Claude CodeKapitel 11 von 31

Eine Wis­sens­basis aufbauen

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 5 Min. · Stand

Eine Wissensbasis nach Andrej Karpathy ist eine Sammlung von Notizen, die ein Agent aus Rohquellen schreibt und pflegt. Der Mensch legt Quellen hinein und stellt Fragen. Das Muster selbst, seine drei Schichten und seine drei Abläufe erklärt Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 06 ausführlich. Dieses Kapitel fragt enger: Mit welchen Teilen von Claude Code baut man so eine Sammlung, und was davon lässt sich festschreiben?

Karpathy hat seine Beschreibung im April 2026 als Gist (externe Seite, gist.github.com) veröffentlicht. Er nennt sie eine Ideendatei, die man dem eigenen Agenten übergibt. Claude Code nennt er dabei als eines von mehreren Beispielen. Die Einzelheiten soll der Agent gemeinsam mit dem Menschen ausarbeiten. Was folgt, ist also eine mögliche Umsetzung, gebaut aus dem, was die Dokumentation von Claude Code hergibt.

Das Muster in einem Absatz

Rohquellen liegen in einem eigenen Ordner, und der Agent ändert sie nie. Aus ihnen schreibt er ein Wiki aus verlinkten Markdown-Dateien. Eine Schemadatei sagt ihm, wie beides aufgebaut ist. Auf dieser Sammlung laufen drei Abläufe: eine Quelle aufnehmen, eine Frage beantworten, das Wiki durchsehen. Wie sich das von einer Suche über Dokumente unterscheidet, steht in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 06. Für Notizen und Dokumentation, die ohne dieses Muster in einem Ordner liegen, gilt Kapitel 10.

Wo jedes Teil in Claude Code steckt

Teil des Mustersin Claude CodeMechanik in
SchemadateiCLAUDE.md im Ordner der SammlungKapitel 14
Aufnehmen, Fragen, Durchsehenje ein SkillKapitel 17
Rohquellen, die Claude nicht änderteine deny-RegelKapitel 16
Durchsehen in Abständen/loop, geplante Aufgabe, RoutineKapitel 28
VerlaufGitKapitel 26

Die Schemadatei. Karpathy nennt sie selbst beim Namen: für Claude Code die CLAUDE.md (externe Seite, gist.github.com), für Codex die AGENTS.md. Claude Code lädt sie zu Beginn jeder Sitzung, und Claude liest sie als Kontext (Doku zum Gedächtnis (externe Seite, code.claude.com)). Ein Satz wie „Ändere nie etwas in den Rohquellen“ bleibt dort deshalb eine Bitte an das Modell.

Die drei Abläufe. Die Doku rät zu einem Skill, sobald ein Abschnitt der CLAUDE.md zu einem Ablauf geworden ist (Doku zu Skills (externe Seite, code.claude.com)). Genau das sind Aufnehmen, Fragen und Durchsehen. Die CLAUDE.md behält den Aufbau der Sammlung, jeder Ablauf bekommt seinen Skill. Der Rumpf eines Skills lädt erst, wenn er gebraucht wird.

Die gesperrten Rohquellen. Was die CLAUDE.md erbittet, erzwingt eine Regel in den Einstellungen. Rechteregeln setzt Claude Code selbst durch, gleich was das Modell vorhat (Doku zu Rechten (externe Seite, code.claude.com)). Eine Regel Edit(/raw/**) unter deny sperrt den Ordner raw/ für alle eingebauten Werkzeuge, die Dateien ändern.

Für die Shell gilt die Sperre nur teilweise. Ein Python-Skript, das Dateien selbst öffnet, erreicht sie nicht. Für eine Grenze, die jeden Prozess trifft, verweist die Doku auf die Sandbox.

