Claude Code ist ein Programm von Anthropic, das im eigenen Projekt arbeitet. Es liest den Code, bearbeitet Dateien, führt Befehle aus und bindet die Werkzeuge an, mit denen man ohnehin entwickelt. So beschreibt es der Hersteller auf der Startseite seiner Doku (externe Seite, code.claude.com). Als Beispiele nennt er liegengebliebene Routinearbeit: Tests für ungetesteten Code schreiben, Lint-Fehler im ganzen Projekt beheben, Merge-Konflikte auflösen, Abhängigkeiten aktualisieren.
Mit git arbeitet Claude Code direkt. Es legt Branches an, schreibt Commit-Nachrichten und öffnet Pull Requests.
Lesen, ändern, ausführen: Das unterscheidet es von einem Chat, in dem man Code hineinkopiert und eine Antwort zurückbekommt. Claude Code sieht die Dateien selbst, startet Tests und liest deren Ergebnis.
Ein Werkzeug um das Modell herum
Das Modell darin ist Claude, dasselbe wie in der Chat-App. Claude Code ist die Schicht um dieses Modell. Sie stellt die Tools bereit und verwaltet den Kontext, den das Modell zu sehen bekommt (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)).
Erst die Tools machen aus Claude einen Agenten. Allein mit dem Modell bleibt es bei Textantworten. Mit Tools liest Claude Code, bearbeitet Dateien, führt Befehle aus, sucht im Web und spricht externe Dienste an. Die eingebauten Tools ordnet die Doku in fünf Gruppen: Dateien, Suche, Ausführung, Web und Code Intelligence, also Typfehler sehen und zu Definitionen springen.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation, Stand 10.10.2026
Mit Tools arbeitet Claude in einer Schleife. Es sammelt Kontext, handelt und prüft das Ergebnis, dann beginnt die Runde von vorn. Wie oft, hängt an der Aufgabe: Eine Frage zum Code braucht oft nur das Sammeln, ein Bugfix durchläuft alle drei Schritte mehrmals.
Die Doku (externe Seite, code.claude.com) spielt das an der Bitte „behebe die fehlschlagenden Tests“ durch. Claude startet die Tests, liest die Fehlerausgabe, sucht die passenden Quelldateien, liest und ändert sie und lässt die Tests erneut laufen. Man kann jederzeit eingreifen und die Richtung ändern. Diese Schicht um das Modell heißt Harness. Was einen Harness allgemein ausmacht, erklärt Agenten und Harness, Kapitel 04. Wie er in Claude Code gebaut ist, verfolgt Kapitel 31 an einem einzigen Auftrag.
Programmieren ist dabei der Hauptzweck. Die Doku nennt weitere Arbeiten, nämlich alles, was sich auf der Kommandozeile erledigen lässt: Dokumentation schreiben, Builds starten, Dateien durchsuchen, Themen recherchieren (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)).
Wo es läuft
Claude Code läuft im Terminal, als Erweiterung in Entwicklungsumgebungen, als Desktop-App und im Browser (Startseite der Doku (externe Seite, code.claude.com)). Dahinter steckt jedes Mal dieselbe Engine, und jede Oberfläche ist auf eine andere Arbeitsweise zugeschnitten (Plattformübersicht (externe Seite, code.claude.com)).
Das Terminal ist die vollständigste Oberfläche. Die Erweiterungen für VS Code und JetBrains zeigen Änderungen direkt im Editor. Die Desktop-App kommt ohne Terminal aus und zeigt mehrere Sitzungen nebeneinander. Im Browser und in der App für iOS und Android läuft eine Sitzung in der Voreinstellung auf Rechnern von Anthropic. Sie arbeitet weiter, wenn der eigene Rechner zugeklappt ist.
Für den Anfang rät die Plattformübersicht zum Terminal im Projektordner. Wer kein Terminal mag, bekommt in der Desktop-App dieselbe Engine mit grafischer Oberfläche. Die Unterschiede im Einzelnen stehen auf der dritten Ebene. Wie sich die Arbeit in Editor, Desktop-App, Browser und Slack unterscheidet, zeigt Kapitel 30.
Was man dafür braucht
Claude Code setzt ein bezahltes Konto voraus: Pro, Max, Team, Enterprise oder ein Konto der Console. Der kostenlose Tarif von claude.ai enthält Claude Code nicht. Daneben lässt es sich über einen Cloud-Anbieter betreiben, etwa Amazon Bedrock, die Agent Platform von Google Cloud oder Microsoft Foundry (Einrichtungsdoku (externe Seite, code.claude.com)). Der Rechner braucht macOS ab Version 13, Windows 10 ab Version 1809 oder ein gängiges Linux, dazu 4 GB Arbeitsspeicher und eine Internetverbindung. Installiert wird mit einem einzigen Befehl im Terminal.
