Eine Sitzung von Claude Code arbeitet, solange jemand davor sitzt und den nächsten Auftrag gibt. Für vieles reicht das. Manche Arbeit braucht aber keinen Zuschauer: ein Deploy, der eine Viertelstunde dauert, ein Pull Request, auf den noch Kommentare kommen, eine Prüfung für jeden Morgen. Claude Code kennt dafür fünf Mechaniken. Es wiederholt einen Auftrag im Takt, wartet auf ein Ereignis oder arbeitet auf ein Ziel hin. Es startet nach Zeitplan eine neue Sitzung, oder die Sitzung läuft gleich in der Cloud.
Dazu kommt die Frage, wie man so einen Lauf von unterwegs verfolgt und steuert. Die Antwort heißt Remote Control, dazu die Claude-App auf dem Telefon. Wie mehrere Sitzungen nebeneinander laufen, ohne einander in die Quere zu kommen, steht in Kapitel 21.
Wo ein Lauf weiterläuft
Die wichtigste Grenze in diesem Kapitel ist der Ort. Ein Lauf auf dem eigenen Rechner steht still, solange der Rechner schläft oder das Programm geschlossen ist. Ein Lauf in der Cloud läuft weiter. Die Doku stellt die drei Wege für geplante Arbeit in einer Tabelle nebeneinander (Doku zu geplanten Aufgaben (externe Seite, code.claude.com)):
in der Sitzung (/loop) | Desktop-App | Cloud (Routine) | |
|---|---|---|---|
| läuft auf | dem eigenen Rechner | dem eigenen Rechner | in der Cloud, in der Regel bei Anthropic |
| Rechner muss an sein | ja | ja | nein |
| Sitzung muss offen sein | ja | nein | nein |
| Zugriff auf lokale Dateien | ja | ja | nein, frischer Klon |
| Rückfragen nach Erlaubnis | wie in der Sitzung | je Aufgabe einstellbar | keine |
| kürzester Takt | 1 Minute | 1 Minute | 1 Stunde |
Für /loop nennt die Doku weiter unten eine Ausnahme: Schickt man die
Sitzung in den Hintergrund, laufen ihre Loops in einer Hintergrund-Sitzung
weiter, auch ohne Terminal.
Der Rechner muss dafür weiter wach sein.
Die Doku gibt dazu eine Faustregel:
- Die Cloud ist für Arbeit, die ohne den eigenen Rechner verlässlich laufen soll.
- Die Desktop-App ist für Aufgaben, die lokale Dateien und Werkzeuge brauchen.
/loopist für schnelles Nachsehen während einer Sitzung.
Remote Control und die Claude-App stehen neben diesen Spalten: Sie öffnen ein
Fenster auf eine Sitzung, die schon woanders läuft.
Die Doku zu Remote Control (externe Seite, code.claude.com) sagt es
ausdrücklich: Browser und App zeigen nur die lokale Sitzung. Der Rechner muss
also an bleiben, und der Prozess claude muss laufen.
eigene Darstellung nach der Herstellerdokumentation zu geplanten Aufgaben, Routines und Remote Control, Stand 12.10.2026
In der offenen Sitzung wiederholen
Seit Version 2.1.71 vom 07.03.2026 wiederholt /loop einen Prompt im Takt
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
/loop 5m prüfe, ob der Deploy durch ist führt die Prüfung alle fünf
Minuten aus. Darunter liegen Werkzeuge für Cron, die Schreibweise für
Zeitpläne aus der Unix-Welt.
Einen einmaligen Termin bestellt man in normaler Sprache, etwa als
Erinnerung in 45 Minuten.
Seit der Woche vom 06. bis 10.04.2026 taktet sich /loop selbst. Wer den
Takt weglässt, überlässt Claude die Wahl
(Wochenbericht (externe Seite, code.claude.com)).
Nach jedem Durchlauf wählt es eine Pause zwischen einer Minute und einer
Stunde: kurz, solange ein Build läuft, länger, wenn nichts ansteht
(Doku zu geplanten Aufgaben (externe Seite, code.claude.com)).
Ohne Prompt arbeitet /loop eine eingebaute Pflegeliste ab: liegengebliebene
Arbeit fortsetzen, sich um den Pull Request des Branches kümmern, aufräumen.
Die Grenze steht in der Doku unter den Einschränkungen. Eine solche Aufgabe feuert nur, solange Claude Code läuft und gerade nichts zu tun hat. Wer das Terminal schließt oder die Sitzung beendet, hält sie an. Wiederkehrende Aufgaben löschen sich außerdem sieben Tage nach dem Anlegen selbst. Ein vergessener Loop läuft also höchstens eine Woche.
Auf Ereignisse warten
Ein Takt fragt immer wieder nach, auch wenn sich nichts geändert hat. Das
Werkzeug Monitor dreht das um. Es kam mit Version 2.1.98 vom 09.04.2026 und
lässt einen Befehl im Hintergrund laufen, dessen Ausgabe Zeile für Zeile ins
Gespräch kommt (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Man arbeitet in derselben Sitzung weiter, und Claude meldet sich, sobald ein
Ereignis eintrifft (Werkzeugreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
So beobachtet Claude ein Log oder einen CI-Lauf, ohne eine Warteschleife mit
sleep offen zu halten. Über Amazon Bedrock, Google Cloud und Microsoft
Foundry gibt es das Werkzeug nicht.
Wie lange eine solche Beobachtung höchstens dauert, steht in
Kapitel 04.
Kommt das Ereignis von außen, etwa aus einem Chat oder von einem CI-Server, gibt es Channels. Ein Channel ist ein MCP-Server, der Ereignisse in die laufende Sitzung schiebt, damit Claude reagieren kann, während niemand am Terminal sitzt (Doku zu Channels (externe Seite, code.claude.com)). Zur Research Preview gehören Plugins für Telegram, Discord und iMessage. Channels gibt es seit Version 2.1.80 vom 19.03.2026 und bis heute als Research Preview, die schrittweise freigeschaltet wird. Sie brauchen eine Anmeldung bei Anthropic, über claude.ai oder mit einem API-Schlüssel der Console. Über Amazon Bedrock und die anderen Cloud-Anbieter gibt es sie nicht. In Team und Enterprise muss die Organisation sie ausdrücklich einschalten. Auch hier gilt die Grenze der Sitzung: Ereignisse kommen nur an, solange sie offen ist.
Bis ein Ziel erreicht ist
/loop und Channels sagen, wann Claude wieder ansetzt. /goal sagt,
wann Schluss ist. Seit Version 2.1.139 vom 11.05.2026 legt man damit eine
Abschlussbedingung fest, und Claude arbeitet über mehrere Antworten hinweg weiter, bis
sie erfüllt ist (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Am Ende jeder Antwort prüft ein kleines, schnelles Modell, ob die Bedingung
gilt. Ist sie noch offen, beginnt Claude eine neue Antwort, ohne die Kontrolle
zurückzugeben (Doku zu /goal (externe Seite, code.claude.com)).
