Claude CodeKapitel 31 von 31

Der Harness

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 8 Min. · Stand

Claude Code ist die Schicht um das Modell. Sie stellt die Werkzeuge bereit und verwaltet den Kontext, den das Modell zu sehen bekommt (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)). Diese umgebende Schicht ist nach derselben Doku das, was der Begriff Harness für Agenten meint.

Woraus ein Harness allgemein besteht und wie viel er gemessen ausmacht, erklärt Agenten und Harness, Kapitel 04. Jeder Baustein von Claude Code hat in dieser Rubrik ein eigenes Kapitel. Dieses letzte setzt sie zusammen. Es verfolgt einen einzigen Auftrag durch den Harness und fragt an jeder Stelle, wer entscheidet: das Modell oder eine feste Regel.

Ein Auftrag in vier Runden

Die Doku zum Agent SDK (externe Seite, code.claude.com) beschreibt die Schleife, die auch Claude Code antreibt. Claude bekommt den Auftrag zusammen mit dem Systemprompt, den Beschreibungen der Werkzeuge und dem bisherigen Gespräch. Es ruft Werkzeuge auf, bekommt deren Ergebnisse zurück und wiederholt das. Ein voller Durchgang heißt in der Doku Turn, auf dieser Seite Runde. Die Schleife endet mit der ersten Ausgabe, die kein Werkzeug mehr aufruft. Damit ist die Antwort auf den Auftrag fertig.

Die Doku spielt das an einer Bitte durch, die fehlschlagenden Tests in einer Datei zu reparieren. Der Auftrag lautet Fix the failing tests in auth.ts. Gekürzt und übersetzt läuft er so, eine Ziffer je Runde:

  1. Bash: npm test. Drei Tests scheitern.
  2. Read liest auth.ts und auth.test.ts.
  3. Edit ändert auth.ts, danach läuft wieder Bash: npm test. Alle drei Tests bestehen.
  4. Eine Ausgabe ohne Werkzeugaufruf meldet das Ergebnis.

Vier Runden also, drei davon mit Werkzeugaufruf. Welches Werkzeug als Nächstes dran ist, entscheidet Claude jedes Mal nach dem, was die Runde davor ergeben hat (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)). Eine ähnliche Bitte, ohne Zählung der Runden, dient in Kapitel 01 als Einstieg in die Schleife aus Kontext sammeln, handeln und prüfen.

Zwischen den Runden arbeitet der Harness. Er legt bereit, was das Modell liest, prüft jeden Werkzeugaufruf, führt ihn aus und legt das Ergebnis zurück ins Gespräch. Die folgenden Abschnitte gehen den Auftrag in dieser Reihenfolge durch.

Was vor der ersten Runde feststeht

Bevor man etwas tippt, liegen schon die CLAUDE.md, das automatische Gedächtnis, die Namen der MCP-Werkzeuge und die Beschreibungen der Skills im Kontext (Doku zum Kontextfenster (externe Seite, code.claude.com)). Dazu kommen der Systemprompt und die Beschreibungen der wichtigsten eingebauten Werkzeuge wie Bash, Read und Edit. Die übrigen holt die Werkzeugsuche erst bei Bedarf, so wie die MCP-Werkzeuge. Wie viel Platz jeder Posten belegt und wie man es mit /context nachsieht, zeigt Kapitel 05. In welcher Reihenfolge Claude Code die CLAUDE.md-Dateien liest, steht in Kapitel 14.

All das ist Text für das Modell. Aus den Ein­stel­lungs­da­teien kommt beim Start eine zweite Sorte: die Rechteregeln, die Hooks und der Rechtemodus. Eine eingecheckte Projektdatei gibt allen, die das Repository klonen, dieselben Rechte und Hooks (Doku zu den Einstellungen (externe Seite, code.claude.com)). Einiges davon wirkt erst, wenn man dem Ordner vertraut, und manche Werte gelten aus einer Projektdatei nie. Diese Sorte wendet Claude Code selbst an, während der Auftrag läuft. Welche Datei gewinnt, wenn zwei dasselbe festlegen, erklärt Kapitel 15.

