Claude Code bringt eigene Werkzeuge mit: Dateien lesen und schreiben, suchen, Befehle ausführen, Seiten im Netz abrufen. Welche das sind und in welcher Reihenfolge Claude sie wählt, steht in Kapitel 04. Für alles, was außerhalb des Rechners liegt, etwa ein Ticketsystem, eine Datenbank oder ein Dienst für Fehlermeldungen, braucht es eine Verbindung nach draußen. Dafür gibt es MCP, das Model Context Protocol.
Dieses Kapitel hat zwei Teile. Der erste zeigt, wie Claude Code einen MCP-Server einbindet, für wen er gilt und wie die Anmeldung läuft. Der zweite handelt von Plugins: Pakete, die Skills, Subagents, Hooks und MCP-Server bündeln und sich mit einem Befehl installieren lassen. Was MCP als Protokoll festlegt und was es offen lässt, erklärt Agenten und Harness, Kapitel 02 im Pfad zu Agenten.
Wann sich ein Server lohnt
Die Doku nennt ein einfaches Zeichen. Wer Daten aus einem anderen Werkzeug immer wieder ins Gespräch kopiert, sollte dieses Werkzeug als Server anbinden (MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Danach liest Claude das System selbst und handelt darin. Das Kopieren von Hand entfällt.
Ein Server bringt Werkzeuge und Zugriff auf Daten. Wie man diese Werkzeuge gut benutzt, gehört in einen Skill. Die Übersicht der Erweiterungen (externe Seite, code.claude.com) trennt die beiden genau so. MCP verbindet Claude mit äußeren Diensten. Skills erweitern, was Claude weiß, auch über den Umgang mit diesen Diensten. Ein typisches Paar ist ein Server für die Datenbank und ein Skill, der das Schema und die üblichen Abfragen des Teams beschreibt. Wie Skills arbeiten, erklärt Kapitel 17. Wann ein Hook, ein Mod, ein Skill oder ein MCP-Server passt, zeigt Kapitel 18.
Einen Server einbinden
claude mcp gehörte zum ersten Funktionsumfang. Schon die Doku vom Februar
2025 führte den Befehl, um MCP-Server einzurichten
(Archivfassung (externe Seite, docs.anthropic.com)). Eingebunden wird ein
Server im Terminal, außerhalb einer Sitzung. Der Befehl braucht einen Namen,
den man frei wählt, und die Angabe, wie Claude Code den Server erreicht:
claude mcp add \
--transport http \
notion \
https://mcp.notion.com/mcp
Die Doku nennt vier Arten der Verbindung. Ein Server im Netz wird über HTTP angesprochen, und das ist der empfohlene Weg für entfernte Server (MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Ein lokaler Server ist ein Programm, das Claude Code auf dem eigenen Rechner startet und über Standardein- und -ausgabe anspricht (stdio). Das ältere Verfahren SSE gilt als veraltet. Dazu kommt WebSocket für Server, die von sich aus Ereignisse schicken. Die Einzelheiten stehen auf der zweiten Ebene.
Ob die Verbindung steht, zeigt claude mcp list mit einem Zustand je Server,
etwa verbunden oder wartet auf Anmeldung
(MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
In einer laufenden Sitzung zeigt und verwaltet /mcp dieselben Server. Je
nach Modus fragt Claude Code beim ersten Aufruf eines neuen Werkzeugs um
Erlaubnis, wie bei jedem anderen Werkzeug
(Schnellstart (externe Seite, code.claude.com)).
Wer die Frage dauerhaft beantworten will, schreibt eine Regel; wie das geht,
steht in Kapitel 16.
Wo ein Server gilt
Jeder Server liegt in einem von drei Bereichen. Der Bereich entscheidet, in welchen Projekten der Server lädt und ob das Team ihn mitbekommt.
| Bereich | gilt in | mit dem Team geteilt | steht in |
|---|---|---|---|
| local | diesem Projekt | nein | ~/.claude.json, beim Projekt |
| project | diesem Projekt | ja, über die Versionsverwaltung | .mcp.json im Projektordner |
| user | allen eigenen Projekten | nein | ~/.claude.json |
Ohne Angabe landet ein Server im Bereich local
(MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Das passt für Zugangsdaten, die nicht ins Repository gehören. Mit
--scope project schreibt Claude Code den Server in die Datei .mcp.json
im Projektordner. Die Doku rät, sie einzuchecken, damit das ganze Team
dieselben Werkzeuge hat.
Diese Aufteilung gibt es seit Version 0.2.50 vom März 2025
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Ein Server aus einer fremden .mcp.json startet ein Programm oder schickt
Daten an eine Adresse, die jemand anderes eingetragen hat. Deshalb fragt
Claude Code in einer interaktiven Sitzung nach, bevor es einen solchen Server
benutzt.
In einem Lauf mit -p ohne Terminal und in Cloud-Sitzungen fällt diese
Frage weg, und die Server laden ungefragt.
Was das für Automaten heißt, steht in Kapitel 29.
Server im Netz mit Anmeldung
Ein lokaler Server muss installiert und gepflegt werden. Ein Server im Netz gehört dem Anbieter des Dienstes. Seit Version 1.0.27 vom 18.06.2025 meldet sich Claude Code bei solchen Servern über OAuth an (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Dabei meldet man sich einmal im Browser beim Dienst an, und Claude Code bekommt einen Zugangsschlüssel. Die Ankündigung (externe Seite, claude.com) nannte als Vorteil, dass der Anbieter sich um Aktualisierung, Skalierung und Erreichbarkeit kümmert. Dieselbe Eigenschaft hat eine Kehrseite: Ein solcher Server ändert sich, ohne dass man es mitbekommt. Die Abwägung zwischen beiden Bauformen steht in Agenten und Harness, Kapitel 02 auf der zweiten Ebene.
Angemeldet wird in der Sitzung über /mcp, die Seite des Dienstes öffnet sich
im Browser. Seit Version 2.1.186 vom 22.06.2026 geht das auch außerhalb einer
Sitzung, mit claude mcp login <name>.
Claude Code speichert die Zugangsschlüssel und erneuert sie selbst.
Connectors aus dem Konto
Wer Claude auch im Browser oder in der App benutzt, hat dort vielleicht schon
Dienste verbunden. Diese Connectors sind MCP-Server, und seit Version 2.1.46
vom 18.02.2026 stehen sie auch in Claude Code bereit
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Eine zweite Einrichtung im Terminal entfällt. In /mcp erscheinen sie mit
einem Hinweis auf ihre Herkunft
(MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Dafür gelten zwei Bedingungen. Claude Code holt die Connectors nur, wenn man mit einem Abo von claude.ai angemeldet ist. Wer über einen API-Schlüssel, Amazon Bedrock oder Google Cloud arbeitet, sieht sie also nicht. In den Tarifen Team und Enterprise dürfen außerdem nur Admins neue Connectors anlegen.
Plugins als Paket
Ein einzelner Server, ein Skill oder ein Hook funktioniert auch ohne Plugin.
Ein Plugin wird nützlich, sobald mehrere davon zusammengehören und an andere
Leute oder in andere Projekte sollen. Die Doku beschreibt es als Ordner mit
Skills, Subagents, Hooks, MCP-Servern oder anderen Bestandteilen, den Claude
Code als eine Einheit installiert und lädt
(Plugin-Übersicht (externe Seite, code.claude.com)).