Die Doku nennt als Beispiele Arbeit mit einem prüfbaren Ende. Ein Modul wird auf eine neue Schnittstelle umgestellt, bis alles kompiliert und die Tests durchlaufen. Oder ein Stapel Issues wird abgearbeitet, bis er leer ist. Wie man eine Bedingung schreibt, die der Bewerter überhaupt prüfen kann, steht in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 07.
Ein Ziel ändert die Rechte nicht. Wer es ohne Rückfragen laufen lassen
will, startet /goal im Auto-Modus. Im manuellen Modus fragt Claude weiter
vor jedem Werkzeugaufruf, den die Einstellungen noch nicht erlauben. Was die Modi bedeuten, erklärt Kapitel 03.
Nach Zeitplan ohne offene Sitzung
Für Arbeit, die jeden Tag oder jede Woche anfallen soll, taugt eine Sitzung schlecht, denn sie müsste dafür offen bleiben. Zwei Wege starten für jeden Lauf eine neue Sitzung.
Die Desktop-App führt geplante Aufgaben auf dem eigenen Rechner aus, mit Zugriff auf lokale Dateien und Werkzeuge. Sie laufen aber nur, solange die App geöffnet und der Rechner wach ist (Doku zu geplanten Aufgaben der Desktop-App (externe Seite, code.claude.com)). Verschläft der Rechner einen Termin, fällt der Lauf zu dieser Zeit aus. Beim Aufwachen holt die App je Aufgabe genau einen Lauf nach, den jüngsten versäumten der letzten sieben Tage, und verwirft die älteren.
Routines laufen in der Cloud. Eine Routine ist eine gespeicherte
Konfiguration aus Prompt, Repositories und Connectors. Sie läuft auf
Infrastruktur von Anthropic oder in einer selbst betriebenen Umgebung der
Organisation und arbeitet deshalb auch bei zugeklapptem Laptop weiter
(Doku zu Routines (externe Seite, code.claude.com)).
Sie startet nach Zeitplan, auf einen Aufruf über HTTP oder bei einem Ereignis
auf GitHub, etwa einem neuen Pull Request. Anthropic hat Routines in der
Woche vom 13. bis 17.04.2026 eingeführt
(Wochenbericht (externe Seite, code.claude.com)), und sie sind bis
heute eine Research Preview.
Verfügbar sind sie in Pro, Max, Team und Enterprise.
Inzwischen heißen sie in der Doku cloud scheduled tasks.
Der alte Name steht weiter in der Webadresse, in der Kommandozeile und in der
API.
Angelegt werden sie unter
claude.ai/code/routines, in der Desktop-App oder im Terminal mit /schedule.
Eine Routine läuft selbstständig.
Einen Rechtemodus wählt man beim Anlegen nicht.
Ein neuer Lauf in der Cloud startet im Auto-Modus. Ein Klassifikator erlaubt
oder sperrt dann, was sonst auf eine Freigabe warten würde.
In einigen Fällen hält der Lauf trotzdem an und wartet auf eine Antwort, etwa
bei einer Aktion, auf die eine ask-Regel passt.
Was sie dabei tut, geschieht unter dem eigenen Namen. Commits und Pull
Requests laufen unter dem eigenen GitHub-Nutzer.
Deshalb gehört in eine Routine nur der Zugang, den sie wirklich braucht. Wie
ein Team einen zeitgesteuerten Agenten für die Pflege seiner Datenanalyse
einsetzt, steht in Kapitel 13.
Wie man Wartung am eigenen Rechner und im Netz nach Zeitplan laufen lässt,
zeigt Kapitel 12.
In die Cloud abgeben
Soll die Arbeit auch bei ausgeschaltetem Rechner weitergehen, gehört sie in
die Cloud. Eine Cloud-Sitzung arbeitet weiter, wenn der Laptop zugeklappt ist,
und ist von jedem Gerät aus erreichbar
(Doku zu Cloud-Sitzungen (externe Seite, code.claude.com)).
Aus dem Terminal startet claude --cloud mit einer Beschreibung der Aufgabe
eine solche Sitzung für das aktuelle Repository, und man arbeitet lokal
weiter. Wo sie läuft, wer sie bezahlt und wie claude --teleport sie zurück ins Terminal holt, steht in
Kapitel 01.
Für den Weg mitten aus einer Sitzung nennt die Versionsliste ein einzelnes
Zeichen: Seit Version 2.0.45 vom 18.11.2025 schickt eine Nachricht, die mit
& beginnt, eine Hintergrundaufgabe an Claude Code im Web
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Die heutige Doku zu Cloud-Sitzungen erwähnt das Zeichen nicht und lässt damit
offen, ob es noch wirkt. Sie nennt claude --cloud aus der Shell und in der
Desktop-App den Weg, eine lokale Sitzung über das Menü in die Cloud zu
schicken.
Die Doku zur Claude-App fasst die Wahl in einem Satz zusammen: Ist der Rechner aus, nimmt man eine Cloud-Sitzung oder ein Project. Ein Project verteilt eine größere Arbeit auf mehrere Cloud-Sitzungen und lässt sich vom Telefon aus verfolgen, siehe Kapitel 22.
Aus der Ferne steuern
Remote Control verbindet eine Sitzung auf dem eigenen Rechner mit
claude.ai/code im Browser oder mit der Claude-App für iOS und Android
(Doku zu Remote Control (externe Seite, code.claude.com)).
Befehle und Dateizugriffe bleiben dabei auf dem Rechner. In der
Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) erscheint die Funktion zuerst bei
Version 2.1.51 vom 24.02.2026, als Unterbefehl claude remote-control für
die nach außen ausgelieferten Builds.
Version 2.1.58 öffnete sie einen Tag später für mehr Nutzer.
In der Woche vom 17. bis 21.08.2026 hat Anthropic sie aus der Research
Preview genommen (Wochenbericht (externe Seite, code.claude.com)).
Gestartet wird sie im Terminal mit claude remote-control oder in einer
laufenden Sitzung mit /remote-control. Remote Control gibt es in Pro, Max,
Team und Enterprise. Eine Anmeldung mit API-Schlüssel genügt dafür nicht.
Über Amazon Bedrock, Google Cloud und Microsoft Foundry gibt es sie ebenfalls
nicht.
In Team und Enterprise muss ein Owner sie vorher einschalten.
Schläft der Laptop oder bricht das Netz weg, verbindet sich die Sitzung
danach von selbst wieder.
Damit niemand ständig nachsehen muss, schickt Claude seit Version 2.1.110 vom 15.04.2026 auf Wunsch Nachrichten aufs Telefon, solange Remote Control verbunden ist. Meist kommt eine, wenn eine lange Aufgabe fertig ist oder eine Entscheidung braucht.