Im Abo teilt sich Claude Code das Kontingent mit dem Chat. Arbeit im Terminal und Gespräche schöpfen aus demselben Topf (Preisseite (externe Seite, claude.com)). Die Grenzen setzen sich in einem gleitenden Fenster von fünf Stunden zurück, bezahlte Tarife haben zusätzlich eine Wochengrenze. Pro bietet je Fenster mindestens das Fünffache von Free, Max das Fünf- oder Zwanzigfache von Pro. Wie weit das reicht, hängt von Länge und Umfang der Gespräche ab, vom gewählten Modell und von den benutzten Funktionen. Deshalb nennt Anthropic keine feste Zahl an Nachrichten.
Für lange Programmiersitzungen nennt die Preisseite einen zweiten Weg: ein Konto der Console, das nach Verbrauch je Token abrechnet. Wie schnell ein langer Verlauf dabei teuer wird, erklärt Kapitel 05.
Seit wann es Claude Code gibt
Anthropic stellte Claude Code am 24.02.2025 vor, zusammen mit dem Modell Claude 3.7 Sonnet (Ankündigung (externe Seite, anthropic.com)). Es war ein Werkzeug für die Kommandozeile und startete als begrenzte Research Preview. Schon damals suchte und las es Code, bearbeitete Dateien, schrieb und startete Tests und schob Commits zu GitHub. Den Zweck der Vorschau nannte Anthropic in der Ankündigung: Das Unternehmen wollte sehen, wie Entwickler Claude beim Programmieren einsetzen, um daraus künftige Modelle zu verbessern.
Seit dem 22.05.2025 ist Claude Code allgemein verfügbar (Modellvorstellung (externe Seite, anthropic.com)). Damals kamen Erweiterungen für VS Code und JetBrains als Beta dazu. Sie zeigen die vorgeschlagenen Änderungen direkt in den Dateien. Dazu kam ein SDK, mit dem man eigene Agenten auf demselben Kern baut.
Neben Claude Code gibt es bei Anthropic weitere Programme, die ebenfalls mit Werkzeugen arbeiten, und bei OpenAI ein Gegenstück mit dem Namen Codex. Wie sich die drei unterscheiden, zeigt die zweite Ebene.
Wer bei Anthropic ein Abo hat, findet Claude an mehreren Stellen. Drei davon werden oft verwechselt: der Chat, Cowork und Claude Code. Alle drei verwenden dieselben Modelle. Sie unterscheiden sich darin, worauf Claude zugreifen darf und wo die Arbeit läuft.
Chat, Cowork und Claude Code
Im Chat antwortet Claude auf Nachrichten. Dateien auf dem eigenen Rechner sieht es dort nur, wenn man sie hochlädt (Produktseite zu Cowork (externe Seite, claude.com)).
Cowork ist der Agent für Wissensarbeit außerhalb des Programmierens: Recherche, Analyse, Dokumente und andere Aufgaben mit mehreren Schritten (Produktseite (externe Seite, claude.com)). Claude Code baut Anthropic laut derselben Seite für Softwareentwicklung, also zum Schreiben, Debuggen und Ausliefern von Code. Cowork nutzt dieselbe agentische Architektur wie Claude Code und läuft in der Desktop-App, ohne dass man ein Terminal öffnet (Cowork-Doku (externe Seite, claude.com)).
In Cowork darf Claude in Ordnern, die man selbst festlegt, Dateien lesen,
bearbeiten und anlegen. So bringt es eine Aufgabe bis zum Ergebnis
(Produktseite (externe Seite, claude.com)). Solche Aufgaben verbrauchen
mehr vom Kontingent als ein Gespräch im Chat, weil Claude dafür mehrere
Subagents und Tool-Aufrufe koordiniert. Skills, Connectors und Plugins lädt
Cowork aus dem Konto bei claude.ai. Ein Skill, der nur im Ordner ~/.claude
der Kommandozeile liegt, muss man dafür unter Customize hinzufügen
(Cowork-Doku (externe Seite, claude.com)).
Wo die Grenze zur Programmierarbeit verläuft, zeigt die Doku zur Desktop-App an Dispatch. Das ist ein dauerhaftes Gespräch im Reiter Cowork, dem man Aufgaben schickt, auch vom Telefon aus. Erkennt Dispatch Entwicklungsarbeit, startet es eine Sitzung von Claude Code. Das betrifft etwa Fehlerbehebung, aktualisierte Abhängigkeiten, Testläufe und Pull Requests. Recherche, Dokumente und Tabellenkalkulation bleiben in Cowork (Desktop-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Claude Code selbst arbeitet in jedem Ordner, auch in Notizen und Dokumentation (Doku zu Arbeitsabläufen (externe Seite, code.claude.com)). Welche Aufgaben in der Praxis wohin gehen, zeigt Kapitel 07.