Meist gibt ein Manifest in .claude-plugin/plugin.json dem Plugin seinen
Namen.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation zu Plugins, Stand 12.10.2026
Anthropic hat Plugins mit Version 2.0.12 am 09.10.2025 eingeführt (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)), laut Ankündigung (externe Seite, anthropic.com) als öffentliche Beta für alle Nutzer von Claude Code. Seither ist das Format stark gewachsen. Ein Plugin kann heute auch Language Server für die Navigation im Code, Beobachter im Hintergrund und eigene Programme mitbringen. Was die Language Server leisten, erklärt Kapitel 04, die Beobachter Kapitel 28. Hooks als Funktionen in JavaScript oder TypeScript, die auch Bereiche der Oberfläche zeichnen und Befehle anlegen, machen ein Plugin zum Mod (Doku zu Mods (externe Seite, code.claude.com)). Was ein Mod kann und was er darf, erklärt Kapitel 18.
Vor den Skills und Befehlen eines Plugins steht sein Name als Vorsilbe, etwa
/commit-commands:commit. So kommen sich zwei Plugins mit gleich benannten
Skills nicht in die Quere (Übersicht der Erweiterungen (externe Seite, code.claude.com)).
Woher Plugins kommen
Die meisten Plugins stammen aus einem Marktplatz. Ein Marktplatz ist ein
Repository mit einer Datei .claude-plugin/marketplace.json, die Plugins
auflistet und sagt, wo jedes zu holen ist
(Plugin-Übersicht (externe Seite, code.claude.com)).
Der Marktplatz ist also ein Katalog. Die Plugins selbst liegen in seinem
Ordner oder anderswo, in Repositories, Archiven oder Paketen. Den offiziellen Marktplatz von Anthropic
fügt Claude Code beim ersten Start einer interaktiven Sitzung im Terminal
selbst hinzu, sofern die Organisation das nicht sperrt.
Der Name täuscht leicht über den Inhalt. Laut der Seite zu den Marktplätzen von Anthropic (externe Seite, code.claude.com) stammt das meiste im offiziellen Marktplatz von Partnern und anderen Autoren. Am 12.10.2026 führte der Katalog (externe Seite, raw.githubusercontent.com) 315 Plugins, davon 39 mit Anthropic als Autor. Marktplätze anderer Anbieter prüft Anthropic nicht.
Installiert wird in der Sitzung mit /plugin. Der Befehl öffnet eine
Übersicht zum Stöbern; mit Name und Marktplatz öffnet er die Detailansicht
eines Plugins:
/plugin install commit-commands@claude-plugins-official
Die Detailansicht zeigt, was das Plugin mitbringt, bevor etwas installiert
ist. Danach wählt man einen von drei Bereichen, ähnlich wie bei MCP-Servern
(Doku zum Installieren (externe Seite, code.claude.com)). Das Plugin
gilt dann für einen selbst in allen Projekten, für alle in diesem Repository
oder nur für einen selbst in diesem Repository.
Der Bereich für das Team schaltet das Plugin über die eingecheckte
.claude/settings.json ein. Herunterladen muss es trotzdem jeder auf dem
eigenen Rechner.
Eine Cloud-Sitzung lädt die Plugins aus den lokalen Einstellungen nicht.
Was ein Plugin darf und kostet
Ein eingeschaltetes Plugin gehört zu jeder Sitzung, auch zu denen, in denen man es nie benutzt (Plugin-Übersicht (externe Seite, code.claude.com)). Das hat zwei Folgen.
Die erste betrifft den Kontext. Name und Beschreibung jedes Skills und jedes Subagents, den Claude selbst aufrufen kann, stehen in jeder Runde im Fenster. Diese Token zählen zum Verbrauch, auch wenn aus dem Plugin nichts läuft. Seine MCP-Server laufen neben jeder Sitzung mit, und seine Hooks feuern bei jedem passenden Ereignis. Was ein Posten im Fenster kostet, erklärt Kapitel 05.
Die zweite betrifft die Rechte. Ein Plugin kann beliebigen Code auf dem eigenen Rechner ausführen, mit den Rechten des Nutzers (Doku zur Sicherheit von Plugins (externe Seite, code.claude.com)). Der Name des Marktplatzes nennt nur den Herausgeber des Katalogs. Die einzelnen Plugins darin prüft man deshalb selbst, aus welchem Marktplatz sie auch kommen. Vor der Installation lohnt deshalb ein Blick in die Detailansicht und in die Dateien des Plugins. Worauf man dabei achtet, steht auf der dritten Ebene.
Wann sich was lohnt
Die Doku zur Übersicht der Erweiterungen ordnet jede Erweiterung einem Anlass zu. Für dieses Kapitel heißt das:
- Daten aus einem Dienst landen immer wieder per Kopieren im Gespräch: einen MCP-Server einbinden, für sich allein im Bereich local.
- Das ganze Team braucht denselben Dienst: den Server in die
.mcp.jsonschreiben und einchecken. - Der Dienst ist schon in claude.ai verbunden: die Connectors nutzen, sofern man mit dem Abo angemeldet ist.
- Ein zweites Repository braucht dieselbe Einrichtung: sie als Plugin verpacken.
- Ein Team oder eine Organisation will ihre Plugins verteilen: einen eigenen Marktplatz anlegen und ihn über die Einstellungen vorgeben.
Jeder dieser Schritte bringt Werkzeuge ins Fenster und Code auf den Rechner, den man nicht selbst geschrieben hat. Server und Plugins, die man nicht mehr braucht, schaltet man deshalb ab. Die zweite Ebene zeigt die Befehle und die Grenzen für Beschreibungen und Ergebnisse. Sie erklärt den Bau eines eigenen Plugins und Marktplatzes und die Schalter, mit denen eine Organisation festlegt, was erlaubt ist.
Die erste Ebene hat gezeigt, wie ein Server dazukommt und was ein Plugin bündelt. Diese Ebene geht die Einzelheiten durch: Befehle und Dateien, die Grenzen für Beschreibungen, Ergebnisse und Laufzeiten, den Bau eines eigenen Plugins und Marktplatzes. Am Ende steht, was eine Organisation vorgeben kann. Wie die verwalteten Einstellungen auf die Rechner kommen, erklärt Kapitel 15.
Vier Wege zum Server
Die MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com) unterscheidet vier Arten der Verbindung. Jede hat ihre eigene Schreibweise.
| Art | wofür | eingerichtet mit |
|---|---|---|
| HTTP | Server im Netz, der empfohlene Weg | claude mcp add --transport http <name> <url> |
| SSE | ältere Server im Netz, veraltet | wie HTTP, Claude Code wechselt selbst |
| stdio | Programm auf dem eigenen Rechner | claude mcp add <name> -- <befehl> |
| WebSocket | Server, die von sich aus Ereignisse schicken | claude mcp add-json oder .mcp.json |
Bei einem lokalen Server trennt der doppelte Bindestrich die Optionen von Claude Code vom Befehl, der den Server startet. Alles danach geht unverändert an den Server. Ein Beispiel aus der Doku startet einen Server für Airtable mit einem Schlüssel in der Umgebung:
claude mcp add \
--env \
AIRTABLE_API_KEY=YOUR_KEY \
--transport stdio \
airtable \
-- npx -y \
airtable-mcp-server
Ein Server, der nur noch SSE spricht, wird seit Version 2.1.265 wie ein
HTTP-Server eingetragen. Claude Code versucht zuerst HTTP und wechselt zu SSE,
wenn der Server das ablehnt.
