Claude CodeKapitel 23 von 31

Plan vor Code

Gleiches Kapitel, drei Tiefen. Die Wahl gilt überall und bleibt gespeichert.

Tiefe 1: Überblick · Lesezeit 5 Min. · Stand

Claude Code kann eine Aufgabe zuerst lesen und einen Plan vorlegen, bevor es eine Datei ändert. Den Plan liest man, ändert ihn oder schickt ihn zurück, und erst nach der Freigabe beginnt die Arbeit am Code. Dieses Kapitel zeigt, welche Funktionen diese Arbeitsweise stützen und woran man erkennt, ob sich ein Plan für eine Aufgabe lohnt.

Wie viel Vorgabe ein Agent überhaupt braucht und ab wann mehr davon schadet, messen zwei Versuche in Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 10. Wann eine Spezifikation oder ein Architecture Decision Record hilft, behandelt der Beitrag ADR und Spezifikation. Hier geht es um den Plan innerhalb einer Sitzung.

Was der Plan-Modus tut

Der Plan-Modus ist einer der Rechtemodi von Claude Code. Laut Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com) soll Claude darin recherchieren und Änderungen vorschlagen, ohne sie vorzunehmen.

Claude liest Dateien, führt zur Erkundung Shell-Befehle aus und schreibt einen Plan. Den Quelltext bearbeitet es in dieser Zeit nicht. Änderungen bleiben gesperrt, bis man den Plan freigibt.

Eine Ausnahme nennt dieselbe Doku: interaktive Sitzungen im Terminal, in denen der Modus bypassPermissions freigeschaltet ist. Dort bleibt vom Plan-Modus eine Anweisung an das Modell, und eine Änderung, die Claude beim Planen versucht, läuft ohne Rückfrage durch. Nachfragen kommen dort nur noch bei ausdrücklichen Rückfrageregeln und beim Löschen eines Pfads, den Claude Code als kritisch erkennt. Den Fall beschreibt Vibe-Coding / Agentic Engineering, Kapitel 10 im Abschnitt über die Grenze des Plan-Modus.

Eingeschaltet wird der Modus im Terminal mit Shift+Tab, wie in Kapitel 03 beschrieben, oder für einen einzelnen Auftrag mit /plan vor dem Prompt. Claude kann auch selbst hineinwechseln, wenn es vor einer Änderung einen Weg entwerfen will. Für diesen Wechsel fragt Claude Code nicht nach. Das Werkzeug, mit dem Claude den Plan vorlegt und den Modus verlässt, braucht dagegen eine Zustimmung (Werkzeugreferenz (externe Seite, code.claude.com)).

Die Versionsliste (externe Seite, code.claude.com) erwähnt den Plan-Modus zum ersten Mal bei Version 1.0.33 vom 24.06.2025, und zwar gleich als Verbesserung. Eingeführt wurde er also früher. Wie er seither gewachsen ist, zeigt die dritte Ebene.

Erkunden, planen, umsetzen

Die Empfehlungen von Anthropic (externe Seite, code.claude.com) machen aus dem Modus eine Arbeitsweise. Ihr Grundsatz lautet, Recherche und Planung von der Umsetzung zu trennen, damit Claude nicht das falsche Problem löst. Springt Claude sofort in den Code, kann dabei Code entstehen, der ein anderes Problem löst als das gemeinte.

Der empfohlene Ablauf hat vier Schritte:

  1. Erkunden im Plan-Modus: Claude liest Dateien und beantwortet Fragen, ohne etwas zu ändern.
  2. Planen, ebenfalls im Plan-Modus: Man bittet um einen ausführlichen Plan für die Umsetzung, etwa mit der Frage, welche Dateien sich ändern müssen.
  3. Umsetzen nach der Freigabe: Claude schreibt den Code und hält ihn dabei gegen den eigenen Plan.
  4. Committen: Claude committet mit einer beschreibenden Nachricht und öffnet einen Pull Request, wie in Kapitel 26 beschrieben.

