Claude Code kann eine Aufgabe zuerst lesen und einen Plan vorlegen, bevor es eine Datei ändert. Den Plan liest man, ändert ihn oder schickt ihn zurück, und erst nach der Freigabe beginnt die Arbeit am Code. Dieses Kapitel zeigt, welche Funktionen diese Arbeitsweise stützen und woran man erkennt, ob sich ein Plan für eine Aufgabe lohnt.
Wie viel Vorgabe ein Agent überhaupt braucht und ab wann mehr davon schadet, messen zwei Versuche in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 10. Wann eine Spezifikation oder ein Architecture Decision Record hilft, behandelt der Beitrag ADR und Spezifikation. Hier geht es um den Plan innerhalb einer Sitzung.
Was der Plan-Modus tut
Der Plan-Modus ist einer der Rechtemodi von Claude Code. Laut Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com) soll Claude darin recherchieren und Änderungen vorschlagen, ohne sie vorzunehmen.
Claude liest Dateien, führt zur Erkundung Shell-Befehle aus und schreibt einen Plan. Den Quelltext bearbeitet es in dieser Zeit nicht. Änderungen bleiben gesperrt, bis man den Plan freigibt.
Eine Ausnahme nennt dieselbe Doku: interaktive Sitzungen im Terminal, in
denen der Modus bypassPermissions freigeschaltet ist. Dort bleibt vom
Plan-Modus eine Anweisung an das Modell, und eine Änderung, die Claude beim
Planen versucht, läuft ohne Rückfrage durch. Nachfragen kommen dort nur noch
bei ausdrücklichen Rückfrageregeln und beim Löschen eines Pfads, den Claude Code
als kritisch erkennt.
Den Fall beschreibt
Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 10 im Abschnitt über die Grenze des Plan-Modus.
Eingeschaltet wird der Modus im Terminal mit Shift+Tab,
wie in Kapitel 03 beschrieben, oder für einen einzelnen Auftrag mit
/plan vor dem Prompt. Claude kann auch selbst hineinwechseln, wenn es vor
einer Änderung einen Weg entwerfen will. Für diesen Wechsel fragt Claude Code
nicht nach. Das Werkzeug, mit dem Claude den Plan vorlegt und den Modus
verlässt, braucht dagegen eine Zustimmung
(Werkzeugreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
Die Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) erwähnt den Plan-Modus zum ersten Mal bei Version 1.0.33 vom 24.06.2025, und zwar gleich als Verbesserung. Eingeführt wurde er also früher. Wie er seither gewachsen ist, zeigt die dritte Ebene.
Erkunden, planen, umsetzen
Die Empfehlungen von Anthropic (externe Seite, code.claude.com) machen aus dem Modus eine Arbeitsweise. Ihr Grundsatz lautet, Recherche und Planung von der Umsetzung zu trennen, damit Claude nicht das falsche Problem löst. Springt Claude sofort in den Code, kann dabei Code entstehen, der ein anderes Problem löst als das gemeinte.
Der empfohlene Ablauf hat vier Schritte:
- Erkunden im Plan-Modus: Claude liest Dateien und beantwortet Fragen, ohne etwas zu ändern.
- Planen, ebenfalls im Plan-Modus: Man bittet um einen ausführlichen Plan für die Umsetzung, etwa mit der Frage, welche Dateien sich ändern müssen.
- Umsetzen nach der Freigabe: Claude schreibt den Code und hält ihn dabei gegen den eigenen Plan.
- Committen: Claude committet mit einer beschreibenden Nachricht und öffnet einen Pull Request, wie in Kapitel 26 beschrieben.
Die Sammlung alltäglicher Abläufe (externe Seite, code.claude.com) fasst den Zweck in einem Satz: Den Plan-Modus nimmt man für Änderungen, die man ansehen will, bevor sie auf der Platte landen.
Wann ein Plan sich lohnt
Die Empfehlungen nennen drei Lagen, in denen ein Plan am meisten bringt. Man weiß nicht genau, wie die Aufgabe zu lösen ist. Die Änderung betrifft mehrere Dateien. Oder der Code, der sich ändern soll, ist einem fremd.
Die Kostenseite (externe Seite, code.claude.com) empfiehlt den Plan-Modus für komplexe Aufgaben und begründet das mit der Arbeit, die er erspart. Claude erkundet den Code und schlägt einen Weg zur Freigabe vor, bevor eine falsche Anfangsrichtung teure Nacharbeit nach sich zieht.
Der Plan hilft auch nach der Umsetzung. Wer den Diff gegen ihn prüfen lassen will, schreibt den Prüfauftrag selbst und nennt den Plan darin. Wie das geht, steht in Kapitel 25.
eigene Darstellung nach den Empfehlungen, der Kostenseite und der Einstellungsreferenz von Anthropic zu Claude Code, Stand 12.10.2026
Wann er Aufwand ohne Ertrag ist
Dieselben Empfehlungen nennen den Aufwand ausdrücklich: Der Plan-Modus ist nützlich und bringt zusätzlichen Aufwand mit sich. Ist der Umfang klar und die Korrektur klein, soll man Claude direkt arbeiten lassen. Als Beispiele nennt die Doku einen Tippfehler, eine zusätzliche Zeile im Log und eine umbenannte Variable. Die Faustregel dazu lautet: Wer den Diff in einem Satz beschreiben kann, überspringt den Plan. Wie Kiro und Spec Kit dieselbe Grenze ziehen, zeigt der Beitrag ADR und Spezifikation.