Wer in der Wissensbasis schreibt: Der Mensch legt die Rohquellen ab, Claude schreibt das Wiki, an der CLAUDE.md arbeiten beide. Links der Mensch, rechts Claude, dazwischen die drei Teile der Sammlung. Der Mensch legt Quellen in raw/ und liest das Wiki. Claude liest raw/ und schreibt über die Skills in wiki/, index.md und log.md. An der CLAUDE.md arbeiten beide. Dass Claude raw/ nur liest, steht dort als Bitte an das Modell. Durchgesetzt wird es von der deny-Regel Edit(/raw/**), die Claude Code selbst prüft. Sie sperrt die eingebauten Werkzeuge, die Dateien ändern, und in der Shell erkannte Dateibefehle und Umleitungen. Ein Skript, das Dateien selbst öffnet, kommt an ihr vorbei. Für jeden Prozess der Shell ist die Sandbox zuständig, wenn sie eingeschaltet ist. Ab Werk ist sie aus, und einen Befehl, der in ihr scheitert, kann Claude außerhalb wiederholen. MENSCH CLAUDE raw/ Rohquellen legt Quellen ab deny: Edit(/raw/**) liest Edit, Write: gesperrt Shell, Dateibefehl oder >: gesperrt Shell, Skript öffnet selbst: kommt durch für jeden Prozess der Shell: die Sandbox, wenn eingeschaltet. Ab Werk ist sie aus. CLAUDE.md Schemadatei raw/: Nur lesen. entwickelt mit entwickelt mit die Zeile zu raw/ liest Claude als Kontext: eine Bitte an das Modell wiki/ index.md, log.md schreibt, über die Skills liest
Rohquellen legt der Mensch ab, das Wiki schreibt Claude über die Skills, an der Schemadatei arbeiten beide. Dass Claude die Rohquellen nur liest, steht in der CLAUDE.md als Bitte. Durchsetzen kann es eine deny-Regel. Sie sperrt alle eingebauten Werkzeuge, die Dateien ändern, in der Shell greift sie nur bei einem Teil der Befehle.

eigene Darstellung nach Karpathy, LLM Wiki (04.04.2026), und der Herstellerdokumentation zu Gedächtnis, Skills und Rechten, Stand 13.10.2026

Das Durchsehen im Takt. Im Gist ist es ein Auftrag, den man von Zeit zu Zeit erteilt. Claude Code kann ihn nach Zeitplan stellen, auf drei Wegen (Doku zu geplanten Aufgaben (externe Seite, code.claude.com)):

  • Die geplante Aufgabe der Desktop-App passt, wenn die Sammlung auf dem eigenen Rechner liegt.
  • /loop passt für schnelles Nachsehen während einer offenen Sitzung.
  • Die Cloud passt für Arbeit, die ohne den eigenen Rechner zuverlässig laufen soll.

Startet /loop einen Skill nach Zeitplan, muss Claude ihn von sich aus aufrufen dürfen. Die Bedingungen der drei Wege vergleicht Kapitel 28.

Der Verlauf. Eine einzige Quelle kann nach Karpathy zehn bis fünfzehn Seiten des Wikis berühren. Ein Commit je Aufnahme macht so einen Durchgang als Ganzes rückgängig. Die Checkpoints von Claude Code sind für schnelle Korrekturen innerhalb einer Sitzung gebaut (Doku zu Checkpoints (externe Seite, code.claude.com)). Eine Datei, die nur ein Befehl in der Shell geändert hat, erfassen sie gar nicht.

Was beim Menschen bleibt

Karpathy teilt die Arbeit klar auf. Der Mensch wählt die Quellen aus, lenkt die Auswertung, findet gute Fragen und überlegt, was das alles bedeutet. Den Rest übernimmt das Modell (Gist (externe Seite, gist.github.com)). Für das Wiki fasst Karpathy die Rollen in einen Satz: Der Mensch liest es, das Modell schreibt es.

In Claude Code bleiben damit drei Aufgaben beim Menschen:

  • Quellen auswählen. Was im Rohordner liegt, bestimmt alles Weitere. Karpathy selbst nimmt Quellen am liebsten einzeln auf und bleibt dabei. Er liest die Zusammenfassungen, prüft die Änderungen und sagt dem Modell, was es hervorheben soll.
  • Widersprüche entscheiden. Das Modell findet und markiert sie, beim Aufnehmen wie beim Durchsehen. Wer einen Widerspruch auflöst, legt der Gist nicht ausdrücklich fest. Nach Karpathy hält das Modell das Wiki stimmig. Dieses Kapitel legt die Entscheidung trotzdem zum Menschen. Welche von zwei Quellen gilt, gehört zum Nachdenken darüber, was das alles bedeutet.
  • Das Wiki lesen. Ein Skill, der anspringt, ist nur gefunden worden. Ob er getan hat, was gemeint war, zeigt erst das Ergebnis (Doku zu Skills (externe Seite, code.claude.com)). Für einen Prüflauf im Takt gilt dasselbe, denn niemand sieht ihm zu.