Die Sammlung alltäglicher Abläufe (externe Seite, code.claude.com) fasst den Zweck in einem Satz: Den Plan-Modus nimmt man für Änderungen, die man ansehen will, bevor sie auf der Platte landen.

Wann ein Plan sich lohnt

Die Empfehlungen nennen drei Lagen, in denen ein Plan am meisten bringt. Man weiß nicht genau, wie die Aufgabe zu lösen ist. Die Änderung betrifft mehrere Dateien. Oder der Code, der sich ändern soll, ist einem fremd.

Die Kostenseite (externe Seite, code.claude.com) empfiehlt den Plan-Modus für komplexe Aufgaben und begründet das mit der Arbeit, die er erspart. Claude erkundet den Code und schlägt einen Weg zur Freigabe vor, bevor eine falsche Anfangsrichtung teure Nacharbeit nach sich zieht.

Der Plan hilft auch nach der Umsetzung. Wer den Diff gegen ihn prüfen lassen will, schreibt den Prüfauftrag selbst und nennt den Plan darin. Wie das geht, steht in Kapitel 25.

Drei Arten von Aufgaben: Bei unklarem Weg, mehreren Dateien oder fremdem Code kommt der Plan zuerst. Passt der Diff in einen Satz, arbeitet Claude direkt. Ist die Aufgabe offen, versucht Claude etwas, und bei einem Fehlschlag spult man zurück. Drei Fächer nebeneinander. Links, hervorgehoben, das Fach für den Plan zuerst. Es bringt am meisten, wenn der Weg unklar ist, gezeichnet als Gabelung mit Fragezeichen, wenn die Änderung mehrere Dateien betrifft, gezeichnet als Stapel von Blättern, oder wenn der Code fremd ist, gezeichnet als Blatt mit gestricheltem Rand. In der Mitte das Fach für direkte Arbeit: Der Diff passt in einen Satz, etwa beim Beheben eines Tippfehlers, bei einer zusätzlichen Zeile im Log oder beim Umbenennen einer Variable. Rechts das Fach für offene Aufgaben: Claude versucht etwas, und bei einem Fehlschlag spult man zum Checkpoint zurück und setzt neu an. Die Einteilung ist eine Faustregel aus den Empfehlungen von Anthropic, Stand 12.10.2026. Gemessen ist hier nichts. PLAN ZUERST bringt am meisten, wenn ? der Weg unklar ist, die Änderung mehrere Dateien betrifft ? oder der Code fremd ist. DIREKT wenn der Diff in einen Satz passt - teh + the etwa Tippfehler beheben Zeile im Log ergänzen Variable umbenennen VERSUCHEN wenn die Aufgabe offen ist und man sehen will, wohin sie führt Checkpoint Fehlschlag neu ansetzen zurückspulen und anders versuchen Faustregel aus den Empfehlungen von Anthropic, Stand 12.10.2026. Gemessen ist hier nichts.
Ein Plan bringt am meisten, wenn der Weg unklar ist, die Änderung mehrere Dateien betrifft oder der Code fremd ist. Passt der Diff in einen Satz, rät Anthropic, ihn zu überspringen, bei einer offenen Aufgabe manchmal auch.

eigene Darstellung nach den Empfehlungen, der Kostenseite und der Ein­stel­lungs­re­fe­renz von Anthropic zu Claude Code, Stand 12.10.2026

Wann er Aufwand ohne Ertrag ist

Dieselben Empfehlungen nennen den Aufwand ausdrücklich: Der Plan-Modus ist nützlich und bringt zusätzlichen Aufwand mit sich. Ist der Umfang klar und die Korrektur klein, soll man Claude direkt arbeiten lassen. Als Beispiele nennt die Doku einen Tippfehler, eine zusätzliche Zeile im Log und eine umbenannte Variable. Die Faustregel dazu lautet: Wer den Diff in einem Satz beschreiben kann, überspringt den Plan. Wie Kiro und Spec Kit dieselbe Grenze ziehen, zeigt der Beitrag ADR und Spezifikation.