Ein zweiter Fall ist die Erkundung. Manchmal soll Claude eine Aufgabe ohne Plan angehen, weil sie offen ist und man erst sehen will, wohin sie führt. Dafür gibt es die Checkpoints. Statt jeden Schritt vorab zu planen, kann man Claude etwas Riskantes versuchen lassen und bei einem Fehlschlag zurückspulen. Wie das Zurückspulen funktioniert, steht in Kapitel 03.
Worin der Aufwand besteht, führen die Empfehlungen nicht aus. Einen Teil nennt die Einstellungsreferenz (externe Seite, code.claude.com): Planen kann viel Kontext verbrauchen. Deshalb lässt sich bei der Freigabe der Verlauf leeren, sodass Claude allein mit dem Plan weiterarbeitet. Wie man diese Antwort einschaltet, steht auf der zweiten Ebene.
Den Plan lesen und freigeben
Ist der Plan fertig, legt Claude ihn vor und fragt, wie es weitergeht. Zur Wahl stehen drei Antworten (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)):
- Freigeben und im Auto-Modus weiterarbeiten. Ist der Auto-Modus für die Sitzung nicht verfügbar, nimmt Claude Code an dieser Stelle Änderungen an Dateien ohne Rückfrage an.
- Freigeben und jede Änderung einzeln bestätigen.
- Weiterplanen. Claude bleibt im Plan-Modus, und man sagt, was sich ändern soll.
Mit der Freigabe verlässt die Sitzung den Plan-Modus und wechselt in den Rechtemodus der gewählten Antwort. Die Freigabe ist damit zugleich die Wahl, wie viel Claude danach ohne Rückfrage tun darf. Was jeder Rechtemodus erlaubt, steht in Kapitel 16.
Vor der Freigabe lässt sich der Plan selbst bearbeiten. Ctrl+G öffnet ihn im voreingestellten Texteditor. Wer gar keinen Plan freigeben will, verlässt den Modus mit einem weiteren Shift+Tab.
Vor dem Plan das Interview
Für eine größere Funktion empfiehlt Anthropic einen Schritt vor dem Plan: Claude befragt einen zuerst. Wie die Befragung abläuft, zeigt Kapitel 24. Dort steht auch, wie daraus eine Spezifikation für eine frische Sitzung wird und wie Claude sich an ihr misst.
Die Empfehlungen sagen dazu, wohin die Mühe gehört: Zeit für eine genaue Spezifikation zahlt sich stärker aus als Zeit, in der man der Umsetzung zusieht.
Die erste Ebene hat den Plan-Modus und die Frage vorgestellt, wann sich ein Plan lohnt. Hier geht es um die Bedienung. Wie kommt man in den Modus, auf jeder Oberfläche? Was darf Claude beim Planen in der Shell ausführen? Wo liegt der Plan, und was geschieht mit ihm bei der Freigabe?
Einschalten im Terminal
Vier Wege führen im Terminal in den Plan-Modus (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)):
- Shift+Tab schaltet reihum durch die Modi. Der
Plan-Modus folgt auf den manuellen Modus und
acceptEdits, die Statuszeile zeigt dannplan mode on. Die Reihenfolge erklärt Kapitel 03. /planvor einem Prompt gilt für diesen einen Auftrag. Seit Version 2.1.72 vom 10.03.2026 nimmt der Befehl eine Beschreibung mit, etwa/plan fix the auth bug, und beginnt sofort mit dem Planen (Befehlsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).claude --permission-mode planstartet die ganze Sitzung im Plan-Modus.permissions.defaultModeaufplanin.claude/settings.jsonmacht ihn zum Start aller Terminal-Sitzungen eines Projekts. Wo der Eintrag steht und welche Datei Vorrang hat, erklärt Kapitel 15.
Den Befehl /plan gibt es seit Version 2.1.0 vom 07.01.2026. In derselben
Fassung entfiel die Rückfrage beim Wechsel in den Plan-Modus
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
In der JetBrains-IDE läuft Claude Code im Terminal der IDE, dort gilt dasselbe.
Einschalten in VS Code, Desktop und Web
VS Code. Den Modus wählt man über die Anzeige unten im Eingabefeld. Die
Erweiterung öffnet den Plan als vollständiges Markdown-Dokument, in das man
vor dem Start Kommentare schreiben kann
(Doku zu VS Code (externe Seite, code.claude.com)).
Seit Version 2.1.280 vom 22.09.2026 versteht auch das Eingabefeld der
Erweiterung /plan. Im Plan-Modus zeigt der Befehl ohne Beschreibung den
aktuellen Plan.
Als Startmodus setzt man den Plan-Modus dort in den Einstellungen von VS Code,
mit claudeCode.initialPermissionMode. Die Projektdatei
.claude/settings.json liest die Erweiterung dafür nicht.
Desktop-App. Im Reiter Code steht ein Auswahlfeld neben dem Knopf zum Senden. Shift+Tab wechselt dort keine Modi. Die Doku zur Desktop-App (externe Seite, code.claude.com) rät, komplexe Aufgaben im Plan-Modus zu beginnen, damit Claude einen Weg entwirft, bevor es etwas ändert. Andere Modi merkt sich die App je Ordner. Der Plan-Modus gilt dort nur für die laufende Sitzung.
Web und Telefon. Cloud-Sitzungen bieten Accept edits, Plan und Auto. Auto erscheint nur, wenn die Organisation es erlaubt und das gewählte Modell es unterstützt. Eine Sitzung, die über Remote Control auf dem eigenen Rechner läuft, lässt sich von dort ebenfalls in den Plan-Modus schalten. Wo welche Oberfläche sonst anders arbeitet, zeigt Kapitel 30.