Wann sich das lohnt
Die Mechaniken unterscheiden sich darin, was die Arbeit wieder anstößt und wo sie läuft:
- Nachsehen, solange man ohnehin arbeitet:
/loop, ohne Takt mit selbst gewählten Pausen. - Auf ein Ereignis reagieren:
Monitorfür ein Log oder einen CI-Lauf auf dem Rechner, ein Channel für Nachrichten von außen. - Arbeit mit prüfbarem Ende:
/goalmit einer Bedingung, die Claudes eigene Ausgabe belegen kann. - Regelmäßig mit lokalen Dateien: eine geplante Aufgabe der Desktop-App, auf einem Rechner, der wach bleibt.
- Regelmäßig ohne eigenen Rechner: eine Routine.
Jeder dieser Läufe verbraucht Kontingent, auch wenn niemand zusieht. Routines zehren vom Kontingent des Abos wie eine Sitzung, die man selbst führt. Ein Lauf ohne Zuschauer braucht außerdem einen Blick danach. Die Doku zu Routines warnt, dass ein grüner Status in der Liste der Läufe nur heißt, dass die Sitzung ohne Fehler der Infrastruktur endete. Ob die Aufgabe gelungen ist, steht im Verlauf des Laufs.
Die zweite Ebene zeigt, wie /loop, /goal, geplante Aufgaben, Routines und
Remote Control im Einzelnen arbeiten und wo sie haken.
Die erste Ebene hat die Orte sortiert: Sitzung, Desktop-App, Cloud. Hier geht es um die Stellen, an denen ein Lauf ohne Zuschauer im Alltag hakt:
- ein Zeitplan, der später feuert als gedacht,
- ein Ziel, das nach einem Fehler verschwindet,
- eine geplante Aufgabe, die an einer Rückfrage hängt,
- eine Routine, die alles darf, was ihre Connectors dürfen.
Drei Formen von /loop
Ob man Takt und Prompt angibt, entscheidet, wie sich /loop verhält
(Doku zu geplanten Aufgaben (externe Seite, code.claude.com)):
| Eingabe | Beispiel | Was passiert |
|---|---|---|
| Takt und Prompt | /loop 5m check the deploy | Der Prompt läuft in festem Takt. |
| nur Prompt | /loop check the deploy | Claude wählt den Abstand nach jedem Durchlauf neu. |
| nur Takt oder nichts | /loop | Die eingebaute Pflegeliste läuft, oder eine eigene loop.md. |
Ein Takt wird in einen Cron-Ausdruck übersetzt. Erlaubt sind Sekunden, Minuten, Stunden und Tage, Sekunden rundet Claude Code aber auf die volle Minute auf, weil Cron nicht feiner zählt. Ein krummer Takt wie sieben Minuten wird auf den nächsten passenden gerundet, und Claude sagt, welchen es genommen hat.
Als Prompt taugt auch ein Skill, etwa /loop 20m /review-pr 1234. Ausgeführt
werden dabei nur Skills, die Claude von sich aus aufrufen darf.
Eingebaute Befehle wie /model oder /clear kommen bei einem geplanten Lauf
als bloßer Text an. Was ein Skill ist und wie man ihm den Selbstaufruf
verbietet, steht in Kapitel 17.
Die eingebaute Pflegeliste setzt liegengebliebene Arbeit fort, kümmert sich
um Kommentare, gescheiterte CI-Läufe und Konflikte im Pull Request des
Branches und räumt auf, wenn sonst nichts ansteht. Neue Vorhaben beginnt sie
nicht. Unumkehrbares wie ein Push oder ein Löschen geschieht nur, wenn es
etwas fortsetzt, das im Verlauf schon erlaubt wurde.
Wer eine eigene Liste will, schreibt sie in .claude/loop.md im Projekt oder
in ~/.claude/loop.md für alle Projekte. Änderungen daran gelten ab dem
nächsten Durchlauf.
Ein Loop, der sich selbst taktet, endet auf drei Wegen. Esc löscht den nächsten Weckruf. Claude kann ihn selbst beenden, wenn die Arbeit getan ist. Und endet ein Durchlauf, ohne den nächsten zu planen, setzt Claude Code einen Ersatz-Weckruf nach etwa 20 Minuten und beendet den Loop, wenn auch dieser Durchlauf nichts plant. Ein Loop mit festem Takt läuft, bis man ihn löscht oder sieben Tage um sind.
Wann eine geplante Aufgabe feuert
Hinter einem /loop mit festem Takt und hinter jeder Erinnerung stehen drei
Werkzeuge: CronCreate legt eine Aufgabe an, CronList zeigt alle,
CronDelete löscht eine über ihre Kennung aus acht Zeichen. Ein Loop, der
sich selbst taktet, plant seinen nächsten Durchlauf mit dem Werkzeug
ScheduleWakeup und steht trotzdem in derselben Liste. Eine Sitzung hält bis
zu 50 solcher Aufgaben.
Zum Nachsehen genügt die Frage „Welche geplanten Aufgaben habe ich?“.
Eine fällige Aufgabe wartet, bis die laufende Antwort fertig ist, und feuert zwischen zwei Eingaben. Alle Zeiten gelten in der lokalen Zeitzone.
Dazu kommt eine absichtliche Verschiebung, damit viele Sitzungen die
Schnittstelle nicht im selben Augenblick aufrufen. Eine wiederkehrende Aufgabe startet um bis zu die
Hälfte ihres Abstands später, höchstens 30 Minuten.
Eine stündliche Prüfung läuft also bis zu einer halben Stunde nach der vollen
Stunde. Ausgenommen ist der Fünf-Minuten-Takt, den /loop 5m anlegt: Er
startet jeweils nach 4 Minuten und 45 Sekunden, damit der Zwischenspeicher
für den Prompt noch gilt. Eine einmalige Aufgabe zur vollen oder halben Stunde
feuert bis zu 90 Sekunden zu früh. Wer es genau braucht, wählt eine krumme
Minute, etwa 9:03.
War Claude mit einer langen Anfrage beschäftigt, feuert eine verpasste Aufgabe
danach genau einmal, auch wenn mehrere Termine verstrichen sind.
Beim Fortsetzen mit --resume oder --continue kommen Aufgaben zurück, die
noch nicht abgelaufen sind. Ein Loop, der sich selbst taktet, kommt nicht
zurück. Man startet ihn mit /loop neu.
Wer die Sitzung in den Hintergrund schickt, nimmt die Loops mit, siehe
Kapitel 21.
Ganz abschalten lässt sich der Zeitplaner mit CLAUDE_CODE_DISABLE_CRON=1.
Was ein Ziel beendet
Je Sitzung gilt ein Ziel. Ein neues /goal ersetzt das alte, /goal ohne
Argument zeigt den Stand, /goal clear hebt es auf
(Doku zu /goal (externe Seite, code.claude.com)).
Mit dem Setzen beginnt Claude sofort zu arbeiten, die Bedingung selbst ist der Auftrag.
