Claude CodeKapitel 12 von 31

Rechner und Netz pflegen

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 7 Min. · Stand

Claude Code ist für Code gebaut. Laut der Doku zur Funktionsweise (externe Seite, code.claude.com) hilft es aber bei allem, was sich auf der Kommandozeile erledigen lässt. Dazu gehört jeder Befehl, den man selbst ausführen könnte: Build-Werkzeuge, Git, Paketverwaltungen, Systemprogramme und Skripte. Damit kann es auch einen Rechner pflegen: Logs lesen, Konfigurationen prüfen, Pakete aktualisieren.

Dieses Kapitel nimmt sich Diagnose, Konfiguration und Wartung im Takt vor, dazu die Frage, wo Rechte die Grenze ziehen. Nach einer Studie des Herstellers wuchs der Anteil des Betriebs von Oktober 2025 bis April 2026 von 14 auf 21 Prozent der interaktiven Sitzungen. Welche Sitzung dazugehört, hat ein Modell eingestuft. Eingeordnet ist die Zahl in Kapitel 07.

Diagnose: erst lesen, dann ändern

Die meiste Pflege beginnt mit einer Fehlermeldung, und der kürzeste Weg führt über die Pipe. Ohne Dialog liest Claude Code die Standardeingabe und gibt die Antwort aus wie jedes andere Kom­man­do­zei­len­pro­gramm (Doku zum Lauf ohne Terminal (externe Seite, code.claude.com)). Die Best Practices (externe Seite, code.claude.com) nennen diesen Weg für eine Fehlerdatei. Etwa so:

tail -200 /var/log/app.log \
  | claude -p 'Welche Fehler stehen
  hier, und was ist die
  wahrscheinlichste Ursache?'

In einer Sitzung nennt man Claude laut der Doku zu Arbeitsabläufen (externe Seite, code.claude.com) den Befehl, der den Fehler auslöst und einen Stack Trace liefert. Dazu gehört die Angabe, ob der Fehler immer oder nur manchmal auftritt.

Wer erst verstehen und noch nichts ändern will, wählt den manuellen Modus. Dort fragt Claude Code vor Schreibzugriffen auf Dateien, vor Shell-Befehlen und vor Werkzeugen von MCP-Servern. Eine feste Liste lesender Befehle wie ls, cat, tail, grep oder du läuft in jedem Modus ohne Rückfrage (Doku zu den Rechten (externe Seite, code.claude.com)).

Eine neue Sitzung im Terminal beginnt allerdings im Auto-Modus, wenn keine Einstellung etwas anderes festlegt, laut Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com) ab Version 2.1.283. Auf Pro, Max und Team galt das schon vorher. Die Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) führt den Schritt für alle Tarife unter 2.1.284 vom 28.09.2026. Wie man den Modus wechselt, steht in Kapitel 16.

Ein Ausfall bei Anthropic

Einen bezifferten Fall nennt Anthropics Bericht über die eigenen Teams (externe Seite, claude.com) vom 24.07.2025. Als Cluster unter Kubernetes keine Pods mehr einplanten, suchte das Team für Daten­in­fra­struktur die Ursache mit Claude Code. Es gab Claude Bildschirmfotos seiner Dashboards, und Claude führte das Team Menü für Menü durch die Oberfläche von Google Cloud. Dem Cluster waren die IP-Adressen für Pods ausgegangen. Claude nannte die Befehle für einen neuen Adressbereich. Das Team gibt an, so während des Ausfalls 20 Minuten gespart zu haben.

Die Zahl hat das Team selbst genannt, erzählt vom Hersteller über die eigene Firma. Lehrreich ist die Arbeitsteilung: Claude las, ordnete ein und schlug Befehle vor. Die Menschen klickten und entschieden.