Was Claude beim Planen ausführen darf
Der Plan-Modus ist zum Lesen da. Für Shell-Befehle kommt es auf die Sitzung an, und es gilt der erste der drei Fälle, der zutrifft:
| Sitzung | Shell-Befehle beim Planen |
|---|---|
interaktiv im Terminal, bypassPermissions freigeschaltet | laufen ohne Klassifikator und bis auf wenige Ausnahmen ohne Rückfrage |
Auto-Modus verfügbar, useAutoModeDuringPlan an | der Klassifikator prüft sie, außer beim Löschen kritischer Pfade |
| alle übrigen | alles außerhalb der eingebauten Liste lesender Befehle fragt nach |
Quelle: Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com), Stand 12.10.2026. Was der Klassifikator freigibt, läuft, was er ablehnt, bleibt gesperrt. Im dritten Fall fragt Claude Code auch dann, wenn die Sandbox Befehle sonst von selbst durchlässt.
useAutoModeDuringPlan steht in der Voreinstellung auf true. Wer bei jedem
solchen Befehl gefragt werden will, setzt den Wert auf false
(Einstellungsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
Gelesen wird er aus den eigenen, den lokalen und den verwalteten
Einstellungen. Ein Repository kann ihn für niemanden abschalten.
Wie der Klassifikator urteilt, erklärt Kapitel 16.
Seit Version 2.1.218 vom 22.07.2026 urteilt der Klassifikator im Plan-Modus mit verfügbarem Auto-Modus auch über Bash-Befehle, bei denen die statische Prüfung nicht belegen kann, dass sie nur lesen. Vorher fragte Claude Code bei ihnen nach (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Ohne interaktives Terminal hält der Plan-Modus seine Sperren in jedem Fall.
Das gilt etwa im Lauf mit -p, im Agent SDK und im Chatfenster der
Erweiterung für VS Code.
Wo der Plan liegt
Claude schreibt den Plan in eine Datei, bevor es ihn vorlegt
(Hooks-Referenz (externe Seite, code.claude.com)).
In der Voreinstellung liegen diese Dateien unter ~/.claude/plans. Die
Einstellung plansDirectory legt einen anderen Ordner fest, gerechnet ab dem
Wurzelverzeichnis des Projekts
(Einstellungsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
{
"plansDirectory": "./plans"
}
Zeigt der Pfad aus dem Projekt hinaus, etwa mit ../plans, bleibt es bei
~/.claude/plans. Dasselbe gilt unter macOS, Linux und WSL für einen Pfad mit
umgekehrtem Schrägstrich, docs/plans funktioniert auf allen Systemen. Die
Einstellung gibt es seit Version 2.1.9 vom 16.01.2026
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Ein Plan im Projektordner lässt sich committen und von einer anderen Sitzung
lesen. Davon lebt der Weg in die Cloud am Ende dieser Ebene.
Die Datei schützt den Plan auch innerhalb der Sitzung. Verdichtet Claude Code
den Verlauf, weil das Kontextfenster voll wird, liest es den Plan danach neu
von der Platte ein (Doku zum Kontextfenster (externe Seite, code.claude.com)).
Was beim Verdichten sonst erhalten bleibt, zeigt Kapitel 05.
Nach /clear beginnt Claude Code seit Version 2.1.3 vom 09.01.2026 mit einer
neuen Plandatei. Ein mit /fork abgezweigtes Gespräch bekommt seit Version
2.1.71 vom 07.03.2026 eine eigene, vorher überschrieben sich beide gegenseitig.
Freigeben, ablehnen, den Verlauf leeren
Die drei Antworten auf einen fertigen Plan stellt die erste Ebene vor. Lehnt man ab, schreibt man seit Version 2.0.57 vom 03.12.2025 dazu, was sich ändern soll (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)). Gibt man frei, bekommt die Sitzung seit Version 2.1.77 vom 17.03.2026 einen Titel aus dem Plan, sofern sie noch keinen Namen hat.
Eine vierte Antwort ist in der Voreinstellung ausgeblendet. Mit
showClearContextOnPlanAccept auf true steht sie oben im Menü: Sie gibt den
Plan frei, leert den Verlauf und beginnt die Umsetzung allein aus dem Plan
(Einstellungsreferenz (externe Seite, code.claude.com)).
Ihre Beschriftung nennt den Rechtemodus, in dem es weitergeht, und wie viel
Kontext das Planen verbraucht hat. Bis Version 2.1.81 vom 20.03.2026 stand
diese Antwort von sich aus im Menü.
{
"showClearContextOnPlanAccept": true
}
Die Antwort lohnt sich, wenn das Erkunden viele Dateien in den Verlauf geholt hat, die für die Umsetzung nicht mehr gebraucht werden. Was dann noch gilt, muss im Plan stehen.
Der Plan-Subagent
Muss Claude im Plan-Modus die Codebasis verstehen, gibt es die Recherche an
einen eingebauten Subagent ab, der Plan heißt. Die
Doku zu Subagents (externe Seite, code.claude.com) beschreibt ihn als
Recherche-Agent, der Kontext sammelt, bevor Claude einen Plan vorlegt.
Er bekommt nur lesende Werkzeuge, Schreiben und Bearbeiten sind ihm
gesperrt.
Was er beim Suchen liest, bleibt in seinem eigenen Kontextfenster, und das
Hauptgespräch ändert in der Zeit nichts.
