Am Ende einer Aufgabe steht Code, der fertig aussieht. Ob er stimmt, ist eine zweite Frage. Warum ein Agent gerade dann aufhört und was als Prüfung taugt, erklärt Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 07. Dieses Kapitel zeigt, wo Claude Code selbst prüft: welche Befehle und Dienste es dafür gibt, wer sie benutzen kann, was jeder davon sieht und was er kostet.
Warum ein frischer Kontext besser prüft
Die Sitzung, die eine Änderung geschrieben hat, kennt ihren Weg dorthin. Sie hat Dateien gelesen, Annahmen getroffen und Fehlversuche verworfen. Liest sie das Ergebnis noch einmal, liest sie es mit diesem Wissen. Die Empfehlungen von Anthropic (externe Seite, code.claude.com) halten fest, dass ein frischer Kontext den Review verbessert, weil Claude dann nicht zugunsten des Codes voreingenommen ist, den es gerade selbst geschrieben hat.
Ein Prüfer in einem frischen Subagent bekommt den Diff, also die Gegenüberstellung von altem und neuem Code, und die Maßstäbe, die man ihm mitgibt. Die Überlegungen, aus denen die Änderung entstand, fehlen ihm. Er beurteilt das Ergebnis deshalb aus eigener Sicht. Was ein Subagent beim Start sieht und was er zurückgibt, beschreibt Kapitel 20.
Die Doku zum Plugin security-guidance sagt dasselbe für Sicherheitsprüfungen. Das Plugin lässt nie dieselbe Claude-Instanz, die den Code geschrieben hat, ihn auch benoten (Doku zu security-guidance (externe Seite, code.claude.com)). Sein Prüfer beginnt beim Diff, hängt an keinem Lösungsweg und hat allein den Auftrag, Probleme zu finden.
Mit dem letzten Halbsatz beginnt auch die Schwäche des Verfahrens. Wer nur Probleme finden soll, meldet meistens welche. Davon handelt der letzte Abschnitt.
Vier Prüfer und wo sie laufen
Claude Code kennt vier Prüfwege. Sie unterscheiden sich darin, wann sie anspringen, wo sie rechnen und wer sie benutzen kann:
| Prüfer | Wann er läuft | Wo er läuft | Wer ihn hat |
|---|---|---|---|
/code-review | auf Aufruf, auch von Claude selbst gestartet | als Subagent in der eigenen Sitzung | alle, als mitgelieferter Skill |
Ultrareview, /code-review ultra | nur auf Aufruf | in einer Sandbox in der Cloud | mit claude.ai-Konto, Research Preview |
| Code Review | an Pull Requests, je nach Einstellung | auf Anthropics Infrastruktur | Team und Enterprise |
| Plugin security-guidance | bei jeder Änderung, jeder Antwort, jedem Commit von Claude | in der eigenen Sitzung | als Plugin in allen Tarifen |
Dazu kommen zwei Sicherheitsprüfungen auf Abruf, /security-review und das
Plugin Claude Security, und der Befehl /diff, mit dem man selbst hinsieht.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation zu Code Review, Ultrareview und security-guidance, Stand 12.10.2026
Der Review in der eigenen Sitzung
/code-review prüft einen Diff im Terminal und meldet Korrektheitsfehler,
also Stellen, an denen der Code etwas anderes tut, als er soll
(Doku zum Review im Terminal (externe Seite, code.claude.com)).
Je nach Modell und Effort-Stufe meldet er zusätzlich Stellen zum Aufräumen:
Code, der vorhandene Hilfsfunktionen nachbaut, sich einfacher schreiben ließe
oder unnötig viel rechnet.
Ohne weitere Angabe prüft er die Commits des Branches, die noch nicht im
Upstream liegen, und alle Änderungen, die noch nicht committet sind.
Man kann ihm stattdessen eine Datei, eine PR-Nummer, einen Branch oder einen
Bereich wie main...my-feature nennen.
Der Review läuft als Subagent im Hintergrund, mit eigenem Kontextfenster. Das
Gespräch bleibt deshalb schlank. Seine Befunde kommen als Nachricht zurück,
sobald er fertig ist.
Mit --fix setzt er die Befunde danach im Arbeitsverzeichnis um. Mit
--comment schreibt er sie an einen Pull Request auf GitHub oder an einen
Merge Request auf GitLab.
Die Gründlichkeit wählt man über die Effort-Stufe, etwa mit
/code-review high. Die Stufe tauscht Abdeckung gegen Gewissheit.
Auf low meldet der Review nur die Befunde, bei denen er sich am sichersten
ist, und damit weniger Fehlalarme.
Von medium bis max sucht er breiter.
Was die Stufen allgemein bewirken, steht in Kapitel 06.
Claude kann den Review auch selbst starten, wenn man in eigenen Worten um eine
Prüfung bittet.
Unter diesem Namen gibt es den Befehl seit Version 2.1.147 vom 21.05.2026
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Vorher hieß er /simplify,
räumte auf und setzte seine Funde gleich um. Wie die Namen wechselten, zeigt
die dritte Ebene.
Ultrareview in der Cloud
Für einen gründlicheren Durchgang gibt es Ultrareview, aufgerufen mit
/code-review ultra. Wo Ultrareview für das Konto freigeschaltet ist, gilt
/ultrareview als zweiter Name dafür (Doku zu Ultrareview (externe Seite, code.claude.com)).
Ultrareview ist eine Research Preview. Funktion, Preis und Verfügbarkeit
können sich nach Angabe des Herstellers noch ändern.
Claude Code startet dafür eine Reihe von Prüf-Agenten in einer Sandbox in der Cloud, die im Branch oder im Pull Request nach Fehlern suchen. Jeden gemeldeten Befund stellt Ultrareview dort unabhängig nach und überprüft ihn. Ein Lauf dauert meist 15 bis 25 Minuten, das Terminal bleibt in der Zeit frei.
Ultrareview braucht eine Anmeldung mit einem Konto bei claude.ai, weil es als
Sitzung in der Cloud läuft.
Über Amazon Bedrock, Googles Agent Platform und Microsoft Foundry gibt es das
nicht, in Organisationen mit Zero Data Retention oder HIPAA-Konfiguration
ebenso wenig. Fehlt der Zugang, prüft /code-review ultra lokal in der
eigenen Sitzung. Organisationen mit eigenen Schlüsseln für die Verschlüsselung
(CMEK) können Ultrareview nicht starten. Ihnen bleibt /code-review.
Pro und Max haben drei Läufe frei, einmalig je Konto. Danach kostet ein Review meist 5 bis 25 Dollar, abgerechnet über Usage Credits, also Guthaben außerhalb des Kontingents im Tarif. Vor jedem Lauf zeigt ein Dialog den Umfang, die verbleibenden Freiläufe und die geschätzten Kosten. Ultrareview startet nur auf Aufruf, Claude stößt ihn nie von sich aus an.
Code Review an jedem Pull Request
Code Review ist ein Dienst für Organisationen. Er prüft Pull Requests auf GitHub und schreibt seine Befunde als Kommentare an die Zeilen, an denen er sie gefunden hat (Doku zu Code Review (externe Seite, code.claude.com)). Zu GitHub zählen dabei auch GitHub Enterprise Server und GitHub Enterprise Cloud mit Data Residency. Für Data Residency richtet eine Person mit der Rolle Owner die Anbindung wie bei GitHub Enterprise Server ein. Code Review steht Organisationen in den Tarifen Team und Enterprise offen. Organisationen mit Zero Data Retention oder HIPAA-Konfiguration bekommen ihn nicht. Wer eigene Schlüssel für die Verschlüsselung nutzt (CMEK), bekommt ihn noch nicht. Anthropic stellte den Dienst am 09.03.2026 vor (Vorstellung von Code Review (externe Seite, claude.com)).