WebSocket hält eine Verbindung in beide Richtungen offen, kennt aber weder
OAuth noch den Schalter --transport. Für einen Server, der nur auf Anfragen
antwortet, rät die Doku deshalb zu HTTP.
Viele Server beschreiben ihre Einrichtung für ein anderes Programm, etwa Claude Desktop oder Cursor. Die Doku übersetzt die drei üblichen Formen:
- Eine Adresse heißt Server im Netz.
- Ein Startbefehl wie
npx -y …heißt lokaler Server. - Ein Block
mcpServersin JSON geht mitclaude mcp add-jsonhinein.
Eine Falle steht dabei ausdrücklich in der Doku. Ein Eintrag mit
Adresse und ohne type gilt als Fehler, denn ohne Typ liest Claude Code ihn
als lokalen Server.
Wer in Claude Desktop schon Server eingerichtet hat, holt sie mit
claude mcp add-from-claude-desktop, das geht unter macOS und im
Linux-Subsystem von Windows.
Für einen einzelnen Lauf gibt es claude --mcp-config <datei>. Damit lädt
ein Server nur für diese Sitzung, ohne dass er irgendwo eingetragen wird. Mit
--strict-mcp-config lädt Claude Code ausschließlich diese Server.
Steht derselbe Server an mehreren Stellen, verbindet Claude Code ihn einmal,
mit der Fassung der höchsten Stufe, und vermischt keine Felder.
Die Reihenfolge lautet local vor project vor user, danach kommen Server aus
Plugins und zuletzt die Connectors aus claude.ai. Seit Version 2.1.259 stehen
Server, die eine Organisation bereitstellt, über allen.
In einer .mcp.json dürfen Umgebungsvariablen stehen, als ${VAR} oder mit
Vorgabe als ${VAR:-wert}. So teilt ein Team eine Datei, und jeder setzt
seine eigenen Schlüssel.
Wann ein Projektserver startet
Ein Server aus der .mcp.json eines Projekts startet in einer interaktiven
Sitzung erst nach einer Freigabe. Bis dahin führt ihn claude mcp list als
wartend. Eine Freigabe, die im Repository selbst steht, zählt dabei erst,
wenn man dem Ordner vertraut. Ein geklontes Repository kann seine Server also
nicht selbst freigeben (MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Freigaben aus den eigenen Benutzereinstellungen und aus verwalteten
Einstellungen gelten auch vorher. Mit claude mcp reset-project-choices
setzt man die eigenen Antworten zurück.
In einem Lauf mit -p, im Agent SDK und in Cloud-Sitzungen gibt es keine
Rückfrage, und die Projektserver laden ungefragt. Wer einen Server dort
fernhalten will, hat drei Wege:
- ihn in
disabledMcpjsonServerseintragen, was in jedem Modus der Rechte sperrt, - die Projekteinstellungen mit
--setting-sourcesausschließen, - mit
--strict-mcp-confignur die eigenen Server zulassen.
Wie Vertrauen in einen Ordner sonst wirkt, steht in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 08 auf der dritten Ebene.
Ein Server lässt sich auch abschalten, ohne ihn zu löschen. Der Schalter in
/mcp merkt sich die Wahl je Projekt in ~/.claude.json. Der Server bleibt
in der Liste, als ausgeschaltet markiert.
Anmeldung und Zugangsdaten
Bei einem Server mit OAuth reicht in der Regel /mcp und die Anmeldung im
Browser. Manche Server erlauben aber nicht, dass sich ein Programm selbst
registriert. Für sie gibt es seit Version 2.1.30 vom 03.02.2026 eigene
Zugangsdaten (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Man legt beim Dienst eine App an und gibt deren Kennung mit --client-id
und --client-secret an. Das Geheimnis speichert Claude Code im
Schlüsselbund von macOS oder in einer eigenen Datei für Zugangsdaten, getrennt
von der Konfiguration.
Bietet ein Dienst mehr Rechte an, als man vergeben will, legt oauth.scopes
die angefragten Rechte fest. Die Doku nennt das den vorgesehenen Weg, einen
Server auf eine Auswahl zu beschränken, die das Sicherheitsteam freigegeben
hat.
Für andere Verfahren als OAuth, etwa Kerberos oder kurzlebige Schlüssel aus
einem eigenen Anmeldedienst, gibt es seit Version 1.0.119 den
headersHelper. Das ist ein Befehl, den Claude Code bei jeder Verbindung
ausführt und dessen Ausgabe als Header mitgeht. Er läuft in einer Shell und
hat dafür zehn Sekunden.
Steht ein solcher Befehl in der .mcp.json eines Projekts, läuft er seit
Version 2.1.238 erst, wenn man dem Ordner vertraut. Kommt er aus einem Projekt
oder einem Plugin, bekommt er die Zugangsdaten aus der eigenen Umgebung nicht.
Dieselbe Vorsicht gilt für Variablen in Adresse und Headern eines Servers im
Netz. Variablen mit Zugangsdaten wie ANTHROPIC_API_KEY setzt Claude Code
dort als leer ein. So kann eine .mcp.json oder ein Plugin die eigenen
Schlüssel nicht an einen Server schicken, den es selbst benennt.
Einige von Anthropic betriebene Connectors, etwa Microsoft 365, Gmail und
Google Calendar, lassen sich gar nicht lokal anmelden. Sie verbindet man in
claude.ai, danach erscheinen sie in Claude Code von selbst.
Was ein Server ins Fenster bringt
In der Voreinstellung lädt Claude Code beim Start nur die Namen der
Werkzeuge und die Anweisungen der Server. Weitere Server belasten das
Kontextfenster deshalb kaum (MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Die vollständige Beschreibung holt Claude über die Werkzeugsuche, wenn eine
Aufgabe sie braucht. Wie diese Suche den Platz im Fenster schont, steht in
Kapitel 05; warum ohne sie jede Anfrage alle
Beschreibungen mitschickt, in Agenten und Harness, Kapitel 02. Seit Version 2.1.304 vom
19.10.2026 ist die Suche auch hinter einem eigenen Gateway mit
ANTHROPIC_BASE_URL an. Das Gateway muss dafür die nötigen Blöcke
weiterreichen.
Wer sie mit ENABLE_TOOL_SEARCH=false abschaltet, hat wieder alle
Beschreibungen vorab im Fenster.
Beschreibungen und Anweisungen schneidet Claude Code ab einer bestimmten Länge ab. Seit Version 2.1.296 vom 09.10.2026 liegt die Grenze für vorab gesendete Beschreibungen und für die Anweisungen der Server in der Voreinstellung bei 4.096 Zeichen (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Eine Beschreibung, die erst über die Werkzeugsuche kommt, darf seit Version 2.1.295 bis zu 16.384 Zeichen lang sein. Die Doku nennt am 15.10.2026 dieselben Zahlen; wie die Grenze gewachsen ist, steht auf der dritten Ebene. Wer einen Server baut, hält Beschreibungen und Anweisungen kurz und schreibt das Wichtigste an den Anfang.
Mit alwaysLoad in der Konfiguration eines Servers stehen seine Werkzeuge
immer im Fenster, ohne Suche. Das lohnt nur für wenige Werkzeuge, die Claude
in jeder Runde braucht, denn jedes davon belegt Platz für das Gespräch.
Wie viele Token jedes geladene Werkzeug belegt, zeigt /context all (Übersicht der Erweiterungen (externe Seite, code.claude.com)).