Sein Modell erbt er vom Hauptgespräch, außer man zwingt mit
CLAUDE_CODE_SUBAGENT_MODEL allen Subagents ein Modell auf. Die CLAUDE.md
lässt er weg, wie Kapitel 20 beschreibt.
Den Plan-Subagent gibt es seit Version 2.0.28 vom 27.10.2025 (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Planen und Umsetzen lassen sich auch auf zwei Modelle verteilen. Mit
opusplan plant Opus, und Sonnet setzt um. Wie das eingestellt wird, steht in
Kapitel 06.
Planen ohne Terminal
Die Freigabe eines Plans ist eine Rückfrage an einen Menschen. Im Lauf mit
-p bietet Claude Code das Werkzeug dafür nur an, wenn jemand die Rückfrage
empfangen kann, etwa ein Callback im Agent SDK
(Hooks-Referenz (externe Seite, code.claude.com)).
Ein Hook, der vor dem Werkzeug ExitPlanMode greift, bekommt den Plan als
Text und den Pfad der Plandatei.
Damit kann ein Skript den Plan lesen, bevor die Rückfrage erscheint. Wie
Hooks an Werkzeugaufrufe gehängt werden, zeigt Kapitel 18.
Wie Claude Code ohne Terminal läuft, steht in Kapitel 29.
Lokal planen, in der Cloud umsetzen
Die Doku zu Cloud-Sitzungen (externe Seite, code.claude.com) beschreibt eine Arbeitsteilung für größere Aufgaben. Den Weg stimmt man lokal im Plan-Modus ab, die Arbeit selbst gibt man in die Cloud. Den fertigen Plan legt man dafür ins Repository, committet und pusht ihn, damit die Maschine in der Cloud ihn klonen kann.
claude --permission-mode plan
# nach der Abstimmung: Plan ins Repository
# legen, committen, pushen
claude --cloud \
"Execute the migration plan in docs/migration-plan.md"
Cloud-Sitzungen gibt es in den Tarifen Pro, Max und Team und für Enterprise-Nutzer mit einem Premium-Sitz oder einem Sitz mit Chat und Claude Code. Wie eine Sitzung in der Cloud weiterläuft und wie man sie verfolgt, steht in Kapitel 28.
Der Plan-Modus ist älter als sein erster Eintrag in der Versionsliste. Seither hat Anthropic vor allem an zwei Stellen gearbeitet, an der Freigabe und an der Sperre. Diese Ebene ordnet die Schritte und zeigt die Lücken der Sperre. Danach geht es darum, wer einen Plan freigibt, um die kurze Geschichte von Ultraplan und um zwei andere Werkzeuge.
Der Plan-Modus in Versionen
Die Daten stammen aus der Versionsliste (externe Seite, code.claude.com). Für 0.2.44 gilt das Datum der Veröffentlichung bei npm, weil die Versionsliste die Fassungen jener Wochen nur gesammelt datiert. Für Ultraplan ist die Wochenübersicht für die Woche 15 (externe Seite, code.claude.com) die Quelle.
| Datum und Fassung | Schritt |
|---|---|
| 15.03.2025, 0.2.44 | Claude macht auf Bitte einen Plan, mit erweitertem Nachdenken |
| 24.06.2025, 1.0.33 | erste Erwähnung des Plan-Modus, als Verbesserung |
| 14.08.2025, 1.0.77 | Opus nur im Plan-Modus, sonst Sonnet, heute opusplan |
| 18.10.2025, 2.0.21 | Claude fragt im Plan-Modus häufiger nach |
| 27.10.2025, 2.0.28 | der Subagent Plan für die Recherche |
| 24.11.2025, 2.0.51 | genauere Pläne, gründlichere Umsetzung |
| 03.12.2025, 2.0.57 | beim Ablehnen sagen, was sich ändern soll |
| 07.01.2026, 2.1.0 | /plan, Wechsel in den Modus ohne Rückfrage |
| 16.01.2026, 2.1.9 | plansDirectory |
| 06.03.2026, 2.1.70 | VS Code zeigt den Plan als Markdown-Dokument mit Kommentaren |
| 10.03.2026, 2.1.72 | /plan mit Beschreibung |
| 17.03.2026, 2.1.77 | Sitzungstitel aus dem Plan |
| 20.03.2026, 2.1.81 | Freigabe mit leerem Verlauf nur noch auf Wunsch |
| 06. bis 10.04.2026, Woche 15 | Ultraplan als Research Preview |
| 22.07.2026, 2.1.218 | Klassifikator statt Rückfrage für Befehle, die nicht belegbar nur lesen |
| 04.08.2026, 2.1.222 | Ultraplan entfernt |
| 22.09.2026, 2.1.280 | /plan im Eingabefeld der Erweiterung für VS Code |
Vor dem ersten Eintrag zum Plan-Modus führt die Liste einen anderen Weg zum Plan. Mit Version 0.2.44 konnte man Claude bitten, mit erweitertem Nachdenken einen Plan zu machen, ausgelöst durch Wörter wie think oder ultrathink im Prompt. Eine Sperre für Änderungen beschreibt dieser Eintrag nicht. Der Plan-Modus taucht danach am 24.06.2025 zum ersten Mal auf, schon als Verbesserung. Wann er eingeführt wurde, nennt die Versionsliste nicht.
Der Schritt vom 24.11.2025 versprach zweierlei: genauere Pläne und eine gründlichere Umsetzung. Woran das gemessen wurde, steht in dem Eintrag nicht. Wie das Modell beim Planen gewählt wird, erklärt Kapitel 06, wie Claude Rückfragen stellt, Kapitel 04.