Mehrere Agenten untersuchen den Diff und den Code darum herum gleichzeitig. Ein Prüfschritt hält die Kandidaten danach gegen den Code und sortiert Fehlalarme aus. Der Review liest dafür den Code. Gebaut oder ausgeführt wird dabei nichts. Jeder Befund hat eine Schwere: wichtig, Kleinigkeit oder ein Fehler, den es schon vor dem Pull Request gab (Doku zu Reviews am Pull Request (externe Seite, code.claude.com)). Hat der Review seine Überlegung festgehalten, hat der Befund einen zugeklappten Abschnitt mit der Begründung. Darin steht, warum Claude die Stelle meldet und wie es das Problem nachgeprüft hat. Über den Merge entscheidet weiter das Team, denn Code Review kann einen Pull Request weder freigeben noch blockieren.
Wie gründlich ein Review ist, legt eine Person mit der Rolle Owner über eine
von drei Stufen fest: Quick, Standard oder Deep. Standard ist voreingestellt,
Deep prüft am gründlichsten, dauert am längsten und kostet am meisten.
Einen festen Preis je Review gibt es nicht
(Doku zu den Kosten (externe Seite, code.claude.com)).
Abgerechnet wird nach verbrauchten Token über Usage Credits, getrennt vom
Kontingent des Tarifs.
Die Kosten steigen mit der Prüfstufe, der Größe der Änderung, der Komplexität
des Codes darum herum und der Zahl der Kandidaten, die geprüft werden müssen.
Was in einem Projekt als wichtig gilt, regelt eine Datei REVIEW.md im
Repository. Wie das geht, steht auf der zweiten Ebene.
Sicherheitsprüfungen beim Schreiben und auf Abruf
Am 06.08.2025 stellte Anthropic den Befehl /security-review vor, zusammen
mit einer GitHub Action, die jeden neuen Pull Request auf Schwachstellen
untersucht (Ankündigung (externe Seite, claude.com)). Der Befehl
war für eine Prüfung im Terminal gedacht, bevor man committet.
Heute untersucht er die Änderungen des aktuellen Branches gegenüber dem
Standardbranch auf origin, etwa auf eingeschleusten Code, Fehler bei
Anmeldung und Rechten und offengelegte Daten
(Befehlsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
Was die GitHub Action weglässt und wogegen sie ungeschützt ist, steht in
Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 11.
Schon während des Schreibens setzt das Plugin security-guidance an. Es lässt Claude die eigenen Änderungen während der Arbeit auf verbreitete Schwachstellen prüfen und das Gefundene in derselben Sitzung beheben (Doku zu security-guidance (externe Seite, code.claude.com)). Es prüft an drei Stellen, jede unterschiedlich gründlich: bei jeder Dateiänderung mit einem Musterabgleich ohne Modell, am Ende jeder Antwort mit einem Review durch das Modell und bei jedem Commit oder Push, den Claude selbst ausführt, mit einem Agenten, der auch den umgebenden Code liest. Das Plugin steht in allen Tarifen zur Verfügung. Aufhalten kann es nichts: Keine der drei Stellen blockiert eine Änderung oder einen Commit.
Für eine gründliche Suche in einem ganzen Repository gibt es das Plugin Claude Security. Ein Team aus Agenten erfasst die Architektur, baut ein Bedrohungsmodell, sucht Schwachstellen und lässt jeden Befund unabhängig prüfen, bevor der Bericht entsteht (Doku zu Claude Security (externe Seite, code.claude.com)). Daraus entstehen Patches, die man selbst anwendet. Automatisch angewendet wird keiner.
Wann Prüfen zu viel wird
Jeder Prüflauf kostet Zeit oder Geld, und die Spanne ist groß. Die Doku zu Ultrareview stellt die beiden Befehle in einer Tabelle nebeneinander.
/code-review | /code-review ultra | |
|---|---|---|
| Dauer | Sekunden bis wenige Minuten | etwa 15 bis 25 Minuten |
| Kosten | zählt zum normalen Verbrauch | Freiläufe, danach etwa 5 bis 25 Dollar |
| gedacht für | schnelle Rückmeldung während der Arbeit | Gewissheit vor dem Merge einer größeren Änderung |
Quelle: Doku zu Ultrareview (externe Seite, code.claude.com), Stand 15.10.2026. Dazu kommt Code Review, abgerechnet nach Verbrauch über Usage Credits. Wer Code Review bei jedem Push laufen lässt, bekommt die meisten Reviews, die Kosten wachsen mit der Zahl der Pushes. In einem neu hinzugefügten Repository ist genau das voreingestellt (Doku zur Einrichtung (externe Seite, code.claude.com)). Beim Plugin security-guidance kostet der Musterabgleich nichts. Die beiden Reviews durch das Modell zählen zum Verbrauch wie jede andere Anfrage an Claude.
Neben Zeit und Geld kosten Fehlalarme Arbeit. Ein Prüfer, der Lücken finden
soll, meldet meistens welche, auch bei solider Arbeit
(Empfehlungen (externe Seite, code.claude.com)).
Wer jedem Befund nachgeht, baut zu viel: zusätzliche Schichten, Abwehrcode
und Tests für Fälle, die nie eintreten können.
Wie man den Auftrag an einen Prüfer dagegen eingrenzt, steht in
Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 07. Claude Code hat dafür drei Stellschrauben:
die Stufe low bei /code-review, die Zahl der gemeldeten Befunde mit
--max-findings seit Version 2.1.288 vom 02.10.2026 und bei Code Review eine
REVIEW.md mit Regeln für die Menge der Kleinigkeiten. Die Doku schlägt dort
zum Beispiel eine Obergrenze von fünf Kleinigkeiten je Review vor
(Doku zum Anpassen von Code Review (externe Seite, code.claude.com)).
Ein späterer Review, der etwa nach einem Push von selbst startet, konzentriert
sich auf das, was sich seit dem letzten geändert hat, und meldet weniger
Kleinigkeiten.
Wie oft /code-review oder Ultrareview danebenliegen, beziffert die Doku
nicht. Für Code Review nennt Anthropic in der Vorstellung vom 09.03.2026 eine
Zahl aus dem eigenen Haus: Weniger als ein Prozent der Befunde markierten die
eigenen Entwickler als falsch
(Vorstellung von Code Review (externe Seite, claude.com)).
Das ist eine Angabe des Herstellers über sein eigenes Produkt, erhoben in
mehreren Monaten an Anthropics eigenen Pull Requests. Wie Fehlalarme gezählt
wurden, steht dort nicht.
Statt eines Befehls geht auch eine zweite Sitzung, die nur prüft, was die erste geschrieben hat. Dieses Muster beschreibt die dritte Ebene. Wie zwei Sitzungen getrennt nebeneinander laufen, zeigt Kapitel 21. Wie ein Workflow seine Agenten die Befunde der anderen prüfen lässt, zeigt Kapitel 22.