Seit dem 06.10.2026 trennt die beiden auch der Ort. Neue Cowork-Aufgaben in Pro und Max laufen seither in der Cloud, auf jeder Oberfläche (Hilfeartikel zu Cowork (externe Seite, support.claude.com)). Die Option, Cowork nur auf dem eigenen Rechner arbeiten zu lassen, ist entfallen, und zurückschalten lässt sich nicht. Aufgaben, die vorher auf dem Rechner begonnen wurden, laufen dort zu Ende. Für neue Aufgaben, die nur auf dem eigenen Rechner laufen sollen, verweist der Hilfeartikel auf Claude Code in der Desktop-App.
Die eigenen Ordner bleiben auch bei Cowork in der Cloud auf dem Rechner. Claude erreicht nur die freigegebenen, über die Desktop-App und nur, solange sie geöffnet ist. Braucht eine Aufgabe eine Datei in der Cloud, holt Claude eine Kopie genau dieser Datei. In einer lokalen Sitzung von Claude Code laufen die Befehle dagegen auf dem eigenen Rechner, im eigenen Projektordner, mit dessen Werkzeugen.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation, Stand 10.10.2026
Ein Claude statt drei Reitern
Die Desktop-App zeigte bisher drei Reiter: Chat für Gespräche, Cowork für Dispatch und längere agentische Arbeit, Code für Softwareentwicklung. So steht es am 10.10.2026 weiter in der Desktop-Doku (externe Seite, code.claude.com). Am 16.09.2026 hat Anthropic begonnen, die ersten beiden zu einem Claude zusammenzulegen (Ankündigung (externe Seite, claude.com)).
Den Grund nennt die Ankündigung selbst. Nutzer mussten entscheiden, wohin eine Aufgabe gehört, und was sie an einem Ort begonnen hatten, kam am anderen nicht an. Seither erkennt Claude, was eine Aufgabe braucht. Was Cowork kann, steht in jedem Gespräch bereit, mit dem vorhandenen Kontext, den Skills und den Connectors.
Die Umstellung kommt schrittweise, zuerst über einige Wochen in Pro und Max, danach in Team und Free. Enterprise-Administratoren erfahren es mindestens 30 Tage vorher, wenn sich für ihre Organisation etwas ändert. Je nach Konto stimmt deshalb heute die eine oder die andere Beschreibung. Der Reiter Code bleibt in beiden Fällen.
Codex von OpenAI
Das Gegenstück bei OpenAI heißt Codex. Es gibt ihn in denselben Formen wie Claude Code: im Terminal, im Editor und in der Cloud. Codex CLI ist ein Coding-Agent, der lokal auf dem eigenen Rechner läuft (Repository von Codex (externe Seite, github.com)). Dasselbe Repository verweist auf eine Desktop-App und auf Codex Web, den Agenten in der Cloud.
In VS Code und verwandten Editoren wie Cursor und Windsurf arbeitet die Codex-Erweiterung. Xcode und die IDEs von JetBrains bringen eigene Anbindungen mit (IDE-Doku von Codex (externe Seite, learn.chatgpt.com)). In der Cloud bekommt jede Aufgabe einen eigenen Arbeitsbereich und arbeitet weiter, während der eigene Rechner schläft (Cloud-Doku von Codex (externe Seite, learn.chatgpt.com)). Codex sieht sich dort das Projekt an, richtet es ein und fragt nach fehlenden Angaben oder Zugängen. Am Ende prüft man die geänderten Dateien und legt einen Commit oder einen Pull Request an.
Codex läuft mit den GPT-Modellen von OpenAI. Zum Anmelden empfiehlt OpenAI das Konto bei ChatGPT. Codex läuft dann im Rahmen eines Tarifs Plus, Pro, Business, Edu oder Enterprise (Repository (externe Seite, github.com)). Mit einem API-Schlüssel geht es auch, das braucht aber zusätzliche Einrichtung.
Welche Bauformen solcher Werkzeuge es gibt, von der Ergänzung beim Tippen bis zum Agenten auf der Kommandozeile, zeigt Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 02. Dieselben Fragen an Codex und Claude Code zu Editor, Cloud und Slack stellt Kapitel 30.