Wo die Sperre Lücken hatte
Die erste Ebene beschreibt die Sperre so, wie die Doku sie heute zusagt. Die Versionsliste zeigt, dass sie nicht in jeder Fassung so dicht war. Behoben wurden unter anderem diese vier Fehler:
- 18.02.2026, 2.1.47: Nach dem Verdichten des Verlaufs ging der Plan-Modus verloren, und das Modell wechselte vom Planen zur Umsetzung.
- 08.05.2026, 2.1.136: Gab es eine passende Erlaubnisregel für
Edit(...), sperrte der Plan-Modus Schreibzugriffe nicht. - 17.07.2026, 2.1.212: Bash-Befehle, die Dateien ändern, etwa
touchundrm, liefen im Plan-Modus ohne Rückfrage. - 05. und 06.10.2026, 2.1.290 und 2.1.292: Beim Fortsetzen einer Sitzung stellte Claude Code den Plan-Modus auf verschiedenen Wegen nicht wieder her.
Bei zwei dieser Fehler liefen Änderungen durch, während der Plan-Modus
galt. Bei den beiden anderen ging der Modus verloren, ohne dass man ihn selbst
verlassen hatte. Für Arbeit an heiklen Dateien folgt daraus zweierlei: eine
aktuelle Fassung und eine Verbotsregel. Eine solche Regel sperrt in jedem
Modus, auch in bypassPermissions
(Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)).
Wie man sie schreibt, steht in Kapitel 16.
Mit Absicht ausgesetzt sind die Sperren bis heute in interaktiven Sitzungen
im Terminal mit freigeschaltetem bypassPermissions, wie die erste Ebene und
Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 10 beschreiben.
Wer einen Plan freigibt
Ein Plan hilft dort, wo ihn jemand liest, bevor die Umsetzung beginnt. Im Terminal ist das der Mensch an der Tastatur. An zwei Stellen gibt jemand anderes frei.
Agent Teams. Die Funktion ist experimentell und in der Voreinstellung ausgeschaltet (Doku zu Agent Teams (externe Seite, code.claude.com)). Startet Claude ein Teammate, während der Lead im Plan-Modus steht, arbeitet das Teammate nur lesend, bis sein Plan fertig ist. Hat niemand den Rechtemodus des Teammates seit seinem Start geändert, genehmigt Claude Code diesen Plan, sobald die Anfrage eintrifft. Der Lead liest ihn dabei nicht. Setzt man ein laufendes In-process-Teammate in seiner Ansicht mit Shift+Tab in den Plan-Modus, prüft der Lead diesen Plan selbst. Rückfragen zu Änderungen und Befehlen des Teammates kommen danach wie gewohnt. Wie ein Team arbeitet, steht in Kapitel 22.
Lauf ohne Terminal. Mit -p bietet Claude Code die Freigabe nur an, wenn
jemand sie empfangen kann. Das kann ein Callback im Agent SDK sein oder ein
Hook vor dem Werkzeug ExitPlanMode. Ob dahinter ein Mensch entscheidet,
legt dann der eigene Code fest.
Die zweite Ebene beschreibt, was ein solcher Hook zu sehen bekommt.
Ein Fork, also ein Subagent mit dem ganzen bisherigen Gespräch, kommt aus dem Plan-Modus gar nicht heraus. Seit Version 2.1.285 vom 29.09.2026 läuft er im Rechtemodus der Sitzung und kann den Modus nicht verlassen (Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Ultraplan: Planen in der Cloud
Die Wochenübersicht für die Woche 15 (externe Seite, code.claude.com), 06. bis 10.04.2026, stellte Ultraplan als Research Preview vor. Man startete den Plan-Modus vom Terminal aus in der Cloud und sah das Ergebnis im Browser an. Claude schrieb den Plan in einer Sitzung von Claude Code im Web, und das Terminal blieb in der Zeit frei. Im Browser kommentierte man einzelne Abschnitte, bat um Überarbeitung und entschied, ob die Umsetzung in der Cloud lief oder der Plan zurück ins Terminal ging.
Gestartet wurde mit /ultraplan und einer Beschreibung, laut
Wochenübersicht genügte auch das Stichwort im Prompt. Ab Version 2.1.101 legte
der erste Lauf selbst eine Umgebung in der Cloud an. Erreichten Organisation
oder Anmeldung Claude Code im Web nicht, blendete der Plan-Modus das Angebot
aus, den Plan mit Ultraplan zu verfeinern
(Versionsliste (externe Seite, code.claude.com)).
Mit Version 2.1.222 vom 04.08.2026 nahm Anthropic Ultraplan wieder heraus.
Einen Grund nennt der Eintrag nicht. Die Arbeitsteilung, die Ultraplan bot,
geht heute in zwei Schritten von Hand. Man plant lokal im Plan-Modus, legt den
Plan ins Repository und startet die Umsetzung mit claude --cloud, wie die
zweite Ebene zeigt. Kommentare an einzelnen Stellen eines Plans erlaubt heute
die Erweiterung für VS Code (Doku zu VS Code (externe Seite, code.claude.com)).