Die erste Ebene hat die vier Prüfwege vorgestellt. Hier geht es um die
Bedienung. Welche Schalter kennt /code-review, und wo legt er seine Befunde
ab? Was lädt Ultrareview von der eigenen Maschine hoch? Wie stellt eine
Organisation Code Review auf ihr Projekt ein, und wie erweitert man die
Schichten von security-guidance?
Ziel, Stufe und Schalter von /code-review
Die Befehlsreferenz fasst die Schreibweise in eine Zeile (Befehlsreferenz (externe Seite, code.claude.com)):
/code-review [low|medium|high|xhigh|max|ultra] [--fix] [--comment] [--max-findings n|all|default] [pr#|branch|path]
Der Befehl hat einen zweiten Namen, /review. Vor Version 2.1.223 vom
06.08.2026 war /review ein eigener Befehl, der einen Pull Request auf GitHub
in einem Durchgang nur gelesen hat (Doku zum Review im Terminal (externe Seite, code.claude.com)).
Von Version 2.1.186 bis 2.1.201 nahm er dafür kurz das Verfahren von
/code-review medium, die dritte Ebene ordnet das ein.
Die Stufe merkt er sich. Ohne Angabe nimmt der Review die Stufe von low
bis max, die man zuletzt getippt hat, auch in einer früheren Sitzung. Claude
Code meldet das mit einem Hinweis.
Eine Stufe in einem Lauf mit -p ändert die gemerkte nicht, ultra benutzt
sie nicht und überschreibt sie nicht. Hat man nie eine Stufe getippt, gilt der
Effort der Sitzung. Vor Version 2.1.223 galt der immer.
Die Zahl der Befunde. Mit --max-findings 20 meldet der Review bis zu
zwanzig Befunde, mit --max-findings all jeden. Spätere Reviews übernehmen den
Wert, bis man --max-findings default angibt. Das braucht Version 2.1.288
vom 02.10.2026 oder neuer. Die Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)
beschreibt den Schalter als Weg, mehr oder weniger Befunde zu melden als die
übliche Grenze.
Wie hoch die übliche Grenze liegt, nennt die Doku für einen Fall: Meldet der
Review über das Werkzeug für die Befundliste, etwa in der Desktop-App, sind es
32.
Befunde umsetzen. --fix übernimmt die Befunde nach dem Review ins
Arbeitsverzeichnis. Läuft der Review im Hintergrund, macht /rewind diese
Änderungen nur an Dateien rückgängig, die Claude im Gespräch schon selbst
bearbeitet hatte. Die übrigen nimmt man mit Git zurück.
Läuft er im Vordergrund, stellt /rewind den Stand wie gewohnt wieder her. Wie
/rewind arbeitet, steht in Kapitel 03.
Befunde an Pull Request oder Merge Request. --comment schreibt sie als Kommentare an die
Zeilen eines Pull Requests auf GitHub. Bei einem Merge Request auf GitLab
werden sie eine einzige Notiz, geschrieben über das Programm glab, ab
Version 2.1.257.
Fehlt glab, landen die Befunde im Terminal.
Den Merge Request gibt man als Adresse oder in der Form !123 an.
Eine bloße Nummer oder einen Branchnamen nimmt Claude Code nur als Merge
Request, wenn origin auf gitlab.com liegt.
Was der Review liest. Er folgt der CLAUDE.md wie jede Sitzung. Die Datei
REVIEW.md, die Code Review am Pull Request steuert, liest er nicht.
Ein Skill im eigenen Subagent. /code-review ist ein mitgelieferter
Skill, der in einem eigenen Subagent läuft. Die Doku nennt das einen forked
subagent.
Der Name führt in die Irre. Ein Skill dieser Art läuft gerade in keinem Fork
des Gesprächs, der den bisherigen Verlauf mitnähme
(Doku zu Skills (externe Seite, code.claude.com)).
Sein Subagent sieht den Verlauf nicht und arbeitet allein mit dem Auftrag des
Skills.
Das ist der frische Kontext aus der ersten Ebene. Was ein echter Fork
mitnimmt, erklärt Kapitel 20.
Vordergrund statt Hintergrund. Seit Version 2.1.218 vom 22.07.2026 läuft
der Review im Hintergrund, vorher lief er im Gespräch. Für die Stufen high,
xhigh und max gilt das seit Version 2.1.232 vom 13.08.2026. Im Vordergrund
läuft er zum Beispiel in diesen Fällen:
- wenn ein früherer Review noch läuft,
- im Lauf ohne Terminal mit
-pund über das Agent SDK, - wenn die Umgebungsvariable
CLAUDE_CODE_DISABLE_BACKGROUND_TASKSauf1steht.
Wer den Review startet. Claude kann ihn von selbst anstoßen, und eine
geplante Aufgabe der laufenden Sitzung mit /code-review als Prompt fährt ihn
ebenfalls. Den Review in der Cloud startet eine solche Aufgabe nie.
Wer den Befehl nur von Hand haben will, setzt in den Einstellungen
skillOverrides für code-review auf user-invocable-only. Dann starten ihn
weder Claude noch geplante Aufgaben. Wie Skills generell aufgerufen werden,
behandelt Kapitel 17.
In der Desktop-App erscheinen die Befunde ab Version 2.1.218 als Liste mit
Fundstelle, einem Satz Zusammenfassung und einer Art wie correctness. Behebt Claude sie später in
der Sitzung, markiert die Liste jeden Befund als behoben, übersprungen oder
ohne Änderung erledigt.
Der Aufräum-Review
/simplify prüft geänderten Code auf Aufräumarbeit und setzt sie gleich um.
Vier Agenten laufen dafür parallel (Befehlsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
Sie suchen:
- vorhandene Hilfsfunktionen, die neu geschrieben wurden,
- Stellen, die sich einfacher schreiben lassen,
- unnötigen Rechenaufwand,
- Änderungen auf der falschen Abstraktionsebene.
Korrektheitsfehler gehören nicht zu seinem Auftrag, für sie verweist die
Referenz auf /code-review.
Der Name hat eine Vorgeschichte. Vor Version 2.1.147 hieß /code-review
selbst /simplify und setzte seine Befunde in der Voreinstellung um. Wer
/simplify in einem Skript zur Fehlersuche benutzt hat, soll laut Doku auf
/code-review --fix umstellen.
Die Folge der Umbenennungen steht auf der dritten Ebene.
Mit /simplify kam am 28.02.2026 in Version 2.1.63 auch /batch
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Er gehört zum parallelen
Arbeiten. Er zerlegt eine große Änderung in 5 bis 30 unabhängige Teile und
legt einen Plan vor. Nach der Freigabe setzt je Teil ein Subagent im Hintergrund die Arbeit
um, jeder in einem eigenen Worktree.
Wie Worktrees die Teile auseinanderhalten, steht in
Kapitel 21.
Was Ultrareview hochlädt und wann es abbricht
Ohne Argument vergleicht Ultrareview den aktuellen Branch mit dem
Standardbranch, samt allen Änderungen, die noch nicht oder schon für den
nächsten Commit vorgemerkt sind (Doku zu Ultrareview (externe Seite, code.claude.com)).
Für einen Branch packt Claude Code den Stand des Repositorys und lädt ihn in
die Sandbox. Dabei gelten die Regeln für Sitzungen in der Cloud, auch für
Dateien, die wie Zugangsdaten heißen, etwa .env. Ein anderer Vergleichsstand
geht mit einem Namen dahinter, etwa /code-review ultra develop. Ab Version
2.1.218 nimmt der Befehl auch einen Satz in eigenen Worten an, etwa
/code-review ultra check my auth changes, und bezieht die Befunde darauf.