Konfiguration: Dateien, Pakete, Netz

Dateien. Startet man Claude Code direkt in ~, fragt es bei jedem Start erneut nach dem Vertrauen (Doku zur Sicherheit (externe Seite, code.claude.com)). Die Doku rät zu einem Unterordner als Projekt. Für Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­teien passt deshalb ein eigener Ordner unter Git. Startdateien der Shell wie .bashrc oder .zshrc sind geschützt: Im manuellen Modus fragt Claude Code vor jedem Schreiben dort, im Auto-Modus entscheidet der Klassifikator (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)).

Pakete und Netz. Im Auto-Modus entscheidet ein Klassifikator über Befehle, die keine Regel freigibt. Abhängigkeiten aus Lockfile oder Manifest lässt er installieren. Code herunterladen und gleich ausführen, etwa mit curl | bash, sperrt er ab Werk. Ebenso sperrt er eine Installation, die an einem internen Paketspiegel vorbei aus einer öffentlichen Quelle holt, sofern Claude von dem Spiegel weiß. Gesperrt sind auch Änderungen an Einträgen im DNS und an TLS-Zertifikaten sowie ein Tunnel, der einen lokalen Dienst aus dem Internet erreichbar macht.

Sandbox. In der Sandbox für Bash scheitern gerade die Werkzeuge der Netzpflege: ssh, die meisten Datenbank-Clients und Werkzeuge mit UDP (Sandbox-Doku (externe Seite, code.claude.com)). Docker läuft dort gar nicht. Wie man solche Befehle herausnimmt, zeigt die zweite Ebene.

Der Rückweg. Eine Datei, die nur ein Shell-Befehl geändert hat, hält Claude Code in keinem Checkpoint fest (Doku zu Checkpoints (externe Seite, code.claude.com)). Den Rückweg sichert man also vorher selbst, mit Git oder einer Kopie.

Wo die Wartung läuft

Wartung im Takt muss den Rechner erreichen, den sie pflegt. Für unbeaufsichtigte Läufe nennt die Doku zu geplanten Aufgaben (externe Seite, code.claude.com) drei Wege: Routines in der Cloud, GitHub Actions und geplante Aufgaben der Desktop-App. Dazu kommt /loop in einer offenen Sitzung. Den vierten Weg leitet dieses Kapitel ab: ein Skript mit claude -p, das der Zeitplaner des Systems startet, etwa cron. Die Doku beschreibt den Lauf ohne Terminal für Skripte und CI/CD.

Wegläuft auferreichtBedingung
/loopdem eigenen Rechnerdiesen RechnerSitzung offen, höchstens sieben Tage
geplante Aufgabe der Desktop-Appdem eigenen Rechnerdiesen RechnerApp offen, Rechner wach, App ab Version 1.1.5368
Skript mit claude -p, abgeleitetdem Rechner des Skriptsdiesen RechnerZeitplaner des Systems, Anmeldung ohne Browser
Routineder Cloud von AnthropicRepository als frischer Klon, Dienste im NetzPro, Max, Team, Enterprise, Research Preview
Routine in selbst betriebener UmgebungRechnern der Organisationinterne DiensteTeam, Enterprise, öffentliche Beta, ab Werk aus

/loop feuert nur, solange Claude Code läuft und gerade nichts zu tun hat. Eine wiederkehrende Aufgabe endet sieben Tage nach dem Anlegen. Die geplante Aufgabe der Desktop-App greift direkt auf Dateien und Werkzeuge zu, aber nur bei offener App und wachem Rechner (Doku zur Desktop-App (externe Seite, code.claude.com)).

Eine Routine läuft auf Infrastruktur von Anthropic, auch bei zugeklapptem Laptop (Doku zu Routines (externe Seite, code.claude.com)). Es gibt sie in Pro, Max, Team und Enterprise, als Research Preview. Jeder Lauf beginnt mit einem frischen Klon. Selbst betriebene Umgebungen gibt es in Team und Enterprise als öffentliche Beta, ab Werk ausgeschaltet (Doku zu selbst betriebenen Umgebungen (externe Seite, code.claude.com)). Ihre Sitzungen erreichen interne Dienste aus dem eigenen Netz heraus. Wie man die Wege einrichtet, zeigt Kapitel 28, GitHub Actions und Skripte Kapitel 29.