Was in jeder Runde greift

Die Übersicht der Erweiterungen (externe Seite, code.claude.com) beschreibt, dass jede an einer anderen Stelle der Schleife ansetzt. Im Ablauf einer Runde sieht das so aus:

  • Das Modell wählt. Aus Gespräch und Werk­zeug­be­schrei­bungen entscheidet Claude, was als Nächstes kommt. Was es an eingebauten Werkzeugen gibt, zeigt Kapitel 04, wie Werkzeuge von außen dazukommen, Kapitel 19.
  • Ein Skill kommt dazu, wenn er passt. Seine Beschreibung steht seit dem Start im Fenster, sein ganzer Text erst ab dem Aufruf. Wie das abläuft, zeigt Kapitel 17.
  • Claude Code prüft den Aufruf. Hooks, Rechteregeln und Modus prüfen ihn nacheinander. Was danach offen ist, entscheidet der Mensch an einer Rückfrage oder im Auto-Modus der Klassifikator. Die ganze Folge steht in Kapitel 16, die Hooks in Kapitel 18.
  • Ein Shell-Befehl läuft in der Sandbox, sofern man sie eingeschaltet hat. In der Voreinstellung ist sie aus.
  • Das Ergebnis geht zurück ins Gespräch und bestimmt die nächste Entscheidung mit. Das Fenster wächst dabei mit jeder Runde. Nähert es sich der Grenze, verdichtet Claude Code den Verlauf, wie in Kapitel 05 beschrieben.
  • Eine Teilaufgabe kann abgegeben werden. Ein Subagent arbeitet in einem eigenen Fenster, zurück kommt sein Bericht. Das erklärt Kapitel 20.

Im Beispiel oben gab es drei Runden mit Werkzeugaufruf. Eine verwickelte Aufgabe kann Dutzende Werkzeugaufrufe über viele Runden aneinanderreihen. Jede dieser Runden durchläuft dieselben Stationen.

Ein Baustein greift erst am Ende der Antwort. Eingerichtete Hooks auf Stop laufen, wenn Claude seine Antwort beendet, im Beispiel also einmal nach Runde 4. Das geschieht bei jeder beendeten Antwort, auch wenn die Aufgabe noch nicht erledigt ist.

Wer entscheidet

Die Bausteine lassen sich in zwei Sorten teilen. Die erste ist Text im Fenster: der Systemprompt, die CLAUDE.md, ein Skill, ein Ausgabestil. Claude liest ihn und soll sich danach richten. Für die CLAUDE.md sagt die Doku zum Gedächtnis (externe Seite, code.claude.com), dass Claude sie als Kontext behandelt, den Claude Code nicht durchsetzt.

Die zweite Sorte setzt Claude Code selbst durch. Rechteregeln prüft das Programm, gleich was das Modell vorhat (Doku zu den Rechten (externe Seite, code.claude.com)). Einen Hook startet Claude Code an seinem Ereignis selbst. Ob Claude eine Anweisung befolgt, spielt für ihn keine Rolle (Doku zu den Ausgabestilen (externe Seite, code.claude.com)). Die Grenze der Sandbox schließlich setzt das Betriebssystem durch, gleich was das Modell ausführen wollte.