Die Bedingung darf bis zu 4.000 Zeichen lang sein. Eine Grenze nach Antworten
oder Zeit schreibt man hinein, etwa „oder stopp nach 20 Antworten“.
Am Ende jeder Antwort gibt der Bewerter eins von drei Urteilen ab. Bei „noch nicht“ arbeitet Claude weiter und nimmt die Begründung als Hinweis für die nächste Antwort. Bei „erfüllt“ hebt Claude Code das Ziel auf und vermerkt den Erfolg im Verlauf. Bei „unmöglich“ hat der Bewerter entschieden, dass die Bedingung nie erfüllbar ist. Auch dann verschwindet das Ziel, mit einem Eintrag samt Grund. Antwortet Claude mehrmals hintereinander, ohne ein Werkzeug zu benutzen, hält Claude Code die Schleife an und gibt an den Menschen zurück. Das Ziel bleibt dabei gesetzt.
Fehler behandelt /goal in zwei Klassen. Vier Arten heben das Ziel auf, weil
sie erst verschwinden, wenn jemand etwas tut:
- eine gescheiterte Anmeldung, wenn Claude Code die Zugangsdaten selbst verwaltet,
- ein aufgebrauchtes Guthaben,
- ein Kontext, den auch das automatische Verdichten nicht mehr freibekommt,
- ein Modell, das gerade nicht verfügbar ist.
In der Desktop-App und in einer Cloud-Sitzung verwaltet der Host die Zugangsdaten. Dort bleibt das Ziel nach einer gescheiterten Anmeldung stehen, denn der Host stellt den Zugang selbst wieder her. Nach jedem anderen Fehler bleibt das Ziel stehen. Seit Version 2.1.269 vom 11.09.2026 versucht es Claude Code in einer interaktiven Sitzung nach einer Überlastung oder einem Verbindungsabbruch selbst wieder. Nach drei Versuchen pausiert das Ziel. Bei einer Grenze der Nutzung pausiert es sofort. Es läuft weiter, wenn die Sitzung nach dem Zurücksetzen der Grenze von selbst weitermacht.
Laufen am Ende einer Antwort noch Subagents oder Befehle im Hintergrund, wartet
der Bewerter. Damit ein Ziel dabei nicht ewig wartet, meldet sich Claude Code
nach 30 Minuten und fragt nach dem Stand der laufenden Arbeit.
Danach werden die Abstände länger, eine Stunde, dann alle zwei Stunden. In
einer Sitzung ohne neue Eingabe startet Claude Code höchstens drei solcher
Nachfragen je Ziel.
CLAUDE_CODE_GOAL_CHECKIN_MINUTES verschiebt den ersten Abstand, der Wert 0
schaltet das Nachfragen und die automatischen Wiederholungen ab.
Beim Fortsetzen einer Sitzung kommt ein offenes Ziel zurück, auf jedem Weg
von --continue bis zur Auswahlliste. Zähler, Uhr und Verbrauch beginnen
dann neu.
Mit -p läuft ein Ziel in einem einzigen Aufruf bis zum Ende, das eignet sich
für Skripte.
Die Doku rät dann zu --output-format stream-json --verbose, sonst sieht ein
langer Lauf bis zur letzten Antwort aus, als hinge er.
Technisch ist /goal ein Stop-Hook mit einem Prompt, der nur für die
laufende Sitzung gilt.
Daraus folgen zwei Dinge. Wo Hooks abgeschaltet sind, etwa mit
disableAllHooks, gibt es auch kein /goal, und der Befehl sagt das. Und wer
dieselbe Prüfung in jeder Sitzung will, schreibt einen eigenen Stop-Hook in die
Einstellungen, siehe Kapitel 18. Die Kosten des Bewerters
sind laut Doku meist gering gegenüber denen der eigentlichen Arbeit.
Geplante Aufgaben in der Desktop-App einrichten
Lokale geplante Aufgaben gibt es in der Desktop-App ab Version 1.1.5368. Man legt sie im Reiter Code unter Scheduled mit „New task“ an. Unter Advanced settings schaltet man Only on this computer ein, damit sie auf dem eigenen Rechner läuft. Dazu gehören Name, Anweisung, Ordner und Zeitplan. Zur Wahl stehen stündlich, täglich, werktags und wöchentlich. Im Formular zum Bearbeiten kommen Manual und Custom dazu, also ein Start nur von Hand und ein eigener Cron-Ausdruck. Der Cron-Ausdruck darf höchstens einmal je Stunde auslösen. Einen kürzeren Takt oder einen einzelnen Lauf bestellt man in einer Sitzung in normaler Sprache. Wie die Desktop-App sonst arbeitet, steht in Kapitel 30.
Solange die App offen ist, sieht sie jede Minute nach, ob eine Aufgabe fällig ist, und startet dann eine frische Sitzung. Jede Aufgabe startet ein paar Minuten nach ihrer Zeit, und zwar immer mit demselben Versatz. Gegen den Schlaf im Leerlauf hilft der Schalter „Keep computer awake“ in den Einstellungen. Ein zugeklappter Deckel schickt den Rechner trotzdem schlafen.
Weil die App versäumte Läufe beim Aufwachen nachholt, kann eine Aufgabe zu einer ganz anderen Zeit laufen als geplant. Die Doku nennt das Beispiel einer Aufgabe für 9 Uhr, die um 23 Uhr läuft, weil der Rechner den Tag verschlafen hat. Sie rät deshalb, die Zeit in die Anweisung selbst zu schreiben, etwa: Prüfe nur die Commits von heute, und nach 17 Uhr fasse zusammen, was ausgefallen ist.
Zwei Einstellungen entscheiden, ob eine Aufgabe ohne Zuschauer durchläuft:
- Rechte: Jede Aufgabe hat ihren eigenen Modus. Im manuellen Modus hält ein Lauf an jeder Rückfrage an, bis jemand sie beantwortet. Die Doku rät, eine neue Aufgabe einmal mit „Run now“ zu starten und jede Rückfrage mit „always allow“ zu beantworten. Spätere Läufe übernehmen diese Freigaben.
- Arbeitsstand: In der Voreinstellung arbeitet eine Aufgabe im Ordner, wie er gerade ist, samt Änderungen, die noch nicht committet sind. Einen eigenen Worktree je Lauf wählt man nach dem Anlegen im Formular zum Bearbeiten. Angeboten wird er nur, wenn der Ordner ein Git-Repository ist.
Die Anweisung jeder Aufgabe liegt als SKILL.md unter
~/.claude/scheduled-tasks/<name>/. Zeitplan, Ordner und Modell ändert man im
Formular. Eine laufende Aufgabe kann ihren eigenen
Zeitplan über ein Werkzeug namens update_scheduled_task umstellen, etwa
früher prüfen, sobald ein Release-Branch auftaucht.
Routines einrichten
Eine Routine läuft selbstständig. Der Prompt muss deshalb für sich allein
stehen und sagen, was zu tun ist und woran man Erfolg erkennt
(Doku zu Routines (externe Seite, code.claude.com)).