Wartung nach Zeitplan in drei Gebieten: Drei Läufe arbeiten auf dem eigenen Rechner und erreichen dessen Dateien, Pakete und Dienste. Eine Routine läuft in der Cloud oder im Netz einer Organisation. Links das größte Gebiet, der eigene Rechner. Darin stehen drei Läufe untereinander. /loop braucht eine offene Sitzung und läuft höchstens sieben Tage. Die geplante Aufgabe der Desktop-App braucht die offene App und einen wachen Rechner. Ein Skript, das claude -p aufruft und vom Zeitplaner des Systems gestartet wird, etwa von cron, ist gestrichelt, denn dieser Weg ist aus dem Lauf ohne Terminal abgeleitet. Unter den Wegen, die die Doku für unbeaufsichtigte Läufe nennt, steht er nicht. Er braucht eine Anmeldung ohne Browser. Von allen drei Läufen führt ein hervorgehobener Pfeil zu den Dateien, Paketen und Diensten des Rechners. Rechts oben die Cloud von Anthropic mit der Routine, einer Research Preview für Pro, Max, Team und Enterprise. Jeder Lauf beginnt dort mit einem frischen Klon, ihr Pfeil führt zu Repository und Diensten im Netz. Zum eigenen Rechner führt von dort kein Pfeil. Rechts unten das Netz einer Organisation: In Team und Enterprise kann eine Routine in einer selbst betriebenen Umgebung laufen, als öffentliche Beta und ab Werk ausgeschaltet. Ihr Pfeil führt zu internen Diensten. EIGENER RECHNER /loop Sitzung offen höchstens sieben Tage Desktop-App geplante Aufgabe App offen, Rechner wach Skript mit claude -p Zeitplaner des Systems, etwa cron Anmeldung ohne Browser abgeleitet aus dem Lauf ohne Terminal Dateien Pakete Dienste CLOUD VON ANTHROPIC Routine Research Preview Pro, Max, Team, Enterprise frischer Klon Repository, Dienst im Netz erreicht den eigenen Rechner nicht NETZ EINER ORGANISATION Routine selbst betriebene Umgebung Team, Enterprise Beta, ab Werk aus interne Dienste
Den eigenen Rechner erreichen /loop in der offenen Sitzung, die geplante Aufgabe der Desktop-App bei offener App und wachem Rechner und ein Skript mit claude -p, das dieses Kapitel aus dem Lauf ohne Terminal ableitet. Eine Routine beginnt in der Cloud jeden Lauf mit einem frischen Klon. Aus einer selbst betriebenen Umgebung, einer Beta für Team und Enterprise, erreicht sie interne Dienste.

eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation zu geplanten Aufgaben, zur Desktop-App, zu Routines, zum Lauf ohne Terminal und zu selbst betriebenen Umgebungen, Stand 13.10.2026

Wo Rechte die Grenze ziehen

Claude Code arbeitet mit den Rechten seines Nutzers. Ein Shell-Befehl, den man freigibt, kann überall schreiben, wo das eigene Konto schreiben darf (Doku zur Sicherheit (externe Seite, code.claude.com)). Für sudo gelten zwei Regeln. Mit --dangerously-skip-permissions startet Claude Code unter Linux und macOS nicht als root und nicht unter sudo, außer in einer erkannten Sandbox (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)). Und seit Version 2.1.113 vom 17.04.2026 greift ein Verbot für Bash auch hinter sudo (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Eine Regel Bash(rm *) unter deny sperrt also auch sudo rm.