Auch die Ergebnisse haben Grenzen. Ab 10.000 Token warnt Claude Code, und in
der Voreinstellung lässt es höchstens 25.000 Token durch.
Die Grenze verschiebt MAX_MCP_OUTPUT_TOKENS. Ein Textergebnis über 50.000
Zeichen speichert Claude Code in eine Datei und gibt Claude den Pfad. Claude
liest die Datei, wenn es den Inhalt braucht. Ein Server kann diese Schwelle seit Version
2.1.91 für einzelne Werkzeuge anheben, bis höchstens 500.000 Zeichen, etwa
für ein ganzes Datenbankschema.
Lange Aufrufe und Rückfragen
Ein Aufruf, der hängt, soll die Sitzung nicht blockieren. Schickt ein Server
weder Antwort noch Fortschrittsmeldung, bricht Claude Code den Aufruf nach
einer Ruhezeit ab. Sie beträgt fünf Minuten bei Servern im Netz und 30
Minuten bei lokalen Servern.
Läuft ein Aufruf im Hauptgespräch länger als zwei Minuten, wandert er seit
Version 2.1.212 in den Hintergrund, und Claude arbeitet weiter.
Das Ergebnis kommt später als Meldung. Aufrufe von Subagents und Läufe mit
-p bleiben im Vordergrund.
Ein Server kann auch zurückfragen. Seit Version 2.1.76 vom 14.03.2026 bittet er über eine Elicitation mitten in der Aufgabe um Angaben. Das geschieht als Formular im Terminal oder als Link, der im Browser aufgeht. Wer einen Server baut, kann ein Werkzeug außerdem so markieren, dass jeder Aufruf eine Rückfrage auslöst, auch im Auto-Modus und bei übergangenen Rechten. Die Doku nennt dafür Werkzeuge, deren Rückfrage selbst der Zweck ist, etwa eine Zustimmung oder eine Freigabe von Zugriff.
Claude Code kann umgekehrt selbst ein Server sein. claude mcp serve stellt
seine Werkzeuge anderen Programmen bereit, etwa Claude Desktop. Rückfragen
vor einzelnen Aufrufen muss dann das andere Programm übernehmen.
Connectors begrenzen
Wie Connectors aus claude.ai in eine Sitzung kommen, hängt am Ort der Sitzung. Im Terminal, in VS Code, in JetBrains und im Agent SDK holt Claude Code sie selbst. In einer Cloud-Sitzung reicht die Cloud sie herein, und in den lokalen Sitzungen der Desktop-App liefert die App sie direkt (MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Die beiden Schalter zum Abschalten wirken nur auf den ersten Fall.
Ganz abschalten lassen sie sich mit disableClaudeAiConnectors in den
Einstellungen oder mit ENABLE_CLAUDEAI_MCP_SERVERS=false für eine Shell.
Steht der Schalter in irgendeiner Einstellungsdatei auf an, gilt er.
Ein Repository kann sich so abmelden. Zurückholen kann es die Connectors
nicht, wenn Nutzer oder Organisation sie abgeschaltet haben.
Einzelne Connectors sperrt deniedMcpServers mit dem angezeigten Namen,
etwa claude.ai Slack.
Eine Organisation kann außerdem einzelne Werkzeuge eines Connectors auf
Rückfrage oder gesperrt stellen. Ein gesperrtes Werkzeug filtert Claude Code
heraus, bevor Claude es sieht.
Eines auf Rückfrage löst bei jedem Aufruf eine Frage aus, auch im Auto-Modus.
Einige Connectors stellt Anthropic selbst bereit, ohne dass jemand sie
anlegt.
Auch sie erscheinen in /mcp und lassen sich dort abschalten.
Plugins verwalten
/plugin öffnet eine Ansicht mit Reitern, darunter Entdecken, Installiert,
Marktplätze und Fehler. Für Plugins aus dem offiziellen Marktplatz zeigt die
Detailansicht seit Version 2.1.143 zwei Schätzungen der Kosten, sofern man sie
über Name und Marktplatz oder über den Reiter Marktplätze öffnet. Die eine nennt
den Aufschlag auf jede Nachricht, die andere, was Skills und Subagents des
Plugins beim Aufruf hinzufügen
(Doku zum Installieren (externe Seite, code.claude.com)).
Liegt dieser Aufschlag bei 2.000 Token oder mehr, hebt die Ansicht die Zahl hervor
(Doku zu Kosten und Nutzung (externe Seite, code.claude.com)).
Plugins aus anderen Marktplätzen zeigen keine solche Schätzung. Für ein schon
installiertes Plugin rechnet claude plugin details <name> in der Shell die
Zahl aus, seit Version 2.1.139.
Ist dasselbe Plugin in mehreren Bereichen eingetragen, gilt der engste: local
vor project vor user.
Ein Plugin, das ein Repository einschaltet, lässt sich für sich selbst
abschalten, ohne es den anderen zu nehmen. Ohne Sitzung gehen dieselben
Schritte mit claude plugin install, enable, disable und uninstall. In
einem Lauf mit -p funktioniert /plugin nicht. Schon installierte Plugins
laden dort wie gewohnt.
Neue oder geänderte Plugins wirken in einer offenen Sitzung nach
/reload-plugins, seit Version 2.1.69. Ändert ein Neuladen die Werkzeuge,
wäre der Zwischenspeicher für den Anfang der Anfrage verloren, und Claude
Code wartet lieber. Mit --force lädt es trotzdem, und die nächste Anfrage
liest das Gespräch ohne Zwischenspeicher neu ein.
Aktualisiert werden Plugins von selbst, wenn ihr Marktplatz das vorsieht. In der Voreinstellung ist das beim offiziellen Marktplatz und bei Marktplätzen aus claude.ai eingeschaltet. Bei allen übrigen ist es aus, auch beim Community-Marktplatz. Die laufende Sitzung behält die Fassung, mit der sie gestartet ist.
Auch die Plugins, die man im Konto bei claude.ai eingeschaltet hat oder die
die Organisation dort einschaltet, kommen in jede Sitzung im Terminal, die
mit diesem Konto angemeldet ist. Die
Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) führt das unter Version 2.1.275,
die Doku zum Installieren nennt 2.1.273 als Mindestfassung.
Sie erscheinen mit der Endung @synced. Die umgekehrte Richtung gibt es
nicht: Was man im Terminal installiert, bleibt auf diesem Rechner.
Manche Plugins installiert man und vergisst sie. Bleibt ein selbst
installiertes Plugin mindestens 14 Tage und 10 Sitzungen lang ungenutzt,
rückt es in /plugin unter die Überschrift für ungenutzte Plugins.
Plugins mit Farbschema, Ausgabestil, Beobachter oder Workflow fehlen dort,
weil sie ohne erkennbaren Aufruf arbeiten. Auf dieselbe Liste stützt sich der
Hinweis im Terminal, der zum Abschalten rät.
Ein eigenes Plugin bauen
Eine Einrichtung, die nur einem Projekt oder nur einem selbst dient, bleibt besser ohne Plugin. Zum Plugin wird sie, wenn sie ans Team gehen, in mehreren Projekten laufen oder in Fassungen erscheinen soll (Doku zum Bauen (externe Seite, code.claude.com)).
Der Aufbau ist fest. In .claude-plugin/ liegt nur das Manifest
plugin.json, alles andere liegt eine Ebene darüber im Ordner des Plugins:
mein-plugin/
├── .claude-plugin/plugin.json
├── skills/<name>/SKILL.md
├── agents/<name>.md
├── hooks/hooks.json
└── .mcp.json
Bestandteile, die man versehentlich in .claude-plugin/ legt, lädt Claude
Code nicht.