Jedes gewählte Repository wird bei jedem Lauf frisch geklont. Änderungen
landen auf Branches mit dem Präfix claude/, sofern der Prompt keinen anderen
Branch nennt. Was die Sitzung im Netz
erreicht, legt die Cloud-Umgebung fest. Die Vorgabe erlaubt nur eine Liste
üblicher Paketquellen und Entwicklerdienste.
Beim Anlegen sind alle verbundenen Connectors ausgewählt.
Claude darf während des Laufs jeden eingebundenen Connector benutzen, auch
schreibend.
Ob ein Lauf vorher nachfragt, regelt der Auto-Modus, in dem er startet.
Was die Routine nicht braucht, nimmt man deshalb heraus. Ein MCP-Server, den
man lokal mit claude mcp add eingerichtet hat, liegt auf dem eigenen Rechner.
Für eine Routine richtet man ihn als Connector im Konto bei claude.ai ein, bei
einer Routine mit nur einem Repository auch in einer eingecheckten
.mcp.json. Läuft die Routine als Threads eines Projects, bleibt nur der Weg
über den Connector.
In einem Project kann ein Lauf auch einen Thread fortsetzen. Er behält dann den Rechtemodus, in dem der Thread gerade steht. Ein Artifact veröffentlicht ein Lauf im Auto-Modus ohne Rückfrage, sobald der Klassifikator es zulässt. Ein neues Artifact sieht zunächst nur man selbst.
Drei Auslöser lassen sich kombinieren:
- Zeitplan: stündlich, täglich, werktags, wöchentlich oder einmal zu einem
festen Zeitpunkt. Einen eigenen Cron-Ausdruck setzt
/schedule updateim Terminal. Der kürzeste Abstand ist eine Stunde. Ein Lauf genau zur vollen Stunde kann einige Minuten später starten, 9:07 ist pünktlicher als 9:00. - API: Jede Routine bekommt eine eigene Adresse, an die man mit einem Token einen POST schickt. Die Antwort enthält die Adresse der neuen Sitzung. Mitgeschickter Text kommt als nicht vertrauenswürdige Angabe an. Der gespeicherte Prompt muss ausdrücklich sagen, dass Claude ihn auswerten soll. Die Schnittstelle läuft unter einem Beta-Header, Form und Grenzen können sich noch ändern.
- GitHub: ein Pull Request oder ein Release, mit Filtern nach Autor, Branch, Label oder Entwurfsstatus. Dafür muss die GitHub-App von Claude im Repository installiert sein. Jedes Ereignis startet eine eigene Sitzung.
Eine Routine gehört dem eigenen Konto bei claude.ai. Kollegen sehen sie nicht, und ihre Läufe zählen auf das eigene Kontingent. Ist es aufgebraucht, laufen Routines nur weiter, wenn zusätzliches Guthaben eingeschaltet ist. Sonst werden Läufe abgelehnt, bis das Fenster zurückgesetzt ist. Unabhängig davon gilt für jede Art des Starts eine Obergrenze je Stunde.
Fehlt die Verbindung zu GitHub, lässt eine Routine ihre Läufe bis zu 72 Stunden lang aus. Steht die Verbindung in dieser Zeit wieder, macht sie von selbst weiter, sonst schaltet sie sich ab. In Team und Enterprise kann ein Owner Routines für alle abschalten.
/schedule im Terminal braucht eine Anmeldung mit einem Abo von claude.ai.
Mit einem API-Schlüssel, über Amazon Bedrock oder in einer Cloud-Sitzung gibt
es den Befehl nicht. Über die Webseite lassen sich Routines trotzdem anlegen,
solange die Organisation sie erlaubt. /schedule list zeigt alle Routines,
/schedule run startet eine sofort. Ab Version 2.1.227 beantwortet
/schedule auch eine Frage wie „warum hat meine nächtliche Prüfung nichts
getan?“: Claude liest dann die letzten Läufe und erklärt sie.
Remote Control im Alltag
Claude Code startet Remote Control auf drei Wegen. claude remote-control
ist der Servermodus: Der Prozess wartet im Terminal auf Verbindungen und kann
mehrere Sitzungen bedienen, in der Voreinstellung bis zu 32. Mit
--spawn worktree bekommt jede davon einen eigenen Worktree. claude --remote-control startet eine gewöhnliche Sitzung, die man zusätzlich aus der
Ferne erreicht.
/remote-control verbindet eine laufende Sitzung samt ihrem
bisherigen Verlauf.
In der Desktop-App und in VS Code gibt es denselben Befehl. Ein QR-Code im
Terminal öffnet die Sitzung direkt in der Claude-App.
Wer jede Sitzung verbinden will, schaltet in /config die Verbindung für alle
Sitzungen ein, als Einstellung remoteControlAtStartup. Eine Datei im
Repository kann die Verbindung nur abschalten. So schaltet ein eingecheckter
Schalter Remote Control nicht für alle ein, die das Repository öffnen.
Die Verbindung läuft über das eigene Konto, niemand sonst bekommt Zugriff.
Was das Telefon zeigt, ist das Gespräch im Terminal. Dazu gehören Subagents und Workflows im Hintergrund. Hält man einen davon auf dem Telefon an, endet er auch auf dem Rechner.
Den Effort-Regler auf dem Telefon setzt Claude Code seit Version 2.1.234 um,
eine Modellwahl vom Telefon seit 2.1.238. Die Ansicht der Änderungen zeigt den Diff des
Branches. Befehle, die nur im Terminal laufen,
etwa /plugin oder /resume, gehen vom Telefon aus nicht. Rückfragen nach
einer Erlaubnis bleiben offen, bis jemand antwortet.
Seit der Woche vom 17. bis 21.08.2026 erscheint jeder Rechner, auf dem
claude remote-control läuft, als Karte oben im Reiter Code der Claude-App.
Ein Tipp darauf startet dort eine neue Sitzung in einem gewählten Ordner
(Wochenbericht (externe Seite, code.claude.com)).
Bricht das Netz weg, verhält sich eine gewöhnliche Sitzung geduldig: Sie
arbeitet lokal weiter und verbindet sich wieder, sobald das Netz zurück
ist.
Der Servermodus gibt nach etwa zehn Minuten auf und beendet sich. Nach einem
Halt mit Ctrl+C holt claude remote-control im selben
Ordner die Sitzungen zurück, etwa vier Stunden lang.
Wer Claude Code auf einem entfernten Rechner über SSH startet, legt die
Sitzung in tmux oder screen, damit sie das Trennen der Verbindung übersteht.
