichnis, liest und schreibt Dateien und führt Befehle aus.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code overview (Stand 24.02.2025) (externe Seite, docs.anthropic.com)
docs.anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersichtsseite der Dokumentation zu Claude Code am Tag der Vorstellung, 24.02.2025, im Archivabbild. Sie führt das Werkzeug als Beta und Forschungsvorschau, installiert über npm mit Node.js 18 als Voraussetzung, und nennt claude-3-7-sonnet-20250219 als Standardmodell.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Anthropic, Auto mode for Claude Code (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Vorstellung des Auto-Modus vom 24.03.2026 als Forschungsvorschau im Tarif Team. Vor jedem Werkzeugaufruf prüft ein Klassifikator auf zerstörerische Aktionen, sichere laufen ohne Rückfrage, riskante werden blockiert. Anthropic rät weiter zu isolierten Umgebungen, ein Nachtrag vom 10.07.2026 meldet die allgemeine Verfügbarkeit.
Artikelerreichbar
Anthropic, Building agents with the Claude Agent SDK (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics Beitrag vom 29.09.2025 zur Umbenennung des Claude Code SDK in Claude Agent SDK. Er beschreibt den Harness von Claude Code als Grundlage für eigene Agenten, auch jenseits des Programmierens.
Artikelerreichbar
Anthropic, Effective harnesses for long-running agents (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics Engineering-Beitrag vom 26.11.2025 über einen Harness für Agenten, die über viele Kontextfenster hinweg an einer Aufgabe arbeiten. Er beschreibt den Aufbau, mit dem Anthropic das selbst versucht hat.
Artikelerreichbar
Anthropic, Writing effective tools for agents, with agents (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics Engineering-Beitrag vom 11.09.2025 darüber, wie man Werkzeuge für Agenten schreibt und bewertet, und wie Claude dabei die eigenen Werkzeuge verbessert.
Artikelerreichbar
Anthropic, Effective context engineering for AI agents (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics Beitrag vom 29.09.2025, der den Begriff Context Engineering bestimmt: die Auswahl und Pflege aller Token, die beim Aufruf im Kontextfenster stehen, auch derer, die außerhalb des Prompts dorthin gelangen. Prompt Engineering ist darin ein Teil. Als Maßstab nennt er die kleinste Menge aussagekräftiger Token, die das gewünschte Ergebnis am wahrscheinlichsten macht.
Originalarbeiterreichbar
OpenAI, Harness engineering: leveraging Codex in an agent-first world (externe Seite, openai.com)
openai.comgeprüft 25.10.2026
Ryan Lopopolo berichtet am 11. Februar 2026 über ein Team, das fünf Monate lang ein Produkt gebaut hat, ohne eine Zeile von Hand zu schreiben. Der Wert des Berichts liegt in den Nebenwirkungen, die er offenlegt: Der Agent wiederholt vorhandene Muster einschließlich der schlechten, das Team verbrachte einen Tag der Woche mit Aufräumen, bis es die Regeln maschinell verankerte. Auch das Datum zählt, denn der Begriff Harness stand sechs Tage vorher zum ersten Mal geschrieben.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
strandsagents.comgeprüft 25.10.2026
AWS nennt hier die 28 Prozent geringeren Tokenkosten und die Grenzwerte für Kürzung und Zusammenfassung des Kontexts.
Werkzeugerreichbar
DeepSeek Harness (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Der quelloffene Agent-Harness von DeepSeek, als Vorschau für Entwickler veröffentlicht: Ein per npx gestarteter lokaler Server öffnet eine Weboberfläche, in der ein Coding-Agent Dateien im Projektverzeichnis liest und bearbeitet und Befehle ausführt; daneben gibt es Profile für die Kommandozeile. Jede Fähigkeit ist ein austauschbares Plugin, und der Hersteller kündigt Änderungen an, die die Kompatibilität brechen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Environment variables (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Referenz der Umgebungsvariablen, mit denen sich das Verhalten von Claude Code steuern lässt.