Bei einem Pull Request auf github.com lädt Claude Code nichts von der eigenen
Maschine hoch.
Die Sandbox klont den Pull Request selbst, mit dem GitHub-Konto, das mit dem
Claude-Konto verbunden ist. Verbunden wird es mit /web-setup. Für GitHub
Enterprise Server gibt es den Weg über die PR-Nummer nicht, dort prüft man den
lokalen Branch.
Ultrareview prüft den Diff, bevor ein Agent startet, und lehnt in vier Fällen ab oder fragt nach:
- zu groß: In der Voreinstellung sind es höchstens 500 geänderte Dateien und 8.000 geänderte Zeilen. Die Werte können sich ändern, die Absage nennt die gültigen.
- nichts zu prüfen: Der Diff gegen den Vergleichsstand ist leer.
- erster Commit: Ultrareview prüft dann jede Datei, nach Bestätigung im Dialog, seit Version 2.1.277.
- keine gemeinsame Geschichte: Ultrareview prüft dann jede Datei unter Versionskontrolle, ebenfalls erst nach Bestätigung.
Abgerechnet wird ab dem Start der Sitzung in der Cloud. Ein Lauf, den man
abbricht oder der scheitert, verbraucht trotzdem einen Freilauf, ein bezahlter
Lauf kostet nur den Teil, der lief.
Bezahlte Läufe brauchen eingeschaltete Usage Credits, sonst sperrt Claude Code
den Start. Die Bestätigung der Abrechnung kommt einmal je Gespräch, nach
/clear also erneut.
Laufende Reviews zeigt /tasks. Dort lässt sich einer auch anhalten, dann
archiviert Claude Code die Sitzung in der Cloud und gibt keine Teilergebnisse
zurück.
Ab Version 2.1.227 kann Claude die fertigen Befunde an einen Pull Request
auf github.com schreiben, als einen einfachen Kommentar vom eigenen
GitHub-Konto. Bei GitHub zählt der Kommentar weder als Review noch als
Freigabe. Geschrieben wird nur, wenn man es für diesen Lauf wählt, mit --post ist die Wahl im
Dialog vorbelegt. Die Sitzung muss offen bleiben, bis der Review fertig ist,
sonst schreibt Claude Code nichts.
Ultrareview aus einem Skript
Für CI und Skripte gibt es den Unterbefehl claude ultrareview, eingeführt
mit Version 2.1.120 vom 28.04.2026 (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Er startet denselben Review, wartet, bis er fertig ist, und schreibt die
Befunde auf die Standardausgabe.
# aktueller Branch gegen den Standardbranch
claude ultrareview
# Pull Request 1234 auf github.com
claude ultrareview 1234
claude ultrareview origin/main --json --timeout 60
--json gibt die Befunde roh aus, --timeout setzt die Wartezeit in Minuten,
voreingestellt sind 45. Der Rückgabewert lautet:
- 0, wenn der Review fertig wurde, mit oder ohne Befunde,
- 1 bei einem Fehlstart, einem Abbruch oder abgelaufener Zeit,
- 130 nach Ctrl-C.
Ein Aufruf mit claude -p '/code-review ultra' wartet dagegen nicht auf die
Befunde.
Endet der Unterbefehl vorher, erreichen die Befunde das Terminal nie. Ein
zweiter Aufruf startet einen neuen Review und kostet erneut. Wie Claude Code
sonst ohne Terminal läuft, behandelt Kapitel 29.
Code Review einrichten
Code Review schaltet eine Person mit der Rolle Owner einmal für die
Organisation ein, unter claude.ai/admin-settings/claude-code. Dazu gehört die
Claude GitHub App, die das Repository lesen und an Pull Requests schreiben
darf (Doku zu Code Review (externe Seite, code.claude.com)). Wie gründlich
ein Review ist, legt die Person mit der Rolle Owner über eine von drei Stufen
fest: Quick, Standard oder Deep. Standard ist voreingestellt. Die Stufe gilt
für die ganze Organisation, ein einzelnes Repository kann eine eigene
bekommen.
Je Repository wählt man außerdem, wann ein Review läuft
(Doku zur Einrichtung (externe Seite, code.claude.com)):
- einmal nach dem Öffnen eines Pull Requests,
- nach jedem Push auf den Branch des Pull Requests, mit den meisten Reviews und den höchsten Kosten,
- von Hand, über einen Kommentar.
In einem neu hinzugefügten Repository läuft der Review in der Voreinstellung nach jedem Push.
Der Kommentar @claude review startet in jedem Modus einen einzelnen Review
(Doku zu Reviews am Pull Request (externe Seite, code.claude.com)).
@claude review always meldet den Pull Request zusätzlich für alle späteren
Pushes an. Bis zu einer Änderung im Juli 2026 hat schon der kurze Befehl den
Pull Request angemeldet.
Der Kommentar gehört in den Verlauf des Pull Requests, mit dem Befehl am
Anfang, und braucht jemanden mit Schreibrecht im Repository. Ein Kommentar an
einer einzelnen Codezeile startet keinen Review.
Entwürfe und Pull Requests aus einem Fork prüft Code Review nur auf diesen
Kommentar hin.
Das Ergebnis erscheint zusätzlich als Prüflauf neben den eigenen CI-Prüfungen.
Dieser Lauf endet neutral oder als übersprungen. Eine vorgeschriebene Prüfung
scheitert deshalb nie an ihm.
Nach manchen Pushes behält Code Review das Ergebnis des früheren Reviews und
startet keinen neuen. Dafür muss der Pull Request noch dieselben Zeilen hinzufügen
und entfernen, etwa nach einem leeren Commit, einem sauberen Merge des
Zielbranchs oder einem sauberen Rebase. Außerdem darf seit dem Review niemand
den Faden eines Befunds der Stufe Important aufgelöst haben.
Einen neuen Review ohne Änderung am Code holt der Kommentar @claude review
oder ein Neustart des Prüflaufs.
Verlangt der Branchschutz, dass alle Diskussionen aufgelöst sind, muss man die
Fäden der Befunde vor dem Merge allerdings auflösen.
Wer Merges von den Befunden abhängig machen will, liest die letzte Zeile des
Prüflaufs in der eigenen CI aus. Sie enthält die Zahl der Befunde je Schwere
in maschinenlesbarer Form. Vorher gehört der Titel des Prüflaufs gelesen:
Beginnt er mit Code review not repeated, hat Code Review ein früheres
Ergebnis mit offenen Befunden der Stufe Important behalten, und die Zeile mit
den Zahlen fehlt. Eine Übersicht unter
claude.ai/analytics/code-review zeigt geprüfte Pull Requests und Kosten,
eine Obergrenze für die Ausgaben im Monat setzt man unter
claude.ai/admin-settings/usage (Doku zu den Kosten (externe Seite, code.claude.com)). Reicht
diese Obergrenze, die der ganzen Organisation oder das Guthaben an Usage
Credits nicht mehr für die erwarteten Kosten eines Reviews, lässt Code Review
ihn aus und schreibt das in einem Kommentar an den Pull Request.