Zur Sicherheit nennt die Doku drei Punkte. Der Rechner baut nur Verbindungen nach außen auf und öffnet keinen Port. Solange Remote Control verbunden ist, liegt der Verlauf der Sitzung auf Servern von Anthropic, samt Nachrichten, Antworten und Werkzeugaufrufen. Organisationen mit Zero Data Retention oder der HIPAA-Konfiguration können Remote Control gar nicht einschalten. Wer das Telefon zusätzlich absichern will, verlangt vertrauenswürdige Geräte: Jedes Gerät wird einmal registriert, und die letzte Anmeldung darf höchstens 18 Stunden zurückliegen. Ist sie älter, genügt eine Bestätigung mit Face ID, Touch ID, Windows Hello oder einem Passkey. Diese Funktion heißt Trusted Devices und ist eine Beta. In Team und Enterprise schaltet ein Owner sie für die Organisation ein, in Pro und Max jeder selbst.
Nachrichten aufs Telefon
Push-Nachrichten setzen Remote Control voraus und die Claude-App mit
demselben Konto. In /config stehen zwei Schalter. Der eine erlaubt
Nachrichten, wann immer Claude es für richtig hält, der andere Nachrichten zu
Rückfragen und offenen Fragen. Mehr lässt sich nicht einstellen.
Eine Nachricht lässt sich auch im Prompt bestellen, etwa „sag Bescheid, wenn
die Tests durch sind“.
Solange man im verbundenen Terminal tippt oder es im Vordergrund hat, schickt
Claude Code keine Nachricht.
Seit Version 2.1.181 vom 17.06.2026 lässt sich das auf jede Zeit am Rechner
ausdehnen. Die Variable CLAUDE_CLIENT_PRESENCE_FILE nennt eine Datei, und
solange sie existiert, bleibt das Telefon still
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Die Doku schlägt vor, die Datei beim Entsperren des Bildschirms anzulegen und
beim Sperren zu löschen.
Endet das Kontingent mitten in einem langen Lauf, wartet die Sitzung seit
Version 2.1.234 vom 17.08.2026 und macht nach dem Zurücksetzen der Grenze von
selbst weiter. Abschalten lässt sich das in /config.
Das gilt in einer interaktiven Sitzung mit einem Abo von claude.ai, und die
Sitzung muss dafür offen bleiben
(Doku zum interaktiven Modus (externe Seite, code.claude.com)).
Ein Ziel mit /goal setzt dann ebenfalls wieder ein. Wie Projects mit dieser
Grenze umgehen, steht in Kapitel 22.
Ein langer Lauf hat drei Teile. Ein Auslöser setzt die Arbeit wieder in Gang, ein Ort führt sie aus, und über einen Kanal sieht ein Mensch zu. Diese Ebene ordnet die Funktionen nach diesen drei Teilen, zeigt, was nach einem Absturz oder Neustart davon übrig ist, und stellt Claude Code neben Codex.
Wie die Funktionen dazukamen
Die Tabelle zeigt, wann die Bausteine dieses Kapitels erschienen. Versionen mit Datum stammen aus der Versionsliste (externe Seite, code.claude.com), die Kalenderwochen aus den Wochenberichten zu KW 15 (externe Seite, code.claude.com), KW 16 (externe Seite, code.claude.com) und KW 34 (externe Seite, code.claude.com).
| Datum und Fassung | Was dazukam |
|---|---|
| 20.10.2025, 2.0.24 | Claude Code im Web, Teleport ins Terminal |
| 18.11.2025, 2.0.45 | eine Nachricht mit & am Anfang geht als Aufgabe ins Web |
| 24.02.2026, 2.1.51 | claude remote-control in den nach außen ausgelieferten Builds |
| 25.02.2026, 2.1.58 | Remote Control für mehr Nutzer |
| 07.03.2026, 2.1.71 | /loop und Werkzeuge für Cron in der Sitzung |
| 18.03.2026, 2.1.79 | /remote-control in VS Code |
| 19.03.2026, 2.1.80 | --channels als Research Preview |
| 06. bis 10.04.2026, KW 15 | /loop ohne Takt wählt die Pausen selbst |
| 09.04.2026, 2.1.98 | Werkzeug Monitor |
| 13.04.2026, 2.1.105 | Plugins bringen eigene Beobachter mit, /proactive als zweiter Name für /loop |
| 15.04.2026, 2.1.110 | Nachrichten aufs Telefon, Fortsetzen holt geplante Aufgaben zurück |
| 13. bis 17.04.2026, KW 16 | Routines |
| 11.05.2026, 2.1.139 | /goal |
| 17.06.2026, 2.1.181 | CLAUDE_CLIENT_PRESENCE_FILE hält das Telefon still |
| 17.08.2026, 2.1.234 | /goal fragt nach wartender Hintergrundarbeit, Sitzung läuft nach dem Zurücksetzen der Nutzungsgrenze weiter |
| 17. bis 21.08.2026, KW 34 | Remote Control verlässt die Research Preview, Rechner erscheinen als Karten in der App |
| 21.08.2026, 2.1.239 | auch die Auswahlliste von --resume stellt ein offenes Ziel wieder her |
| 25.08.2026, 2.1.243 | /usage zeigt den Verbrauch je Loop |
| 27.08.2026, 2.1.248 | der selbst getaktete Loop auch über Amazon Bedrock, Google Cloud und Microsoft Foundry |
| 11.09.2026, 2.1.269 | /goal wiederholt nach Fehlern oder pausiert mit Grund |
Zwei Wendepunkte stehen darin. Mit Routines im April 2026 bekam
wiederkehrende Arbeit einen Ort in der Cloud, der weder offene
Sitzung noch eingeschalteten Rechner braucht. Mit /goal im Mai genügte ein
Befehl, damit ein zweites Modell entscheidet, wann die Arbeit fertig ist. Über
einen Stop-Hook mit Prompt in den Einstellungen ging das schon seit Version
2.0.30 vom 30.10.2025.
Vor Version 2.1.234 hatte /goal eine Lücke: Ein Ziel, das auf
Hintergrundarbeit wartete, wartete unbegrenzt, bis jemand zurückkam. Seither
fragt Claude Code nach 30 Minuten nach.
Ob das Zeichen & aus Version 2.0.45 noch wirkt, sagt die Doku nicht. Auch
die Übersicht der Befehle und die Seite zur Bedienung im Terminal führen es
nicht.
Takt, Ereignis, Ziel und Stop-Hook
Die Doku zu /goal (externe Seite, code.claude.com) vergleicht drei Wege, eine Sitzung zwischen zwei Eingaben am Laufen zu halten, danach, was die nächste Antwort auslöst und wann Schluss ist:
/goal: Die nächste Antwort beginnt, wenn die vorige fertig ist oder in einer interaktiven Sitzung eine Nachfrage oder Wiederholung fällig wird. Schluss ist, wenn ein Modell die Bedingung erfüllt sieht oder für unmöglich hält. Schluss ist außerdem, wenn eine Antwort an einem Fehler scheitert, den man selbst beheben muss, oder wenn man/goal cleareingibt./loop: Die nächste Antwort beginnt, wenn ein Zeitabstand vergangen ist. Schluss ist, wenn man ihn beendet oder Claude die Arbeit für erledigt hält.- Stop-Hook: Die nächste Antwort beginnt, wenn die vorige fertig ist. Schluss ist, wenn das eigene Skript oder der eigene Prompt es entscheidet.