Dazu kommt die Schemadatei. Karpathy beschreibt sie als etwas, das Mensch und Modell über die Zeit gemeinsam weiterentwickeln. Wie die Skills, die Regel und der Prüflauf im Einzelnen aussehen, zeigt die zweite Ebene. Wo der Gist und die Doku auseinandergehen und was eine solche Sammlung belegt, steht auf der dritten.

Quellen

16 Einträge, davon 3 Schlüsselarbeitenalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitOriginalarbeiterreichbar

    Andrej Karpathy, LLM Wiki (externe Seite, gist.github.com)

    gist.github.comgeprüft 25.10.2026

    Karpathys Beschreibung eines Musters für persönliche Wissensbasen, veröffentlicht am 04.04.2026 als Gist unter seinem eigenen Konto. Drei Schichten: unveränderliche Rohquellen, ein vom Modell geschriebenes und gepflegtes Wiki aus verlinkten Markdown-Dateien, und eine Schemadatei, die dem Agenten sagt, wie beides zusammenhängt. Die Abgrenzung zu RAG steht ausdrücklich darin, ebenso Obsidian als Ansicht und der Hinweis, dass ein solches Wiki schlicht ein Git-Verzeichnis voller Markdown-Dateien ist. Der Text ist absichtlich abstrakt gehalten und dafür gedacht, einem Agenten vorgelegt zu werden.

  • SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar

    Anthropic, How Claude remembers your project (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Projektanweisung und ihren Geltungsbereichen. Sie ist die Quelle für den Satz, auf dem dieses Kapitel steht: Die Datei ist Kontext, keine durchgesetzte Konfiguration, wer etwas verbindlich verhindern will, braucht einen Hook. Dazu die Ladereihenfolge über vier Ebenen, die Größenempfehlung von 200 Zeilen und die Auskunft, dass Claude Code seit Version 2.1.277 auch AGENTS.md selbst liest, standardmäßig aber nur, wenn keine CLAUDE.md im Projekt liegt. Sie belegt außerdem, dass die Datei beim ersten Mal vom Werkzeug erzeugt wird, und beschreibt daneben das zweite Gedächtnis: Notizen, die der Agent sich selbst anlegt, je Repository unter einem eigenen Verzeichnis, maschinenlokal, und beim Start geladen bis zur Grenze von 200 Zeilen oder 25 Kilobyte.

  • SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar

    Anthropic, Choose a permission mode (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den sechs Rechtemodi und dazu, in welchem eine Sitzung startet. Sie hält mehrere Dinge fest, die anderswo fehlen. Eine Grenze, die im Gespräch gezogen wird, liegt nirgends als Regel: Der Klassifikator liest sie bei jeder Prüfung neu aus dem Verlauf, und mit dem Verdichten kann sie verschwinden. Eine Freigabe in die Gegenrichtung wirkt dagegen nur, wenn die Nachricht die Handlung und das Gefährliche daran konkret benennt; das bloße Nennen des Verbs hebt eine Sperre nicht auf. Beim Wechsel in den Auto-Modus setzt Claude Code die eigenen weiten Freigaberegeln außer Kraft, weil sie an der Prüfung vorbeiführen würden. Dazu die Liste der geschützten Pfade, die keine Freigaberegel öffnet, und die Schwellen, ab denen der Auto-Modus wieder zu fragen anfängt. Seit einer Ergänzung, gesehen am 23.09.2026, trennt die Seite zwei Prüfwege: In den Anfragen, die Claude Code selbst an den Klassifikator schickt, sieht dieser Nutzernachrichten, Werkzeugaufrufe außer reinen Lesevorgängen und die Projektanweisung, die Ergebnisse der Werkzeugaufrufe dagegen nicht. Seit einer weiteren Überarbeitung, gesehen am 27.09.2026, prüft der Server diesen Weg inzwischen auf jedem Tarif mit direkter API-Verbindung (ab Version 2.1.271), nicht nur auf Enterprise- und API-Konten, dazu bei Cloud-Anbietern und hinter einem eigenen LLM-Gateway (ab 2.1.278) und in einer angemeldeten Claude-Apps-Gateway-Sitzung (ab 2.1.280); was der Server dabei zu sehen bekommt, sagt die Seite weiter nicht. Neu benannt sind auch zwei Ausweichfälle: Prüft der Server eine Sitzung gar nicht, fällt Claude Code auf die eigene Klassifikator-Anfrage zurück; kommt für eine einzelne Handlung kein Urteil zurück, verweigert Claude Code sie. Eine Auskunft der Seite steht unter dem aufklappbaren Abschnitt „How the classifier evaluates actions“ und deshalb hier ohne hinterlegtes Zitat: die Reihenfolge, in der eine Handlung geprüft wird. Seit Version 2.1.283 startet eine Sitzung im Terminal und in der VS-Code-Erweiterung in der Voreinstellung im Auto-Modus, ein Lauf mit -p dagegen meist im manuellen Modus. Im Auto-Modus fragt Claude Code weiter bei eigenen ask-Regeln und vor dem Löschen eines kritischen Pfads, im Terminal mit einer Frist von zwei Minuten (Stand 09.10.2026). Als kritisch gilt dabei nur, was Claude Code als solchen Pfad erkennt (gesehen am 22.10.2026). In einer Organisation mit HIPAA-Konfiguration gilt der Auto-Start nicht: Dort beginnt eine Sitzung im Terminal und in VS Code ab Version 2.1.285 im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt (gesehen am 17.10.2026).

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Extend Claude with skills (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Skills, den abrufbaren Arbeitsanweisungen neben dem Modell. Sie liefert das Kostenargument dieses Kapitels: Der Rumpf eines Skills lädt erst beim Gebrauch, umfangreiches Nachschlagematerial kostet also bis dahin fast nichts, und sobald er geladen ist, bleibt er über die folgenden Runden stehen. Dazu die Steuerung darüber, wer ihn aufrufen darf, und der Maßstab für die Wirkung: Dass ein Skill anspringt, heißt nur, dass er gefunden wurde.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure permissions (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den Rechteregeln. Sie enthält den Satz, der die Grenze zwischen einer Projektanweisung und einem Riegel zieht: Durchgesetzt wird von der Umgebung, und was im Auftrag steht, beeinflusst nur den Versuch. Dazu die Rangfolge der drei Regelarten und eine Falle, die still bleibt: Pfadregeln werden allein gegen Edit und Read geprüft, eine auf Write geschriebene Regel nimmt die Umgebung an und schlägt sie nie nach.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Run prompts on a schedule (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu /loop und den Werkzeugen für Zeitpläne innerhalb einer Sitzung. Ein Prompt läuft damit wiederholt, fragt einen Zustand ab oder erinnert einmalig an etwas.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Checkpointing (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zum tooleigenen Rückweg: Vor jeder Eingabe wird der Stand der Dateien festgehalten, über ein Menü lässt sich zu jedem dieser Punkte zurück. Sie ist zugleich die Quelle für die Grenzen davon, und die sind der eigentliche Grund, warum daneben eine Versionsverwaltung stehen muss. Am 09.10.2026 stehen dort fünf Grenzen. Was allein ein Shell-Befehl ändert, wird nicht erfasst; seit einer Überarbeitung, gesehen am 23.10.2026, nimmt das Zurückspulen Shell-Änderungen an einer Datei mit, die Claude vorher selbst bearbeitet hat. Änderungen von außen oder aus einer zweiten Sitzung fehlen in der Regel, außer sie treffen eine Datei der laufenden Sitzung. Wiederhergestellt wird kein Pfad, der ein Symlink oder Hardlink ist. Bei Subagenten kommt es auf die Bauart an. Und eine Nachricht, die während eines laufenden Zuges eingeht, bekommt keinen eigenen Checkpoint. Gehalten werden die Dateistände der letzten 100 Checkpoints einer Sitzung. Der Abschnitt "Not a replacement for version control" sagt es selbst.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Settings files and precedence (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu den Einstellungsdateien von Claude Code: welche Ebenen es gibt, in welche Ebene ein Schlüssel gehört, wie man eine Änderung prüft und welcher Wert gilt, wenn ein Schlüssel an mehreren Stellen steht.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure the sandboxed Bash tool (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Sandbox, die jeden Bash-Befehl in eine vom Betriebssystem gezogene Grenze sperrt. Sie ist die Quelle für den Unterschied, um den es in diesem Kapitel geht: Eine Rechteregel entscheidet je Aufruf, diese Grenze gilt für den laufenden Prozess und alle seine Kinder. Zwei Stellen wiegen schwerer als die Beschreibung selbst. Erstens läuft die Sandbox voreingestellt fail-open: Fehlt ein Paket oder ist die Plattform nicht unterstützt, arbeitet Claude Code ohne Sandbox weiter, bis jemand sandbox.failIfUnavailable setzt. Zweitens darf das Modell die Grenze über einen Rückfallpfad selbst verlassen, wenn ein Befehl darin scheitert; der zweite Versuch läuft dann außerhalb, und wer ihn genehmigt, richtet sich nach dem Rechtemodus. Auf macOS trägt Seatbelt die Grenze, auf Linux und WSL2 bubblewrap, natives Windows wird nicht unterstützt. Seit Version 2.1.271 (Abschnitt 'Per-command allowed domains in auto mode', gesehen 23.09.2026) gibt es einen engeren Weg für einzelne Rechner: Im Auto-Modus kann ein Befehl seine eigene Liste erlaubter Rechner mitbringen, der Klassifikator prüft sie zusammen mit dem Befehl, und der Befehl bleibt dabei in der Sandbox.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Schedule recurring tasks in Claude Code Desktop (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu wiederkehrenden Aufgaben in der Desktop-App. Als Beispiele nennt sie tägliche Code-Reviews, Prüfungen von Abhängigkeiten und morgendliche Zusammenfassungen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Automate work with scheduled tasks (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu Routines, als Research Preview. Eine Routine läuft auf der Cloud-Infrastruktur von Anthropic oder in einer selbst betriebenen Umgebung der Organisation, ausgelöst nach Zeitplan, über einen API-Aufruf oder durch ein Ereignis auf GitHub.