Was Codex anders macht
Zwei Unterschiede betreffen die Grundlagen. Der erste ist die Lizenz. Codex im Terminal ist quelloffen, sein Repository steht unter der Lizenz Apache 2.0 (Repository von Codex (externe Seite, github.com)). Für Claude Code verweist die Lizenzdatei (externe Seite, github.com) im Repository von Anthropic für die Nutzung auf die kommerziellen Nutzungsbedingungen, und alle Rechte daran behält Anthropic PBC.
Wer nachlesen will, wie der Agent eine Anfrage baut, kann das bei Codex im Quelltext.
Der zweite Unterschied liegt in der Voreinstellung für Befehle. Bei Codex laufen Befehle in der Desktop-App von ChatGPT, in Codex CLI und in der IDE-Erweiterung in der Voreinstellung in einer Sandbox (Sandbox-Doku von Codex (externe Seite, learn.chatgpt.com)). Sie gilt auch für Programme, die der Agent startet, etwa git, Paketmanager oder Testläufe. Durchgesetzt wird sie vom Betriebssystem: unter macOS mit Seatbelt, unter Linux und WSL2 mit bubblewrap, das man vorher installiert. Unter Windows nutzt Codex in der PowerShell die Sandbox von Windows selbst. Innerhalb der Grenze arbeitet der Agent ohne Rückfrage, und wo er sie überschreiten will, fragt er nach.
Bei Claude Code ist die Sandbox ein Schalter, der zuerst aus steht. Man
schaltet sie mit /sandbox in einer Sitzung ein oder dauerhaft in den
Einstellungen (Sandbox-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Sie umschließt
dann die Shell-Befehle und die Prozesse, die diese starten. Die eingebauten
Tools zum Lesen und Schreiben von Dateien, MCP-Server und Hooks laufen
außerhalb davon. Auf Windows braucht die Sandbox WSL2, nativ laufen die
Befehle ohne sie.
Claude Code setzt in der Voreinstellung auf eine andere Sicherung. Laut Doku startet seit Version 2.1.283 eine Sitzung im Terminal und in VS Code im Auto-Modus, die Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) führt das für alle Pläne und Anbieter erst unter 2.1.284 vom 28.09.2026. Dort prüft ein zweites Modell, der Klassifikator, die meisten Handlungen im Hintergrund und sperrt die riskanten, ohne nachzufragen (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)).
Die beiden Ansätze beantworten verschiedene Fragen. Die Sandbox begrenzt, was ein Befehl erreichen kann. Der Prüfer entscheidet, ob er überhaupt läuft. Wie beide in Claude Code zusammenspielen, zeigt Kapitel 16. Den Hintergrund erklären Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 08 und Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 09.
Alle Oberflächen nutzen dieselbe Engine, ihr Umfang ist trotzdem verschieden. Die Unterschiede liegen an den Rändern: Skripte, Erweiterungen, geteilte Einstellungen und der Ort, an dem ein Befehl am Ende ausgeführt wird.
Was nur im Terminal geht
Für die Arbeit im Terminal ist die Kommandozeile die vollständigste Oberfläche. Skripte und das Agent SDK gibt es nur dort (Plattformübersicht (externe Seite, code.claude.com)). Desktop-App und Erweiterungen verzichten auf einige dieser Funktionen und bieten dafür die Durchsicht der Änderungen im Bild und eine engere Bindung an den Editor.
Wer Claude Code aus einem Skript oder einer Pipeline startet, braucht also
das Programm im Terminal. Mit claude -p nimmt es eine Aufgabe als Argument
entgegen und liest Eingaben aus einer Pipe. So reicht man etwa die Liste der
geänderten Dateien aus git diff zur Sicherheitsprüfung hinein. Ein CI-Lauf
kann neue Texte übersetzen und dafür einen Pull Request öffnen
(Startseite der Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Die Desktop-App arbeitet nur im Dialog. Für die Schalter --print und
--output-format hat sie keine Entsprechung, Skripte und das Agent SDK
fehlen ebenfalls (Desktop-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Dafür
nimmt sie Bilder und PDFs als Anhang, führt mehrere Sitzungen als Reiter in
einer Seitenleiste und plant wiederkehrende Aufgaben selbst. Auf der
Kommandozeile braucht das Cron oder eine CI-Pipeline. Die Doku rät zur
Desktop-App für parallele Sitzungen und die Durchsicht im Bild, zur
Kommandozeile für Skripte und Automatisierung.
In VS Code gibt es Claude Code zweifach, als grafisches Panel der Erweiterung
und als Kommandozeile im Terminal
(VS-Code-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Die Erweiterung ist dort der
empfohlene Weg. Einige Funktionen gibt es nur in der Kommandozeile: die
Abkürzung ! für Bash-Befehle, die Tab-Vervollständigung und alle Befehle und
Skills. Das Panel zeigt davon eine Auswahl. Wer so eine
Funktion braucht, startet claude im integrierten Terminal von VS Code.