/goal und ein Stop-Hook greifen beide nach jeder Antwort.
Der Unterschied liegt in der Reichweite. /goal gilt für eine Sitzung, der
Hook steht in den Einstellungen und gilt in jeder Sitzung in deren Bereich.
Der Hook kann außerdem ein Skript fahren, dessen Urteil nicht von einem
Modell abhängt. Wie das aussieht, steht in Kapitel 18.
Auto-Modus und /goal ergänzen einander. Der Auto-Modus nimmt die Rückfragen
vor einzelnen Werkzeugen weg, /goal die Rückfrage vor der nächsten Antwort.
Über das Ende entscheidet bei /goal ein frisches Modell, das an der Arbeit
selbst unbeteiligt ist. Darauf baut Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 07 auf.
Für Ereignisse von außen nennt die Doku zu Channels (externe Seite, code.claude.com) vier Nachbarn:
- Eine Cloud-Sitzung arbeitet in einer frischen Umgebung.
- Claude in Slack startet eine Cloud-Sitzung aus einem Chat.
- Einen gewöhnlichen MCP-Server fragt Claude während der Arbeit ab.
- Remote Control steuert die eigene Sitzung aus der Ferne.
Ein Channel schließt die Lücke dazwischen: Er bringt ein Ereignis in die Sitzung, die
schon läuft und die Dateien offen hat.
Für Ereignisse auf dem eigenen Rechner reicht oft Monitor. Seit Version
2.1.105 vom 13.04.2026 kann auch ein Plugin solche Beobachter mitbringen, die
beim Start der Sitzung oder beim Aufruf eines Skills anlaufen.
Was nach einem Neustart übrig bleibt
Ein langer Lauf übersteht selten jede Unterbrechung. Was zurückkommt, hängt am Mechanismus:
- Aufgaben aus
CronCreate: Beim Fortsetzen kommen sie zurück, außer abgelaufenen wiederkehrenden und einmaligen, deren Zeit vorbei ist. Ein selbst getakteter Loop kommt nicht zurück, und Befehle oder Beobachtungen im Hintergrund auch nie. - Ein offenes Ziel: kommt auf jedem Weg des Fortsetzens zurück, mit zurückgesetzten Zählern. Seit Version 2.1.274 vom 17.09.2026 auch nach einem Verdichten des Verlaufs.
- Eine Cloud-Sitzung: hält nach einer Weile ohne Aktivität an, und ihre virtuelle Maschine wird abgebaut. Beim Öffnen entsteht eine neue. Der Verlauf ist wieder da. Subagents, Befehle im Hintergrund und der nächste Weckruf eines selbst getakteten Loops sind verloren. Geht ein Weckruf bei einem Neustart des Containers verloren, bleibt die Sitzung liegen, ohne dass Claude davon erfährt. Version 2.1.290 hatte das behoben, 2.1.293 vom 07.10.2026 nahm die Korrektur zurück.
- Der Servermodus von Remote Control: holt seine Sitzungen nach einem Halt etwa vier Stunden lang zurück. Stürzt eine einzelne Sitzung ab, genügt seit Version 2.1.238 eine Nachricht vom Telefon, und der Server bedient sie wieder (Doku zu Remote Control (externe Seite, code.claude.com)).
- Eine geplante Aufgabe der Desktop-App: holt nach dem Aufwachen genau einen versäumten Lauf nach.
- Eine Routine: fängt mit jedem Lauf in einer frischen Sitzung an. Fehlt die Verbindung zu GitHub, setzt sie bis zu 72 Stunden aus.
Die Versionsliste der letzten Wochen zeigt, wie viel Arbeit in diesen
Übergängen steckt. Allein Version 2.1.290 vom 05.10.2026 behebt mehrere
solche Fälle. Geplante Aufgaben kamen vorher nach einem Verdichten beim
Fortsetzen still nicht zurück. Die Korrektur greift erst für Verdichtungen ab
dieser Version.
Im Vordergrund gesetzte Aufgaben feuerten nach einer Übergabe in den
Hintergrund nie.
Wer einen langen Lauf auf eine ältere Version baut, prüft deshalb nach einer
Unterbrechung, ob sein Loop noch steht. /usage zeigt seit Version 2.1.243
je Loop, wie oft er lief und was er verbraucht hat.
Eingaben von außen sind Daten
Je länger ein Lauf ohne Mensch arbeitet, desto mehr Eingaben kommen von außen: ein Webhook, eine Chat-Nachricht, ein Ereignis auf GitHub. Claude Code behandelt sie an mehreren Stellen ausdrücklich als Daten.
Der Text, den ein Aufruf an eine Routine mitschickt, kommt in einem eigenen Block an, der ihn als nicht vertrauenswürdig kennzeichnet. Wer das Token erbeutet, kann also Text schicken. Als Anweisung wirkt er nur, wenn der gespeicherte Prompt das vorsieht.
Umgekehrt gilt der gespeicherte Prompt als Auftrag der Sitzung. Eine Aktion während des Laufs kann er nicht freigeben. Bis Version 2.1.214 vom 18.07.2026 lehnte Claude den gespeicherten Prompt manchmal als nicht vertrauenswürdige Eingabe ab (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Seit Version 2.1.183 vom 19.06.2026 zählen auch geplante Aufgaben und Webhooks in der Sitzung als Meldung einer Aufgabe statt als Eingabe über die Tastatur. Eine wartende Aktion können sie deshalb nicht mehr freigeben.
Bei Channels liegt die Grenze bei der Liste erlaubter Absender. Jeder Channel führt eine solche Liste, und Nachrichten anderer Absender verwirft er still. Leitet ein Channel Rückfragen weiter, darf jeder Absender auf dieser Liste Werkzeugaufrufe in der Sitzung freigeben.
Damit ein Server Nachrichten schickt, muss er beim Start mit --channels
genannt sein, auch wenn er schon in .mcp.json steht. In Team und Enterprise
sind Channels gesperrt, bis ein Owner sie freischaltet (Einstellung
channelsEnabled). Admins können die erlaubten Plugins mit
allowedChannelPlugins festlegen. Pro und Max ohne Organisation
überspringen diese Prüfung.
Für unbeaufsichtigte Läufe nennt die Doku zu Channels den Schalter
--dangerously-skip-permissions. Sie schränkt sofort ein: nur in Umgebungen,
denen man vertraut.
Wer eine Sitzung so öffnet und sie zugleich für Nachrichten von außen
erreichbar macht, gibt jedem Absender auf der Liste einen Agenten in die Hand,
der kaum noch nachfragt. Welche Rechte ein Agent haben sollte, behandelt
Kapitel 16.
Was Codex anders löst
Auch Codex von OpenAI kennt ein Ziel als Befehl. Im Codex CLI startet /goal
einen Zielmodus (Doku zu langen Läufen (externe Seite, learn.chatgpt.com)).