Was REVIEW.md einstellt
Code Review liest zwei Dateien aus dem Repository
(Doku zum Anpassen von Code Review (externe Seite, code.claude.com)). Die CLAUDE.md gilt als
Kontext des Projekts. Verstößt eine Änderung gegen eine Regel darin, wird
daraus ein Befund mit der Schwere, die zum Problem passt.
REVIEW.md im Wurzelverzeichnis gilt nur für Reviews. Die Agenten, die
Befunde suchen und prüfen, bekommen ihren Inhalt als Anweisung. Der Schritt,
der den Review am Ende schreibt, schlägt darin nach, bevor er die Schwere
festlegt.
Eine weitere REVIEW.md in einem Unterordner ergänzt Prüfungen für
Änderungen unter diesem Pfad.
Die Doku ordnet ihre Anweisungen fünf typischen Problemen zu, darunter diese:
- Schwere: festlegen, was im Projekt als wichtig gilt. Für ein Repository mit Dokumentation oder einen Prototyp ist das enger als für Produktionscode.
- Menge der Kleinigkeiten: eine Obergrenze je Review, etwa fünf.
- Auslassungen: Pfade und Arten von Befunden ohne Meldung, etwa erzeugten Code, Lockfiles und alles, was die CI schon prüft.
- Beweislast: Eine Aussage über das Verhalten des Codes braucht eine Fundstelle mit Datei und Zeile. Ein Schluss aus Namen genügt nicht. Das spart Fehlalarme.
In die REVIEW.md gehören nur Anweisungen, die das Verhalten des Reviews
ändern. Allgemeiner Kontext des Projekts gehört in die CLAUDE.md.
Welche Fassung gilt. Code Review liest die REVIEW.md aus dem Basisbranch
des Pull Requests oder aus dem Standardbranch. Die Fassung im Pull Request
selbst bleibt dabei außen vor.
Eine neue Regel wirkt deshalb erst nach dem Merge.
Drei Anweisungen befolgt der Review nur aus der Wurzeldatei auf einem
geschützten Standardbranch: eine Schwere herabsetzen, etwas auslassen und die
Kleinigkeiten deckeln.
Kann Code Review den Schutz der Branches nicht bestätigen, liest es gar keine
REVIEW.md.
Die drei Schichten von security-guidance
Das Plugin kommt aus dem offiziellen Marktplatz von Anthropic:
/plugin install security-guidance@claude-plugins-official
Ein Team schaltet es für ein Repository über enabledPlugins in
.claude/settings.json ein, eine Organisation über die verwalteten
Einstellungen. Sitzungen in der Cloud laden es weder aus den eigenen
Einstellungen noch aus der .claude/settings.json des Repositorys. Es
braucht Python 3.7 oder neuer, der Review mit Agent beim Commit Python 3.10.
Gebaut ist es aus Hooks, die an festen Stellen des Ablaufs eigenen Code
starten (Doku zu security-guidance (externe Seite, code.claude.com)).
Was ein Hook ist und an welchen Stellen er greift, erklärt Kapitel 18.
- Muster, nach jeder Dateiänderung: Abgleich mit riskanten Aufrufen wie
eval(,pickle,.innerHTML =und Änderungen unter.github/workflows/, ohne Modell. Grenze: eine Warnung je Muster, Datei und Sitzung. - Ende jeder Antwort, im Hintergrund: getrennter Review des ganzen Diffs dieser Antwort, auch was Bash und Subagents geändert haben. Grenze: bis 30 Dateien, höchstens dreimal hintereinander.
- Commit und Push, wenn Claude über Bash committet oder pusht: Review mit Agent, der Aufrufer und umgebenden Code liest. Grenze: 20 je Stunde.
Quelle: Doku zu security-guidance (externe Seite, code.claude.com),
Stand 12.10.2026. Commits, die man selbst in der Shell absetzt, prüft die
dritte Schicht nicht, auch nicht über ! in der Sitzung.
Die beiden Reviews mit Modell nehmen in der Voreinstellung Claude Opus 4.7.
SECURITY_REVIEW_MODEL und SG_AGENTIC_MODEL wählen ein anderes.
Eigene Regeln kommen über zwei Dateien dazu. .claude/claude-security-guidance.md
beschreibt in Worten, wovor sich das Projekt schützen muss, die Reviews mit
Modell lesen sie zusätzlich. .claude/security-patterns.yaml ergänzt den
Musterabgleich um eigene Zeichenfolgen und reguläre Ausdrücke, bis zu 50
Regeln. Beide Dateien können nur Prüfungen hinzufügen. Eine Regel, die eine
Art von Schwachstelle ausnehmen soll, unterdrückt nichts. Wer eine Änderung
hart verhindern will, braucht einen Hook, der sie blockiert, oder eine
Prüfung in der CI.
Abschalten lässt sich jede Schicht einzeln über Umgebungsvariablen, etwa
ENABLE_STOP_REVIEW=0 für den Review am Ende jeder Antwort, das ganze Plugin
über SECURITY_GUIDANCE_DISABLE=1.
Den Diff selbst ansehen
Der Befehl /diff zeigt die Änderungen im Arbeitsverzeichnis, die von
Claude und alles andere, was noch nicht committet ist
(Doku zum interaktiven Modus (externe Seite, code.claude.com)).
In der Vollbilddarstellung öffnet er ein Panel neben dem Gespräch. Es bleibt
offen und erneuert sich, sobald Claude eine Datei ändert oder einen
Shell-Befehl ausführt. In der klassischen
Darstellung öffnet er einen Dialog über der Eingabe. Version 2.1.260 vom
03.09.2026 brachte das Panel (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Heute braucht es Version 2.1.287 oder neuer, ein Git-Repository und ein
Terminal mit mindestens 110 Spalten. Wie man die Vollbilddarstellung
einschaltet, steht in Kapitel 03.
Zwei Griffe machen das Panel zu einem Werkzeug für den Review. Ein Klick auf
ask neben einer Datei hängt ihren Diff an den nächsten Prompt, man fragt
Claude dann gezielt nach dieser Änderung. Über die Auswahl im Kopf zeigt das
Panel die Änderungen einer einzelnen Antwort, beschriftet mit T1, T2 und so
weiter. Diese Ansicht stammt aus den Dateiwerkzeugen von Claude. Was Claude
über einen Shell-Befehl geändert hat, erscheint nur unter Current, der
Ansicht des Arbeitsverzeichnisses.
Die Prüfbefehle von Claude Code haben seit Mai 2026 mehrmals Namen und Verhalten gewechselt. Diese Ebene ordnet die Schritte, klärt die Namen und hält die Zahlen, die es zu den Diensten gibt, gegen ihre Herkunft.