Beim Löschen gibt es eine feste Sicherung. Das Wurzelverzeichnis, das Home-Verzeichnis und das Arbeits­ver­zeichnis gehören zu den kritischen Pfaden (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)). Erkennt Claude Code das Ziel eines rm als kritischen Pfad, gibt weder eine Erlaubnis noch ein Hook den Befehl frei, auch in Modi, die sonst nicht fragen. Einen Befehl, den diese Prüfung übersieht, behandelt Claude Code wie jeden anderen. Im Auto-Modus ohne Terminal, etwa mit -p, lehnt Claude Code ihn ab Version 2.1.281 sofort ab. Claude soll dann melden, was es löschen wollte, und das Löschen dem Menschen überlassen.

Eine Regel prüft dabei nur den Text eines Befehls und zieht laut Doku zu den Rechten (externe Seite, code.claude.com) keine Sicherheitsgrenze um das Programm. Wie Regeln, Modus, Klassifikator und Sandbox zusammenspielen, zeigt Kapitel 16, einen festen Riegel per Hook Kapitel 18.

Für Einstellungen, die es nur in einer grafischen Oberfläche gibt, bietet die Kommandozeile Computer Use, als Research Preview für macOS mit Pro oder Max (Doku zu Computer Use (externe Seite, code.claude.com), mehr in Kapitel 04). Es braucht eine interaktive Sitzung und fehlt deshalb in jedem Wartungslauf mit -p.

Eine Bauform für Wartung im Takt

Daraus ergibt sich eine Bauform mit vier Teilen:

  • Ein Lauf ohne Dialog: claude -p mit genau der Aufgabe, die ansteht.
  • Ein fester Takt: ein Zeitplaner auf dem Rechner, der gepflegt wird.
  • Enge Rechte: Erlaubt ist nur, was die Aufgabe braucht. Im Modus dontAsk lehnt Claude Code jeden Aufruf ab, der sonst eine Rückfrage auslösen würde. Einen Teil davon kann ein installierter Mod trotzdem freigeben.
  • Eine Meldung nur bei Befund: Das Skript wertet Ausgabe und Rückgabewert aus.

Ihre Schwäche liegt im vierten Teil: Ein Lauf, der still ausfällt, sieht aus wie ein Lauf ohne Befund. Was daraus folgt, steht auf der dritten Ebene.

Wann sich das lohnt

  • Eine unverstandene Fehlermeldung: Claude liest Log, Stack Trace und Dokumentation zusammen und schlägt eine Ursache vor. Ausführen entscheidet der Mensch.
  • Ein Takt am eigenen Rechner: die Desktop-App oder ein Skript mit claude -p.
  • Ein Takt an Repository oder Dienst im Netz: eine Routine.

Ein Schritt, der jedes Mal gleich abläuft, gehört in ein gewöhnliches Skript. Es ist billiger und liefert jedes Mal dasselbe. Claude Code lohnt sich, wo ein Befund gelesen und eingeordnet werden muss.