Die beiden Erweiterungen sind verschieden gepackt. Die für VS Code bringt
eine eigene Kopie des Programms für ihr Chat-Panel mit. Den Befehl claude
legt sie dabei nicht in den Suchpfad der Shell, für das Terminal braucht es
die eigenständige Installation
(VS-Code-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Das Plugin für JetBrains startet claude im Terminal der
Entwicklungsumgebung und verbindet sich damit. Das Programm muss deshalb
vorher installiert sein (JetBrains-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Änderungen zeigt das Plugin im Diff-Viewer der IDE, und die aktuelle Auswahl
oder der offene Reiter gehen automatisch an Claude. Auf Abruf liest Claude
außerdem die Befunde der IDE-Inspektion, etwa Lint- und Syntaxfehler. Das
Plugin läuft in den meisten IDEs von JetBrains, darunter IntelliJ IDEA,
PyCharm, Android Studio, WebStorm, PhpStorm und GoLand.
Was die Oberflächen teilen
Mehrere Oberflächen lassen sich am selben Projekt mischen. Einstellungen,
Projektgedächtnis und MCP-Server teilen sich die lokalen Oberflächen
(Plattformübersicht (externe Seite, code.claude.com)). Desktop-App und
Kommandozeile lesen dieselben CLAUDE.md-Dateien, dieselben MCP-Server aus
~/.claude.json und .mcp.json, dieselben Hooks, Skills und Rechteregeln
(Desktop-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Beide laufen gleichzeitig
auf demselben Rechner, auch am selben Projekt. Jede führt ihre eigene
Sitzungsliste, und mit /desktop zieht eine Sitzung aus dem Terminal in die
App um. Das geht unter macOS und unter Windows auf x64, angemeldet mit einem
Abo von Claude.
Das Wort lokal ist dabei die Bedingung. Eine Sitzung in der Cloud lädt ihre
Skills aus dem Konto bei claude.ai statt aus dem Ordner ~/.claude/skills/
(Desktop-Doku (externe Seite, code.claude.com)). VS Code und Terminal teilen
darüber hinaus die Gespräche. Mit claude --resume im Terminal setzt man ein
Gespräch aus der Erweiterung fort
(VS-Code-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
Welche Oberfläche welche Sitzung sieht und wie eine Sitzung umzieht, zeigt
Kapitel 30.
Wo der Code ausgeführt wird
Die Oberfläche sagt, wie man mit Claude arbeitet. Wo die Befehle laufen, ist eine zweite Frage. Die Doku zur Funktionsweise nennt dafür drei Umgebungen, jede mit eigenen Vor- und Nachteilen. Die agentische Schleife ist in allen dieselbe, gleich über welche Oberfläche man sie bedient (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)).
Lokal ist die Voreinstellung. Die Befehle laufen auf dem eigenen Rechner, mit vollem Zugriff auf dessen Dateien, Programme und Umgebung. Gespräch und Code-Kontext gehen dabei zur Verarbeitung an den eingestellten Modellanbieter, in der Voreinstellung an die API von Anthropic (Desktop-Doku (externe Seite, code.claude.com)).
In der Cloud laufen die Befehle auf einer Maschine von Anthropic oder auf einer Umgebung, die die eigene Organisation betreibt (Doku zu Cloud-Sitzungen (externe Seite, code.claude.com)). Eine solche Sitzung läuft weiter, wenn der Laptop zugeklappt ist, und lässt sich von jedem Gerät aus verfolgen und steuern. Sie zählt auf das Kontingent des Tarifs, zusammen mit der übrigen Nutzung von Claude und Claude Code. Für die virtuelle Maschine selbst fällt nichts extra an. Verfügbar ist das in Pro, Max und Team, in Enterprise mit Premium-Plätzen oder Plätzen für Chat und Claude Code.
Den Code holt eine Cloud-Sitzung in der Regel von GitHub. Sie klont den Stand
des aktuellen Branches auf dem Remote, lokale Commits muss man also vorher
pushen. Aus dem Terminal startet claude --cloud eine neue Sitzung, und
claude --teleport holt eine Cloud-Sitzung ins Terminal. Von der
Kommandozeile aus führt die Übergabe nur in diese Richtung. Die Desktop-App
kann dagegen eine lokale Sitzung aus ihrem Reiter Code in die Cloud schicken.