Ein Auftrag im Harness von Claude Code: oben der Text, dem das Modell folgen soll, unten, was Claude Code durchsetzt, dazwischen die Runde. Zwei waagrechte Bänder, links das, was vor der ersten Runde feststeht, rechts das, was in jeder Runde geschieht. Das obere Band ist der Text im Fenster: Systemprompt, CLAUDE.md und Gedächtnis, dazu Namen und Beschreibungen der Werkzeuge und Skills. Claude liest ihn und soll sich danach richten. Das untere Band ist, was Claude Code durchsetzt: Aus den Einstellungen kommen beim Start Rechteregeln, Hooks und der Rechtemodus. Rechts läuft die Runde als Schleife durch beide Bänder. Oben wählt das Modell ein Werkzeug. Der Aufruf geht nach unten, wo Claude Code ihn prüft, mit Hooks, Rechteregeln und Modus. Was danach offen ist, entscheidet der Mensch oder im Auto-Modus der Klassifikator. Ist der Aufruf erlaubt, läuft das Werkzeug, ein Shell-Befehl in der Sandbox, wenn sie eingeschaltet ist. Das Ergebnis geht nach oben zurück ins Gespräch, und die nächste Runde beginnt. Passt ein Skill, kommt sein ganzer Text dazu. Eine Ausgabe ohne Werkzeugaufruf beendet die Schleife und damit die Antwort. Danach, nach der letzten Runde, laufen die Hooks auf Stop. Der Klassifikator ist eine Mischform, denn er ist selbst ein Modell. VOR DER ERSTEN RUNDE IN JEDER RUNDE TEXT IM FENSTER Claude liest ihn und soll sich danach richten Systemprompt CLAUDE.md, Gedächtnis Werkzeuge und Skills: Namen, Beschreibungen CLAUDE CODE SETZT DURCH gleich, was das Modell vorhat aus den Einstellungen: Rechteregeln Hooks Rechtemodus Auftrag ohne Werkzeugaufruf: Antwort, Ende Aufruf Ergebnis nächste Runde erlaubt Modell wählt ein Werkzeug Ergebnis zurück ins Gespräch Claude Code prüft den Aufruf Werkzeug läuft Claude Code führt aus passt ein Skill, kommt sein ganzer Text dazu das Fenster wächst mit jeder Runde Hooks, Rechteregeln, Modus offen: Mensch oder Klassifikator Shell in der Sandbox, wenn eingeschaltet (Voreinstellung: aus) am Ende der Antwort, nach der letzten Runde: Hooks auf Stop Mischform: Der Klassifikator im Auto-Modus ist selbst ein Modell.
Ein Auftrag im Harness von Claude Code. Vor der ersten Runde kommen Systemprompt, CLAUDE.md, Gedächtnis und Beschreibungen ins Fenster, aus den Einstellungen kommen Rechteregeln und Hooks. In jeder Runde wählt das Modell ein Werkzeug, Claude Code prüft den Aufruf, führt ihn aus und legt das Ergebnis zurück ins Gespräch. Die Zeichnung trennt den Text, dem das Modell folgen soll, von dem, was Claude Code selbst durchsetzt.

eigene Darstellung nach Anthropic, How Claude Code works, How the agent loop works, Explore the context window, Settings files and precedence, Extend Claude Code, Configure permissions, Configure the sandboxed Bash tool, Automate actions with hooks, How Claude remembers your project und Output styles, Stand 14.10.2026

Die Doku zu den Ausgabestilen (externe Seite, code.claude.com) gibt dazu eine Faustregel. Die CLAUDE.md nimmt auf, was Claude wissen soll, ein Ausgabestil die Art der Antwort. Was garantiert geschehen muss, gehört in einen Hook. Wer eine Regel in die CLAUDE.md schreibt, die in keinem Fall gebrochen werden darf, hat sie also an die falsche Sorte gegeben. Dazwischen gibt es Mischformen, etwa den Klassifikator des Auto-Modus, der selbst ein Modell ist. Die zweite Ebene ordnet sie ein.

Welches Kapitel welchen Teil erklärt

Die Bausteinkapitel lassen sich danach ordnen, an welcher Stelle des Harness sie ansetzen:

Die Arbeitsweisen vom Plan bis zum Review benutzen diese Bausteine, jede auf ihre Art. Sie stehen im gleichnamigen Abschnitt der Rubrik.

Die zweite Ebene zeigt, was eine Runde im Einzelnen zählt, wo die Schleife endet und woraus der Systemprompt besteht. Die dritte erzählt, wie der Harness seit Februar 2025 gewachsen ist und was andere Harnesses anders machen.