Quellen

19 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar

    Anthropic, Choose a permission mode (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den sechs Rechtemodi und dazu, in welchem eine Sitzung startet. Sie hält mehrere Dinge fest, die anderswo fehlen. Eine Grenze, die im Gespräch gezogen wird, liegt nirgends als Regel: Der Klassifikator liest sie bei jeder Prüfung neu aus dem Verlauf, und mit dem Verdichten kann sie verschwinden. Eine Freigabe in die Gegenrichtung wirkt dagegen nur, wenn die Nachricht die Handlung und das Gefährliche daran konkret benennt; das bloße Nennen des Verbs hebt eine Sperre nicht auf. Beim Wechsel in den Auto-Modus setzt Claude Code die eigenen weiten Freigaberegeln außer Kraft, weil sie an der Prüfung vorbeiführen würden. Dazu die Liste der geschützten Pfade, die keine Freigaberegel öffnet, und die Schwellen, ab denen der Auto-Modus wieder zu fragen anfängt. Seit einer Ergänzung, gesehen am 23.09.2026, trennt die Seite zwei Prüfwege: In den Anfragen, die Claude Code selbst an den Klassifikator schickt, sieht dieser Nutzernachrichten, Werkzeugaufrufe außer reinen Lesevorgängen und die Projektanweisung, die Ergebnisse der Werkzeugaufrufe dagegen nicht. Seit einer weiteren Überarbeitung, gesehen am 27.09.2026, prüft der Server diesen Weg inzwischen auf jedem Tarif mit direkter API-Verbindung (ab Version 2.1.271), nicht nur auf Enterprise- und API-Konten, dazu bei Cloud-Anbietern und hinter einem eigenen LLM-Gateway (ab 2.1.278) und in einer angemeldeten Claude-Apps-Gateway-Sitzung (ab 2.1.280); was der Server dabei zu sehen bekommt, sagt die Seite weiter nicht. Neu benannt sind auch zwei Ausweichfälle: Prüft der Server eine Sitzung gar nicht, fällt Claude Code auf die eigene Klassifikator-Anfrage zurück; kommt für eine einzelne Handlung kein Urteil zurück, verweigert Claude Code sie. Eine Auskunft der Seite steht unter dem aufklappbaren Abschnitt „How the classifier evaluates actions“ und deshalb hier ohne hinterlegtes Zitat: die Reihenfolge, in der eine Handlung geprüft wird. Seit Version 2.1.283 startet eine Sitzung im Terminal und in der VS-Code-Erweiterung in der Voreinstellung im Auto-Modus, ein Lauf mit -p dagegen meist im manuellen Modus. Im Auto-Modus fragt Claude Code weiter bei eigenen ask-Regeln und vor dem Löschen eines kritischen Pfads, im Terminal mit einer Frist von zwei Minuten (Stand 09.10.2026). Als kritisch gilt dabei nur, was Claude Code als solchen Pfad erkennt (gesehen am 22.10.2026). In einer Organisation mit HIPAA-Konfiguration gilt der Auto-Start nicht: Dort beginnt eine Sitzung im Terminal und in VS Code ab Version 2.1.285 im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt (gesehen am 17.10.2026).

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, How Claude Code works (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Übersichtsseite des Herstellers zu der Frage, worauf das Werkzeug in einem Projektverzeichnis überhaupt zugreift. Sie zählt sechs Dinge auf, darunter den Git-Zustand mit Branch, nicht committeten Änderungen und den jüngsten Commits. Dass der Git-Zustand auch in den Kontext geladen wird, belegt die Seite zum Kontextfenster: Branch, Status und jüngste Commits stehen dort als eigener Block in der Startbelegung, und nach dem Verdichten liest Claude Code ihn frisch.

  • Datenerreichbar

    Agentic coding and persistent returns to expertise (externe Seite, anthropic.com)

    anthropic.comgeprüft 25.10.2026

    Studie von Anthropic vom 16.06.2026 über rund 400.000 Sitzungen in Claude Code von rund 235.000 Personen, Oktober 2025 bis April 2026. Sie ordnet die Sitzungen nach Aufgabenart, Arbeitsteilung und Erfolg. Ausgewertet hat der Hersteller sein eigenes Produkt, eingestuft hat ein Modell.

  • Dokumentationerreichbar

    Claude Code, Run Claude Code programmatically (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zum Lauf ohne Terminal mit claude -p. Im Abschnitt zu unbeaufsichtigten Läufen steht, was mit einer Rückfrage geschieht, die niemand beantwortet: Ohne angeschlossenes Programm wird sie abgelehnt und der Lauf geht weiter. Mit einem Programm als Antwortgeber, etwa über das Agent SDK, wartet der Lauf auf dessen Antwort, bis ein eigener Schalter das abstellt. Mit --output-format stream-json steht jede Ablehnung als eigene Meldung im Ausgabestrom, die Schlussmeldung zählt sie unter permission_denials auf. Ohne den Schalter --bare führt ein solcher Lauf die Hooks aus der Projekteinstellung aus und verbindet die Server aus der .mcp.json, auch in einem Ordner, dem nie jemand vertraut hat. Abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Best practices for Claude Code (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Sammlung der Muster, die sich bei Anthropic intern und bei Anwendern bewährt haben. Der erste Abschnitt der Seite ist zugleich ihre stärkste Aussage: Ein Agent braucht eine Prüfung, die er selbst fahren kann, sonst ist der Mensch die Prüfschleife und jeder Fehler wartet darauf, bemerkt zu werden. Die Seite nennt vier Stufen, wie hart die Prüfung das Ende einer Antwort blockiert, vom Satz im Auftrag über eine Zielbedingung und einen Stop-Hook bis zum zweiten Modell, das den eigenen Befund zu widerlegen versucht. Sie ist außerdem die Quelle für den Unterschied zwischen einer Projektanweisung und einem Hook: Die eine ist beratend, der andere läuft.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Common workflows (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation mit Rezepten für den Alltag mit Claude Code: Prompts zum Erkunden von Code, Beheben von Fehlern, Umbauen, Testen und Erstellen von Pull Requests, dazu das Fortsetzen früherer Sitzungen, parallele Sitzungen in Worktrees, Planen vor dem Bearbeiten, Recherche über Subagenten und Claude in Skripten.