Wie Kiro und Codex planen
Andere Agenten kennen denselben Schritt, mit anderem Zuschnitt. Kiro von AWS trennt zwei Stufen. Sein Plan-Modus führt durch eine strukturierte Erhebung der Anforderungen und eine Erkundung des Codes und liefert am Ende einen Plan für die Umsetzung (Kiro-Doku zum Plan-Modus (externe Seite, kiro.dev)). Für klar umrissene Funktionen, die formale Anforderungen und Entwurfsdokumente brauchen, verweist Kiro auf seine Feature Specs. Als Einsatzfall des Plan-Modus nennt die Doku unter anderem Änderungen über mehrere Dateien, bei denen die bestehende Architektur zählt. Laut ihrer Tabelle gibt es den Plan-Modus in Kiros IDE und im Terminal. Dort geht ein freigegebener Plan nur mit dem Harness V3 von selbst in die Umsetzung über.
Die Kriterien decken sich mit denen von Anthropic. Kiro hält die beiden Stufen als eigene Funktionen auseinander und macht die Wahl damit sichtbar. In Claude Code entsteht die ausführlichere Stufe über das Interview aus der ersten Ebene, als gewöhnliche Datei im Projekt.
Bei der Sperre ist Kiro strenger. Sein Plan-Modus kann das Projekt mit Absicht nicht verändern. Lesen, Codesuche und Websuche stehen ihm offen. Schreiben, Befehle und MCP-Werkzeuge sind laut Tabelle gesperrt. Claude Code führt beim Planen dagegen Shell-Befehle zur Erkundung aus, wie die zweite Ebene zeigt. Kiros Plan liegt im Gesprächskontext, der von Claude Code als Datei auf der Platte.
Codex von OpenAI hat im Terminal ebenfalls einen Plan-Modus. /plan schaltet ihn ein und
nimmt wie in Claude Code einen ersten Auftrag mit
(Codex-Befehlsreferenz (externe Seite, learn.chatgpt.com)).
Codex soll dann einen Plan für die Ausführung vorschlagen, bevor die Arbeit
an der Umsetzung beginnt.
Solange Codex arbeitet, steht der Befehl nicht zur Verfügung.
Ob der Plan-Modus von Codex Änderungen sperrt oder nur anweist, sagt die
Befehlsreferenz nicht.
Was die Doku über den Nutzen beziffert
Wie viel ein Plan spart, beziffert Anthropic nicht. Die Empfehlungen (externe Seite, code.claude.com) begründen ihn mit dem falschen Problem, das ohne ihn entstehen kann. Die Kostenseite (externe Seite, code.claude.com) begründet ihn mit Nacharbeit, die er vermeidet. Eine Zahl zu Fehlversuchen mit und ohne Plan nennt keine der beiden Seiten.
Eine Zahl zum Plan-Modus steht auf der Kostenseite, und sie betrifft Agent Teams. Laufen deren Teammates im Plan-Modus, braucht das Team ungefähr siebenmal so viele Token wie eine gewöhnliche Sitzung. Die Doku begründet das mit dem eigenen Kontextfenster jedes Teammates. Was die Zahl für eine einzelne Sitzung bedeutet, sagt sie nicht. Eingeordnet ist sie in Kapitel 22.
Gemessen ist die Vorgabe vor dem Code an anderer Stelle. Die beiden Versuche in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 10 zeigen, dass eine strukturierte Vorgabe schwächeren Modellen am meisten hilft und dass zu viele gleichzeitige Bedingungen die Leistung senken.
Was offen bleibt
- Die Einführung. Die Versionsliste erwähnt den Plan-Modus zuerst am 24.06.2025, schon als Verbesserung. Wann er kam, nennt sie nicht.
- Der Nutzen. Wie viele Fehlversuche ein Plan erspart und wie viel Aufwand und Kontext er kostet, beziffert die Doku nicht.
- Ultraplan. Warum Anthropic das Planen in der Cloud nach vier Monaten wieder entfernt hat, steht in keinem Eintrag.
- Codex. Ob dessen Plan-Modus Änderungen sperrt, lässt die Befehlsreferenz offen.
Quellen
18 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar
Erreichbarkeit automatisch geprüft
SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar
Anthropic, Choose a permission mode (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den sechs Rechtemodi und dazu, in welchem eine Sitzung startet. Sie hält mehrere Dinge fest, die anderswo fehlen. Eine Grenze, die im Gespräch gezogen wird, liegt nirgends als Regel: Der Klassifikator liest sie bei jeder Prüfung neu aus dem Verlauf, und mit dem Verdichten kann sie verschwinden. Eine Freigabe in die Gegenrichtung wirkt dagegen nur, wenn die Nachricht die Handlung und das Gefährliche daran konkret benennt; das bloße Nennen des Verbs hebt eine Sperre nicht auf. Beim Wechsel in den Auto-Modus setzt Claude Code die eigenen weiten Freigaberegeln außer Kraft, weil sie an der Prüfung vorbeiführen würden. Dazu die Liste der geschützten Pfade, die keine Freigaberegel öffnet, und die Schwellen, ab denen der Auto-Modus wieder zu fragen anfängt. Seit einer Ergänzung, gesehen am 23.09.2026, trennt die Seite zwei Prüfwege: In den Anfragen, die Claude Code selbst an den Klassifikator schickt, sieht dieser Nutzernachrichten, Werkzeugaufrufe außer reinen Lesevorgängen und die Projektanweisung, die Ergebnisse der Werkzeugaufrufe dagegen nicht. Seit einer weiteren Überarbeitung, gesehen am 27.09.2026, prüft der Server diesen Weg inzwischen auf jedem Tarif mit direkter API-Verbindung (ab Version 2.1.271), nicht nur auf Enterprise- und API-Konten, dazu bei Cloud-Anbietern und hinter einem eigenen LLM-Gateway (ab 2.1.278) und in einer angemeldeten Claude-Apps-Gateway-Sitzung (ab 2.1.280); was der Server dabei zu sehen bekommt, sagt die Seite weiter nicht. Neu benannt sind auch zwei Ausweichfälle: Prüft der Server eine Sitzung gar nicht, fällt Claude Code auf die eigene Klassifikator-Anfrage zurück; kommt für eine einzelne Handlung kein Urteil zurück, verweigert Claude Code sie. Eine Auskunft der Seite steht unter dem aufklappbaren Abschnitt „How the classifier evaluates actions“ und deshalb hier ohne hinterlegtes Zitat: die Reihenfolge, in der eine Handlung geprüft wird. Seit Version 2.1.283 startet eine Sitzung im Terminal und in der VS-Code-Erweiterung in der Voreinstellung im Auto-Modus, ein Lauf mit -p dagegen meist im manuellen Modus. Im Auto-Modus fragt Claude Code weiter bei eigenen ask-Regeln und vor dem Löschen eines kritischen Pfads, im Terminal mit einer Frist von zwei Minuten (Stand 09.10.2026). Als kritisch gilt dabei nur, was Claude Code als solchen Pfad erkennt (gesehen am 22.10.2026). In einer Organisation mit HIPAA-Konfiguration gilt der Auto-Start nicht: Dort beginnt eine Sitzung im Terminal und in VS Code ab Version 2.1.285 im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt (gesehen am 17.10.2026).