Quellen

29 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar

    Anthropic, How Claude remembers your project (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Projektanweisung und ihren Geltungsbereichen. Sie ist die Quelle für den Satz, auf dem dieses Kapitel steht: Die Datei ist Kontext, keine durchgesetzte Konfiguration, wer etwas verbindlich verhindern will, braucht einen Hook. Dazu die Ladereihenfolge über vier Ebenen, die Größenempfehlung von 200 Zeilen und die Auskunft, dass Claude Code seit Version 2.1.277 auch AGENTS.md selbst liest, standardmäßig aber nur, wenn keine CLAUDE.md im Projekt liegt. Sie belegt außerdem, dass die Datei beim ersten Mal vom Werkzeug erzeugt wird, und beschreibt daneben das zweite Gedächtnis: Notizen, die der Agent sich selbst anlegt, je Repository unter einem eigenen Verzeichnis, maschinenlokal, und beim Start geladen bis zur Grenze von 200 Zeilen oder 25 Kilobyte.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, How Claude Code works (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Übersichtsseite des Herstellers zu der Frage, worauf das Werkzeug in einem Projektverzeichnis überhaupt zugreift. Sie zählt sechs Dinge auf, darunter den Git-Zustand mit Branch, nicht committeten Änderungen und den jüngsten Commits. Dass der Git-Zustand auch in den Kontext geladen wird, belegt die Seite zum Kontextfenster: Branch, Status und jüngste Commits stehen dort als eigener Block in der Startbelegung, und nach dem Verdichten liest Claude Code ihn frisch.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, How the agent loop works (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Seite des Agent SDK zur Agentenschleife von Claude Code: wie eine Nachricht durch die Schleife läuft, wie Werkzeuge ausgeführt werden, was das Kontextfenster füllt, wann verdichtet wird und wo Hooks eingreifen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Explore the context window (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerseite zum Kontextfenster, aufgebaut als begehbare Simulation einer Sitzung. Sie belegt, dass das Verdichten das Gespräch durch eine strukturierte Zusammenfassung ersetzt (Ereignis „/compact“ der Simulation). Ebenfalls von dort die Ausnahme, dass die Liste der verfügbaren Skills als einziger Teil des Startinhalts nach dem Verdichten nicht erneut eingesetzt wird; erhalten bleiben nur die tatsächlich aufgerufenen. Sie belegt außerdem, dass die Startfüllung ohne Zutun geschieht: CLAUDE.md, automatisches Gedächtnis, die Namen der MCP-Werkzeuge und die Beschreibungen der Skills laden in den Kontext, bevor man etwas tippt. Die Umgebungsangaben stehen in der begehbaren Simulation als eigener Posten „Environment info“ mit 280 Token und der Kennzeichnung auto: Arbeitsordner, Plattform, Shell, Version des Betriebssystems und ob ein Git-Repository vorliegt; Branch, Status und letzte Commits laden als eigener Block. Nach dem Verdichten liest das Werkzeug diesen Block frisch, dazu bis zu fünf zuletzt geänderte Dateien der Sitzung (Tabelle „What survives compaction“, Stand 09.10.2026). Dieser Text liegt in den Daten der Simulation und wird erst beim Anklicken des Punktes sichtbar, deshalb ist er nicht als Zitat hinterlegt.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Settings files and precedence (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu den Einstellungsdateien von Claude Code: welche Ebenen es gibt, in welche Ebene ein Schlüssel gehört, wie man eine Änderung prüft und welcher Wert gilt, wenn ein Schlüssel an mehreren Stellen steht.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Extend Claude Code (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Übersicht der Erweiterungswege von Claude Code: CLAUDE.md, Skills, Subagents, Hooks, MCP und Plugins, mit der Frage, wann welcher Weg passt.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure the sandboxed Bash tool (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Sandbox, die jeden Bash-Befehl in eine vom Betriebssystem gezogene Grenze sperrt. Sie ist die Quelle für den Unterschied, um den es in diesem Kapitel geht: Eine Rechteregel entscheidet je Aufruf, diese Grenze gilt für den laufenden Prozess und alle seine Kinder. Zwei Stellen wiegen schwerer als die Beschreibung selbst. Erstens läuft die Sandbox voreingestellt fail-open: Fehlt ein Paket oder ist die Plattform nicht unterstützt, arbeitet Claude Code ohne Sandbox weiter, bis jemand sandbox.failIfUnavailable setzt. Zweitens darf das Modell die Grenze über einen Rückfallpfad selbst verlassen, wenn ein Befehl darin scheitert; der zweite Versuch läuft dann außerhalb, und wer ihn genehmigt, richtet sich nach dem Rechtemodus. Auf macOS trägt Seatbelt die Grenze, auf Linux und WSL2 bubblewrap, natives Windows wird nicht unterstützt. Seit Version 2.1.271 (Abschnitt 'Per-command allowed domains in auto mode', gesehen 23.09.2026) gibt es einen engeren Weg für einzelne Rechner: Im Auto-Modus kann ein Befehl seine eigene Liste erlaubter Rechner mitbringen, der Klassifikator prüft sie zusammen mit dem Befehl, und der Befehl bleibt dabei in der Sandbox.