Ein zweiter Fall ist die Erkundung. Manchmal soll Claude eine Aufgabe ohne Plan angehen, weil sie offen ist und man erst sehen will, wohin sie führt. Dafür gibt es die Checkpoints. Statt jeden Schritt vorab zu planen, kann man Claude etwas Riskantes versuchen lassen und bei einem Fehlschlag zurückspulen. Wie das Zurückspulen funktioniert, steht in Kapitel 03.

Worin der Aufwand besteht, führen die Empfehlungen nicht aus. Einen Teil nennt die Ein­stel­lungs­re­fe­renz (externe Seite, code.claude.com): Planen kann viel Kontext verbrauchen. Deshalb lässt sich bei der Freigabe der Verlauf leeren, sodass Claude allein mit dem Plan weiterarbeitet. Wie man diese Antwort einschaltet, steht auf der zweiten Ebene.

Den Plan lesen und freigeben

Ist der Plan fertig, legt Claude ihn vor und fragt, wie es weitergeht. Zur Wahl stehen drei Antworten (Doku zu den Rechtemodi (externe Seite, code.claude.com)):

  • Freigeben und im Auto-Modus weiterarbeiten. Ist der Auto-Modus für die Sitzung nicht verfügbar, nimmt Claude Code an dieser Stelle Änderungen an Dateien ohne Rückfrage an.
  • Freigeben und jede Änderung einzeln bestätigen.
  • Weiterplanen. Claude bleibt im Plan-Modus, und man sagt, was sich ändern soll.

Mit der Freigabe verlässt die Sitzung den Plan-Modus und wechselt in den Rechtemodus der gewählten Antwort. Die Freigabe ist damit zugleich die Wahl, wie viel Claude danach ohne Rückfrage tun darf. Was jeder Rechtemodus erlaubt, steht in Kapitel 16.

Vor der Freigabe lässt sich der Plan selbst bearbeiten. Ctrl+G öffnet ihn im voreingestellten Texteditor. Wer gar keinen Plan freigeben will, verlässt den Modus mit einem weiteren Shift+Tab.

Vor dem Plan das Interview

Für eine größere Funktion empfiehlt Anthropic einen Schritt vor dem Plan: Claude befragt einen zuerst. Wie die Befragung abläuft, zeigt Kapitel 24. Dort steht auch, wie daraus eine Spezifikation für eine frische Sitzung wird und wie Claude sich an ihr misst.

Die Empfehlungen sagen dazu, wohin die Mühe gehört: Zeit für eine genaue Spezifikation zahlt sich stärker aus als Zeit, in der man der Umsetzung zusieht.