  • Originalarbeiterreichbar

    How Anthropic teams use Claude Code (externe Seite, claude.com)

    claude.comgeprüft 25.10.2026

    Bericht von Anthropic vom 24.07.2025 darüber, wie Abteilungen des Herstellers Claude Code einsetzen, von der Entwicklung bis zur Rechtsabteilung. Die Zahlen darin melden die Teams selbst, gemessen ist nichts.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Security (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Sicherheitsseite der Herstellerdokumentation. Sie beschreibt, was Claude Code im manuellen Modus von sich aus zurückhält: Es fragt, bevor es Dateien ändert oder Befehle ausführt, die das System verändern, und bevor seine Dateiwerkzeuge Pfade außerhalb des Startordners lesen oder schreiben. Wie sich der Auto-Modus beim Lesen fremder Pfade verhält, stand bis September 2026 hier, seither beschreibt das die Quelle "Anthropic, Choose a permission mode: The first read outside the working directories". Dazu zwei Einschränkungen, die diese Seite offenlegt: Eine Allowlist-Regel für einen Teil eines Befehls hebt die Rückfrage bei einem Shell-Befehl nicht auf, den Claude Code nicht vollständig analysieren kann, und im nicht-interaktiven Lauf mit dem Schalter für einen einzelnen Auftrag entfallen die Vertrauensabfrage für ein fremdes Verzeichnis und die Freigabe der Server aus der .mcp.json ganz.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure the sandboxed Bash tool (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zur Sandbox, die jeden Bash-Befehl in eine vom Betriebssystem gezogene Grenze sperrt. Sie ist die Quelle für den Unterschied, um den es in diesem Kapitel geht: Eine Rechteregel entscheidet je Aufruf, diese Grenze gilt für den laufenden Prozess und alle seine Kinder. Zwei Stellen wiegen schwerer als die Beschreibung selbst. Erstens läuft die Sandbox voreingestellt fail-open: Fehlt ein Paket oder ist die Plattform nicht unterstützt, arbeitet Claude Code ohne Sandbox weiter, bis jemand sandbox.failIfUnavailable setzt. Zweitens darf das Modell die Grenze über einen Rückfallpfad selbst verlassen, wenn ein Befehl darin scheitert; der zweite Versuch läuft dann außerhalb, und wer ihn genehmigt, richtet sich nach dem Rechtemodus. Auf macOS trägt Seatbelt die Grenze, auf Linux und WSL2 bubblewrap, natives Windows wird nicht unterstützt. Seit Version 2.1.271 (Abschnitt 'Per-command allowed domains in auto mode', gesehen 23.09.2026) gibt es einen engeren Weg für einzelne Rechner: Im Auto-Modus kann ein Befehl seine eigene Liste erlaubter Rechner mitbringen, der Klassifikator prüft sie zusammen mit dem Befehl, und der Befehl bleibt dabei in der Sandbox.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Checkpointing (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zum tooleigenen Rückweg: Vor jeder Eingabe wird der Stand der Dateien festgehalten, über ein Menü lässt sich zu jedem dieser Punkte zurück. Sie ist zugleich die Quelle für die Grenzen davon, und die sind der eigentliche Grund, warum daneben eine Versionsverwaltung stehen muss. Am 09.10.2026 stehen dort fünf Grenzen. Was allein ein Shell-Befehl ändert, wird nicht erfasst; seit einer Überarbeitung, gesehen am 23.10.2026, nimmt das Zurückspulen Shell-Änderungen an einer Datei mit, die Claude vorher selbst bearbeitet hat. Änderungen von außen oder aus einer zweiten Sitzung fehlen in der Regel, außer sie treffen eine Datei der laufenden Sitzung. Wiederhergestellt wird kein Pfad, der ein Symlink oder Hardlink ist. Bei Subagenten kommt es auf die Bauart an. Und eine Nachricht, die während eines laufenden Zuges eingeht, bekommt keinen eigenen Checkpoint. Gehalten werden die Dateistände der letzten 100 Checkpoints einer Sitzung. Der Abschnitt "Not a replacement for version control" sagt es selbst.