In der Desktop-App von ChatGPT steht das Ziel in einer Fortschrittszeile, die
es anhalten, fortsetzen, bearbeiten oder löschen lässt.
Die Doku von Claude Code beschreibt für /goal drei Handgriffe: setzen,
abfragen, löschen.
Einen Handgriff, der ein Ziel von Hand anhält und später unverändert
fortsetzt, nennt sie nicht. Anhalten lässt Claude Code ein Ziel dort selbst:
nach Fehlern, an einer Grenze der Nutzung oder wenn Claude mehrmals
hintereinander ohne Werkzeug antwortet. Eine geänderte Bedingung setzt ein neues Ziel, das
das alte ersetzt.
Für lokale Arbeit rät OpenAI zu einem Schalter, der den Mac während eines Laufs wach hält. Die Desktop-App von Claude hat mit „Keep computer awake“ einen ähnlichen Schalter gegen den Schlaf im Leerlauf. Einen zugeklappten Deckel hält er laut Doku nicht auf. In der Cloud bekommt bei Codex jede Aufgabe einen eigenen Arbeitsbereich, der auch bei schlafendem Rechner weiterarbeitet (Doku zu Codex Cloud (externe Seite, learn.chatgpt.com)). Wie Codex und Claude Code sich sonst unterscheiden, steht in Kapitel 01.
Offen sind drei Punkte. Routines und Channels sind Research Previews, ihre Grenzen und Schnittstellen können sich noch ändern. Selbst betriebene Runner, auf denen Cloud-Sitzungen und Routines im eigenen Netz laufen, beschreibt Kapitel 29. Und Dispatch, das Aufgaben vom Telefon an die Desktop-App schickt, beschreibt Kapitel 30.
Quellen
16 Einträgealle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Run prompts on a schedule (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu /loop und den Werkzeugen für Zeitpläne innerhalb einer Sitzung. Ein Prompt läuft damit wiederholt, fragt einen Zustand ab oder erinnert einmalig an etwas.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Schedule recurring tasks in Claude Code Desktop (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu wiederkehrenden Aufgaben in der Desktop-App. Als Beispiele nennt sie tägliche Code-Reviews, Prüfungen von Abhängigkeiten und morgendliche Zusammenfassungen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Automate work with scheduled tasks (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu Routines, als Research Preview. Eine Routine läuft auf der Cloud-Infrastruktur von Anthropic oder in einer selbst betriebenen Umgebung der Organisation, ausgelöst nach Zeitplan, über einen API-Aufruf oder durch ein Ereignis auf GitHub.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Keep Claude working toward a goal (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zur Zielbedingung, der zweiten der vier Härtestufen. Daran hängt ein Ratschlag zur Formulierung: Der Bewerter urteilt allein über das, was in der Unterhaltung steht, ohne selbst Befehle auszuführen oder Dateien zu lesen. Als Beispiel für eine Nebenbedingung nennt die Seite ausgerechnet den Fall, um den es beim testgetriebenen Arbeiten geht, nämlich dass keine weitere Testdatei angefasst wird.
Dokumentationerreichbar
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu Remote Control. Eine Sitzung läuft weiter auf dem eigenen Rechner, gesteuert wird sie vom Telefon, vom Tablet oder aus einem Browser über claude.ai/code und die Claude-App.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Push events into a running session with channels (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu Channels. Ein MCP-Server schickt Nachrichten, Warnungen und Webhooks in eine laufende Sitzung, etwa Ergebnisse aus der CI, damit Claude darauf reagiert, während niemand zusieht.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code on mobile (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation zu Claude Code in der Claude-App für iOS und Android. Vom Telefon aus lassen sich Aufgaben starten, beobachten und steuern.
Dokumentationerreichbar
Use Claude Code in the cloud (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation der Cloud-Sitzungen von Claude Code: Eine Sitzung läuft auf Infrastruktur von Anthropic oder auf einer selbst betriebenen Umgebung weiter, auch wenn der Rechner zugeklappt ist, und lässt sich aus Browser, Desktop-App oder Terminal starten. Verfügbar in den Tarifen Pro, Max und Team sowie für Enterprise mit bestimmten Plätzen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 15 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 06. bis 10.04.2026, Fassungen 2.1.92 bis 2.1.101. Neu sind Ultraplan, das den Planmodus in eine Cloud-Sitzung verlegt, das Monitor-Werkzeug für Hintergrundbeobachter, ein /loop mit selbst gewähltem Takt, /team-onboarding und /autofix-pr aus dem Terminal.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 16 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 13. bis 17.04.2026, Fassungen 2.1.105 bis 2.1.113. Claude Opus 4.7 kommt mit der neuen Effort-Stufe xhigh, dazu Routinen in der Cloud mit Auslösern nach Zeitplan, GitHub-Ereignis oder API-Aufruf, Push-Mitteilungen aufs Telefon, eine Aufschlüsselung in /usage und native Programmdateien anstelle des gebündelten JavaScript.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 34 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 17. bis 21.08.2026, Fassungen 2.1.234 bis 2.1.239. Neu sind der Skill /design als Forschungsvorschau, der bearbeitbare Entwürfe für Oberflächen auf Artifacts-Basis erzeugt, der eingebaute Ausgabestil Concise und das Starten einer Sitzung auf dem eigenen Rechner vom Telefon aus.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Tools reference (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den eingebauten Werkzeugen von Claude Code: eine Tabelle aller Werkzeuge mit der Angabe, ob sie vor dem Einsatz fragen, das Regelformat für Berechtigungen und Hooks und je Werkzeug sein Verhalten, darunter Zeit- und Ausgabegrenzen der Shell, die Prüfungen vor einer Änderung, die Grenzen beim Lesen und die Arbeitsweise von Websuche und Webabruf.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Interactive mode (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerreferenz zu Tastenkürzeln, Eingabemodi und interaktiven Funktionen einer Sitzung in Claude Code, darunter Vim-Modus, Befehlsverlauf, Bash-Befehle im Hintergrund, Nachrichten in der Warteschlange, /diff, Nebenfragen mit /btw und die Aufgabenliste.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Long-running work (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Dokumentation zu langen Läufen in ChatGPT und Codex. Mit /goal startet man in der Desktop-App, im Codex CLI und in der IDE-Erweiterung einen Zielmodus, dessen Text zugleich erster Auftrag und Abschlusskriterium ist. In der Desktop-App lässt sich das Ziel über eine Fortschrittszeile anhalten, fortsetzen und bearbeiten.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Codex cloud (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Dokumentation zu Codex Cloud: Aufgaben laufen in einer Cloud-Umgebung mit eigenem Arbeitsbereich je Aufgabe weiter, auch wenn der eigene Rechner schläft. Gestartet wird aus ChatGPT im Web, mobil, in der Desktop-App oder aus der Kommandozeile.