Quellen

18 Einträge, davon 1 Schlüsselarbeitalle erreichbar

Erreichbarkeit automatisch geprüft

  • SchlüsselarbeitDokumentationerreichbar

    Anthropic, Choose a permission mode (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den sechs Rechtemodi und dazu, in welchem eine Sitzung startet. Sie hält mehrere Dinge fest, die anderswo fehlen. Eine Grenze, die im Gespräch gezogen wird, liegt nirgends als Regel: Der Klassifikator liest sie bei jeder Prüfung neu aus dem Verlauf, und mit dem Verdichten kann sie verschwinden. Eine Freigabe in die Gegenrichtung wirkt dagegen nur, wenn die Nachricht die Handlung und das Gefährliche daran konkret benennt; das bloße Nennen des Verbs hebt eine Sperre nicht auf. Beim Wechsel in den Auto-Modus setzt Claude Code die eigenen weiten Freigaberegeln außer Kraft, weil sie an der Prüfung vorbeiführen würden. Dazu die Liste der geschützten Pfade, die keine Freigaberegel öffnet, und die Schwellen, ab denen der Auto-Modus wieder zu fragen anfängt. Seit einer Ergänzung, gesehen am 23.09.2026, trennt die Seite zwei Prüfwege: In den Anfragen, die Claude Code selbst an den Klassifikator schickt, sieht dieser Nutzernachrichten, Werkzeugaufrufe außer reinen Lesevorgängen und die Projektanweisung, die Ergebnisse der Werkzeugaufrufe dagegen nicht. Seit einer weiteren Überarbeitung, gesehen am 27.09.2026, prüft der Server diesen Weg inzwischen auf jedem Tarif mit direkter API-Verbindung (ab Version 2.1.271), nicht nur auf Enterprise- und API-Konten, dazu bei Cloud-Anbietern und hinter einem eigenen LLM-Gateway (ab 2.1.278) und in einer angemeldeten Claude-Apps-Gateway-Sitzung (ab 2.1.280); was der Server dabei zu sehen bekommt, sagt die Seite weiter nicht. Neu benannt sind auch zwei Ausweichfälle: Prüft der Server eine Sitzung gar nicht, fällt Claude Code auf die eigene Klassifikator-Anfrage zurück; kommt für eine einzelne Handlung kein Urteil zurück, verweigert Claude Code sie. Eine Auskunft der Seite steht unter dem aufklappbaren Abschnitt „How the classifier evaluates actions“ und deshalb hier ohne hinterlegtes Zitat: die Reihenfolge, in der eine Handlung geprüft wird. Seit Version 2.1.283 startet eine Sitzung im Terminal und in der VS-Code-Erweiterung in der Voreinstellung im Auto-Modus, ein Lauf mit -p dagegen meist im manuellen Modus. Im Auto-Modus fragt Claude Code weiter bei eigenen ask-Regeln und vor dem Löschen eines kritischen Pfads, im Terminal mit einer Frist von zwei Minuten (Stand 09.10.2026). Als kritisch gilt dabei nur, was Claude Code als solchen Pfad erkennt (gesehen am 22.10.2026). In einer Organisation mit HIPAA-Konfiguration gilt der Auto-Start nicht: Dort beginnt eine Sitzung im Terminal und in VS Code ab Version 2.1.285 im manuellen Modus, solange nichts anderes den Startmodus festlegt (gesehen am 17.10.2026).

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Tools reference (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den eingebauten Werkzeugen von Claude Code: eine Tabelle aller Werkzeuge mit der Angabe, ob sie vor dem Einsatz fragen, das Regelformat für Berechtigungen und Hooks und je Werkzeug sein Verhalten, darunter Zeit- und Ausgabegrenzen der Shell, die Prüfungen vor einer Änderung, die Grenzen beim Lesen und die Arbeitsweise von Websuche und Webabruf.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Claude Code changelog (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Versionsliste von Claude Code mit Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen je Fassung, erzeugt aus der Datei CHANGELOG.md im GitHub-Repository. Jede Fassung steht mit ihrem Erscheinungsdatum da, am 09.10.2026 zuoberst 2.1.296 vom selben Tag.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Best practices for Claude Code (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Sammlung der Muster, die sich bei Anthropic intern und bei Anwendern bewährt haben. Der erste Abschnitt der Seite ist zugleich ihre stärkste Aussage: Ein Agent braucht eine Prüfung, die er selbst fahren kann, sonst ist der Mensch die Prüfschleife und jeder Fehler wartet darauf, bemerkt zu werden. Die Seite nennt vier Stufen, wie hart die Prüfung das Ende einer Antwort blockiert, vom Satz im Auftrag über eine Zielbedingung und einen Stop-Hook bis zum zweiten Modell, das den eigenen Befund zu widerlegen versucht. Sie ist außerdem die Quelle für den Unterschied zwischen einer Projektanweisung und einem Hook: Die eine ist beratend, der andere läuft.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Manage costs effectively (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Kosten in Claude Code: Verbrauch verfolgen, Ausgabegrenzen für Teams setzen und Token sparen. In Unternehmen liegen die Kosten laut Anthropic im Mittel bei rund 13 Dollar je Entwickler und aktivem Tag und bei 150 bis 250 Dollar im Monat, für 90 Prozent der Nutzer unter 30 Dollar je aktivem Tag.