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Run prompts on a schedule (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu /loop und den Werkzeugen für Zeitpläne innerhalb einer Sitzung. Ein Prompt läuft damit wiederholt, fragt einen Zustand ab oder erinnert einmalig an etwas.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Schedule recurring tasks in Claude Code Desktop (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu wiederkehrenden Aufgaben in der Desktop-App. Als Beispiele nennt sie tägliche Code-Reviews, Prüfungen von Abhängigkeiten und morgendliche Zusammenfassungen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Automate work with scheduled tasks (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu Routines, als Research Preview. Eine Routine läuft auf der Cloud-Infrastruktur von Anthropic oder in einer selbst betriebenen Umgebung der Organisation, ausgelöst nach Zeitplan, über einen API-Aufruf oder durch ein Ereignis auf GitHub.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Self-hosted environments (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation zu selbst betriebenen Umgebungen für Cloud-Sitzungen von Claude Code, als öffentliche Beta für Team und Enterprise. Ein Runner auf eigenen Rechnern holt Sitzungen ab und führt sie im eigenen Netz aus. Das Gespräch geht weiter an Anthropic.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Configure permissions (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den Rechteregeln. Sie enthält den Satz, der die Grenze zwischen einer Projektanweisung und einem Riegel zieht: Durchgesetzt wird von der Umgebung, und was im Auftrag steht, beeinflusst nur den Versuch. Dazu die Rangfolge der drei Regelarten und eine Falle, die still bleibt: Pfadregeln werden allein gegen Edit und Read geprüft, eine auf Write geschriebene Regel nimmt die Umgebung an und schlägt sie nie nach.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Let Claude use your computer from the CLI (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Computer Use in der Kommandozeile von Claude Code, einer Forschungsvorschau für macOS: Einschalten über /mcp, Freigabe je App und Sitzung, die Sperre für eine Sitzung zur Zeit, ausgeblendete Apps und die Reihenfolge, in der Claude zu MCP, Shell, Browser und Bildschirmsteuerung greift.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Launch sessions from links (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Deep Links. Eine Adresse der Form claude-cli:// öffnet Claude Code in einem neuen Terminalfenster, mit Arbeitsverzeichnis und vorbereitetem Prompt. Als Orte für solche Links nennt sie Handbücher für Störungen, Alarme und Dashboards der Überwachung, README-Dateien und Meldungen aus der CI. Der Link führt selbst nichts aus, der Prompt geht erst mit Enter an das Modell.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Use Claude Code Desktop (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Referenz zum Reiter Code der Desktop-App: lokale, Cloud-, SSH- und WSL-Sitzungen, der Vergleich mit der Kommandozeile und die Funktionen, die nur dort laufen. Desktop und Kommandozeile teilen Einstellungen und CLAUDE.md, die Desktop-App arbeitet nur interaktiv.

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