Die dritte Umgebung heißt Remote Control. Die Befehle laufen dabei auf dem eigenen Rechner, und auch die Dateien bleiben dort. Bedient wird die Sitzung aus dem Browser oder aus der App von Claude (Plattformübersicht (externe Seite, code.claude.com)). Das Telefon ist in allen Fällen nur Fernbedienung. Es öffnet dieselben Cloud-Sitzungen, erreicht über Remote Control eine lokale Sitzung oder schickt mit Dispatch Aufgaben an die Desktop-App.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation, Stand 10.10.2026
Welche Modelle dahinter stehen
Claude Code verwendet Modelle von Claude, um Code zu verstehen und Aufgaben
zu durchdenken (Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com)).
Für die meisten Programmieraufgaben genügt laut dieser Doku Sonnet, Opus
denkt bei verwickelten Architekturfragen gründlicher. Gewechselt wird mit
/model in der Sitzung oder beim Start mit claude --model <name>.
Gewählt wird meist über Kurznamen
(Doku zur Modellwahl (externe Seite, code.claude.com)). sonnet wählt das
aktuelle Sonnet für die tägliche Programmierarbeit. opus wählt das aktuelle
Opus für schwierige Denkaufgaben, haiku das schnelle Modell für einfache
Aufgaben. opusplan nimmt im Planmodus Opus und wechselt für die Ausführung
zu Sonnet. fable wählt das stärkste Modell für die schwersten und längsten
Aufgaben. Es ist auf keinem Tarif die Voreinstellung und kann je nach Tarif
über Nutzungsguthaben abgerechnet werden statt über das Kontingent.
Ein Kurzname zeigt auf die empfohlene Fassung beim jeweiligen Anbieter und
wandert mit der Zeit. Bei Cloud-Anbietern führt er zum Teil auf ein älteres
Modell als bei Anthropic direkt. Am 10.10.2026 zeigt sonnet über die API von
Anthropic auf Sonnet 5.5, über Amazon Bedrock und die Agent Platform von
Google Cloud auf Sonnet 4.5. opus zeigt bei Microsoft Foundry auf Opus 4.6,
bei Anthropic auf Opus 5.5. Wer eine bestimmte Fassung braucht, gibt den
vollen Modellnamen an, etwa claude-opus-5-5, oder setzt eine
Umgebungsvariable wie ANTHROPIC_DEFAULT_OPUS_MODEL.
Wie es dazu kam
Claude Code begann am 24.02.2025 als Vorschau im Terminal. Mit dem allgemeinen Start am 22.05.2025 kamen Erweiterungen für VS Code und JetBrains als Beta dazu. Am 29.09.2025 folgten eine eigene grafische Erweiterung für VS Code, Version 2.0 der Oberfläche im Terminal und Checkpoints (Ankündigung (externe Seite, anthropic.com)). Die Erweiterung zeigt Änderungen live in einem eigenen Seitenpanel mit Inline-Diffs. Gleichzeitig hieß das Claude Code SDK fortan Claude Agent SDK, und Sonnet 4.5 wurde das Standardmodell.
Checkpoints sichern den Stand des Codes vor jeder Änderung. Mit zweimal Esc
oder /rewind springt man zurück und wählt, ob Code, Gespräch oder beides
zurückgesetzt wird. Erfasst werden die Dateien, die Claude mit seinen eigenen
Werkzeugen bearbeitet (Doku zu den Checkpoints (externe Seite, code.claude.com)).
Für Dateien, die nur ein Bash-Befehl geändert hat, und für Änderungen von Hand
empfiehlt Anthropic deshalb zusätzlich eine Versionsverwaltung.
Welche Funktion seither wann erschien, verzeichnet die Chronik auf der Seite der Rubrik.
Quellen
25 Einträgealle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code Overview (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Startseite der Herstellerdokumentation zu Claude Code. Sie beschreibt das Werkzeug als Coding-Agenten, der die Codebasis liest, Dateien bearbeitet, Befehle ausführt und sich in Entwicklungswerkzeuge einbindet, verfügbar im Terminal, in der IDE, in der Desktop-App und im Browser.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, How Claude Code works (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersichtsseite des Herstellers zu der Frage, worauf das Werkzeug in einem Projektverzeichnis überhaupt zugreift. Sie zählt sechs Dinge auf, darunter den Git-Zustand mit Branch, nicht committeten Änderungen und den jüngsten Commits. Dass der Git-Zustand auch in den Kontext geladen wird, belegt die Seite zum Kontextfenster: Branch, Status und jüngste Commits stehen dort als eigener Block in der Startbelegung, und nach dem Verdichten liest Claude Code ihn frisch.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Platforms and integrations (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersicht des Herstellers, wo Claude Code läuft: Kommandozeile, Desktop-App, VS Code, JetBrains, Web und Mobil, dazu Integrationen wie Chrome, Slack und CI. Die Kommandozeile hat den vollen Funktionsumfang, Skripte und das Agent SDK gibt es nur dort.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Advanced setup (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Systemvoraussetzungen und Installation von Claude Code: macOS ab 13, Windows ab 10 1809, gängige Linux-Distributionen, 4 GB Arbeitsspeicher. Nötig ist ein Konto bei Pro, Max, Team, Enterprise oder der Console, der kostenlose Tarif enthält Claude Code nicht.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude pricing (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics Preisseite für Claude. Laut ihren Fragen und Antworten gehört Claude Code zu allen bezahlten Tarifen und teilt sich die Nutzungsgrenzen mit dem Chat (Stand 10.10.2026).