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Tools reference (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den eingebauten Werkzeugen von Claude Code: eine Tabelle aller Werkzeuge mit der Angabe, ob sie vor dem Einsatz fragen, das Regelformat für Berechtigungen und Hooks und je Werkzeug sein Verhalten, darunter Zeit- und Ausgabegrenzen der Shell, die Prüfungen vor einer Änderung, die Grenzen beim Lesen und die Arbeitsweise von Websuche und Webabruf.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Best practices for Claude Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Sammlung der Muster, die sich bei Anthropic intern und bei Anwendern bewährt haben. Der erste Abschnitt der Seite ist zugleich ihre stärkste Aussage: Ein Agent braucht eine Prüfung, die er selbst fahren kann, sonst ist der Mensch die Prüfschleife und jeder Fehler wartet darauf, bemerkt zu werden. Die Seite nennt vier Stufen, wie hart die Prüfung das Ende einer Antwort blockiert, vom Satz im Auftrag über eine Zielbedingung und einen Stop-Hook bis zum zweiten Modell, das den eigenen Befund zu widerlegen versucht. Sie ist außerdem die Quelle für den Unterschied zwischen einer Projektanweisung und einem Hook: Die eine ist beratend, der andere läuft.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Manage costs effectively (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu Kosten in Claude Code: Verbrauch verfolgen, Ausgabegrenzen für Teams setzen und Token sparen. In Unternehmen liegen die Kosten laut Anthropic im Mittel bei rund 13 Dollar je Entwickler und aktivem Tag und bei 150 bis 250 Dollar im Monat, für 90 Prozent der Nutzer unter 30 Dollar je aktivem Tag.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, Settings reference (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Referenz aller Einstellungen von Claude Code. Der Eintrag includeGitInstructions beschreibt den Git-Kontext, den das Werkzeug von sich aus mitgibt: eingebaute Anweisungen für Commits und Pull Requests sowie einen Schnappschuss mit Branch, Hauptzweig, Status und jüngsten Commits, gelesen beim Start eines Gesprächs. Der Schalter nimmt beides heraus, in Cloud-Sitzungen fehlt der Schnappschuss immer. Abgerufen am 09.10.2026.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Common workflows (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation mit Rezepten für den Alltag mit Claude Code: Prompts zum Erkunden von Code, Beheben von Fehlern, Umbauen, Testen und Erstellen von Pull Requests, dazu das Fortsetzen früherer Sitzungen, parallele Sitzungen in Worktrees, Planen vor dem Bearbeiten, Recherche über Subagenten und Claude in Skripten.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Commands (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerreferenz aller Befehle in Claude Code, eingebaute Befehle wie mitgelieferte Skills. Sie erklärt, dass ein Befehl nur am Anfang einer Nachricht erkannt wird, der Rest als Argument gilt, und dass Befehle während einer laufenden Antwort in die Warteschlange kommen.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Use Claude Code in VS Code (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation der Erweiterung für VS Code: eine grafische Oberfläche mit eigener Kopie der Kommandozeile. Manche Funktionen gibt es nur in der Kommandozeile, den Gesprächsverlauf teilen sich beide.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Use Claude Code Desktop (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Referenz zum Reiter Code der Desktop-App: lokale, Cloud-, SSH- und WSL-Sitzungen, der Vergleich mit der Kommandozeile und die Funktionen, die nur dort laufen. Desktop und Kommandozeile teilen Einstellungen und CLAUDE.md, die Desktop-App arbeitet nur interaktiv.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Hooks reference (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu den Ereignissen, an denen sich eigene Programme einhängen lassen. Für das Gedächtnis sind zwei Stellen entscheidend, und sie sagen das Gegenteil dessen, was man erwartet. PreCompact kann das Verdichten anhalten, mit Exit-Code 2 oder "decision": "block", aber nichts beisteuern: Seine Ausgabe geht ins Debug-Protokoll. PostCompact hat laut Tabelle keine Entscheidungsgewalt und dient nur Nebenwirkungen wie Protokoll oder Aufräumen; es bekommt die fertige Zusammenfassung als compact_summary. Einspeisen kann SessionStart, dort fügt das Feld hookSpecificOutput.additionalContext dem Kontext etwas hinzu, und dieses Ereignis kennt fünf Auslöser, darunter ausdrücklich "compact". Der Rückweg nach dem Verdichten führt damit über den Sitzungsstart statt über das Verdichten selbst. Für den Auto-Modus kann ein PostToolUse-Hook dem Ergebnis eines Aufrufs im Feld classifierContext eine Notiz für den Klassifikator anhängen. Kommt der Hook aus den Einstellungen, gilt sie als ungeprüfter Hinweis der Anwendung und nie als Wille des Menschen. Seit Version 2.1.295 kann ein Befehls- oder HTTP-Hook mit onFailure: "block" festlegen, dass sein Scheitern die Handlung abweist: ein Rückgabewert außer 0 und 2, ein Skript, das nicht startet, eine Zeitüberschreitung. Am Ende einer Antwort und bei Hooks im Hintergrund wirkt die Einstellung nicht. Abgerufen am 09.10.2026.