Die Prüfwege in Versionen
Die Daten stammen aus der Versionsliste (externe Seite, code.claude.com). Wo ein Schritt nur in einer Ankündigung oder in einer Wochenübersicht der Doku steht, ist die Quelle in der Zeile genannt.
| Datum und Fassung | Schritt |
|---|---|
| 06.08.2025, Ankündigung | /security-review und eine GitHub Action für Pull Requests |
| 20.02.2026, Ankündigung | Claude Code Security im Web, begrenzte Research Preview für Team und Enterprise |
| 28.02.2026, 2.1.63 | /simplify und /batch als mitgelieferte Befehle |
| 09.03.2026, Ankündigung | Code Review für Pull Requests, Research Preview für Team und Enterprise |
| 14.04.2026, 2.1.108 | Claude kann /review und /security-review selbst über das Skill-Werkzeug aufrufen |
| 16.04.2026, 2.1.111 | /ultrareview für einen Review in der Cloud |
| 28.04.2026, 2.1.120 | claude ultrareview für Skripte und CI |
| 21.05.2026, 2.1.147 | /simplify heißt jetzt /code-review und sucht Korrektheitsfehler |
| 27.05.2026, 2.1.152 | /code-review --fix, /simplify ruft es auf |
| 28.05.2026, 2.1.154 | /simplify wird ein reiner Aufräum-Review |
| 25. bis 29.05.2026, Woche 22 | Plugin security-guidance |
| 10.06.2026, 2.1.172 | /code-review zeigt die Option ultra auch ohne Anmeldung bei claude.ai |
| 22.06.2026, 2.1.186 | /review <pr> nimmt den Review von /code-review medium |
| 29.06.2026, 2.1.196 | bei /code-review werden fünf Aufräum-Prüfer einer |
| 06.07.2026, 2.1.202 | /review <pr> wird wieder ein schneller einzelner Durchgang |
| 19.07.2026, 2.1.215 | Claude startet /code-review und /verify nicht mehr von sich aus |
| 22.07.2026, 2.1.218 | /code-review läuft als Subagent im Hintergrund |
| 06.08.2026, 2.1.223 | /review wird ein zweiter Name für /code-review, die Stufe wird gemerkt |
| 13.08.2026, 2.1.232 | /code-review läuft auch auf high, xhigh und max im Hintergrund |
| 25.08.2026, 2.1.246 | Claude startet /code-review auch auf Bedrock, Vertex AI und Foundry selbst, vorher nur, wo ein Feature-Flag von Anthropic es einschaltete |
| 01.09.2026, 2.1.257 | --comment schreibt auch an GitLab |
| 03.09.2026, 2.1.260 | das Panel von /diff, Ultrareview wartet bis zu 45 Minuten |
| 17.09.2026, 2.1.274 | schlankere Prompts statt vieler Review-Subagents für Modelle ohne eigene Abstimmung |
| 02.10.2026, 2.1.288 | --max-findings |
| 05.10.2026, 2.1.290 | medium meldet auch Aufräumarbeit auf Opus 5.5 und Sonnet 5.5 |
Zu Claude Code Security steht die Quelle im nächsten Abschnitt, zu Code Review die Vorstellung (externe Seite, claude.com). Das Plugin security-guidance stellt die Wochenübersicht für die Woche 22 (externe Seite, code.claude.com) vor. Ab welcher Fassung das Plugin im Marktplatz stand, sagt sie nicht.
Laut der Ankündigung vom 06.08.2025 standen /security-review und die GitHub
Action ab diesem Tag allen Nutzern von Claude Code zur Verfügung.
Laut Ankündigung prüft der Befehl mit einem eigenen Prompt, der auf
verbreitete Muster von Schwachstellen zielt.
Ein Befehlsname mit drei Bedeutungen
An /simplify lässt sich ablesen, wie Anthropic Prüfen und Aufräumen erst
zusammengelegt und dann wieder getrennt hat. Im Februar 2026 kam der Befehl
als Aufräumhilfe. Mit Version 2.1.147 vom 21.05.2026 bekam er den Namen
/code-review und eine neue Aufgabe: Er meldet Korrektheitsfehler auf einer
gewählten Stufe, das alte Aufräumen entfiel.
Sechs Tage später setzte /code-review --fix die Befunde wieder um, samt
Vorschlägen zum Aufräumen, und /simplify war nur noch ein zweiter Weg
dorthin. Am 28.05.2026 kam
/simplify als eigener Aufräum-Review zurück, der nach Wiederverwendung,
Vereinfachung, Effizienz und Abstraktionsebene sucht.
Die Wochenübersicht für die Woche 21 (externe Seite, code.claude.com)
fasst die Woche bis zum 22.05.2026 anders zusammen. Dort heißt es, /simplify
bleibe als eigener Aufräum-Review bestehen.
Nach der Versionsliste gab es diesen Aufräum-Review zwischen Version 2.1.147
und 2.1.154 nicht. Eine Anleitung aus dieser Woche kann deshalb mit /simplify etwas
anderes meinen als heute.
Auch /review hat dreimal die Aufgabe gewechselt. Bis Juni 2026 las der
Befehl einen Pull Request in einem Durchgang. Von Version 2.1.186 bis 2.1.201
nahm er den Review von /code-review medium mit mehreren Agenten, ab 2.1.202
wieder den schnellen Durchgang. Seit Version 2.1.223 vom 06.08.2026 ist er nur
noch ein zweiter Name für /code-review (Befehlsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
Von ultrareview zu code-review ultra
Die Doku führt heute /code-review ultra als Befehl und /ultrareview als
zweiten Namen. Die Befehlsreferenz nennt /code-review ultra den bevorzugten
Aufruf (Befehlsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
Einen Eintrag, der diese Umstellung ankündigt, enthält die Versionsliste
nicht. Sie zeigt drei Spuren:
- 10.06.2026, Version 2.1.172:
/code-reviewlässt die Optionultraauch ohne Anmeldung bei claude.ai stehen und erklärt, dass der Review in der Cloud ein solches Konto braucht. Das ist die erste Erwähnung vonultraals Option. Wann die Option kam, steht dort nicht. - 06.08.2026, Version 2.1.223: Der Eintrag, der
/reviewzum zweiten Namen macht, verweist für einen tiefen Review in der Cloud auf/code-review ultra. - bis 08.10.2026, Version 2.1.295: Die Fehlerbehebungen am Hochladen
sprechen weiter von
/ultrareview, und auch der Tipp im Terminal wirbt in Version 2.1.296 noch mit dem alten Namen.
Belegen lässt sich damit, dass /code-review ultra spätestens am 10.06.2026
existierte und seit dem 06.08.2026 der empfohlene Weg ist. Den Tag, an dem die
Doku die Rollen der beiden Namen tauschte, belegt die Versionsliste nicht.
Ultrareview selbst kam mit Version 2.1.111 am 16.04.2026. Die Versionsliste beschreibt es als Review in der Cloud mit paralleler Analyse durch mehrere Agenten und einer Kritik der Befunde. Die Wochenübersicht für die Woche 16 (externe Seite, code.claude.com) nennt diesen Schritt einen Durchgang, in dem die Befunde gezielt angegriffen werden. Die heutige Doku zu Ultrareview (externe Seite, code.claude.com) spricht vom unabhängigen Nachstellen und Prüfen jedes Befundes.
Mehr Agenten und wieder weniger
Die Versionsliste zeigt zwei Bewegungen, die in entgegengesetzte Richtungen
laufen. Ultrareview, Code Review und das Plugin Claude Security setzen auf
viele Agenten und eine eigene Prüfung jedes Befundes. Bei /code-review im
Terminal ging Anthropic zweimal den umgekehrten Weg:
- 29.06.2026, Version 2.1.196: Fünf Prüfer für Aufräumarbeit wurden einer. Nach Angabe der Versionsliste sank der Verbrauch an Token dadurch um rund 25 Prozent.
- 17.09.2026, Version 2.1.274: Für jedes Modell ohne eigene abgestimmte
Einstellungen nimmt
/code-reviewschlankere Prompts im Review, statt viele Review-Subagents zu starten.