Im Manifest ist nur der Name Pflicht. Eine Fassungsnummer hält die Nutzer auf
dieser Fassung, bis man sie ändert.
Zum Ausprobieren braucht es keinen Marktplatz. claude --plugin-dir ./mein-plugin lädt das Plugin für eine Sitzung, seit Mai 2026 auch als
.zip. Seit Version 2.1.129 holt --plugin-url ein solches Archiv von einer
Adresse.
claude plugin validate prüft das Manifest und die Kopfdaten aller Skills,
Subagents und Befehle, und
/reload-plugins übernimmt Änderungen ohne Neustart. claude plugin init
legt seit Version 2.1.157 ein Gerüst unter ~/.claude/skills/ an, das in
jeder Sitzung lädt.
Wer schon Skills, Subagents und Hooks unter .claude/ hat, kopiert sie in
den Ordner des Plugins. Bis man die Originale löscht, laufen beide. Skills und
Subagents stören sich dabei nicht, weil die Kopien den Namen des Plugins als
Vorsilbe haben. Hooks haben keine Vorsilbe und laufen dann doppelt.
Ob ein Plugin Claude so lenkt wie gedacht, prüft seit Version 2.1.269
claude plugin eval. Es lässt Testfälle mit und ohne das Plugin laufen und
bewertet den Unterschied.
Jeder Lauf ist ein echter Aufruf des Modells auf eigene Rechnung
(Wochenbericht KW 37 (externe Seite, code.claude.com)).
Weitergeben lässt sich ein Plugin auf drei Wegen:
- als Ordner oder
.zipdirekt an einzelne Leute, - über einen eigenen Marktplatz,
- über das Verzeichnis von Anthropic.
Ins Verzeichnis kommt es nach einer Prüfung, und von dort erreicht es Claude Code über das Konto bei claude.ai.
Ein eigener Marktplatz
Ein Marktplatz ist ein Ordner oder Repository mit
.claude-plugin/marketplace.json. Die Datei braucht einen Namen, einen
Besitzer und eine Liste von Plugins. Jeder Eintrag der Liste braucht einen
Namen und eine Quelle
(Doku zum Marktplatz (externe Seite, code.claude.com)).
{
"name": "team-werkzeuge",
"owner": { "name": "Plattform-Team" },
"plugins": [
{ "name": "formatierer", "source": "./plugins/formatierer" }
]
}
Die Quelle eines Plugins kann an sieben Orten liegen:
- in einem Pfad innerhalb des Marktplatzes,
- in einem eigenen Repository auf GitHub,
- in einem Unterordner eines anderen Repositorys,
- in einem Git-Repository bei einem anderen Anbieter,
- in einem Archiv, das über HTTPS kommt,
- in einem npm-Paket,
- in einem Befehl, der den Ordner auf dem Zielrechner erzeugt.
Neue Marktplätze scheitern laut Doku meist an einem von zwei Fehlern. Der eine ist ein relativer Pfad vom falschen Ordner aus. Der andere ist ein Name im Eintrag, der vom Namen im Manifest des Plugins abweicht.
Gehostet wird der Marktplatz in einem Git-Repository. Das Team fügt ihn mit
claude plugin marketplace add <owner>/<repo> hinzu und installiert danach
nach Namen. Ein privates Repository klont Claude Code mit den Zugangsdaten,
die Git auf dem Rechner schon hat, und fragt nie nach einem Passwort.
Für ein einzelnes Repository kann man Marktplatz und Plugins auch in dessen
.claude/settings.json vorgeben, mit extraKnownMarketplaces und
enabledPlugins. Den Marktplatz fügt Claude Code dann erst hinzu, wenn man
dem Ordner vertraut (Doku für Organisationen (externe Seite, code.claude.com)).
Was die Organisation festlegt
Für MCP kennt die Doku zum verwalteten MCP (externe Seite, code.claude.com) mehrere Muster, von gar keinen Servern bis zu gar keinen Regeln:
- MCP aus: Kein Server lädt, bis auf wenige Ausnahmen. Mittel:
managed-mcp.jsonmit leerer Liste. - feste Auswahl: Alle bekommen genau diese Server, eigene sind gesperrt.
Mittel:
managed-mcp.jsonmit den Servern. - bereitgestellt: Alle bekommen diese Server zusätzlich zu den eigenen.
Mittel:
managedMcpServers. - genehmigte Liste: Nur Server von der Liste laden. Mittel:
allowedMcpServersmitallowManagedMcpServersOnly. - nur aus Plugins: Eigene Server in
.mcp.jsonund~/.claude.jsonsperren. Mittel:strictPluginOnlyCustomizationmitmcp. - Sperrliste: Bekannte Server sperren, den Rest erlauben. Mittel:
deniedMcpServers.
Die Datei managed-mcp.json liegt an einem festen Pfad des Systems und
kommt per Geräteverwaltung auf die Rechner. Über die Einstellungen aus der
Verwaltung von claude.ai lässt sie sich nicht verteilen.
managedMcpServers gibt es seit Version 2.1.259 und nimmt nur Server im Netz
mit https://. Ein Eintrag mit Befehl fällt heraus, damit verwaltete
Einstellungen nie ein Programm auf dem Rechner starten. Die Sperrliste gilt
immer, auch gegen die Server der Organisation, und ein Treffer dort lässt sich
durch nichts aufheben.
Die Zulassungsliste allowedMcpServers prüft Server aus managed-mcp.json
nur in einem Fall: wenn ihr Befehl, ihre Argumente, ihre Adresse oder ihre
Header Umgebungsvariablen wie ${VAR} nutzen.
Seit Version 2.1.259 lädt deshalb ein eigener Server ohne ${VAR}, den die
Liste vorher fernhielt, ohne Hinweis, seit Version 2.1.305 auch einer mit
${VAR} nur im Block env.
Abhalten lässt er sich mit einem Eintrag in deniedMcpServers oder mit einer
eigenen managed-mcp.json je Gruppe.
Zum Eintrag in deniedMcpServers rät auch die
Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) bei Version 2.1.305 vom
20.10.2026.
Für Plugins setzt eine Organisation zwei Schlüssel zusammen:
extraKnownMarketplaces meldet einen Marktplatz auf jedem Rechner an,
enabledPlugins schaltet Plugins daraus ein. Ein so eingeschaltetes Plugin
lädt auch dann, wenn ein Nutzer es für sich abschaltet.
Mit dem Wert false sperrt derselbe Schlüssel ein Plugin in allen Bereichen.
Dazu kommen:
strictKnownMarketplaces: eine Liste erlaubter Quellen für Marktplätze. Eine leere Liste sperrt alle, auch den offiziellen.blockedMarketplaces: eine Liste gesperrter Quellen, geprüft vor der erlaubten.disableSideloadFlags: sperrt unter anderem--plugin-dir,--plugin-urlund das Laden einzelner Server mit--mcp-config.pluginTrustMessage: hängt einen eigenen Text an die Warnung vor dem Installieren, seit Version 2.1.69.syncClaudeAiPlugins: auffalsegesetzt, lädt Claude Code die Plugins aus dem Konto bei claude.ai nicht.