  • Dokumentationerreichbar

    Claude Code, Settings reference (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Referenz aller Einstellungen von Claude Code. Der Eintrag includeGitInstructions beschreibt den Git-Kontext, den das Werkzeug von sich aus mitgibt: eingebaute Anweisungen für Commits und Pull Requests sowie einen Schnappschuss mit Branch, Hauptzweig, Status und jüngsten Commits, gelesen beim Start eines Gesprächs. Der Schalter nimmt beides heraus, in Cloud-Sitzungen fehlt der Schnappschuss immer. Abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Common workflows (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation mit Rezepten für den Alltag mit Claude Code: Prompts zum Erkunden von Code, Beheben von Fehlern, Umbauen, Testen und Erstellen von Pull Requests, dazu das Fortsetzen früherer Sitzungen, parallele Sitzungen in Worktrees, Planen vor dem Bearbeiten, Recherche über Subagenten und Claude in Skripten.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Commands (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerreferenz aller Befehle in Claude Code, eingebaute Befehle wie mitgelieferte Skills. Sie erklärt, dass ein Befehl nur am Anfang einer Nachricht erkannt wird, der Rest als Argument gilt, und dass Befehle während einer laufenden Antwort in die Warteschlange kommen.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Use Claude Code in VS Code (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation der Erweiterung für VS Code: eine grafische Oberfläche mit eigener Kopie der Kommandozeile. Manche Funktionen gibt es nur in der Kommandozeile, den Gesprächsverlauf teilen sich beide.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Use Claude Code Desktop (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Referenz zum Reiter Code der Desktop-App: lokale, Cloud-, SSH- und WSL-Sitzungen, der Vergleich mit der Kommandozeile und die Funktionen, die nur dort laufen. Desktop und Kommandozeile teilen Einstellungen und CLAUDE.md, die Desktop-App arbeitet nur interaktiv.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Hooks reference (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu den Ereignissen, an denen sich eigene Programme einhängen lassen. Für das Gedächtnis sind zwei Stellen entscheidend, und sie sagen das Gegenteil dessen, was man erwartet. PreCompact kann das Verdichten anhalten, mit Exit-Code 2 oder "decision": "block", aber nichts beisteuern: Seine Ausgabe geht ins Debug-Protokoll. PostCompact hat laut Tabelle keine Entscheidungsgewalt und dient nur Nebenwirkungen wie Protokoll oder Aufräumen; es bekommt die fertige Zusammenfassung als compact_summary. Einspeisen kann SessionStart, dort fügt das Feld hookSpecificOutput.additionalContext dem Kontext etwas hinzu, und dieses Ereignis kennt fünf Auslöser, darunter ausdrücklich "compact". Der Rückweg nach dem Verdichten führt damit über den Sitzungsstart statt über das Verdichten selbst. Für den Auto-Modus kann ein PostToolUse-Hook dem Ergebnis eines Aufrufs im Feld classifierContext eine Notiz für den Klassifikator anhängen. Kommt der Hook aus den Einstellungen, gilt sie als ungeprüfter Hinweis der Anwendung und nie als Wille des Menschen. Seit Version 2.1.295 kann ein Befehls- oder HTTP-Hook mit onFailure: "block" festlegen, dass sein Scheitern die Handlung abweist: ein Rückgabewert außer 0 und 2, ein Skript, das nicht startet, eine Zeitüberschreitung. Am Ende einer Antwort und bei Hooks im Hintergrund wirkt die Einstellung nicht. Abgerufen am 09.10.2026.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Explore the context window (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerseite zum Kontextfenster, aufgebaut als begehbare Simulation einer Sitzung. Sie belegt, dass das Verdichten das Gespräch durch eine strukturierte Zusammenfassung ersetzt (Ereignis „/compact“ der Simulation). Ebenfalls von dort die Ausnahme, dass die Liste der verfügbaren Skills als einziger Teil des Startinhalts nach dem Verdichten nicht erneut eingesetzt wird; erhalten bleiben nur die tatsächlich aufgerufenen. Sie belegt außerdem, dass die Startfüllung ohne Zutun geschieht: CLAUDE.md, automatisches Gedächtnis, die Namen der MCP-Werkzeuge und die Beschreibungen der Skills laden in den Kontext, bevor man etwas tippt. Die Umgebungsangaben stehen in der begehbaren Simulation als eigener Posten „Environment info“ mit 280 Token und der Kennzeichnung auto: Arbeitsordner, Plattform, Shell, Version des Betriebssystems und ob ein Git-Repository vorliegt; Branch, Status und letzte Commits laden als eigener Block. Nach dem Verdichten liest das Werkzeug diesen Block frisch, dazu bis zu fünf zuletzt geänderte Dateien der Sitzung (Tabelle „What survives compaction“, Stand 09.10.2026). Dieser Text liegt in den Daten der Simulation und wird erst beim Anklicken des Punktes sichtbar, deshalb ist er nicht als Zitat hinterlegt.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Create custom subagents (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu Subagenten. Sie beantwortet die Frage, wozu man sie nimmt, über den Kontext statt über die Arbeitsteilung: Eine Nebenaufgabe, deren Suchtreffer, Protokolle und Dateiinhalte niemand wieder braucht, läuft in einem eigenen Fenster und gibt nur die Zusammenfassung zurück. Dazu die Kanten, die man beim Bauen trifft: eigene Tool-Liste und eigene Berechtigungen, eine Anlaufzeit, weil ein Subagent bei null anfängt, und die Beobachtung, dass viele ausführliche Rückgaben denselben Platz kosten, den man sparen wollte.