  • Dokumentationerreichbar

    Automate actions with hooks (Claude Code Docs, Anthropic) (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anleitung zu Hooks: Shell-Befehle, die Claude Code an festen Stellen der Sitzung selbst ausführt, etwa nach einer Dateiänderung, am Ende einer Antwort oder vor einer Rückfrage, mit Beispielen zum Formatieren, Benachrichtigen und Sperren.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure permissions (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den Rechteregeln. Sie enthält den Satz, der die Grenze zwischen einer Projektanweisung und einem Riegel zieht: Durchgesetzt wird von der Umgebung, und was im Auftrag steht, beeinflusst nur den Versuch. Dazu die Rangfolge der drei Regelarten und eine Falle, die still bleibt: Pfadregeln werden allein gegen Edit und Read geprüft, eine auf Write geschriebene Regel nimmt die Umgebung an und schlägt sie nie nach.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Output styles (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den Ausgabestilen von Claude Code: Anweisungen, die Rolle, Ton und Form jeder Antwort einer Sitzung festlegen. Neben dem Standard gibt es vier eingebaute Stile, Proactive, Concise, Explanatory und Learning; eigene entstehen als Markdown-Datei. Ein Stil ist eine Anweisung an das Modell und garantiert kein Verhalten, dafür verweist die Seite auf Hooks.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, CLI reference (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerreferenz der Kommandozeile von Claude Code: alle Unterbefehle wie claude update, claude install, claude auth und claude doctor sowie alle Schalter beim Start.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Modifying system prompts (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Seite des Agent SDK zum Systemprompt: das Preset claude_code, ein eigener Prompt und die Wege dazwischen über CLAUDE.md, Ausgabestile und angehängten Text.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Debug your configuration (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Anleitung zur Fehlersuche, wenn CLAUDE.md, Einstellungen, Hooks, MCP-Server oder Skills nicht greifen: welche Befehle zeigen, was geladen ist, wie man gegen eine leere Konfiguration testet und welche Ursachen häufig sind.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Extend Claude with skills (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Skills, den abrufbaren Arbeitsanweisungen neben dem Modell. Sie liefert das Kostenargument dieses Kapitels: Der Rumpf eines Skills lädt erst beim Gebrauch, umfangreiches Nachschlagematerial kostet also bis dahin fast nichts, und sobald er geladen ist, bleibt er über die folgenden Runden stehen. Dazu die Steuerung darüber, wer ihn aufrufen darf, und der Maßstab für die Wirkung: Dass ein Skill anspringt, heißt nur, dass er gefunden wurde.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Create custom subagents (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Subagenten. Sie beantwortet die Frage, wozu man sie nimmt, über den Kontext statt über die Arbeitsteilung: Eine Nebenaufgabe, deren Suchtreffer, Protokolle und Dateiinhalte niemand wieder braucht, läuft in einem eigenen Fenster und gibt nur die Zusammenfassung zurück. Dazu die Kanten, die man beim Bauen trifft: eigene Tool-Liste und eigene Berechtigungen, eine Anlaufzeit, weil ein Subagent bei null anfängt, und die Beobachtung, dass viele ausführliche Rückgaben denselben Platz kosten, den man sparen wollte.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure auto mode (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Referenz zum Block autoMode in den Einstellungen: welche Repositories, Speicher und Domains eine Organisation dem Klassifikator des Auto-Modus als vertrauenswürdig nennt, wie sie seine Block- und Erlaubnisregeln ersetzt und wie man die wirksame Konfiguration mit den Unterbefehlen von claude auto-mode ansieht.

  • Dokumentationerreichbar

    React to events with a mod (Claude Code Docs, Anthropic) (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Wie ein Mod auf Ereignisse antwortet: Werkzeugaufrufe, Prompts und Züge beobachten, umschreiben oder beantworten, und wie mehrere Mods nebeneinander greifen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Claude 3.7 Sonnet and Claude Code (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Die Vorstellung von Claude Code am 24.02.2025 als begrenzte Vorschau, zusammen mit dem Modell darunter. Der Agent arbeitet auf der Kommandozeile im Projektverzeichnis, liest und schreibt Dateien und führt Befehle aus.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Code overview (Stand 24.02.2025) (externe Seite, docs.anthropic.com)