Am 05.10.2026 folgte mit Version 2.1.290 eine Ergänzung für genau diese
Modelle, darunter Opus 5.5 und Sonnet 5.5: Auf medium meldet der Review dort
auch Aufräumarbeit und Verstöße gegen die Regeln der CLAUDE.md. Wie viele
Agenten ein Review auf welcher Stufe und mit welchem Modell startet, legt die
Doku nicht offen. Zu den Kosten sagt sie für /code-review nur, dass er zum
normalen Verbrauch zählt.
Was die Zahlen zu Code Review hergeben
Für Code Review hat Anthropic bei der Vorstellung am 09.03.2026 Zahlen genannt (Vorstellung von Code Review (externe Seite, claude.com)). Alle stammen aus mehreren Monaten Einsatz an Anthropics eigenen Pull Requests vor der Vorstellung. Es sind Angaben des Herstellers über sein eigenes Produkt.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Pull Requests mit inhaltlichen Kommentaren im Review, vorher | 16 Prozent |
| dasselbe mit Code Review | 54 Prozent |
| große Pull Requests über 1.000 Zeilen mit Befunden | 84 Prozent, im Mittel 7,5 Befunde |
| kleine Pull Requests unter 50 Zeilen mit Befunden | 31 Prozent, im Mittel 0,5 Befunde |
| Befunde, die Entwickler als falsch markieren | weniger als 1 Prozent |
Quelle: Vorstellung von Code Review (externe Seite, claude.com), Stand 09.03.2026.
Die Zahlen messen die Menge der Befunde und die Zustimmung der eigenen Entwickler. Wie viele Fehler Code Review übersieht, bleibt offen, ebenso, wie ein Befund als falsch markiert wird. Die Doku hält dazu fest, dass Code Review Fehler und Sicherheitslücken übersehen kann (Doku zu Code Review (externe Seite, code.claude.com)). Ein Review ohne Befund heißt laut Doku nicht, dass der Code fehlerfrei oder sicher ist. Der Anstieg von 16 auf 54 Prozent, den Anthropic für die eigenen Pull Requests angibt, misst, wie viele Pull Requests überhaupt einen inhaltlichen Kommentar bekommen. Ob das die Fehler im ausgelieferten Code verringert hat, ist damit noch nicht gemessen. Die Vorstellung nennt dazu Einzelfälle, etwa eine einzeilige Änderung an einem Produktionsdienst. Sie hätte die Anmeldung gebrochen und wurde vor dem Merge behoben.
Ein Rückkanal läuft über die Antworten im Pull Request. Der nächste Review liest die Antworten auf seine früheren Befunde und kann den Faden auflösen oder einmal nachfragen (Doku zu Reviews am Pull Request (externe Seite, code.claude.com)). Die Übersicht der Organisation zählt laut Doku zu den Kosten (externe Seite, code.claude.com), wie viele Kommentare sich von selbst erledigt haben, weil jemand die Stelle behoben hat. Eine Quote für Fehlalarme führt die Doku dort nicht auf.
Claude Code Security und das Plugin Claude Security
Am 20.02.2026 stellte Anthropic Claude Code Security vor, eine Funktion von Claude Code im Web. Sie durchsucht ein Repository nach Schwachstellen und schlägt Patches vor, die ein Mensch prüft (Ankündigung (externe Seite, anthropic.com)). Sie startete als begrenzte Research Preview für Kunden mit Enterprise und Team. Betreuer von Open-Source-Projekten konnten sich für einen kostenlosen, schnelleren Zugang bewerben. Jeder Befund durchläuft dort mehrere Prüfstufen, in denen Claude ihn zu belegen oder zu widerlegen versucht.
Die Doku führt heute zwei Dinge unter dem Namen Claude Security. Das eine
ist ein Plugin, das in der eigenen Sitzung läuft. Das andere ist ein
verwaltetes Produkt im Tarif Enterprise, das verbundene Repositorys überwacht
(Doku zu Claude Security (externe Seite, code.claude.com)).
Ob das verwaltete Produkt die Funktion vom Februar fortführt, sagt die Doku
nicht. Das Plugin braucht einen bezahlten Tarif, Zugang zur API oder einen
Cloud-Anbieter, weil es seine Agenten über Workflows steuert. Im Tarif Pro
schaltet man die Workflows dafür in /config ein. Die Agenten laufen auf dem
Modell der Sitzung, und jeder Lauf zählt zum Verbrauch.
Zwei Läufe über denselben Code können verschiedene Befunde liefern.
Die Doku rät deshalb zu regelmäßigen Läufen. Jeder Bericht hält fest, welchen
Commit er geprüft hat. Die Doku zu /code-review, Ultrareview und
Code Review enthält keinen solchen Hinweis.
Zwei Sitzungen, eine schreibt, eine prüft
Ein frischer Kontext entsteht auch ohne Befehl. Die Empfehlungen (externe Seite, code.claude.com) schlagen zwei Sitzungen vor, eine schreibt, die andere prüft, und die Befunde gehen zurück an die erste. Mehrere Sitzungen erlauben damit Arbeitsweisen, die auf Qualität zielen. Dasselbe geht mit Tests: Eine Sitzung schreibt sie, eine andere den Code, der sie bestehen soll. Der Nachteil ist Handarbeit: Die Befunde muss jemand von einem Fenster ins andere kopieren.
Einfacher ist ein Subagent, dem man den Auftrag selbst schreibt. Die
Empfehlungen raten dazu, wenn der Diff gegen einen Plan geprüft werden soll.
Für die reine Fehlersuche nennen sie /code-review. Der eigene Auftrag nennt
die Arbeit, den Plan und das, was als Befund zählt.
Weil der Prüfer ein Subagent ist, bekommt die schreibende Sitzung die Lücken
direkt zurück und kann sie beheben und erneut prüfen lassen.
Wer das oft braucht, legt einen eigenen Subagent für Reviews an, wie in
Kapitel 20 beschrieben. Wie eine Prüfung zum Maßstab wird, an dem
Claude sich vorher schon misst, behandelt Kapitel 24.
Was offen bleibt
- Die übliche Grenze der Befunde.
--max-findingsverschiebt sie. Ihren Wert nennt die Doku nur für die Befundliste in einer Anwendung wie der Desktop-App, dort sind es 32. - Fehlalarme bei
/code-reviewund Ultrareview. Für beide nennt die Doku keine Zahl. Die Zahl für Code Review stammt aus Anthropics eigenem Einsatz. - Was ein Review auf welcher Stufe kostet. Für Ultrareview nennt die Doku
eine Spanne in Dollar. Für Code Review nennt sie die Größen, von denen
die Kosten abhängen. Einen festen Preis je Review gibt es dort nicht. Für
/code-reviewsagt sie, dass er zum normalen Verbrauch zählt. - Claude Code Security. Wie die Funktion vom Februar 2026 mit dem heutigen Produkt Claude Security zusammenhängt, bleibt offen.