Die übliche Sperre erlaubt den offiziellen Marktplatz und den eigenen und
schaltet disableSideloadFlags dazu. Container und CI können zur Laufzeit
oft nichts klonen. Für sie legt man die Plugins beim Bauen des Abbilds in
einen Ordner und zeigt mit CLAUDE_CODE_PLUGIN_SEED_DIR darauf; mehr dazu in
Kapitel 29. Was installiert und geladen wird, melden die
Ereignisse von OpenTelemetry. Wo diese Schalter enden, steht auf der dritten
Ebene.
Ein Server und ein Plugin bringen Code und Text in die Sitzung, den man nicht selbst geschrieben hat. Diese Ebene zeigt zuerst, wie beides in Claude Code gewachsen ist. Danach geht es um die Frage, wem man dabei vertraut und wo die Schalter einer Organisation enden. Zum Schluss steht Claude Code neben OpenAI: was von einem Plugin dort ankommt und was Codex bei MCP anders löst.
Wie MCP und Plugins dazukamen
Die Tabelle zeigt die Schritte, mit Datum und Fassung aus der Versionsliste (externe Seite, code.claude.com). Die Versionsliste führt die Fassungen 0.2.21 bis 0.2.61 unter dem Sammeldatum 02.04.2025. Für sie steht hier das Datum der Veröffentlichung im npm-Verzeichnis, markiert mit „npm“.
| Datum und Fassung | Was dazukam |
|---|---|
| 24.02.2025, Start | claude mcp im ersten Funktionsumfang |
| 05.03.2025 (npm), 0.2.32 | ein Assistent für claude mcp add, seit 0.2.108 vom 13.05.2025 wieder abgelöst |
| 10.03.2025 (npm), 0.2.36 | claude mcp add-json, Import aus Claude Desktop |
| 18. und 19.03.2025 (npm), 0.2.49 und 0.2.50 | die Bereiche local, user und project, .mcp.json im Repository |
| 25.03.2025 (npm), 0.2.54 | Server über SSE |
| 21.04.2025, 0.2.75 | --mcp-config für Server in einem einzelnen Lauf |
| 18.06.2025, 1.0.27 | Server im Netz mit OAuth, Streamable HTTP, Ressourcen mit @ |
| 18.07.2025, 1.0.52 | Anweisungen der Server |
| 19.09.2025, 1.0.119 | headersHelper für eigene Anmeldeverfahren |
| 09.10.2025, 2.0.12 | Plugins mit Marktplätzen, als öffentliche Beta |
| 15.12.2025, 2.0.70 | Regeln für alle Werkzeuge eines Servers mit mcp__server__*, Aktualisierung je Marktplatz schaltbar |
| 07.01.2026, 2.1.0 | Server melden geänderte Werkzeuge ohne neue Verbindung |
| 20.01.2026, 2.1.14 | Plugins auf einen Commit festlegen |
| 18.02.2026, 2.1.46 | Connectors aus claude.ai |
| 05.03.2026, 2.1.69 | /reload-plugins, Quelle git-subdir, pluginTrustMessage |
| 14.03.2026, 2.1.76 | Elicitation |
| 26.03.2026, 2.1.84 | Grenze von 2 KB für Beschreibungen, ein selbst eingetragener Server geht einem gleichen Connector vor |
| 02.04.2026, 2.1.91 | Programme in bin/ eines Plugins, Ergebnisse bis 500.000 Zeichen |
| 13.04.2026, 2.1.105 | Beobachter in Plugins |
| 06.05.2026, 2.1.129 | --plugin-url lädt ein Plugin als .zip von einer Adresse |
| 11.05.2026, 2.1.139 | claude plugin details mit geschätzten Kosten |
| 22.06.2026, 2.1.186 | claude mcp login und logout |
| 17.07.2026, 2.1.212 | lange Aufrufe wandern in den Hintergrund |
| 07.08.2026, 2.1.224 | Plugins als Archiv über HTTPS, wahlweise mit Prüfsumme |
| 02.09.2026, 2.1.259 | managedMcpServers |
| 11.09.2026, 2.1.269 | claude plugin eval |
| 17.09.2026, 2.1.275 | Plugins aus dem Konto bei claude.ai, npm-Pakete ohne Installationsskripte |
| 22.09.2026, 2.1.280 | Marktplätze mit nachgeahmtem Namen abgewiesen |
| 01.10.2026, 2.1.287 | Mods |
| 08. und 09.10.2026, 2.1.295 und 2.1.296 | neue Grenzen für Beschreibungen |
Zwei Wendepunkte stehen darin. MCP war von Anfang an dabei. Schon die Doku
vom Februar 2025 zeigte claude mcp add mit einem Language Server als
Beispiel (Archivfassung (externe Seite, docs.anthropic.com)). Damit war die
Tür nach draußen offen, bevor es Skills, Hooks oder Subagents gab. Der zweite
Wendepunkt sind die Plugins im Oktober 2025. Die
Ankündigung (externe Seite, anthropic.com) erklärte sie zum
künftigen Standardweg, Anpassungen von Claude Code zu bündeln und zu teilen.
Seither wächst vor allem die Seite der Plugins. Neue Quellen für Marktplätze, neue Bestandteile und neue Schalter für Organisationen kamen fast monatlich. Bei MCP gingen die meisten Änderungen seit 2026 in Anmeldung, Grenzen und Verwaltung. Wie die Werkzeugsuche das Kontextfenster entlastet, steht in Kapitel 05. Server, die Ereignisse in eine laufende Sitzung schicken, beschreibt Kapitel 28.
Vier Stufen einer Grenze
Die Beschreibung eines Werkzeugs schreibt der Betreiber des Servers. Sie kann lang sein, besonders wenn ein Programm sie aus einer API-Beschreibung erzeugt. Mit Version 2.1.84 vom 26.03.2026 begann Claude Code, Beschreibungen und Anweisungen auf 2 KB zu kürzen. Die Versionsliste nennt als Grund Server, die aus OpenAPI erzeugt sind und den Kontext aufblähen.
Danach änderte sich die Regel dreimal:
- 2.1.280, 22.09.2026: Die Variable
CLAUDE_CODE_MAX_MCP_DESCRIPTION_LENGTHändert die Grenze von 2.048 Zeichen für alle Server einer Sitzung. - 2.1.295, 08.10.2026: Beschreibungen, die erst über die Werkzeugsuche geladen werden, dürfen 16.384 Zeichen lang sein.
- 2.1.296, 09.10.2026: Vorab gesendete Beschreibungen und die Anweisungen der Server dürfen 4.096 Zeichen lang sein.
Eine Begründung für die beiden Zahlen nennt die Versionsliste nicht. Sie passen aber zu den Kosten. Eine Beschreibung über die Werkzeugsuche kommt erst ins Gespräch, wenn Claude das Werkzeug braucht. Was vorab im Fenster steht, belegt Platz von der ersten Runde an, auch wenn das Werkzeug nie läuft.
Die MCP-Doku (externe Seite, code.claude.com) führt am 15.10.2026 die neuen Zahlen und 2.048 Zeichen nur noch als frühere Grenze. Wer einen Server baut, richtet sich trotzdem nach der kleineren Zahl, denn ältere Fassungen von Claude Code kürzen weiter bei 2.048 Zeichen.
Wem man bei einem Plugin vertraut
Vertrauen bei einem Plugin hat drei Ebenen: den Marktplatz, das Plugin und seine späteren Fassungen.
Der Marktplatz. Sein Name ordnet ihn einer von drei Stufen zu: offiziell,
Community oder fremd. Namen der ersten beiden Stufen nimmt Claude Code nur
für Marktplätze aus Repositories unter github.com/anthropics/ an
(Doku zur Sicherheit von Plugins (externe Seite, code.claude.com)).