    docs.anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Die Übersichtsseite der Dokumentation zu Claude Code am Tag der Vorstellung, 24.02.2025, im Archivabbild. Sie führt das Werkzeug als Beta und Forschungsvorschau, installiert über npm mit Node.js 18 als Voraussetzung, und nennt claude-3-7-sonnet-20250219 als Standardmodell.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Anthropic, Auto mode for Claude Code (externe Seite, claude.com)

    claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Vorstellung des Auto-Modus vom 24.03.2026 als Forschungsvorschau im Tarif Team. Vor jedem Werkzeugaufruf prüft ein Klassifikator auf zerstörerische Aktionen, sichere laufen ohne Rückfrage, riskante werden blockiert. Anthropic rät weiter zu isolierten Umgebungen, ein Nachtrag vom 10.07.2026 meldet die allgemeine Verfügbarkeit.

  • Artikelerreichbar

    Anthropic, Building agents with the Claude Agent SDK (externe Seite, claude.com)

    claude.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Beitrag vom 29.09.2025 zur Umbenennung des Claude Code SDK in Claude Agent SDK. Er beschreibt den Harness von Claude Code als Grundlage für eigene Agenten, auch jenseits des Programmierens.

  • Artikelerreichbar

    Anthropic, Effective harnesses for long-running agents (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Engineering-Beitrag vom 26.11.2025 über einen Harness für Agenten, die über viele Kontextfenster hinweg an einer Aufgabe arbeiten. Er beschreibt den Aufbau, mit dem Anthropic das selbst versucht hat.

  • Artikelerreichbar

    Anthropic, Writing effective tools for agents, with agents (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Engineering-Beitrag vom 11.09.2025 darüber, wie man Werkzeuge für Agenten schreibt und bewertet, und wie Claude dabei die eigenen Werkzeuge verbessert.

  • Artikelerreichbar

    Anthropic, Effective context engineering for AI agents (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Anthropics Beitrag vom 29.09.2025, der den Begriff Context Engineering bestimmt: die Auswahl und Pflege aller Token, die beim Aufruf im Kontextfenster stehen, auch derer, die außerhalb des Prompts dorthin gelangen. Prompt Engineering ist darin ein Teil. Als Maßstab nennt er die kleinste Menge aussagekräftiger Token, die das gewünschte Ergebnis am wahrscheinlichsten macht.

    Archivfassung (externe Seite, web.archive.org)

  • Originalarbeiterreichbar

    OpenAI, Harness engineering: leveraging Codex in an agent-first world (externe Seite, openai.com)

    openai.comgeprüft 25.10.2026

    Ryan Lopopolo berichtet am 11. Februar 2026 über ein Team, das fünf Monate lang ein Produkt gebaut hat, ohne eine Zeile von Hand zu schreiben. Der Wert des Berichts liegt in den Nebenwirkungen, die er offenlegt: Der Agent wiederholt vorhandene Muster einschließlich der schlechten, das Team verbrachte einen Tag der Woche mit Aufräumen, bis es die Regeln maschinell verankerte. Auch das Datum zählt, denn der Begriff Harness stand sechs Tage vorher zum ersten Mal geschrieben.

  • Ankündigung des Herstellerserreichbar

    Introducing Strands harness: frontier performance with 28% lower token cost (externe Seite, strandsagents.com)

    strandsagents.comgeprüft 25.10.2026

    AWS nennt hier die 28 Prozent geringeren Tokenkosten und die Grenzwerte für Kürzung und Zusammenfassung des Kontexts.

  • Werkzeugerreichbar

    DeepSeek Harness (externe Seite, github.com)

    github.comgeprüft 25.10.2026

    Der quelloffene Agent-Harness von DeepSeek, als Vorschau für Entwickler veröffentlicht: Ein per npx gestarteter lokaler Server öffnet eine Weboberfläche, in der ein Coding-Agent Dateien im Projektverzeichnis liest und bearbeitet und Befehle ausführt; daneben gibt es Profile für die Kommandozeile. Jede Fähigkeit ist ein austauschbares Plugin, und der Hersteller kündigt Änderungen an, die die Kompatibilität brechen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Environment variables (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Referenz der Umgebungsvariablen, mit denen sich das Verhalten von Claude Code steuern lässt.

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