Quellen
21 Einträgealle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Best practices for Claude Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Sammlung der Muster, die sich bei Anthropic intern und bei Anwendern bewährt haben. Der erste Abschnitt der Seite ist zugleich ihre stärkste Aussage: Ein Agent braucht eine Prüfung, die er selbst fahren kann, sonst ist der Mensch die Prüfschleife und jeder Fehler wartet darauf, bemerkt zu werden. Die Seite nennt vier Stufen, wie hart die Prüfung das Ende einer Antwort blockiert, vom Satz im Auftrag über eine Zielbedingung und einen Stop-Hook bis zum zweiten Modell, das den eigenen Befund zu widerlegen versucht. Sie ist außerdem die Quelle für den Unterschied zwischen einer Projektanweisung und einem Hook: Die eine ist beratend, der andere läuft.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Code Review (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu Code Review für Pull Requests. Mehrere Agenten analysieren die Änderung im Zusammenhang der ganzen Codebasis und suchen Logikfehler, Sicherheitslücken und Regressionen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Review locally with /code-review (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zum Befehl /code-review in einer Sitzung von Claude Code. Sie beschreibt Ziele, Effort-Stufen, die Schalter --fix, --comment und --max-findings, den Lauf im Hintergrund und wann Claude den Review selbst startet.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Set up Code Review (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Anleitung für Owner, Code Review in einer Organisation einzuschalten. Sie beschreibt die Claude GitHub App, die Auswahl der Repositorys, die Prüfstufen und wann ein Review läuft.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Customize Code Review (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation dazu, wie REVIEW.md und CLAUDE.md steuern, was Code Review meldet. Dazu gehört, aus welchem Branch die Dateien gelesen werden und welche Anweisungen einen geschützten Standardbranch brauchen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Read and request reviews on a pull request (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation für Entwickler zu Code Review am Pull Request. Sie erklärt Schweregrade, den Prüflauf, die Kommentarbefehle mit @claude review und wie man auf Befunde antwortet.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Code Review costs and usage (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu Kosten und Verbrauch von Code Review. Abgerechnet wird nach Token über Usage Credits, dazu kommen Obergrenzen für die Ausgaben und eine Übersicht der Nutzung.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Find bugs with ultrareview (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu Ultrareview, einem gründlichen Review durch mehrere Agenten in der Cloud. Aufgerufen wird es mit /code-review ultra, gefundene Fehler werden vor dem Bericht überprüft.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Catch security issues as Claude writes code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zum Plugin security-guidance. Claude prüft damit die eigenen Änderungen auf Sicherheitslücken und behebt sie in derselben Sitzung.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Anthropic, Automate security reviews with Claude Code (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Ankündigung vom 06.08.2025 für automatische Sicherheitsprüfungen in Claude Code: den Befehl /security-review für Prüfungen im Terminal und eine GitHub-Aktion, die jeden neuen Pull Request auf Schwachstellen untersucht und Funde als Kommentare hinterlässt.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Commands (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerreferenz aller Befehle in Claude Code, eingebaute Befehle wie mitgelieferte Skills. Sie erklärt, dass ein Befehl nur am Anfang einer Nachricht erkannt wird, der Rest als Argument gilt, und dass Befehle während einer laufenden Antwort in die Warteschlange kommen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Scan your codebase for vulnerabilities (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zum Plugin Claude Security. Ein Team aus Agenten erfasst die Architektur eines Repositorys, baut ein Bedrohungsmodell, sucht Schwachstellen und lässt jeden Befund unabhängig prüfen, bevor der Bericht entsteht. Patches daraus wendet man selbst an. Die Seite nennt daneben ein verwaltetes Produkt Claude Security im Tarif Enterprise und ordnet die übrigen Sicherheitsprüfungen von Claude Code in einer Tabelle ein.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Anthropic, Bringing Code Review to Claude Code (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Vorstellung von Code Review vom 09.03.2026 als Forschungsvorschau für Team und Enterprise. Zu jedem Pull Request sucht ein Team von Agenten parallel nach Fehlern, prüft die Funde und ordnet sie nach Schwere. Nach Anthropics eigenen Zahlen bekamen intern vorher 16 Prozent der Pull Requests inhaltliche Kommentare, danach 54 Prozent.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Extend Claude with skills (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu Skills, den abrufbaren Arbeitsanweisungen neben dem Modell. Sie liefert das Kostenargument dieses Kapitels: Der Rumpf eines Skills lädt erst beim Gebrauch, umfangreiches Nachschlagematerial kostet also bis dahin fast nichts, und sobald er geladen ist, bleibt er über die folgenden Runden stehen. Dazu die Steuerung darüber, wer ihn aufrufen darf, und der Maßstab für die Wirkung: Dass ein Skill anspringt, heißt nur, dass er gefunden wurde.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Interactive mode (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerreferenz zu Tastenkürzeln, Eingabemodi und interaktiven Funktionen einer Sitzung in Claude Code, darunter Vim-Modus, Befehlsverlauf, Bash-Befehle im Hintergrund, Nachrichten in der Warteschlange, /diff, Nebenfragen mit /btw und die Aufgabenliste.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Checkpointing (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zum tooleigenen Rückweg: Vor jeder Eingabe wird der Stand der Dateien festgehalten, über ein Menü lässt sich zu jedem dieser Punkte zurück. Sie ist zugleich die Quelle für die Grenzen davon, und die sind der eigentliche Grund, warum daneben eine Versionsverwaltung stehen muss. Am 09.10.2026 stehen dort fünf Grenzen. Was allein ein Shell-Befehl ändert, wird nicht erfasst; seit einer Überarbeitung, gesehen am 23.10.2026, nimmt das Zurückspulen Shell-Änderungen an einer Datei mit, die Claude vorher selbst bearbeitet hat. Änderungen von außen oder aus einer zweiten Sitzung fehlen in der Regel, außer sie treffen eine Datei der laufenden Sitzung. Wiederhergestellt wird kein Pfad, der ein Symlink oder Hardlink ist. Bei Subagenten kommt es auf die Bauart an. Und eine Nachricht, die während eines laufenden Zuges eingeht, bekommt keinen eigenen Checkpoint. Gehalten werden die Dateistände der letzten 100 Checkpoints einer Sitzung. Der Abschnitt "Not a replacement for version control" sagt es selbst.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Die Vorstellung von Claude Code Security vom 20.02.2026, einer Funktion von Claude Code im Web. Sie durchsucht Repositorys nach Schwachstellen und schlägt Patches vor, die Menschen prüfen. Sie startete als begrenzte Research Preview für Kunden mit Enterprise und Team, Betreuer von Open-Source-Projekten konnten schnelleren Zugang beantragen.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 16 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 13. bis 17.04.2026, Fassungen 2.1.105 bis 2.1.113. Claude Opus 4.7 kommt mit der neuen Effort-Stufe xhigh, dazu Routinen in der Cloud mit Auslösern nach Zeitplan, GitHub-Ereignis oder API-Aufruf, Push-Mitteilungen aufs Telefon, eine Aufschlüsselung in /usage und native Programmdateien anstelle des gebündelten JavaScript.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 21 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 18. bis 22.05.2026, Fassungen 2.1.143 bis 2.1.149. Der Auto-Modus steht ab jetzt im Tarif Pro zur Verfügung und arbeitet auch mit Sonnet 4.6. Dazu zeigt /usage, welche Skills, Subagenten und MCP-Server das Kontingent verbrauchen, und der neue Befehl /code-review meldet Fehler in einem Diff.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 22 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 25. bis 29.05.2026, Fassungen 2.1.150 bis 2.1.157. Neu sind Opus 4.8 als Standardmodell in mehreren Tarifen, Dynamic Workflows als Research Preview, das Plugin security-guidance, das Claudes Änderungen auf Schwachstellen prüft, und der Fast Mode auf Opus 4.8.