Seit Version 2.1.280 weist Claude Code auch Marktplätze ab, deren Name einen
reservierten nur nachahmt.
Der Marktplatz eines Kollegen oder der eigenen Organisation zählt als fremd.
Das Plugin. Ein Plugin bringt bis zu fünf Arten von Code mit:
- Hooks laufen als Befehle der Shell.
- Beobachter starten von selbst im Hintergrund.
- MCP- und Language-Server laufen als eigene Prozesse.
- Programme aus
bin/kann Claude in der Shell aufrufen. - Die Hooks eines Mods laufen als Funktionen in Claude Code selbst (Doku zu Mods (externe Seite, code.claude.com)).
Rechteregeln und Sandbox decken die Werkzeugaufrufe ab, die Claude macht. Hooks, Beobachter, Server und die Prozesse, die ein Mod startet, laufen außerhalb der Sandbox, mit den vollen Rechten des Nutzers. Skills und Subagents eines Plugins kommen als Anweisungen ins Fenster und lenken, was Claude mit seinen Werkzeugen tut. Warum fremder Text im eigenen Fenster ein eigenes Risiko ist, erklärt Agenten und Harness, Kapitel 02 auf der dritten Ebene; welche Teile die Sandbox umschließt, Kapitel 16.
Die Detailansicht in /plugin nennt nur, dass ein Plugin Hooks hat. Die
Befehle dahinter liest man in den Dateien des Plugins.
Die Doku nennt dafür hooks/hooks.json, die .mcp.json und jede Datei in
bin/. Die Warnung vor jeder Installation sagt dasselbe von
der anderen Seite: Anthropic kontrolliert nicht, welche Server, Dateien und
Programme ein Plugin enthält.
Die späteren Fassungen. Ist die Aktualisierung für einen Marktplatz an, ersetzt Claude Code die Dateien eines Plugins im Hintergrund. Was man geprüft hat, kann sich danach auf der Platte geändert haben. Für den offiziellen Marktplatz ist die Aktualisierung in der Voreinstellung an. Der Community-Katalog legt fast jedes Plugin auf einen Commit fest, und Claude Code installiert dann keinen anderen. Seit Version 2.1.275 holt Claude Code Plugins aus npm ohne deren Installationsskripte.
Wo eine Sperre aufhört
Die verwalteten Einstellungen für MCP und Plugins sind fein, und gerade deshalb lohnt der Blick auf ihre Ränder. Die Doku nennt sie selbst:
- Namen lassen sich frei wählen. Ein Eintrag mit
serverNamevergleicht nur den Namen, den ein Nutzer seinem Server gibt. Den kann jeder frei wählen, auchgithubfür einen ganz anderen Server (Doku zum verwalteten MCP (externe Seite, code.claude.com)). Durchsetzen lässt sich eine Liste nur über Adresse oder Startbefehl. - Die Liste der Marktplätze prüft die Quelle des Marktplatzes. Ein
einzelnes Plugin aus einem erlaubten Marktplatz sperrt man über
enabledPluginsmit dem Wertfalse(Doku für Organisationen (externe Seite, code.claude.com)). /pluginselbst lässt sich nicht abschalten. Kein Schlüssel tut das. Am nächsten kommt eine Liste mit nur dem eigenen Marktplatz, fest eingeschaltete Plugins unddisableSideloadFlags.disableSideloadFlagsdeckt die Kommandozeile ab. Eine.mcp.jsonundclaude mcp addregelt der Schalter nicht, dafür braucht es zusätzlichallowedMcpServers.- Eine Sperre bleibt stumm. Verschwindet ein Server durch eine neue Regel, sieht der Nutzer keinen Hinweis auf den Grund. Die Doku rät, Betroffenen vorher zu sagen, was gesperrt wird.
- Eine Organisation, eine Fassung. Die Einstellungen aus der Verwaltung von claude.ai gelten für alle Mitglieder gleich. Unterschiedliche Regeln je Gruppe brauchen Einstellungen auf den Geräten oder ein Gateway mit eigener Richtlinie je Gruppe.
Ein letzter Punkt betrifft die Reihenfolge der Quellen. Liefert die Verwaltung
in claude.ai auch nur einen einzigen Schlüssel, ignoriert Claude Code in der
Voreinstellung die Plugin-Schlüssel aus einer Datei auf dem Gerät, bis auf
wenige Ausnahmen.
Wer beide Wege mischt, stellt managedSourcesBehavior auf "merge". Wie die
Quellen der Einstellungen sonst zusammenwirken, erklärt Kapitel 15.
Ein Plugin außerhalb von Claude Code
Dasselbe Format installiert sich auch in claude.ai und in Cowork. Dort lädt aber nur ein Teil der Bestandteile (Plugin-Übersicht (externe Seite, code.claude.com)). Neben den Marktplätzen gibt es das Verzeichnis von Anthropic in claude.ai. Ein Plugin von dort erreicht Claude Code über das Konto, als synchronisiertes Plugin.
Wie weit das Format über Anthropic hinausreicht, zeigt eine Seite von OpenAI. Sie erklärt, wie man ein vorhandenes Plugin für Claude Code in das Plugin-Verzeichnis von ChatGPT und Codex bringt (Anleitung von OpenAI (externe Seite, developers.openai.com)). Skills übernimmt das Portal von OpenAI mitsamt Skripten und Dateien. Befehle und Subagents soll man vorher in Skills umbauen, Hooks vor der Einreichung entfernen. Einen lokalen MCP-Server stellt man vorher unter eine öffentliche HTTPS-Adresse, sonst verweist OpenAI an seine Ansprechpartner. Eintrag und Freigabe in einem Marktplatz von Claude gehen dabei nicht mit.
Für die Planung heißt das: Skills und ein MCP-Server im Netz lassen sich zwischen den Herstellern mitnehmen. Hooks gehen ins öffentliche Verzeichnis von OpenAI nicht mit. Was Beobachter, Language Server oder Ausgabestile leisten, überführt man vorher in Skills, und Einstellungen nur für Claude entfallen. Ein Plugin, das in beiden Welten laufen soll, setzt deshalb auf Skills und einen Server im Netz.
Was Codex anders löst
Codex kennt MCP und Plugins ebenfalls. Bei OpenAI bündelt ein Plugin Skills und MCP-Server, dazu Hooks und Erweiterungen für den Browser, und ChatGPT und Codex teilen ein gemeinsames Verzeichnis (Plugin-Doku von OpenAI (externe Seite, learn.chatgpt.com)). Die Erweiterung für die IDE kennt bei Codex keine Plugins. Claude Code verwaltet Plugins auch in VS Code, seit Version 2.1.16 vom 22.01.2026 (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Bei MCP liegen die Unterschiede in der Konfiguration. Codex schreibt Server in
config.toml, und die Desktop-App, die Kommandozeile und die Erweiterung für
die IDE teilen sich diese Datei (MCP-Doku von OpenAI (externe Seite, learn.chatgpt.com)).
Eine Datei je Projekt gilt dort nur in vertrauten Projekten.