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Claude 3.7 Sonnet and Claude Code (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Die Vorstellung von Claude Code am 24.02.2025 als begrenzte Vorschau, zusammen mit dem Modell darunter. Der Agent arbeitet auf der Kommandozeile im Projektverzeichnis, liest und schreibt Dateien und führt Befehle aus.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Anthropic, Introducing Claude 4 (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Die Vorstellung von Claude Opus 4 und Claude Sonnet 4 vom 22.05.2025. Im selben Beitrag wurde Claude Code allgemein verfügbar, mit Hintergrundaufgaben über GitHub Actions und Erweiterungen für VS Code und JetBrains.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Cowork (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics Produktseite zu Cowork, dem Agenten für Wissensarbeit außerhalb der Programmierung. Die Fragen und Antworten grenzen Cowork von Chat und von Claude Code ab; der Satz, Cowork laufe auf dem Desktop und im Web und mobil als Beta, ist älter als die Umstellung auf die Cloud vom 06.10.2026.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Cowork overview (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Übersichtsseite der Cowork-Dokumentation: Cowork benutzt dieselbe agentische Architektur wie Claude Code, in der Desktop-App und ohne Terminal. Die Seite beschreibt noch die Arbeit direkt auf dem eigenen Rechner und ist damit älter als die Umstellung auf die Cloud vom 06.10.2026.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Use Claude Code Desktop (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Referenz zum Reiter Code der Desktop-App: lokale, Cloud-, SSH- und WSL-Sitzungen, der Vergleich mit der Kommandozeile und die Funktionen, die nur dort laufen. Desktop und Kommandozeile teilen Einstellungen und CLAUDE.md, die Desktop-App arbeitet nur interaktiv.
Dokumentationerreichbar
Use Claude Cowork on web, desktop, and mobile (externe Seite, support.claude.com)
support.claude.comgeprüft 25.10.2026
Hilfeartikel von Anthropic: nennt die Umstellung neuer Cowork-Aufgaben auf die Cloud am 6. Oktober 2026 und das Entfallen der Option für den eigenen Rechner.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Cowork is now Claude (externe Seite, claude.com)
claude.comgeprüft 25.10.2026
Anthropics eigener Blogbeitrag kündigt die Zusammenlegung von Chat und Cowork sowie die neuen Funktionen Docs und Slides an.
Werkzeugerreichbar
OpenAI Codex (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Der quelloffene Coding-Agent von OpenAI für das Terminal: Er läuft lokal am eigenen Projekt, liest den Code und ändert ihn. Das Repository verweist daneben auf eine Erweiterung für Editoren wie VS Code und auf Codex Web, den Agenten in der Cloud.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Codex IDE extension (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Dokumentation zur Codex-Erweiterung für VS Code, Cursor und Windsurf. Für Xcode und JetBrains-IDEs liefern deren Hersteller eigene Anbindungen, längere Aufgaben gehen aus der IDE an Codex in der Cloud.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Codex cloud (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Dokumentation zu Codex Cloud: Aufgaben laufen in einer Cloud-Umgebung mit eigenem Arbeitsbereich je Aufgabe weiter, auch wenn der eigene Rechner schläft. Gestartet wird aus ChatGPT im Web, mobil, in der Desktop-App oder aus der Kommandozeile.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Codex sandboxing (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Dokumentation zur Sandbox von Codex: In der Desktop-App, in Codex CLI und in der IDE-Erweiterung laufen Befehle in der Voreinstellung in einer vom Betriebssystem erzwungenen Grenze, unter macOS über Seatbelt, unter Linux über bubblewrap.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Configure the sandboxed Bash tool (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Sandbox, die jeden Bash-Befehl in eine vom Betriebssystem gezogene Grenze sperrt. Sie ist die Quelle für den Unterschied, um den es in diesem Kapitel geht: Eine Rechteregel entscheidet je Aufruf, diese Grenze gilt für den laufenden Prozess und alle seine Kinder. Zwei Stellen wiegen schwerer als die Beschreibung selbst. Erstens läuft die Sandbox voreingestellt fail-open: Fehlt ein Paket oder ist die Plattform nicht unterstützt, arbeitet Claude Code ohne Sandbox weiter, bis jemand sandbox.failIfUnavailable setzt. Zweitens darf das Modell die Grenze über einen Rückfallpfad selbst verlassen, wenn ein Befehl darin scheitert; der zweite Versuch läuft dann außerhalb, und wer ihn genehmigt, richtet sich nach dem Rechtemodus. Auf macOS trägt Seatbelt die Grenze, auf Linux und WSL2 bubblewrap, natives Windows wird nicht unterstützt. Seit Version 2.1.271 (Abschnitt 'Per-command allowed domains in auto mode', gesehen 23.09.2026) gibt es einen engeren Weg für einzelne Rechner: Im Auto-Modus kann ein Befehl seine eigene Liste erlaubter Rechner mitbringen, der Klassifikator prüft sie zusammen mit dem Befehl, und der Befehl bleibt dabei in der Sandbox.