  • Dokumentationerreichbar

    Use Claude Code in the cloud (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Dokumentation der Cloud-Sitzungen von Claude Code: Eine Sitzung läuft auf Infrastruktur von Anthropic oder auf einer selbst betriebenen Umgebung weiter, auch wenn der Rechner zugeklappt ist, und lässt sich aus Browser, Desktop-App oder Terminal starten. Verfügbar in den Tarifen Pro, Max und Team sowie für Enterprise mit bestimmten Plätzen.

  • Dokumentationerreichbar

    Claude Code, What's new, Woche 15 (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Der Wochenbericht zu Claude Code für den 06. bis 10.04.2026, Fassungen 2.1.92 bis 2.1.101. Neu sind Ultraplan, das den Planmodus in eine Cloud-Sitzung verlegt, das Monitor-Werkzeug für Hintergrundbeobachter, ein /loop mit selbst gewähltem Takt, /team-onboarding und /autofix-pr aus dem Terminal.

  • Dokumentationerreichbar

    Anthropic, Orchestrate teams of Claude Code sessions (externe Seite, code.claude.com)

    code.claude.comgeprüft 25.10.2026

    Die Herstellerdokumentation zu mehreren Agenten, die als Team zusammenarbeiten. Anders als bei getrennten Worktrees bekommt hier jeder Beteiligte kein eigenes Verzeichnis, weshalb die Seite die Bedingung ausspricht, unter der geteiltes Arbeiten aufgeht: Die Arbeit wird so aufgeteilt, dass jeder andere Dateien besitzt. Sie nennt daneben eine Größenordnung, drei bis fünf Beteiligte, und den Grund dafür, dass die Kosten mit jedem weiteren linear steigen und der Abstimmungsaufwand mit.

  • Dokumentationerreichbar

    Kiro, Plan mode (externe Seite, kiro.dev)

    kiro.devgeprüft 25.10.2026

    Die Doku zum Planmodus von Kiro, Stand August 2026. Sie rät, schnelle und gut verstandene Änderungen ohne Planung direkt mit dem Agenten anzugehen, und behält die volle Spezifikation mit Prüfschritten den riskanten Fällen vor.

  • Dokumentationerreichbar

    OpenAI, Developer commands (Codex CLI) (externe Seite, learn.chatgpt.com)

    learn.chatgpt.comgeprüft 25.10.2026

    OpenAIs Referenz der Befehle für Codex im Terminal: Optionen beim Aufruf und Befehle mit Schrägstrich während einer Sitzung, darunter /plan für den Plan-Modus und /goal für ein dauerhaftes Ziel.

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