Bei der Freigabe je Server geht Codex einen Schritt weiter. Für jeden Server und jedes seiner Werkzeuge lässt sich eine von vier Stufen der Freigabe setzen. Eine davon fragt nur bei Werkzeugen, die der Server nicht als nur lesend markiert. Dazu kommt eine Liste erlaubter und gesperrter Werkzeuge je Server. Die MCP-Doku von Claude Code beschreibt keine Stufe, die nach der Markierung für Lesen und Schreiben unterscheidet. Dort regeln Rechteregeln einzelne Werkzeuge oder alle Werkzeuge eines Servers, und der Betreiber kann ein Werkzeug so markieren, dass es jedes Mal fragt.
Bei den Anweisungen der Server rät OpenAI, die ersten 512 Zeichen für sich verständlich zu halten. Claude Code kürzt sie seit Version 2.1.296 in der Voreinstellung bei 4.096 Zeichen. Der Rat, das Wichtigste nach vorn zu stellen, steht in beiden Docs.
Was offen bleibt
- Ist das Plugin-System noch eine Beta? Die Ankündigung vom Oktober 2025 nannte eine öffentliche Beta. Die Versionsliste meldet kein Ende davon, und die heutigen Seiten der Doku zu Plugins nennen keinen Status.
- Seit wann kommen Plugins aus dem Konto? Die Versionsliste nennt Version 2.1.275, die Doku zum Installieren Version 2.1.273 als Mindestfassung.
- Wie groß ist der offizielle Marktplatz? Am 12.10.2026 führte sein Katalog 315 Plugins. Die Doku schreibt, er ändere sich oft, und nennt deshalb keine Liste.
- Wo gehören Mods hin? Die Doku führt sie unter den Plugins. In dieser Rubrik stehen sie zusammen mit den Hooks in Kapitel 18.
Quellen
22 Einträgealle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
Dokumentationerreichbar
Claude Code, Connect Claude Code to tools via MCP (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Anbindung von Tools über MCP in Claude Code. Der Abschnitt zu Tool Search sagt, dass in der Voreinstellung beim Start nur die Namen der Tools und die Anweisungen der Server geladen werden; die vollständige Beschreibung holt das Werkzeug erst, wenn es sie braucht. Abgerufen am 09.10.2026.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Connect to MCP servers (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Kurzanleitung zu MCP in Claude Code: einen Server hinzufügen, die Verbindung prüfen und die Konfiguration auf der Festplatte finden.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Extend Claude Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersicht der Erweiterungswege von Claude Code: CLAUDE.md, Skills, Subagents, Hooks, MCP und Plugins, mit der Frage, wann welcher Weg passt.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Anthropic, Remote MCP support in Claude Code (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Ankündigung vom 18.06.2025, dass Claude Code entfernte MCP-Server unterstützt. Eingebunden wird ein Server über die Adresse des Anbieters und eine einmalige Anmeldung über OAuth, Beispiele sind Sentry und Linear.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Plugins overview (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Überblick über Plugins in Claude Code: was ein Plugin ist, wann man eines statt eines einzelnen Skills oder MCP-Servers braucht und welche Seite zum Installieren oder Bauen führt.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Install and manage plugins (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Anleitung zum Installieren von Plugins aus einem Marktplatz, zur Wahl des Geltungsbereichs und zum Aktualisieren und Entfernen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Anthropic's marketplaces (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersicht über die Plugin-Marktplätze von Anthropic für Claude Code: offizieller Marktplatz, Community- und Demo-Marktplatz, mit Namen, Repository und Befehl zum Hinzufügen.
Datenerreichbar
raw.githubusercontent.comgeprüft 25.10.2026
Die Datei marketplace.json des offiziellen Plugin-Marktplatzes von Anthropic auf GitHub. Sie führt jedes Plugin mit Name, Beschreibung, Autor und Quelle. Am 12.10.2026 standen darin 315 Plugins, 39 davon mit Anthropic als Autor; das Plugin frontend-design ist eines davon.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Plugin security and trust (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zur Frage, ob man einem Plugin vertraut: was ein Plugin auf dem eigenen Rechner tun kann, wie man eines prüft und wie man es wieder entfernt.
Dokumentationerreichbar
Mods overview (Claude Code Docs, Anthropic) (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Dokumentation mit der Mindestversion 2.1.287, der Standardaktivierung und den Wegen, einzelne oder alle Mods abzuschalten.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Anthropic, Customize Claude Code with plugins (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Die Ankündigung der Plugins für Claude Code vom 09.10.2025, als öffentliche Beta über den Befehl /plugin. Ein Plugin bündelt Slash-Befehle, Subagenten, MCP-Server und Hooks und lässt sich mit einem Befehl installieren und wieder abschalten; Marktplätze verteilen solche Sammlungen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code overview (Stand 24.02.2025) (externe Seite, docs.anthropic.com)
docs.anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersichtsseite der Dokumentation zu Claude Code am Tag der Vorstellung, 24.02.2025, im Archivabbild. Sie führt das Werkzeug als Beta und Forschungsvorschau, installiert über npm mit Node.js 18 als Voraussetzung, und nennt claude-3-7-sonnet-20250219 als Standardmodell.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Control MCP server access for your organization (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation für Administratoren zu MCP: Sie beschreibt, wie eine Organisation über verwaltete Konfigurationsdateien, verwaltete Einstellungen, Freigabe- und Sperrlisten regelt, welche MCP-Server Nutzer hinzufügen dürfen, und wie sie Server für alle bereitstellt.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Create a Claude Code plugin (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Anleitung zum Bau eines eigenen Plugins aus einem leeren Ordner, zum Testen ohne Marktplatz und zum Umwandeln einer vorhandenen Einrichtung unter .claude/.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Create a marketplace (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Anleitung zum Bau eines eigenen Plugin-Marktplatzes aus einer Datei marketplace.json und zum lokalen Test vor der Veröffentlichung.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Manage Claude Code plugins for your organization (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation für Administratoren zu Plugins: Über verwaltete Einstellungen legt eine Organisation fest, aus welchen Marktplätzen Plugins kommen dürfen und welche installiert werden.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Measure plugin cost and usage (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den Kosten eines Plugins in Claude Code: was es in jeder Sitzung an Kontext belegt, wie claude plugin details das schätzt, ab wann /plugin ein Plugin als ungenutzt führt und welche Zahlen eine Organisation über OpenTelemetry bekommt.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 37 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 07. bis 11.09.2026, Fassungen 2.1.263 bis 2.1.269. Neu sind claude plugin eval, das Testfälle mit und ohne ein Plugin laufen lässt und bewertet, und Bereiche der Desktop-App, die sich in eigene Fenster lösen lassen.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Submit a Claude Code plugin (externe Seite, developers.openai.com)
developers.openai.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Anleitung, ein vorhandenes Plugin für Claude Code in das Plugin-Verzeichnis von ChatGPT und Codex einzureichen. Skills gehen mit, Befehle und Subagents werden zu Skills umgebaut, Hooks vor der Einreichung entfernt, ein lokaler MCP-Server muss unter einer öffentlichen HTTPS-Adresse laufen.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Plugins (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Dokumentation zu Plugins in ChatGPT und Codex. Ein Plugin bündelt Skills und MCP-Server, dazu Hooks und Erweiterungen für den Browser. ChatGPT und Codex teilen ein Verzeichnis, die Erweiterung für die IDE kennt keine Plugins.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Model Context Protocol (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Dokumentation zu MCP in ChatGPT und Codex. Codex speichert Server in config.toml, die Desktop-App, die Kommandozeile und die Erweiterung für die IDE teilen diese Datei. Je Server lassen sich Werkzeuge erlauben oder sperren und Freigaben einstellen, auch nur für schreibende Werkzeuge.