Dokumentationerreichbar
Claude Code: LICENSE.md (externe Seite, github.com)
github.comgeprüft 25.10.2026
Die Lizenzdatei im öffentlichen Repository von Claude Code: Alle Rechte liegen bei Anthropic, die Nutzung richtet sich nach den kommerziellen Nutzungsbedingungen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Use Claude Code in VS Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation der Erweiterung für VS Code: eine grafische Oberfläche mit eigener Kopie der Kommandozeile. Manche Funktionen gibt es nur in der Kommandozeile, den Gesprächsverlauf teilen sich beide.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, JetBrains IDEs (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation des Plugins für JetBrains-IDEs wie IntelliJ und PyCharm. Es startet die separat installierte Kommandozeile im Terminal der IDE, die VS-Code-Erweiterung bringt dagegen eine eigene Kopie mit.
Dokumentationerreichbar
Use Claude Code in the cloud (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation der Cloud-Sitzungen von Claude Code: Eine Sitzung läuft auf Infrastruktur von Anthropic oder auf einer selbst betriebenen Umgebung weiter, auch wenn der Rechner zugeklappt ist, und lässt sich aus Browser, Desktop-App oder Terminal starten. Verfügbar in den Tarifen Pro, Max und Team sowie für Enterprise mit bestimmten Plätzen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Model configuration (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zur Modellwahl in Claude Code: Aliase und ihre Fassungen je Zugang, die Rangfolge der Einstellungen, opusplan, die Effort-Stufen und ihre Reihenfolge, Ausweichmodelle bei Überlast und bei Sicherheitsfiltern, das Fenster von einer Million Token und die Schwelle, an der automatisch verdichtet wird. Ohne eigene Einstellung verdichten Modelle mit einem Fenster von einer Million Token bei rund 967.000 Token, ältere Modelle ohne erweitertes Fenster an der Grenze von 200.000. Selbst setzen lässt sich die Schwelle mit /autocompact, zwischen 100.000 Token und einer Million. Stand 11.10.2026.
Ankündigung des Herstellerserreichbar
Anthropic, Enabling Claude Code to work more autonomously (externe Seite, anthropic.com)
anthropic.comgeprüft 25.10.2026
Claude Code 2.0 vom 29.09.2025: Checkpoints mit Zurückspulen, eine Erweiterung für VS Code, ein überarbeitetes Terminal, Subagenten, Hooks und Hintergrundaufgaben. Standardmodell wurde Claude Sonnet 4.5.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Checkpointing (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zum tooleigenen Rückweg: Vor jeder Eingabe wird der Stand der Dateien festgehalten, über ein Menü lässt sich zu jedem dieser Punkte zurück. Sie ist zugleich die Quelle für die Grenzen davon, und die sind der eigentliche Grund, warum daneben eine Versionsverwaltung stehen muss. Am 09.10.2026 stehen dort fünf Grenzen. Was allein ein Shell-Befehl ändert, wird nicht erfasst; seit einer Überarbeitung, gesehen am 23.10.2026, nimmt das Zurückspulen Shell-Änderungen an einer Datei mit, die Claude vorher selbst bearbeitet hat. Änderungen von außen oder aus einer zweiten Sitzung fehlen in der Regel, außer sie treffen eine Datei der laufenden Sitzung. Wiederhergestellt wird kein Pfad, der ein Symlink oder Hardlink ist. Bei Subagenten kommt es auf die Bauart an. Und eine Nachricht, die während eines laufenden Zuges eingeht, bekommt keinen eigenen Checkpoint. Gehalten werden die Dateistände der letzten 100 Checkpoints einer Sitzung. Der Abschnitt "Not a replacement for version control" sagt es selbst.