  • Dokumentationerreichbar

    Claude Code, Run Claude Code programmatically (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zum Lauf ohne Terminal mit claude -p. Im Abschnitt zu unbeaufsichtigten Läufen steht, was mit einer Rückfrage geschieht, die niemand beantwortet: Ohne angeschlossenes Programm wird sie abgelehnt und der Lauf geht weiter. Mit einem Programm als Antwortgeber, etwa über das Agent SDK, wartet der Lauf auf dessen Antwort, bis ein eigener Schalter das abstellt. Mit --output-format stream-json steht jede Ablehnung als eigene Meldung im Ausgabestrom, die Schlussmeldung zählt sie unter permission_denials auf. Ohne den Schalter --bare führt ein solcher Lauf die Hooks aus der Projekteinstellung aus und verbindet die Server aus der .mcp.json, auch in einem Ordner, dem nie jemand vertraut hat. Abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, CLI reference (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerreferenz der Kommandozeile von Claude Code: alle Unterbefehle wie claude update, claude install, claude auth und claude doctor sowie alle Schalter beim Start.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Tools reference (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den eingebauten Werkzeugen von Claude Code: eine Tabelle aller Werkzeuge mit der Angabe, ob sie vor dem Einsatz fragen, das Regelformat für Berechtigungen und Hooks und je Werkzeug sein Verhalten, darunter Zeit- und Ausgabegrenzen der Shell, die Prüfungen vor einer Änderung, die Grenzen beim Lesen und die Arbeitsweise von Websuche und Webabruf.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.

  • Originalarbeiterreichbar

    How Anthropic enables self-service data analytics with Claude (externe Seite, claude.com)

    claude.comgeprüft 25.10.2026

    Bericht von Anthropic vom 03.06.2026 über die eigene Datenanalyse mit Claude und Skills. Er nennt Anteile und Treffsicherheit aus den eigenen Prüfläufen des Herstellers.

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