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Explore the context window (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerseite zum Kontextfenster, aufgebaut als begehbare Simulation einer Sitzung. Sie belegt, dass das Verdichten das Gespräch durch eine strukturierte Zusammenfassung ersetzt (Ereignis „/compact“ der Simulation). Ebenfalls von dort die Ausnahme, dass die Liste der verfügbaren Skills als einziger Teil des Startinhalts nach dem Verdichten nicht erneut eingesetzt wird; erhalten bleiben nur die tatsächlich aufgerufenen. Sie belegt außerdem, dass die Startfüllung ohne Zutun geschieht: CLAUDE.md, automatisches Gedächtnis, die Namen der MCP-Werkzeuge und die Beschreibungen der Skills laden in den Kontext, bevor man etwas tippt. Die Umgebungsangaben stehen in der begehbaren Simulation als eigener Posten „Environment info“ mit 280 Token und der Kennzeichnung auto: Arbeitsordner, Plattform, Shell, Version des Betriebssystems und ob ein Git-Repository vorliegt; Branch, Status und letzte Commits laden als eigener Block. Nach dem Verdichten liest das Werkzeug diesen Block frisch, dazu bis zu fünf zuletzt geänderte Dateien der Sitzung (Tabelle „What survives compaction“, Stand 09.10.2026). Dieser Text liegt in den Daten der Simulation und wird erst beim Anklicken des Punktes sichtbar, deshalb ist er nicht als Zitat hinterlegt.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Create custom subagents (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu Subagenten. Sie beantwortet die Frage, wozu man sie nimmt, über den Kontext statt über die Arbeitsteilung: Eine Nebenaufgabe, deren Suchtreffer, Protokolle und Dateiinhalte niemand wieder braucht, läuft in einem eigenen Fenster und gibt nur die Zusammenfassung zurück. Dazu die Kanten, die man beim Bauen trifft: eigene Tool-Liste und eigene Berechtigungen, eine Anlaufzeit, weil ein Subagent bei null anfängt, und die Beobachtung, dass viele ausführliche Rückgaben denselben Platz kosten, den man sparen wollte.
Dokumentationerreichbar
Use Claude Code in the cloud (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Dokumentation der Cloud-Sitzungen von Claude Code: Eine Sitzung läuft auf Infrastruktur von Anthropic oder auf einer selbst betriebenen Umgebung weiter, auch wenn der Rechner zugeklappt ist, und lässt sich aus Browser, Desktop-App oder Terminal starten. Verfügbar in den Tarifen Pro, Max und Team sowie für Enterprise mit bestimmten Plätzen.
Dokumentationerreichbar
Claude Code, What's new, Woche 15 (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Der Wochenbericht zu Claude Code für den 06. bis 10.04.2026, Fassungen 2.1.92 bis 2.1.101. Neu sind Ultraplan, das den Planmodus in eine Cloud-Sitzung verlegt, das Monitor-Werkzeug für Hintergrundbeobachter, ein /loop mit selbst gewähltem Takt, /team-onboarding und /autofix-pr aus dem Terminal.
Dokumentationerreichbar
Anthropic, Orchestrate teams of Claude Code sessions (externe Seite, code.claude.com)
code.claude.comgeprüft 25.10.2026
Die Herstellerdokumentation zu mehreren Agenten, die als Team zusammenarbeiten. Anders als bei getrennten Worktrees bekommt hier jeder Beteiligte kein eigenes Verzeichnis, weshalb die Seite die Bedingung ausspricht, unter der geteiltes Arbeiten aufgeht: Die Arbeit wird so aufgeteilt, dass jeder andere Dateien besitzt. Sie nennt daneben eine Größenordnung, drei bis fünf Beteiligte, und den Grund dafür, dass die Kosten mit jedem weiteren linear steigen und der Abstimmungsaufwand mit.
Dokumentationerreichbar
Kiro, Plan mode (externe Seite, kiro.dev)
kiro.devgeprüft 25.10.2026
Die Doku zum Planmodus von Kiro, Stand August 2026. Sie rät, schnelle und gut verstandene Änderungen ohne Planung direkt mit dem Agenten anzugehen, und behält die volle Spezifikation mit Prüfschritten den riskanten Fällen vor.
Dokumentationerreichbar
OpenAI, Developer commands (Codex CLI) (externe Seite, learn.chatgpt.com)
learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026
OpenAIs Referenz der Befehle für Codex im Terminal: Optionen beim Aufruf und Befehle mit Schrägstrich während einer Sitzung, darunter /plan für den Plan-Modus und /goal für ein dauerhaftes Ziel.